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rir-^njc^atten dieses jüngsten Kindes der Mektro- ted)nif und die Möglichkeiten, die noch im Schohe Lei Zukunst schlummern, und deren Entwicklung niemand auch nur ahnen kann, wäre er selbst mit der Phantasie eines Jules Derne begabt.

Dr. Sy Müller.

Me Giehener Jugendherberge aus dem Hoherodskops.

* Don der E i n Weihung der Gie­hener Iugendherbergeauf dem Hohe- rvdskopf, über die wir gestern schon kurz berichteten, wird uns noch folgendes mitgeleilt: Dei herrlichem Herbstwetter fand am Sonntag die Einweihung der neuen Jugendherberge auf dem Hoherodskopf statt. Zahlreiche Gäste aus allen Himmelsrichtungen waren ertoienen; be­sonders waren die Giehener Jugendbünde fast alle vertreten. Gesang der wandernden Jugend umrahmte die schlichte Feier. Sie wurde durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe Giehen des Verbandes für deutsche Jugendherbergen, Dr. Frey, mit Gruh und Dank an die Erschienenen eröffnet. Dr. Frey widmete sodann die neu er­standene Jugendherberge der deutschen Jugend­bewegung als Trägerin der deutschen Zukunft und würdigte die Tätigkeit der Helfer am Werk. Zu­nächst gedachte er der besonderen Verdienste des Eisenbahn-Ingenieurs Bühnemann, der der Ortsgruppe den Bauplan geschenkt und ihr beim Ausbau mit Bat und Tat zur Seite gestanden hat. Ihm ist es zu danken, wenn die überaus schwie­rige Raumfrage technisch und künstlerisch eine sehr glückliche Lösung gefunden hat. Ferner erinnerte er an die treuen Dienste des Geschäftsführers der Ortsgruppe, Dr. Flörke, und an die Hilfe des Zweigausschusses Main-Lahn-Fulda, der die In­neneinrichtung geliefert hat. Dankbar gedacht wurde sodann der zahlreichen Giehener Spender, die durch ihre Gaben öder durch Entgegenkommen bei handwerklichen und gewerb­lichen Leistungen in überraschend kurzer Zeit es ermöglicht haben, das Werk zu vollenden, ferner auch der fleihigen Sammlerinnen und Sammler. DesmHeren Dank sprach der Redner dem Hessi­schen Ministerium der Finanzen aus, das das alte sogenannte Schweizerhäuschen für die Jugendwanderer zur Verfügung gestellt hat. Auch der Forst behörde gegenüber wurde der Dank des Verbandes ausgesprochen mit dem Ausdruck der bestimmten Hoffnung, dah die Her­berge kein Fremdkörper im Bezirke des Ober­waldes sein wird und dah ihre Benutzer den Forstbeamten die besten Bundesgenossen im Kampfe gegen alle die sein werden, die dem Walde aus Gedankenlosigkeit oder Bosheit scha­den. Zum Schlich erklärte Dr. Frey die Her­berge für eröffnet und gab ihr zum Geleit den Spruch Goethes auf sein Ga-rtenhäuschen am Stern in Weimar:

Aebermütig sieht's nicht aus, Hohes Dach und niedres Haus. Allen, die darin verkehrt. Ward ein froher Mut beschert." Dr. Flörke gab sodann einen kurzen Aeberblick über den Gang der Arbeiten. Dr. Bruchhäu­ser aus ällrichstein überbrachte die Glückwünsche des V. H. und den Wunsch auf eine gute Rachbarschaft der beiden Vereine. Die Wünsche des Zweigausschusses Main-Lahn-Fulda über­brachte G i e r t h, Frankfurt a. M. Eine Besich­tigung des tannengrüngeschmückten Häuschens schloh sich an. Allgemein wurde der lieber» raschung Ausdruck gegeben, dah in dem verwahr­losten und dem Verfall preisgegebenen Bauwerk so- behagliche und stimmungsvolle Jrmenräume entftanben waren.

Wirtschaft.

Boni Heltgetreidemarkt.

