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ÄDmtx>n^*r-rf<3i gekmoen. ThiO) t*dkiä) en» t>foltert, Äalf auf den $tomj>oflRaufen %n ftreuer 6# darf bann aber kein Mehllalk ober Dünge/all genommen werden, denn der frisch« Äalf treibt den Stickstoff an? dem Haufen hinaus Dem gegenüber fann gemai.l nec Dips ober Mauerschuli vorteil- ya»i Verweisung finden. So oft als tunlich ist ber^014^1 mit flüssigen Abfalls, offen zu über» gieren. 3aud)e erhöht oie Eiickstosfmenge. Seifen» tnaffer ist reich an Kali. Durch Knochenmehl führt man dem Kompost Phosphorsaur- zu. MinLeiien» drei- btL viermal jährlich ift der Häufet gut um- juarbeiten und stets gut fercht zu halten, nach­dem alle Stoffe gut verrottet find, ist der Kompost gebrauchel h g

Bor teil hast streut man den Kompost tm IDln- txx auf die umg:gradenen Beete, im Frühjahr gräbt man ihn dann ir.ticr Danz vorzüglich? TDirfung tut der Kompost, wenn mm ihn zum Ginfüttern der Wurzeln bei neugcpflan-'en öbsl bäumen be­nutzt, da der junge Baum dann alle Nährstoffe tn aufnehmbarem Zustande in unmi'telbater Nähe dvrfindet

Das französische Widder­kaninchen.

Unstreitig gehör, diese Kaninchen rasse zu un­seren besten Nutzrassen Sie entwickelt bei an­gemessener Pflege ein ansehnliches Körpergewicht von 4 biS 6 Kg DaS Fleisch ist von fester Struk­tur und äußerst wohlschmeckend. DaS schöne Fell wird in dec Kürschnerei sowohl gefärbt als un­gefärbt zu den mannigfachsten Pelzwerken ver­arbeitet. Dazu ist ba« französische Widdeckanin- chen sehr fruchtbar und nicht schwerer aufzuziehen, wie die anderen Raffen, fo das) eine weite Ver­breitung dieser Rasse nur zu wünschen wäre.

DaS charakteristische Merkmal aller Widder- kaninchen (wir unterscheiden französische, englische und Meißner-Widder) sind die Hängeohren, durch die sie sich von allen anderen Kaninchen rassen unterscheiden Den Namen ,Widder" verdanken sie ihrer an die NammSnase des Widders er­innernden Stirnbildung Die Kopfbildung ist darum auch für diese Nasse von größter Wichtig» teil Gin guter französischer Widder besitzt einen dicken Kopf und eine kühn gebogene Nase und Stirn Die an der Wurzel ei len Wulst bildenden Ohren sind kräftig entwickelt, gleichmäßig lang berabhängend, mit einer Spannweite von min­destens 40 Zentimeter und einer Breite von 8 Zentimeter die Schallöffnungen sollen nach vorn geneigt sein

DaS französische Widderkaninchen kommt so­wohl einfarbig in schwarz, weiß, grau, gelb, schieferblau als auch mehrfarbig und gescheckt: schwarzweiß. grauweitz, gelbweiß und blauweiß vor.

Zur Zucht wähle man nur rein durchgezüch­tete Tiere mit guten Naf^merkmalen, vollkom­mener Gesundheit und ansehnlicher Gröhe

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 15. Januar 1924.

RDD Keine Preisermäßigung für Fahrrad-Zeitkarten Nach der Herab­setzung bei Monats- und Wschenkartenpretsc der Reichsbahn, die foAtalen Erwägungen entsprach und den Berufsverkehr schonen sollte, ist die Er­mäßigung auch der Zeitkartenpreife für Fahrrad- aufbewahrung beantragt worden. Dagegen ist an­dererseits eine Erhöhung dieser Sätze vorgeschla­gen worden mit bet Begründung, bah die Auf­bewahrung von Fahrrädern mehr Platz und größere Arbeit erfordere, alS die Aufbewahrung gewöhnlicher Gepäckstücke, und daß die Unter- bringungsmöglichkeiten auf vielen Stationen auberoTDentltJ- b schränkt f ien. Da die Richs- babn als f-lbstan)iges ka if .nännifches Unter­nehmen unbedingt dar ruf achten mui die Gin- nachmen mit ihren Selb,trösten in Einklang zu bxlhgen, und da bereiti die Schon inj des Beruf j- verkrhrS stark? Ginnahn.aussäile b birnt, also ,<!k>zial-Lasten" barfteKt, die eig ntlich von anberen Derwaltnngen g tragen w rden'ten, hat sich der Reich?verkchr»mlnister für eine H?r- abfetzung der» Zei'kirt mvreis? für Fahrrad ruf- bewahrung nicht entschließ n können Jedoch foll n die Preife zunächst aich rri bt erhöht werd»n und nur im Noifall to?nt durch die Fabrradausbe- wahrung Schwierigkeiten auf einze nen Sta­tionen entsteh n wird man hie Del'ühr f ir arößere Gepäckstücke erh'ben, die nich^ unter den Beari'f .Handgepäck" fa I n und Ze tkarten für Fahrrad- nnsbevx'.hrung nicht auSgeben.

