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Kunst und Wissenschaft.
LLdwest-eutschr Kunstausstellung Darmstadt l 1924.
D a r in stadt, 12. Mai. (Eigener Bericht.) Dia diesjährige Kunstausstellung auf der Ma- thiltenhöhe in Darmstadt wird, wie jetzt feststeht. Samstag, den 17. Mai, 11 Uhr 30 vormittags, planmäßig eröffnet. Sie wird etwa 50 Gemälde, 100 Graphiken und 10 Bild Hauerwerke hessischer, badischer und württembergischer Künstler bieicn.
Hundertjähriger Geburtstag eines hessischen Künstlers.
2km 13. Mai vor hundert (Zähren wurde in Darmstadt der Maler und Kupferstecher Karl Stahl geboren. Seine künstLrische Ausbildung hatte er von dem -Kupferstecher Ernst Rauch ,in Darmstadt empfangen: von 1842 bis 1846 besuchte er die Düsseldorfer Akademie, wo Scha- dvw und Hildebrandt seine Lehrer waren. Späte« unternahm es? Studienreisen nach Belgien und Frankreich. Don Zeitgenossen, die dem jung.n,
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begabten Künstler na^eitanteit, ist Arnold Böck- Ix n zu neunen. Ehe sich sein Talent ganz entfalten konnte, starb Stahl an Typhus in Fränkisch- Erumbach am 13. Llovember 1848. Mit ihm sind grobe Hoffnungen ins Grab gesunken. Das Lan- desmuscum in Darmstadt zeigt in seiner ständigen Schau mehrere Bilder des Künstlers, ein Beweis dafür, wie man noch haute seine Leistungen einschätzt: außerdem wird jetzt eine Sonderau^- stcllung von feinen Werken veranstalte,.
Turnen, Syort und Spiel.
Glänzende deutsche Segrlflüge. — Em neuer Weltrekord.
Berlin, 12. Mai. Der „Lokalanzeiger" berichtet, das) bei den Segelflügen im Riesengebirge der Flieger Espenlaub gestern vormittag in 32 Minuten von dein bei der Prinz- Heinrich-Taude gelegenen Silberkamm u: er den Kammweg ins Hirschbcrger Tal geflogen und glatt bei dem Dorfe Schildau gelandet. Die Landungsstelle liegt in der Luftlinie 16 Km. vo mS i l b e c- kämm entfernt, doch> hat Espenlaub eine gröbere Strecke zurückgelegt, da er infolge der Windverhältnisse nicht in grader Linie fliegen konnte.
Bei dem Segelflugwettbewerb in R o s s i t t e n gelang dem Lehrer Ferd. Schulz auf feinem Apparat F. S. 3 im Laufe des Sonn- tagvormittäg zwischen Predienberg und Slrewier- berg ein neuer glänzender Dauerflug. Bei einer Abslughohe von 46,4 Metern landete Schulz etwas höher auf der Predienkuppe nach einer Flug dauer von 8 Stunden 42 M i- nuten und 9 Sekunden. Damit hat Schulz den W e l t r e k o r d g e b r o ch e n. Der Flieger Q1Z a r- tens hat gleichfalls einen erfolgreichen Flug am Sonntag unternommen and ist hart an der litauischen Grenze gelandet.
Vermißtes.
Eine Kassette mit über 60 000 Mar? gestohlen.
Berlin, 10. Mai. (WTB.) In der Depositenkasse der Darmstädter Bank in der Königstrahe wurde gestern nach der „B. Z. a. M." festgestellt, dah die Kassette mit über 60 0 0 0 Mark Tagesge'd.rn verschwunden war. Bisher hat man keine Spur detz Täters.
Einiges Wer altrSmische Speiser;.