Für die vergangene Woche ist ein weiteres Anziehen der Getreidepreise am Weltmärkte fest­zustellen, vorwiegmd für Weizen, wäh end in Deutschland ganz besonders Roggen im Preise gestiegen ist. Auch in Amerika liegt der Roggen­markt im allgemeinen fest, trenn auch gegen Wochenende eine Ermattung eintrat, die einen Preisunterschied von' etwa 20 Cents gleich 30 Mark die Tonne zugunsten des Weizens aus­löste. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dah England zur Zeit in grohen Mengen und in allen Provenienzen Weizen aufkauft Richt weniger als 60 Volladungen Weizen nebst zahl­losen Teilpartien wurden in der lejten Woche in England verhandelt. Der größere Teil kam direkt vom Auslande. Don Chicago wird ge­meldet, dah der Preisstand ein sehr hoher ist, und dah es schwierig sein wird, dieses Preis­niveau festzuhalten, falls nicht irgend in besonde­rer Umstand eintritt, d:r der Aufwärtsb.wegu^g der Preise neue Anregung gibt. Die Frage ist die, ob 'das Ausfuhrland zu den gegenwärtigen Preisen seine Ware loswrrden kann. Dis zu­letzt waren es vorwiegend Deutschland und Frank­reich, Belgien und Italien, die als unentwegte Käufer am Weltmärkte auftraten. In der lebten Woche sind si: von England abgelöst worden.

Das Zurückbleiben des Rogg"npreiseZ gegen­über dem Weizen im Auslands erklärt sich daraus, dah die Preise an sich schon sehr hoch liegen und dah, je geringer die Preisspanne zwischen Weizen und Roggen liegt, im allgemeinen Weizen bei Käufen bevorzugt wird. In der letzten Woche sind vielfach Angebote in Roggen von deutschen Käu­fern als zu hoch abgel -hnt worden, und die Folge ist ein weiteres Fallen des Roggenpreises. So liegt das Geschäft in Deutschland, soweit es sich um das direkte Einfuhrgeschäft handelt, recht tu big es finden allerdings beträchtliche Ab­schlüsse zwischen der zweiten und dritten Hand statt.

In Deutschland sind die inländischen Preise für Weizen gesunken, so dah sich Rog­

gen nunmehr etwa 4 Mr. Hoyer als Weizen stellt. Berichts über die Weizenernte Argentiniens und Australiens lauten günstig. Die indische Produktion in Getreide ist hinsichtlich ihrer Ausfuhr immer abhängig von dem jeweilig erzielbaren Preise, es wäre also möglich, dah diese Ueberschuhgebiete soviel für ben Weltmarkt bei steuern können, dah sich eine Preissenkung er­geben mühte. So ist die gegenwärtige Getreide­preissteigerung eine völlig intermitionile Erschei­nung, deren weitere Gestaltung im Augenblick schwer abzuschätzen ist.

* Die Quotierung hessischer An­leihen in Frankfurt a. M. Der Frank­furter Börsenvorstand hat beschlossen, die Rotie- rung folgender Anleihen des Dolksstaates Hessen auf Grund des § 30 des Dörsengesetzes vorzu­nehmen: 1. Dollavanleihe des Dolksstaates Hessen Reihe A vom 1. Dezember 1923, rückzahlbar spä­testens am 1. Oktober 1926 mit einem Aufgeld von 15 Prvz. Stückelung: 1,2, 5 u. 10 Dollar. Skontro­führer: Alfred Straach. 2. Dollaranleihe desDolls- staates Hessen Reihe C vom 2. Januar 1924, rück­zahlbar spätestens am 31. Dezember 1926 mit einem Aufgeld von 16 Proz. Stückelung: 1, 2. 5 und 10 Dollar. Skontroführer: Alfred Strauh. 3. 5proz. Dollaranleihe des Dolksstaates Hessen Reihe 8 vom 1. Dezember 1923; kündbar vom 1. Oktober 1925 ab. Stückelung: 10, 25, 50 und 100 Dollar. Skontroführer: Alfrä» Strauh. 4. 5proz. Roggenanleihe des Dolksstaates Hessen vom 12. Dezember 1923; kündbar vom 1. Januar 1930 ab. Stückelung: 1, 2, 5 und 50 Ztr. Roggen. Skontro­führer : Hugo Kunreuther. Diese Anleihen werden vom 15. Oktober 1924 ab amtlich notiert Jede Anleihe erhält eine besondere Rotiz. Die Rotiz von 13 erfolgt in Mark für einen Dollar, diejenige zu 4 Mark für einen Zentner Roggen.

