0,533
1,3325
4,65
13
13,50
2,6
2.45
18,75
19,4
2,05
Anzeiger".)
3,15
3,20
23
4,40
27.6
4,75
16,90
16,75
16,13
0,52
0,800
16,70
5,70
8
12
8
12
0,230
13.1
5,10
10,1
18,66
12
16,4
16
16
26,90
4,75
23
4,675
9
10,125
12,25
44,8
2
2,9
9,1
0,510 0 80
0,7
1,3 0,45 0 86 1,25
1.2
1.1
4.2 87,5
10,25
Repart. °/n
2,95
3.45
7,9 11,90
38,1
45,5
2
2,4
9.1
1,23
'4
3
8,9
Danknoten, (Ohne Gewähr.)
24 4,625
9 10,125
12,25
1.70 0,25
0,4
49
10
11,35 52,7
14,50
78,25
13 15,5 5.10
9.6
38,10
31,10
35
0,275 0,4
50,50
10 4
10,75
52,75
56
80,50
13,80
16 5
10
40
32,50
36,5
16,50 15,9 6,10
1,5
3,75
3
8,8
I itve Lichei »Vs» Zuckerfabrik Frankenthal 3,2. Am Anleihemarkt konnten Kriegsanleihen mit 533,3 Milliarden gewinnen. 3prvzentige Reichs- anteihe 13621/? Plus 1272, 3V»Proz. Preußische Konsols 975 plus 25 Milliarden. 3m freien Verkehr wurden Umsätze kaum getätigt. Einige Llmsätze erfolgten in Deutsche Petroleum zu 1500. Die Abendbörse schloß in sehr stiller Haltung.
Börsenkurse.
_______________(Ohne Gewähr.) _______
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Schweres Explosiorrs Unglück in Offenbach. — 4 Tote.
Offenbach, 13. Oft. (TL1.) 3n 6er Fabrik für photographische Bedarfsartikel Geka- Werke D r. Krebs ereignete sich heute vormittag 11,15 ein schweres Cxplo - sionSunglück. Die Dlihlichtabteilung ist aus bisher unbekannten Grünten in die Luft geflogen und vöMg zerstört worden. Zwei Arbeiterinnen wurden schwer verletzt, von denen eine ihren Verletzungen bereits erlegen ist. Drei weitere Leichen liegen noch unter den Trümmern. Lieber die Ursache der Explosion konnte bis zur Stunde noch nichts in Erfahrung gebracht werden.
■) Dom Auszahlung-wert.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener
0,5 5
i,8!
0,015 1,450 0,425 0,890
1.25
1.18
1,075
4,2 87
9,6
5
9.6
19,40
Berlin, 13. Oft. Die Börse zeigte bei Beginn der neuen Woche außerordentlich geringe älnternehmungslust. DaS Geschäft war auf allen Märkten still. Am Aule i h e m a r k.t wurden die am SamStag tm Freiverkehr genannten Kurse nicht mehr erreicht. Man handelte gegen Mittag Kriegsanleihe mit 525, 23er K.-Schatze mit 170. Da erst am kommenden Donnerstag eine neue Sitzung des Aufwertungs- Llnterausschusses stattfindet, fehlt es der Anleihe- Spekulation zur Zeit an Unternehmungslust. Die Märkte der 3ndustriepapiere blieben trotz der geringen Llmsatzstimmung wesentlich freundlicher. Die günstigen Berichte über den Ve'chäf- tigungsgrad der Industrie, die unverkennbare
Frankfurter Wenbbörfe.
