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herauf für rin Märchen. Anni? eriri^ert?, er feile lidb bet f< b't überymgci Gr.eft auf und ab gehend und die Xra biafeS Gre gnt srs übcrL-ffonb. karr er trr-tj aller Versicherung en fetrer Stau zu ter il.fre. veugu xq. bah der freche Versuch eine) Sch^t rdl r» rorllegc Er »rille allein binuntergeS n, aber Xi ie. d'.e th:e Foig- hrit bereute, bestand darauf. Ij.t zu brgl.iten

Gewvfrch ttsmößig. rur etwa» r*er{,lieber ali sonst. brd)t< Klaus bet fcticm Wn treten die Kerzen im Ära. laicht er an irib musterte dann, roi kalten Schauern fortaäbre.tb üfr revsen, je- tech mit berau-Sforlernter dr.ister Mir.»r b ei ober tn-er Sekunden lang den jetzl H bei'm Licht vor ihm Siehe ibc.t. M hr noch aU die Xchnltch- frit b [ brt tn ter hi s.o^ e ich ocksre Ausdruck in diesem Ge icht, bah es wir! ch Syaxv* Iri. und sofort auf feiner Xtgft sich be:au»bafpr I tb. be­gann er den Freund mit einem Wvrklch-oaft zu überschütten.

Während er seine Rechte ergriff und sie immer wieder schüttelte und ihm mit ter Crtfen auf den nassen Mantel klopfte, schrie er ihm Willkomm xu. tagte, ihm wirb.lte ct tfach der Kops und er habe es erst für ein Märchen, ja. um gaiu ttxibr >u sein trobet er lachte für Schwindel ge­halten. erflärte. dies sei seit OB-xnaten »eher der erste froa* Aug-ertbiick, orriichert? mit einem Blick aus Xnnie Hans sehe giönzand auf. Sin Held! Die 21a rbe! Donnenetter!

Hans blickte finster-stumm auf ihn hinunter und dachte: Fünf OHinuten! 2lch fünf Minuten! Nur fünf QHinuten sei still, banal ich alles be­greifen kann.

Xette kam ihm zu Hilfe.

.Man sollte Hans doch erst mal zu Ruhe kom­men lassen Qeg-? doch überbauet erst mal ab!

Da raffte sich dir er zusammen.

.Nein, gnätije Frau Tery l u-g! Ich muh geben Ich nullte mich nur nab Mr erkundigen '

.Du bkribst. Hans. erwidenc st: mit ein­facher Herrlichkeit. .Wir lassen dich fr nicht fort

.Tas wäre ja noch schöner! siel Klaus dn. »Mas ist das üfrerbauM für eine 2Hanür. bei alten Freunden nicht einmal abzuiegen! Wir müllen das Dieders, hen doch fetern 11 nb selbst, verständlich wohnst du bei uns Du hast doch nicht etwa schon ein Hotel?

Hans lieh ei sich gefallen, bah Klaus ihm brn Uehcr^ieber aulftwpfte. er Orte aber, unter keinen Umiiänbei im Haus wohnen zu können.

hätte eine wtch.ige öufaronenfunfi mit einem alten Freund

.Ha. ich benfe, hier ist auch ein alter Freund, bet vfellcicht noch gröbere Xtfprü4r hat. fol­terte Klaus.

Der Dferxer trug Mamri und Hut hinaus, mdes Klaus forteilte, um fr.it .richt gen' Drin und die .richtigen Z'garren zu hvl.it.

Die b.iben waren allein. Xmc fah wieder auf dem Sofa, Hans ihr grqetüb r auf dem Sestel Leise fnaW>:r5en tm Ofen die Flammen. Xante tat. bas Buch schtichend. rtofr einen raschen Blick btirin. Hab bk Worte, die fk vorhin ge­lten halte, gcrabe als Ha^ eintrat. briarten, fo glrichnültxg fh traten, j.cht etwas Sch ckalchaftes und Unvergängliches

Sein Xuge streifte ihr Deicht Das ist der Mund' dachte er Der Mund, frrn ich so ost ge- fühl habe Und hätte vor Schmerz auf- heulen mögen Sie hob den Kops

.Warum hast du nie grfchriede'?"

