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Don Ratten getötet.

Den Blättern zufolge ist ein

Italienische Banditen.

Rom. 18. Dez. (WB.) Gestern nach­mittag haben vier Banditen auf der Straße von CernuSco nach Pioltello in der Pro­vinz Mailand einen frechen äleberfall auf die 25jährige Tochter und den 30jährigen Sohn einer Steuereinheberln verübt. Sie hielten deren Auto an, zwangen sie mit vorgchalte- nem Revolver, die cingehobenen Steuern von 18 000 Lire herauszugeben und fuhren mit dem Raube davon.

** Bon der Eisenbahn. Die Lösung und Benutzung von Arbeiterrückfahrkarten am 23. Dezember ist von der Deutschen Reichs- bachnges.llschast allgemein zugelassen worden.

Kleines u « b großes Jugend­gericht Gießen. Fir das Jahr 1925 tt> T- oen cls Jugendschöffen auSg wäh't: 1 F r daS kleine Jugendgericht: Peter Reh, Gruben­arbeiter in Leihgestern: Anna E g l y, geb. Trainer, Hausfrau In Gießen: Richard Ev mp»

fei, daß England bereit ist, dem Wettpewevo auf den neutralen Markten g gmub.rzu- treten. .r._

Der Präsident des HandelSamtes S:r Phu V Cunl.fse Lister drückte sein Erstaunen über Lloyd George aus und sagte, das Industruschuy- gesetz w.rde nur auf Industr en von wesent- licher Bedeutung ang w mbt w raen. dmen ein anormaler, unfairer Wettbewerb ernsten Schaden verursache.

Die Mächte und das Marokkoproblem.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 18. Dezember 1924.

Gießener Wochenmarktvreise

am 18. Dezember 1924 (Händlerpreise).

Es kosteten: Butter Pfd. 210 Pf., Matte 35, Käse 70, Wirsing 12, Weißkraut 6, Rot­kraut 15, gelbe Rüben 10, rote Rüben 1215, Spinat 5060, Unter-Kohlrabi 7, Grünkohl 20, Rosenkohl 60, Feldsalat 100, Zwiebeln 15, Meerrettich 40100, SchwarAourzeln 5070, Kartoffeln 5, Aepfel 1520, Birnen 812, junge Hahnen 100, Gänse 83110, Rüsse 60, Eier Stück 1820, Blumenkohl 120200, En­divien 1520, Lauch 520, Sellerie 2070.

Borrwtizen.

Lageskalender für Donners­tag. Stadttheater. 63/4 Uhr:Unsere kleine Frau". Oberhess. Gesellschaft für Ratur- und Heilkunde, SVt Uhr: Vortrag von Dr. Keil im Physikal. Institut überQltoberne Meteorologie und ihre Anwendung in Wettervorhersage und Funkentelegraphie". Bund Haus und Schule. 8 Uhr Iohonneskirche: Weihnachtsfeier. Rent-

Döring. Dettv. ltungsobers Il-etäc m Gießen: Pttec Castein. Bur^augeh l,e in Gießen: Karl Voigt, Schreiner in W Jeci; Kurolmr Pfeiff, Hausfrau daselbst. 2. 5ir das g öße Jugend­gericht: Heinrich O ß w a l d. Lehr r in Bad- Rauhe im: Heinrich Neuland, Burg rmeister in Klein-Karben: Heinrich Heinz II., Bahn^ arbeitet in Rieder-Weisel: Heinrich Deib e l,

►ir.eni Pr^mi^m ni 'er im Htus: abg gebe i toor- ! , den sei. Dttdtorn habe eigentlich die Umbil- , ^all Ung des englischen Steuersystems 1924 und e'nen allgemeinen Tar ' f annekün- : higt. Dies sei eine nicht sehr aufrichtige Weis' ;

-inen neuen Tarif aufzuerlrgrn. Lloyd George fuhr bann fori: De Währung in Deutsch« > l o. n d H so gut wie stabil fiert, und ein solches . Leseh sei so gut wie wertlos zur Abwehr I

