(Dachdruck verboten.)
68. Fortsetzung.
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intfer Basetn wäre eS boTD geschehen. Ote mögen Kultur und Religion von uns airnehanen. Trotzdem bleiben sie, was sie sind: der bekehrte Chinese — Chinese, der bekehrte Schwarze — Afrikaner.
Betrachten Sie $te Verhältnisse in Amerika. Sie sind jetzt so wert gediehen, dah es sich für die Weihen um Sein und Nichtsein handelt. Die ewigen Kompromisse haben ausgehört. Die Ereignisse der nächsten Zeit werden ydgen, wer weichen muh.
Auch die Gemischtrasfigen gehören nicht zu uns. Das hat schon vor 150 Jahren der Graf Gobineau klar erkcvrnt, als er sagte, dah infolge der Rassenmischung nicht nur die Vorzüge, sondern auch die Fehler an Stärke einbühen. Die Schmie- rigkeit, das Ganze im Einklang zu bringen, erzeugt Anarchie, und je mehr diese Anarchie zu- nimmt, desto mehr buht die beste, reichste, glücklichste Zufuhr an Wert ein.
Wenn also die Mischungen innerhalb einer gewissen Grenze für die Masse der Menschheit günstig sind, sie heben und veredeln, so geschieht dies bod) nur auf Kosten dieser Menschheit selbst, da sie sie in ihren edelsten Elementen herab- drucken, entkräften, erniedrigen, entgipfeln.
Darum ist es unsere vornehmste Aufgabe, unfere Rasse reinzuhalten. Rur die reine weihe Rasse tarnt die Aufgabe erfüllen, die ste zu erfüllen hat."
„(5ie haben recht, Herr Isenbrandt. Unb doch kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dah einstmals die Zeit kommen wird, wo der Glaube an das Evangelium von der Ueberlegen- he'll der weihen Rasse schwindet, wo wir anderen, kräftigeren Rassen weichen müssen. Richt immer wird Europa die Burg der weihen Rasse bleiben.
Selbst wenn Sie einen guten Bohnenkaffee und die richtigen Zusätze und Würzstoffe haben, ist es immer noch schwierig, das richtige Verhältnis zu treffen. Jedesmal schmeckt der Kaffee anders.
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12. April । Uhr last.
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®n Roman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik.
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Die ewige Klrtnstaatevet verzehrt zu virt vvw ihren Kräften.
Ich kenne China seit einem Menschenalter Der Aufschwung der letzten Jahrzehnte wird an» halten. Die durchaus konservative Gesinnung der Chinesen hindert ihn nicht, sie fordert ihn. Trotzdem China als Industriestaat noch jung ist, ist es an wirtschaftlicher Organisation schon sehr weit entwickelt. Soziale Fragen existieren nicht. Trotz seiner ungeheuren Ausdehnung ist von einem Ende des Reiches bis zum anderen bei der eingeborenen Rasse ein und dasselbe Verständnis für die Kultur verbreitet, die es besitzt. Vergleiche rch seine Jahrtausende alte Zivilisation rmt der europäischen, so kommt mir die letztere vor wie eines jener auf Zeit austauchenden Eilande, welche die Gewalt unterseeischer Vulkane über den Meeresspiegel empor gehoben hat. Der zerstören-' den Einwirkung der Strömungen Preisgegeben und von den Kräften, die sie zuerst gehalten, verlassen, geben sie eines Tages nach, und ihre Trümmer versinken wieder In den siegreichen Fluten . .
„Alles ist im Fliehen, alles in der Entwicklung, Herr Witthusen. Einmal wird die Bürd« des weihen Mannes von seiaen Schultern genommen werden, und ein stärkerer. . . vielleicht ein Schwarzer . . . vielleicht ein Gelber wird sie auf sich nehmen. Aber der Tag liegt in grauer Ferne Roch sind die Kräfte der weihen Rasse nicht verbraucht. Tie Gefahren, die ihr drohen, werden ein Jungbrunnen für sie sein.
Gröhe Taten, grober als die Welt ahnt, harren ihrer, und der Kommandostab wird fester in ihrer Hand ruhen als je.
