Ausgabe 
12.11.1924
 
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Explosion verwickelt und an ihr be­te i l i g t waren. Erst nach Erledigung dieser Arbeit ist vom Standpunkte der Geschichtswissen­schaft ein definitives Urteil möglich.

hinter diesem Gesichtspunkt versuchte unsere Untersuchung, einen Beitrag zur Erforschung des Wesens der bestimmenden Kräfte in Frankreich -und Rußland zu "bringen. Sie hat in ganz kurzen Worten zu folgendem Ergebnis geführt: Iswolski betrieb bereits feit 1911 den Weltkrieg. Poincar 6 gesellte sich ihm im Herbste des Jahres 19 12 z u. UnZ> seit Ende 1913 erblickte auch Sa­sonow in europäischen Verwicklungen den Weg, der Rußland an die Meer­engen führen sollte. Für die große Frage nach der Schuld an dem furchtbaren Unglück, das 1914 über Europa heveingebrochen ist, dürften diese Feststellungen immerhin von Wert sein.

Wirtschaft.

Vom Weltgetrei-emarkt.

In den letzten Wochen find neue Mitteilungen aus den wichtigsten Getreideproduktionsländern eingegangen, welche es ermöglichen, über hvchbc- deutsame und gerade auch die Handelspolitik be­treffende Fragen der G e t re i deve r f o r gung der Welt ein g: naueres Bild zu zeichnen. 5X^5 internationale LLMdwirtschastsinstitut in Rom gibt ziffernmäßig die zum Export verfügbaren Quai- titäten Weizen für das mit dem 1. August 1924 beginnende und mit dem 31. Juli 1925 ablauiende Wirtschaftsjahr wieder. Danach standen Anfang August ds. Is. unter Einrechnung der diesjäh­rigen Ernte zur Ausfuhr zur Verfügung: In Kanada 55,4 Mill. Dz., in den Vereinig en S aa­len von Rordamerika 66,7 Mill. Dz., in Dritisch- Indien 10,6 Mill. Dz., in Argentinien 11,4 Mill. Dz. und in Australien 3,1 Mill. Dz., insgesamt also 147,2 Mill. Dz. Die übrigen weniger be­deutenden Exporlgebiete besitzen noch einen kleber- schuß von ungefähr 8MU. Dz., so daß insgesämt etwa 155 Mill. Dz. am 1. August 1924 verfüg­bar waren. Hinzu kommen im laufenden Wirt­schaftsjahr noch die ilebrrschüsse aus der zu Be­ginn des Jahres 1925 einsehenden argentinischen und australischen Ernte, welche zu der Hoffnung berechtigen, daß nach Abzug des Eignrverbrauches beider Gebiete noch ungefähr 70 Mill. Dz. Wei­zen ausgelühri w.r^en können. Es werden somit im Wirtschaftsjahr 1924 25 insgesamt ungefähr 225 Mill. Dz. Weizen zur Ausfuhr verfügbar sein. Diese Export mengen der Getrvideausfuhr- länder vermögen den Bedarf der importierenden Länder durchaus zu decken, allerdings unter In­anspruchnahme der aus dem Vor'.ah re übernom­menen Vorräte. Eine Beunruhigung hinsich'lich der Brotgetreideversorgung der Welt braucht ol v nicht zu bestehen, obwohl die Versorgung sicherlich nicht so günstig ist. wie in den voraufgega-ngenen Jahren {yerw. ragend gu'er Ernten. Diese ver­änderte Situatton auf dem Weltgetreidemarkte hat daher auch zu einem Anziehen der Getreide- Preise geführ-t, das int Juni ds. Is. einfehte, als sich die Verhältnisse langsam klarer entwickel­ten. An der Chikagoer Börse, wo der Preis bis zum Juni 1924 110 Cents je Dushel VÄzen nie überschritten hatte, wuüden im Juli 116, im August 132, im September 124, int Oktober 146 unj> im Rodember 142 Cents zu Monatsbeginn notiert. Diese mehr als dreimonatige Getreidehau'se, der sich üaturgemäß auch der Berliner Markt anschloh, Chatten immer mehr beim Bedarf und Handel eilt gewisses Sich^rheitsgefühl au- gelöst, daß bei Käufen das Ri iko eines Rückschlags gering, ein weiteres Hochgehen der Preise aber wahrschein­lich sei.

