Ausgabe 
13.11.1924
 
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fehl.- zuruorgegangen ist, zeigt das Ergebnis der pingst en gröberen 3agb auf Hochwild. Gs wurde, was bisher noch nicht trorgeft>nrmen war, tatsächlich kein einziges Stück Hochwild zur Strecke gebracht. Man kann annehmen, daß feit 2 bis 3 Jahrzehnten der Bestand an Hoch­wild auf fast den zehnten Teil zurückgegangen ist infolge der schlechten Jahre und des starken Abschusses von weiblichem Wild.

§ Hlrich stein, 12. Rov. Gestern feierte der Rechner der hiesigen Spar- und Leihkafse, Rendant M e i s k i, sein 40jähriges Dienst- j u b i l ä u m. Aus diesem Anlaß war der Vor­stand der Kasse nahezu vollzählig bei dem Jubilar Erschienen, um ihn zu beglückwünschen: die herz­liche Beliebtheit, deren sich Rendant Meiski er­freut, fand dabei ihren Ausdruck. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, noch manches weitere Jahr an seine 40 anzureihen! Der heutige Kalte Markt war mit Tuch, Schuhwerk, Töpferei- und anderen Krämerwaven reich be­schickt: von der Kirche bis zur Wirtschaft von 5erb. Pfannstiel dehnten sich die Stände aus. Das Wetter war, wenn auch leichter Rebel und Käl.e herrschten, doch recht günstig, und es ist nur zu wünschen, daß die vielen Marktbesucher aus der Hingebung auch geschäftlich zufriedengestellt heim­kehrten.

Kreis Lauterbach.

$ Hvpfmannsfeld, 11. Rov. Am Sonntag war für unsere Gemeinde ein Feiertag seltener Art. Bei herrlichem Herbstwetter fand die Einweihung unseres Krieger­denkmals statt. Die Kriegervereine aus den Rochbarorten hatten sich mit ihren Fahnen fast vollzählig eingefunden. Hm 72 Hhr ordnete sich der Festzug vor dem Pfarrhause und marschierte mit der Schuljugend an der Spitze unter den Klängen des Schadgeser Posaunenchors nach dem Denkmalplatz. Baron Albrecht Riedesel Freiherr zu Eisen bach in Stockhausen und KveiSdivektor Dr. M i ch e l zu Lauterbach nahmen als Ehrengäste an dem -Zuge teil. Die Feier auf dem Denkmalplahe wurde eingeleitet burd> einen Kinderchor, durch Gemeindegesang und einen Liedervortvag des Gesangvereins. Hierauf schilderte Baurat Pfeiffer von Lauterbach den Wedergang der Denkmalerrichtung und liest die Hülle von dem Denkmal entfernen. Pfarrer G e r i ch hielt die zu Herzen gehende Weiherede, woraus die auf dem Denkmal verzeichneten Ramen verlesen und Kränze für die Gefallenen durch die Jungfrauen des Ortes niedergelegt wurden. Weitere Kranzniederlegungen fanden statt von der Gemeinde, dem Krieger- und Gesangverein. Rach einer Ansprache des Lehrers Ludwig. Gedichtvvrträgen von Schulkindern und einem Lied des Gesangvereins übernahm Bürgermeister Winterholler das Denkmal in den Schuh der GemeiiÄe. Mit dem gemeinsam gesungenen LiedeHarre meine Seele" fand die erhebende Feier einen würdigen Abschluß. Das Denkmal, aus Granit vom Felsberg, besteht aus einem Sockel, auf dem sich ein sarkophagartiges, mit dem Eisernen Kreuz gekröntes Mittelstück er­hebt, das die Ramen der 14 Gefallenen aus der Gemeinde trägt, und aus zwei Seitenflügeln, die zwei eichenlaÄbekränzte Sturmhelme zieren und folgenden Spruch tragen:

Wandrer, wenn du hier verwellst, Falte still die Hände, Denke, eh du weiter eilst, Einmal an dein Ende.