Wer etwas belesen in der altrömischen Literatur ist, wird hie und da richtige Kochrezepte finden, von denen manche fast zu Versuchen ein- laden. Beginnen wir mit einem, das Athenäus überliefert hat: „Es gibt eine herrlich-testende Speise, welche Rhodonia heiht. Man mischt im Mörser zerriebene Rebenblätter, Gepirn von Hühnern und Schweinen, Eidottern, Olivenöl, Garum, Pfeffer und Wein, reibt alles gut durcheinander und focht es bei gelindem Feuer." Das von den alten Schriftstellern oft erwähnte Garum scheint eine Art der Saucen gewesen zu fein, wie sie jetzt noch in England in Flaschen auf den Tisch? kom
men. Ein einfacheres Gericht hat der Verfasser eines Kochbuches hinterlassen, das fälschlich unter dem Rainen des berühmten Feinschmeckers Aci- pius erschien. Es lautet: „Man siede Resseln, seihe das Wasser ab, wiege sie, dämpfe das Gewiegte auf Heister Asche, mit Olivenöl, füge Darum und gestoßenen Pfeffer hinzu, rühre d:e Mischung unter Zusatz von Siern und destreue das Gericht mit Pfeffer." Einige von Cato überlie- scrten Rezepte nähern sich fast der süddeutschen Kitzche. Cr lobt ein Gericht, ters cr „Globus" nennt, und, l as ganz zweifellos Krapfen waren. Er schreibt vor: „Krapfen backe so: Knete Graupen und Käse zusammen, forme daraus Krapfen von ter, erwünschten Gröstc. Gib Schmalz in einen heißen Kessel, tcue jedesmal einen oder zwei Krapfen hinein, wende sie öfters um, nehm: sie heraus, sobald sie gar sind, reibe sie mit Honrg oder Mohn ein und trage sie auf. Die Graupen dürsten wohl GrieS getvefen sein. Honig mußte den -Lucker ersehen, den die Alten nicht kannten.
Büchertisch.
Von der führenden völkischen Monatsschrift „Deutschlands Erneuerung" (H. F. Lehman'ns Wi'teg, München: Einzelheft 1,10 Mt.) ist das Maihesi erschienen, aus dem vor allem * er ungemein klare Aussatz des bekannten Wirt- schaftspolstikers O> Hinanzrat Dr. Bang „Der Wahnsinn dee Erfüllungspolitik" zu nennen ist. Aus gleicher Höhe bewegt sich Die Abhandlung des st ühcren Diplomatön Dr. Pröbster über .'Moderne Methoden der Eroberung". Aus dem weiteren Inhalt des reichhaltigen Heftes sei der Aufsatz des Professor o. Zreytagh-Loringhoven über „Reformen und Erhebung 1806/13" 'hervor- gehoben: dergleichen die Ärbeil „Rotwendigkeit uni) Bedeutung der olonien"K aus der Feder des altbewährten Kolon.alpolitikers General v. Lie- bert. Ferner schreibt u ,a. Pfarrer v. Traub über das heute so hcitz umstrittene Thema „Staat und Recht", Pros ' . . Widenbauer über den „Schwarzen M litariSmus".
— R e u e B u u st e i n e z u e i n e r Le dens- g e schichte Wolframs von E s ch e n ba ch türmt Albert Schreiber in Heft 7 von Panzer und Pet- C'vii bei Moritz Diesterweg in Frankfurt terauä-g.gebenen „Deulschen Forschungen" "uf. 'Das W>ri, das Ergebnis langjähriger gründli.ter archivalischer Stubäcn. gibt manches Reue über Wvls: 'ins Leser- und Hörerkreis, seine Besteh nrgen zu Wertheim. Wiltenterg und dem Lau.dgrusen Hermann, schließlich besonders interessante Darlegungen zu den rätselhaften Beziehungen Ws zur Steiermark. Ein umfassender Teil ter Arbeit gib: des Dichters Werdegang und die Entstehung feiner einzelnen Wer e Die gründli. c Phis i.gi'che Arbeit g bt ter Forschung neue, wesentliche Fingerzeige. eine lesbare Wol° frambiogvuphre kann und will sie nich: sein.
— Die Entwicklung des Tvdespro- -blems im Denken und Dichten vom Sturm und Drang zur Romantik ma:h! Rudolf Unger zum Gegenstand einer feinjin-
hält aus authentischer Feder moderne Theater angeht. Das heiligsten Daseinskainpf gegen lisnrus und brutales Geschäft.