Diese Bewegung war keine einseitige Deutsch­lands, sondern erstreckte sich auf den gesamten Weltmarkt, nur daß sie dort in erster Re he sich auf Weizen bezog, bei uns aber eigentlich vom Roggen ausging. Diese unsere HaupVrotfrucht mußte in größeren Mengen als gewöhtlich vom Auslande importiert werden, und da nur ein einziges leistungssäh ges Roogenexportland, näm­lich Rordamerikr, vorhanden war. so warf sich die allgemeine Kauflust d er deutschen Imp ortet,re auf den amerikani'"chen Western-Roggen. So er­folgten per Oktober enorme Abschlüsse; als sich aber die Effektuierung der Rie ei°Oktoberkäufe allmählich vollzog und die großen V rsch'ffungen sich in Bewegung setzten, ging das allgemeine Bestreben in Deutschland dahin, die heran­drängende Ware, noch bevor die Dokumente aufte- nommen werden muhten, weiter zu verkaufen, was an sich schon den Hauptanstoß zu der rück­läufigen Oktrberb wegung der Preie gab Das zweithändige Angebot beherr'ckte info'g v e fe i in Dause des Oktober in zunehmendem 'Mähe den gesamten Getreidehmdel, und zwar nicht nur in Deutschland und nicht nur in Roggen all in, son­dern auch in Weizen und an bereu Getre'dearten, wie auch auf den verschiedensten Märkten Europas.' Wohl hatte sich entsprechend der ganzen Situa­tion die flaue Geschäftslage im Getreidehandel während des ersten Teiles der Be acht sw ach e wch weiter verschärft. aber angeregt durch die neue amerikanische Hniftsewelle trat doch zuletzt wie er überall eine Aufwärtsbewegung der Prei e ein. Es besteht vielfach die Anschauung, daß diese überseeische Befestigung ursprünglich nicht ohne Zusamme h ing mit der amerikanischen Prüft e - tenwahl war. Jedenfalls iauchle die "er Gedanke wieder auf, <t>15 der Erfolg der amerikanischen Wahlen gesichert war. und man foronte in ameri- uantschen Meldungen lesen, daß schon seit längerer Zeit die Aussichten der Republikaner für die Präsidentenwahl mit den Schwankungen der Ge­treidepreise stiegen und fielen. Jedenfalls aber haben bic Chicagoer Steigerungen für Weiten von etwa 10 Cents und für Roggen von etwa 14 Cents an allen europäischen Märkten wie er eme kräftige Rachfolge der Preise gesunden ohne daß dadurch zunächst die allgemein stark gurütfgegangene UnternHamrngSlust ernste.e An­regung gefunden hätte.

Der Berliner DNarkt schließt sich vollständig

der amerikanischen Bewegung an. Die Roggen­preise ab märkischer Station hatten sich von 222 bis 205 auf 190-197 Qltt. ermiß gt, Milben aber in plötzlichem Ausschnellen mit einem Stande von 205212 Wk. Weizen sank für prompte Abla­dung ab märkischer Station von 197201 au: 190194 Mk. und stieg dann wieder auf 205 bis 215 Mk. Roch schärfer und unregelmäßiger waren die Schwankung n für Dezemberlieferungen inländischer Ware, und man h,fft. daß die zum Dvzrmbcr beginn zu erwarten e Wiederkeh- des handelsrech.lichen Liefern gsgeichäf es die Preis­bewegung etwas mehr regeln wird. Der K msum selbst ist aus seiner Zurückhaltung im Meh kaufe noch wenig herausgetre en, und der weitere schäftsverlauf wird zweisellos von dem Ergeb­nis der hcrannahenden Ernte Australiens und Argenttniens abhängig sein.

Ermäftignng der Dörsenumsahsteuer.