Laß es nie aus deinem Sinn Für dein künftig Wandern: D.ese gaben alles hin Für das Wohl der andern.

< Das Denkmal ist von Daurat Pfeiffer in , Lauterbach entworfen und von der Firma Alfons 'Staender in Fulda ausgeführt worden. Es hat auf einem vor dem Eingang zum Friedhof hergerichteten Platz Aufstellung gefunden. Heber den Entwurf und die Ausführung des Denkmals sind alle Gemeindeglieder vollauf befriedigt.

Starkenburg und Nheinhessen.

- * Darmstadt, 12. Rov. (Eigener Bericht.) Hier wurden umfangreiche Diebstähle zum Rach teile einer Grohfirma aufgedeckt. An­gestellte und Arbeiter der Fabrik hatten Bureaumöbel und Schreibmaschinen veräußert und verschenkt, doch gelang es. die Sachen zum größten Teil wieder beizubrin­gen. Auf eigenartige Weise sind hier zwei wertvolle P ferdeplöhlicheingegan- g e n. Die tierärztliche Hntersuchung hat ergeben, daß sie Blätter eines Taxus- oder Eibenstrauches gefressen hatten, der vielfach in Gärten als Zier­strauch verwendet wird, aber sehr giftig ist. Hnter dem Einfluß der starken Regenfälle in jüng­ster Zeit ist in der Rähe von Lindenfels i. O. ein D e r g r u t s ch eingetreten. Wiesengelände im Hmfang von ungefähr einem Morgen hat sich etwa 100 Meter weit fortbewegt.

spd. Offenbach. 12.Rov. In einem Wäld­chen zwischen Mühlheim und Läimnersprel ver­üben Räuber fast allabendlich Heberfälle auf vorüberkommende Personen. Montag abend wurde ein Arbeiter seiner ganzen Barschaft be­raubt. Vielfach versuchen auch die Wegelagerer, von der HÄrerfallstelle aus vorüberfahrende Rad­fahrer oder Kraftfahrer mit Steinen oder Knüp­peln zu bewerfen, um sie dadurch zu Fall zu brin­gen. Bis jetzt konnten die Räuber noch nicht drng- sest gemacht werden.

Hessen-Nassau.

dH. Rodheim a.D., 11. Rov. Am Sonn­tag sprach abends im Denderschen Saale der Wanderredner des Jungdeutschen Ordens, Loh­rn e i e r. aus Marburg, über den Zweck und die Ziele des Jungdeutschen Ordens. In kurzen, klaren Zügen schilderte der R-edrer die tausendjährigen politischen Ziele Frankreichs, welche die Beherrschung Europas erstreben. Daraus folgerte er, daß unser deutsches Volk dem Hntergang geweiht ist, wenn es nicht bald eine geistige Wiedergeburt erlebt. Damit ging der Redner auf die Ziele des Jungdeutschen Ordens ein, der es versucht, eine Volks­gemeinschaft zu schaffen, die das deutsche Volk vor dem Schicksal des Hntergangs benx- hren soll. Richt Klassenkampf, nicht Parteihader, son­dern unentwegte Rächstenliebe, durch welche innerhailb der Schicksalsgemeinschaft ein Deutscher den anderen, ohne Ansehen der Person und des Standes, als seinen Bruder achtet und ehrt, ihm in allen Lagen des Lebens als Bruder hilft, so als ob es seine eigene Sache wäre: das sind ' 6,2 Ziele des Jungdeutschen Ordens. Ohne ein Qo5 für den Orden ernten zu wollen, wies der Redner auf die praktische Durchiührung diel?> Absicht hin, da große Schicksalsgemeinschaf iox zwischen dem Orden und den Arbettslosen ge- Mossen wurden, wo der Orden tausende von

