Ausgabe 
10.1.1924
 
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SkWlelMMMMMI!

tettimg. 'Bcrtot

>o^ al7emo7ratisch? 3gl-

um jahvrlang por-

Etwas Aehnliches hat Gießen noch nicht gesehen!

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Ab Montag:

Die Königin von Saba

erhoben toerteit;

fl. über die Qlnfprüdfr? aul dntr Tkretn5anmg, durch Me ter Arbeiter für bi« Zeit nach Be­endigung te5 2lite tsterhlltmsse; In fettet ge- wecteichen XätlgMi bescheäntt wird.

Streitigkeiten übei eine Äonwnttonalftraf'e, thtldy? für den 5-111 bedungen ist, bif) her Ar­beiter nach B<- n tigung b.» Arb.lt»verhiltnlstoS ein solches bei antern Artettg.'b rn eing-cht o:tr ein eigene Geschäft erricht.t gehören nt4>'. zur Zuständige it te^ G w rteg-ri-ts

Zur 3uftänbtgteit te4 Gew rbeg-richt? ge­hören ferner Streitigkeiten ober oben unter Ar. 1 bis 4 bezeichneten Art zwischen Per o i, welche für bestimmte Gew rtetreitente aufjer alb der Arbeitsstätte der le>teren mit Anfertigung gctnecblid^r Gr-eugnisse b fAäfttjt fin > (^etm- arbeitet. HauSg w. rb.tr ib nbei un> ihren Ar- teitgetern. einerlei o') die Beschäft gun, aul die Tcrarbcitung ober Bearbe t mz te ben Heim­arbeitern von ben Arbeitg b?r.r gelieferten Roh­stoffe ober Ha b abrikate b schränkt ist ober ob diese Personen die Rohstoff: oter Halb abrikate. melche sie bearbeiten oder ver.rrb.-it -n se bst be­schaffen. DaS Gleiche gilt von 6tieit gteito t b t oben unter Ar. 3 beteichneten Art zwischen solchen Hau-gewertett'identen unteveinanter.

5od)id)Ulnad)rid>ten-

Akademische Ghrmtg.

Die philosophische Fakultät der llnfberfltät (Srtangen verlieb Herrn Paul Schumann, tem älteren Teilhaber der Derlaasbuch Handlung 3. Engelhorn- Aachs, in Stuttgart, die all besonderen Zweig Deographie pflegt, in Würdi­gung seiner teicerragenbcn Terblcnfle um diese Wissenschaft und auS Anlah de- 40jührigen Jubiläum- der _F.'tschungcn zur deutschen Lan­des- und Volkskunde" die Würde ein«- Doktor der Philosophie ehrenhalber.

(Ehre deine Mutter)

Ein tiefargreifende» Drama In 7 Kapiteln aus dem Leben einer Mutter.

In den Hauptrollen Amerikas bedeutendste Künstlerschaft

Dio stillen Tragödien sind die schwersten. Ihr Schauplatz Ist die Man sehen bimst, ihr Opfer ein ulüok beraubtes Her». Darum sind diese TrngMIen so ergreifend, well Ihre Hauptakteur« duld«'n ohne zu klagen, well sich Ihr Weh nicht In Stürmen austobt, well es keunch verschlossen niemand »u Zeugen und Helfern aufruft, weil das reuer eines bchmerzes Jaut'os In rieh verbrennt. Nur Güte und der U Ule zur Meuscheukenntni» öffnen dem teilnehmenden lllcke In diese sorgsam gehüteten wehen Gehehnnlue der Seele, und In thrfurcht steht er vor der Passion eines Harzen*. Keine der siillen Tra­gödien aber kann so sehr ergreifen, wie das Leid einer Mutter Der Anblick mütterlichen Leidens swingt In das härteste Auge die veredelnde Trine, erweckt in der verlorensten Natur den erloschenen Funken reinster Menschlichkeit zu neuer strahlender \\ Anne.