London, 17. Dez. (TU.) Die Lage Spanier in Marokko verschlechtert sich von Tag zu Tag. In London beobachtet man die Ent­wicklung der Dinge mit großer Aufmerksamkeit. Indexen hält man die Lage, wie dieTimest berichten, noch nicht für so ernst, daß sie eine Beratung der Signatar machte von Algeciras notwendig machte. Die Zusammenzie­hung der spanischen Truppen auf eine neue Ver­teidigungslinie könne viel.eicht zu einer Besse­rung der militärischen Aussichten führen. Eng­lische militärische Kreise bezweifeln allerdings, ob die in Aussicht genommene Linie den gewünschten Erfolg bringen könnte. Man ist der Meinung, daß die Befürchtungen des französischen Mar­schalls Staute^ wegen der Sicherung der Rordgrenze der französischen Zone sehr be.echt gl sind. A b d e l K r i m verfügt über genügend Kräfte stir einen Vorstoß gegen

~ *>k Krthm her Lvtung nmger Leute ter, Sstenvaynooersctretär in Gießen, Fe.ermch

^SrtVi 5 I Lahmer, PostsekrULr i. X das.lbst: ÜuLwtg

2 Das Wort nimmt bann Oberstaatsanwalt Wilde, der den Fall rechtlich o M f V = chologisch behandelt. Die Oeffentltchkett wird ausgeschlossen. r _

Der Oberstaatsanwalt hielt vorsätzliche und mit Uebeclegung ausgeführte Tötung im Falle Haarmann für erwiejen und beantragte Todes­strafe und Aberkennung der bürg er­lichen Ehrenrechte. Haarmann zeigt wah­rend der Plädoyers dauernd eine zum Lächeln verzogene Miene. Ec wandte sich auch wiederholt lächelnd an seine Rachbarn. Den Strafantrag nimmt er anscheinend gelassen entgegen.

Dann folgt das Plädoyer des Ver­teidigers, Iustizrat Benfey. Er schließt sich dem Gutachten des Sachverständigen an. Der Schuh des Paragraphen 51 ist dem Angeklagten nicht zuzubilligen. 21 Fälle sind von Haarinann z u g e g e be n. Er sprach auch namens seiner Kol­legen den Eltern der äln glücklich en tief­stes, innerliches Beileid aus. Er sei nicht in der Lage, auf Totschlag zu plädieren, auch nicht auf M 0 r d. Das erstere sei nicht mit seinem Ge­wissen, das zweite nicht mit seiner Stellung als

in Gießen.

** Eine reizende Weihnächte-

Verteidiger zu vereinbaren.

Die Entscheidung in diesen 21 Fällen läge 1 m Ermessen des Gerichts. In fünf^Fällen bestreitet Haarmann feine Schuld. Er müsse hier den Angaben des Angeklagten folgen. Der Ver­teidiger bespricht dann im einzelnen die fünf Fälle, bei denen die Anklage auf sehr schwachen Füßen stehe. Er beantragte in diesen fünf Fallen Freispruch für Haarmann. Dr. Denfey schließt: Ich lege das Schicksal Haarmanns in Ihre Hände. Die Entscheidung wird gerecht ausfallen, ohne Vorurteil."

Darauf wird die Verhandlung auf Donners­tag 10 älhr vertagt.

Bvefitzeatxsi der aaiientschen Kommission den Fortgang der Verhandlungen b e f ch l e u - ] nigen dürste. Eine offizielle Erklärung zu der deutschen Forderung der Meistbegün­stigungsklausel ist noch nicht abgegeben worden, aber der italienischen Komm ssion ist bekannt, daß di.se Vereinbarung für Deutsch­land eine condttio sine qua non für den Ab­schluß eines Handelsverttages ist. Zur Zeit sind beide Kommissionen mit der Prüfung dec gegenseitig überreichten Dollisten beschäftigt, in denen die Gegensätze der Wünsche der ita­lienischen Industrie und Landwirt­schaft klar zutage treten.

