Oberen zu örtttgcn. Zuerst yar man durch vetcy» liche Düngung mit Thomasmehl (3 Ztr. pro i/4 Hektar) den PhoSphorsäurevorrat im Boden anzureichern, dann kann man mit den jährlichen Gaben auf etwa 1 bis 1,75 Ztr. Thomasmehl heruntergehen.
Wielen, die regelmäßig mit gutem Kompost, Stallmist oder Zauche gedüngt werden, haben eine Stickstoffdüngung in der Regel nicht notwendig. Sehen aber Wiesen nach dem letzten Schnitt im Herbst leblos grau aus, so hungern sie noch Stickstoff, und eine im Frühjahr gegebene Stick- stoffdüngung kann in solchen Fällen oft Wunder tun.
MooS in der Grasnarbe bedeutet immer Hunger und zeigt eine schlechte Pflege der Wiese cm; bei rationeller Düngung und Pflege verschwindet es immer. Das Eggen der Wiesen nnt der Wiesenegge soll nur in besonderen Fällen in Anwendung kommen. Das Moos nur durch Eggen zum vollständigen Verschwinden zu bringen, wird nicht gelingen. Lockere Wiesenböden, die zum Auffrieren neigen, müssen durch Walzen mit schweren Glattwalzen gefestigt werden. Durch gute Pflege und rationelle Düngung ist öS ein leichtes, die Erträge unserer Wiesen um rund 50 Proz. zu steigern, und das alte landwirtschaftliche Sprichwort: „Die Wiese ist die Mutter des Ackers" wird dann erst recht seine dolle Bedeutung erlangt haben.
Die Behandlung des Kalbes.
Von Gotthard B r o d t.
Gegenwärtig find fast alle Kühe, von wenigen Ausnahmen abgesehen, tragend oder besser trächtig, und zwar bereits in sehr hohem Matze. In kürzester Zeit werden also in allen Kuhställen Kälber das Licht der Welt erblicken.
Die erste Rahrung, die man dem neugeborenen Tiere geben muh, ist die Kolostrumoder Diestmilch, die zur Entfernung des Darmpechs dient. Bei dem Muttertier darf man also zur inneren Reinigung der Striche nur einige Züge kurz wegmelken. Ist man sich nicht ganz darüber im klaren, ob das Muttertier frei von Euter- oder Darmtuberkulose ist, so empfiehlt es sich, die Kälber aufzutränken, und zwar mit vorher aufgekochter Milch. Rach dem Aufkochen mutz diese möglichst schnell auf Dluttempercttur abgekühlt und dann den Kälbern gereicht werden. Durch Eintauchen des Mauls in die Milchschüssel sind die Kälber leicht an das Auftränken zu gewöhnen. Die Tränkgefätze müssen nach dein Gebrauch sofort wieder gründlich gereinigt werden.
Wenn man merkt, datz dem jungen Kalbe die abgekochte Milch weniger gut bekommt, so füge man ihr etwas Kochsalz zu. Getränkt müssen die Kälber jedenfalls vier- bis fünfmal am Tage werden. Die Portionen verstärkt man von Fall zu Fall, wenn die Tiere mehr zu sich nehmen. Bis zum fünften bis siebenten Teile des Lebendgewichtes hat man am Tage bei 9—12 Liter Milch zu geben. Sind die ersten zwei Wochen vorüber, so müssen die Kälber langsam an die Aufnahme von Heu gewöhnt werden, damit sie auch anderes Futter fiessen lernen
Haben sie sich daran gewöhnt, so darf man mit dem Abgewöhnen beginnen. Vor den ersten 6—8 Wochen ist aber trotz allem an eine völlige Entziehung der Vollmilch nicht zu denken. Richts ist den Kälbern unzuträglicher, als eine vorzeitige
oder zu schnelle Abgewöhnung. Der Landwirt erkennt die Tatsache, ob er beim Abgewöhnen Fehler gemacht hat oder nicht, am besten daran, wenn die Kälber struppig und mager werden. Tritt das ein, so müssen sofort Schritte getan werden, um ein weiteres Abfallen der Tiere zu verhindern. Man gibt dann am besten reichlichere Quanten Milch mit entsprechender Beifütterung von Heu, Hafer und Lutem Futter- schrvt, und zwar so lange, bis sich das Aussehen der Kälber wesentlich gebessert hat. Gerade in der Behandlung von Kälbern kann man nicht vorsichtig genug sein. Im ersten Dreivierteljahr mutz man stets darauf bedacht sein, die Entwicklung der Tiere in jeder Hinsicht zu fördern; denn was man in dieser Zeit versäumt, kann man nie wieder gut machen.
