Seltsame Flitterwochen.
Roman von Arn)lv Fredericks.
46. gort!et-ung. (Aachbruck verboten.)
Plötzlich llappte tret Mann mit hastiger Te- tpegunfl eine ter kleinen Glas>cha'ren über das Glas des Rohres, das biz Taschenlampe 5.1 e imb richtete die e auf die St nahe Duvall tonn < nicht sehen, ob das Zeichen Mau ober rot war. Or hatte jedoch allen Grund zur Ä.mahme, bah es das erster, war.
Der Chauffeur hielt die Lampe mir einige Sekunden ll5.t die Dristung dann ro^.n e f e weg and schritt durch das Zimmer auf das 1 üblich? Fenster zu Dabei ftel der Lich schein in das Ammer und für cüxm 2Iugen5lid auf die Spa.te zwilchen Tür und Türrafene.i der St xnmei, darch weld-e Duvall hinauSsah
Sr fühlte ein M.iuenb b'aues Licht m seinen Rügen und btc plötzliche Helle lief) ihn mit ralchcr, urrfre.to Ilig?r CBctoegu g zurückue chen. Er stellte feft, bah der Chauf eur ihn nich gesehen hatte und das Zeichen nu mihr tret ergeben würde — daS Zeichen, daS Ctapleirm u ib le ner Frau unsagbares Glück nxebevbrt tgen würde.
Las rache Zurückweichrn solle je och seinem Vorhaben verderblich werten. Obw hl er bet Kops nur um wenige Zoll zuruckvog, genügte diese Bewegung doch, et.ren metallenen .Wl i e- bügel, der leer an einem Halen hing, klirrend an einen anderen zu flohen.
Ler Ch.tusfeur sprang mit der Behendigkeit einer Xa!K tni#u, ergriff den Knops der Tür und rih sie auf. Ztr der Hand hielt er noch die Taschenlampe
3m selben Augenblick griff Duvall nach feinem Repolp.r, ter in einer Seitentafche seines Rockes steckte. Sr nahm an. tast, nu t et e Gegenwart entdeckt war. der Chruff-.ur nalür ich 'c mit Heisern in <Yassy daS Zeihet nicht todterge en würde, das die Mitteilung der Ad.esse oi Stapleton zur Folge hchn ol e, svn eri in Ge er teil ein rotes 3dd>e i lenken wür e das wie d.r Detektiv glaubte, den Tod des Kirdes be.eutcte.
Las muhte unbedingt verhindert we.dn. Duvall Hoile aus zwei Gründen bechlv'sen, im Zimmer des Hausflurs zu sein. S stens um.
falls dir Sache nicht Happen sollte und der Chauffeur ein rotes Zeichen von der Strohe aus erh.elte, selbst das gute Zeichen nach Pa sy treitrr- 3ugehen Zw ilens, um Francois bei u Srnpsong und Weitergaben der Zeichen zu ve.chaf e.u
Run war er sich klar, bah er beides ohne Zeitverlust tun muhte.
Als der Chauffeur die Tür atifrih. richte e er das blaue Licht voll auf das Gesicht dcs Detektivs.
Ter letztere, den Revolver in der Hand befahl ihm scharf, die Hände in die Höhe zu strecken.
Ter Chauffeur tat <4 — und nxm.-t? hier ei den Schein der elektrischen Lampe gegen die Decke. Das plötzliche Der chtvinder des fhi ken Lichtes, das eben noch in seine Augen peja/ienen hatte, machte Duvall für einen Auge b.ick biind. Seine Augen konnten dem Wegw?n an des Lich'es nicht rafch genug frig.n. Da^ Glicht des Chauffeurs erschien ihm nur wie ein dunkler, formloser Schatten.
Der Chauffeur dagegen, dem das Licht nicht in die 2Iugei g fallen war. f mite ohne Schrie - rigkcit sehm. Rlit bltzart^w Goschwinbigkeck drehte er sich aus einem AboN so hemm, bah statt seines Gesichtes fein Rücken den Detek.iv zu gewandt war. Dann erhob er tat rechen Zuh zu dem bekannten .Pantoffeltritt"
Ds ist gesagt worden. M) tiefer Tritt nach hinten, der den Parier Apache t so sehr ans Herz gewachsen ist, mehr zu fürchten ist als kq- lidjer im guten, alten FaustLampf mög icho A - griff. 3n diesem Fall war er für Richar) Durall entschieden zu vvA Der starke Tritt, de ge a e kam. alS er vor plötzlicher Finsternis nichts Je ci konnte und verwirrt war, s-chleudert: ihr in -.en Hintergrund des Wandschrrrrks zurück, der mit einer Menge Kleider vollgestopft war. Seine Arme verwickel.en sich in herabhängende Kleidungsstücke und wäre i hilflos Tvr Red lver en - fiel seiner Hand und lag auf dem Boden.
Der Cchiuffeur ging f.iiKT Arb il mit Ruhe nach Seine erste Bewegung wir, 'eine Taschenlampe sorgfältig auf das 3irrere des Schranks zu richten, nachdem er das blaue Glas entfernt und einfach zu Boden hatte fal ei la sei Seine zweite war. ein langes, gefährliches Messer zu ergreifen.
