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Erster Blot!

Donnerstag, |0. Zanuar 1924

U4 Jahrgang

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Geschäftistell« 51. Lllchrist für Drahtnach- ichten: Anzeiger Oietze». l otild tcloeio: Itiehurt 4. Di. 11686.

Belgische ^ntschädignngsklage.

Paris. 10 3an lDTV.) Dor den deutsch­belgischen Schiedsgericht wird ein Prozeh v?r-

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portier! worden waren, um dort in 3nb iftric und Lan>w.r schäft Derw ndun ^ zu f nten. 5).t F L- tenSvertrag dot Versal. lrS macht das Deutsche Reich sür die gefundh illich n unb matrrttil n Schäden verantwortlich. die die Deputierdrn er­litten haben Dir herru» sich ergebmten 3n-

Der Pfalzer Separatistensührer erschossen.

Dach einer HavaSnr^dlMg soll der Mord in Kpeyer erfolgt fein. Die Meldung ^tct fS1 Präsident der separatistischen Dc-ivgung der Piat; ttnrte gestern abend 9 Übr in eir^em Re'raurant in Speyer ermordet, a!3 er das Essen ein nehmen tcefite. Drei Mann erschienen in dem -Restaurant and riefen .Hände hoch" und feuerten. Heinz Mrzte tot zu Boden, einer seiner Beglerter f leicht verletzt worden. Dir Leute haben hu Flucht leogriffen, ihre Persönlichsten ton;len bis jetzt iwch nicht ftstgestZft iTcrtcn. Du Police und du Desatzungstruppen hab.m in der ganzen <>taDt Haussuchungen vorgenommen. Die -ZuiUe, die hk Stadt verlassen, werdet von Patrouillen

wsischon Bor Herr schäft dienen.

; Frankr.-ichZ Bestreben gebt dahin, unter AuS- ibtKTfl grössten Druckes möglichst bald durch fo- eananntc .Beneinbarungert" vollendere wirtschaft- pche Tatsachen im besetzten Gebiet ui schaffen, um ti« Reparalst-mskvmmi f on aueschalten zu können. Ziir die Weltwirtschaft bedeute! das, das; Frank- ».-ich bann 65 Prozent der europäischen Slsen- tacugunq kontrollieren und damit für den Lisenmarkt der ganzen Welt aus­schlaggebend würde.

e. die nach Deutschland Lan6-

bis 112 (matter), 1» 29 (mattet).

2? (matterd. Ätz» . ÄogMÜeie S (» Qeinfad 430 bif «fi Rerr Sr6kn 23 b» Wfifrn 14 bis v Sen 15 bis 16. Luv«,

tcre Ä Entgegenkommen mürbe machen fcitb. DaS andere Mom?nt liegt darin, dah der

handelt, den zehn Belgier «eam d.: deutsche .-strengt haben ES hrntelt stch um

Je tz aller D r'cg« : te: Reste und trch a.'e: KuschÜlsc lässt Fl.a...reich vrm dem Prinzip der Regiebahn nicht ab, ist trdncbr noch bemüht. et< (beslXtderS auf dem linken Rheinuser) noch beiter auszubau.w Tmrch eite Internatio­nalisierung der Regiebahn würde an Mn sra^ösischen System nichts geändert; Frank- r ich behi lle ti diesem Fall je nen überragenden sSmslus) auf daS DerlehrSw-sen nach wie vor bei, »ährond es daS finanzielle Risiko auf andere kSchultern ablüde

Etwas ähnliches gilt von der 3 ol I i n i c. !^ür Frankl-eich bat sich hier d-e Frage erhvten, cs im Intereste der Erhöhung seiner Sin- nahmen und im Interesse der politischen Ab­schnürung der besetzten und den unbesetztem Oe- wiete die Zollgre.rze beibebalten oder rb eS sie, strm die Rückkehr zu normalen Derhältnissen zu In leicht.-rn. fallen lassen soll. Frankreich hat trotz [dter damit für das besetzte (Gebiet verbundenen Gefahren d n e r st e n Weg gewählt. Auch die [trage der Errichtung einer besondere-^ r b e i n i - Ische n Währungsbank gehört hirher; auch «ia soll nur der B.-rdrängung des deutschen Ein- fstusses und damit der Stabilisierung der fran-

iesfivcken 18 bi» 18J0 ad Roggensirvh. örabr rftroh. drahlgepr O.V 5.0,40 bis 0,50. ÜBj-

Diesenheu. Domab» I bis 1,10.

ung der OHiaunabtonunen die Wirtschaft ordentlich schwäch! und daher für w e i -

immer gebieterischer geiörtert werten, birst« et de Lasteyrie kaum glücken, den Sturz des fran­zösischen Franken auszuhalten.

Die Antwort auf das deutsche Memorandum.