Arbeitslosen in seinen Geusenküchen sättigte, ohne daß diese Aermsten der Armen je den Eindruck getocamen hatten, ein Almosen empfangen zu haben. In der Zett des politischen Geschäfte- machens ist natürlich nicht jeder für solche hohe Ziele zu gewinnen. Aber trotzdem darf jeder Deutschs, der nicht an den Hntergang seines Volkes glauben, sondern ihm vielmehr helfen will, daß es wieder groß und den übrigen Rationen gleichgeachtet werde, nicht an der Ver­wirklichung dieser Ziele zweifeln. Jede Mutter, die natürlich für ihre Kinder die beste Zukunft wünscht und erstrebt, wird dieses Hnternehmen segnen. Hnb warum sollte es dem deutschen Volke nicht gelingen, wenn es seine großen Männer, die ihm Vorbilder sein sollen, vor sich, den Segen der deutschen Mütter hinter sich und den allmächtigen Gott über sich hat? Der Jungdeutsche Orden steht ganz und gar auf dem Boden des Christentums, und der Redner stellte fest, daß unser Volk als Ratton nur deshalb so tief sinken konnte, weil der Materialismus, diese verderbliche Weltanschauung, uns immer weiter von Gott abbrachte. Die Ausführungen des Redners wurden mit großem Beifall auf­genommen. Da diese Worte vollkommen un° politisch und frei von jeglicher Parteinahme waren, trat um so deutlicher hervor, daß der Jungdeutsche Orden ganz andere, höhere Ziele verfolgt als andere Organisationen, welche heute um das D stehen einer Form kämpfen. Der Jung­deutsche Orden fragt nicht nach der Staatsform, er fragt nicht, ob Republik oder Monarchie, sondern ihm fonimt es auf den gesunden Kern an, der in der Schale steckt, nämlich auf die Tüchtig­keit des deutschen Volkes.

S. Frankfurt a. M, 12. Rov. Die Sitzung der Stadtverordneten am Dienstag stand im Zeichen kommunistischer Störungsversuche. Der kommunistische Oberhäuptling Lang, der sich weder an die Geschäftsordnung noch an die Ermahnungen des Vorsitzenden kehrte, wurde zunächst von der Sitzung ausgeschlossen, blieb aber ruhig auf seinem Platz. Die Sitzung mußte unterbrochen werden, bei Wiedererösinung saß Lang jedoch immer noch auf seinem Platze. Rach abermaliger Vertagung beschloß der Aelte- stenausschuß den Ausschluß Langs für drei Sitzungen, der aber immer noch nicht ging und erst beim Erscheinen von drei Dienern mit Pathos erklärte, daß er der Gewalt weiche. Mit ihrem Häuptling verließen auch die anderen sieben Kommunisten den Saal. Tie Sitzung konn'e nun fortgesetzt werden. Die Versammlung nahm zunächst den Bericht des Aeltestenausschusses zur Kenntnis, der die Behauptung S ch e l l i n s , bei der Wahl des neuen Oberbürgermeisters seien Beamtenstellen versprochen worden, untersucht hat und zu der Feststellung gekommen ist, daß sich diese Behauptung nicht aufvecherhalten läßt. Damit ist die Frankfurter Oberbürger­meister frage endlich zur Ruhe gekommen. Für bauliche Unterhaltungen im städtischen Krankenhaus wurden 715 000 Mk. bewilligt, für den Brückenneubau 390000 Mk. und für die Straßenbeleuchtung 60 000 Mk. Für die Hochwassergeschädigten sind bereits 100 000 Mk. vom Magistrat bewilligt und auch die Regulierung der Ridda soll jetzt energisch in die Hand genommen werden.

fpd. Frankfurt a. M., 12. Rov. In einem Motorradgeschäft des Hauses Rr. 5 am Platz der Republik, unrrrit eibar i eben dem Poli ei- präsidium, erfolgte heue abend kurz nach 7 Hhr eine Explosion, die sofort die gesamten Verkaufsräume in Brand setzte und das gesamte große Lager vernichtete. Riesige Sttch- flammen züngelten am 5ytufe empor und fetzten sodann das D'-chgeschoß in Brand. Die alarmierte Feuerwehr griff den Brandherd von allen Sei en an und kämpfte ihn in etwa einer Stunde nieder. Zwei Geschäftsangestellte konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Sachschaden ist außerordentlich groß und nicht durch Ver­sicherung gedeckt. Die Straßenbahnen mußten wäh­rend des Brandes umneteibet werden. Heber die Ursache leimte noch nichts Bestimmtes ermittelt werden.