Frankfurt a. M., 13. Oft. (TLl.) Das Geschäft war auch an der Abendbörse minimal. Der Verkehr litt gleich wie an der Mittagsbörse unter starker Lustlosigkeit. Der Besuch war außerordentlich schwach. Die Kurse waren im allgemeinen sowohl auf dem Anleihemarkt als auch auf dem Industrieaktienmarkt gegen Mittag Saft vollkommen unverändert. Am Mmtcmmarft langen zur Notiz: 3lse Bergbau 14,9 minus 0,1, Mansfelder 35/8, Tellus 2,45 Geld, Kali Aschers- <e6#i 13Vr. Am Chemiemarfte gingen Badische Anllin zu 193/8, Höchster zu 16,7, Holzverkohlung au 5,7 und chemische Rhenania zu 43/8 um. Arn Elektromarkt wurden gehandelt AGG. mit 8 Geld, Bergmann mit 12, Aeiniger mit 1,65. Etwas lebhafter waren die Umsätze am Bankaktienmarkt. Berliner Handelsgesellschaft 23 Geld minus 0,1, Kommerzbank 43/8 minus 0,35, Dresdener Bank 63A, Metallbank 13, Geld minus 0,25, Deichsbank 51 plus Vs- Wiener Banken leicht erholt. Sonst kamen noch zur Notiz Kleyer 2,05, Mönus 2,55, Dhckerhoff und Widmann 33/4, Iu°
* Konkurse. Lieber den Nachlaß des Kaufmanns Wilhelm Löwenstein in Friedberg (3nh. der Firmen Löwenstein & Cie. und Chem.» Techn, .Fabrik Friedberg 3os. Derfelt Nachfolg.) wurde das Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 31. Oktober beim Amtsgericht Friedberg anzumelden. Lieber das Vermögen des Schuhmachermeisters Ernst Georg Heine in Heldenbergen wurde gleichfalls der Konkurs verhängt. Forderungen sind bis zum 1. November beim Amtsgericht Friedberg anzumelden.
I Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(9n Billionen Mart auSaebrürft. Bueno»-8treS, London, Nell» hort, Japan, Rio dc Janeiro für eine Tinheit, Wien and Budapest für 100000 Luiyetten, alle« übriae für 100 Euihettrn.)
Lelegraphtsche Auszahlung.
___________«Ohne Getvädr.)
Lmerikanische Noten . . . . . Belgische Noten
Dänische Noten ...... Englische Noten ...... Französische Note«......
Holländische Noten ....
Italienische Noten ..... 1 Norwegische Noten Deutsch-Oesterr., ä 100 Krone« Rumänische Noten ...... Schwedische Noten ...... Schwerer Noten.......
Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten. , ....
nicht nur für Oie Eisenindustrie von Der größten Wichtigkeit, sondern auch für eine Llnzahl anderer Gewerbezweige, da das Baugewerbe den Wirtschaftszweig darstellt, der wohl am meisten Hilfsgewerbe beschäftigt. Es ist notwendig, die Frage Der zwangsmähigen Bewirtschaftung des Bauwesens auch einmal unter diesem Gesichtspunkte zu betrachten. Die Wichtigkeit und Mannigfaltigkeit 6er mit dieser Frage zusammenhängenden Interessen ist zu groß, als daß man an diesem Problem leichthin vorübergehen könnte.
5% Deutsche RetchSanlethr . 4% Deutsche ReichSauleiye .
3'/«% Deutsche Reichsanleth« 3% Deutsche Neichsanleibe . Deulschc -sparprämienanlethe 4% preußische KonsolS . . . 8% besten X I * * *
3°/o Hessen...........
Deustche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll-Schatz.Anwetsng.') 4% Zolltürken.........
5% ©olbmerifanet
Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Taruist. und Nalionalbank . Deutsche Bank.........
Deiuschc Bereinsbank .... Disccmto Commandtt .... Metallbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Oesterreichische Creditcmstatt. Westbank............
Bochumer Guß ......
Buderl>4............
Caro............
Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . ßarpciicr Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahulte Obcrbedarf » . . . Phönix Bergball Ryeinllahl........
Ricdech Montan........
Tellus Bergbau
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Cheramische Werke Albin . , Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont-Guano ..... Badische Anilin........
Cbcniischc Mayer Alaptn . . Goldschmidt..........
Gricsi eimcr Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung . . ..... Rütgerswerke ........ Scheideanstalt.........
«llg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Mainkrastwerke...... .
Schuckcrt
Siemens L Halöke
Ldlerwerke Kleyer .....
Daimler Motorm. ...... ^eyligenstaedt.....
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgescllichaft Frankfurt. Pet. Union 81.«®........ Schu^labrik Herz . . ....
