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Instandsetzung der Rennbahn für die Pferderennen. Die Beschlußfassung über den vom KreiSpferdezuchtverein gestellten Antrag auf Trockenlegung der hierfür in Betracht kommenden Liesen wird bis zur Entscheidung des Schiedsgerichts im Feldbereinigungsverfoh-- rcn. das demnächst seinen Abschluß findet, aus­

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bausatzung abg^ehnt w rd n. Bersch ed ne Doh- nu g a 'g legcnh itrn f nben in nicht öffentlicher Sitzung ihre Erledigung.

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. Nl., 17. Dez. Die Entlarvung des Oberzollsekretärs Kurt P e h o l d als vielfachen S t r a h e n r ä u b e r er­regt ungeheures Aufsehen. Bis jetzt konnten dem Manne rund 2 5 Ueberfälle einwand­frei nachgewiesen werden. Die Polizei ist aber damit beschäftig!, noch weitere fünfzig Anzeigen zu sichten, von denen wohl die weitaus meisten auf das Konto deS Petzold kommen dürften. Die älrsachr zu diesen älebersällen stehen einwandfrei noch nicht fest. Wohl war Petzold durch Krankheit in der Familie wirtschaftlich etwas zurückgekommen. hatte auch ein Darlehen aufgenommen, andererseits aber soll er gern über seine Berhältnisse hinaus gelebt haben. 3n den letzten Nächten haben Einbrecher in verschie­denen Stadtteilen schlimm gehaust. Aus einem Ge­schäft in der Gutleutstraste entwendeten sie 10 Fast Butter, aus dem Friseurgeschäft im Hauptbahnhof die Seifen- und Parsümcricvorräte. 3n der Bogl- strahe stahlen die Einbrecher aus mchrv?en Wasch­küchen sämtliche Wäsche. Bst einem Wohnunas- einbruch in der Luisenstrahe fielen den Dieben alle Kleider und die gesamte Wäsche in die Hände. Weiter wurden gröhere Einbrüche verübt in der Querstrahe und im Mittelweg. 3n der Querst i.aste holten die Einbrecher aus einer Woh­nung die Schmuck- und Silbersacheu von hohem Wert, in dem Mittelweg erbeuteten sie sehr wertvolle Pelzsachen und das gesamte silberne Tafelgeschirr. Bei einem Ernbruch in der Mainzer Landstrahe wurden in der vergangenen Nacht zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und s e st g e n o m m e n. Es handelt sich um zwei erst vor einigen Tagen aus dem Zucht­haus entsprungene Gefangene.

