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Ur. <2 Swetter Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheffenj

Dienstag, 15. Januar (924

Die vaterländische Arbeitnehmerbewegung.

Aufbau tmb 3ufgnben ber vaterländischen 3rt>etln«'b i.^tfrrtPcgur; l gl brr BorsitzmX' b-* XalhmdtrwTtijnb.'* '«itfcher Beruf, ver ä tx b t Arichstags-lvg^^rdnei? Geisler In d v:n Ar­tikel bar dem mit folgende GinzeibrUen ent-

DU tMtcrUr.btf<tx Arb itneh.oerbewegun j H ha .Aa 11 ona l ve r ba n d Deutscher ru f *»e rbä n bi t-ifamm na f iht uni enthäl au her einem auf dem Boden brr Dori- und TeiufflatBufnl(taft siebenden stark« Tdibtpirt- tUfcen 's kugel in ben Bell eb-gruppen grwer sicher vakrrlänb,tcher Arbeiter und A gelt Illen» Terussverdönd: die b*fm Drunb agnr für ein- flrohe vaterländische 2kb itn h n roewegang Aach der bUberigen grün> ,1>.n Lchulun tsar ri! an ihren Führern Unter übt un > in ihm 7R t- eliebem g-fct die Tew gun^ aus bm fi s d*> Igei Stellunaskumpse bei G tncrflbift z it ur Of c > sive auf bcr ganzen Linie über an) fca it ihre TetriedSgrupp.n zu selbständigere .Tater- ländischen Albrltervcreinn und .Tat etlänbiftfctn 2 n g ? st ? l l t e n v c r » einen** au». Dann w ed?n ble ersten Tvraus» seyungen sür bk Erreichung bei 3b ib bcr WerkSgemeinfchast auf Arbcitn hm rl ü geschaffen Urbrr die notwendig n Um le langen aus Unternehmers eile bll dn nd rmal die Hebe fein. Doch gelten nachsolg nd Alht- Unten für bie Tätigk it tiefer Bewegung auch ftaegemäh für bie Untern:hn r

Der Actchsbund vaterländischer Ar eite - Öfi>. vaterländischer Angest.l ten >ere!n er,liebt e Hebung bcr wirtschaftlichen f o tla len unb gcIsttg - n Laac bcr beut* chen Arbeitnehmerschaft Er geb', in bet TSabtnebnuni b*r Int er es in b?r deutschen Aibeitn- hne.fcha't i on dr Srkrn.it it Z au S. bist ihr Schicksal unlöslich mit dem Schicks l de> deutschen Tolles verknüpst ist. Dis deutsche Toll ist infolge seiner felbstverlchu d.t en Wehrlosir- teit wertvoller landwirtschaftliche rund ind str ell r Äobftofffltblct-* betäubt unb au'er^t-n aezruncer worden, von bem Ertrüge dis Testes se'nt Produkt ionSmittl in erster Linie Sk rverarbci fer feindliche Böller zu leisten Drsha b erstrebt der ArichLbund vaterländisch?r 2Ir.>rit r.xrti e die Befreiung Deutschlands von d.t Fremdcherrschgst unb bie TM c b c r b v r- steilung bei natürlichen Wirtschaft?- e n b Staatsgrenzen des deutschen Tolkes Dc? Bund bfImpft entfch'eden bi: Krieasschulolüge und ks egt in b?r b ät­schen Ard. itnehmers tat vaterländisch Ge» finnuna, den Wilm zur deutschen Tolks- gemein schäft, sowie ben TM.len zur Wehr- Has t i g ke i t

Der Tunb ist parteipolitisch und kon­fessionell neutral unb b kämvst al'e Be­strebungen. bie Wiederherstellunz ber Einigkel des brutschen Tolles barch Klassenkampf unb Klassenha st. sowie durch partripolitl- schen unb konsession llen Haber au verhindern

Auch lehnt der Tunb jegliche internatio­nale Terblnbung mit Arbsillr Kmeror'a .i aiionei fremder Tölfrr ab. Ton seinen Mitgliedern rer- langt der Bund bist sie keiner Organisation angehören. die mit sremdpölkifchen 2rb.itn?bmcr- vrganisattonen verbündet ist.