.Ich hab? geschrieben, murmelte er, vH« % 'Trxd'f 5~n

ist nie ein Br es ang-fommen

Wieder trat Schveigen ri t und crirajmtefle ettllc. rnbes die Kohstm tm Ofen knackten und barften.

.6.ti wann seid ihr perhriratetT

.Weichnachlen wird es dn 3abr

-Dor einem Jahr gerade jetzt vor einem Iachr traten wir unsere Flucht an. i

Bor ihr aber stieg der bunl* Ttonentberabenb am. an dem sie zum erst-irmal wieder »eine Briefe q t.-fen, an dem feine Arrtb sie au! brr strrchler­lichen Oeb? emrorgri>)6et und feine Clnune ihr jene andere Welt gewiefen hatte, bb licht unb -rann unb nut ihnen frnfe-i »chSrig jenseits des Lebens voll C.ual und Wirrms lag

T>as war auch gerade ein Jahr her nur em 3ibr!

,6s i ft nie rin Brief von dir angriommen," wiri-rrhritr sie. .Alle fugten, du wärst gefallen.

-3d) tag auch nah am Tode

.T«u hast viel durchgemacht '

.Ach ja.

.Warum hat man dich nicht frngdananT*

.Wenn ich - nur ab^mrta hätte! - Unfer Griany «öliger lag im Or -nbur.e. Bezirk, ba­ren rschkhi'chn Xruy-ei b-letzt war Dte llch» U7fe nicht frei Schll.-hl ch brachen w r aus, mein Freund uno ich und gingen nach Sid rfen. La waren wir von aller Verbindung abqridbnltte« und lebten so bei den Bauern

.Wie HHem ist bas alles!

Fortsetzung folgt)

M. 8 Zweiter Vlatt

Das neue britische Parlament.

Am Dienstag, an dem Ramsay TRac- bonalb, der kommende Mann In England, feine tn der Fraktionsfitzung der Arbclterpar-' tei toc^Dorbereitete Programmrede hielt, ist auch das neugewühlte britische Parlament zu- fammengetreten. Aus den Beginn der V:r- handlangen wird man aber noch mindestens eine Woche warten müffen. Die Zwischenz:it wird aitSgefüllt mit jenen umständlichen, aus dem OH Ittelalter stammenden Förmlichkeiten bie dem Engländer fo lieb sind und an denen er sesthLlt, auch wenn einmal eine radikal? Partei an das Xegierungsruder gelangt. Da wird am ersten Tage der Session mit grober Ausmachung der Sprecher gewählt (Die- derwochl des Herrn Whitley). Dann be- aibt sich ein <Jua von Abgeordneten nach dem Oberhaufe, um dem dort arupfenben König das Ergebnis der Wahl mitzuteilen. Feier­licher Rückzug ins Unterhaus. Der Sprecher leistet seinen Eid. setzt sich aus den Dolllack, hüllt sich in seinen Talar und bedeckt sich mit ber Perücke. Der Rest der Tage geht hin mit ber einzelnen Vereidigung aller Abgeordne- ten. Erft am 15. Januar beginnt der Kamps der Deden. Man streitet um die Adresse des Königs. Die Arbeiterpartei spricht ht einem Antrag die Unzufriedenheit über die in der Thronrede entwickelte Politik aus und fordert den Kops Baldwins. Dies der nächste Dana der Dinge

Natürlich haben diejenigen politischen Kreise, die eine Götterdämmerung ihrer Macht ürchteten, Ihre Gegenminen gelegt. Die bei >en Wahlen so siegreiche Labo-ir Party, die etzt zur Herrschaft drängt, wird in der kon- ervativen Presse entweder als Organ der von Deutschland beherrschten zweiten In­ternationale oder als der Dorspann der von russischenIuden geleiteten dritten Mos­kauer Internationale dargestellt. Man sucht den Äbnffl, ber dem Parlamentarismus ge­genüber Id wenig zu sagen hat, davon zu Über­zeugen, bah die Arbeiterpartei es nicht ixr- blcnt, als eine gleichwertige grobe pvli- Usche Partei gewertet zu werden, well sie nur ein Marionettenspiel ausländischer Draht­zieher darstelle, weil sie u n e n g I i s ch sei und unfähig, die heiligsten Güter der englischen Aation zu wahren.