Zum Schlutz sei noch erwähnt, datz man Kälber öfters gut putzen und ihnen genügende Gelegenheit zum Laufen geben mutz (£"• -------— ..’
Neber Frostspanner unv Leimringe.
Der Frostspanner, ein unscheinbarer, grauer Schmetterling, der in manchen Jahren bereits von Mitte bis Ende Ott ober in der Dämmerung um die Obstbaume fliegt, ist einer der verbreitetsten und schädlichsten Feinde des Obstbaues. Um ihn erfolgreich bekämpfen zu können, gehört, datz man sich mit seiner Lebensweise vertraut mache. Man wird dann Fehlgriffe leichter vermeiden können.
Um dieselbe Zett, wo die geflügelten Männ- chen die Baumkronen umschwärmen, steigt auch das Weibchen aus dem Boden, wo es seinen! Sommerschlaf verträumte und sucht, da ihm die Ratur die Flügel versagte, zu Fütz in die Baumkrone bis an die äutzeren Zweigenden zu gelangen. Kurze Zett nach der Paarung legt jedrs Weibchen an die nächsten Knospen, kleine Asl- stümpfe und Wunden, b sweilen auch in die Riste der Rinde, bis zu 350 Eier ab. Diese übertointem. Schnee, Gis und Frost, auch wenn er noch so streng ist, schadet ihnen nichts. Wenn aber die warme Märzsonne die Triebkraft des Baumes weckt, kriecht aus jedem Ei, was den hungrigen Meisen und anderen Vögeln nicht zum Opfer fiel, ein winzig kleines Räupchen, bohrt sich in die schwellende Knospe ein rmd weidet diese aus. Ist die eine leer gefressen, so gehis an die nächste und nach dem Laubausbruch an das zarte, junge Grün. Tagsüber hält sich die Raupe zwischen zufamnlengezogenen Blättern, welche s.e sich seibst zusammenspinnt, verborgen und liegt dem F atz hauptsächlich des Nachts ob. Ausgewachsen hat sie eine Länge von 2l/s Zentimeter. Man erkennt sie leicht daran, datz sie irach Spannerart bei jeder Fortbewegung einen Katzenbuckel macht. Ihre Ge- frätzigkeit erreicht tm Mai d n Höhepunkt. Alsdann läßt sie sich an einem Faden herab, um sich im Boden zu verpuppen.
Der Kampf gegen die Rar-pea ist wohl der kleinen Zwergbäumchen ausführbar, aber nicht bei grosten Bäumen. Er mutz sch daher gegen die, ungeflügelten Weibchen richten, uitu das geschieht durch die bekannten Leimringe, bestehend aus einem handbreiten Stück Pap.er, d.us so dicht am Stamm anliegen mutz, datz ein Durchschlüpfen der zur Höhe sttebenden Tiere ausgeschlossen ist. Sonst hat die Einrichtung keinen Zweck. Ist die Rinde zu rauh, so mutz die äußere Borke vor dem
• —cj ................
Anlegen der Fanggürtel avgekrotzt weroen. MS Klebstoff verwendet man den käuflichen Drumala- Leim. Dieser wird aus das nicht zu schwache Papier gleichmätzig und nicht zu dick aufgetragen, damit bei warmem Wetter ein Herunterlaufen und Verunreinigen der Rinde vermieden wird. Gin Aufträgen des Klebmittels direkt auf die Rinde ist schädlich.