Die Militärbontrolle.

Paris, 18. Dez. (TU.) DieEhigaco- Tribune" glaubt zu wissen, daß die Botschafter- Konferenz gestern die letzten Berichte der In­teralliierten Kontroll-Kommission aus Berlin behandelt habe. Die Konferenz hätte den Schlußfolgerungen des Generals Walch bll-- gepslichtet, der festgestellt hitte. daß von deut­scher Seite nichtfämtlicheAbrüstungs- KlauselndeSVertrageSerfüllt wä­ren. Sie werde zu der Auffassung gelangen, daß die Interalliierte Generalinspettion nicht bis zum 10. Januar beendet sei und ei-rendgültigerBericht über den Stand der deutschen Abrüstung bis zu diesem Datum nicht sertiggeftellt werden könnte. Die gestern zur Sprache gebrachten Berichte des Generals Walch seien am 6. Dezember ein­gelaufen und bezögen sich auf die Konttolle bis zum 15. Rovember.

Die safzistische Krisis.

Die Opposition verleiht das Parlament.

Rom, 17. Dez. (WTD.) In der Kammer fam es heute zu aifgereg'en S e-.en, deren Fo^en noch nicht abzusehen smd. Der Azeprastden )er Kammer, G i u n t a , der vom Staatsanwalt beschuldigt wird, der Auftraggeber der Gewalt- axitttaten gegen den Abgeordneten Form ge­nesen zu sein, hat seine Entlassung als Vizepräsident eingereicht. Die sa.zifttsche Mehrheit beschloß aber, diese Entlassung nicht »nzu nehmen mit der Begründung, der Faszismus sei durch eine Devolution ans Ruder gekommen: bei jeder Revolution aber amen äl n g e s e h l i ch k e i t e n und Gewaltta en »or. Es sei jetzt an der Zeck, solche zurück­liegenden ©etco t aten nicht weiter zu verfolgen. Auf Grund dieser Tallck stimmten daher die Fasziften gegen die Entlassung Giuntas Das errate den Widerspruch des Giolttttanevs Boeri, der aber bei den Wahlen nicht auf der Liste Giolittis stand, sondern auf der­jenigen der R e g i e r u n g. A^ nun Dreri mit 'einer Demiss on drohte, rief ihm Mussolini erregt zu, daß er seine Entlassung ruhig e i n b r i n g e n solle. Boeri verließ alsdann een Sitzungssaal. Die G o'.ittianer folgten ihm. Sie beschlossen nach einer Besprechung mit den An­hängern Orlandos und den K.iegtteilnchmern, tnorgen an den Kammerarbeiten nicht teilzu­nehmen. AchSalandra verließ den Sitzungs­saal und soll in den Wandelgängen gesagt haben, Daß er zwar mit den F szisten politisch zusammen- gehe, ober bezüglich der m 0 ralis ch e n Sette eine andere Auffassung wie sie habe. Er kehrte ober bald in den Sitzungssaal zurück. Allerdings Hot bei der Abstimmung auch Sa- landra nicht mit den Fasziften gegen ine Ent­lassung gestimmt. Man glaubt, daß es der Re­gierung gelingen werde, eine Absplitterung der Rechts liberal en zu verhindern.

Der britische Ondustriefchutz.

Eine Rede Baldwins.

Fez ___

..Daily Telegraph" schreibt, die Möglichkeit der völligen Zurückziehung der spa i chrnTruppen aus Marokko einschl ich der'tenlinie liege zwar fern, aber eine Aenderung der Lage on den Küsten des Mittelmeeres könne weder von Großbritannien noch von Italien gleichgültig betrachtet werden. Es sei kaum zweifelhaft, daß dieser Punkt zu denen gehörte, die von Chamberlain und Mussolini erörtert wurden. Das Blatt kommt weiterhin aus die Lage in Tanger zu sprechen und be­merkt, das ganze Problem der ma o.ka-ischen Re­gierung müßte von den Signa:armächten der Algecirasakte neu erwogen werden. Die Lage könne nicht als international gefährlich, müsse aber als nicht unbedenklich bezeichnet werden.