RDV. Deutscher GinwanberungS- dienst in Amr r ika. Die Bereinigten Deut- »rfen Gesellschaften In Neuyork haben beschlossen, inen ständigen Vertreter nach GlliS Island, dem AnkunftShafen der deutschen Einwanderer, zu ent­senden. um d u Heimatlosen bei den G.nwande- rungSformalitäten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen BiS zur Ginsetzung eine« ständigen Be­amten haben sich zwei Deutsche, Henry R. Ca­plan und Hans Hansen, freiwillig zur Ber­ingung gestellt. Der Einwanderer-Ausschuß bat außerdem zwei AuSkunftSstellen für allo Sin- wander ungsf tagen eimie ichtet: in der Männer- chorballe 205 Ost 56tb Str. und eine zweite in Ä. F iedrich« Reisebureau. der Neayorker Ver­tretung der Deutsch-Amerikanischen ArbeitS- gemeinschast für Bäder und De icke b rs wesen.

Hcncn-Najja»i.

fpb. Frankfurt a. M., 14. 3<m. Die Temperaturen halten sich feit einigen Tagen um den Nullpunkt, nachts sinken sie dis auf 35 Grad. Diesem Umstand ist eS zu danken, daß die bereits lebhaft drohende Hoch- wasser gefahr einstweilen wieder be­fett l g t wurde. Am Main und an der nicht minder gefährlichen Nidda sind umfaffenbe Maßnahmen gegen eine etwaige Hochwasser­gefahr getroffen worden. Durch einen neu-

eingerichtate» WariuorgSdienfi werden die Be­wohner der gefährdeten Gegenden rechtzeitig gewarnt. Am SüdaaSgange de« Hau Pt - bahnhofeS wurde am Samstag abenb die Leiche eines neugeborenen Äniben aufgefunden. Das Kind ist, tem ärztlichen Be­fund zufolge, unmittelbar nad> der Gebun er­stick: worden und wurde noch warm auf- gesunden.

Handel.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M. 14 Han. Die Börse eröffnete b i eta,a« 'rembllhare Slimmu.rg, die allerdings nicht alle Grb rte betraf. Die Ilmsatz- täiigtdt H eb tm allgemeinen brscheiben. Kl:i..e.e Äautaufträge fk(.-n nicht n? Gewicht. Dir Speku­lation nahm vercrnzelt Käufe vor. doch war eine befonbere Kursbewegung kaum wahrzu -ehmen. 3m Freiverkehr Höcks man filgrnde Kurf?: Becker Stahl 12 500, Decker Kohle 13 530, Chemische An­drea. lchhaft und fest. 1830 bi« 1933 bis 2100, Hansa t! yd 2000. Chemische Remy SO? bis 900 5iS KO', llr.terfranfe i 7C0, Grovag 425, Krü^e S- hall 13 000, Ufa 7500, Wald und Holz 525, Frankfurter Handelsbank 50. Ludwigsburger Por­zellan 4'00. Am Mvntanastienmirkt zeigten sich Oberbe bars, Mansfelder'was höher, fy.vft finb bli Kurse eher etwa« nach uaten rrzigr-rb. 3n Ma­schinen- und Metallw orten lagy.i Adlarwerle ab» gefch vächt. Maschinenfabrik Eßl ngen Lisanas gc- h-aati'r. Waggon Fuchs an geboten. Dia Kurs- nerän beringen in ch mi chrn Parörran waren be­scheiden: A il nwertc gut bcDauttc', Holzverkoh­lung, Scheibeanstalt leicht abzeschoächt. Julius Sichel gesuchter In den Glektrowerten setzten Licht und Kxast etwas fester ein. Etwas Nach­frage machte sich für Mainkrastwerke, 2L E. G gelten b. Die Auf rksb. wen ung tn den führenden Bankaktien kam zum S.lllstand'. Darmstädter, Dresdener, Deutsche Bank b?i Beginn noch fester. Norddeutscher Lloyd und Havag stellten sich etwas nkbrtg^. H?tm sche A ckei hen lagen ruhi­ger. Für Staatkarl.ihen und Hypothekenpiand- briefe b*ft bt größe es Interesse. Au.laub c tlen vernachlässigt. 4prvz. Badener und 3' »prvz. Bayern sind gesuchter.