Es lommt nun alles darauf an, datz die Leimringe rechtzeitig, d. h. vorder Flugzeit des Schädlings angebracht werden. Da diese häufig bereits Mitte Oktober Beginnt und gegen Ende des Monats schon vorüber ist, hat die Arbeit, wenn sie später norgenommen wird, keinen Zweck mehr. Es kommt aber auch vor, datz die Flugzeit erst im November einsetzt und mit Unterbrechungen sich bis in den Januar hcnzieht. In diesem Falle ist die Maßregel nur dann wirksam, wenn man ein Klebmitt.ck verwendete, das nicht verhärtet, oder wenn dies der Frll sein sollte, das man von Zeit zu Zeit nachsieht und den Aufstrich erneuert. Ferner ist es von Wichtigkeit, datz man bei jungen Bäumen, welche Pfähle haben, auch den Pfahl mit einem Leimringe versieht. Andernfalls wird das Insekt, wenn es am Leimringe ein unüberwindliches Hindernis gefunden hat, den Pfahl zum Auffteigen in die Krone benützen. Hauptsächlich Haban Aewfelbäume unter dem Schädling zu leiden, aber auch Pflaumen, Kittchen und Birnen verschont er nicht und nimmt auch mit Rutzbäumen, Hasel und Weiden vorlieb. R.
Fragekcrften.
Frage 56: Ich habe einige Schlehenbäumchen gezogen. Sie sind nun anderthalb Meter hoch. Sind sie für nächstes Frühjahr bereits zum Veredeln stark genug und mit welcher Obstsorte?
Antwort: Die gemeine Schlehe kann mit Pfirsich, Zwetschen und Pflaumen veredelt werden. Autzerdem läht sie sich als Unterlage für gefüllt blühende japanische Mandeln und die rosa gefülllolühende Mandelkirsche verwenden. In Baumschulen ist die Schlehe als Unterlage nicht beliebt, weil sie für viele Obstarten zu langsam treibt, und vor allem hat sie die Untugend, eine QUengs Wurzelschößlinge zu treiben, die sich schwer unterdrücken lassen. Man verwendet an ihrer Stelle die stärker wachsende Schlehenpflaume, Prunus insititta, dre, aus dem Kaukasus stammend, in vielen Gegenden verwildert ist.
Hochschul::crchrichten.
Dertretertag des Deutschen Hochschulrings.
Vom 21. bis 23. Oktober findet im Iohannes- stift in Spandau der diesjährige Vertretertag des Deutschen Hochschulrings statt. Für den ersten Tag sind vorgesehen: Bericht über die Arbeit des D. H. R., Ref. Müller, 1. Vorsitzender des D. H. R.; ferner: Politische Arbeit des D.H.R. im Spiegel der Presse, Bachmann; Grenz- und auslandsdcutsche A.beit des D. H. R., H. O. Wagner. Dazu kommen Berichte »er verschiedenen Aemter, Aussprach.- und Entlastung des Vorsitzers sowie Reu '.öl. Die beiden anderen Tage sind der Aussprache über Aufgaben und Reuaufbau des D.H.R. pwie über praktische Arbeit der Ortsverbände und der Erledigung der vorliegenden Anträge gewidmet. Für die Abende ist je ein Vortrag in Aussicht genommen.
Gerichtssaal
* Darmstadt, 17. Oft. (Eigener Bericht.) Die eigene, noch nicht 15 Jahre alte Tochter hat die Ehefrau Anna Weitzbecker geb. Schuckmatzn in Cberstadt an einen verheirateten! Mann verkuppelt. Sie wurde nach § 181 St.G.D. zu einem Jahr 6 Monaten Gefängnis vom Dezirksschöffengericht verurteilt.
