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befriedigend bezeichnet werden: sie ist durch Auf­träge vorläufig sichergestellt, doch tritt deutlich zutage, das; in der dauernden Minderung der Kaufkraft der breiten Massen des verbrauchen­den Publikums auch durch das Londoner Ab­kommen keinerlei Besserung geschaffen worden ist. Die Aufträge werden infolge der Geldknappheit meist nur in kleinen Posten und mit furzen Liefer­fristen aufgegeben. 3m De kleidungs- gewerbe hielt die Belebung der Acbeitsmarkt- lage an, so daß sich in der Maßschneiderei, die seit Monaten einen sehr schlechten Geschäftsgang hatte, vielerorts Mangel an guten Kräften geltend machte. Die schon in den beiden Vormonaten be­obachtete schwache Teilbelebung des Bauge­werbes hielt unter dem Einfluh der günstigen Witterung im Oktober an. Die Bautätigkeit be­schränkte sich fast ausschliehlich auf Klsiuwoh- nungs- und Siedlungsbcurten, die mit Hilfe der Hauszinsst euerhypotheken von privater und kom­munaler Seite in Angriff genommen wurden. Die in den letzten Monaten eingetretene Besserung kommt auch in den Stichtagszählungen der gröbe­ren Arbeitsnachweise zum Ausdruck. Die Lage der Baustoffindustrie bot kein einheitliches Bild. Infolge des starken Wettbewerbes konnten Mauerziegel und Dachziegel vielfach nur unter den Gestehungskosten abMeyt werden.

*

* Konkurse in Hessen. Heber den Nachlaß des in Worms verstorbenen Metzger- Meisters Johann Karl Friedrich Trundt wurde das Konkursverfahren eröffnet. Ford, rungen sind bis zum 4. Dezember beim Amtsgericht Worms anzumelden. Heber das Vermögen der offenen Handelsgesellschaft, F rma Ldw. Thomas & Co. in Darmstadt wurde ebenfalls das Konkurs­verfahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 24. November b:im Amtsgericht 1 Darmstadt an­zumelden. Das Konkursverfahren wurde ferner über das Vermögen der Frau Minna Lassen in Bad-Rau heim eröffnet. Fo drrungen sind biß zum 8. Dezember beim Amtsgericht Dad- Rauheim anzumelden.

* Von der Rohstahlgemeinschaft. Im Anschluß .in die Meldung über die Sitzung der Rvhstahlgemeinschast erfährt dieDeutsche Bergwerks-Altung" ergänzend, daß in der Ver­sammlung Anz ichen einer Besserung des Aus- ianbmartteß sestgeslellt wurdrn. Der Inland- marlt dürfte hierdurch günstig beeinflußt werden, der Verkauf ist weiterhin befriedigend.

* Stahlwerk Becker A.-G., Willich. Aus Düsseldorf wird zu dem neuen Sanierungs- angebot einiger rh inisch-wrstiäliicher Hüttenwerke geschrieben: Die Verhandlungen zur Sanierung dieses Unternehmens, die nun schon monatelang andauern, haben jetzt, wie wir hören, eine neue Richtung eingesch'agen. Es ist bekannt, daß in der Glaub gerversammlung vom Oktober d. 3s. noch in letzter Stunde ein Angebot auf Heber- nahme des Hochvfenwerks Reinhold Schütte durch die Mannesmann-Röhrenwerke einging. Diesem Angebot auf das Hochvfenwerk sollte später ein gleiches auf die Stahlwerksanlagen in Willich folgen. Die Geschäftsaufficht und der Ver­waltungsrat haben damals wegen der ungünsti­gen>.ngungen dieses Angebot als unannehm­bar bezeichnet und den Plan, das Stahlwerk durch das bekannte Angebot Metz zu sanieren, weiter verfolgt. Inzwischen ist nun im Auf­trage einer Gruppe der rheinisch-westfälischen Hüttenwerke durch die Mannesmann - Röhren- ^oerke eine neue Offerte erngereicht worden, die ,yir Zeit den Gegenstand von Beratungen bilden foU. Es ist nicht ausgeschlossen, daß an Hand des neuen Angebots die Sanierung zustande Tornmen wird. Das damals von den Mannes- mann-Röhi enwerken allein abgegebene Angebot lautete aus 3,5 Millionen Goldmark, sofort zahl­barer Uebernahmepreis für das Hochofenwerk Reinhold Schütte, wobei in Aussicht gestellt wurde, daß späterhin auf die Stahlwerksanlagen in Willich cir weiteres Angebot erfolgen werde. Dieses war z'sfernmähig nicht belegt worden. Die Verwaltung des Stahlwerks Decker äußerte aber in der Gläubigerversammiung, in der diese An­gelegenheit zur Sprache kam, daß es kaum höher ausfallen würde, als die für das Hochofenwerk gebotene Summe.