Wer den organisierten britischen Arbei­ter und seine hochintelligenten Führer kennt, der lacht über solche Hebert reib ungen. Nam- say Macdvnald wird seinen Weg unbeirrt Sehen. Gr soll, wie eS heibt. die Referenten des Schatzamtes, denen di? Aufstellung des neuen Staatshaushalts obliegt, bereits davon verständigt haben, daß der Finanzkurs der alte bleibe. Er denke nicht daran, bol­schewistische Versuche zu machen. Die Lon­doner Hochfinanz brauche nicht zu zittern. Die Zett sei nicht reif für einen Umsturz. DaS Problem der Kapitalabgabe will Mac- donald durch einen Sachverstandigenausschub prüfen lassen, bei dem eS vorläufig gut auf­gehoben ist. Sogar vor Steuer-Erh öhun- g e n schreckt Macdvnald zurück, obwohl das Baldwinsche Finanzjahr eine Zunahme des Defizits um rund 70 Millionen Pfund Ster- Ting Uber den Voranschlag des Haushalts hin­aus zu verzeichnen hat.

Macdonalds Ueberrafd) ungen werden ganz anderer Art fein. Sie lauten: Einschrän­kung der Ausgaben für die Armee, Ver­ringerung der Flotte. Keine Schiffsneubau- ten. Abstellung aller unproduktiven Ausga­ben. Aur über die Fortsetzung der Luft- rüstungen wird diplomatisch geschwiegen. Im übrigen: Keine Flottenbasis in Singapore. «Rückzug der britischen Truppen aus Mesopo­tamien und Palästina. Aückzug auch aus dem Aheingebiet ? Der PariserTempS hatte sich schon darauf gefreut. Er meldete, Baldwin und Eurzon hätten die Absicht, das engltscheMitg'ied aus terR- paia ionskomm.s- sion abzuderusen und die englische Besatzung auS dem Rheinland zurückzunehmen, wenn sie im Ami bleiben würden. Dieser fuchsschlaue Versuchsballon wird von der gesamten eng­lischen Presse für alle Fälle, also auch für den

Zwei Freunde.

Vornan von Wilhelm Hegeler.

65 Fortsetzung (Olabbrud verboten.)

Gr fetzte sich wieder und blickte jerftreut ins Zimmer - Hau. stch bter nicht allerhand ge- inbert? Wo jetzt die Dicht.rporträts bl i;en, ter Herbenbc Ai.tzfche. Dvl toi. da batte, iich d>ch früher Kurf.ri'tich.- b unter Unb d,?r dar»n . . . einer hatte ri? Er i bu.tg Achill-» dar- gcflriJ Auch der Schrank, ot tt?r bepien GlaS sch.ibrn Bück, rrück n tu iftiten. trar fiü^.'r nicht bagdrefen. Verheiratet?! Wo war bc.m eigentlich fein SSui ' är luchte ißn ir.iter tr.n Tisch, auf brn Sessel.t und entdeckte ibn endlich in dem Halbtornl-ri nab? b.i der Tür. Sr iübltc lich otbrxtlid) erleichtert, al« er int batte 2lun fritte er geben. Ralch und ichn?r^los da.'onfchleichen. Seine Mutter lot - Xini' verhriratet - er schüttelte nur den Kopf. Was^ wollte er hier noch? Warum war er nur so törich' gervefen und hatte nicht zuerst Klaus aufge uch , um vor frem alles zu erlabren Xb.r das würde ia ettfetzlrch unangenebm werden, trenn j.yt diefer fremde Mensch erfchi^.t und er ihm e .rr Unterhal­tung führen feilte . Ad?r zur Aus­

führung dieses E-llchlu'feS gehörte mehr Kraft, als er b?ian. .

Unterdes batte Xini: ihren Mann von ber Rückkehr des Totgeglaubten u.ter»icht-l. Klaus war kurz vor Haas nach Haufe gekommen unb gerade im Vezrllf, f.i :? Anzug zu wechseln.