KkechNche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden. . ,
Gießen. Sonntag, 19. Oktbr. 18. Sonntag n. Trin. Erntedankfest. Stadlkirche. 9'/,: Pfi. Mahr. Seierl. Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Matthäusgem. 11: Kinderkirche für die Mat- thäusgem. Psr. Mahr. 6: Pfi. Becker. Iohannes- kirche. 9V?: Pfr. Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche für die Lukasgem. Pfi. Bechtolsheimer. 6: Pfi.Aus- seld 8: Bibelbcsprechung im Iohannessaal. Pfarrassistent Schultheis. - Kirchberg. .10: Feierliche Eröffnung des Konsirmandenunterrichtes^'ll: Heilg. Abendmahl für die alten.Leute von Staufenberg. — Ist,: Lollar (Heil. Abendm.) - Wiefeck. 9: Beichte. 9l/2: Gottesdienst im Anschluß daran heil. Abendmahl (Pfarrast. Schultheis, Gießen).
Katholische Gemeinden.
Gießen. Samstag, 18. Oktbr. 41/, und 7 Beichte. Sonntag,.den 19. Oktbr. 19. Sonntag nach Pfingsten. 6st, Beichte, 7 Meste, Korn. d. Iungfiauen, 8 Kom.» 9 Hochamt m. Pr., 11 Meste m. Pr., 4st, Iungfi.- Kongregatton, 5st, Christen!. u. Rofenkranzandacht m. Segen. — An den Werktagen ist täglich abds. 8 Rosenkranzand. m. Segen. - Grünberg, Sonntag 91/, Messe m. Predigt.
Isr. Religi ^nsgemeinde. Gottesd. i.d. Synagoge (Süd-Anl.) Montag, den 20. Oft. u, Dienstag, den 2>'. Oktbr. Laubhüttenfest-Ende. Montag. Vorabd.5 15, morg.8.3O. Dienstag.Vorabd.Iugend» gottesdienst m. Predigt 5.30, morg. 8.30. nachm. 5.35, Festesende 6.10. — Während der Wintermonate beginnt der Morgengottesd. am Sabbat um 9 Uhr.
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Behördliche Anzeigen Belanntmachung.
Grundstircksverpachtung der Stadt Gießen.
Donnerstag, den 23. Oktober, Freitag, den 24. Oktober, Montag, den 27. Oktober und Dienstag, den 28. Oktober 1924 sollen die abgelaufenen Grundstücke der Stadt Bietzen öffentlich meistbietend an Ort und Stelle auf weitere 6 Jahre verpachtet werden und zwar:
Donnerstag, den 23. Oktober 1924 a) Vormittags 8V2 Uhr, Zusammenkunft am Eichamt in der Dammstratze
5 Grabstücke in Flur II zwischen Damm- stratze u. Schillerstratze, entlang d. Bahn 10 Grabstücke in Flur II zwischen Schillerstratze u. Weserstratze, entlang d. Bahn
2 (Bärten in Flur II an der Weserstratze (früher Weitzbindermeister Wagner)
23 Brabstücke in Flur II rechts d. Ederstr.
3 Grabstücke in Flur XXVII rechts am Witzmarerweg (fr. Tonnenschuppen)
2 Grabstücke in Flur XXV u. XXVI am Witzmarerweg bei der früheren Ketzler- schen Feldscheuer
4 Aecker in Flur XXII u. XXIII in der Nähe des neuen Friedhofs.
b) Nachmittags 2 Uhr, Zusammenkunft am Schlachthaus
1 (Barten in Flur XXXVIII hinter der Pulvermahle (fr. Metzgermstr. Schreiner) 38 Brabstücke in Flur XXXVIII auf der Hohleiche( hinter dem Schlachthaus)