* Don der Reichsbank. Das Reichs­bank-Direktorium hat beschlossen, die nachstehend aufgeführten wertbeständigen Wertpa­piere zur Beleihung bei der Reichs- bank zuzulafsen. 5prozentige Goldobligationen Reihe I der Bank für Goldkredit A. -G. in Wei­mar, 5prozeniige Rogg.n-Schuldverschreibungen Reihe 1 der Bank für Goldkredit A G. in Wei­mar, 8proz. Goldschuldverschreibungen Reibe II der Dank für Goldkredit A. G. in Weimar, 6proz. Goldhypotheken-Pfandbriefe Reihe I der Baye­rischen Landwirtschaflsbank in München, 10prvz. Goldhypotheken-Pfandbriefe Reihe II der Daye- schen Landwirtschaftsbank in München, bprvzentige Roggenpfandbriefe Reihe I bis III der Bayeri­schen Landwirtschaftsba ik in München, 5proenztige GoldlommunalschuldVerschreibungen der Braun­schweig-Hannoverschen Hypoth.k.nbank in Braun­schweig und Hannover, lOprozentige Gvldkommu- nalschuldverschreibungen der Braunschweig-Han­noverschen Hypoth keitiank in Braunschweig und Hannover, lOproz. Goldhypoth kenpfandbri.fe Ab­teilung III der Deutschen Grundkreditbank in Gotha. lOprozentige Goldpfandbriefe von 1924 der Preußischen Central-Dvdsn-Kredit A. G. in Berlin, lOprozentige Gold-Konrrnunalschuldver- schreibungen von 1924 der Pveuhischen Central- Boden-Kredit A. G. in Berlin, öprozenttge Gold- hypothekenpfandbriefe der Preußischen Psand- briefbank in Berlin. 5proz. Roggenpfandbriefs des Landschastlichen^Kreditverbandes für die Pro­vinz Schleswig-Holstein in Kiel, 5proz. Roggen- rentenbriefe Reihe XII und XIII der Roggen­rentenbank in Berlin, lOprvz. landschaftliche Gold­pfandbriefe der Ostpreuhischen General-Landschaft in Königsberg i. Pr, lOprozentge Roggen Pfand­briefe der Prenhisch-Pommerschen Generalland­schaft in Stettin. Die durch das Inkraft­treten des neuen Dankgesetzes bedingte Reu- bildung des Reichsbankoirekto- r i u m s ist in der Weise erfolgt dah auf Grund des Paragraphen 6 des Dankg chetzes die bisheri­gen Mitglieder zu Mitglieder des Reichsbank- direktoriums neu ernannt wurden mit Ausnahme des mit Rücksicht auf die vorgesehene Alters­grenze ausgcschiedenen bisherigen Vizepräsidenten von Glasenapp. An Stelle deS letzteren wurde Geheimrat Kau ff mann zum Dizepräft- denten ernannt.

* Die S u bskriplivn auf die deutsche Anleihe wurde in Reuhork 12 Minuten nach der Eröffnung wegen starker Ueberzeichnung geschlossen. An der gestrigen Fondsbörse wurde das erste Geschäft in deutschen Anleihen über 5000 Dollar zu 94,18 Prozent und das zweite Geschäft über 50 000 Dollar zu 94,25 Prozent abgeschlossen. DerTimes" zufolge war am Montag das Hauptereignis in der Londoner City die äebernahme des britischen Anteils von 12 Millionen Pfund Sterling an der deutschen Anleihe. Diese Ope­ration sei rasch durchgeführt worden. Es fei nicht möglich gewesen, alle, die an der Heber- nähme teilzunehmen wünschten, zu befriedigen.

* Postanweisungsverkehr zwi­schen Deutschland un dKanada. Zwischen Deutschland und Kanada ist ein unmittelbarer Postanwsisungsaustausch eingerichtet worden. Die Postanweisungen werdm in beiden Richtungen tn englischer Währung ausgestellt. Meistbetrag 25 Pfd. Sterling. Ferner sind Wertbriefe und Wertkästchen nach der Insel Rhodus und den Spovaden-Jnseln unter den gleichen Bedingungen wie nach Italien zugelassen.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht des(Siebener Anzeiger".) Berlin, 14. Oft. Die nun endlich sich voll- ziehendey Zeichnungen auf die grobe deutsche Reparationsanleihe wirken auf die Döise ein. Das Geschäft setzte am Anleihemarkt lebhaft ein, die Haltung war bemerkenswert fest. Ganz besonders grobes Interesse bestand für An­leihen der Länder, vor allem für Preub. 3V2P prozentige Konsuls. Man handelte gegen Mittag Kriegsanleihe mit 650. Am Markt der Indu - striepapiere nahm das Geschäft noch feinen groben Umfang an, doch war auch hier die feste