(Fortsetzung folgt.)
ytng der Blick ZfeovrandtS cm der Tür, durch die sie geschritten war.
„Dah ich von Mr. Cameron so furchtbar getäuscht worden bin, kann ich immer noch nicht verwinden," fuhr Witthusen fort. „Wäre er nicht gewesen, würde ich mein Haus in Kaschgar schleunigst liquidiert und mich mit dem Erlös rechtzeitig in Sicherheit gebracht haben. Zu spät muh ich ei>n- sehen, dah das ganze lächerliche Verfahren gegen mich mir auf die Intrigen dieses Menschen zurückzuführen ist.
Ich Lenne ihn nun schon seit vielen Jahren und habe ihn stets für einen Gentleman gehalten. Ich farmte seine Geschichte, und ein gewisses Mitleid mit seinem harten Geschick lieh den Verkehr mit ihm enger werden. Er hat in den ersten Jahren unterer Bekanntschaft häufig von seinem PvMeh um die englische Lordschaft erzählt. Seine Verbitterung war mir durchaus verständlich, und ich machte ihm keinen Hehl aus meinen Sympathien. Dah er aber in seinem Hah gegen die weihe Rasse so weit gehen könnte, als Agent der chinesischen Regierung tätig $u sein, hätte ich niemals für möglich gehalten.'
„Die Engländer waren durchaus im Recht, als sie die Erbschaft Lowdale dem reinrassigen Erben zusprachsn."
Eine gewisse Schärfe lag in der Erwiderung Isenbraindts, und in der gleichen Tonart fuhr « fort: „Es war falsch und leichtsinnig gehandelt, wenn früher unsere Propheten aller Welt die Gleichberechtigung versprachen. Hc&erati auf der Erde rufen jetzt die schwarzen, braunen, die gelben Rassen nach Freiheit. Freiheit für alle Farben des Spektrums . . . Wehe uns, wenn wir ihnen entgcgvnfommenl Um unsere Herrschaft und um n~r~i wir in ii— iMMiwwaiMFiw rwi innim-iir ...................
In Wlernt) hatte sich Witthusen alsbald mit feinen alten Geschäftsfreunden In Kaschgar in Verbindung gesetzt, um sich sein Besitztum und seine Warenvorräte zu sichern. Sie waren immer noch txxt den Chinesen beschlagnahmt, und es bestcmd wenig Hoffnung, sie freizubekommen.
Jetzt, nachdem die Gefangenen dem Arm der chinesischen Machthaber entronnen waren, beeilte man sich, das gewalttätige illegale Verfahren in ein gesetzmäßig^ au verwandeln. Ein regelrechter Prozeh wegen Landesverrates wurde gegen Witthusen eingeleitet. Dis er beendet, konnten Jahre vergehen. _ _
'S le Sorge um seinen Besitz und um die Zukunft Marias trübte den Blick Wltthusens. So waren ihm die feinen Fäden entgangen, die sich zwischen Isenbrandt und Maria woben. 21m Ende eines arbeitsreichen Lebens sah er sich als Bettler, and der Gedanke an die Zukunft lieh ihn die Freude über die Rettung aus der Gefangenschaft manchmal vergessen. 2luch jetzt hatte er wieder einmal seinen Sorgen Luft gemacht und halb im Scherz und halb im Ernst für Marias Zukunft ein wenig rosiges Prognostikum gegeben. $a hatten die beiden einander lächelnd in die 2lugen gesehen, bis ein Zucken um Marias Lippen spielte, bis ein leichter Schleier sich txm ihre Augen legte. Klopfenden Herzens war sie aufgesprungen und in das Haus geeilt. Wie gebannt
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Entgegen anderslautenden Gerüchten erkläre ich hiermit, daß ich noch nie die Absicht hatte, mein Haus zu verkaufen.
Diese, anscheinend in böswilliger Art gemachten Angaben entsprechen nicht der Wahrheit, und werde ich künftighin gegen die Verbreiter dieses Gerüchtes gerichtlich vorgehen.
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