Donnersrüg, 19. April 1924
Hr. 86 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhefsen)
Berlin
In Billionen Prozent
0,335
Banknote«.
Revart.
heute
Dr. H. R.
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S 3
Im Kampf aegen die Eisberqe.
Die Jagd auf Eisberge im 2l lantischen Oz<an hat wieder begonnen. und die Patrouiltenschiffe werden in den nächsten Monaten einen harten Kampf gegen diese gefährlichen Feinde der Schifffahrt führen. Nach dem furchtbaren Titanic-Lin- glück im Orhre 1912 wurde ja bekanntlich von den verschiedenen Völkern beschlossen, während der letzten Winter- und der Frühlingsmonate Patrouillen in den Vvrdatlantischen Ozean aus- zusenden, um die Bewegung der Eisberge zu beobachten. Seitdem hat man in diesem Kampf gegen die Eisberge mannigfache Erfahrungen gemacht, über die Stuart Martin in einem englischen Blatt berichtet. Die Versuche, die Berge durch das Abfeuern von Torpedos zu zerstören, erwiesen sich als nicht erfolgreich. Die unter den Seeleuten umlaufende Lieberlieferung, Latz Eisberge stets ein Echo hrrvorrufen, wurde ton den Patrouillen als nicht ganz richtig festgestellt. Ein Wachtdampfer begegnete 11 grosten Eisbergen, die rasch hintereinander folgten, aber obwohl das Schiff immer wieder seine Sirenen erschallen liest, kam von den fewaltigen Eismassen kein Echo. Man hat herausbekommen, dast nur solche Eisberge ein Echo haben, die eine glatte senkrechte Fläche zeigen, und selbst dann kann das Echo noch sehr irreführend feilt. Ein anderer
Turnen» Sport und Spiel.
• Leichtathletik. Am Sonntag trafen sich in Wetzlar die Sieger der Gruppen Gie- Hen-Butzbach, Wetzlar und Dillenburg zur Ermittlung des Bezirksmeisters im Früh- jahrswaldlau f. Die Iugendmannschaft des G. S. C. v. 1900, die bekanntlich vor 14 Tagen in Butzbach einen überlegenen Sieg landete, tonnte auch in Wetzlar gegen die weit stärkere und zahlreichere Konkurrenz das Feld behaupten. 3n derselben Reihenfolge wie in Butzbach passierte die Mannschaft mit Depperling, Rohrbach und Fehn das Ziel.
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Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Rückgang der britischen Arbeitslosenziffer.
London, 9. April. (WB.) Reuter zufolge betrug die Zahl der Beschäftigungslosen am 31 März in England 1 058 000, das sind 5219 weniger als in der Vorwoche und 227 323 wenige- als bei Beginn des Zahres.
Der amerikanische Oelfkmrdal.
London, 9. April. (WB.) Rester meldet gus Great Falls: Senator Wheeler ist von der Zury beschuldigt worden, Geld angenvm» men zu haben, um, nad^Dem er Senator geworden war, die Gewährung von Kvnzessroaen für Petroleum zu beeinflussen.
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Glaube in Bezug auf die Eisberge, den die Patrouillenschiffe zerstört haben, ist die 2lnnahme. dast ein Gefühl von Kälte m der Rahe eines Eisberges verspürt werde. Man empfand diesen kalten Anhauch nur Dann, wenn man dem Cöerg aut weniger als 100 Meter nahe gekommen war und ein starker Wind ging. Ebenso wenig wird das Vorhändeirfein von Eisbergen durch Vögel angekündigt, wie lange Zeit behauptet wurde, und es ist auch kein Heller Schein über ben Eisbergen M bemerken. Man kann diese Ungetüme nur durch genaueste Beobachtung von dem Lugaus der Schiffe fest stellen. Das Beschießen von Eisbergen mit schweren Granaten hat nur zur Folge, dast Sie Eismassen umk.ppen und dann mit der unteren Seite zum Himmel vagen. Bei Eisbergen, die sich bereits im schmelzenden Zustand befinden bleiben die Granaten auch in der Masse stecken ohne eine Wirkung zu tun. Die Männer der Eisberg-Patrouil en sind alle erfahrene S ebären die auf eine lange Ausbildung zurückblicken Sie haben nicht nur die Aufgabe, die Eisberge zu sichten, sondern auch Verunglückte, die sich auf Eisschollen geflüchtet haben, zu retten Es vergeht kein Monat, ohne dast einige Schiffbrüchiac auf solchen Eisbergen, manchmal auch auf kleinen Eisschollen, gerettet werden. Zeder Mipitän weist wie gvost die Gefahr der Eisberge im Frühjahr -ift. So tourben tm Frühahr 1890 5 Schiffe durch fie bernidytet 1899 II Schiffe, und erst seit man bei den Fahrten von Reufundland aus Eis- berg lotsen benutzt, herrscht eine gewisse Sicherheit. Mese Lotsen, die genau über die Lage der Eisberge unterricht find, findet man in St. Johns-Hafen. Es sind wetterharte See- fettte, die ihr ganzes Leiben im Kampf aeno* die Eisberge verbracht haben.