Pari», 9. Jan (HavaS.) Der belgisch« Botschafter hat heut« nachmittag den Ant­worientwurf der belgischen Regierung auf di« deutsche Dentschr ft vom 24. Dezem­ber 1923 dem Quai d'Orsay übermittelt. Die Rot« an die deutsch« Regierung wird dem Geschäftsträger jedenfalls am Freit a g über geben werden. Der deutsch« Geschäfksträ» r«r, Botschaftsrat v Hoesch, wird zur D«. richterstattnng über die Lage nach Berlin reisen sobald er in den Besitz der französi­schen Antwort auf die deutsche Rote ge-

die Leiden und das Elend in der Pfalz durch immer n?u2 rütfichtSloso Forderungm Ss wird neuerdings t>oi der Intrralliierten Rh tnlarb- kommission l Forstkommissim in Kob cn auf Der- lanflcn ter französisch n R gierung bis «um 15 Januar 192t im Sinn.» eln?r AuSb-mtun, ter Pfänder ein Holzhieb von 600 003 Äubifmetcr Derbholz im tefcrtcn Gebiet verlangt, wovon auf den Pfälzer Wald allein zw.i Dr ttcl d eler Menge fall n Welche txrh.erende Wirkun, solch- Waldaus rot tung auf die Fruchtbarkeit und Wasferverlorgung tes ohnehin wallerarmer Pfälzer Dal.es auSü.-t ist jedermann k tr. WaS getenkr bte R-stchergierun, im Benehmen mit ter baver.schen Lande>r.-gierun i zu tun, um wicd.r geordnete Delhältnisse und Schatz der Men­schenrechte in ter Pfa^z herb.izusühren.

zahlenten Reparatior.en aufflebiut. Solange also chl ändert und nicht

Das Verkehrshindernis der Regie.

Ein neutrales Urteil: Fachunkcnntnis und Bürokratismus Finanzierung der französischen Regie aus den Besahungskosten Unmöglichkeit eines wirtschaftlichen Wiederaufbaues.

piel au erhalten.

Ramhafter französischer Kapitalbesttz tn ter Vheinisch-Westfälitchen Industrie wäre natürlich fseichteteutend mit einer noch weiteren 2 b-

<ge bei fliirtett afl. c br-her. $n e* 'Cftefenör .Rasttalet

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ter Festseoung ter Swfchäd g mgssamm: In Höhe von 132 Milliarden terüiftätigte Trotten t ttt ter Vertreter dieser belgishen Arteit^loen für weitereAnsprüchecin Die Fvrterrng wi d mit dem BürgerliH-n Vesrtzbuch bearänd t Der Anwalt des Deu s chrn Reich's. Re chts^^nw-l: I l l ch plädierte für ti älnzuständigkeits- erflärung des DerichtshofcH.

L.ib Deutschland in wirtschaftlichen D ngen «teUufübccn, wvtei unter Einigung natürlich uir eine möglichst restlose Des riedigung französischer Ansprüche verstehen ist.

Das für Frankreich wichtigste Erg>ch.xlS ter irphraktion Hal darin bestante.t. dah die bisher truf der deutschen Bvlksgesamtteit Iiegenten R e* ?«rativnSverpslichtungen ytiünfiij txjn ter Devölkenntg ter besetzten Debtele und texen Industrie getragen werten müssen Aus b-r staatlichen Haftung teS Berfa stier Bertrages tft eine privat« geworden. Trotz allen soge- r^tmitcn Entgegenkvmmeirs in unwesentliche Din- 1t hat Frcnstkreich die Stärke seiner Position ther vorzüglich auSzumxi^n verstanden. Sein 2^stv^»m, sei e wirtscha t ich.' und politisste Macht tu besetzten Gebiet m>ch mehr zu verankern, sucht e» auf verschieter-e Weise zu erreichen Zunächst osl ihm dazu Dienen die Erneuerung der im 2lprtl ablaufenten sogenannten Micumver- träge, bei deren Äeuregelung es beftrcfit sein Pird, daS System ter Raturallieferungen

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Frankreich seine Dvlitik nl zu anderen Methoden ütexgehi. wie sie den Erfordernissen brr FrietenSzest entsprechen und von ter öffentlichen Meinung ter Well

Französische und deutsche Wirtschaft.

Die pvlltischen Derhandlungen zwischen Frankreich imb Deutschland ergaben immer irtzter, Hat) Frankreichs Taktik daraus einacfldli ist, un- et Ausschaltung ter grundl.-gentea politischen

Ablieferung von Ausfuhrdevisen.