Zellstoss Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . ,
von Karl Gfsetvvrn. Darmstadt. E tsrsche Buchdruckerei 1924. — Mit . Freude wird es in Stadt und Lar werden, daß es der Hessischen Zentralstelle für Volksbildung und Jugendpflege gelungen ist, den Hessischen Landkalender, der leider auch den schweren Zeiten zum Opfer gefallen war, wieder erscheinen zu lassen. Ist doch von jeher der Kalender eng mit dem Volle verwachsen. Lind wenn er auch nicht mehr, wie in den Zeiten, wo der Landkalender zuerst erschien, in vielen Häusern neben Bibel und Gesangbuch das einzige Buch ist, so ist er doch auch heute noch ein treuer Geleiter durch der Jahre Kommen und Gehen mit all ihren Freuden und all ihrem Leid. In seinen ersten Seiten ein praktisches Hilfsmittel für die Arbeiten und Pflichten des Tages, brachte er von jeher in seinem zweiten umfangreicheren Teile, dem ein noch länger bestehender sächsischer Kalender die treffende Lieberschrift „Erbauliches und Beschauliches" gibt, gar vieles für Herz und Gemüt seiner Leser, so daß er immer wieder und wieder gern zur Hand genommen wurde. Lind diese ethische Seite, der der Landkalender von jeher feine große Beliebtheit verdankt hat, und die ihm auch heute noch zu einem nicht zu unterschätzenden Dildungs- und Erziehungsfaftor, auch für die Stadtbevölkerung, macht, soll noch mehr als bisher durch bewußte Pflege des Hei- matsirmes betont und gefördert werden. In Den belehrenden Aufsätzen soll die hessische Heimat, Land und Leute, Geschichte und Sage, Volkswirtschaft und Kunst, dem Leser vor Augen geführt w-erden, und im erzählenden Teil sollen die Gedichte und Geschichten fortan nur in Hessen spielen oder Hessen zu Verfassern haben. Hoffentlich gelingt es dem neuen Herausgeber, dem wir auf diesem Gebiet schon manche hübsche Gabe verdanken, sein Programm durchMführen. Aus dem vorliegenden Jahrgang seien genannt die Aufsätze über die Geschichte des Landkalenders, Hessens Industrie, Schloß Draunshardt und das Darmstädter Schlohmuseum. Lins Gießener wird das Bildchen der Heuchelheimer Mühle von 1818 noch besonders interessieren. Von den Erzählungen verdient vor allem Christoph Ruths' „Wie sich der Genius Dahn bricht" Beachtung mit ihren ernsten Warnungen, Kindern einen ihnen nicht passenden Beruf aufzunötigen.
— Llnromantisches Morgenland. Aus dem Tagebuch einer Reise. Von Leopold Weih. Mit vielen Bildern in Kupfertiefdruck. Frankfurter Societäts-Druckerei G. m. b. H.» Frankfurt a. M. Gzln. 5,50 Mk. — Der Verfasser zeigt uns in künstlerisch schönster, aber nicht in romantischer Weise, das Gesicht des modernen Morgenlandes, seine gärenden und lebendigen Kräfte, die heute in Aegypten, Palästina, Syrien und Transjordanien sich auswirken. Neben den rein anschaulichen Schilderungen der Reisen zwischen den Städten Damaskus, Beirut, Jerusalem, Kairo, Jericho und vieler anderer mehr, führt uns Weih zu dem leidenschaftlichen Freiheitsdrange der Araber, zu den Fehden der Deduinenstämme, zu den schwierigen Problemen des Zionismus und zur schwer durchschaubaren Diplomatie der englischen Politik. Noch steht hinter jedem Gedanken, der in Die Zukunft des Morgenlandes Dringen will, em Fragezeichen, aber gerade dies macht den Reichtum des „unromantischen" Buches aus: daß es entführt in ein Land der ahnungsreichen Fantasie.