Postassistent in Gießen: Peter Gatze r t, Re.tor in Nidda: Heinrich Dechert, Buchhalter

nerbunö, 8 älhr im Singsaal des Realgymnasiums: älnterhaltungsabend. Lichtspielhaus, 'Bahnhof­straße: Weihnachten im Film. Astoria-Licht- spiele:Ein Kind der freien Liebe".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: In der morgigen Auf­führung derFledermaus" wirken vom Frank­furter Opernhaus mit die Herren vonSchenk und Bauermann und vom Reuen Theater Herr Alois Großmann als Gefängniswär­ter Frosch.

General Primo de Rivera hat einen Aufruf an öle Truppen in Marokko erlassen, wo.in er auf die auherorbent'ich schwie­rige Beend gung des Rückzuges von Tnum hin­weist, den die Ehre und das Interesse Spaniens erforderten. Der General begrüßt die in Tetuan eingeritten Truppen und erklärt ihre Ausgabe als noch nicht beendet, weil eine weitere ©traf» expedttivn gegen die Kabylen nötig fei. Spanien erwarte ungeduldig d.e Losung des Marolko- problems, um sich anderen Fragen widmen zu können.

Der Aufstand in Albanien.

Belgrad, 18. Dez. (T. äl.) Der Aufstand in Albanien trägt den Charakter einer sorgfältig borbereiteten Bewegung. Die letzten Meldungen bestätigen, daß Achmed Dei Zogu die Führung der Aufständischen übernommen hat. In einem Aufruf fordert er die Bevölkerung auf, sich dem Kampfe gegen die Unterdrücker anzu- schliehen. Gestern abend haben sich in der Ge­gend von Tirana heftige Kämpfe entwickelt. Die Regierungstruppen haben sich auf Tirana zurückgezogen, das vom Rorden her von den Truppenabteilungen Cma Be z bedroht w rd, und die bereits den Ort Kroea, 20 Kilometer von Tirana entfernt, beseht haben.

gung werden Anlieger der Atzenhainer Ge­markung mitberührt. Dadurch hat in dieser Gegend der Wunsch, die Feldbeveinigung herbei­zuführen, festen Fuß gefaßt. Schon vor längerer Zeit es kann wohl 1 bis 2 Jahre her sein wurde in der Gemeinde Atzenhain über die Ausführung der Bereinigung abgeftimmt. Da aber zu dieser Zeit die Gemeinde durch die zu erbauende elektrische Lichtanlage finanziell zu sehr in Anspruch genommen war, wurde dieser für die Landwirtschaft so außerordentlich wichtige Plan zurückgestellt. Cs erfolgte dann in diesem Sommer nochmals eine Abstimmung, die die Be­reitschaft zur Vornahme der Bereinigung zeitigte. Rur finanzielle Bedenken in dieser geldknappen Zett hatten einige Gegner geschaffen. Eine auf heute einberufene Versammlung in Atzenhain hatte den Zweck, zwei Sachverständige und zwei Vertreter der beteiligten Grundeigerötümer sowie zwei Schiedsrichter und ebenfalls zwei Vertreter zu wählen. In der hieran anschließenden Ver­sammlung sollte beschlossen werden, auf welche Art die Kosten des Verfahrens aufgebracht werden sollen. Das kann geschehen entweder durch Ausschlag auf Flächeninhalt, Abschätzungswert der Grundstücke, ourch Bildung und Verkauf von Massengelände, die Erhebung der Mittel nach Bedürfnis, oder auch durch Darlehen.

Kreis Büdingen.

Ridda, 17. Dez. Die Stichwahl zwi* scben den Obürtyrmeiftertanbibate^ RingS*

Hennies beantragt der Staats-

Gesetz sei so gut wie roerno» gut 1 antocl S -r p echung. Im üb ign f hl eßt Staats-

des deutschen Wettbewerbs. Woraus e« ankomme, | anwaltschosiscat Dr Waaensch'esfer damit, daß

Der Haarmann-Prozeß.