Halten wir nicht alle einst ein Heim, In dem FUernSorgfalt, in dem Mutterliebe unk.umb. -te. umfriedete, beglückte? Und sind nicht die gerade die Aermsten, die nie den streichelnden Segen einer Mutterhand auf Ihrem Scheitel fühlten? Ist aber nicht die Mutter die AllerAnnste. die nach tausend Mühen, Sorgen und Hoffnungen ihre Kinder verliert? Mag sie ihr der frühe Tod entreißen, mag sie das harte Leben der Muttor entführen, dem mütterlichen Herzen entfremden ...

Wie Zeitungen über diesen Film urteilen:

Aieerlkis: Tausend*, welche eich vom Elternhanse los gesagt hatten, sind wieder Ins Elternhaus zurückgekehrt oder hatten die Korrespondent wieder mit dem Eltern­haus ausgenommen. Es gibt Fllmwunder. aber auch Wunder-Filme.

Berlin: Das Publikum stand im Banne, etwas Große», etwas Gewaltiges erlebt zu haben und Tausende gingen gesenkten Hauptes den Ausgingen des Theaters zu ... .

Wir bitten höflichst um den Besuch der Nachmittags-Vorstellungen.

In Vorbereitung:

Der Boxerkönig von Neuyork

Der Film unerhörtester Sensationen.

Ab morgen Freitag

der Original amerikanische G -»Ofilm, welcher monatelang Im .Capitol* en Neuyork mit dem geboten Erfolge vorgeführt wurde:

Das alte Nest

gezaubert haben.

Ädtfre Otte, bk irt* In Dieh-en während zuxrter Di U r mit ihrer Ku rst all Soubrette In zahlreichen Operetten erfreut hat, fhielt in die­sem Dinier im Jrvi.tg Pl^ce Th.'a'er in Teu- york Aus der Aeuvorter Presse ist ersichtlich, dah die ÄünM.rln aus ter Bühnr grohe Erfolge zu verzeichnen hat und im G.'^llschastsloben sich alsenthalb.n besonderer Beliebtheit erfreut.

«icsscncr Lerastammcr.

Diehen, 8 Ian Der trotz seiner 20 Jahre toegen Diebsiabls wiederholt vorbestrafte und nunmehr rückfällige Willy S e h te°. l d aus München wurde wegen Beihilfe zum Pserdedieb- stahl zu einer Gefängnisstrafe vo n 17.> Iahren und -u fünf Iahren Ehrverlust ver­urteilt. Sr hat Wache gestanden, al- einige De- nossen von Ihm - die deshalb bereit» bestraft worden sind nach gemeinsamer Verabredung In Rodhetm v d H in die Hofreite eines Vast- Wirts einbrachen und zwei Pferde mit Gescwrr stahlen. SctzboldS Iugend wegen nahm das Ge­richt mildernde Umstände an. die es ermdglichten, Ihn noch einmal vor dem Zuchthaus zu bewahren; die bei der Lat bewiesene ehrlose Gesinnung rechtfertigte inde» die Aberkennung der bürger­lichen Ehrenrechte.

Freigesprochen wurde ein Zuchthaus- sträfltng von Rockenberg. der vom Schöffengericht wegen DtebsiahlS zu zwei Monaten DesänaniS verurteilt worden war und Berufung verfolgte. Die Beweisaufnahme machte es einigermaßen glaubhaft, daß ein Paar bei einer plötzlichen Durchsuchung seiner Zelle in seinem Veit gefun­dene Pantoffeln, wie sie im Zuchthaus für eine Frankfurter Fabrik angefertigt werden au» per­sönlicher Feindschaft von einem Mitstrafling dahin f,ebracht worden waren, wahrscheinlich von dem- elben, der kurz zuvor einen Aufseher vor bem Angellagien gewarnt hatte.

Sin Dienstmädchen, das einer Kollegin ein Kleid gestohlen hatte, vom Schöffengericht aber irrigerweise sreigespr-ochen worden war. erhielt auf Pie Berufung der Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe von fünf Tagen, an deren Stelle eine Geldstrafe von zehn Goldmark tritt. Das Gericht lieb äuherste Milde walten, da die Angeklagte noch jung ist und unbestraft war: in der Urteilsbegründung wie» der Vor­sitzende sie inde» darauf hin. bah sie im Wieder­holungsfall eine empfindliche Freiheitsstrafe zu erwarten habe. _____________________

Kunst und Wissenschaft.