'Besserung der Geldmarftlage auch für langffrtfttge und Auslandkredite und nicht zuletzt die günstigen Nachrichten über den Erfolg der groben Reparationsanleihe stimmten zuvers ichtlich. Wenn vorläufig die Börse noch eine gewisse Zurückhaltung ausübt, so tut sie dies hauptsächlich mit Rücksicht auf die inner politische Lage, die durch die bekannte Erklärung Der Deutschen Volkspartei in ganz besonderem Lichte erscheint. Man ist sich an Der Börse darüber klar, bah eine kritische Aenderung recht plötzlich eintreten kann. Besonderes Interesse wendet man Den heute wieder zu erwartenden Notierungen Der Kanada- Shares zu. Nach allen bisherigen Informationen glaubt man, daß es angebracht fei. hinsichtlich der Verwendung der verkauften Anleihe für die beschlagnahmten Falsifikate keine allzu optimistischen Erwartungen zu hegen. Im Geldverkehr zeigte sich auch für tägliches Geld eine gewisse Erleichterung. Am Devisenmarkt lag der französische Franken im Vergleich zu anderen ausländischen Valuten eher etwas schwächer. Arn Montanmarkt wurden mehrfach Kurs- Veränderungen erreicht. Stärker lagen Bochumer Guß mit plus 1, Deutsch-Luxemburg plus 0,65, Gelsenkirchen plus 2,13, Harpener plus 2. Kali- werte nicht einheitlich, etwas abgeschwächt, Deutsche Kali minus 0,5. Chemische löerte groß en- teils etwas befestigt. Badische Anilin püls 0,65. Elektrower^e z. T fester, Akkumulatoren plus 2. Der Markt der Metall- und Maschinenbananstal- ten bewegte sich größtenteils zu den Schlußkursen der vergangenen Woche. Textilwerte gut gehalten, ebenso Petroleum. Banken fast durchweg unverändert. Schiffahrtswerte eher etwas nachgebend, Hapag minus 0,4. Kanada-Shares notierten bei der ersten amtlichen Kursfestsetzung mit 30. Arn Markt Der ausländischen Anleihen war das Geschäft gering.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 13. Oft. Es wurden notiert: Weizen 23,50 bis 24,50, Roggen, inländ. 23 bis 24, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 28, Hafer, inländ. 21 bis 23, Mais, gelb 20 25 bis 20,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35 bis 37,50, Äoggenmehl 33 bis 34, Weizenkleie 12,50 bis 12,70, Roggenkleie 12,30 bis 12,50, Erbsen 32 bis 40, Linsen 50 bis 55, Heu, süddeutsches, gut, rrocken 11, Weizen- und Roggenstroh 7 bis 7,50, Treber, getrocknet 19 bis 20. Tendenz: Matter.
Frankfurter Schlachtdiehmarkt.
Frankfurt a. M., 13. Oft. Auftrieb: 4850 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 80—85, unter 80 Kilo 70—80, von 100 bis 120 Kilo 83—87, von 120 bis 150 Kilo 83—87, Fettschwnne über 150 Kilo 83—87, unreine Sauen und geschnittene Eber 68—78. Marktverkauf : Am Schweinemarkt bei abflauendem Handel großer Lieberstand. Nächster Rinder- und Kleinviehmarkt Mittwoch, den 15. Oft. Nächster Schweinemarkt 16. Oktober.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 13. Oft. Der Produktenmarft verkehrte ruhig und nur wenig befestigt, Weizen sogar etwas niedriger. Die Mühlen bekundeten für Roggen, besonders im Verlauf, einige Nachfrage. Das Mehlgeschäft war still, ebenso die Futterartikel. Es notierten für 1000 Kilo: Weizen, märt. 215 bis 225, Roggen, märf. 216 bis 222, Gerste, märk. 230 bis 260, neue 205 bis 220, Hafer, märf. 180 bis 185, Raps 385 bis 395, Leinsaat 440 bis 450; für 100 Kilo: Weizenmehl 31 bis 34,50, Roggenmehl 30 bi- 34, Weizenkleie 13,80, Roggen- fteie 13, Diftoriaerbsen 34 bis 38, kleine Erbsen 25 biS 27, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22 Wicken 18 bis 19, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Dera- della, alt 15 bis 17, neu 20 bis 24, Leinkuchen 25,20 bis 25,50, Trockenschnihel 11,20 bis 11,40, Torfmelasse 9,45, Kartoffelflocken 20 bis 20.30 Mk.
Büchertisch.
* Hessisch er Landkalender für das Jahr 19 2 5. 206. Jahrgang, herausgegeben in Verbindung mit der Zentralstelle zur Förderung Der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen
3n Billionen Prozent
Frankfurt n. M.
Berkin
Schluß- Kurs
Schluhk.
Abend- dürfe
Schlich- Kurs
Schlrchk. Mitlag- böifc
Datum:
1J. 10.
13. 0.
10.10.
13.10.
10. Oktbr.
13. Dftbr.
Repart.
10. 113.