Lebensversicherungsbank AG. ist am 7. April die „Gothaer Allgemeine Versicherungsbank 21.®.“ mit dem Sitz in Gotha gegründet worden. Das Aktienkapital, von dem die beiden Anstalten 70 Prozent übernommen haben, beträgt 1 Milli m Goldmark. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Unfall* und Haktpslichtversicherung im Zn-- und 2lusland.
* An ha ltische Pfandbriefanstalt. Der Anhalttsche Staat will seiner Staatsschuldenverwaltung eine Pfandbries anstatt angliedern, die das Recht erhält, Pfandbriefe gegen hypothekarische Sicherheit auszugeben. Auf diese Weise sollen Mittel zur Förderung des Wohnungsbaues durch Hergabe von Darlehen und zur Gewährung von Krediten an die Landwirtschaft beschafft werden.
* Die Wirtschaftslage in Bayern. Heber die bayrische Wirtschaftslage liegen neue Berichte der Handelskammern vor. die erkennen lassen, Last die Fabriken in Oberfranken zum weitaus größten Teil gut beschäftigt sind, Last aber doch in den allermeisten Fällen von einem 23)11= betrieb keine Rede sein kann. 3n ilnterfranten wird durch den Kapitalmangel, die hohen Frachten und die schveve Steuerlast die Entwicklung anscheinend noch gehemmt.
Berliner Dorfe.
B e r l i n, 9. April. (Wolff.) Infolge drückender Geldknappheit fand die Abstohung der Effekten ihren Fortgang. Verschärft wurde der Verkaufs- anbrang durch Zwangs- und Selbstexekutionen und Qlbgaben der Baissespekulation. Verschärft wurde die schwierige Geldmarktlage durch die bevorstehenden groben Stenerleistungen. Andererseits wurde die Aufnahmefähigkeit des Marttes beeinträchtigt durch die 2kachricht von der lebensgefährlichen Erkrankung des Grobindustriellen H igo Stinnes. Bei der starken Qterftimmung der Börse übten daher die anfangs vorliegenden 2terEauf&rufträge einen empfindlichen Kursdruck aus. Von Montanpapieren verloren Bochumer, Deutsch-Luxemburger,Gel- senLirchener, Kattowiher und Oberschlesische Äsen- tnbuftrie 4 bis 5 Billionen Prozent. Die 2terlüfte der sonstigen Zndustriepapiere blieben unter Berücksichtigung des niedrigen Kursstandes kaum dahinter zurück. Etwas widerstandsfähiger erwies sich der Dankaktienmarkt, doch gaben Berliner Handelsgesellschaft. Disconto- und Darmstädter Dank etwa 1 Billion Prozent nach. Von Schifffahrtspapieren bübten die schwersten Werte etwa 2 Billionen Prozent em. Ziemlich gut behauptet blieben wieder ausländische Renten. QM festerer Aufnahmelust gestaltete sich das Geschäft bei weiter abbröckelnden Kursen im Verlaufe recht schleppend.
Frankfurter Börse.