Hannover, 17. Dez. ($11) Rach kurzer Vernehmung einiger unwesentlicher Zeugen wurde London 18. Dez. (T.11.) Auf die Inter- I im Haarmannprozeh dieDeweisaus nähme bsllatton des Oberst Wedgewood Benn zu den geschlossen unb Geheimrat Schulz von der Punkten der Thronrede, die die Einführung des llniversitätsnervenklinik Göttingen erhielt das Larifgefetzes und die Reichsbevorzugung behau- Wort zur Erstattung seines Gutachtens. Er bejaht delt entspann sich eine lebhafte Debatte. Der die Zurechnungsfähigkeit Haarmamis unbedingt. Premierminister Baldwin führte in seiner Die Handlungen Haarmanns nach der Tat mach- (Sntgegnung auS, daß die Vorschläge für För- ten die Annahme eines Ausnahmezustandes nach derung des Handels in der Heimat der Tat nicht wahrscheinlich. Allerdings leide und im Reich gelten. Er hoffe, daß die Aus- Haarmann vielleicht an Zuständen der De- führung des Dawesplanes zur Rehabilitierung w u ß t l 0 s i g k e i t. Es besteht auch die Qttög- der Lage In Mitteleuropa beitragen, und daß auf lief)leit, daß er Epileptiker sei. Man könne diese Weise das Vertrauen früher z u - den Eindruck haben, als ob Haarmann im Traume rück kehre, als man es vor einem Jahre an- seine strafbaren Handlungen wiederhole. Prof, nehmen tonnte. Abgesehen von diesen Erwägun- Schulze kommt zu dem Ergebnis, daß Haarmann qen würde der Wiederaufbau durch das Unter- feine Handlungen weder in einem epileptischen stühunassnstem für den britischen Handel im Ausnahmezustand noch hi einem alkoholischen wesentlichen unverä-'dert bleibm. Ein hossnungs- Dämmerzustände begangen habe. Auch Zerfahren- volles Zeichen fei das Anwachsen der Groß- beit sei bei Haarmann nicht festzustellen. Industrie. Das Schuhzollgeseh könne nur bei Er sei sehr wohl für feine Taten groben und ertragbringenden Industriezweigen verantwortlich zu machen, obwohl er mo» angewandt werden, die einen außerordentlichen ralisch abgestumpft und minder» Wettbewerb zu ertragen haben. Wenn die Re- w e r t i g sei. D:r Eachv.rständ ge erklärt:Haar- gi->rung auf Grund des Schubgesetzes irgendwelche mann ist Hysteriker. Er hat ein ausg zttch- Zölle erheben würde, so würde natürlich den netes Gedächtnis, das mit einem großen, schau- Dorninions bei einer derartigen Besteuerung spielerischen T .l:nt verbunden ist. Er gib* nur zu, eine Vorzugsstellung gewährt werden. Es was ihm unbedingt zu beweisen ist. Er lebt nur frage sich nun, was getan werden könne, um für sich und seine s.nnlichrn Triebe. Aufs llend nnerhalb dieser Grenzen den Handel mit der, ist seine große Eitelkeit. Er wünscht ich für Dominions zu beleben und den Erzeugnissen der sein Grab ein Denk nal mit der Inschr f*:S)ier Dominions eine Vorzugsstellung vor den Erzeug- ruht der IRc ffenmerber Haarm mn." Ansch i .c d affen anderer Staaten zu sichern. Eine derartige I freut sich Hiannann auf die Hinrichtung wir auf Politik fei auch vom geschäftlichen Standpunkt eine Hochzeit. Er ist stolz darauf, daß man in d.r aus wünschenswert, denn je mehr die Dominions ganzen Welt von ihm spricht. A n Sch s t. w ll er iach England einführen, desto mehr werden sie noch eine kleine Rede halten. Trotz aller Aeuße- auch aus England ausführen. Alles, was rungen glaubt der Sachverständ ge doch, daß wir ttin können, um den Lond oner Kurs Haarmann als Mensch aufzufassen ist. der sich an der Reudorker Börse zu heben, wird unserem und die anderen täuschen toll. Gerichtsarzt Handel nützlich fein und uns bei der Rückerstat- Medizinolr..t 9 :. Schackto h. brr m t den A. s.üh- tung unserer Schulden helfen. rungen Prof. Schulzes völlig einverstanden ist,