Die Danken hab.m die Provisionen bei Wert­papierumsätzen für Priva kundschaft und Bankier- kundschaft gleichmäßig um 40 Proz., d. h. für Privatkundschaft von 1 Proz. auf 0,6 Proz. und für Bankierkundschaft von 0,5 Proz. auf 0,3 Proz. gesenkt. Rachdem dies geschehen ist, konnte der Reichsminister der Finanzen in einer jetzt im Reichs anzeiger" veröffentlichten Verordnung ebenfalls eine erhebliche Senkung der Börfenumsahsteuervornehmen. Die Steuer ist bei Aktien zugunsten der Privat kundschaft von 1,5 Proz. auf 0.6 Proz., also um 60 Proz., zu­gunsten der Händler von 0,4 Proz. auf 0,2 Proz. also um 50 Proz. gesenkt. Dazu kommen weitere Steuermilderungen, die ihren [etj'en Grund in dem ilebergang zu fester Währung haben und die gleichzeitig eine wesentliche Erleichterung für den technischen Vollzug des Gesetzes bei den Danken bringen. Hierher gehört die Wiedereinführung des einheitlichen Steuersatzes für Schuldverschrei­bungen an Stelle der Verschiedenbeha.tdiung von ausländischen, wertbeständigen und auf Mark lau­tenden Schuldverschreibung.n. Eine '^eitere Folge­rung aus dem Aushören der Inflation ist auch dadurch gezogen worden, daß die Steuer auf der Umsatz fremden Geldes auf ein Viertel der feit' herigm Sätze herabgesetzt und bei den Devisen' geschästen zugunsten der Privatkundschast die Steuer auf die Hälfte ermäßigt ist. Um schnelle Hilfe auch für die Kleinaktionäre zu bringen, soll die Verordnung bereits am 17. Rovember 1924 in Kraft treten.

*

Felten <L Guilleaume A. G.. ln- Mühllheim. Die Verwaltung der Gesellschaft beruft auf den 4. Dezember ihre außerordentliche Generalversammlung, der sie die Goldmarkbilanz vovlegen wird. Es ist beabsichtigt, eine Umstellung auf 60 Mill. Rm. durch Herabsetzung des Renn- wertes der Aktien auf 300 Rm. vorzunehmen.

* Wach sen der Handels unterneh­mungen in Ruhland. Die Zahl der Han­delsunternehmungen in Petersburg erreichte im Oktober 13 884 gegen 12 905 am 1. Januar d. I. Im Lause von neun Monaten vergrößerte sich die Anzahl der Unternehmungen um 7,6 Prozent. Der größte Prozentsatz entfiel auf staatliche Unternehmungen (56 Prozent) und auf den Ge­nossenschaftshandel (27 Prozent).