Der Tunb erkennt, bah nur eint blühend: deutsche TolkSwlrischast der brutschen Arb it- nehmerschafk dir TT\flbleit guter wirtfch s Heber Terhältnifse und bl Gewähr für einen gsiherien Lebensseicrabend zu bieten vermag Deihal' will der Bund alle Mastnahmen. weich- di? Pro­duktion des deusichm Tolles steigern können, tmferftünrn unb die ArbeitSze t nach den T c - dürsnisscn bcr deutschm To kswirtschast u Vor Ttrücksichtigung ber Arbcitssäiig'eit des Trett.» nehmcrS «reg lt haben

Der Tunb si ht ohn; auf ben Streik gründ- sätzluch zu verzichten, Streiks unb Austver - tun gen als arbeitet- und voll'schädigend an «nd erstrebt ein friedliches Zusammenjr5elten der Unternehmer und der Arb.-itnehmtrschust innerhalb einer ehrlichen Werks- unb Te- rufsgemeinfchaft. Gr ist deshalb gegll » Bert in vaterländisch? Arbeiterverein- (bzw An» «stelltenvereinei in den einzelnen Wc l". w iche nmerchalb bes Arichsbundes vaterländischer Ar­beitervereine sbzw Angstelltenvereine bcsotk'ere Berufsgruppen zum Zweck? der Pflege deS Te- ruf»gesinkens, der Bcrusslreud- und dt5 B ruf.- stolzes und zum Zweck beruf Heb-r Zusammen» arbeit mit gleichgerichteten beruflichen Organ! fationen der Unternehner bilden Zum Zwecke der volkswirtschaftlichen un*? staats­bürgerlichen Ausklärung seiner TI r glicber richtet ber Bund entsprechende örtlich' unb zentrale Surfe ein.

Der Tunb erstreb: gut: Lohn- und Ar­beit s v e r h ä l t n l s s e. Der Tun) ter di baoel bie Forderung. bist Über die AI ndc igrenze hinaus, bie über TKinbetUei tunaca de. üit.r» nehmer und ber Arb.4 er vertrigllch in Einzel- arbeit»vertragen oier nv diele ein» schaftlich unb ftniil angebracht erfchemcn in Tadsveitr gen se rzulegen i t. Leiitung und berufliche Torbiibung höher z u be­werten Imb. Zu.n Zweck bcr Vertretung der Interessen der Arbeit.rschas: in T.trieb: bte.ct toi Tctrieb*rätefle1ch dn: g eignete Handhabe, jedoch erstrebt d. Tun) ein S r to.lkommnung bei Tetr cb#ritcgdcAcS im Si n feiner vorgenunnt n Aich: inien ,jur d e Schlich tu ng von Streittglelten -wifch n lln» - nehm>.rn und Arbe tn Harem er ir.-bt de Bund H Srdttung sr.iwi.lrg r paritätischer Schied^- fteilen, sowie ben Au «ba r dee heutigen An äh: eine- Arbeitsgerichtswefens und . sei Slngliedcrung In das Sv te n der orxmt i hoi Gertchte. Als wesentliche« TH n I ber Hebung des Aca'lohn^ er Ir.-bl b r Bund die Beliefe­rung de: Arbeiter mit Lebensmti- teln und sonftig n Gebrauchsg gen- ständen durch d.r.llen T zuz von -rzeuger, w bei b.*r ehr ich? .'auf nlnmsMill l tan mit ie.ücksichslgt werden [ inn ft rn r er lre>l der Bund die Beteiligunz d r Arbeiter an Kapital ter Untern hnrng n d wch W e r k s p a r k u ss . unb bie weiter: Beteiligunt der Ard. ter am Wellsg winn durch soziale Werk-fürsorae- einrichtungen. '.nudesonbere für di. nvalid u unb alten A beiter