Die Mae Reaer-Gesellfchaft bkQ am 20 De,-,«mter in Leipzig ent auterortentluje Mitglkk-ervrrsammlung ab Der Sch.istsülnur Dr. Adolf Spemann tonnte über die überauS günflige önlir-idlung berichten, de die 2U4hnd- tu-g der Re E richen Kunst und die (Mtvt Zungen der Reg r-G.s llschaft in die'em Zahr geiwmmen hab.-n. Trotz bet Ungunst der Zeiten ist die Mil- glllderzahl auf etwa 1500 an gewachsen. SS be- ftebm n un Ortsgruppen, die Gründung von sechs tv.it eren Ist im Gang. Die Aussprache mit bem Vertreter der foeten Im Entstehen begriffenen Ortsgruppe Berlin, Dr. Georg Stern, ergab vollstes Sinveriv.hnren und fru^tfogve Gesicht S- punlte für das Zusammenwirken von Haupt- ges llschast und Ortsgruppen. Die Vermögenslage ist durch den Marto.rsall stark in Mitleidenschaft ar so dah ter Ge ellschaft hauptsächlich durch autläntisch' Freunde über ten kritischen Zeitpunkt hinweggeh, lkm tourte. Dir Versammlung setzte ten Zahresteitrag für 1924 auf drei Goldmart fest und genehmigte den vorläufigen Geschäfts- b.-richt. Das nächste Arger-Fest wird im Srüfr ling 1924 in Dresden unter ter Leitung ton Fritz Bus ch stattfrndon. 2luch in Giebe» ist ehre Ortsgruppe ter Reger-Gesellschaft im Entstehen begriffen.

Geh. Zuftizrat Professor GmN 6ctM. ter berühmte Lehrer des römischen und büooev- (tdjen Aechts an ter Berliner Universität, t>ouen- tet am 10. Oanuat fein 60. LebenLiahr. 3n ter biitorischen Rechtswissenschaft, ter sich Seckel von ten Anfängen seiner Lauchahn an mit gründlicher, vielseitiger Arbeit gewidmet Hal. ist er heute ter erste Vertreter tes römischen und des kanoni- fdten Zweiges Deckels Dontergebiet in ter rdmb scheu Rechtsgeschichte sind da d.nS llasfische und teS justinianische Privat- und Prozessrecht. ferner und ganz besonders die Quellen des römischen Rechts. Leit ten Dagen Mommsen» hatte die rfr mtfdie Rechtswissenschaft, Inste entere unter Füh- lun.g von Seckels Vorgänger Alfred Pernice. bk Oluigxte ergriffen, das klassische römische Recht, das uns ja hauptsächlich in seiner Ausgestaltung durch bk Gedankenwelt des justinianischen Byzanz vor Augen steht, durch Kritik dieser Unterliefe rung von ten byzantinischen liebe rmalungcn, ten so­genannten Anter Polat tonen zu befreien und aul ten gereinigten Quellen das llasfische Recht ter Römer in seiner herben Schönhell, in seiner trotz mancher Unfcrtigfelt vollendeten Gestalt al» eines ter betounterndnxtteften Denkmäler menschlich« Denk-' und Gestaltungskraft wieder erstehea laften. ____________________________

Igrrmrg. Fvrm ehe 3Wbatt d*a

Auskunft des Aich.itgeberS über ten Arbeiter.