Berliner Dorfe.

Berlin. 14. Jan. (Wolfs ) Die neue Woche brachte im Börsenverkehr keine Belebung. Viel­fach zeigte sich mäßiges Angebot, angeblich wegen der Notwendigkeit der Kapitalbeschaffung. Hier­unter litten anscheinend besonders hoch im Werte stehende Industrieunternehmungen, wie Deutsch- Lu rem burger, Gelsenkirchener. Siemen« u Halske und Gedr. Bochler, die 3 Billionen Prozent über­schreitende Kursei 'büßen erfuhren. Dag gen zcich- neten sich einige elektrische Werte wie Bergmann, Elektr. Licht und Kraft, Felten u. Guilleaume und fast sämtliche Bankak kn durch eine feste Haltung aus Bevorzugt waren besonders Darmstädter und Nationalbank, die l/t Billionen Prozent gewannen. Der Mangel an Käufern wird auf die hohen llmsatzspesen, die etwa 10 Proz deS aus­machenden Betrages umfassen, zurückgeführt, weil sie für eine spekulative Betätigung kaum AuS- sichten auf Gewinnchancen bei den geringfügigen Kursschwankungen lassen Deutsche Anleihen waren größtenteils fester im Zusammenhang mit den Hosinungen bezüglich einer Auswertung. Am Devisenmarkt neigten die Notierungen vielfach zur Schwebe Aussehen erregte ein erhebliche« Nach­geben be« französischen Frankkurses im Anschluß an ausländischen Notierungen Die Devise bheb unverändert

* Sproz. Hessische Braunkohle- Roggen-Anleihe Arn 1, Februar d I. wird der Zinsschrin für das vom 1. Mai 1923 bis 30. April 1924 lauf?nde Zinssatz r fäll g Bei Einhaltung der Anleihebedingungen würden fich so geringfügige Betrag? erg-vm daß die E n- töfung der Zin rscheine undurchführbar wäre. Um aber den Gläubigern den einrr Sachwert anleihe entsprechenden Zins zu gewähren, Hal di? hes iscke Staalsschuldenv rw'ttung diemal unt-r Auf­wertung die Zinsen für ein? Einheit auf 0,43 Go d- matf festgesetzt Da die Schuldoeickchreibungen d r Anleihe auf 1/4. */$ 1- 2 und 5 Einheiten lauten, so entfallen auf die jetzt fällig werdenden Zins- schcinc Beträge von 0,10, 0.20, 0,40, 0,80 und 2 Doldmarck

Deutsche Wirtschaftszahlen

Dollar am 14. Januar amtlich:

Berlin Veld 4 189 500 003 003 'Brief.... 4 210 500 003 33) d. steine Doldmork (n.Briesk.) = 1002 500 000 033

Voldonleihe: Berlin 4 200 003 000 003

Frankfurt 4 200 003 003 003

Dollarschatzanweisungen: Berlin 4 200 000 003 003 Frankfurt

Reichsbank-Zin«sLtze:

wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombarddarlehen 12

(für da« Jahr)

Papiermarkdarlehen ohne Ent- wertungsllaufel 90

Silberankaussprei« der Reichsdank vom 17. Dezember ad . 400 000030 030fach

Voldumrechnungssatz für Reichssteuern (Gültig für Goldzollaufgeld, llmrechnungsfatz s.d. ßanbabg.) bis auf weiteres 1 000 Milliard.

Gvldumrechnungssatz für hesstsche Gemeinde­steuern (vgst Amtsblatt des Ministeriums des Innern vorn 14. November 1923) für die Zeit vom 15. bis einschst 17. Jan. 80 Ollillionea

Lebenshaltungstnder a.7.Jan.: 1130 000 003 033

Großhanbelsinder am 2. Januar 1 197 003 003 033

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M» (Telegraphische Auszahlung,) (Ohne Gewähr.)