* HugoStinncs-Riebeck-Montan- und Oelwerte A.-G., Halle a. d. S. De Gvldmarkerö f.-.imgöo'anz des Hntern hmens per 1. Dezember 1923 sieht eine Herabsetzung des Aktienkapi a/s von 100 Millionen Papiermark auf 40 M liionen Gol mark dar, bet einer Re er e- stellung ldi 4 Millionen Goldinark. Gleichzeitig legt die Verwaltung einen Goldmarkabschluß, umfassend die Zeit vom 1. Dezember 1923 bis 31. März 1924, vor, der einen Reingewinn von 386 717 Goldm.rrk zeigt. H ervvn sollen 19 336 Doldmark dem (Srt a Reservefonds zugeführt und der Rest von 36? 331 Goldinirk auf n.ue R chn_ng borg et tagen weiden. Von einer Dividenden­ausschüttung soll Abstand genommen werden. Zur Lagc und den Aussichten gibt der Bericht folgende M.tteilung: Zu Beginn des neuen Ge­schäftsjahres gestalirten sich die Absatzverhält- nisse in Kohlen und chemischen Erzeugnissen zu­nächst noch befriedigend, verschlechterten sich im weiteren Verlauf aber in dem gleichen Ausmaß, wie sich die allgemeine wirtschifiliche Lage ver­schärfte. Wir sehen uns deshalb gezwungen, umfangreiche Arbeiter- und Angestellten­entlassungen vorzunehmen. Wenn d.e Aus­sichten bei der noi) immer ungünstigen Wirt- sch f.sl ge g :genwär1:g auch wen g rfreuiich sind, so glauben ro.r, angesichts der gesunden Grund­lage unseres Unternehmens, nach Hebevwindung der jetzigen außerordentlich schwierigen Ver° hältniss: wieder angemessene Erträgnisse in Aus­sicht stellen zu können.

* D i e Umstellung im Süddeutschen Zucker lanzern. Endgültige Bech.ü^se über die plmäellu g in der Süddeutschen Zuck-rgrup e (Frankentlxl Waghäu el, Offstzin, Hei br nn, Stuttgart, Rhei'^g.-u, Worms usw) liegen noch nicht vor. Sie dürften aber lautKöln. Zeitung", derart gefaßt werden, daß die Herabsetzung 25 bis 30: 1 beträgt

* Zusammenschluß Der Hütten­werke Oesterreichs. Wie der ^.Deutsche Handelsdienst" erfährt, haben sich die österreichi- schen Eisen-, Stahl- und Walzwerke zu einem Verband der Hüttenwerke Oesterreichs zusammen­geschlossen, der sich dem Hauptverband der In­dustrie Oesterreichs als Fachverband angliedert. Das Ziel des neuen Verbandes ist eine einheit­liche Vertretung der in ihm vereinigten, für cen Export Oesterreichs wichtigsten Industrien, deren Bedeutung durch die bisher zersplitterte 3nter» essenvertretung nicht im entsprechenden aHane hervorgetreten ist. Der Sitz des Verbandes ist Wien. . . . . °

* Bildung eines Hvlzsyndikates in Polen. Rach längeren Verhandlungen ist in Polen ein Holzstzndikat z .stände gekommen, dem fast die gesamte dortige Holzindustrie angehört Dem Synd.kat sollen jährlich etwa 300 000 Kubik­meter bearbeitetes Holz zur Verfügung stehen. Die Ausbeutung der Wälder soll mit Hilfe von Kreiten der polnischen Landwirtschaftsvank, so­wie mit ausländischen Geldern vorgenommen werden.

Börsenkurse.

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Berliner Handelsgesellschaft Commerz und Privat-Bank Darm», und 3cartonalbaut .

Deutsche Bank........

Deutsche BerernSbank ....

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Metaklbank...........

Mitteldeutsche Creditbonk.

Oesterretchtsche Kreditanstalt Weftbank............

Bochumer Gaß ......