Haltung unverkennbar. Man hofft, vay die y>n» dustrie in naher Zukunft wieder über gröbere flüssige Mittel verfügt, da muh dem Zustande­kommen der groben Reparationsonleihe die Wege für die Private KrÄütbeschaffung aus dem Aus­lande geebnet sind. Es zeigt sich auch bereits ein aktives Interesse ausländischer Kreise für deutsche Jndustriepapiere. An der Börse glaubt man, dab die Käufe für fremde Rechnung einen groben Umfang annehmen werden. Auch die fortschrei­tende Goldmarkumstellung der Aktiengesellschaften übt einen gröberen Einflub auf die Unterneh­mungslust der Börse aus. Besonders rege war das Geschäft in Hochbahnaktien und am Montan­markt. Am Geldmarkt war die Lage unver­ändert. Tägliches Geld ist mit V* Pro Mille ziem­lich leicht zu haben, allerdings kommen Abschlüsse auf längere Sicht vorläufig noch nicht in Frage. Am Devisenmarkt ist die Situation unver­ändert. Die Deränderungen der Kurse am Mon­tanmarkt waren nicht bedeutend, es überwogen leichte Steigerungen. Kaliwerke größtenteils et­was aufgebeffert, chemische Werte behauptet. Der Elektromarkt war bei stillem Geschäft wider­standsfähig. Aktien der Metall- und Maschinen­baugesellschaften bei geringen Umsätzen gut be­hauptet. Teftälwerte unverändert. Petroleum sehr ruhig und keinen groben Schwankungen ausgesetzt. Banken eher etwas fester. Schiffahriswerte unver­ändert. Ausländische Anleihen fest, vor allem Türken. Am inländischen Anleihemarkt setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Man wollte wissen, dab bei den groben Banken vor allem für Rech­nung der Londoner Arbitage gröbere Käufe, be­sonders für Preub. Konsuls, vorliegen.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurt a. 3R.| Berlin

ün Billionen Prozent

Datum

P/o Deutsche ReichSanleive

</ Deutsche Rctchsanletye SVe°/o Deutsche RcichSanlethe 3% Deutsche Sieichsanleibe Deutsche Sparpramienanleihe <% Preußische Konsol» . .

<% Hessen .........

8*/.e/o Hessen.........

3% Hessen . ;........

D. utschc Gertb. Dollar-Ao dto. Doll.-Schatz-Anwetsog.'

4*/o Zolltürken........

6% Goivmexikaner

Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nattonalbank Deutsche Bank........

Deutsche BeretnSbank . . .

DtScouto Commandtt . . .

Mctallbank..........

Mitteldeutsche Credttbank. Oeslerreichische Kreditanstalt Weltbank...........

Bochumer Goß ......

Buderus........

Caro........

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerk. harpener Bergbau.....

Kaliwerke Aschersleben. . .

Kaliwerk Westeregela. . . .

Laurahütte

Cbc.bebarf......

Phonir Bergbau......

Rheinstahl..........

Richert Montan.......

Tellus Bergbau.......

Hamburg.Amerika Paket. . Norddeutscher Llovd ....

Eheramische Werke Albt» . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.Guano ....

Badische Anilin Chemische Mayer Alapsti .

Goldschmidt Gries eimer Electron . . . Höchster Farbwerke.....

Holzverkohlung . . .... Rütgerslvcrke ........ Scheideanstalt Allg. ElektrizitütS-Gesellscha Bergmann..........

Mainkrastwerke ...... Schuckert...........

Siemens <t HalSke ....

Adlerwerke Kleyer .....

Daimler Motoren. .... Heyligenstaedt........ Meguin........

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Metallgesell'chaft Frankfurt Pet. Union A--G- ...... Schubiabrik Hc^ . . ... Sichel.............

Zellstoss Maidhof Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waghäusel . .

nur9 1 börse

Schluh. Rur»

Schlutzk. Mittag­börse

13.10

114. ia

13.10.

14.10.

0,533

0,580

0,5 6

0,599

0,960

0,83

1

0,815

0,97

1,3625

1,450

1,5

0,425

0,415

0.890

1

1.25

1,15

1,18

1,05

1.075

1.05

4,2

4.2

87

87,5

9,6

9

e

23

23,5

23

24

4,40

4,6'5

4,675

4,626

9

9

9

10,13

10,125

10,2

12,25

12,125

13

1.70

1,7

1,70

6,310

0,276

0,275

0,18

0,4

0,375

«

50,50

49

10,4

10.70

10,75

10,5

52,75

52,75

56

66,75

_

80,50

80,25

13,50

13,25

13,80

13,2

16,4

16

16,13

5

5,13

10

9,60

40

40

39,65

32.50

32

36,5

35,75

2,45

?6,90

27

4,76

4,80

-

18

4,95

5

6

9.6

9.6

19,4

19,40

19,40

19,W

.