Wirtschaft.

Zur Frage der kommunalen Anslandkredite.

Tie vom Deutschen Sparkassen- und Giro- verband nach Reuyork entsandten Vertreter sind von ihrer mit Kenntnis der Auf ichtsfahör e au5- geführten Reise zurickgekehrt. Diee Reise hatte den 3toxi, die amerikanische B-ankwel- über We en und Aufgaben der deutschen Sparkassen- und Giroorganisation zu unterrichten und ne'en der Ank.ü-pfu g allgemein:r Ceschäftsbezi:hu ge i s- besondere die Frage zu klären, ob und ün'er welchen Voraus etzungen es möglich toäre. a e i- kanisches Kapital für t ie Wirtschaft der d ut'chen Kommunalvcrbände flüssig zu matzen.. Entspre­chend der Sttllungnahme er Reichsr-gierung u d der Reichsbanc zur Aufnahme kommunaler Aus- landkredite, mit der sich die von Anfang an in dieser Frage vom Deutschen Sparkassen- uno G ro- verband s?wie den fommu iafen Spi e verLän en vertretene Aussassung Leckte, ist bei den Ver­handlungen davon ausnegangen worden, daß zur Vermeidung einer Schädigung brr beutfd>en Volkswirtschaft langfristige Kredit? von de: K m- munalverbänden im Auslände lediglich für wer­bende Zwecke ausgenommen teerten sollten.

Es zeigte sich auch schon bei -.en ersten Vor­besprechungen mit den amerikvnischell Danken, daß diese den gleichen Standpunkt im Interesse des amerikanischen Kapitals crunahmen. Austerdem aber ergab sich sehr falb, daß die großen Banken der Frage erst dann ein lebhafteres Interesse entgegenzubringm begannen, al5 Las Pr jeti der Aufnahme einer größeren einheitlichen deutschen Kommunalanlerhe zur Erörterung gestell tour e.

Heber diesen Plan ist es zu ernsth ften Ver­handlungen gekommen Die Verhandlu 'gen sind zwar noch nicht abgeschlossen und erklärlichnw.i'e verttaulichen Charakters, eröffnen aber immerhin schon jetzt Aussicht darauf, daß das Z'el in ab­sehbarer Zeit erreicht toirb. Voraussetzung ist allerdings, daß die dem Ansehen und der Kredn- tonrdigkeit der deutschen Konimunalve bände so außerordentlich abträgliche, durch zahllos Ver- m.tller betriebene Rachf age nach Kommu alkre- diten in den Vereinig e . S aalen aufhört. Außer- bem würde es zum Erfolge wesentlich beitragen, wenn es gelänge, auch die großen deullche i S übte gu einer BetÄligung an der Anleiheaktion der Giroorgan iw.tton zu veranlagen. In diesem Falle Ä nafijL s-C ^D^rtun9 nicht unberechtigt, solche ^'5"*° ämgungen zu ertoirfen, daß sie allen ÄmrnmnxifOe i )xi ben günstig erscheinen.