Berlin. 9 Ian. lWTB) In ter Verorte nung über Ausfuhrtevisen vom 2 Rovember ist festaefetzi. bah mindestens 30 Prozent bei Ausfuhrwerts an die Reichsbank ober an die Devisetrbank mit ter Aufgabe ter Weiterleitung an die Art i.sbank abzu'ühren sind Der Reichswirtschoftsminister kann gemdh 64 bet Verordnung ten Hunterllah anders sestfetzen Hierüber wird die Verordnung an Hand ter ein­zelnen Hummern des statistischen Warenver- ich- nilles in diesen Tagen im .Reichsanzeiger" ver­öffentlicht.

Dir abgabepflichtigen Sätze sind «vier Be- rüLkstchticmng des Bedarfs für di« unbedingt uofwendic;« Einfuhr anf ein für die Wirt­schaft tragbare« Wah frstgesetzt worden,

so dah Ausnahmen von diesen Sätzen nur in

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Reparationen und Frankensturz.

Berlin, 9 Ian <WTB» 3i em U iter» rebung mit tern Vkrtc. t r tes Wo s d reaus duterte sich Reichs'inanz ninistec Dr Vu:ber au ten gefti.gcn Darlegungen seines französisch«« Vollegen bLasteyrics üb-: d n ciurs tes französischen Frank n Der R.ich5i^itstec (ü n au . Die Aus. .llangen d s 1ra 5 s ich n Fin n - Ministers kgen ein beredtes Ieugn. a> für d.e schwere Beunruhigung bt in Franko ich durch ten undtisyallsamen ßUn tes Fronten Herr rger sen to.rXm ist te 124 i ort: süh 1 a.» Srünte deutsche Propaganda an und Mahn chmen. die in dn : Versammlung deutscher Bankier» In Fr inkf.irt be­schlossen Worten sein k>llcn >nb'ich d c Tat- suche. test D.uis.!and sein Repara- tionsvel pslichtungen nl .1 erfüll! bäte Dir Dorwürfe über an übliche deutsch-! Pro­be anda f:bren In jeder fran'ösifchen Mi- nistrrrede wieder und müssen für alles bet*

ten, was in Frankreich selber oder tn der Welt für Frankreich unan enehmcs passiert Die B.-Hauptung, test ein.- Versammlu,g deut­scher Kinfu r# in Franklur b | , 0 s n ha e te Franken zu stürzen, ist vollständig un­sinnig. Eine solche Mrsammlun 1 hu nie­mals fiattgcfunten und aub-rte 11 ist b;c wl.t- astlichr V..g? D.-utschl.inte ni j: io bah von hier aus ein Einfluss aus ten Frankelkurs aus- geübt werten Liren Was die Behmpt mg an» langt, test Deutschland seine Reparitlcnsrr.- pfüchtungen nicht criuHt habe, so lan 1 Immer nur mietet darauf dingewirse 1 ne b n test Deutschland nach dem llrt-d drs ame.ltanilchen n i's.n'chastliche!! Instituts of S cnTv.iics teirit# über 25 Milliarden E ol dmark be­zahlt bat.

Der französisch« Finanzminister bat wodl weislich vermieden, auf die wirklichen Ur lachen einzugehen, die zum Sturz tes Sranfct bcigetragcTT haben und seinen werteren Stur­herbeiführen können. Sie liegen einmal in der psychologischen Tatsache, daß die mllitarisftschi Politik Frankreichs von Tag zu Tag mehr die Abueiaunq weiter Kreise, insbesondere aller geschäftliche 1» Interessrnkreis« tn allen

Ländern hervor ruft.

DS braucht ja mir auf die Tatsache blngetmesen XU werden, test tes angeblich wirtschaftlich so schwer leitende Frankreich eine Anleihe von 800 Millionen Franken z u Rüstun a «- zwecken an die Kleine Öntente qeg?6en hau Der wirtschaftliche Hauptgrund für den Rückgang des Fianken Hegt aber in ter Zerstörung seines Hauptsch uldners. tes Deutschen Reiches Die r-erfchlcierte AnnerlonSpplitik. bk F.ankieich an »Rhein unb Ruhr betreibt unb -Fcutf<tlanb fast zum finanziellen Ruin gebracht baten, must naluiqemäb auherorbentilb auf ten französischen 5trti>lt zurückwrrken Solange eine solche Politik anteuert, kann Deuischlanb in nennenswertem Umfang keine 2U- a rtonen lei­sten. Das französische Budget must mit eurem unpebeurcn immer stärker werbenden Defizit ab- schftesten, denn im Gegensatz zu allen anderen Landern hat es Frankreich versäumt, seine eigenen 0 t c u e.r quellen au e schliesten unb es bat feinen 2:al auf die von Deaisch'and zu

Basel, 9 Jan (Wolfs 1 Die , '2laiinn.il- Acttung ' terrch et über die unhal'.teren Iustände,

Dcrlehrswesen eing.-gitffen sind. Rach ter Wider- legung sranzösifchrr Beschönig.madverluchc heistl es in tem Artikel: die wirklichen Ursachen dieses Verlage,rs liegen ganz eins ich i n der Re­gie selbst. Die F.a.rAvsen ueigem sich, die Ver­waltung aus den Hantem zu geben u.rd wollen »richt zugebm. test sie diefen Ichivierigen Apparat nicht über den Rot verkehr hinaus be­wältigen können: darum haben sie die teutsche-.r Eisentehner nur zu einem sehr geringen Teil wie­der eingestellt.