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Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin. 14. Ian. Der Produktemnarkl zeigte eine etwas festere Haltung cllS in der Dvr- wvche. Roggen war zu etwas er hübten Preisen zu verkaufen, weil Nach raxpe für 6te Re chsgelleide­st olle bestand und das inländische Angebot zurück­haltender war. Russischer Roggen wurde ru hoch tm Preise gehalten, um Käufer zu finden. Weizen wurde wenig umgesehl. Gerste war für Braue­reien gesucht, Hafer wurde nur weniger vorn Inlande angeboten. Mehl war still, Futterartikel hatten eher festere Haltung. Gs notierten für je 1000 Kilo in Gvldmark: Weizen, märt. 161 bli 163 (fester), Roggen, märt. 143 bis 146,5, pvmrn 142 biS 143 (fester), Sommergerste 165 bis 168 (stetigst Hafer, mark. 112 bt$ 118. ponnn 107 bis 111, westpreuß. 106 bis 109 (stetig), Ma s. La Plata, Waggonsrei Hamburg 170 biß 172 (stetig), Weizenmehl (100 KUv)> 24.75 b« 28 (stetig). Rvggenmehi (100 Kiloi 23 bis 26 (ftet'gl, Weizen- fleie 8,2 bis 8.4 (fester), Roggenlle e 7L bis 7.75 (stetig), Raps 280 (stetig). Leinsaat 450 bis 460. Dittoriaerbsen 39 bi« 41. kleine Srbsen 20.24. Suttererbten 16 bis 17, Peluschlwi 14 bis 15, Ackerbvhnen 12 bi« 14. Wicken 15 bi« 16. Lupinen. Hau 14 bi« 16. gelb 15 bis 17. Sera della, ah

1« bl« 18. Ravsbrchcn 11^ bis 11.0. fttt b 50 Kilo. Wetzen. unb R^igenstroh, drcchtgev 0 60 bis 0^0. Haierstrob drahtgepr. 0^6 bis 0,70, Stroh, strohfeilg b 0,40 bu. 0L0 Langftroh. geb 1L0 bis 1,40. Wiesen Heu 1 bis 1,10.

Frankfurter Detreidebörs«.

Franksurta M. l4 Ian Der Gerretde- martt »elgte während ktie» ganzen Verlaute« eine ruyige Hal.uag Pa die ^u:er7«ham«MuH noch sehr tu wünschen übrig läßt, ist in den Prei­sen Beine größere Veränderung ui beobacht«. Weizen behauptete seinen Stand der Borwoche. Roggen ist etwas g^rnzt?r In Hafer und Gerste war die Geschäfistätigkei: sehr gering, infolge auch hier eine PretSbejxg.ung kaum zu bemerke» ist. Mehl hat »ich nur wenig ^.-rändert. Hülfen» fruchte bleiben zum Teil gesuchler Funrrmittel preishaltend. Ks notierten rür k 100 Kilo Wetterauer Weizen 19 bis 19,50, Roggen 16,73 bi« 17L0. Sommergerste für Brauzwxke 19 bt« 19^0, Hafer, tnländ 14.50 bt4 15. Wei«unehi. südd. a^ial 0 29,50 bis 31. Roggenn«hi 25.73 bis 26,25, Weizen- und Roggen le» 8 bis 8.30, Heu, südd. gut trocken 8 biS 8 25, Weizen- und Rrggenstroh 5^5 bi« 5,75 Gfldmark Tendenz stetig

Frcrukfurter Schlachtviehmarkt.

fpd Frankfurt a. M. 14. Ian Der Markt harte einei starken Austrieb 'n»« schreibt diese Krlch.t'.ung tkm ilmstand zu, daß die Land­wirt schatt ihr B.eh nicht mehr zurückhält. Die Grvhprcise konnten b?«bafb nicht unwesenl- llch zurückgefetzt werden. Der Austrieb be­stand aus 271 Ochsen, 51 Bullen. 1205 Färsen und Kühen. 317 Kälbern, 233 Schafen und 2647 Schweinen. Ks wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht (in Rentenmartn Ochsen, vvllfl. 43 bis 45, junge fleisch'ge nicht ausgemästele 33 bis 40; Bullen: vollst ausgemästete 30 bis 35. vollst- jüngere 25 bis 30; Färsen und Kühe: Vvllfl. Färsen 36 bis 42, ausgemästete Kühe 32 bis 38, wenig gut entw ckelte Färsen 28 dl« 35, ältere Kühe und wmig gut entwickelte jüngere Kühe 25 bi« 30, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 25, gering genährte Kühe und Färsen 10" bi» 15; Kälber: feinste Mastkälber 46 bi« 30. mittlere Mast kälber 30 bis 40; Schafe: Mast- lämmer und Masthämmel 3D bi« 40. geringere Ma st mm es und Schate 20 bis 30. S chwei ne unter 80 Kilo 55 bis 65, von 80 bl« 100 Kilr 60 bis 70, über 100 ÄU? 65 bi« 70. Der Markt hatte bei ruhigem Hande! lieberstand. Reden dem starken Biehauftri.b möchte sich aber auch ein be beutende« Angebot von Ge­frierfleisch bemerkbar