Frankfurta. M.,9. April. Tendenz: ■Unregelmäßig. — Die immer noch anhaltend) Geldknappheit hindert vorerst eine lebhafte G.schäfts- betoegung. Die Hinweise darauf, dast durch die nun schon fett Wochen auf den Effektenmärkten lastende Depression die Kurse in einem Maste herabgedrückt worden sind, dast man vielfach eine Aktie für wenige Goldmarkk erwerben kann, werden nicht nur an der Börse, sondern auch in Len Kreisen des Publikums in immer gröberer Zahl geäußert. Die -Umsätze hielten sich auch heute in engen Grenzen. Am Montanaktienmarkt war die Tendenz anfangs wieder schwach. Die führenden Aktien, wie Phönix, Rheinstahl. Caro, Luxemburger geben nach Ruhig lagen Maschinen- und Metallwerte, von denen nur Metallgesell- schaft Frankfurt a. M etwas lebhafter umgeseht wurden. Maschinen Karlsruhe behauptet. Hed- dernheimer Kupfer büstten ein. auch Kleyer und Daimler etwas schwächer. Elektro Papiere zeigten sich mit wenigen Ausnahmen behauptet. A. E. G., auch Licht und Kvast waren vorübergehend lebhaft gehandelt. Anilinwerte fanden zu behaupteten Kursen Aufnahme. Holzverkohlung. Sche de- anstalt ohne nennenswerte Bewegung. Rütgers» werke abgeschwächt. Zuckevakten stellten sich bi erster Rvtiz vereinzelt etwas erholt. Zellstoff- werte, in denen die Umsätze etwas lebhafter waren, zeigten keine gröberen Kursverände ungen: Waldhof kamen später leichter. Zu erwähnen wären noch Phil. Holzmann, welche angeboen waren. Rorddeutscher Lloyd und Hapag schwächten sich ab. Don den Bankaktien ist wenig zu erwähnen. Westbank lagen schwach. Heimische Anleihen ruhig. Sproz. Reichsanleihe stellten sich bei erster Rotiz auf 92,5 Milld. Die Haltung der ausläichischen Renten war nicht einheitlich. Zolltürken und Bagdad 11 behauptet. 3m Frei- Verkehr biteben die Umsätze wieder sehr bescheiden. Die Kurse tagen vielfach bei Beginn behauptet. Es gingen u. a. um: Agi 43/4. Decker 83A, Decker Kohle 86/s, Krügershall 7, Gvowag 0,2121/2, Rastatter Waggon 6, Drown Boveri 2,7. Hansa Lloyd 1,7, Ludwigsburger Porzellan 2y4, Ufa 53/i Billionen.
Gietzener StaMtheater.
Gastspiel der FrankfurterOper.
Zar und Zknmermarm.
Komische Oper von Albert Lortzing.
Lorhings .Zar und Zimmermann", mit dem die Frankfurter Oper eine Reihe von Gastspielen eröffnete, ist für Ausflüge in Me «Provinz" besonders beliebt und bewährt. Die Aufführung erhob sich aber leider musikalisch auch nicht über ein mittleres ^Provinz"- Niveau, so daß das Schwergewicht sehr zu Un- gunsten einer einheitlichen Gefamtwirkung allzu stark auf der Seite des Darstellerischen ruhte. Und w i e duftig und graziös, wie sprühend und nuanciert, wie sprechend kann man diese im wahrsten Sinne volkstümliche Part tur gestalten für deren Auslegung Kurt Kretschmar zeichnete! Diesmal war die Färbung viel zu eintönig. Die Melodiosität Lorhings bedarf wohl einer behutsamen Abgrenzung gegen Sentimentalität der Wiedergabe, sie verlangt aber auch eine liebevolle Hervorhebung der zeichnerischen Linie, eine geistreiche Betonung der Komik und Drastik des Orchesterklangs, in denen sich all die burlesken Einfälle und derben Spässe der Szene spiegeln.
Der Konnex mit der Bühne war überhaupt nicht sonderlich gewahrt. Schade! Etwas mehr Retou- chiernng und geschickte Abdämpfung wäre sicherlich auch dem stimmlich diffizilen Herrn von Schenk angenehmer gewesen, der im Gebrauch seiner Mittel eine gewisse Oefonomte walten lassen muh. Er tat es mit erstaunlicher Virtuosität, die den Erfolg seiner hervorragenden schauspielerischen Leistung noch erhöhte. Rur mochte es hin und wieder scheinen, daß dieser „schwachköpfige Bür
germeister" sogar einen Buffo lar'fieren könne. Die beiden Peter erschienen nicht in der Gestalt der Herren vom Scheidt und Riedel, die der Zettel verhieß sondern wurden von den Herren Breitenfeld und Schramm agiert. Breitenfelds lyrischer Dariton mag sich wohl selbst in der Rolle des Zaren nicht sonderlich Wohl fühlen: seine ganze Veranlagung neigt von jeher stark nach der gesanglichen Seite und gestattet chm keine allzu große darstellerische D weglichkrft. Der Peter Iwanow Hermann Schramms war bag gen eine in sich ausgeglichene Leistung. Marti Schellenberg mit ihrer bemerkenswert frischen Soubrettenstimme mimte eine recht liebenswerte Richte des alten Schwachkopfs. Die übrigen Rollen fügten sich unter Franz Wartenbergs beschwingter Spielleitung dem Ganzen befriedigend ein. Der Chor, das Schmerzenskind der Frankfurter Oper, zeigte sich nicht gerade auf sonderlicher Höhe, dagegen hielt sich das Solistenemseble stellenweise, besonders im Sextett des zweiten Akt s, recht gut. Die szenische Ausstattung bot keine Ueberraschung, das illufionslose Schluß- bilb war dürftig.