der Schaufenster piaaert wenden, btt bei Marsch­richtung de< grössten Passantenverkebrs zuge wandt ist. Die Mittelpartie des Schaufenster^ ist mit besonderer Sorgfalt zu behandeln, denn es ist erwiesen, dast die weitaus meisten Personen den Blick zuerst auf diesen Teil eines Fensters werfen und mit ihren Blicken am längsten dai aus verweilen. Do die obere Mitlelpartie eines Schaufenster« aus Fernwirlung eingestellt wir>. zu dem Zwecke, die Passanten von Der anderer. Strastenseite herüber zu ziehen, da müssen selbst redend besondere Zugstücke bei der Dekoration Derwendung sindeu. Einmal am Tage muh bei Detaillist seine Schaufenster mindestens in Augenschein nehmen. Lebensmittelgeschäfte soll'.en eine regelmäßige Besichtigung ihrer Fenster sich ganz besonders zur Richtschnur machen. Die un­appetitlich und abstohend wirkt es. wenn v B. auf oder zwischen lote ausgestreuten oder un­verpackt ausgestellten Lebensmitteln Fliegen, Wespen u. dgl. umherliegen oder befdimuhte oder vergilbte Papiere oder Packungen zu iindrn sind. Ueberhaupt ist aus das Dekorum, nämlich Boden­belag. Seiten und Rückwände, die Decke, ganz besondere Sorgfalt zu verwenden, wie auch der wirNamen Delcuchtung der Schaufenster ein viel gröberer Wert beizumesken. Was ndht eine matte Lampe im Fettster, ba^u noch noch oben an der Decke oder gar vor dem Lchausenster. beide verfehlen ihre WirkungI Die Beleuchtung muh ein gleichmästicies ruhtges Licht über das Schau­fenster ausbreiten, das nicht zu grell, aber auch nicht zu matt fein darf, denn ersteres bl.ndet und letzteres strengt die Augen zu sehr an. Die Harmonie der Farben zeigt sich bei einer Deko­ration ganz besonders bei Beleuchtung, wie über­haupt viele Schaufenster vermöge ihrer nitgün- stigen Lage oder sonstiger nachteiliger Beschaffen. Heck nut durch Beleuchtung richtig zur Gelttina gebracht werden können, und bei solchen Fett item mit der Beleuchtung noch sparen zu wol­len. wäre völlig verfehlt. 3m Zusammenhang mit der Beleuchtung wäre noch das Belaufen der Fensterscheiben anzusühten, das auf all' Fälle verhütet werden muh denn was nützen die schönsten Dekorationen und die brlllanleste Be­leuchtung, wenn sie durch den Belaus der Schau fenster verdeckt sind? Zur Berhütung de» Schei benbelaufs gibt es verschiedene Mittel, deren bestes wohl das ist, die Scheiben mit ein. m Glyzerinlappen etnzureiben. Geschmack, Reinlich­keit, Beleuchtung und Delorum müssen zusammen, wirken, um schöne, zuakrästige Schausenster zu schassen, und wo bei ein'm Geschält die Schau f en ft erteil am e dennoch durch zeitgemähe An zeigenreklame ergänzt wird, da kann der Erfolg nicht ausbleiben. Schaufenster- und Anzeigen rcllamc müssen nebeneinander hergehcn, und solch einem Geschäft, das hält, waS die beiden ver sprechen, wird man Vertrauen entgegenbringen mit besonderer Borliebe dessen Schaufenster be sichtigen, dessen Anzeigenreklame in der TageS presse verfolgen und e« für feine Einkäufe bc Vorzügen.

Was gehört zu einem guten Inserat? Dio Zeitungsanzeige muh, wenn sie wirken, d. h. dem Leser ins Auge fallen soll, fo ziemlich die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie das Schaufenster. Zu einem guten 3nserat gehören Ilebersichtlichkeit in der Anordnung der zur Anpreisung kommenden Artikel, Auszeichnung, d. h. Hervvcyebung beson­ders preiswürdiger Angebote. Wie beim Schau- senster Dekorum und Dekoration auseinander ein­gestellt sein müssen, so müssen Einfassung, Satz und Ausschmückung deS Inserats mit Klischees ein harmonisches Bild ergeben. Die zuvorkom­mende Bedienung eines Geschäfts muh im Inserat durch vornehmen Ton zum Ausdruck kommen. Ebenso unerlählich wie der öftere Wechsel der De­koration der Schaufenster ist da« öftere bzw. stän­dige Inserieren.

statt. Zunächst wurden die Märkte für das Jahr 1926 fcftgclegt Als Ergänzung der Feldgeschworenen wurden der Feldschütz Jobs. Rehbecger und b:r Landw rt Ioh. He nr. Lang in Vorschlag gebracht. De 2Lbr'd)nung des SchukhauSneubauS wurde gemäß dem DaulommissionSbeschlusse genehmigt. Ein An­trag auf Zlnlcgung eines Kinderspiel­platzes muhte Betagt w?rden. Die Hunde­steuer für das I.ihr 1925 wurde auf 12 Mk. für den Hund sestg l gl. Dorsch ebene Ql-eubiulen machten eine Neubenennung der bett. Straßen erforderlich. Es wurden u. a. be­nannt: die Straße nach dem Dahnhos-Süd als Adoll-Ep-Straße. eine h ervon abzwe gende St? cl; 21 x nd r-St pl r-St'aße .ui) e ne Bogrls^rrgstraß . Gartenftriße und D'eichstrab: wurden feftg l gl. E n bere ts frührr beschlossener Wohnhausneubau in der jetzt neu be­nannten Adrlf-Cpieß-S.raße soll alsba'd tn An­griff genommen werden. Im Jahre 1925 sollen noch zwei weitere Doppelhäuser zur Ausführung gelangen. D e seither erhobene Fremden steuer soll ab 1. Januar 1925 in Wegfall kvn m n. AIS Kraft st romp reise kommen ab 1. Januar 1925 biS zu 3)03 Kw. 28 Pf. die Kilowattstunde, über 3003 bis 20 000 Kw. Verbrauch, in verfch edenen Staffelungen, 18 Pf. zur Erhebung. Der Lichtpreis mit 40 Pf. die Kilowattstunde soll vorerst bestehen ble ben. Fir Bauzwecke wurde ber Preis je Kubikmeter D a s a l t st e i n e aus 1,50 QH '. h rab-