Betätigung bes Srwe bssinnes zugleich als Dienst am TolksganAen, ter fr ubi\ unb mit Lieb: zur Ad it barzuvriagen it 3 i bi fern Sinne betrachtet ei der Tu ab als s in vor ehm- lich? Aufgabe, erzi dee sch a j di - deu sch Aroeit- nchmeilchist .i zuwirlen 0) eichz tti i v r ang der Tunb von ben Torjefcjt.n de Ard Iler uno v n t< > Un :ir.ebnuT.i, l ih sie ihre A.b i: in tcr- felbtn ®e! nnunj leisten und den vat rländ fch gesinnten Aide.t'r ni ht wie ein D rk,eu i ober eine Masch.n sonber.t als Tlenschen m t d irr Seele als Tolk-draber und TlitirbcitT gerecht behandeln. Der Bund bekam-st bc-hild den marfistischen und m a m m o a l it i s ch e n Geist unb ve.tritt bie Sitten!.hren deS Ghristen- t u m s.

Dieser 2ulb.au der Bcaeczung zieht von unten herauf ein neues Führermaterial für die deutsch? 2ibdtrubmcrbeir .flunfl bc.an, das im Gegeniah zu dem aut-erbclb des Betriebes also auster- hald des WiitschaflSorgantSmuS sichenden Ge» n-crNckaff-sck.ctä. mit dem Beiriede und damit der deutschen Wiilschast «nd Tolksaemeinschaft scsi t>cittiii3clt ist Du' ch Äurfe und du ch bie von bei Leitung ber Bewegung angestreble Zu- fammenarbdt ber ftühier bcr vaterländischen Arbeitervereine und bcr vaterländischen Ange­stellte nvet eine mit den sonstigen ebenfalls auf vaterländischem Boden stehenden n l.tschaiilichen, kulturellen oder politischen Terbänden unb in landcSLd'cn unb örtlichen Zusammenschlüssen soll bcr Blick der vaterländischen Arbeiter- und An- acftdltenföfncr citodtcrt unb antcr*rfeit6 daS übnae ratciländtsch: Deutschland mit Tersiändnis sür Die Aibelinebinc.schäft erfüllt werden.

Dte Taterländischen Arbeiter- bxa-. Ange- stelltenvererne werden werksweisc und für ble Arbeitnehmer ter 5tk-inbetr.cfce auf lokaler Grund­lage errichtet. Sie find Nxilgchcnd felbliänoi; mit eigenen UnterstühungSkafscn. doch gewähr­leisten ble vom Bund herausgegebenen unb für jeden Terein blnbenben Sahüngen für die ein­zelnen Teicine Ihren zentralen Zusammenhang und ben Charakter des Ganzen al- eine Be­wegung. also als eine gestaltende ftopf'rtfd>e Äiaft. Gestaften soll sie ein daterländifch-völkisches Arbeitsrecht, sowie über den Parteien eine ein- f> c i t (i chk nationale A bdtnebmcrbea>eqjng> ferner zum Woblc der deutschen Arbeitnehmer­schaft und des ganzen deutsche., TolkeS eine einige deutsche Wirtschaftskraft und eine aus­schlaggebende Ter Härtung tx*r deutschen Wehr­kraft

Hypothekenauswertung.

Das mit Spannung erwartete wichtige Ur- tdl des Aeichsgerichis rom 28. Tovembcr 1923 in dieser Frage wird soeben im Wortlaut in bei .Deutschen Iuiisten-Zeitung" verösfenllichi. Wir können daraus nur einen ku.zen Aus'ug bringen ind bera-eikn die zahlreichen Interessenten auf die Irrristenzeitung selbst.

Der in Berlin wohndafie Kläger ist Sigen- tumer eines in Lüdeciybuch! gelegenen Drund- stnckS 1913 empfing er laut in Berlin auf genom­mener notarieller ilrfunbe von dem in Berlin ober London wohnenden Beklagten ein Darlehen unb trat bem Beklagten unter Hmtoanbümg in

Zwei Freunde.