5. üter die Anspruch-:, w-lch- auf Grün) ter ileternafm»? einer g;m?infam*n Arbeit toi Ar­beitern desselh.n Arbeitgebers gegeneinander

h» test svtziallftischem

Sachsen und Thüringen endllch das Mah von Zucht und Ordnung wiederhergestellt wird, das die sozialistischen .B.-glücker" «im schweren Scha- den jener Länder und seiner Bewohn^ in kurzer Zeit zerstört und durch ein durch und durch kor- ruptrt Parteircgiment ersetzt haben. Zum Schlutz gab Löte feinen Anhängern den Rat, mit den Verhältnissen zu rechnen, die man nun einmal vor fich fehe. und danach sein Verhalten Linzurichten, auch wenn el vielen zu langsam gehr. Dieser Rat war u. «. da» Beste an der ganzen Rete, te.in er trägt ter Datsache Rechnung, dah wir allesamt vi.d ärmer grworten sind und heute weniger denn jr d i Luftschlvsser Peruir.llchet lönnei, ki: soz al^ tatoren einem gläubigen Pub'.i

* Die Reiseqeldfparkass«. Das Landesamt für baß Bildung-Wesen weist auf die von der Reichsbahn geschaffene Reise- geldsparkasse hin. GS hat folgenden Grlah an sämtliche Schulleitungen Hessens herausgege- bcn: Mehrfach ist der Wunsch laut geworden, es möchte der Schuljugend Gelegenheit gege­ben werden, das Fahrgeld für Schul- und Sommerausflüge, insbesondere für längere Wanderfahrten, nach und nach aufzusparen. Diesem Wunsch Ist jetzt von der Reichsbahn insofern Rechnung getragen worden, als von ihr wertbeständige Dertzcichen über Beträge von 2 und 5 Goldmark eingesührt sind, die an sämtlichen Fahrkarten- und Gepäckschaltern der Reichsbahn bei Lösung von Fahrkarten aller Art an Zahlungsstatt angenommen wer­den, also auch bei Turner- und Schülerfahr- ten, für welche die Fahrpreise «rmäftigt sind. Die Wertzeichen sind kein gesetzliches Zah­lungsmittel und werden in bar nicht eingelöst. Auf die Neuerung ist zwar durch die Presse und durch öffentlichen AüShang aus den Bahnhöfen schon allgemein aufmerksam ge­macht worden, gleichwohl wurden wir es be­grüben, wenn die Schuljugend noch besonders in den Lehranstalten auf die Ginrichtuna hin- gewiesen würde, da es in ihrem eigenen Inter­esse liegt, von den neuen Reisesparautscheinen nach Möglichkeit Gebrauch zu machen. Wir empfehlen, die Schüler auf die Ginrichtung

Allen Freunden der Lichtspielkunst hiermit tur gefl. Kenntnis, daß die Palastlichtspiele in den Ersitz des Lichtspielhauses. Bahnhofstraße 34, übergegangen sind and künftig unter Leitung des letztgenannten Theaters stehen. Den Reigen unserer in Zukunft nur erstklassigen Darbietungen eröffnen wir mit der obigen Darbietung. Man mache sich auf etwas Außergewöhnliches gefaßt iboc

leitenden Zollausschuftes fallen Pakete mit Schuh­waren. küns.lichen Farbstoffen mrd chmii^b-phar- mazeulischen örscugniffen bei ter AuSiutzr aus dem besetz ton ®ebtot nach bem unbelebten ^utsch- lanb nicht mehr untet die «rnhritszollgebhüren Tür Postpakete. Das gl-.dch- gllt für Pakrte mU Schuhwaren auS tem mrb lrtzton Deutschtand na«t» dem tesvtzton Gebiet. Dieie Senbunae.t bedürfen von fobrt ab einer Sinftchr- bzw Lussuhrbewil- Ugung. Derartige S.erdungen können nur bann »ur Postbrförteruna angcnomme' werden, wenn bk Stifubr* bjto. LuSfuhrtewtll'gmrg ber Sen­dung teigefügt ist. Der Ctelrill gungAoorbrud muh entweder haltbar an dem Patot tefeftigt. oter In das Paket 4n«padt kln. 3m letzteren Falle muh bk Aufschrift ten teutltch«' Bern'erk tragen: Aktin Zulaufs- bzw. AusfuhrbeimlI.' gang" Gebären m-chrere Pakete zu einer Be­willigung. so muh jede Sendung mit tem Dri- merk te-rseh-n feki: .Gehört zur Lln- bM Aus- fuhrb.u illtgung Ar. . ., ausgestellt in (Ort ter auSstellend n Behörte) am . . (Datum) 3itf allen ö.-nbunym muh als Leitvermerk ter Ort ang-grb-.il fein, über den die Einfuhr oter Aus­fuhr nad-, Angabe ter Bewllligung erfoljen soll