12,5

12,90

16,93

16 8

16,70

16 9

18,75

16,90

5,70

5,75

16,26

16,13

16,65

-

8

_

8

8,13

12

12

12,9

39

38,5

44,8

44,5

2,05

2

2,1

2,95

2,9

3

9,1

9,75

-

1,1

1.1

1,5

3,75

2,65

3,30

3,30

3

3,13

8,8

8,80

3,20

) Dom RüctzahlungSwert.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 14. Oft. ($.11.) Bei fester Grundstimmung verlief die Abendbörse ruhig und unternehmungslustig. Das ganze Interesse nimmt das zu erwartende Ergebnis der deutschen Anleihe in Anspruch und man verspricht sich erst von dem Resultat der Anleihezeichnung ein Aus­leben des Geschäftes. Die Spekulation beobachtet mit Rücksicht darauf vorerst weiter Zurückhaltung, und infolgedessen beschränkten sich auch heute abenb die Umsätze auf einige wenige Papiere. Am Mvn- tanmartt waren Kaliwerte weiter leicht befestigt. Westeregeln 163/s. Kali Aschersleben IS1/). Phönix gingen 0,5 auf 40 höher. Rheinische Braunkohlen 28 minus 0,5. Etwas stärker beachtet waren Ani­linwerte, zu Kursveränderungen kam es aber nicht. Badische Anilin 193/s- Elberfelder Farben liVß. Th. Gold-schmidt 121/e. Höchster Farben 16,9. Holz­verkohlung 53/4« Rütgerswerke I6V4. Am Elektrv- markt gingen Licht und Kraft mit ZVs um. Arn Dankenmarkte setzten Reichsbank die Steigerung fort und zwar um 0,6 auf 541/2. Sonst wurden noch notiert: Berliner Handelsgesellschaft 23V2 plus 0,3. Kommerzbank 46/8.« Darmstädter Bank 9 Geld plus 0,25. Deutsche Bank 10Vß- Dresdner Bank 63/4. Mitteldeutsche Kreditbank 1,7. Rheinische Kredit­

bank 2,3. Westbank 0,18. OesterrevyyHe StreDO* aftien 310. (sooft wurden noch notiert: Daimler 2,95. Mönus 2,5. Cement Heidelberg 18. Wayh u. Frey tag 2,95. Hvlzmann 4,95. 3 nag 1,4. Gebr. Junghmis 8,6. Miag 1,5. Julius Sichel 3,3. Am Anleihemarkt gingen Kriegsanleihe zu 580 minus 5 Milliarden. Z'/^Prvz. Reichsanleihe 960 plus 48 Milliarden. 3proz. Preußische Konsuls 1062 um. Don ausiändischen Renten wurden 1914er Ungarn 51/2 Billionen Prozent notiert. Der freie Ver­kehr war umsatzlos. Die Börse schloh unter starker Zurückhaltung zu behaupteten Kursen.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSgedrückt. Buenor-Ltrel, London, Reo» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit. toten und Budapest füt 100000 Einheiten- alle- übrige für 100 Einheiten.»

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

13. Oktbr.

14. Oktbr.

Repari.

Amtliche Notierung

Amtliche Notieruar

Geld

Brief

Geld

«rief

13.

14.

Nmll.-Rotl.

164,29

165,11

164,44

166,26

voll

voll

Brff.^Antw

20,30

20,40

20,33

20,40

voll

voll

Christiania. Kopenhagen

69,95

60,25

59,65

CT,-95

voll

voll

73,81

74,19

73,42

73,78

voll

voll

Stockholm .

111,82

112,18

111,47

112,63

voll

voll

HelsingforS.

10,55

18,40

10,63

10^55

10,61

voll

voll

Atalicn. . .

18,50

18,32

18,42

voll

voll

London. . .

18,835

38,925

1833

18,92

voll

voll

Nenpork ..

4,19

22,16

4,21

4,19

4,21

voll

voll

Paris....

£2,28

21,99

22,11

voll

voll

Schweiz . .

88,70

80,80

80,33

80,70

voll

voll

Spanten . .

66,21

Ö6.49

56,16

£6,44

voll

voll

Wien tn D.«

Oest. abgest

6,925

12,515

5,955

12,675

5,915

5,945

voll

voll

Prag . . . .