Epielplan der frankfurter Theater.

Opernhaus Dienstag. 15. Iwmar.

Margarethe. Mittwoch, 16., nochmtnaas 3 Uhr: Prinzessin Huschewrnd. Abends 7 älhr: Ienusa. Donnerstag. 17 Karmen. Frei­tag. 18 Mtnna von Barnhelm Samstag. 19.. nachmittags 3 Uhr: Prinzessin Hu sch nvind. Wends 7 Ilhr: ToSca Sonn ag 20 . nachmittags 3 Uhr Drtnzes'in Huschewind 3bertbe 7 Uhr: Hofmanns Gr-ählurgm.

Schauspielhaus. Dienstag, 15 Ja­nuar Dasantasena Mittwoch, 16.: Neben­einander. Donnerstag. 17.: Dasantasena Freitag. 18.: Borsvmch. Hieraus All-Frankfurt Im Opernhaus: Minna von Bornheim. Samstag 19 Die Braut von Messina Sonntag. 20. abends Z/j übr: Hamlet tn Krähwinkel.

VlektrizitStspreise.

In Ihrem Blatte vom 12.1.24. finde» wir eine Mitteilung der Direktton des Städi. K -Werkes. wo wir bezüglich der Ausführungen übet Errich­tung von Kigenanlagen einiges zu erwidern uns verpsttchtet hallen.

Ds durste der Direktion des Städt. E-Werkes aufgesallen sein, daß in letzter Zeil mehrere Firmen, um ihren Betrieb wirtschaftlicher zu gestalten, dazu übergegangen sind. Derbrennungskroftmafchine» aufzustellen, wo gerade unsere Neukonstruktion der verbesserte kompressorlose Benz- Dieselmotor den Vorzug erhielt.

Bei diesen Dieselmotoren kostet z. Z. dis PS- Stunde ca. 23 Psennlae, sodaß jedes Unter­nehmen und aanz besonders die Mühlenbests« gezwungen sind, wenn sie sich einen wirttchastllchat Betrieb schaffen wollen, einen kompresforlosen Benz- Dieselmowr auszustellen, welchen wir jetzt schon vv» 5'/, P. S. an bauen.

Selbstverständlich sind diese kompressorloseDiesel- Motoren nicht mit den von der Direktion des Städt. S.-Werkeo erwähnten veralteten Gas- oder Saug- gasmotoren zu vergleichen, denn der komprestvrlme Benz-Dieselmotor ist ebenso wie Der Elektromotor eine angenehme Betrieb «maschine, welche mi jeder Zeit sofort betriebsfertig ist Betriebsstörungen kommen ebensowenig wie bei den Elektromotoren vor und ift eine besondere Wartung der Maschine ebenfalls nicht erforderlich. Jedoch ist bei den Diesel­motoren der Vorteil gegeben, daß man bei einer günstigen Preislage des Brennstoffes, das Braun­kob lenteeröl, welches tm Inland gewonnen wird und in genügenden Mengen zu haben ist, auf Vor­rat beschaffen kann, was bei elektrischer Energie niemals möglich sein dürfte

Auf alle Fälle finb die Betriebskostenunter. schiebe zwischen den Elektromotoren und den kvm. presserlösen Dieselmotoren derart hoch, daß Besitzer mit täglich 3 Stunden Betrieb infolge Betriebs- kostenersparntssc bas Anlagekapital für einen kvm- prefforlosen Dieselmotor in ca. 6 Monaten frei hoben

Im übrigen durfte ber Direktion des Städt.E^ Werkes nicht unbekannt fein, daß tn Deutschland unzählige E.-Werke mit den betriebssicheren Diesel­motoren elektrische Energie erzeugen

Awtoren-Werkc Mannheim A-E.

vorm Benz Abt. stationärer Motorenbau Bertaufs-Bureau Gießen

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