Das offenbar stark besetzte HauS war in sehr aufgeräumter Stimmung. Kein Wunder! Schreibt doch Lortzing. der gewiegte Theaterfachmann der sich als Schauspieler, Sänger und Kapellmeister in einer Person der Bühnenwirkung seiner Opern sehr wohl bewußt war, selbst einmal in einem Brief vorn März 1844 (Albert Lortzing, Gesammelte Briefe, heraus- gegeben von Georg Richard Kruse, Verlag Gustav Bosse, Regensburg): „Der „Zar" ist leicht darzustellen, er enthält durchweg unbedingt wirkungsvolle Rollen die von den Dar-
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 9. April. Der Produktenmarki wies dieselbe Lustlosigkeit wie an den letzten Tagen auf. Vom Inland wurde wenig angeboten, während der Bedarf mit Käufen zurückhält und Mehrforderungen nicht bewilligen will, zumal das Mehlgeschäft sich recht schwierig gestaltet. Der Geldmangel erschwert den Absatz von Gerste an die Brauer und Graupenfabriken. Aach Futtergerste wird wenig umgesetzt. Der Absatz von Hafer für die Küste und für den Konsum wird gehindert durch die hohen Preissorderun- gen. Für Kleie hat das fruchtbare Wetter die Kauflust vermindert. Es notierten für je 1000 Kilo. Weizen, märf. 169 bis 175 (ruhig), pomm. 165 bis 167 (ruhig), Roggen, märf. 135 bis 141 (ruhig), pomm. 131 bis 135 (ruhig), westpreuh. 131 bis 132 (ruhig). Braugerste 170 bis 190 (ruhig), Futtergerste 155 bis 165 (ruhig), Hafer, märf. 124 bis 131 (ruhig), Pomm. 120 bis 128 (ruhig), Raps 310 (ruhig), Leinsaat 410 bis 415 (ruhig): für je 100 Kilo: Weizenmehl 25 bis 27 (ruhig), Roggenmehl 21 bis 23,25 (ruhig), Wei- zenkleie 10,70 bis 10,80 (ruhig), Roggenkleie 8,50 bis 8,60 (ruhig), Diktoriaerbsen 27 bis 29. kleine Erbsen 16 bis 17, Futtererbsen -13,50 bis 14, Peluschken 12,50 bis 14, Ackerbohnen 16 biS 18, Wicken 12 bis 14. Lupinen, blau 12.50 bis 13, Seradella, alt 16 bis 17, neu 12 bis 15, Rapskuchen 11,50, Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschnitzel 9.70 bis 9,80 Mark.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 9 Aprcll. Es notierten für je 100 Kilo: Weizen. Wetterauer 17,90 bis 18,25 Roggen 16 bis 16.50, Braugerste 20 bis 21, Hafer, inländ. 15 bis 15,50, Weizenmehl, südd. Spezial 0 27,25 bis 28. Roggenmehl 23,25 bis 23,75, Weizen- und Roggenkleie 9,75 bis 10,50, MaiS, geCb 19£5 bis 20 Mark. Lenden:z Ruhig.
stoßend. Beide Obel werden sofort in voll kommen unschädlicher Weise beseitigt durch die bewährte Zahnpaste Chlorodont, wirksam unterstützt durch €hl orodont - Mundwasser, überall zu haben.