Erschrocken von ?em Aussehen feiner Frau, fragte er, axtS los fei. X3 er dann böcte, worum Es sich handellc, erklärte er die OHitteilung rund

Lietzener An^iger «Benerc

5aII einer Macdvnaldsrhen Xegtcrung dahin beantwortet, daß kein Xückzug au» Eu - 'Opa, wie das französische Blatt meinte, sondern eine erhöhteengltsche Aktiv i- tät in den europäischen Fragen in der näch- tten Zeit zu erwarten ist. Dieser Vormarsch der englischen Diplomatie wird allerdings tr-enig von rein menschlichen und kosmopoliti­schen Erwägungen wie etwa von Mitle,d mit Temschland bestimmt sein, sondern allein von brm Gesichtspunkt, das englische Ansehen unb Die englischen DinschastSinreressen aus dem Festland zur Geltung zu bringen Das ist echt englisch. Aber die deutsche Diplomatie, so­weit eine solche wieder vorhanden ist, kann damit schon etwas anfangen.

Drei Jahre polnische Wirtschaft.

Dem Versailler Vertrag verdankt Polen be- kanr.ckich feine ttrifteru 0bnc den verioi..er .Frieden wäre Deutschlands Osten nicht Acrrvfcn tnorben Drsbalb toirb in Paten ber Inbrestag keß Inkrafttretens dieses Dchanb.vertrnaes", der 10 Zanuor. festlich begangen SS wird das Schlagwort von ber .geschichtlichen Mission ber edlen Polen, die nie verloren sind, neu ertönen laffen, und es werden nationalistische Kundgebun­gen stattfinden Feste werden gefeiert mit einer Begeisterung, die der edle Pole eben nur auf­bringt. wenn es gilt. Feste zu feiern - oder h<b an den mehr* unb rechtlofen Deutschen zu vergreisen Di andere, stille, nicht offenkundig zur Schau getragene Begeisterung an ber ar­beit, die fehlt ihm und die wird dem Polen immer fehlen

Dor Monaten berichtete der Posener Wvje- wobe Graf Vniski im .Dziennik Poznanski' über eine BefichtigungSfayrt in die geraubte Provinz Pofen Als felbstverständlich fei voraus- gefeht, bah er versicherte, er arbeite wie fein Vor­gänger Zelichowski und ber Xbomer Wvjewode BrckSki an der restlosen Austreibung aller Deutschen und der Tilgung der Spu­ren deutscher Kultur, deutscher Arbeit und deut­scher Ausdauer. Aus der Promn,; kehrte der Wvjewode äuherft befriedigt zurück. Warum auch nicht? In den Dörfern glaubte er die Zeichen ter Polonisterung seslzust lln,. denn .patriotisches Feuer in den Xugen der Bevölkerung war wahr­nehmbar''. Man begrüfjte ihn mit Gesang und Deklamationen, und bin und wieder durste er durch einen Triumphbogen schreiten Für den Wojewvden waren diese Aeuherlichkeiten dle Hauptsack«, für ibn waren die Freudenseuer. die Gesänge und Triumphbogen die Zeichen der er- felgten Polonisterung So wird es auch am 10. Ianuar sein

Feste, .patriotische- Feuer" in den Augen, Deklamationen und Triumphbogen die Zeichen deS DernichtungSslugeS dos weihen AdlerS - wird man nicht sehen wollen, obwohl man die Folgen bereits spürt.

Auch wir sehen die Folgen, mit Wehmut, denn unS gehörte das einst blühende Land, unsere Väter waren eS, die aus einer Wüste blühende Felder machten, aus kleinen Dörfern Städte Unb das alles in harter, entsagungsvoller Arbeit Wir fefrn Fi lehne, die deutsche Stadt, einst blühende Kreisstadt mit einer Zukunft, nicht zu Drohem berufen, aber voller Arbeit und Fielst und Wohlstand Heute steht Silebne vor dem Verfall. Aicht nur Wohnungen stehen leer, sogar Läden, ja ganze Häuser sind ohne Bewohner. Die lebhafte und handelstätige Stadt ist am Ab- sterben, daS deutsche Element, daS auf Grund der bewiesen en Fähigkeiten berufen war und noch berufen ist, das mühevoll Errungene zu wahren und auszubauen, wurde vertrieben ober hat jeden Einslust verloren So offenbart sich die Pokvni- fierung.