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 11. Rov. Rach dem schwankenden Schlußverkäufe d s M ttagZveickehrs konnte die Abendbörse eine sichere und feste Haltung zurückgcwärnen. Auf allen Märk.en setzte lebhaftes Geschäft e n, das bis zum Schlüsse an­hielt. Sowohl Anleihen als auch Industriewerte konnten ihren Kursstand wieder befestigen. Am Anleihemarkt wurden 5prvz. Kriegsanleihe 845 bis 860 plus 45 Milliarden, 4proz. Reichs rnl ihen 1220 plus 70 M lllarden, 3pwz. Reichsanleihe 1550 plus 15 M.lllarden, 4proz. Preußische Kon° sols gingen um 40 auf 1350 Milliarden höher, 3' /chroz. dto. stiegen um 33 Milliarden auf 1525, 3Proz. Preußische Konsols blieben unverän ert mit 1375. 4proz. Bayern 1687Vr minus 12 Vs, öVsPinz dto. 1700. 4proz. Biden (1908/14) 1750 plus 200 Milliarden. Zwangsanleih^ not e.le 15 bis 153/s Plus V8. 4proz. Preußische Schätz' von 1914 1050 plus 40 Milliarden, 4VsProz. Schatzanleihe von 1924 540 bis 550 plus 30 Milliarden. Pari- Schätze zogen um 100 auf 750 Milliarden an. Agio-Schätze um 65 auf 665. Auch für auslän ische Renten zeigte sich einiges Interesse. Bagdad II 9 plus 0,25, Zolltürkea 10 plus 0,2, G )ldmex> faner abg. Stücke 33. Auf dem Aktienmarkt wirkte der leichtere Geldstand günstig ein. so daß sich auch hier eine rege Nachfrage einstellte. Lebhaft und höher verkehrte namentl ch der Mon­tanmarkt. Buderus 11 plus 0,75, Deutsch-Lux.nn- burg 60, Harpen er 85 Ilse Begbau 20 plrs 1 Billion Prozent. Klöcknerwerke 40, Mannes­mann 431,4 Plus 0,45, Mankfelder 3 7 plus 01, Rombacher Hütte 19 plus 0,4, Rhe irische Diaun- kohlen 30, Tellus 2,35. Von Krl.warien waren Westeregeln um 0,4 auf 1? gesteigert. Von ober- chlesischen Werten gingen Caro um i/4 auf 10'/4 höher. Lebhaft g fragt waren Anilinwerte, ohne daß sich jedoch weseittliche Kursänderungen ein» teilten. Badische Anilin 20Vs Pirs i/g, Elber- elder F rben I81/4, Höchste Farbwerke 18 /4, Holzverkohlung 61/1, Rülgerswer e 163/4 nrnus 0,35. Der Elektromarkt lag ruhig, AZG. 8Vs, Licht und Kraft 7,4 minuS 0,1, Lahmeyer 11 Vs plus Vs. Mainkraft 81/4, Bankaktien waren ftärfer beacht t. Derlii er Hand lsges llschaf 25, Kom­merzbank 47/8. Deutsche B nt 114, D sk ntf Kom- mandit 13Vs Plus i/s, Dresdner Bank 7'ä pl s i/s, Mitteldeutsche Creditb nk 1,65 R ichsbank 533 s Plus 3/8, Rh e in sche Kr ed tb n 2 /., Cc er- reichische Kredit Ttie.i 0,34. Sch ff rhrtsall ea - ogen ewas an. Hapag 26* i plus 0,35. Rorod. Lloyd 4,2. Don sonstigen Trairsportwerten gingenSchan- tung zu 1,5. Baltimore zu 43 Geld plus 1 Billion Prozent um. 5proz. Lombarden und alte Lom­barden notierten je 7,7. Sonst kamen noch zur Rotiz: Reckarsulmer 6'/», P korny 5,3, Aschaffen­burger Zellstoff 19i/j, Dyck.rhcff L W dm nn 4, Hoch- und Tiefbau 2 25, Holzmann 5,3 plus 0,1,

Dmgwerke 27/8, Gummipeter 1 65, Julius Sichel 2,9, Badischer Zucker 2.6, Frarrkenthal Zucker 31/8. Chem.sche Mainz 3/8- Die Aben börse schloß in fester Haltung bei lebhaslsm Geschäft.

Börsenkurse.

9,72

9,80

13,20

25,6

4,10

5,30

20,13

3

7,6

1

3,05

J Dom RückrablungSwerL

1 V|

19,75

5,13

2,35

26,25

4,2

19,90

15,25

17,75

10,50 10,4

59,5

13.75

16 -

18,25

6.24

16,76

1,65

2,90

3.13

2,60

*8.62

59,10

84,50

13,75

16,75

6,90

9,60

41,13

34 75 33,40

24 5

4,9

9 50

11,4

12,75

1,65

0,340

85,50

17

11

10,25

60

24,E0

5 9,60 11,4

5,52 9,EC 19,76

15 17,60 17,75

16,62

8,50

13

5,7

9,7

20

10

33

25

4,9

11,40

13,13

1,65

0,340

9/0

38

24/0 4,75 .9,40 11,13

12,70

1,62 0,320

0.3

54,60 10,4

0,325 0,3

56

11,2

10,4

69 65

60,25

85,50

14,60 16,90

6,13

10,13 41,75 36,75

33,60

1.5

26

2.75

9,13

10 41,25 36.25

2,40

26

4,2

8,65

6,25

Bochumer Guß Buderus . . . .

14

8,5

13,25

8,4

40,13

43 2

3,10

7.9

16 18,10 18,13

16,75

8.4 12,70

99,80 46,25

2

2.8

0,9

1.4

2.8

2.75

8,61

ffnuiTfurt't. 971. | Berlin

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerk. . varvener Bergbau......

Kaliloerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . .,. Laurabütte........ . ,

Cberbebarf....... . , ,

8feSÄ*r.::::::: Mcbeck Montan ...... Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llohd.....

Theramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . Philipp Holzniann......

Anglo-Cont -Guano . . . .. Badiscbe Anilin Chemische Mayer Alaptn . . Goldschmidt.........

