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^13. Jan. Dvr brr un ean^taj In |pLa } men 13 Rem. 'm Ofofa Uc.e.'Iälll am Löh iterg, jtf ta» 1880 in k. Diiirt. n des ^afttoirtl Ton. n6ftrah< urtcriwrnnkii cuctyt freigcförKkn. 6[trafen Mn sechs e ein Zihr, einer 15 hr, einer wrei iXifrv ang.tU, Letz) toudci Hile 2n:ngt auf le­rn Mir M outgesetz! niliuch unter bei 2n- Dährrn. te: ÜttciU- h die Polizei ftrc-ia en, bi man&'.fr ff ibn befommen halte

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Verhältnisse bereit gewesen ist. In die Regierung cinAutretcn, bat die SDAldlbcmotratie cs noch Immer verstanden, die Dinge so au leiten, bast eine solche Koalition nicht zustande kam 2Dir trauern darüber nicht allzu sehr. Rur eins ist.

was unseren Eintritt in die Regierung wün­schenswert machte: selbst wenn der Einsluh der Deutschen DollSpariei In der Regierung nicht bestimmend sein konnte, so wäre immerhin möglich gewesen, manchem, was geschehen ist ober noch geschieht, die Spitze abzubrechen Ich denke

D. an die Frage der Besetzung von Be­amten stellen.

In Der

hessischen Kulturpolitik

haben wir die beabsichtigte Reform der höheren Schulen jetzt besonders zu beachten Die Frage ist nicht spruchreif. Das, waS ver­breitet worden ist. ftnb Vorschläge Man hat Gutachten eingefordert, aber dabei von vorn­herein Dinge ausgeschlossen, die uns sehr dis­kutabel erfebetren. Ernste und schwere Bedenken sind gegen dieses Dorgchen laut geworb. n Auch ich teile diese Bedenken. Manches kann geändert werden, aber das. was bewährt ist. soll man nicht zertrümmern. Rian soll nicht das gante Land zu einem Erperimen'ie-.land machen Ss ist zu wünschen, bah die Eltern sich für diese Frage besonders stark interessieren.

Die grohe hessische Frage must auch in ihrem tieferen Sinn, im

Verhältnis Helfen» zum Reichs, zum deutschen Volke

betrachtet w:rdcn Ss bat Zeiten gegeben, wo auch in Hessen der PartikularisrnuS leb.-.rdia war Jetzt aber glaube ich. dast cs nur noch wenige Partikular ist en in Helsen gibt Hessen uvist. dast cs dcuilch ist und dast es zu Deutschland gehört. wenn es leben will Hellen kann nur leben in engster Verbindung mi: dem Deu'schen Reiche. Hessen will aber doch mehr staatliche Selbständigkei:. mehr e;ge c Fi an 'xctpiltung uib -Deren iror ung Im üdrigrn können wir den rechten Mittelweg geben zw l ien Parti kllarismus und Llnitarismus. 'Der übertriebene äLnitarismus wird nur den Par­tikular ismuS herausfordern. Hellen ein Staat für sich, eins mit dem Deutschen Reiche mit eigenem Leben und mit eigener Art, aber biete 2rt must deutsch sein! Für unS ist die Defabr. dast Frank­reich uns In den kommenden Zeiten so nah« bletdi. Ob Frankreich da bleiben kann, das wird einmal daS deutsche Bolk zu entscheiden haben. Je näher die fran­zösische Grenze uns bleibt, um so mehr müssen

Abg. Prof. Dr. Schian über hessische Fragen.

3ti der öffentlichen Versammlung, die die deutsche Dvlispartei auf F.eitag abend in die Turnha.ll am Otwaldsga rreu einberaten Jatle. sprach wie am Samstag schon miigeteilt, bec Landtagsabg Pros Dr Sch la n ü'.-er .hes­sische Fragen 5he fleineren pvlltllchen An- Celegenbvtien schied er bet feiner Betrachtung aus. mit umso gröberem Aachdruck lenkte er aber die Aufmerksamkeit seine, Hoier auf die groben F a- Jien unserer hessischen Politik hin. Aachdem er ein- eiltnb u a. betont haue, dast Der Radikalis­mus zwar auch in Helsen Anhänger, aber keine |>artamentariktx Mehrheit habe, und dast er 11c auch bi Zukunft hoffentlich nicht erianae.t werde, erinnerte et wieder daran, dast 40 Prozent untere» Landes, daran er bk reichste Pro- viuz. unter feindlicher Befetzung zu leiden haben und dast dort tnete Hellen von einem über alle Masten graul amen F.inde gepeinigt werden. Hieran anknüplend tagte der Redner u. a.: .Mr willen, was die Franzosen planen Sie wollen das ganze besetzte De diel in irgendeiner Form von Deutschland ab­trennen. Damit würden wir auch Rheinhessen verlieren. Was soll bann au» dem übrigen Heste , werden? «am, es bann noch leben? Hier fnüplt das an, was man