iaulen (002 Ohmm<n> und Leun (364 ÖL) rindet am 28. Dezember statt. Vorläufig ist noch nicht ersichMch. in welcher Weise d.e 25) S Immen des unterlegenen Kandidaten Spengler daS StichwahlergebniS beeinflussen, oder wicvie! S im- men der eine oder andere Kandidat noch an Reserven unter den 14 Prozent Nichtwählern hat.

«reis Schotten.

Eichelsdorf. 15. Dez. Auch der Mette, diesmal zweitägige Diriaenten- und Sängerkursus des Niddatal- Sängerbundes, der am 13. und 14. Dez. im Leyr schen Saale dahier stattfand, erfreute sich einer außerordentlich stark.n Beteiligung. Neben den Dirigenten waren etwa 12V Sänger erschienen, fast ein Viertel der Bundesfängcr- zahl. Nach einleitenden und begrüßenden Worten seitens des ersten BundrSvorfi^enden, Schä fe r - Eichclsdorf, übernahm der Letter der Tagung, Lehrer Blaß-Großen-Linden, die Führung. Zunächst trat er auf besonderen Wunsch in eine Würdigung der zu Gehör ge­brachten Ehöre ein und unterzog sie einer streng sachlichen Kritik, die immer nötig ist, sollen bessere und vollkommene Leistunzen er­zielt werden. An der Einübung des Baumann- schen ChoresDie Walüguelle" zeigte er fo- oann, wie eine Gesangprobe fruchtbringend ge­staltet werden kann. Hierbei behandelte er die TonbUdung- undAtcmtechni^', die Funda­mente schönen MännersangS, tn besonders ein­gehender Weise. Die Sänger folgten allen Winken und Anordnungen mit seltener Hin­gabe und waren ein williges Instrument tn der Hand des sachverständigen Führers. Am Vor­mittag des Metten Tages trafen sich die Diri­genten der einzelnen Bundesvereine. Der Äur- suSleiter referierte dabei über die allgemeine Gesanglehre und behandelte eingehend den menschlichen Singapparat, die Stimmregistcr und die Tonbildung. Daran schloß sich eine Besprechung erfolgreicher Männerchöre. Der Nachmittag vereinigte Siinger und Dirigenten und zeigte die Feinarbeit des Chorleiters an verschiedenen Chören. Hierbei ging der Äu - susleiter in der Hauptsache auf die Klangfarbe, die Auffassung und Phrasierung ein. Für jeden Zuhörer und Teilnehmer war eS eine besondere Freude zu beobachten, wie nach und nach die einzelnen Lieder an Schönheit und Klangfülle wuchsen und sich immer wirkungs­voller gestalteten. Diese Tagirng des Nidda- ral-SängerbundeS darf zu den fruchtbarsten ge- zähtt werden, die er bis jetzt abgehalken, und gab dem BundeSdirigenten Gelegenheit, dem Kursusleiter für seine zielbewußte sachverstän­dige Arbeit im Dienste des deutschen Männer­sangS den herzlichsten Dank des Bundes zum Ausdnick zu bringen.

Mrcid Alsfeld.