Reichstag-Präsident Löbc. ebter ter terporragenten TDortfühier ter deutschen Se'ialtemokratft. sprach am Sinntag nachmfttag In dner stark b.-suchten ösfentlichr-t Versammlung auf ter Liebigshöb? über dir Stellung fdner Par­tei zu ten politischen Fvag-n ber dr b-schäftigte fidb zunächst mit der AuhmpMillk und schrieb dabei seinem Parteifreund Hermann Müller das Verdienst zu. dah während feiner Kanzlerschaft die von ben Kranzo^n tesetzten Städte Frankfurt a. M. unb Darmstadt bald wieder ftetgtgeben Worten leien, oäbrenb unter Kehrenbach Düsseldorf. Duisburg unb Ruhrort unb unter Turro das ganze Ruhrgebiet besetzt worden sei. Dah bic Franzosen granffurt und Darmstadt fedoch lediglich auf ten bekannten eng- lischcn Protest hm wieder räumten, nicht ab-r der Kanzlerschaft Müllers zuliebe, die.e Tat- sacke b.'steht für ten Redner nicht! die Haupt­sache ist eben, das) ein Erfolg einer soz.altem)- fratilcten Kanzlers tonftrulcrt wird, ter gar nicht besteht. Bemerkenswert war bei der Orörterung ber innerpolitischen Fragen das offene Einge­ständnis. dah die Sozialdemokrat'.e n>h nicht stark gvi'ug sei. allein zu regieren. Dergleichen Wahrheiten hbrt man aus jener polltischen Ge­gend nicht oft. fierrn LöteS Rete wird aber auch nickt bewirken, bah seine Partei nun etn Wachstum ohnegleichen erlebt. Denn was er hin­sichtlich der St.u rgesetze, die n'.cht das brächten, was die Sozial dem okraten füttern, und hinsicht­lich ter SachMertcersassung sagte, war wirllich nicht gcctgn.t. f>d dem kritisch gestimmten Hörer ten Sindruck zu erwecken, dah di-? Partei alle Hände v <1 Srfolgc hab^.': in Wirklichke'.t ist die sachlich.' Artest di.-ser Partei reichlich von nega- tlrcn 'HejuHatcn gefolgt g«i^ton. Dah ter mili­tärische Ausnahmezustand keine Gnade vor ten Augen Redners fand, ist selbstverständlich. Das Gesühl d-S Unbehagens, welches Löbe und feine politischen Freunde beherrscht, hat feinen Grund vor allem darin, dah mit Hilfe teS AuS-

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße 34 Gießen Telephon 2077

Nur noch heute:

Königin Caroline von England

Bis einschließlich Sonntag:

Der lustizmord

Palastlichtspiele

Lindenplatz 1 Gießen Telephon 2077

von Venedig

Altrenetlanisches Drama in B Akten.

Vor uns steigt die düstere Romantik des alten Venedig auf. Die lautlos «lebenden schwanen Gondeln und glucksenden dunklen Kannlwasser geben den l ildern einen schweren Hintergrund, auf dem sich desto greller die prunkvollen Feste der Fürsten und Machthaber abheben.

An Realistik kann das Drama nicht übertroffen werden. Die Aufnahmen sind In Venedig hergestellt

Hervorragende Italienische Schauspieler verkörpern mit Temperament und heißem Blut die Tragik des Geschehens. Der Film lief Im Alhambrathealor Berlin wochenlang vor ausverkauftem Hause und wird auch in Gießen allen Besuchern einen tiefen Ein­druck hinterlassen.

Hinweisen zu lassen.

* Zum P besetzten Ge