12,48

12,64

voll

voll

Budapest. .

5,49

6,51 1^3

6,48

5,50

voll

voll

Buen.-Atre-

1,52

1,52

1,63

voll

voll

Bulaarteo

3,09

8,11

1F35

8,07

8,09

voll

voll

Japan . . .

1,625

1,625

1,635

voll

voll

Wo de Ja«

0/465

0,475

0^65

0,476

voll

voll

Belgrad . .

6,085

6,115

5.985

6/115

voll

voll

L'ffabon . .

13,72

13,78

13,72

18,78

vow

voll

Danknvtea.

(Ohne Gewähr.)

Frrrfn, ". Oktbr.

vmertkantsche Note» . . , , . Belgische Noten ....... Dänische Noten........ Englische Noten. ..... Französische Noten ..... Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten...... Deutsch-Ocsterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten

Geld

1 Briet

Re^ran.

4,19

4,21

voll

20,15

20,25

voll

73,32

73,68

voll

18,825

18.925

voll

22,04

22.16

voll

164,37

165,19

voll

18,32

18,42

voll

59,5 i

59,81

voll

5,90

6,92

voll

2,28

2,30

voll

111,32

111,88

voll

80,20

80,60

voll

55,96

66,24

voll

12,45

12,51

voll

5,42

5,44

voll

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse

(Eigener Drahtbericht desGiehener Anzeiger-.)

Frankfurt a. M., 14. Oft. Es wurden notiert: Weizen 22,50 bis 24,50, Roggen, inlänö. 23 bis 24, Evmmergerste für Drauzwecke 25 bis 28, Hafer, inländ. 21 bis 23, Mais, gelb 20,25 bis 20,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35 bis 37.50, Roggenmehl 33 bis 34, Weizenkleie 12,50 bis 12,70, Roggenkleie 12,30 bis 12,50. Tendenz: Etwas fester.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 14. Oft. Der Produktenmarkt ttxrr weiter fest. Roggen soll 1 Gulden höher kommen. Berliner Elfpreis 235 (gestern 230), per Novem­ber 237 bis 239. Es notierten per 1000 Kilo: Weizen, märt 221 bis 229, Roggen, märt 222 bis 228, Gerste, märt 230 bis 260, neue 205 bis 220, Hafer, märt. 182 bis 187, Raps 385 bis 395, Leinsaat 400 bis 410; per 100 Kilo: Weizen­mehl 31 bis 35, Roggenmehl 30,50 bis 34,50, Weizenkleie 13,80, Roggenkleie 13, Biktvriaerbsen 34 bis 38, kleine Erbsen 25 bis 27, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22, Wicken 18 bis 19, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 15 bis 17, neu 20 bis 24, Rapskuchen 15,50 bis 15,60, Lein­kuchen 25 bis 25,50, Trvckenschnitzel 11, Torf­melasse 9,25, Kartoffelflvcken 20 Mart

1 Mk. 95 Pfg.

kostet nach folgendem Rezept ein selbstgebackener Gelker-ttuchen Manche Hausfrau weiß vielleicht gamicht, ein wie billiges, nahrhaftes und wohlschmeckendes Nah­rungsmittel sie damit auf den Tisch bringen kann. Dr. Oetkers Schokoladenkuchen

250 g Margarine ä Pfd. 0.60 M. 0.30

500 g Zucker.......... 0.40

6 Eier ä 0.12 0.72 500 g Weizenmehl ,, 0.20

1 Päckchen Dr. Oetkers Vanfllinzucker. 0.06

1 Päckchen von Dr. OetkersBackin*1 . 0.03

3 Eßlöffel voll Kakao 0.15

1 kleine Tasse Milch oder Rahm . . . 0.04 ») M. 1.95

71 ih^n^i+l inri Die Buttcr rühre zu Sahne, gib zLUOereilung. Zucker> Eigelb Vanfllinzucker. Mehl, dieses mit dem Backin gemischt, Milch daran und zuletzt den Schnee der 6 Eiweiß. Teile die Masse, menge unter die eine Hälfte den Kakao, fülle den Teig abwechselnd in die gefettete Form und backe den Kuchen 11 Va Stunden. Verlangen Sie vollständige Rezeptbücher in den Geschäften, wenn vergriffen, durch Postkarte gratis und franko von

Dr. A. Selin, WknMWkll, Bielefelö

) Eingetretene Preisschwankungen sind zu berücksichtigen.