He hessische Frage

nennt. Ich habe den ötnbrud. dast nicht alle sich klar sind über die Tragweite dieser An- gelegen beit Unter den gegebenen ilmflänbm must für uns der ausfchlaggebendc Leitsatz der sein: älnter fr«zösischem «ivsluß auch nicht e i n ZoN deutschen Lande» und nicht e i deutscher W«»lch mehr, al» srau-ösische Gewalt es tut- bedingt notig macht.

<B>eU wir wünschen, dast der hessische Staat er­hallen bleibt, müssen wir alles Darauf richten, dast die schändlichen franzbNfchen Ablichten am Rhetn mistlingen. Die Auslichten hierfür schci- «en mir nicht ganz ungünstig Die englischen Wahlen haben eine ganz andere «vn- fl e H a 11 o n gebracht Snvae ernster als bis­her werd man von dort au» In diesen Dingen jetzt wohl Vorgehen. Unfer Wunsch must lein, dast überall bet Separatt»mu» unb die Iran- zösifche Herrsch'uchl zum Leu ei gejagt werden, weiter müssen wir wünschen, hast das ganze be­fette Gebiet ganz mit Deutfctüanb und das be­setzte hefll'che Gebiet ganz mit Helsen herbunbm bleibt, wenn aber ein Teil hessischen Voka-» swangsweise gegen alle» Rech,. Gegen alle Verträge und geje i alles Selbstbestimmung»recht unter einen Staat gebracht werden sollte, der in Wirklichkeit unter französischem Sinslust steht, hast bann der übrige

hessische 6laaf»!eil seine beulschr Gxistrnz, sein deutsche» Wesen seschalten

must and sich nlcmal» mit unter französische» Regiment begeben darf. Das ist für uns die ganz eindeutige Lösung der F.age. Wenn irgendwelche Politiker andere Pl^ne hegen, so müssen vir ihnen fcharf widersprechen. Wir in der Deutschen Volks- Partei tun das mit allem Rachdruck. Diese grobe hessische F.age würde im schsimmsten Falle bann die Lösung erfahren, dast Der hessische Staat, der nicht zum besetzten Gebiet gehört, ein Rumpsslaat bleibt, der vielleicht nur leben könnte, wenn das Reich ihm behilflich ist, ein starker aber ein nationaler Anspruch erster Art an da» Reich Besser wäre es. dieser Rumps- float bliebe: als ein dauerndes Zeichen fran­zösischer Gewalt, dast

die Grenze der Gewalttat immer eine Grenze tst, die wir nie anerkennen.

Tiefe hessische Frage wird uns höchstwabrscheinllch tn der nächsten Zeit noch weiter bes.stistigen.

Unter den men beriet anderen besliichm Fra- gen hatten wir uns auch mit der Frage einer

Großen Koalition

zu beschäftigen Während die Deutsche Volks- Partei in Würdigung der poliUschen Gesamt-

Hdtre der Grenze lern Hetfen al» yam ber putschen Grenz« must »eigen-r zieht feindliche Willkür zunaurn die Gre-tze, für uns darf das keine Grenze feie, mir hüten deutsche An unb deutscher. Willen ®<be Gott, bah niemals ligenbetne heu.'chr Gruppe eine solche Grenze aierfenni. wie Dort w>en im Serben, wo Die öciialbenwfraf.e bu grenze »wi'cheu Schleswig und Dänemark an­erkannt hat Sind wir Grenz Wächter, dann

wvlten wir treue Wächter fein.