Amtliche Notierung
Amtlich: Notteru n
Geld
Brief
Äeld
Brief
vmll.-Rott
163,79
164,61
134,29
165,11
voll!voll
Brn-Aniw
19,20
20,00
60,35
20,30
20,40
volllvoll
GbrifHania . Kopenhagen
60,05 73,81
59,95
60,26
vottlvoll
74,19
73,81
74,19
voll voll
Stockholm . HelssngforS.
111,62
112,18
111,62
112,18
voll!voll
10,51
10.57
10,56
10,63
VOll Doll
Italien. . .
18,17
18,25
18.40
16,50
voll voll
London. . .
Neuyork ..
18,805
18,835
voll
voll
4,1)
4,21
4,19
4,LI
voll
voll
Ports. . . .
Schweiz . .
$1,52
21,62
$2,16
22,28
voll
voll
80,70
60,811
80,70 bG,21
80,80
voll
voll
Spanien . . Wien in D.»
68,96
t6,24
*6.49
voll
voll
Deff. aboefl.
0,925
5,955
5,925
5,955
voll
voll
Prag . . . . Budapest. . Bucn.-Aires
12,60 8,45
12,56 ,5S Ä
12,515 0,49
voll voll
voll voll
1,545
1,62
1,53
voll
voll
Bulgarien yapan . . .
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1,625
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voll voll
voll voll
Nw de Jan.
Belgrad . .
0.476 6,09
0,465 6,085
0,47: 6,115
voll voll
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Lissabon . .
13,72
13.78
13,72
13,78
voll
voll
Berlin, 13. Oktbr.
Geld I Briei
4,11
4,21
voll
20,25
20,35
voll
73,77
74,13
voll
18,83
18.93
voll
22,19
12,31
voll
164,29
165,01
voll
18,17
18,27
voll
60,03
60,35
voll
5,92
6,94
voll
2,27
2,29
voll
111,57
112,13
voll
80,30
80,70
voll
56,06
56,34
voll
12,49
12,55
voll
6,45
5,47
voll
5eMsme Mtterwochm.
Roman von Arnold Fredericks.
19. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Achtes Kapitel.
Während Richard Duvall mit Stapleton den Plan zur Abfassung der Kindsräuber am folgenden Tag besprach, war Grace mit dem Polizeipräfekten Lefevre in dessen Bibliothek und besprach die Angelegenheit in allen Einzelheiten. Der Präfekt zählte eben an den Fingern alle Punkte auf, die er verfolgt hatte.
„Erstens haben wir die unwahrscheinliche Geschichte der Wärterin, Mary Lanahan. Sie scheint ldie Wahrheit zu sagen, ich jedoch glaube, daß sie lügt. Nach meiner Ansicht ist sie an der ganzen Sache stark beteiligt.
„Aber woher dann Der Versuch, sie zu vergiften?"
„Möglicherweise hat sie sich selbst vergiftet und nahm nur eine unschädliche Menge, um jeglichen Verdacht abzuwenden."
„Ich verstehe."
»Dann die Geschichte Alphonse Valentins mit ben goldg: ränderten Zigaretten. Ihr Mann Herr Duvall, fand, wie ich weih, eine dieser Zigaretten halb geraucht am Tatort. Dies beweist vielleicht, daß Valentin mit ihr dort war. Es uruh nicht am Tage des Raubs gewesen sein. Es kann sbrnsogut tags vorher, ja eine Woche früher gew-sea sein. Aber es handelte sich wohl um diese Angelegenheit."
nawa
»Ich habe darüber nachgedacht," bemerkte Grace ruhig; »es scheint mir, daß Richard zuviel Gewicht Darauf legt."
»Tas müssen wir noch sehen. Nun, nehmen wir an, .Valentin habe mit der Wärterin die Hand im Spiele. Er dachte natürlich anfangs nicht, daß die Zigaretten mit der Angelegenheit in Verbindung gebracht werden könnten, Da er nicht weiß, daß Herr Duvall eine davon im Grase fand. Ihr Mann jedoch fragt Mary Lanahan, was für Ziaa-retten Valentin raucht. Sie schöpft sofort Verdacht und tyarnt Valentin bei der ersten Gelegenheit, indem sie ihm schreibt, er solle sie vertilgen. Das beweist klar, daß sie Hand in Hand arbeiten."
Llnzweifelhaft. Aber inzwischen werden die Zigaretten von einem dunkelbärtigen Mann, der nachher in Stapletons Haus hineingeht, aus Valentins Zimmer gestohlen. Ich muß gestehen, daß ich hierfür eine Erklärung nicht finde."