* Wettere Beteiligung in der neuen R ohst ahlgerneinscha ft. In der Versammlung der Rohstahlgemeinschaft wurden die Detelligungsziffem festgesetzt bis auf einige Werke, mit denen die Deitrittsverhandlungen noch nicht ganz zum Abschluß gekommen sind. Die Ge- samtbeteiligungsmenge der in der Rohstahl- gemernschaft vereinigten Werke darf mit etwa 13i/2 bis 14 Mill. Tonnen Rohstahl für das Jahr- angenommen werden. Hm diese der gegenwärtigen Marktlage anzupassen, beschloß die Versammlung eine Herabsetzung um 20 Proz. der Beteiligung für fan Monat Dezember, welche inde sen bei Halbzeug nur 10 Proz. betragen soll, damit die Versorgung der weiterverarbeitenden Industrie unter allen Hmständen sichergestellt ist. Es ist in Aussicht genommen, eine neue Vollversammlung in den ersten Tagen des Dezember abzuhalten. Zu Vorsitzenden der Rohstahlgemeinschaft wurden gewählt: Dr. Fritz Thyssen- Hamborn, zum ersten Stellvertreter Direttor Dr. Poensgen- Düsieldorf, zum zweiten Stellvertretenden Kom­merzienrat Gerhard Meyer und zum dritten Stellvertretenden Köngeter.

* I. Sichel & C o., Mainz. Die Gold­bilanz der Gesellschaft sieht eine Zusammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis von 25:1 von 500 auf 20 Mill. Rm. vor.

* Chemische Werke vorm. H. u. E. Albert, Amöneburg b. Biebrich a. Rh. Die Gesellschaft beantragt Hmstellung des Stamm­kapitals von 25 Mill. Pm. auf 7,5 Mill. Gm. und der Vorzugsaktien von 750 000 Pm. auj 42 750 Gm. Das Vorkriegskapital betrug 10 Mill. Mark. Die Generalversammlung ist zum 25. Rov. einberufen.

*

Börsenkurse

) Dom RücßablungswerL

6% Deutsche RetchSanIelde . 4% Deutsche Retchsanleihe . ß/se/o Deutsche Ncichsanlethe 3% Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Wvarpramienanlethe 4°/o Preußische KonsolS . . . «"'»Heften syZ/o Hessen ......

3°/o Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Aal. bto Doll -Schatz.Anweting/l «"/» Boattirten.........

6"/» Aoldmcttkan« i Berliner HandelSqesellfchaf» Tom-Nerz- und Privat-Bank Darmst. und Naitonalbmlk . Deutsche Bank........

Deutsche BcremSbank .... Disconto Lommandtt . . . McraUdank...........

Mitteldeutsche Lreditbank. Oeslecreichische LredttanftaU Weftbant............

Bochumer Gaß ...... Buderus....... . . . .

Laro ...........

»-Luxemburg......

Irchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . » . Laurahütle...... . . .

Obcrbedarf...... *

Phönix Bergbau Rveinnahl...... . . . ,

8tlebtet Montan........ Tellus Bergbau.......

Hamburg-Amerika fyitet. . . Norddeutscher Llovd.....

Cheramische Werke Albtu . Zementwerk Heidelberg . . Philipp Holzmann Lnglo-Cont -iSuano . . . . , Badische Anilin Chemische Mayer Alaptn . . Goldschmidt , , GrieS etmer Electron . . . ^ Höchster Farbwerke Hotzverkohlung........

Rütgersiverke ........ Scheideanstalt ........

Alla- ElektrijitätS-Gesellschaft Bergmann ..... . . . .

Mamkraitwerke ...... , Schuckert........ . . .

Siemens & HakSke ...... Adlerwrrke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Heyligenftaedt.........

Meguin.........

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell'chaft Frankfurt, Pet Union A.-G Schuhfabrik Herz Sichel.....

Zellstoff Waidhof Zuckeriabttk FrankeMhal . . äuderfabrir Waghäusel . . .

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSaedrüfft Duenos-Atre-, London. Reu» York. Japan, Mode Janeiro für eine Tinheit, Wien and Budapeit für 100000 Änbenen. alle« übrige für lob Einheitrn.) T elegraphtsche Auszahlung.

11. Novbr.

12. Nov

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Repart.

Amtliche

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157,68 ?0,28 22,19

73, 2 112,32

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4.11 $2,14

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167,23 20,27 61, 0 73,67

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Dänische Noten Englische Noten. . . . Französische Noten . . Hofländischc Noten . . Italienische Noten . .