Denn nicht Filehnc allein ist daS traurige Zeichen deS Niederganges jenseits der Ostgrenze, es bleibt nur ein kleines Steinchen im Mosaik bet 11 n f ä h ifl f et t und Mistwirtschaft in Polen, wo nationalistische Verhetzung daS Feld beherrscht vor allen Wlrlllchkettsfragen Während Deutschlands Reichtum dem Vernichtungswillen seines westlichen Nachbarn zum Opfer fiel, wäh­rend .her Plan Frankreichs auf die Vernichtung der deutschen Volkswirtschaft auSgeht, konnte Polen unbebrobt und von Frankreich und den anderen Großmächten gefördert und unterstützt feine Eristenzberechtigung erweisen. Die äußeren Voraussetzungen für die günstige Entwicklung waren also gegeben nur die äußeren: die im Volke liegenden Fähigkeiten fehlten dagegen nicht nur vor drei Iahten, sie fehlen noch beute. Die ihm in den Schoß geschütteten Kredite verwandte Polen, anstatt die verwüsteten Ostptvvinzen auf-

-Anzeiger für Gderhefsev) zubauen, zur Schaffung eines den Frieden Euro­pas bbr,(mfr.n Heere' un> einer Luruslrile tn her Ofilee. anstatt btt Industrie friedlicher Wie- berautbtiuatbeit zuzufuhren, ging es an die Um­stellung zu Mumnons- und Eassabriken. wäh- renh das Volk hungert und verelendet feier! Polen Feste über Feste, verschwendet WUwnen für Paraden und Emptänge

Konnte Polen überhaupt Neues schaffen, wo 'dm jede Neigung fehlt, da« Vorhin- bene a u erhalten? Posen und Westptciriien reden eine beuttiche Sprache' Das deutsche fttah unb Zähigkeit au« dem Sumps und Sand in IahrHunderten schufen bat Polen in einigen Zähren um der äusteren Zeichen willen vernichte' DaS deutsche Werl muhte ^etftört werden da« Zeichen der .Kreuzritter" rauhte verschwinden

Polen unterhält jetzt ein Heer tn Starte von 600 000 Mann, Polen »abnuert au* Geheiß * Kriegsmaterial, während der Bek iri an Industrleerzeugnissen durch eine Ne Handel«- bilanz ungünstig beeinlluflenhc Einsuhr gedeckt txxrbcn muß. hie lanbwirtschaftltche Produktion behnhet sich trotz vermehner Anbausläche tm Rückgang, unb trotzbem wird k»e Kornkammer bc« Lande«. Westpreußen und Posen, durch b'c Aus­treibung der Deutschen 1 einer Stutzt beraub» Da» Land befindet sich im Niedergang, aber die nationalistische Delle gebt unentwegt über ha« Land Triumphbogen unb auifierbenbe Städte ein trauriger Kontrast

Unb trotz Me'er Zeichen, ober vletteicht des­halb. um ben Blick be« betrogenen Volles von dem Zerfall abzulenken. hie Forherung nach wei­teren Teilen he« Deutschen Reiche« In Polen sowohl al« auch in Deutschland, i'omcbmlicb in den östlichen Grenzbezirken, ist eine skrupellose polnische Propaganda für die Vorbereitung wei­terer Raubzüge tätig Ostpreußen, hie Grenzmaick Oberichleften bi« zur Oder da« ilt das pol­nische Ziel, dem sich die Polen zu nähern glauben, trenn sie von ben Fortschritten ber Pvlonisicrung ber Posener Lande sprechen

5retibenfeucr. Deklamationen unb Triumph­bogen - die Polonisierung ber geraubten Grenz­marken schreitet fort unb hinterläßt al« Spuren aussterben he Stähle, unfruchtbare Fluren Daran wirb man erinnert werden, wenn am 10 Zanuar Polen den 3abre*tag der Unterzeichnung he« Versailler Schanhvertrages feiert

Aus Stadt und Land.

® i e h t n. ben 10 Ianuar 1924.

Tie tlndfübrunfl

be# (YrunbschulGesetzes in Hessen.