Buderus .......

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irchener Bergwerke. . harvener Bergbau......

Kaliwerke AschcrSleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurabütte Cberbeharf ....... Pyönir Bergbau ....... Rheimtabl.......

Ricbeck Montan TelluS Bergbau .

Hamburg-Amerika yaktt. . .

Norddeutscher Lloyd.....

Chcramlsche Werke Albt» . I Zementwerk Heidelberg . .

Pbilipv Holjmann......|

Anglo Tont -Guano ....

Badische Auiltn........

Tbemische Mayer Alaptn . .

Goldschmidt . . .......

Gries eimer Electron . ...

Höchster Farbwerke Holzverkohlung . . .....

RütgerSwerke ........ Echeideanstalt.........

Alla ElektrtzltLtS-Sekellschaft Bergmann . . . MainkrastNxrke .....

Schuckert Siemens A Halsk ...... kidierwerke Kley« .....

Daimler Motoren. ...... Heyligenftaed» ......... 'U'efluin.............

frankfurter Armaturen . . . -ioiiservensobrik Braun . .

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Per Union A.-G........

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Frankfurter Abendborse.

Frankfurt a. M., 13. Rov. (TU.) Die Abendbörse stand ganz unter dem Einfluß der spekulativen Bewegung am Anleihemarkt, die eine neue Steigerung erfuhr. Die Rachfrage besonders nach Kriegsanleihe war wieder außer­ordentlich groß und der Kurs stieg bis auf 1 Billion Prozent. Die amtliche Rotiz lautete 989 bis 1 Billion Prozent. 3m Frei verkehr hörte man bereits Anleihen zu 1005 umgehen. Auch Preußische Konsvls standen lebhaft im Geschäft bei anziehenden Kursen. 3,5prozentige stiegen von 1600 auf 1625 bis 1637. 3prozentige Konsuls von 1390 auf 1425 bis 1450, 3,5prozentige Reichs- anlei-he sprangen von 1200 auf 1420, 3prozentige Reichsanleihe von 1610 auf 1650. Agio-Schätze notierten 780 24er Schatzanweisungen 670, 4prv- zentige Preußische Schätze von 1914 1075, 5prv- zentige Schätze von 1924 450, Zwangsvinleihe 16L8 bis 17,5, 3,5prozentige Bayern 1770. Auch im weiteren Verlaufe hielt die Kauflust für An­leihen an, die das ganze Interesse auf sich lenkten. Ausländische Renten lagen ruhig, Zoll- türfen 10,88, Ungarische Goldrente 9,88, 4prv- zentige Ungarn je 7,25, Anatolier II 6,75. Am Aktienmarkt war das Geschäft außerordentlich klein. Die Kurse haben sich im allgemeinen nur wenig verändert. Am Montanmarkt kamen nennenswerte Umsätze überhaupt nicht zustande. Buderus 11,3, Tellus 2,4. Kaliwerte schwächer. Aschersleben 14, Westeregeln 16. Der QUarft der chnn schen Papiere hatte leichte Kursbesserungen arrf$utoeifen. Badische Anilin 19,75, Chemische Griesheim 18, Elberfelder Farben 18, Höchster Farbwerke 18, Goldschmidt 15,88, Holzverkohlung 6,13, Rulgerswerke 16,8. Für Elektrowerte war das Interesse gering. AEG. 85, Licht und Kraft 7, Lahmeyer 10,63. Der Danienmarkt wies gute Erholungen auf. Eine beachtenswerte Festigung erzielten Berliner Handelsgefellschaft, die auf 26 stiegen, auch für Darmstädter Rationalbank setzte sich die Dachfrage fort. 10,25 bez. G., Korn- , merzbank 5, Deutsche Dank 11,5, Diskonto 13,13, |

Dresdner Dank 7,13, Mitteldeutsche Creditbant 1,7, Reichsbank 53,5, Rheinische Kreditbank 2,25, Oesterreichische Kredivaktien unverändert 0,342V2. Von SchiffahrtSaktien gaben Rordd. Äoyd weiter wach auf 3,25. Von sonstigen Trans­portwerten notierten Schanttmgbahn 1,8, 5pvo» zentige Lombarden 7,63, Lombardische Priori­täten 7,63. Sonst gingen noch um: Aschaffen­burger Zellstoff 19,38, Dycker hoff & Widmann 4, Holzmann 5,05, Gebr. Iunghans 9,75, 3nag 1,25, Julius Sichel 2,9, Zucker Frankenthal 3,13. Die Abendbörse schloß unter weiterer Devor- zugung und weiterer Reigung zur Steigerung für Anleihen. Für Aktien war die Stimmung etwas freundlicher.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger".)