Dir wollen Hüter Hellens km. Hüter des Rheins! Hessen in Deutschland, nie ohne Deutschland, nie ohne den deutschen Rhein! tStürmUcher Beifall:

Wuchergericht.

G i e b e n. 12. Ian H uer dem Vorsitz des «-antgeticht^btrrlto.» Praeroriu» :ra: bru:e

-IBuax rgericht zu ammen. Auster zw?i Verutörtcht.r.i waren n^ch als Sböffrn za^e>ogen Ztgarrentabitürra Guslar Bock und Sat Lr Lud-

Vellos. 21U Anklagevertreter fungierte Staatsanwalt Iuftizra: Weidemonn. Gs kamen Mgenbe Fälle zur Verhandlung

w Landwirt Wilhelm Dt to aus c ue r n hat vlncm Hausierer für ein Pfund butter einen Preis von 4 b» 4 , Billionen ab- ncnanfli, währc^d der Grzcugerpleis.nal» nur 2 Billionen KX) M lltarbcn unb der Händlerpreis

3 Billionen 500 M Utarben betrug. Otto Ul &<n»icn?uflvr Gr bestellt, ben Hausierer überhaupt eine ernste Forderung gestellt zu hadk-.i, obwohl er Im Vorverfahren »uzegeben batte, sich strafbar gemacht zu hab.n. tat B.nocisausnähme Itdiic aber aufkr ZwriX dast ernste Kaufve.-- ban'Tu xten statt^e'.u 'den Latt-. n De: A >ge l r Ur ist bereits wegen Höchltprr:süberschreiiun/i vor- deEtraftl au herbem wurden schon öfter über ihn Ataaen wrnen zu hoher Pr.-isc g-führt. 'JItU Rücksicht darauf, dast seine HVtdluitgsweise eine schamlose Au'beutung der Ro< des Vvl.'es Nir- Mit. verurteilte ihn bas Gericht zu drei Mr- naten Gefängnis unb 1000 Mark Geldstrafe eventuell weitere zehn Dage Ge- säug.15. Austerdem ordnete das Ge.-ich: die Be- kamktmachurr^ des Urteil', im _D rbener 2tn- Aeifler" unb In der .Oberhessischen Vol'Szeitung" sowie Anlx-stung etner tlrteilsaussertigung an ber Hofreite des DeruNeilten und an der De- metnb?takl t x Beuern an; auch bit er dir Kosten des D-rsahrens unb der Derös^oi lichungen des Urteils zu tragen.

Der Aaufmann G R in Gieh en hat einem Glsenbahner für ein Röllchen Kautabak, di» am slagltchen Tage sonst 160 Milliarden kostete, diesen Preis, aber in wertbestündigem Geld oder 3'0 Mil.larden in Pa>ei-rgeld g.-fort^i-t. Den- Angeklagte sucht die Bekundungen be» ®ifcn- babners als aus einem Mistverstandni» beruhend hinzustellen Die Vernehmung weiterer Zeug n unterstützt aber die Aussage des Anzeiger«. Mit Rüchsicht darauf, dast der Angeklagte als ein sonst rcllet Geschäftsmann geschudert wird, unb dast ihm gerade an dem betreffenden Tage von feinem Lieferanten mitgeteilt wurde, die Preise erhöhten sich, liest das Gericht Milde walten und verurteilte ihn unter Anwendung des Geld- fttafenyfete# an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnis st ras« von einem Tage zu zehn Gold- mar k und weiter zu einer GeldstTvife hon 20 G ol dmar k evtl, zwei Tage Gefängnis; von einer Veröffentlichung des Urteils wurde abgesehen

Die Obsthändserin Wilhelmine Flick au» Diesten liest sich Gnde Oktober 1923 auf tem bt^arn Wocheranarki für ein Pfund Zwet- fdxn 600 Mill.vnen statt 120 Millionen bezahlen 20 Pfund bitte sie bereit» abgesetzt. als die Po­lizei einscdritt. Die Ang-klagte verweigerte d'e He auSzahlang b.*8 unrechtmäfäg.n Gewums und t<g b~te roch auf Sie wurde zu zwei Wochen Gefängnis und mit Rücksicht auf ihre u.igün- stigm Vermögensverhältn.sse zu nur 1 00 Mark ® elbftraf e verurteilt Das UrteU soll im .Giekkener Anreigrr". und in ber .Oberhessilchen Volks'.eitung" sowie durch Aahcstuna in den marftlauben veröffentlicht werXn Austerdem wurde die Glnziehung des wucherischen Gewinns verfügt.