Roman von Wilhelm Hegeier.

89 Fortsetzung (Rachdruck oerboten )

Aber was was will ich denn eigentlich? fragte Annie fid) 2b:r . das ist ja Torheit! Da« ist ja t indische Torheit s . . Ach, nxirum ging die Ubr so langsam? Warum ging ihr Hatz so schnell?

.Danke" sagt: Ile zu der eirtreimben Jung­fer. .Ich ged. erst flutet au> Äommen Sie m einer . . in dr.iviertel Stunden wieder."

Gs hatte eben halb ess gdch!ag«i. und sie hatte sich ring.biTb:,. wenn Ne ein: Stirn de früher an ber gro^n Fv.rtäne wär so würde, durch eine Ari von ft.ma itung gcvmi uei. auch Hans eine Stunde früher dort fein. Aber bi: Folge würde nur sein, dast fic vergeblich wartete, bah sie fror unb sich ermüdete. Unb fi? muhte frisch sein, um ihm Rede unb Antwort zu stehen. Hm ihm alles zu sagen. Alle«, was sie bi dieser langen Rächt und was sie früher zu ihm ge­sprochen hatte.

Wie oft hatte sie in dem einen Jahr mit bem Toten Zwitfvrache gehalten. Abrr rät'ethatt, wie er autgciaudbt war. war er auch immer wie­der verschwunden. Hob alles. w?won fi? ihr be­loben« Herz erleichtern wollt?, wur tat dies Herz zurückgello'siTi. fo bah alle befr?fr tbc Aussprache nur eure Befreiung für den Äug: iNid gewesen war. Der IZebende aber kxrnte ihr nicht fo ent» geben Gr muhte ihr Antwort geben. Gr konnte fk mit harten Wonen kränken, er konnte sie verklagen unb ihr Untreue unb Leichtsinn vor-

nxrfen Dann würde fi: sich Dertribigen! Mit kinen eigenen Worten würde li? sich rcchsie. tigenl War das gestern nicht eLn ftreilpruch gewesen? Hatte es nicht g.'üungen, ale wären bi: Worte g..aba;u an sie pcrsönlich gerichtet gewesen- esir- mal käme auch im Tapfersten die arm? menschliche Kreatur mit ihrem S.lbsterbaltungstrieb zum Torschrin! Sie hatte ehrsich gekämrft ehe sie yifammengibnxt war Gr tonnt: nicht ungerecht g.gen sie lern' Av:r oielle cht würde er arrt- t-orten: ich will nicht den ftreundf hist, ich will dich! Da bu ckllaus nicht liebst, so mach dich frei Komm mit!

In dem ThaoS der auf sie ein stürz«, den Se- fülle hatte sie sich gestern ab?,d <<bni gefragt, ob fic ihn noch siebt?. Aber wähvmd in ihrer Torfteilung srin: Gestalt mit aller T^itfich.'eit auf fk zutrat, hatte fich nicht das l.ifesto Begehren in ihr gcz.igt. Tur h.lten wollte sie ihm, trollte vor chm inten, ihm d.c fchmuhbedecktstr Stiriel von den ftüfx'-t ziehen, ih' betten unb pflegen. Wollte ihn trösten unb mit an feiner Zukunft bauen . Sie hatte von erregte:?, befreienden Gesprächen mit ihm geträumt Sie hatte ihm gdagt. sieh, ich wallte mir das fielen nehmen, ab.r ich war zu schwach Dünn wollte ich drch töten, aber du warst zu stark. Was bu mir hinterlassen hast, ist unyrrftörbar. So hat mir geholfen, das andere Leb.n. das, waS ich als ftrau r-on Jtiau« führen must, zu ertragen. Jacht aber wollen wir cs gemri.ifam leben, niemand kann uns das nehmen.