Das vand-esaml für das Bilhungöwrien bat an sämtliche Schulleitungen Heften 1 einen Erlaß üb.r Ute Ausführung be e Giundfchul- gefetzes gerichtet, in tvm es u. a. fr.i>u

Qlad) dem Reichsgiuntschulgrietz vom 2S April 1920 ist Dicnäfrriger Briuch ber Grundschule Dor- aufcfer.ung für ten itebertritt in b:c böHeren öiiulen x3u Ostern 1922 und 1923 Haben wir in Heften durch unsere Verfügung vom 3. 3aauar 1922 al« Uebei^angSmat nähme noch den Uebcr» tritt nach dreijährigem Besuch der Grundsch.ll<! »uatfaffen. Ostern 1924 gilt für Hellen diele Maß- mibme. dte bereits in der angeführten Verfügung für Ostern 1923 als letztmalig gefenn\eid;mn ii»or- ben ist, grundsätzlich nicht mehr. eS ist vielmel/r im allgemeinen ber vierjährige Betuch der Grundschule vor der Xifnabmc m die höhere Schule erforderlich.

AuS schuftcchnifchen Gründen, um den AuS- satt ter oerta an den häfreren Schulen insofge Schülermangels zu verhinfrem, lallen wir au«. nahmSweife bi S Ostern 1 92 4 noch zu, daß Kinder, die vor dem 1. Qanuar 1915 ßl-oren sind, nach dreijä hrigem Besuch der C'runl'schule in die häfr-re Schule auffr-n mimen werden, und zwar die Schüler mit der Zeagnis- note I und II vhne befenbere Aufnahneprüfang. t-ic Schüler mit Geringeren Noten nach tem Be­stehen ter Aufnahmeprüfung. Ferner können noch die zwischen frem 1. Ianuar und 31. Nkärz 1915 g-L-orei-en Schüler ausgenommen werden, wenn s.e turch eine Aufnahmeprüsung njbei einer be­sonders guten Würdigung der D.undschi,le den Nackiweis einer den Durchschnitt übersteigenden Reise erbringen. Die Auinihmepriisan, ist im Rahmen les Lehrziels teS 3. DollsschuljahreS mit Elchen Anforderungen frirchzufuh en. daß keine überfüllten, fen -ern nur leidlich tescrie Sena g b.ldet werden könn^-n. Wenn sich in der SeNi lc auSstcttt. Iah einzelne Schüler dem Unterricht trotz Vestehen» der Aufnafrmeprüsung nicht zu folgen vermögen, so werden sie tn be Grundschule zuruckzuverwZfen fein

In gleicher Weise wie dte Schüler ber öffent­lichen Volksschulen smd bte der anerkannten pri-

vonnerrtag, fy. zmmar 1924

vaten Schulen zu bcb^nbcln; ha gegen müffen bte au» Grund eine« drva^-n Zeugn.stes vom ^feiuch ber Grundschule bet retten Schlier rom rvrzriiige» Urbergang tn die höheren Schulen ausarichlos'eR bleiben, fri es nick. tu nerantu>onen wäre, wenn tiefe Kinder vcrzeuig mit ben mci:ergvbrnb«* Anforderung-n les Lehrplanes der köderen Sch», ten belastet würden

Für dte nach dem 31 März 1915 gebotene» Schüler unb ad Ostern 1925 wird tn Hellen das R<iL«glundschulg.s.-n unb de viirinhrige Giund- schule tn vollem Umking durchgeluhet

lyrgcnüber ben möglicherweise austauchenden -itnw'-isen manck-er Eftcrn auf ireuergcbmhc in einem Teil t«r deuiftb.i, ÜänX*r gültig, lieber- gangnbetiimmungen Ist lestzuitetten. tah einzet«, käi..e. chellen g,^.nüber in der JtiulutMung der 0 iunllchute um ein oder zwei 3abrr tm Rück­stand Unb und daher eifl imt hie liebergangs- bestimmunaen an wenden die bei uns tn brn bei­den Vorjahren gegolten Hoden

Tic Volftihüditd) ilr.

