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Gießen, den 13. Oktober 1924

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Haben Sie Schmerzen an dieser Stelle? Laufen Sie die Absätze sehr rasch ab? Knickt Ihr Fuß leicht um?

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Haben Sie verkrümmte Zehen?

Findet sich Hornhaut unter der Sohle?

Ermüden Sie rasch ?

Werden Sie durch Schmerzen an den Ballen belästigt? Sind dort rote Stellen? Haben Sie Senkfuß oder Hohlfuß? Schmerzen Ihre Fersen oder Waden?

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Ich teile Ihnen mit, datz Ihre Gichtofmt- Tabletten schon nach zwei Monaten bei mir über­raschenden Erfolg erzielt haben. Mit jedem Tage fühle ich mich Wohler und kann jetzt trotz meiner 65 Iahre groste Fußtouren in den Bergen machen und auch die schwersten Arbeiten mit Leichtigkeit verrichten. Die Kur setze ich getreulich fort, ich hoffe, den Rheumatismus für immer los zu sein.

Ihnen sage ich meinen besten Dank imb emp­fehle Ihr vorzügliches Präparat in Bekannten-

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Kräftiger Junge angekommen

Robert Rautenberg und Frau

Heute bla elnechl. Sonntag:

Die Geschichte eines armen, süßen Mädels, das das Glück suchte und auf den Weg kam, den so viele gehen von den

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Wegen des zu erwartenden großen Andrangs besuchen Sie nach Möglichkeit die Nach­mittagsaufführungen.

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NB. Trotz der hohen Anschaffungskosten haben wir uns entschlossen, der Geldknapp­heit Rechnung tragend, den Film bei gewöhn­lichen Preisen vorzuführen.

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"Aus dem "AmtSvcrkündiflungsblatt.

DaS A m t s verk ü u d i g n n g S b l a tt Qlr. 69 vom 14. Oktober enthält: Bääcrr verord»

Teilen Sie uns Ihr,

forte sofort mit und adressieren Sie diese an: General de pot der Viktoria-Apotheke, Berlin A 235, Friedrichstnaste 19, es (icbt Ihnen dann vollst<rndig kostenfrei eine Prob^ Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchs­anweisung zu. r

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Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister, denn alle Einveibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern nur für eirrige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht das Liebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes imitteL und Sie sollen es selbst versuchen, ohne, Last es Sie etwas kostet: aber ehe ich Ihnen mehr sag«, lesen Sie den folgenden Brief:

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Der junge Mann aus guter Familie........Peter Arnolds

Der Schiebergraf.......?aul Otto

............Hans Mierendorff

Der Vater.......Albert Steinrück

Die Mutter......Clementine Pleßner

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Gießener Stadttheater.

Nedbal-Stein:Polenblut".

Mit dem ..Polenblut" hat unser Operettenspiel- leiter eine, guten Griff in die Kommode ver­staubter Manuskripte geüm. Die flotte Auffüh­rung bewies, was aus der nett zusammengebauten Opereste, der Oskar Aedbal gefällige Melodien mit auf den Weg gegeben hat, alles gemacht wer­den form, wenn man den Staub etwas cibklopft und ihr ein neues, farbenfrohe Gewand anzieht. Besonders gut gelungen war der Regie das Schlustbild: ein polnisches Erntefest mit hübsch arrangierten Tänzen in bunten, kleid amenBauern- tvachten. Der Gedanke, der einer spannungs- reichen Handlung zugrunde gelegt ist, datz oft Liebe ist, was Rache sein sollte und ein oberfläch­licher und verbummelter Mann für echte Liebe nicht unempfänglich bleibt, wenn sie sich chm im herben Gewände der Arbeit naht, das gibt dem Stück einen lieferen, gemütvollen Sinn, ohne rühr­selig zu wirken. Else Simon stand diesmal im unbestrittenen Mittelpunkt: ein resolutes Madel, dem des Widerspenstigen Zähmung vollauf ge­lingt. Richard Riedel sang die Partie des umworbenen Grafen recht sauber und flott. Ernst Dadekow und Carl Stadi sorgten, datz auch die Komik zu ihrem Recht kam. Meta Lieber­mann liest als Prima Ballerina alle Minen springen. Maria Willig-Bertram war eine spahige Schwiegermama. Das Orchester schien sich unter Herrn Mischels Stabführung mit dem .Polenolut" besser abzusinden, als mit der an­spruchsvolleren Strauyschen Partitur.e.

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Aranfführnng im Mai»-er Stadttheater.