Sie hattx das (Gefühl gehabt, tnerrn auch nicht alle- wieder gut. so würde es doch viel besier werben, cs würbe irgendwie eine neue LebonS- mögllchbeit aus alledem pervorgehen. Auch in

eine Hdpoitxk dnt Äg en'ümergrundschuld ab. we.che auf feinem Grundstück in D.ul'ch-Sudwest- afiila ruhte. Die Forderung wu de 1920 fällig, wodurch, ist nicht icitgri,elh Untei Protest des Beklagten zahlte ber Jtläger bi. Summe zum Tennwerte in Papiermarck Mncr 5^1 age auf Herausgabe de» Hvpotcekenb.ie c.» ncbTt- fckungsbewilltaung gaben beite To.infun^.n fta-t Das Tdchsge.ich! Kob aus und verwes 'ueück. da da» Be usiingsu t.il nicht haltbar gletch- riel ob man das Techu der tdei.-nen Sache vd?r innerdeutsches Archt anwende. Für ersteren ftall könne D.utfch-Südw.stafrila in Ans.bung des Eeldwe'ens bem Infante nichu gleich-, teilt tn-r- ten. Pariergeld sei dort nicht gefetrltch-? Zuo- lungsmittel gewesen, vorbehalllich be; i.och o frr.e, ft.age eines dtesbezüglrck?n Dewel, rhe.tsr echts oder einer nack ^.iegsausdruch erlassenen Lider des Four.meuis Betrachte man dagegen Bersin als 3rtüllung*oit unb wende man deutsches A.-cht an, fo fei der in den Torinftan-e.i angebeutete Ciatranb der Geldentwertung an sil beachtl. t. Die rechtliche Möglichkeit souchen Litwundee fei fe'bft für Annahme_e. ua kes Släubil-rs ai»u- e I nnen (§§242. 637 BBB i. Im einzelnen komme alles auf die Umstände des Falles an. Das Teichsgeitchl wolle also nicht schon heute tür ölte Hypotheken die 3uiircitdng auZIpreck.-n, ge­schweige denn im Make des Kurs, .-rhält.riss's zwischen Papier- und (Solbnu.f Zu b?.ücksich» tlgen leien u a. ber Dru.rdi'tückSaxtl. bie Jngr.i-

art des LSrundstücks e gclänbe , dte tni-t ty.i tl die auf dem 2'.

Lasten Deutsche» Wut. -n Wertung nicht <miQx*ani. gefesli^ e» .-UbUnge nltt naufel auigedoben aix der Telk^wlrtscha>t T. te! Währungsvvrichristen und lab von Treu und Flaude

oder Land, Industrie- Luge de»»ulbm?rA, rud.nden ösientllchen

.. ' ich« Auf- ,nx2r s.i« i Brnkno^-n und ' i^gar dte «Mb- ganz ,i i.Vrr.n Stunde t ein JfrmlUh zwilchen ber.i ter. T.u.ib- r Io lei dem letzteren

der Tonug zu geben 2}«ai1 >et nicht gleich Marl .tum gleichen chrgebni- tu . > 157 BDB Ausdrücklich unentschieden bleibe d Frage für anbcti Forderungen ?ndu. <:i Spar-

kalfeitgutdaben Arrlciden des Sta>? usw.f Die txuttge S ttlchcidung de ähre nu. d-e Tufnwrtung bei Ichaldrecht'ichen Seite wührend die dingliche L-eitc unentfr ;cX*n b'.etbe namentlich die 8 age. ob dem Hytrthelenglaublge. auch hu die auf» gewertete Foidc.ung ein u'.imiitelbarc» dtnalichetz Techt zu verschusien fd und an u cher Stella, teiner ob auch ungerechtserttgte Be richeruirg Platz greise, und wie be. Perfoneawe»? el auf der einen oder anderen Ssi?e z> entfch'.den sri. Hlet lei der Jimnanb des Sch.rldue.s 'chon a«us dem Ichuldrechtlichen Ten rage begründet Ohne friche Arifweitrrng oerst.ol e der hier geltend gemachte Anlptuch bx^ Schuldners g ge l Tr--U und ®laa» ben tedenlalie heb; dem (Gläubiger an Hypo- tbelenbttcf und Lölchu.iaebbewilliaung rin Zu­rückbehaltungsrecht nach >i 273 BST zu

Landwirtschaft und Kleingartendau.