Der Händler Ludwig Gräf aus Drost« n- Buseck bat sich von einem hiesigen Wacht­meister auf dem Dvchenmarkt für ein halbe» Pfund Butter 42 Milliarden bezahlen hlfcn, tixibrenb der Buttervvei» ltztmals auf 45 Mil­liarden für bis Pfund festgesetzt totr Da Gräf als ein durchaus unzuver ilfiger Händler gilt, erachtet da» Wuchergeria-t ;lnr höhere Strafe am P'atze unb t»crurteilt ihn nach dem Antrag des Stratsanwalls zu sech; Wochen Gefängnis und 300 M k. Geld st rase ver­fügt Veröff».nllichuni des Urteil» auf Ä.ftei des Angeklagten in den beiden Diesten r Blattern, sowie durch Anh ftung In b<it Mirkt'aud.n unb an der OrtStnsel tn Grosten-Vuseck und end.ich Ginziehung des Wuchergewinns.

Tie 6cn:uld)änblcrin W. Sch aas Butz­bach hat balelbst Deistkraut zu 600 Milliarden verkauft, wäb'end der Marktpreis erheblich nie­drige: war 2;c gibt an. ihr Mann Id frag­lichen Zeit aus Gtesten gekommen und frii>? sie angewiden. das Äraut <u dem ebigett Preis zu tvi-frucn. fvvicl koste e- auch tn Diesten. Ihr Mann habe da» 51 raut allerdings in Frank­furt zu etwa 130 Milliarden pro Pfund gekauft, das fei aber schon mehrere Wochen vor dem VerkausStaac getreten und inzwischen se, eine starke Geldent.rertunfl cxngdrrten Der Staat»- antrait häl' die Beweisaulnahme nvt? für aus­reichend u;n die Anreklagtr u Peru Icite.t. mln- destens Lien aber noch weitere G.-mtttl-lngen eikorderiich. Gr beantrattc desbalo, diele Ducher- sacste in das ordentlich- Vertebren fiberyt!-. en und an da» Schöfseng.'richt Butzbach >u verweisen. DaS Gericht schlrch 'ich Mden Aassübrungen an. Da es aber w.-ile-. der Anllch: wir. dast tone Aussicht bestände den Fnll zuungunsten b~r 2L^- peflagten aufxu?Iären. erkannte es sofort auf Freisprechung.

Ein Hilfeschrei!

Der Winter ist hart, ter Wald tid verfchnert. Kein Futter zu finden mehr weit und brat Wir kommen aut S abt aus dre W uldHeimat her. Sind müde unb matt, brr M gen ist leer.

Helft un» ihr Leute, grob ist dir Rot, Helft uns noch hrate. schon viele find tot. Wir sagen euch Dan! im FrühlonTrenichrin.

Mi: lautan GZa'-g wenn der FELing lehrt ein O bclf: doch ihr Loire, helft u's recht duld. Helft urt» noch heute, ber Winter ist Lall.

FamMe P ipmatz.

Handel.

Berliner Börse.

Berlin 12. Ian <Wolfs ) Dir Lachtrage nach Devden war heute etwa» geringer unb die Zuteilungen erfuhren seine »icrlnb?rangen. Die Vwnecungen Übfl wei en für t*- 7lerenplätze erntchli <>l ch Amsterdam geringe Vedchnedung.m nach oben und unten auf. well man bed rebt war. sie in ^Übereinstimmung mll der Wcltmarktparllü! w brlntMi Vom Ausland lagen zumZ t etwa.» rohere Marktkurse vor. Am (hrDmarft blieb bte bisherige Flüsfigö-it bei unDeränbcnen Sätzen bestehen Heber flfteflei war nichts zu hören

Gevtlemnarkt BerimZrnnkfArt e. TL (Lelegrapdlsche Aus-ablnng) (Obne Gewähr.)

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(Ohne Gewähr.)