• Uecher die Kursberechnung bei GntrichtungdesGegenwertesfürab- -gelieferte ausländische Vermögens- Hegen stände teilt der Kommissar für De- wisenerfassung mit: Mit Ablauf der über bie Ablieferung ausländischer Vermögensgegenstände gesetzten Fristen kommt auch der Dorzugskurs Dvn 95 Prozent bei Entrichtung des Gegenwertes 6prozentigen Schatzanweisungen, fällig 1932, iin Fortfall. Dieser Vorzugsturs ist für dieDackec Der ordnungsmäßigen Ablieferungen nach dem j25. Rvvember 1923 im Hinblick auf Paragraph 7 Her Verordnung vom 25. August 1923 aus Billig- reitsgründen auch für Schahanweisungen gewährt worden. Für Ablieferungen, die nach dem 25. März 1924 Mit Abwendung der Zwangsvollstreckung erfolgen, werden jedoch die als Gegenwert bestimmten 6prozentigen Schahanweisungen des Deiches von 1923, fällig 1932, zu 100 Prozent berechnet. Eine Ausnahme gilt lediglich- für die Falle, in denen der Kommissar für Devisen- > erfafhmg (und zwar vor Ablauf der Frist) Stundung gewährt oder die Gewährung des Vorzugs- Kurses ausdrücklich zugebilligt hat. 3n diesen Fällen wird der Dorzugskurs, jedoch nur bis zum 15. April 1924, gewährt
• Erweiterung des Gvtha-Konzerns. Unter Führung der Got'-aer Feuer- verficherungsbank AG. und der Reuen Gv.haer
Pries
73,78 P7.32
70,17
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*—
Gelb
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21,03
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2,34
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eitthätt die wichtigsten Snmh. stosse i>er menschlichen Währung anö ist somit ein ganz vorzügliches Xäbr- uaö Kräftigungsmittel?
MAQTWIO &VQ0EL DRESDEN
®en..??ertr u Fnbriklnger: Albert Goebel, Cassel. Wönimratze 23, fternruf ,722t 2790^
Deutsche Wcrtb. Dollar-Aul. dto.Doll.-Schay-Antvctsung.') 4% HoOfflrfaa. ........ vk Äoldmettkan« ..... Btt Handelsgesellschaft.
erz- und Privat-Bonk, t. und Naljonalbank . Dentiche Dank.........
Deutsche BercinSbank .... DtSconto Lommandtt .... Metallbank.........
Mitteldeutsche Lreditbank. . Oeüerr-ichtsche LredUanstaU Westbank.......... •
Bochumer ®nt . . . .. « .
Suderu»......
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»Luxemburg irchener Bergwerk». .
©orpener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laucahütte...........
Öberbedorf. .........
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Ktebeck Montan ....... lellu» Bergbau........
Hamburg.Smertka Pater, .
Norddeutscher Lloyd.....
brramische Werke Albin ..
Zementwerk Heidelb«« . . Philipp Holzmmm .....
Anolo-Cont.-Kuano Badische Anilin........
Chemische Mahrx Alapio. . . Goldschmidt.......
Griesheimer Electron ....
Höchster Narbwerke......
Holzverkohlung........
Rütgerswerke Scheidcanstalt.........
«Be Tl-ktrir«tLte^«fellschaft vergmann.....
Moinkraftwerke
Vchuckerr
Siemens A Halste .....
Adlerwerke Kley«
Daimler Motor«». .....
Heyligenstaedt.........
Megutn.........
frankfurter Armaturen . .. zronscrvcnfabrlk Braun . . . Mclallgesellschaft Frankfurt. Per. Union .......
Schuhfabrik Herz Sichel..............
Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
•) Dom Rückzahlungswert.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AireS, London, Mu» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.
Wirtschaft.
Die Reichsbank Ende März.
Der Ausweis der Reichsbank vom 61. März läßt beträchtlich gesteigerte Kredit- ansprüche an die Zentralnvtenbank und erhebliche Abstüsfe oon Zahlllngsmiiteln in den Dertehr erkennen Die Zunahme ist, abgesehen von der Erteilung weiterer unumgänglich notwendiger Rentenmarfkredite an die Landwirtschaft, auf die besonderen, im wesentlichen vorübergehenden Erfordernisse des Dierteljahrsschlusses zurückzu- fützren.