Der Verein für schwarzbuntes Niederungsvieh in Oberhessen hielt dieser Zagt in Bud-Tauhetm ferne Haupt­versammlung für daS Geschäftsjahr 1923 ab Aach dem Selchästsdericht beträgt die Zahl der Tercin#mitgllctcr heute 81, wozu noch m.'btere Aetraimcldungen Ixmmen Der Desamtbestand der Heidbuchtiere bat sich auf 1110 .stopfe eiäöbt Ticu angekört wurden insgesamt 271 Tie.e näm­lich 23 Bullen unb 248 stütze Ins Iungvieu- tegifter wurden 230 Jungtiere aufge.wmmeit. 39 ntännliche und 191 weibliche Die Zuckst d?s Aiederungsviehs zieht immer wttlere .str.U? t?S ist in kurzer Zeit schon gelungen, die ,^otzl bcr Herdbuchtiere fo zu erlixitcr t. dast damit daS Fundamerl für eine gedeihliche Züchtung vrr- handen ist.

Zur Ergänzung unb Texb.Terunfl der Zucht sollen auch in diesem Jahre wieder Origi.ialtiei-e in OsisrieSland angekauft werden Zur Betätigung deS Ankaufs wurde eine von der Terfammlung gewählte Änmmiffio.i von drei Herren ermächtigt. Ce vetdient bcfonberc Erwähnung, dast die oder- hesilfchen Landwirte zu der Etnsicht gelangt sind, dast es mit dem Standpunkt des Züchtet^ un­vereinbar ist, Zuchtmtterial vom Händler zu be­lieben Die DefchästSleitung des Tereins >st be­reits mit ostfriesifchen Zuchtveretnigungen zwecks Tietzankaufs in UntcrbanMun) getreten und hat recht günstige Preisangebote bekommen Dir Be­teiligung der Mi'glieder an dem gernei.tfamen Zuchtviehimport ist sehr zahlreich. ]o dast mit einem gröberen Tran-Port gerechnet werden darf.

Wenn die Zucht des Tiederungsvtehes in Otzcthefsen die Zufuhr von Otiginaltierzn heute noch nicht entbehren kann, so dürfte dies bei ver­ständiger Zusammenarbeit der Züchter doch in absetzbarer Zeit der Fall fein. Das deutsche lief- landlind verfügt über rin tzoheS Tlast von Akksi- matifationsfähtgkeit und wird bei fachgemäf er Haltung und Arifzucht berbältniemäf iq rasch bodenständig SS ist zu begrüben, dast dte Land­wirte dem Weidegang im Intcresic der Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Tiere wieder mehr und mehr Beachtung schenken SS gibt keine Mehr affe, die tinc dauernde Stall- Haltung erträgt, ohne in ihrer stonstttution er­heblich geschwächt zu weiden. Ferner ist eS eine unumgängliche Tottoenbigfdt, dast die Züchter den Anregungen zur Durchsützrung der LeistungS- prüfungen ausnahmslos Folge leisten und die Vrcbemclien in organisierter Weise durchführen Ohne LeistungSprüsung keine Zucht! Die Milch- konttolle, die biS jetzt in zwei Herden lückenlos durchgeführt wurde, must Gemeingut aller Züchter werden

Die gefährliche Berberitze.