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Deutsche Wirtschaftszahlen

Dollar am 12. Januar amtlich:

Berlin Veld.........4189 MO 0000«

w Brief.........4210 503 000 0))

d.i. eine Goldmark ln. Briefs.) = 1 002 503 003 03) Goldanlelhe: Berlin....... 4 203 003 000 03)

Frankfurt . . . . 4 200 003 003 0)3 Dollarschatzanweis ungen: Berlin 4 200 030 000 033

Frankfurt Reichsbank-ZinsfLhe:

wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombarddarlehen 12

für das Jahr)

Papiermarkdarlehen ohne Ent­wertungsklausel .......... 90

etlderankavssprei» bet Reichstzank

vom 17. Dezember ab . 400 0000)0000fach Goldumrechnungssatz für Reichssteuern

(Gültig für Goldzollaufgeld, llmrechnungssatz s d. Landabg.) bis auf weitere- 1 000 Milliard. Gvwumrechnungssatz für befsssche Gemeinde­steuern ivgl Amtsblatt des Ministeriums des Innern vom 14. Rovember 1923) für die Zeil vom 11. bis einschi. 14. Jan. - 80 Millionen Lebenshaltungsindess a.7. Ian.: 1180 000 00) 05) Grvstl anbelSindeff am 2.Januar 1 197 000 003 0)5

Märkte.

Berliner Pro 'uktenmarkt.

Berlin, 12 Ian Am Prudukwirniarkt war bet Preisstand tm ganzen etwas fcfcftlgt. Die Landwirte sind mit ^tngeboten etwas zurück­haltender geworden. In Roggen fanden für Rech­nung bre Reichsgefr.tdEstello verfch edenttichZläufe statt. Die Umfüb? tn W.-izeu, Gerste. Hafer und Mehl, svwte in Futterslosfen und Hül<emrüchten HUben nach tote vor be> wenig veründetlen rei­fen gertngfügte. 3n der Prei-berechnung spiel­ten die Frachten eine groic Rolle. Gs notierten für je 1003 Kilo in Goldmark: We'zen, mörk. 161 bis 163 (früer). Rogg?n. märt 143 bi» 146L. pvmm. 142 bis 143 (fester), Sommergerste 165 bis 168 Ifiertg). Hafer, märf. 112 bis 118. vomm. 107 bis 111, w?stpr.rab. 106 bi» 109 (stet'g^ MaiS, La Plata, waqgvnfrei Hamburg 170 bis 172 (stetig». Weizenmehl (100 Silo) 24,75 bis 28 (stetig). Roggenmehl (103 Kilo) 23 b'.s 25 (stetig). Weivmkl.'ie 8L b-s 8.4 (fester), Roflaerrkleie 7,5 bi» 7,75 (stetig). Rav» 283 (stetig). S-inteat 450 bi» 160 (stetigi. B ftoriamchten 39 bt» 41. ff.nne Srchfen 20 bis 24, Futiererbten 16 bi» 17. Pe- lulebten 14 bi» 15. 2k?7bohn<-n 12 bis 14. Wicken 15 f.l» 16. Lupinen. Mau 11 bt» 16 aeltz 15 bis 17. Serad.lla all 16 bis 18. Ravskuchm 114 bi» 11,75; für je 50 Äflo: Weür-M' und Roggen- strob. hrablicb 0.60 bi« 0,83. Ha »erstroh draht- gehr. 0.50 bi» 0,70 Stroh, strohteilgeb 0.40 fr» 0.50. Langst roh. geb 1^0 bi» 1,40, Wiefcnheu 1 bis 1.10.

Vnchcritsck).

ßubenbarff tn Bayern, ober: der Rovemberputsch von Veni Vidi. (40 G -Df. Deduta-Verlag München.) Hin Wisteader bebt hier den gtb?lmni»tn> len Sch'?ier. d r immrr n?ch über den Greignifseil der verh. ngni-vol.en zweiten Roremberrevolutlon ht Münch m H-gt Ist eine Schrift, bt; einzig und allein b r Dahrh-4t dienen will Eine Sammlung von Quellen unb Tat­sachenmaterial ergab du» feste G^ipve ber Q5c- gef*-betten eig.mes Mit erleben und persönllche Fühlung mit manchen ber handelnbrn Personen umlletdet bas nackt; Gerüst ber Tutiachen mit lebendigem Fleisch und Blut: ein warr.fu rtenbe» Herz haucht dem Ganzen Leben und Seele ein. So fügt sich von selbst 2)at; an Öjat und Akt an Ak:, so runbet sich daraus eine erschütternde Tragödie.