Snowden, der nach Baldwin das Wort erllärt, irgendeine Geisteslrankhrit liege bei ?tgr f", srag'e, was der Uttrrsch ed sei zwischen Haarmann nicht vor.

dem Sch.'h'oll Und d m Indu tt. schütz ® sagte. Rach der Pause beginnen die Arbeiterpartei werde die Einbringu g bet Vorlage abtoarten. Ab r D.ldwin 1e nicht I VI0 ^JlÖOOQCtS.

utoarten, daß ihre Annahme durch das Haus Der Staatsanwalt gibt noch einmal einen um- kicht sein werde. fassenden Rückblick über das Vorleben Haar-

Lloyd Geor geb- ichnete b e Erllärung manns Der erste Mord geschah 1918. Haarmann Valdwins als eme ber ernstesten, bie je von bann erst 1923 seine ruchlose Tätigkeit fort? im mnr. ! gesetzt. Während zunächst zwischen^d-n^einzelnen

Fällen noch Monate liegen, wurden im Jahre 1924 die Abstände immer kleiner. Oteun Fälle c-ttrDn Hoarmann unbedingt zugegeben, bei ^toolT halt er es für möglich und wahrscheinlich, ,lurn9en Leute umgebracht hat, und s-ck« Tcnxx» er unbebmgt.

feier des städtischen Kindergar­tens fand gestern nachmittag im Saale der LiebigShöhe statt. Richt nur das kleine Voll des Instituts, sondern auch viele andere Kinder und zahlreiche Erwachsene hatten sickr.-eingesun- den in der Erwartung, hier einige Stunden der schönsten 'Freude verleben zu können.

wohl niemand von den vielen, vielen Gästen wird enttäuscht nach Hause gegangen sein! Mi! allerliebsten Darbietungen der kleinen Kind r- gartengesellschaft bega.tn die schöne Feier, zu der zwei prächtig geschmückte Ehristbäume in Hellem Kerzenglanz erstrahlten; einer nied­lichen Polonaise folgten fesselnde Spiele d?r verschiedensten Art, muntere Gesänge, Frei­übungen usw., die sämtlich Zeugnis dafür ab- legten, daß die kleine quirlende' Zöglingsfchar beim Erlernen sehr gut aufgepaßt hatte. Dann erschien ein munteres Ka,pertheater auf err Buhne, das natürlich allgemeines Wohlgefallen auslöste. And nun kam der Höhepunkt, die Weihnachtsbescherung, für die der gute Weih- nachtsma.tn und das liebe Christkind in reich­licher Weise ausgepackt hatten. Herzerquickeno

war der Anblick der reizend spielenden und Aus aller Welt. gespannt aufmerkenden Kinderschar, deren festeöselige Stimmung natürlich bei der De-