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80.68 56,66 12.4"

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Norwegische Noten......

Deutsch Cesterr .L ioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweiler Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten.....

Frankfurter ASendbörse.

F r a n t f u r t c. M., 12. Rov. Das Anleihe­geich: erfuhr im Abendvertrhr eine ne-ie starte Beleb- ng. Infolge neu einsetzender geiteigeiter

Ulachfrage entwickelte sich größeres Geschäft, fei daß die Kurse nach dem schwankenden und im* sicheren Verlauf der Mittagsbörse gute Erholun­gen aufweisen konnten. Dagegen war die Stim­mung auf dem Jndustriemartt zurückhallend. Die Papiere, die umgingen, zeigten gegen dieMittagS- noticrungen eher etwas nachgebende Haltung. Die Veränderungen waren nicht bedeutend. Auch daS Geschäft hielt sich in engen Grenzen. Die Abend- bör|e schloß in behaupteter Haltung.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger"J

Berlin. 12. Rov. Da die Spekulation mangels genügen ter Deckung immer noch von der Hand in den Mund lebt, bringen Kurssteige­rungen immer gleich reichliches Material heraus, so daß die Bewegungen stets nur von kurzer Dauer sind. So tagen auch Beginn der heuti­gen Börse reichliche Kaufaufträge vor, die eine Weiterentwicklung der Äurfe nach oben verhinderten. Rur der Rentenmarkt machte wieder eine Ausnahme und blieb weiter ftart besucht, wobei dafür gesorgt' wurde, die Be­wegung durch immer neue Gerüchte im Gange zu halten. Heute war das Leitmotiv ein Umfati der Demokraten in der Aufwertungsfrage zu deren Gunsten, sowie zahlreiche Aufwertungs­fragen, die innerhalb der Parteien aufgerollt worden sein sollen. An den Aktienmärkten blieb die Haltung fest, doch ist mit Ausnahme einzelner Spezialwerte die Bewegung nach oben zum Stillstand gekommen. Sehr lebhaft war das Geschäft wieder in Südsee, die bis 43,7 stiegen. Das Interesse für Deutsch-Petroleum hall an. Der Geldmarkt ist weiter dauernd leicht. Tägliches Geld ist mit % pro Mille angeboten Am Devisenmarkt waren die europäischen Standard-Devisen leicht abgeschwächt, na­mentlich das englische Pfund.

Schwememarkt in Gießen.

h. Gießen, 12. Rov. Zum heutigen Schwemm markt waren 107 Ferkel und Einleger aufgetrieben. Der Handel war ziemlich flott. Cs wurden fol­gende Preise bezahlt: für Ferkel, 6 bis 8 Wochen, 20 bis 25 Mk., 8 bis 12 Wochen 25 bis 30 Mk.. Einleger 50 bis 70 Mk.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger^.> Frankfurt o. M., 12. Rov. Es wurden notiert: Weizen 21,50 bis 23 50, Roggen, tntänik 22 bis 23, Sommergerste für Brauzwecke 21 bis 26, Hafer, inländ. 18 bis 21,75, Mas, gelb 20,50 bis 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 36 bis 38.50, Roggenmehl 32,50 bis 36,50, Weizenkleie 12 bis 12,25, Roggenkleie 11,75 bis 12. Tendenz: Stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 12. Rov. DerPrvdukt'mmarkt ver­kehrte nach einer vo berge Headen Befestigung von gestern abend in der gleichen Tendenz wie gestern. Die Müller kaufen nicht mangels ge­nügenden Konsums, und die Besitzer der Körner­früchte suchen Erleich emng. Die Stimmung tom zeitweise matt, Dezember-Roggen mit 223 Dr nach 228 G. am Morgen. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: We^en, mark. 213 bis 220,. Roggen, märt. 213 bis 220, Gerste, märk. 224 bis 250, neue 198 bis 210, Hafer, märt. 174 bis 180, pomm. 164 bis 172, Raps 390 bis 400, Leinsaat 390 bis 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 30,50 bis 33, Roggenmehl 30,50 bis 33, Weizenklcie 12,40 bis 12,60, Roggenkleie 11,80 bis 12,10, Vittoriaerbfen 32 bis 35, kleine Erbten 21 bis 24, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 16 bis 16.50, Ackerfahiren 21,50 bis 22, Wicken 17 bis 19,50. Lupinen, blau 13,50 bis 14,50, gelb 15 bis 18, Serradelle, alt 13 bis 13,50, neu 19 bis 20, Rapskuchen 16, Leinkuchen 25,25 bis 25,75, Trockenschnihel 8,50 bis 8,60. Tovfmelasse 8, Kartoffelflocken 18,25 bis 18,75