X Alsfeld. 17. Dez. Stadtvor- standSsitzung. Unter Mitteilungen gab der Vorsitzende bekannt, daß am vergangenen Sonntag eine Besprechung mit den Vertretern der Landwirtschaft im Gasthause3ur Erholung" unter dem Vorsitz deS Bürgermeisters ftattgefun« den habe wegen der Ausgestaltung des Pferde- und Prämienmarktes 1 925, in welcher beschlossen wurde, den Prämienmarkt und das Pferderennen wieder auf einen Tag. wie in diesem Jahr, zusammenzulegen. Durch wettere Ausgestaltung der Pferderennen durch die Reiterabteilung des Kreispferdezuchtvereins werden die sportlichen Veranstaltungen im kom­menden Jahre zu einem interessanten Ereignis werden. Errichtung von Poftkraft- wagenlinien. Der Vorsitzende berichtete über das Ergebnis der am 4. Dezember in Treysa ftattgefunbenen Versammlung. Nach längerer Aussprach" wurde gm'ß dein Vorschläge der Fi­nanzkommission beschlossen, der Errichtung einer Kraftwagenlinie Alsfeld-Treysa und Alsfeld- Neu stad t (M.-W.-D.) zu­zustimmen, die erforderlichen Zufchuß- und Da- rantickiftungen für diese Linien wurden bewilligt unter der Bedingung, daß die sestgelegten Fahr­pläne nicht ohne vorherige Vereinbarung mit der Stadt geändert werden dürfen. Eine An­regung des Kreisamts, verschiedene Straßen in der Innenstadt für Kraftfahrzeuge zu sperren, wurde aus verkehrstechnischen Grün­den abgelehnt. - Die Anschaffung eines F e l d b a h n g l e i s e s mit zwei Kippwagen nach den Vorschlägen des Etadtbauamtes wurde ge­nehmigt. Die Gern ein de-Hunde st euer für das Jahr 1925 wurde in der gleichen Höhe wie im vergangenen Jahre festgesetzt, d. h. auf 12 Mark für leden Hund. Für außerhalb der Stadt liegende einzelne Gehöfte treten 2e- freiungsvocschristen ein. Umbau »Deut­sches Haus". Auf Vorschlag des Vorsitzenden

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Schaufenster und Zeitungs-Anzeige.

Don Otto Bader.

Wie das Gesicht der Spiegel der Seele eines Menschen ist, so sind Schaufenster und Anzeigen­reklame der Charalterspiegel eines Dctaiigefchästs. Das Gesicht eines Menschen kann anziehend, aber auch abstoßend sein, und geradeso verhält es sich mit dem Schaufenster und der Zeitungsanzeige, dir zusammen dem aufmerksamen Beobachter zu einer ttrteilbildung über den Charakter cineS De- tailgeschästs genügen. Wer hätte nicht seine Freude an einem schön dekorierten Schaufenster, wobei ich noch nicht einmal an die mitunter künst­lerischen Dekorationen von Modewarengeschästen denke, und welches Auge würde nicht mit Wohl- gesollen aus einem schönen Zettungsinferat ruhen? Wie Ausstellungen nicht nur von Kauf-, sondern auch von Schaulustigen ihres dekorativen Aus­baues, das heißt ihrer sehenswerten Aufmachung wegen besucht werden, so werden auch die ®c* schästsstrahen unterer Städte von vielen nur des Schauens, d. h. der Schausensterauslagen wegen, begangen, und wie sich ein schönes Landichasis- bald, das wir mit dem Zuge durcheilen, unferm Gedächtnis so tief einprägl. daß w C un> feiner nach Jahrzehnten noch erinnern, so wird auch der Eindruck, den ein schöne- Schaufenster auf uns macht, lange anhalten, und wenn wir cS auch nur flüchtig zu beschauen Gelegenheit hatten.