Paul Sieber h Deutschland zur Zeit feiner größten Schmach Äe n. Pustet G Rcgen-burg 093 Mk. Da 5 (h~-ft Moritz Arndt in seinem .Vom Geist ^er Ze t a i Gbvrsührer der patr.ot fb Entflammten 2a^ will für die tragische Stund; b-r Gez nvar Paul Siebern. Gin echter deutscher Mann hält hier, überwältigl von ber Aot ber Zeit, mit furchtlosen

unb «rtrechNG« ISwcltt dem bratschen Bost M* ömegdbilb vor Augen - cle Mahnruf von er* schauernd? Gröstv tut llmtebr und örÜ> tbe*in- nang. 0\n fdienc» Mab von Wundem winichaft- lichem Sinn und pol tächem ^stlntte h.tzen h Steden» eine Perlon ichtot heranr.nfcn tel rt. i te <rt Po.Ui.er wea.s A.furerfcr i > t«' en TrafX üio den Dmgen (lebt Hier liegen blr Gründe welche diese Bekenntntsschrr t. ein ävangrllum uns rer Bot. tn die hob Sphäre geschichtliche. Ved.ut- tamfrtl Heden hier Hegen aber auch bi.- Grün.re, weshalb diese Schrift geradezu prab. tl L-n Ist als von hoh.-m cktaos gvtn.g n r wintchaft»-, fInans- unb sozialpolitischer Leit oben zu geltet.

Daheim-Kalender s^r du» Dul che Reich. 1924. 1.53. Dclchogen & Kl sing. Me <fe t und Leipzig) Der tn Suchsorm eri ch enen Di- Helm-Kalender für bas Jahr 13Q1 ert b In 11 b i alten, allen seinen Frran>en liedgeword.-ne A..f- machung

erwähnen wir nur die Arbeiten .-oi Agn »Harder .1X14 Auge ®xtei". Johannes Ieger.ehn .Ptr märkische Schweiz-rzleg-" und die packend- 4r- zähiung aus bei G sch.cht' Tirol» .Grrf Albrecht vom Gebtrg" von Heinrich von Schull.-rn A «hei fesselnden AuNätzen aeschlchtlich.-r. naturoi en- schall!icher und prcktisch.r Ar: fo-nmen auch stim­mungsvoll» Gedichte von hohem kün tierische» Wer: zur Geltung Reb-n 12 s trbigen Sinsch l> bildern mich Gemälden erster Künstler ziehen lU zahlreiche ÖHuftrartoncn durch Prosa unb Vers- teil des Buche»

.DerOkaturfreund'. Illustr. Monat»- schrift für Raturkunde und Welt<'N'chruung Her- «rasgra^ben vom Keplerbund Schriftle-.ter Stu­diendirektor Dr Muller I. Iahrgrng 1924 Preis 50 Gvldvsennia monatlich Detmold. Raiurwis- senschaftllcher llerlag. - Die'e ^ltschrist erfütll alle Forderungen, bte rann an eine volkstümliche Zeitschrift für 3'.aturw^ssenscha|t und Weltan'chuu- ung zu stellen bered):igt ist Als Zeitschrift geh sie mit ter Zeit Dafür sorgen lowoh'. die Origlnal- aussätze der FachgeledNen. aU auch d-.e mit beson­derer Sorgfalt licaibeitcle. In sed r Okurnmer er­scheinende Umschau, die den Leser in knapper ,y?rm über alle bedeutsamen neuen Veröffent­lichungen unierrichtet. Von der Vielseitigkeit der Sch t ist gibt die Ctenuarmimmtr ein Bild Kamps unb geavnfcltige Hilfe tn ber Ratur Neuerungen in der Äöntgtnicd nl[ 61 n Gotdrergwerk im deut­schen Fichtelgedirge Die Fvrlchung^ergednisse der med.ttnlschen Rotelprei-lr g.r 19-2 23 B inrada. da» Paradies des atlantischen Ozeans Fortschritte mikrrfkoplscher Zilmphotograplne Der Gemüse­bau ber Insekten Umschau und vucherdesprech- ungen. Di« Darstellungsweise ist aligemeinver» ständstch ohne dast die wisienschaftllche Gründ­lichkeit oder die Wahrbeit baburxb geopfert wird Don besonderer Bedeutung ist es bah ber ,71a- turfrrunb" nicht an den 'nzelergebnisfen der Forschung hasten bleibt, sond,-rn Ile unter Wah­rung eine» fircnafadJidicn Standpunktes In das Ganze uns. res Weltbildes und unserer TDcilan- schauung einzuordnen weist. 7Nan kann den .TU- turfreunb'* allen denen empschte t. die nach einet umteffenberen Kenntnis unb einer tieferen dr- lenntnl» ber Tlatur streben, ohne sich mit einer eingehenderen Darstellung der wissenschasUicher Mntedufibungen befallen zu wollen