Der Derberihenbufch erscheint unS als ein harmloser Strauch, aber die moderne Forschung bat ihn als sehr gefährlich erkannt, denn fein Torhandensein frbüiqt daS Auftreten des für die Ernte so bedenklichen Detreiderostes Der Detreidervst wird von Pilzen verursacht, die in zwei (Generationen Vorkommen: die Sommer- fporen keimen auf den Blättern und Stengeln

des Tetrelbe#, die Wintersporen aber aus den Blättern der Berber ine Während man bei unS dieser Tatfache bisher keine TufmerHamfelt ge­schenkt hat, ist man in den Bereinigten Staaten, wie in der .Umschau' mltge:cili wird, dem schlimmen Strauch energisch au Leibe gegangen Alle Berberitzen, die in der Äähe von Detrride- seldern flehen, wurden von Staats wegen aui- gerottet. Ilm die Wirkung zu erproben, liest man nur an einer Stelle einen einzigen Busch stehen, und eS zeigte sich, dast sich von diesem aus de» Stengelrrst nach einer Richtung hin etwa 8 Äm weit auf alle Wri e ifelder ausdetz ite. 4 Quadrat­kilometer Weizenland, die zu 18 verschieden« ftarmen gehörten, wurden von der Äranfbeil be­fallen, unb dadurch betrug die Ernle nur 37 Prvz der normalen Der eine Berberilzenbulch, der die Ansteckung mit dem 'SctreiberCi veranlastte, ver­ursachte einer Terlufi von 12 520 Dollar, der sich hätte vermelden laufen, wenn man den Strauch in einer einzigen A^ellSstunde beteiligt hätte

Der Kompost und seine Zubereitung«

(Aachdruck ce b ten.)

In einer 3elt. wo alte Preise eine auster- ordentliche Hob? erreicht bit-en, in erster Linte auch bie Kunstdünger, gilt es für alle Kleingärtner mehr denn je. alleS zu verwerten und auSzunutzen. was irgendwie zur Ernährung der Pflan-en bei­tragen kann, um eine möglichst grobe Ernte zu erzielen ilnb hierbei ist der Aompoft rin vorzüg­licher Helfer, im (Satten vorteilhafter als reiner Stalldung Kompost macht schweren Toben leichter bearbeitbar und bietet d« Pflanzen den Ttäbi stoss in leich'er zugänglicherer Form als bcr Stall­dung Die Aährkrasl des Letzte.en kann sogar Ulu- sorisch werden, wenn er waS gar leicht gefchicht zu tief ei"gebrach' wird.

Es ist aber nicht gteichgültlg, wie ber Kompost- Hausen angelegt und behandelt wird: sein ganzer Werl kann davon abtzäng g fein.

Ton g oster Bedeutung ist. dast er an richtiger Stelle angelegt wird. Cr feil an geschützter Ötelte liegen, geschützt vor auStrocknenden Winden und geschützt vor der Sonne: aber auch eine ve, iorene Ecke mit saurem Boden ohne Licht unb Luft ist chm nicht dienlich

Der Kcmposttzausen soll rcgelmäst'g ausgrietzt werden, nicht zu breit und auch nicht zu hoch, etwa 0.75 bis 1.0 Meter in der Höhe und 1.0 biS 1.5 Meter in ber Trotte wird am zuträglichsten sein. Es ist nämlich von grober Bedeutung, dast brr ftrtft von allen Seiten gut einbrinflen und srine zersetzende Wirkung auSaben tanru

Tid ach hört man, dast aller möglicher Abfall für den Zomposttzauten verwendbar fei. Dem ist aber nicht so Dast Steinkohlenschlacke. Scherben. Är-nferoenbofcn und arrdereS nicht auf bei Äom- post Haufen gehören, bedarf wvbl weiter teütei Wertes, aber auch Unlraut mit reifendem Samen gehört nicht auf den Komposthausen, ebensowenig Sibien- und D.hnenran ei die mit Mc'l au ober Toft bebaf et sind AoLIitrünte sollten nicht altein ihrer harten Äonftrultur trca?n. lonbem vor allem der ihnen anhef end n Rianlhei eleime und Schma­rotzer kKrtzlhemie. Kohlmade) we^en nicht aus den