Wenn die Zeitungsanzeige ihren Zweck er» süllen so!!, muß sie gleiche Eigenschaften wie ein Schaufenster aufweisen. So wird z. D. ein origi­neller Bildstock die Ausmerkfamkeit der Leser er­wecken und Inserate von künstlerischer Auf­machung, wozu auch vornehmer Ton und guter Stil gehören, können zu einem wohltuenden Ruhe- Plätzchen für die Augen des Beschauers werden, dessen man sich bei Gelegenheit immer wieder erinnert. Inserieren bringt Gewinn, wird doch nach statistischen Prusungen nachgewiesen, daß auf die ZeitungSreklarne 20 bis 25 Prozent des ttrnsahes entfallen, den regelmäßig inserierende Firmen erzielen, während die Ausgaben für An­zeigenreklame nur etwa zwei bis vier Prozent der Geschäftsspesen ausmachen. Der Geschäfts­mann hat recht, der einem andern auf die Frage, warum er das ganze Jahr hindurch, also auch in Zeiten schlechten GefchästsgangeS, inseriert, geant­wortet hat:3$ hatte es tote der Dauer, wenn der im Herbst ernten will, so muß er im Früh- fahr säen. 3ch will damit sagen, daß ich nicht nur in Zeiten guten .Geschäftsgangs, wo ohnehin die meisten Geschäftsleute zu inserieren pflegen, mit Anzeigenreklame hervortrete, sondern auch in Zetten flauen Geschäftsgangs, damit die Leute sich meines Geschäfts und der Artikel, die lch führe, erinnern, wenn die Bedarfszeit in meinen Artikeln gekommen ist." Durch diese Aeuherung eines weitblickenden Geschäftsmannes findet die vielfache Beobachtung Bestätigung, daß man sich eines Geschäfts, das ständig inseriert, im Bedarfs­fälle eher erinnert, als solcher Geschäfte, die nur wenig oder überhaupt nicht inserieren.

WaS gehört nun alles zu einem guten Schau­fenster? 3m Schaufenster müssen Reinlichkeit, Drtmung und ttebersichtlichkeit herrschen, denn wo Sorgfalt auf Dekoration der Schaufenster ver- toanbt wird, da wird man auch auf sorgfältige Bedienung in den Verkaufsräumen schließen kön­nen. Uebetlabung der Schaufenster ist zu ver­meiden. Es ist grunbverkehrt, alle die mannig­fachen Artikel, dde ein Geschäft führt, auf einmal auSstellen zu wollen. Lieber des öfteren neu dekoriert und die Gegenstände wechseln. AlS grurrdsalsch muh eS bezeichnet werden, Gegen- ftänbe ins Schaufenster zu stellen, die im Ge­schäft überhaupt nicht zu haben find, und wo es angängig ist, find sogar ausverkaufte Artikel aus dem Fenster zu nehmen, denn zu dem Ge­schäft, das zu jeder Zeit das hält, was das Schaufenster verspricht, gewinnt das kaufende Publikum Vertrauen. Weniger Plakate und mehr Preisschilder gereichen den Schaufenstern nur zum Vorteil: denn es ist eine bekannte Tatsache, daß an Schaufenstern mit Preisauszeichnungen der Waren viel mehr Leute stehen bleiben, als an den Fenstern ohne Preisauszeichnungen, be.T.i viele Leute wollen vergleichen, bevor sie kaufen und schon wegen ihrer Kasse emigermahen orien­tiert fein über die Preislage. Vielen ist es nun einmal nicht gegeben, m Geschäfte zu gehen, nach Preisen zu fragen und schließlich auf einen Kauf verzichten zu muffen. Auf gefälliges Aussehen der PreiStäfelchen ist ganz besonders Bedacht zu neh­men. 3eder Geschäftsmann muh toiffen, welche feiner Schaufenster infolge ihrer bevorzugten Lage am meisten Beachtung finden, auch ist bei der De­koration darauf Rückficht au nehmen, von welcher Richtung die meisten Pailanten an den Schau­fenstern vorbei zu gehen pflegen. Wird z. B. Wert darauf gelegt, daß biefer ober jener Gegen­stand im Fenster besonders zur Geltung fommt, d. h. von den Blicken der Vorübergehenden auf­gefangen wird, fo muh er auf derjenigen Sette

iiiiiiiiniPiiiiiiHiniiiiininninffliiniiiiniHnniiiiiiiiiiiiniii Angesehene, seit 50 Zayren bestehende Zuckergroßhandlung sucht für Gießen und Bezirk einen seit Jahren bei Kvlo- niattvarengeschäften, Bäckereien usw.