»Ich ebensowenig. Die Vernichtung der Zigaretten kann für niemand Bedeutung haben ausgenommen für die Entführer. Es ist natürlich möglich, daß jemand Im Stapletonschen Haus in das Verbrechen eingeweiht ist, z. D. Franyois.
„Aber der Mann, der die Zigaretten nahm, hatte einen schwarzen Bart, Franyois Dagegen ist glatt rasiert."
„Weiß ich. Es kann jedoch eine Verkleidung gewesen sein."
»Ich glaube das nicht. Der Mann, den ich sah, war größer und nicht so kräftig gebaut."
Der Präfekt dachte ein wenig nach „Sie sind sicher, daß er in Stapletons Haus hineinging?"
»Ganz sicher. Ich sah, wie er das Tor hinter sich zuzog."
»Dann kann ich nur sagen, daß die Sache In dieser Hinsicht unerklärlich ist. Nun wollen wir auf Valentin zurückkommen. Er behauptet, an der Entdeckung der Entführer zu arbeiten, um die Wärterin, die er liebt, vorn Verdacht zu reinigen.“
»So faßte ich es auf.“
„Er leugnet, zu rauchen, erklärt aber das Vorhandensein Der Zigaretten in seinem Zimmer nicht.“
„Nein. Ferner warnt jemand Valentin brieflich vor Franyois — Der ihm aufzupassen scheint. Kann das bedeuten, daß Franyois beteiligt ist und sie seinen Wankelmut befürchten — er möchte sich gegen sie wenden?"
»Es sieht fast so aus."
»Ich wollte, ich könnte eine dieser berühmten Zigaretten sehen."
. Grace lachte. „Diesen Wunsch kann ich Ihnen erfüllen,“ rief sie "aus, „ich habe eine in meinem Täschchen. Ich hätte sie fast vergessen." Sie öffnete ihre Handtasche und entnahm ihr das Dünne weihe Röhrchen.
Lefevre prüfte das Ding gründlich.
»Eine ägyptische Zigarette, in Amerika hergestellt," murmelte er. „Kostspielig hier in Paris und wenig geraucht, höchstens von Amerikanern."
„Das ist wahr; ich nehme jedoch an, daß dieser Valentin längere Zeit in Amerika zuqe- bracht hat."
Der Präfekt antwortete einen Augenblick nidn. Dann überzog ein pfiffiges Lächeln sein
Gesicht. „Das ist eine Damenzigarette,“ rief er aus. „Ein Mann raucht so ein Ding nicht!“ Gr schlug mit der Hand auf sein Knie. „Mein Kind" rief er aus, „es ist nicht unmöglich, daß der Junge überhaupt nicht von einem Mann — sondern von einer Frau geraubt tourDe!“
„Einer Frau anscheinend, welche beide, Valentin und die Wärterin, zu decken versuchen."
Der Präfekt war eine Weile in Gedanken versunken. Dann lachte er Grace laut ins Gesicht. »Es scheint mir,“ bemerkte er überzeugten Tones, »daß wir feststellen sollten, ob Frau Stapleton gewöhnlich Zigaretten raucht oder nicht."
»Frau Stapleton?“ fragte Grace verwirrt.
»Ich gebe zu, daß dieser mein Gedankengang neu ist, doch kann er unS von Nutzen sein."
„Aber — was sollte die Mutter mit Dem Raub zu tun haben?"
»Ich weiß nicht. Es ist da ein bemerkenswerter Punkt. Letzte Woche haben meine Leute Frau Stapleton natürlich hinreichend darüber ausgeforscht, was sie die letzten zwei oder Drei Monate getrieben hat. Sie mußten das. um festzustellen, ob die Verbrecher von hier oder sonstwo h?r waren, wo Frau Stapleton letzten Winter war. Sie wissen ja, daß die Burschen bandenweife vorgehen und ihr bestimmtes Gebiet haben."
„3a. Lind wo war sie?“
„Monte Carlo!" Der Präfekt äußerte diese zwei Worte mit Nachdruck. Grace folgte lebhaft seinem Gedankengang.
(Fortsetzung folgt.)
MODEBADON
DIE VORNEHME ZIGARETTE
DES VORNEHMEN HERRN