Die gesamte Kapitalanlage flieg um 180,6 auf 1911,1 Tritt. Mk. Don der Erhöhung entfallen 75,3 Tritt. Mk. auf Papiermarkkredite: die Papiermariwechselbestände vermehrten sich vämlich um 74,6 auf 671,2, die Papiermarflom- barbforberungen um 0,7 auf 28,4 Tritt. Mk. Der größere Teil der Reuausleihungen betraf auch in der Derichtswoche wieder Rentenmarfkredite: chaS Rentemnarttombardkont) nahm zwar von neuem um 13,5 auf 114,7 Mill. Rentemnarf ab, dagegen wuchs das Rentenmarfwechsettonto — namentlich durch die erwähnte Kiediigewährung an die 5-andwirfschaft — um 118,7 auf 1096,3 Millionen Renten mark
Aus der Passivseite erfuhr der Bank- «totenumlauf zum Quartalswechsel eine Er- chöhang um 83,4 auf 689,9 Tritt. Mk. Die fremden Gelder der Bank gingen im ganzen um 87,8 auf 704,7 Tritt. Mk. zurück, während den Papiermarkguthaben 10L Tritt. Mk. neu zuflvssen, verminderten sich die tRenteranarfgutbaben um 98,7 Mill. Rtm. Demgemäß beliefen sich die SMiiermarfetnlagen am 31. März auf 356,3 Trill. DU., die Rentenmurkernkrgen auf 348,4 Mill. Rlm
Den starken Rentenmarkanforderungen ent» Sprechend erhöhte die Reichs bank das ihr bei der Rentenbank zur Verfügung stehende Darlehen um 300 auf 800 Mill. Rtm Für dieDeständederBantanRentenbank- sche t neu ergab sich aus den Geschäften m ätenternnarf insgesamt eine Vermehrung um 141,3 auf 225,4 Mitt. Rtm.
Die Ausleihung der Reichs dar Ichnskassen er» tnäfügten sich weiter um 2,1 auf 4,1 Trill. Mk., auf welchen Betrag infolgedessen auch der Bestand der Reichsbank an Darlehns- jassenscheinen zurückging.
Die Zunahme des ausgewiesenen Goldbestandes um 33 000 Goldmark rührt her aus 21b- lieferangen von Gold, die auf Grund der Der- Otimang des Reichspräsidenten über die Ablieferung ausländischer Dermögensgegenstände vom 25. August 1923 erfolgt sind und der Reichs bank zugeführt wurden. *
Die Grotzhandelsindexziffer.
Die auf den Stichtag des 8. April berech- inete Großhandelsindexziffer des jStatistischen AeichsamtS ist gegenüber dem kStande vom 1. 4. (122,0) mit 122,3 fast u n verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen flauten: Lebensrnittel 107,7 (Vorwoche 107,7), Gavvn die Gruppe Getreide und .Kartoffeln 89,7 (88,9), 2ndustriestoffe 149,7 (148,9), davon chie Gruppe Kohle und Eisen 139,1 (139,0), Inlandswaren 109,9 (109,6), Einfuhrwaren 184,6 (184,3).
Schluß. fiu t
8. 4.
0,095
0,510
0,271'
0,870
0,301
Kurs 9.4, 0,090-.
0,500 0,2.0 0,950
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Kurs 8.4.
0,0921
0,500
ftellern nichts ungewohntes verlangen, auch bei mäßiger Besetzung umz^bringen smd." 3n demselben Schreiben beklagt sich der Meister, der „Genremaler der komischen Figuren des deutschen Spießbürgertums" . bereits damals aber, also in der Blütezeit der Spieloper über mangelnde Leichtigkeit des Spiels und des Vortrags. Unb
________ Datum:
5% Deutsche Relch«aule«v, 4V-> Deutsche RelchSauletyt - S’/»*/«’©«410)6 Rcichsanüthe
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Report. %
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Amtliche Notierung
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Brst.-Nntw.
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73,78
1
1
Spanien.
Wien in "$).•
66,33
56,61
56,33
66,64
1
1
Lest.adgeck.
6,08 12,71
6,12
6,08
6,12
2
2
Prag. . Budapest.
12,79
12,71
6,03
12,79
1
1
6,08
6J2
6,12
25
10
Buen^AireZ
1,375
3,29
1,795
1,385 3.31
1.W3
1,375
1,385
1
1
Bulgarien . Japan .. . Nio be Jan.
3,29
1,795
3.31
1,805
10 1
5
1
0^85
6,495
0,485
0,495
5
1
Belgrad •
,6,63
6,67
5,63
6
8
Ltltadon .
13,21
13.29
'3,21
13.29
1
1