Büchertisch.

Vom farbigen Winter". Richt einförmig, weiß oder gar grau, wie man früher glaubte, ist der Winter, nein farbenprächtig über alle Maßen und fant und vieltönig ist auch das Wintersportgetriebe der Wintersportplätze. Dies« Buntheit trägt nun auch die führende ZeitschriftDer Winter Rechnung. (Berg- verlag Rudolf Rother, München.) Das vorliegende erste Heft des neuen Jahrganges enthält aus­gezeichnete, von Photographen und Künstlern auch graphisch reichillusttckerte Beiträge. Die Zeitschrift wird gerühmt wegen ihres vielseitigen, streng sportlichen, belehrenden und unterhaltenden In­halts und ihrer gediegenen Ausstattung. 1301

Botschaft f ü r das ganze Welt- Proletariat von einem (Harren aus der Stadt des Erasmus, verlegt bei I. Michael Müller in München. 1300

Hanns Iohst, Lieder der Sehn­sucht. Geb. 3 Mk. Verlag von Albert Langen in München. Wenn Dichter sein bedeutet, die Dinge aus ihrem Herzen heraus neu zu neuner einer der Größten hat es so formuliert, so ist Hanns Johst ein echter Dichter. Wenn seine starken Dramen und Romane, wenn seine früheren Gedichtbände es uns nicht schon gesagt hätten, diese Lieder der Sehnsucht geben eir vollgültiges und beglückendes Zeugnis davon EEich, endlich wieder einmal, ohne Wort- gellingel und Gespreiztheit, bei aller Differen­ziertheit des Empfindens einfach und tief wie alles Große, ein echter Dichter! 1149

Curt I. Braun: Dos Land der Finsternis (Willes Abenteurer-Reihe, Hugo Wille, Berlin) ein spannend r Abenteurer-Roman mit geschickt auf gebauter Handlung. 1143

Die Reichs- und Landtagswahlen stehen wieder einmal vor der Tür, da sind für den Politiker und politisch Interessierten die hand­lichen Heftchen über die Wahlergebnisse in Hessen unentbehrlich, die von der Zen­tralstelle für die Landes st ati st ik her-- ausgegeben werden. Dis jetzt sind bei en vier er schienen, die die Ergebnisse sämtlicher bishe igen Wahlen seit Jgnuar 1919 enthalten. Das letzte behandelt die Reichstagstoahl am 4. Mai 1924.

Formularbuch für den geschäft­lichen Verkehr. Mit zahlreichen Vertrags­entwürfen für alle im praktischen Leben vorkom­menden Rechtsvorfälle von W. Kurt Schaldach. Preis geb. 4.20 Mk. Jndustrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2. Man kann Heu e getrost be­haupten, daß sich der Jurist nur schwer, der Laie überhaupt nicht mehr durch unsere Gesetzgebung hindurchfindet. Ihm in allen häufiger vorkommen­den Vertragsangelegenheiten mit geeigneten Ent­würfen und auch sonst mit praktischen Fingerzei­gen zur Hand zu sein, ist die Hauptaufgabe des Buches. Es wird aber auch allen Handel- und Gewerbetreibenden, Hausbesitzern, Beamten und Bureauangestellten werwolle Dienste leisten. 1310.

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