(9eheimsunk. scherung ihren Höhtpairkt erreichte. Mit dem

Berlin, 17. Dez. (Wolff.)_ Einem fleineu kleinen Voll erlebten da auch die Alten einige 3ntereffententrcife wurde ein für Draht- unb köstliche Feierstunden des jetzt weihnachttich drahtlose älebertragung g7etgm1er fFe rnd r u k- g^timmten Gemüts. Daß die Veranstaltuicg ker vorgefuhrt der, beruhend auf der Eriindung nntcr diesen Umständen zur allgemeinen Zu- uni, St. SriSU^®.S. ftjeü-nhrit verlies, ist selbstverständlich und be- in Berlin durchgebildet wurde. Die neuen Appa- darf Wetter keiner Worte. Besonders hervor rate können an jedem normalen drahtlosen Sen- heben muß man aber die großen Verdienste der. ebenso zum Beispiel an jeden Rimdfunksender der Damen des Kindergartens unter der Fäh- bzw. Empfänger zusätzlich angeschlossen werden, rung der Leiterin Frl. Rhumbler, die in Die Aussendung der Buchstaben erfolgt durch eine erfolgreicher und anerkennenswerter Weise Schreibmaschine. Jeder einzelne Buchstabe ^re deinen Schutzbefohlenen in das vielseitige w>rd nicht wir üblich, durch M°r «-iche^ub-r. P^gramm etngräbt hatten und qesteru. unter ® ^ng-r und cbeusalls dankenewritt- Mithils- heimhaltung. Durch ein Schaltwerk ist Vor- der Schwestern unseres Wohl.ahrtSamteS, mit sorge getroffen, daß das jedem Buchstaben zu- Liebe und Umsicht daS Fest zu einer neuen geteilte Tonpaar sich in ^millionenfacher Weife schönen Tat in der erfolgreichen Arbeit unseres ändern muß, so daß eine Entzifferung der über- städttschen Kindergartens gestalteten, sandten Rachrichten durch unbefugte Mithörer unmöglich ist. Auf der Empfangsseite er­scheinen die Rachrichten automatisch in Druck­schrift, wie überhaupt der Druckapparat an der Cmpfangsstelle von ber Sendstelle matisch in Betrieb gesetzt wird.

Landkreis Gieszcn.

* Heuchelheim, 17. Dez. Der Kre- aus auto- I d i t v e r e i n e. G. m. b. H. Heuchelheim hielt am Samstagabend -eine außerordent­liche Generalversammlung ab. Det & Vorstand erstattete ausführlich Bericht Über

_ . - - AlltD E die Entwicklung der Kasse in dem laufenden

kurMch ,n Spandau von Ratten angesallen Geschäftsjahr. Die Zahl der Mftglieü-r fcr und durch Blstwunden schwer verletzt ^g, rund 270. Die Kasse ist im Fruhjabr worden war an den FolMn der Bernden Bist- H-ss. DenossenschaftSverband Darmstadt wunden gestorben. Die Leiche wurde zur unj j,er Landesgenosscnschaftsbank beigelreteu weiteren Antersuchung beschlagnahmt. | und erhielt von letzterer ansehnliche Renten-

markkredite. Das neue Spargeschäft hebt sich von Monat zu Monat. Zur Förderung des Sparsinns wurde vor einigen Wochen auch der Sparkartenverkeht eingeführt. Scheck- und AeberweisungSverkehr haben sich seit Jahren gut eingebürgert. Die Nachfrage nach Krediten ist, wie überall, sehr stark. Die Kasse arbeitet zur Zeit mit einem Kapital von über 100 000 Goldmark. Das Vor­standsmitglied, Postagent Kreiling, ist we­gen Arbeitsüberlastung freiwillig zurückgetre­ten. An seine Stelle wurde W. Gilbert 11. gewählt. Zum Schlüsse hielt der Vertreter des Hess. Genossenschaftsverbandes, Oberrevi­sor Hartmann von Gießen, einen inter­essanten Vortrag über die derzeitige Lage des Geldgeschäftes und sprach insbesondere über die Geldbeschaffung, das Spargeschäft, die Be­willigung von Betriebs- und Hypothekarkre­diten, die Zinspolitik und die Aufwertungs­frage. Aus den Ausführungen des Referenten ging deutlich hervor, welche bedeutenden Vor­teile die Genossenschaftskassen ihren Mitglie­dern bieten. Die Versammlung, die von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Bürger­meister Kreiling, geleitet wurde, nahm einen schönen Verlauf.

t Grünberg, 16. Dez. In der Nachbar- gemeinde Stangenrod ist die Felbberei- n i g u n g in vollem Gange, und man hofft, bah sie 1926 beendet ist. Durch diese Feldbereini-