Von dem etelchältMübrer brt Gteßener Volks Hochschule crbollru wir trigenbe Zulchnft

.In dem Nussan des Giebmer Nozeigers .Am Gnbe eines bitteren 2lv«jahres. 2. Teil ie her mmer vom 31 Dvemder 1^23. wurde he- fl< ast .wegen MangcH an Mitteln die Votts- bp-süiule gelchiosfen werben mußte' Do« ist er1 frcullcbet»eile nicht bei Fall Das laufeiibe Semestei wird prvgraramät ig. ene e# begonnen Hal. zu Ende getübi: werden Außrrbem wirb schon jetzt er trogen unb vorgelorgt. bte Arbeit bei Volksdoch Ichulc wie btiber, oder trenn bas ganz unmöglich werben sollte, in irgendeiner an bereu Form weiter aufrechtzahalten'

Snmcrfung ber Redaktion Vri be» Nicderlchrist be« hier berichtigten Teiles unserer Iahirsschluß-Detiachtung haben wir uns auf Mitteilungen gestützt, die tn ber jüngsten Stadt- reipidnetensitzung gelegentlich bet Iferatiing einer Vo'kshochschulvorlage faw.Hi von amtlicher Seite, wir auch aus dein Haulc gemacht wurden ^lach jenen Arus'ei ungen mußte man bk Schließung ber Volkshochschule als tr-enlg erfreuliche Tat­sache anfeben. Erst jetzt, nach dem ckmplang der obigen Zuschrift, erfahren wir durch ein» Rückfrage bei dem Ge!ch.u:.lluhier ber Votts- dochfchule, daß btm Instttai mtiltertnette eine weitere Slaalsunterstühung In Aus­sicht gestellt worden ist, bte ihm die Mögllchkril gibt, feine Dolksbtldungsarfr'ft vorläufig fort- zuführen

Tafl Wi<rbrqrrid)l für brn Landkreis <fli« firn.

Am 1. Ianuar 1924 ist da« Gewerbe- gerlchtfür ben Landkrei «Gießen uni r dem Dvrfitz de« Rechtsanwalt» Paul Hora­berger zu Gießen in Wirksamk it getr ten.

Da« Gewcib.griibt ist ohne kflbt auf ben Wert be« Ctreltflcgcnftanb?« zu'länd g für 6het- tigkeiten. sos rn i n Landb.zirk des Kreise» Gieße» bte streitige Verpfck htting zn erfüll n 11. oder n diesem Bezirk bl - gewtro ich? Ni fr-rlafsung des Arbeiters sich befinoel. oder beide Partrien ibnr* Wohnsitz horten haben.

Unter mehreren zuständigen Gewerbegerichte» Hai ber Kläger bie Dahl

Durch die Zuständigkett fr-* Gewerbegerichts wird bk Zuständigkeit der orhent.tchen Gerichte ousgeschtefsen.

Der Rechtsprechung bH Gewerbe Gerichts unterliegen bie Streitigkriten

L über ben Antritt bie Fortsetzung ober bte Auslösung be» 2 b ItSveihlltir ft « fo ol? Über die Aushändigung ob r be i Inhalt bei Ar­beitsbuches. Zeugn ff s. Lohnbu tzeZ Ardetts- zettcls oder Loh izahluniLbtich « und über Er­teilung. Form oder Inhill einer hilUnit be« Aibeitgcrers über ben 2|rj:lter;

2. über bie Leistungen aus dem Arbettsverhälb niffe;

3. über die Rückgabr von Znign'fsen. Büche"» Lcgitimatft>nspat.i r?n Urfunb n ckerälf *a ten, Kleidungsstücki n. Xautioiu-c und fr-rgleiten, welche aus An' des Arb ttsve»ha.tniffes übergeb.n worden sind

4. über Ansprüche auf Schad-nscrfatz ober auf Zahlung einer Vertragsltmse nejen Nftzs- ettülluna ober nicht gbirig r Crfallung der Verpflichtungen w Ich.- d e uiter Nr ! btl i bezeichneten Deg nstände betreffen footc gegm Ssenwidrigar oder u.irich iicr -intngu iflei m

tb itLbüch r Zeugnis:, Lohnb ich-r Arbeits­zeit.I.^ahlunq.-rr Krank nkasfen-ückar

ober Quittungskarten fr r Ang 'ste.lt n und Invali^enverftcherung fit:uerfjrt',n un> äb v liebe Urkunden, ferner wegen Einholung. Er-