3 Aecker in Flur XXXVIII auf der Hohleiche (an der Leimenkaute
2 Aecker in Flur XXXV auf der Hardt über der Kropbach
1 Brabstück in Flur XXXV m der Nähe des Windhofs
3 Wiesen in Flur XXIX an der alten Krofdorferstratze.
Freitag, den 24. Oktober 1924
s) Vormittags 8'/, Uhr, Zusammenkunft an den Bahnhöfen (Wirtschaft Teigler)
6 Brabstücke in Flur VI u. VIII vor der Thromschen Fabrik
9 Brabstücke in Flur VIII zwischen Mar- garetenhütte und Kläranlagen
2 Aecker in Flur VIII neben Wirtschaft Sänger
1 Acker in Flur XV hinter d. Kläranlagen
15 Brabstücke in Flur XV hinter den Kläranlagen.
b) Nachmittags 2 Uhr, Zusammenkunft bei der „Schönen Aussicht"
6 Brabstücke in Flur V u. VII am Wattweg bei der „Schönen Aussicht"
50 Grabstücke in Flur VII links am Aulweg in der Nähe der „Schönen Aussicht"
2 Aecker in Flur XII am Wartweg bei der „Schönen Aussicht"
4 Aecker in Flur XII am Ohlebergsweg hinter dem Sägewerk
7 Grabstücke in Flur XII am Erdkauter- weg hinter der Heyligenstädt'schen Fabrik
2 (Bärten in Flur V an der Wilsonstratze (früher Kennel'sches Besitztum) Montag, den 27. Oktober 1924
a) Vormittags S1/, Uhr, Zusammenkunft Stephanstratze - Böthestratze bei Wirtschaft Markert
11 Brabstücke in Flur IV in der Stephans- mark
1 Wiese in Flur XIII am Heegstrauchsweg
10 Brabstücke in Flur XIII am Schiffen- bergerroeg links
9 Brabstücke in Flur XIII am Schiffen- bergerroeg rechts (früher Pfaff'sche Sandgrube)
7 Aecker in Flur XIII u. XV am Schiffen- bergerroeg links
7 Brabstücke in Flur XIII am Schiffen- bergerroeg links hinter den Gärten
2 Aecker in Flur XVI links am Altenfeldsweg.
b) ^cich"nitags 2‘/n Uhr, Zusammenkunft Llcherstratze-Ecke Bg. PH. Bailsttatze
26 Brabstücke in Flur XVI rechts der Licker- stratze (Holzlagerplatz)
23 Grabstücke in Flur XVI am Nahrungs- berg an der Bahn nach Fulda.
Dienstag, den 28. Oktober 1924
a) Vormittags 8'/, Uhr, Zusammenkunft Llcherstratze (Wirtschaft zur Stabt Lich)
21 Brabstücke in Flur XVII hinter der Maschinengewehr-Kaserne
40 Triebviettel in Flur XVIII zwischen Wohnbaracken und Mittelweg.
b) Nachmittags 2l/2 Uhr, Zusammenkunft an der Wirtschaft „Zum Philosophenwald"
3 Grundstücke in Flur XX bei der Wirtschaft „Zum Philosophenwald"
34 Triebviertel in Flur XX zwischen Philosophenwald und Oberlach.
Bietzen, den 17. Oktober 1924. 81206
Der Oberbürgermeister, ll. D.: Klingspor-
Arbeitsvergebrmg.
Für die Herstellung der Kreisstraßen, abfahrten in Klein-Linden sollen nachfolgende Arbeiten und Lieferungen vergeben werden:
Los 1 Herstellen von Einschnitten,
120 cbm Erdbewegung, Verlegen von Zementröhren . . 120 Stück Los 2 Chaussierungsarbeiten . 660 qm „3 „ . .470 „
„ 4 Pflasterarbeiten ... 55 „
5 Kieslieferung .... 35 cbm.
Angebotsvordrucke und Bedingungen liegen bei Hessischer Bürgermeisterei Klein- Linden zur Einsicht offen. Angebote sind bei der Bürgermeisterei zum Preise von 2 Matt erhältlich. Sie sind verschlossen und mit Aufschrift versehen zum Eröffnungstermin Freitag, den 24. ds. Mts., mittags 12 Llhr, bei der Bürgermeisterei Klein-Linden einzureichen. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten.