b?»ug auf ihr Terhältnis zu Alau? Warum hatte sie sich innerlich Io g-egen ihn versperrt ? Warum Latte sie jedesmal, wenn dn wärmeres Gefühl sich regen wollte, fo large gebohrt und gegrübelt. biS der alte Hast wieder über sie Mach hatte. War nicht im letzten Oiu.tb ein Schiüdgetühl gegen b.n Toten ter Grund gewefrr? Aber was der Tote nicht konnte, das vermochte der Leben­dige Er konnte auch ÄlauÄ fr.rfprechen SS gab riel, was ihn entschuldigte D r alten ftreuntte konnten sich wieder »ufannnenfintee. Unb dadurch tt-ürbe Hans ihr (rdten, dast auch sie zu Jtlaue einen Weg fand

Diese Gedanken hatten sie jedoch nur kurz und im Borbrislag beschäftigt Sie hatten nicht die Kraft gehabt, eine An-sprache mit ihrem Mann herbei,;ufühven Gestern ab^tb war sie trotz feinem ang-edntteten Wunfch gleich zu Bett gegangen unb war heute erst aufgestanken. als er das Haus verlass?n hatte.

Bon HcrnS war ihr I.rneveS garz erfüllt ge­wesen, Aach der ersten furchtbaren Britürzung, nach dem marternd hllsios.n Mlll.td war in der Aacht das eigentliche Srwa-cher gekommen, daS Gefühl, dast sie ihm wirllich helfen fd.mte unb bast bamU Prch ihr geholfen sei.

Doch waS sie jetzt erregte, waS in ihrer Brust schvokl, ihr Herz flattern unb ihr Blut klopfen liest, war. werm nicht 2i-.be, fo doch d» Angst und die Ungeduld der Liebe und über allem Schmerzlichen daS Borge fühl eines nahen Glücks, ein Sing« neuer Jugend und hingegebener Seligkeit.

Sie ging ruhelos durch die Zimmer, ftragte sich, ob fte nicht SflocboMngen wegen des Mittag-

effens g ob sie nicht ba« Gastzimmer Herrich­ten lassen sollte. Trat in ihrem grünen 3immer an ben Bücherschrank, betrachtete öle Bil'ter an den Wänden und fragte fich. ob ihm diese Ter- änkteru-ngen wohl aufgifafkn seien? B'ätterte In einem Band Goethe unb hörte wie einst feine Stimme. Schellte bann Nrtzlich unb hiest bie Au igfer auS dem G wächrhaus eben Straub Teilchm holen. Drilchen waren fdne L edilng-- Humcn. lind dann e* war «roch nicht halb zwölf softe sir ten Hut 'uf, sie' achGamasch« und Pri; anriehen, v.rlchmöhte die Gummischuhe und ging eilig zum Park

HanS war noch nicht da. Weil Ihr auf dem freien Platz um di. grost? ftvntä e w-ahricheinllch Bekannt? b gegr.er r-ürLc v t ? sie in einen Settenpfad ein. von dem auS fk durch daS enl- blätterte Strauch w.rk einen 12 e b'.ick hatte. ES schlug zwösi Aber cr kam nicht, und nach jeder neue? Enttäutchung oirlänqerte sie ihre Strecke auf dem Srit-mpsad Trotzdem war er pünkllich zur Stelle gewesen.

Beim grauen Erwach ' ir<n als trüber Grund h-_6 geslrigm Ab. ??-? das G? ü'l ber Tenütigung in Hen» »urückgeb. berr. Tos «.ercenbe zornige Getüil ei irr Demütigung, der er sich ganz unnötig auSgrie-tzt hatte.

Tur weg auS ber Stadt! dachte er. Aber vorher stand ibm ja n >ch Nd: 3u,ammenfunft mtt Annie bevor. Was hatt.n sie einander zu tagen? Mik noch fr schönen Wor'c-n fi-.it' fi: die Tat­sache nicht weg'chrtfen, dast fi? nicht einmal bi# Äinn Ende des Krieges auf istr geaxirtet hatte

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