Gries > etmcr Electron . . . j Höchster Farbwerke Holzperkohlung NütgerSwerke ......... Schetdxanstalt.........

«Hfl. ElektrizilLts-Gesellschast Beraniann........ . ,

Mainkrastwerfe ...... Schuckert Siemens * Halöke......

«dlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Heyltgenstaedt.....

Megutn.............

Frankfurter Armaturen . , , Konservenfabrik Braun . . .

Schuhiabrik Herz ...... Sichel Zellstoff Waidhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

**/ Zolltstrken

6% Voldmettkaner

Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Darmsl. und Nacionalbank .

Dcutlche Bank.........

Deutsche BeretnSbank . . . . TtSconto Commandit .... Me,ellbank Mitteldeutsche Creditbank. . Ocsttlreichtsche Sreditanftalt

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Bia'oricn Mark auSgedrUckt^uenoö'StreS. London. Neu« ^beit. Wien und

Budapest für 100000 Sin betten, alle« übrige für 10b (Einbdttn.)

Telegraphische Auszahlung.

5n Simonen Prozent

ILckluhh. L Mittag- nur3 börle

Irrtum:

10.11.

In 1.

10.11.

11.11.

6*lo Deutsche RetchSrmkelve . RetchSanlelhe .

B / /» Deutsche Relchsanleibr Deu-schc Retchsanlethe .

Drunche Svarprum'eninleihe

0.840

0,8 0

1,20

8 0 1,250

1 19

O.olO

1,160

1,120

1,671

1.55C

i.s.a

1,525

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j°/°PreußIsche SonfoU . . .

1,35

1,370

1,345

4°'o vesscu .........

9*/»/() Hessen ........

1,425

1,5

1/25

4 2

1,475

1,475

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Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

_

dto. Doll.-Schatz-Anwetsng.*,

88.5

835

10. Novbr.

11. Novbr.

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US 1.465 6,075 16.76

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6,91

2.89

112,68 61,03 66,84

12,59

5,63

voll voll voll voll voll voll

12,4

5,61

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener

Anzeiger".)

Berlin, 11. Rov. Die nunmehr beröffent- lichte Herabsetzung der Dörsenumsatz- steuer im Verein mit einer gleich,«Ligen Herabsetzung der Provisionssätze iec Danken hat auf die Börse recht belebend ge­wirkt. All?rdings kommt dies h.ute weniger da­rin zum 2lliSdruck, daß sich die Kurse erheblich steigerten, sondern vielmehr in einer wesent­lichen Vermehrung der älmsätze. Auf der einen Seite bemerkte man die Großbanken und die Spekulation als Käufer, währe.ch auf der anderen Seite das Publikum noch eine fregreif- lufje Zuruckhaltung zeigte, da ja die neuen Sätze nubt fpprt in Kraft treten. Anscheinend wol en die Großbanken sür eine allgemeine Belebung per Llktienmark e und für ein größeres Interesse seitens des Publikums durch ihre Käufe die We -e ebnen auf der anderen Seite Huben die gestrigen Kurssteigerungen aber verhält.rismäßig viel Ma-

11 ^Novbr.

vmcrtkanlsche Noten . . . . . Belgische Noten........ Dänische Noten ....... Englische Noten. ...... Französische Noten .... Holländische Noten..... Italienische Noten .... I Norwegische Noten......

Deutsch Oesterr .ä ioo Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten . . . Schweizer Noten.......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . . . ,

tertaT herauSgeholt. Am Rentenmarkt 80» obachtete man stärkere Verkäufe, um Mittel für die Beteiligung an der Aktterbewegung frei zu bekommen. Infolgedessen ist die gestern bereits an der Rachbörse einsehende rückläufige Bewegung weiter fortgeschritten. Auch in Industrie- Obl i ga t i on en überwog heute das Angebot. Der Montanmarkt stand im Vordergrund deS Interesses, aber auch die anderen Ak.ienmarkte waren recht belebt. Recht lebhaftes Interesse zeigte sich für Petroleumwerte.