Eingesandt.

i8üv Form und Inhalt aller unter dieser Rutzrif stehende!, Artikel übernimmt bit Redaktion dem Pfdiikum gegenüber felnetlei Veraniwortung.s Offener Brief an die Finanzämter trab bte FtttmizanFschust de» Hess.schen Vandfags bett, die staatliche Grund- und Gewerbesteuer des Dosksstaate» Hesse».

1. Gs ist Vein Geheimes unb kann auch den veranttr-ortlichen Stellen nicht unbefamrt sein, dast in ber Veranlaaun-, ber landwirtschaftlichen Grundstücke imb ÄrMube die grödte 6icuerunge- rechtlgkeit brftebt. Dicht nur innerhalb einer Ge­meinde selbst, fmbern garu besonder» einer Ge­meinde gegenüber der anberen. C» sind keine Seltenheiten, dast tnrerbatb einer drreelnen Ge­rm inde der 3rtrng»ttxrrt im Durchlchnttt derselbe ist und bet t-r Vtanlagung In einer Gemeinde kaum die Sy.. wie in der anberxt.

z. D in Lind-nstrulb unb Harbach Be­ira der» stnarniell schlecht gestellt- ®emdnben mit hoben Gemeinde steuern lind am höchsten veranlagt Da nun die Vermögensabgaben unb viele andere Steuern aus dieser SSeranlägunfl ruhen, ist Meter Zustanb für die eu h)ch veranlagten Gemeinden nicht mehr tragbar. Ss muh ein Ausgleich geschaffen werden, bah Ertragswert unb Der- anlagvng im V>sf»staak Hellen glc-tch lind. Ich denke mtr da» Land in 8 bi» 10 Jtfa1 unb aus 100 Mk. Ertrag-wert fj und soviel Grundvermöaen

2. Säm I che Grundstücke, auch M^e^i^n, nach 1918 erworben find, unb bi» zum 10. Hohem» brr kein Einspruch erhoben wurde (nach dgenem Bescheid de» 5inanyiml» Grünberg), sind m»f dem Steigprei» veranlagt, und haben für 1923 die Steuern zu en trichtert. Es find mir Fälle 6e- fanrrt. wo für einen halben Hektar Land, das im 3abre 1921 erworben Würtz?, oviel Grund­steuer bezahlt werden muh. wie für vier Hektar Land eine* anderen Betitzer» in derselben ®e- metnbe. Hätte bte CBeranlTnimq zum gemeinen Wert ohne SllTspruch de» Belitz-rs. der ja nicht fryuhtr. dast bi» zum 10 Rovemb.-r Einspruch er­hoben werden muf^e, nicht von, Finanzamt vor- gentmnen werden Rinnen?

Wie stellen sich dir Vertret« ber VSP4 unb de» Hell. Bauernbundes zu ber Frage 1 . unb die Fvrarrzämler jur Fra-e 2? Was sagen die InterelleTtttm?

Ludwin Sehrt, 6t<aicrau»fi)uhmUgnet> des Cfeurrbcjir*» Reiskirchen

(3n einem Teil der Austaae wicderholt.) Gin Kabinett Denifelo».

Pari». 12 Jan. (WTV. Tla-ij einer Hrvas- Meldung aus 2 hen hat Vrttis- los dem Drängen feiner politischen Freunde nachgcg den und das *Ta b t ne 11 gebildet, tn b?m er f.lbst bit Ministerpräsibentschast übernimm', während Russo» Minister des Aradern wich. Da» neue Kabinett hat bereits den Ob geleistet.

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