Mit raschem Blick fach er plötzlich, bah der Detektiv den Revolver nicht mehr in der Hand balle. MU Hilfe seiner Lornpe fcmb er ihn. er lag auf der Geile des Schrankes auf dem Boden. Sh? sich Duvall aus len K.<i0ungs tücken, in d e er Dcrtmdell war, h?rausMwtnten vermochte, hatte Francois rasch den Revolver ergriffen und rhn die Türe vor der Ras« zugesch^agen Als er f ch mühte, auszustehm, hör e der Detektw. wie der €<Uuffcl im Schloh umgedreht wurde: er war gefangen.
Ohne auch nur eine Sekunde zu verlieren, warf her Chauffeur den Revol er auf den Tisch, nahm die rote Glas chil? und steck e sie über d e Ta ch-enlampe Dann ging er zum ©ütf nster und I gte sie io auf dos Gesims, bah der Lich schein genau mich Süden ging Di? Lage der Lampe wurde durch die zwn leichten Kratzer im Holz- Werk des GZ im es beninuni Gleich darauf wand e er sich zur Kammer zurück.
Duval! hotte indessen überlegt, bah er war durch sof.rtige übermmschtt he An tie, ung Ho fen konnte, sich <m5 der schrelliben Lage, in d e ihn seine ung.-schickre 'Bewegung gebracht hacke, wieder zu b .freien.
Er ftenmte Schultern und Rücken gegen die Hintere Maid des Schrankes, feyc beide Füste g-gen die Türe und suchte sie mit höchstem Krasl- auhnanb seines Körp.os zu sprengen.
Oben alS ter CH -uff ur vom Fenster in daS 3tmmer zurückkam. m.aj> e Tu.xi 1 . i: g öh e Anstrengung mit feiler ganzen Körperkvafl gegen die Tür der Kammer Das Schlitz. eir billi es Ding, war in einem Ru g-fpve gt Gleich daraus rangen die beiden Männer mitten im Zimmer miteinander.
Der Munfch des Detek ivs war. ans Fenster SU gelangen, um das rote Licht, von dem er touhte, datz es die unglückliche ^lachr'ch über d'.c Häuserfirste w^g trug, durch ein bla es zu ersetzen in der Hoffnung, es könne ebe i noch zei.ig genug aufblitzen, um die Lage zum Guten zu wenden.
Das eben war der Chauffeur zu verbü'en geto Ilt. Er wühle, bah er ccfaht war. bah seine Mittäterschaft in der A g l ge hüt bekannt war und deshalb muhte er sei e Kam rade r von der Gefahr, in der er schwebte, benachrich igen. Wenn
Tie dann den Knaden nicht zurück-achm. tcswrte» sie feine Freigabe erzwmgen. Er nxtg so ver- zweifell um seine Freiheit, als für die
d«S rvrmlhtcn Kindes _
Die beiden Männer waren gleich stark. Der Chauffeur hatte vielleicht infolge fernes 'Berufs kräftigere Schultern und Arme Das sortwab- renbe Halten des Steuerrades hatte seine oberen KörpcrmuSkeln gestählt
Der Detektiv, nxmn auch in dieser Hinsicht etwas weniger ftorf. hatte einen kräftige en Rücken und ItäUiQCTc Beine. Schon in de. Spule war er Ringkämpfer gerne en, und das Leien auf 'ei nem Landgut hotte ihr von Kopf zu Fud abg-'- härtet und zäh gemacht
Er fuhr auf leinen Gegner loS. fch'a ig die Arme um de'sen Brust inti> such« ihr e.npor- zuheben und zu Boden zu werfen
Der Chauffeur legte gleichzeitig den rechten Arm um Duvalls Hüs und w llte ihn mit de. linken Hand ein Auge ausdrucke Es war die Art des Ringens, die fein Mi tel scheut, um zun Zweck zu kommen.
Einen Augenblick schwankten ftc schwer du ch da» Zimmer, der Detek.iv drückte da« Ge ich ai dem andern vorbei, um seine Augen zu sch che, und gleichzeitig luchte er ihn mit aller Gewa. an doS Bett zu drängen.
FoanTviS jedoch wehrte sich gut. Er begann seines Gegners Gurgel mit ei»n harten e>r.s, zwischen Handgel.nl und Boeder »r.n zusammen Aubtüdcn, was den Kamps rasch zu Ende z.> Dringen versprach. ®leiJ»eitig suchte fein finte Daumen die Augen das Detektivs.
Plötzlich erreichte er eines ter'<<ben. Dural! hatte ein heftiges Schmerzgefühl, olS er Daume ' - nagel sich in den weichen u~b empfindlich n RkuS fei am Auge zu drücken suchte. Dr Griff wurde dem Plan des Chauffeurs zum Berha an S. da er bei seinem Gegner eine unbänd.ge, fürchter Ilche Wut hervomief, die ihm die Kraft des Wahnsinns verlieh.
Er hob seinen Gegner wie cht Kind vvm Boden löste den Griff um seinen Hals durch Äufrichren des Kopfes und warj ihn mit mächtiger Gewalt auf den Boden.
(Fortsetzung folgt.)
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