Zuschlagsfiist 3 Wochen.
Gießen, den 15. Oktober 1924. Hessisches Kulturbauamt.
I. D: Mangold, Reg.-Baurat. 8099V
Beschluß.
Die über das Vermögen der Lackfabttk Gebrüder Löb 01.=©. in Gießen angeordnete Geschäftsaufsicht ist durch rechts- kräfttg gewordenen Zwangsvergleich beendet.
Gießen, den 10. Oktober 1924. 80906 _________Hessisches Amtsgericht.
Drucksachen alierArt liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brührsche Univ.-Druckerei. R. Lauge*
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde am 10. Oktober 1924 eingetragen: a) die Firma Kurt Sck)miedeknecht, Handelsbureau, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Kurt Schmiedeknecht in Gießen; b) die Firma Heliochron, Inhaber Albert Steigmann, Gießen. Inhaber ist der Chemiker Albert Steigmann in Gießen; c) bei der Firma Gießener Wach- und Schließinstitut Laubenthal & Schlösser, Gießen: Die Firma ist erloschen.
Gießen, den 16. Oktober 1924. 80896 ________Hessisches Amtsgericht.________
Bekanntmachung^
Am Dienstag, dem 21. ds. Mts., und wenn nötig! Mittwoch, dem 22., jedesmal nachmittags von 1 Ahr an, werden im Hofe Ides Städt. Hospitals, Asterweg 25, eine große Anzahl zum Teil noch sehr gut erhaltene Gegenstände, aus Rachläffen herrührend, wie Möbel, Kleidungsstücke,Wäsche, Küchengeräte und dergleichen mehr, öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigett.
Gießen, den 16. Oktober 1924.
Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt). _____________Dr- Frey.________8083 B
Hslzsnbmission
Die Gemeinde Beuern vettauft auf dem Submissionswege
Fichtenstämme 5a-Klasse 5 Fstin.
« 5b „ 10 „
Kiefernstämme 5. „ 43
Das Holz ist aus der Winterfälle 1923 und entrindet, jedoch mit derRinde gemeßen. Angebote inGoldmark getrennt,nachKlaffen und Holzart, pro Festmeter sind bis zum Donnerstag, dem 23. Oktober ds. Is.» nachmittags 5 Llhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die näheren Bedingungen zu erfahren sind, älm Vermeidung späterer Reklamationen dürfte es sich empfehlen, das Holz vorher anzusehen.
Beuern, den 18. Oktober 1924.
Hessische Bürgermeisterei Beuern.
I. V.: Arnold. 8106V
Bekanntmachung.
Für den Erweiterungsbau der ilni» versttäts-HautNinik in Gießen soll die Lieferung und Anbttngung verschiedener Beleuchtungskörper, im ganzen 38 Stück, vergeben werden. Bewerber wollen sich von Montag ab bis spätestens Mittwoch, den 22. Oktober ds. IS. wegen deS Gegenstandes der Lieferung mit der Bauleitung in persönliche Verbindung sehen. Hautklinik, Zimmer 9.
Gießen, den 17. Oktober 1924.
Hochbauamt Gießen Zweigbureau Hautklinik.
JA.: Gei bei. 8105e
MW
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH ftchverWMger iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiuniHiiiiiii zur regelmäßigen Besprechung und Kritik guter Konzerte von angesehener Tages, zeitung Heffens gesucht. Neben Vergütung der Reisekosten wird jeweils angemeßenes Honorar gewährt. Schriftliche Mitteilungen unter F. F. 4030 an Rudolf Mofse, Frankfurt a. M. erbeten, Von der Reise zurück
Prof. Brüning
Sprechstunden: 11—1 Uhr
Friedrichstraße 11
________________024312________________ Wir sind unter
Nr. 990
an das Fernsprechnetz angeschlosse«. Buchhandlung Aeitzner vorm. Schneiderschs Buchhandlung
Neuen Baue 3. nn_