Der l in, 13. Rov. Dei B.-ginn der heutigen Börse lagen auf allen Geb.eten reichlich Beriauss- orders vor, so daß die allgnneine Stimmung als leicht abgcschwächt brzeichnrt werden kann Am Rentenmarkt halten die schwankenden Deckungen, die durch Schwierigkeiten kleiner Makler verursacht waren, an, unv d e Spekulation schritt teilweise zu Glattste.lungen. Auch am Aktienmarkt war die Lage ähnlich. Nachdem die Auswärtsbcwcgung der letzten Trge ieine Resonanz gefunden hat, schr.tt auch hier die Spe­kulation wieder zu Glattste klungen. Auch von fetten der Großbanken wurden große Verkäufe getätigt Rur auf einigen Spezialgebieten war auch hier ein Geschäft zu Derlei am en, so am Krlonialmarkt. Der G e ldma r kt bli.b a>eiter leicht, tägliches Geld 3/s pro Mille. Am De­vise n in a r k t sind keine wesentlichen Verände­rungen zu verzeichnen. Am Montanmarkt über­wogen zunächst die Abschwächungen, später trat aber wieder eine Befestigung ein.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(An Billionen Mark aufkiebnlcft Buenos-Aires, London. Nea» Japan, Rio de Ja.ietro für eine Einheit, Wien und apeit für WO 000 Lnideuea. alles ftbrlae für 100 Emhettrn-1 Telegraphische Auszahlung.

Banknote»

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Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht des(Siebener Anzeiger*.) Frankfurt a. M., 13. Rov. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,50 bis 23,50, Rog­gen, inländ. 22 bis 23, Sommergerste für Drau- zwecke 24 bis 26, Hafer, inländ. 18 bis 21,75, Mais (gelb) 21 bis 21,50, Weizenmehl, inländ., Spez. 0 36 bis 38,50, Roggenmehl 32,50 bis 36,50, Weizen­kleie 12 bis 12,25, Roggenkleie 11,75 bis 12. Ten­denz: etwas fester.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger*.)

Frankfurt <x M., 13. Rov. Austreb: 20 Rinder, 1 Bulle, 16 Färsen und Kühe, 3 Fieser, 1067 Kälber, 1302 Schafe, 904 Schweine ei lischst 135 holländ. Es wurden be^chlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkifber 74 bis 80, mit lere Mast- und beste SZugk «lber 65 bis 73, g-ringece Mast- und gute Saugkälber 54 bis 64. Schafe: Ma ckämmer und M st ämmel 3540, geringere Masthimmel und Schafe 28 bis 34, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Meczschase) 1927. Schweine: vollflei chige von 80 bis 100 Kilo 70-73, unter 80 Kilo 60 bis 7Q, von 100 bis 120 Kilo 7375, von 120 bis 150 Kilo 7375, unreine Sauen und ge­schnittene Eber 6070. Marktre lauf: Ruhiger Handel, Schweine nicht ganz ausve.ttauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 13. Rov Der (Set et?emarft war uneinheitlich, teilweise wech elte heute wieder das Geschäft. Der Grund der neuen Befestigung de hauptsächlich beim Handel, nicht bei den Mühlen ilntcrftüijUng finde, liege in den neue i erh h en Auslandsforderungen. Es wurden notiert jüc je 1000 Kilo: Weizen, märf. 213 bis 219, Roggen, märt. 212 bis 217, Gerste, märf. 224 bis 250, neue 198 bis 210, Hafer, märf. 172 bis 178, pomrn. 162 bis 170, Raps 400, Leinsaat 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 30 bis 32 50, Roggen- mehl 29,50 bis 32,50, Weizenkleie 12,40 bis 12 60, Roggenkleie 11,80 bis 12,10, Q3iftoriaerbre.i 32 bis 35, kleine Erbsen 21 bis 24, Futtere bsen 19 bis 20, Peluschken 16 bis 16 50, Ackerbohnen 21,50 bis 22, Wicken 17 bis 19,50, Lupinen, blau 13,50 bis 14,50, gelb 15,50 bis 18, Serradelle, alt 13 bis 13,50, neu 19 bis 20, Rapskuchen 16, Leinkuchen 25,50 bis 26, Trockmschnitzel 8 50 bis 8,60, Torfmelasse 8, Kartofselslocken 18 bis 18,60.