Rinddiehmartt in Gießen-

h. Gießen, 11. Rov. Auf dem heutigen Rindviehmarkt waren 557 Stuck Großvieh und Kälber aufgetrieben. Der Handel war durchweg schleppend, was wohl auf den Auftrieb von we­niger guten Tieren zurückgefübrt werden kann, da nach guten Milch- und Zuchttieren rege Rach­frage war. Bezahlt wurden für Kühe 1. Qualität 450500 Mk., für weniger gute Ware 250350 Mk., Schlachtkühe 120200 Mk., Kälber 5070 Mark. --

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 11. Rov. Es wurden notiert: Weizen 21,50 bis 23,50, Roggen, inländ. 22 bis 23, Sommergerste für Brau-wecke 24 bis 26, Hafer, inländ. 18 bis 21,75, Mais, gelb 20.50 bis 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 36 bis 38,50, ^oggenmehl 32 bis 36,50, Weizenkleie 12 bis 12,25, Roggenkleie 11,75 bis 12, Heu, südd., gut trocken, 11, Weizen- und Roggenstroh 6 50 bis 7. Tendenz: Fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 11. Rov. Rach fester Eröffnung schwächte sich der Pvoduktenmarkt heute merklich ab, infolge des amerikanischen Feiertages die An­regung aus dem Ausland fehlte. Auch sei der Mehlkonsum weiterhin schleppend, so daß die Mühlen mit Getreidekäufen zurückhalten. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: We>zen, mark. 218 bis 227, Roggen, märt. 218 bis 224, Gerste märf. 224 bis 253, neue 198 bis 210, Hafer, märt. 176 bis 182, pomrn. 166 bis 174, Raps 390 bis 400, Leinsaat 390 bis 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 30,50 bis 33,50, Roggenmehl 30,50 bis 33,50, Weizenkleie 12,40 bti 12,60, Roggenlleie 11,80 bis 12, Viktvriaerblen 32 bis 35, kleine Erbsen 21 bis 24, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 16 bis 16,50, Ackerbohnen 21,50 bis 22, Wicken 17 bis 20, Lupinen, blau 14 bi8 14,50, gelb 15 bis 18, Serradelle, alt 13 bis 13,50, neu 18 bis 20, Rapskuchen 16,30 bis 16,40 Leinkuchen 25,50 bis 25,75, Trockenschnitzel 8 50 bis 8,60, Torfmelasse 8, Kartoffelflocken 18'10 bis 18,50.

(In einem Teil der Auftage wiederholt.)

Streik bei der Berliner Hochbahn.

Berkin, 11. Rov. ($11.) Das Verkehrs- Personal hat in der letzten Rächt beschloften, den Betrieb am Dienstag früh ruhen zu lassen, obgleich die Gewerkschaften erflärten, daß nach dem Tarifrecht ein Streik für sie nicht in Frage käme, da ein für verbindlich erklärter Schiedsspruch vorlisge. Von der Streikleitung wurde betont, daß es sich bei dem Streik nicht nur um Lohnerhöhungen, son­dern auch um die Wiederanerkeunung emiaer in der Nachkriegszeit strittig gemachter Bestand­teile früherer Dien st Verträge handele. Da die Hochbahngesellschaft erklär e feine Zuge­ständnisse machen zu können, so ist mit einer längeren Dauer deS Streikes zu rechn-"

Die amerikanische FlottenrÜftnng.

Paris, 11. Rov. (WB. Funkspruch ) Dem Reuhork Herald" wird gemeldet, daß der Ma­rinesekretär nach einer Besprechung mit dem Prä­sidenten Eoolidgeerklärte, daß daS Flotten- bau gefet) den Bau von acht neuen leichten Kreuzern und sechs Schlachtschiffen vorsieht, das zunächst den Senat beschäftigen werde, nachdem im vergangenen Jahve das Ge­setz vorn Repräsentoirtenhause angenommen worden sei.

China verlangt seine Selbständigkeit.

Paris, 11. Rov. (£11.) Der chinesische Minister des Aeußern, Wang, hat in einer Ansprache die Absickt der chinesischen Regierung angedeutet, bestehende Verträge zu kündigen und mit den auswärtigen Mächten neue Ab­machungen yi treffen. Er sagte:Wir wün­schen, die beteiligten Mächte zu erinnern, daß China ein Recht auf eine selbständige Existenz besitzt und alle Te chränkungen dieses Rechts auf dem Wege gegenseitiger Vereinba­rungen so schnell wie es Die Umstände erlauben, Gehoben werden müssen.

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1 Blendung zu vermeiden, ist die

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