Das.Werk ent« alles, was das Theater steht im Klassen-Materia-
Das Buch will
zeigen, ob das Theater von heute Daseinsberech- ligung hat, ob es tnnstlerische Werte hat, die seinen Kampf mit Zirkus und Film zu einer Kulturungelogenheit macht. Der Reichskunstwart Edwin R e d e l o b stellt in seinen einleitenden Zeilen die Bühne in die Bestrebungen der Zeit und weist ihr eine gewiß hochbedeutsame Rolle im Aufbau einer neuen Kultur zü. Architekten wie Zucker, Borchardt und Poelzig sagen Bedeutsames zur Theaterarchitektur. -lieber Drama, Dichter und Dühste sprechen der Verfasser. A Zweig. Schiebel Huth und Schmidtbvnn. Besonders interessant sind die Beiträge der Regisseure Herald, Haubach und vor allem Hartung. 'Aus den andern Themen sei H. Diebolds „Kritik" und Rud. Franks „ Provinz, Theater — Provinz- theater" genannt. Letzteres beleuchtet treffend die starken Werte, die Provinzbühnen wie Frankfurt oder Darmstadt für das Theaterleben geschaffen haben. ।
— Edgar Allan Poes Seltsame G es ch i ch t e n gibt PH. Reclam in einem handlichen und gut ausgestatteten Halbleinenband heraus. Poe ist einer ter vielgelesensten und spannendsten amerikanischen Erzähler. Seine seltsamen Geschichten sind die besten Erzeugnisse einer unheimlich schöpferischen Erfindungs- und Korn- binationsgab?, gleid) geistreich wie phantastisch.
einer Reihe Porträts bekannter Regisseure und Schauspieler und guten Wiedergaben ^moderner Bühnenbilder ausgestattet hat.
ntgen uno rurchdaanen -uvyanvrung, orr in oer Reihe der von Petersen und Panzer herauSge- gtbenen „Deutschen Forschungen" als Heft 9 bei Moritz Dirtsterwcg crschiewrn ist. Es sind vier Aussätze, die bestrebt sind, dem Dietheyschen Satz, daß das Verhältnis, welches am tiefsten und alb gemeinsten bas Gefühl unseres Daseins bestimmt, das des Lebens zum Tode ist, zur Wahrheit zu verhelfen. Das Todesproblem bei Herder, bei 2l_p Valis und Kleist wird geistvoll und klar vorgetragen und damit ein wertvoller Beb trag für die Erkenntnis des Lebensgefühls einer für die teutsche Kulturentwicklung hervorragend wichtigen Geistesepoche geliefert.
— DasdeutscheTheaterderGegenM toart nennt sich ein außerordentlich aufschlußreich er Sammelband, den Max Krell aus Beiträgen der bedeutendsten Führer und Mitarbeiter in ter Bühnenkunst unserer Tage zusammengesteM und der Münchener Verlag Rös l & C o. mit
überall erhältlich!
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Paul Henckels Paul Manning A. Wiruboff Rudolf Biebrach . Ali' Blütecher Gertrud Eysoldt . Robert Leffler
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Jasper Brinkenhof .
Anton Brinkenhof '
Kardel-Pin, genannt der Spökenkieker . '
Hans Stcdink, der Schmied Heinrich Jörn, Schmicdegeselle Jungfer Eli Lars, der Großknecht .... . . . .
„Alle Freunde der großen Künstlerin werden erfreut sein, ihren Liebling wieder in einer ihrer ureigensten Rollen zu sehen. Die stolze Herrenhoftochter des „Brinkenhof" könnte niemand besser verkörpern." Svend Gade, der feinfühlige, nordische Filmregisseur, hat um die Hauptdarstellerin . ein Ensemble von erlesenen Kräften versammelt, welche die ungeheuer spannende Handlung des Films mit eindringlichem Leben erfüllen.
Dieser Film macht die unvergeßlichen Erlebnisse auf der Leinwand lebendig, die Josef von Lauff in seinem Roman „Die Brink- schulte" auf dem Boden der westfälischen Erde abspielen läßt. Henny Porten, die große Verkörpert der Frauenschicksale, gibt die Figur der verwaisten Besitzerin eines großen Herrenhofes mit einer einzigartigen Vornehmheit, welche die Zuschauer bis zum letzten Augenblick in ihren Bann schlägt.
6 Akte nach dem Roman „Die Brinkschuitc" von Josef von Lauff. Regie: Svend Gade.