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Der Meteoriten fall im Spessart und Rach­bargebieten vom 11. Mai dS. IS. ist noch immer Gegenstand wissenschaftlicher iUntersuchrmgen. Ueber das bisherige Ergebnis Informiert der Offenbacher Geologe Jul. Renck im Oktober heft der MonatsschriftSpessart" (Verlag Wai- landt, Aschiffenburg). Danach ist an einzelnen Stellen des Rieöcrfchlagsgebiets zwischen Würzburg und Odentlxild, besonders zwischen Lohr-Obemburg ein wahrer Hagel von kleinen Sprengstücken niedergeganyen, so daß man sich wundern muß, daß an jenem schönen Maisonn- tag niemand erschlagen oder verletzt worden ist. Die öfter gestellte Frage, ob eventuell besonders starkerdmagnetische Gebiete eine Ablenkung dieses Eisenmeteorilen zur Folge haben Ginnten, wird von dem Ossenbacher Sachverständigen verneint.

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Buntes Allerlei.

Wie die Chinesen Fußball spielen.

Der Chinese ist ein leidenschattlicher Spieler, aber für Sport hat er bisher wenig übrig gehabt. Der Hang zum Spielen und Wetten steckt schon in den ganz kleinen Jungen, die ihre Orangen nicht beim Mer kaufen, sondern mit ihm darum würfeln oder eine Wette auf die Zahl der Keme eingehen. Bei einer solchen Wette öffnet dann der Händler die Frucht,.hlt die Kerne, und wenn der kleine Kunde die richtige Zahl getroffen hat, so bekommt er nicht nur eine, sondern fünf Orangen. Die ..Söhne des Him­mels" haben auch ein leidenschaftliches Inter­esse an Wettkämpfen zwischen Grillen, Wachteln. Hähnen, Wildtauben usw. Aber dem abend­ländischen Sport stehen sie verständnislos gegen­über unb können z. B. nicht begreifen, wie man stundenlang Tennis spielen kann, ohne dafür bezahlt zu werden. Rur ein Sportspiel lieben sie außerordentlich, wie Käthe von "Iezewski in der Leipz gerIllustrierten Zeitung" berichtet. Das ist der Fußball. Dieser wird aber nicht wie bei uns mit einem großen schweren Ball, sondern mit einem kleinen Federball aus altem Wollstoff und in zylindrischer Form gespielt Ein Federbusch sitzt an dem einen Ende, und der Ball wird mit der Fußspitze in die Lust geschnellt und mit der Fußspitze wieder auf- gefangen. Man kann sich mit diesem chinesischen Fußball allein unterhalten, aber auch zu mehre­ren spielen. Dann wird derjemge Sieger, dem es gel.ngt, den Ball je hundertmal hintereinander mit dem rechten und dem linken Fuß empor­zuschnellen: bei jedem gebier muh von neuem begonnen werden. Um dieses Spiel gut aus- zuüben, bebarf es einer großen Hebung, aber die Chinesen haben Geduld und Ausdauer und es gibt Spieler, bei denen der Ball viele Minuten lang in der Luft bleibt, indem er immer wieder emporgeschnellt wird. Dieses Feders uhballspiel ist im Reich der Mitte feit uralten Zeiten üblich und kann als das eigentliche National­spiel der Chinesen bezeichnet werden.

Die Eigenart eines selbstsebackenen Oetker-Kuchens ist sein hervorragender Wohlgeschmack

7i ih»r«ai+l inrr Die Butter wird ctwas erwärmt Z-UDeryiLUfiy. und 8diaumlg geriibrt. Dann gibt man allmählich Zucker und Vanillin-Zucker hinzu. Hierauf ein Ei und etwas Puder, der vorher mit dem Backin ge­mischt wurde. Ist dieses gut verrührt, wieder ein Ei und etwas Puder, bis die Eier und der Puder verbraucht sind. Zuletzt wird der Kakao unter die Masse gerührt und diese in eine mit Butter ausgestrichene Form gegeben und bei mittlerer Hitze rund 1 Stunde gebacken.

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In Pfanne» Topf und Kuchenteig gehört nur Rfthma bullerglelcli

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