Das Lustspiel »Der verliebte Deifu" von Hellmuth Unger erlebte im Mainzer Stadt­theater seine Uvausführung. Als Quelle diente eine Erzählung von Robert Austerlitz. Die Handlung spielt aber ganz in einem chinesischen Milieu. Beifu ist ein Packträger, der rm Auf­trage eines Gelehrten einen Schuldschein von einem reichen Wucherer eintreiben soll, der eine schone Tochter hat mit Ramen Wanglei. Der Wucherer überlätzt sie Deifu gegen den Schuld­schein als Frau, jedoch der Gelehrte erhebt An­spruch auf sie. Ein Richter wird von beiden an­gerufen, der aber versteht es, die schöne Wanglei für sich zu gewinnen. Die Aufführung wurde sehr beifällig ausgenommen.

Tagung de-Rrichsverbandcs Deutscher Ton­künstler und Wufnlehrer E. D." in Dortmund.

Tie Hauptversammlung deS Reichsverbandes Deutscher Tonkünstter in Dortmund gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Der Ver­band, der bald 200 Ortsgruppen mit insgesamt fast 10 000 akademisch und fachlich gebildeten QHtt- glieder i zähtt, hatte etwa 180 Delegierte aus allen Tellen des Reiches entsandt, darunter zahl­reiche prominente Künstler wie Prof. Dr. Georg Schumann (Berlin), Prof. Dr. v. Walters- Haufen (München), Prof. Dr. H. I. Moser (Halle), Generalmusikdivekter P. Scheinpflug (DuiÄmrg), Generalnrusikdirekwr Robert L a u g s (Kassel), Prof. Iosephsvn (Duisburg), Prof. Eduard Behm (Berlin), Maria Leo (Berlin), Dr. Elisabeth Roack (Darmstadt), Miima Ritz (Kassel), Prof. August Reust (München). Gegen­stand der Verhandlungen war vor allem der zu

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Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören Sie weiter:

Gicht u, Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgeblic- bene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warmhalten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure aber dient das Gichtosint. r

Sie können das glauben oder nicht, aber Sle sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben. 7986O

Turnen, Sport und Spiel.

Klubzweikampf des (Siebener Schwimmvereins gegen Offenbacher S. D. von 1896.

Am Sonntag traf der Giehener Schwimm­verein im Offenbacher Hallenbch mit dem Offen­bacher Schwimmverein von 1896 zum 'Austrag eines Klubzweikampfes zusammen. Da drei der besten Schwimmer des Gi.tzener S. B. (Pascoe, Iung, Gaebler) verhindert waren, an dem Tag zu starten, konnte dieser von 15 geschN'vm- menen Staffeln nur dir drei folgenden «jctinnnen (Dahnlängc 14 Meter): Iugeichbruststaffel für Herren 3/4 Bahnen (Fehn, c-chiuttder. Zimmer)- Iugendbruststaffel für Herren 4, 6, 4 Bah: en (dieselbe Mannschaft): Damenbruststaffel. 4, 6. 8 Dahnen (Schüler, Höhn, Arndt). Die Damenbrust­staffel 5x4 Bahnen ergab totes Rennen (Mannsch.: Wöhrmann, Mandler. Höhn, Schüler, Arndt). Eine Meberlegenheit der Offenbacher im Freistil­schwimmen ist unverkennbar, während die Stärke Giestens die Brustlage ist. Das schlechte Abschnei­den der Giestener erklärt sich weiterhin dadurch, datz sie sich zum größten Teil mit der von den

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erwartarde mimstertellc «rlav über tue JXe u - | regelung des Privatmusikunter- richtswesens m Preuhen. Zum (S»renr»or- | sitzenden des .Rcichsve. bandeS" wurde einsttmmig Gcncral'mtendant Pros. Dr Max v. Echtl- lings gewählt. Bemerkenswerte Festkonzerte begleiteten die eindrucksvolle Tagung. Festdlri- gerrten waren Stadt. MusiDirektor Wilhelm Sieben und Kgl. Musikdirektor Carl H o li­sch n e i d er.

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Gegnern rcyr gut beherrschten Technik es Hallen­badschwimmens immer n?d) nicht ure.d g.fund n haben, eine Folge der u v.ulL glichen Train: gs- möglichkeil rm hiesigen Hallenbad Droh cm, 4le der Rückkampf, der .m Anfang s näch . a 4 in Giosten ausgetragen wird, b i eifrigen Tr l ning, soweit ein solchcs mogli i t, cm für öen Giestener H. D. nxfcntli.' günstigeres Ergebnis zeitigen.

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Ein FuBspeziaiist vom Dr.-Scholl-Institut inChikago und London erteilt von Donnerstag, den 16. Oktober, bis Mittwoch, den 22. Oktober Rat und Auskunft

(einschließlich) nUölUlllUO überalleFußleiden

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Niederlagen in allen Stadtteilen

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Ein Bild aus unserer Zeit in 7 Akten.

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