Zur Fachunkenutnis kommt noch der Bureau» kratismus.

Die deutschen Beamten, die in jahrelanger Arbeit gcrateau Spezialisten dieses komplinetien Betriebes geworterr sind, müssen ost ftuntenlang warten, bis ihr Eh.f l'mcn einen Besehl a bl, iwn tem, was sie für rich ig hallen, das Gegenteil zu tun. Genau so ater setzen sich BureaukraHsmus u. Fachunke.mtnis bütn b c ob.illen 2)erwaUungs- instanzen ter Regie fort. Die örtlichen Stellen haben nicht etwa die Defugiris e und Dcllmachtcn, wie sie in ter deutschen Verwaltung üblich sind. Alles wird von brr obersten Behörde In Vlainz verfüg! und vom grünen Tisch kön­nen diese ganzen Zustände natürlich nicht tmmber- nehmen, unb erst rech: nicht die Tatsache, test bereits drei ®ef«afd)iften an drr Reg:« Pleite gemacht haben, weh end die vierte nur durch das Versprechen Porncar.'s geha.trn toerben soll, dast bi2 Lerwaltungstosten ter R:gi.' zu den Besahuneskosten zu rechnen und tah-.r von der Reichsregierung zu ersetzen fzien.

Ds tft darchgesickerl. dah die Ausgaben ter Regie nur zu einem Fünftel durch die Ein­nahmen gedeckt sind. Das Dasein ter deut­schen Eisenbahner tm Dienste ter Regie tft em Martyrium. Die Regie selbst ist sr»a»!)l für diese II glücklichen wie für daS ganze Ruhrnchiet etn Ung.ud. W.mn im Ruhrgebiet wieder eriräg- liche Zustände kommen sollen, muh die ßeiiung des DertehrSwesens wieder in deutsche Hände gelegt werten.

Eine Bestätigung erfährt diese scharfe Kritik aus neutralem Munde durch folgende Meldung auS dem Reichsverlehrsministerium: Die Leer­wagen, die die französisch-belgische Eisenbahn­regie zur Beladung im Ruhrgebiet bei der deut­schen Eisenbahn sortlausend anfordert, werden an der Grenze des besetzten unb unbesetzten Ge­bietes von ter Regle nur Suherst schlev - b e n b unb unzureichenb abgenommen. Die Folge bavon ist. batz

einerseits tem unbesetzten Deutschland dir ver­fügbaren Leertvagen entzogen werden, an­dererseits aber ter Industrie des Ruhrzebie- tes zur Abfuhr ihrer Produkte, bortoitqenb Kohle, die erforderlichen Lcerwageu nicht zur Derfugung stehen.

Bei orbnungSrnästigem Betrieb mühte blc Zahl ter In daS Regi-gebiet h.nerngrsanbten Wiacn ebenso grob sein wie die Zahl ter belaten auz- ihm herauSkommenten Wagen Die unterrichteleit Stellen geben dagegen die Zahl der von ter Regie seit Wiederaufnahme des Verkehr- z u durchsuä-t. Angeblick> sollen Mc Mörter l m Auf­trage einer nationalen Organisa­tion gehcmteit haben

Rach einer Manitteimer Meldung hatte ter Erste Staa tSanwalt brim Dvlksg-n-icht in Würzburg gegen die 19 .Führer" ter pfälülchan öcbaraiiftci Steck briefe wegen Landes­verratsverbrechens crlaffca. das von den neuen bayc rischen iKror baungen mit bem v. o b c bestraft wird. Die Haftbefehle richcen sich tn erster Lin-e gegen ten nun erichollenen .Präsidenten-, Franz Iol.s Heinz-Orbls. fCTncr g.nren ten WirtschaitSmimster Bley. Kirch- teimbotanten. May-Schi-ferftadt. Rickle» und Kastmann aus Kaiser- lauUrn. Stech-Mamcherm. Detzel-Herfheim unb Schpab-Pirmafens.

Zentrum und Pfalz.

Berlin, 9. Ian (Priv -Tel 1 Die Reich»- tagsfraktion tes Zentrums befch ob so.gmde Interpellation an bie Rnch^rTgin-un, zu rchtrn Die in ter bryerisch.n Rheinp alz terch te; De- raratiftenb:to gum g sHass n.n Zu unte drängoi mit Gewalt zur Katastrophe <ja t 703 03- trai deutsche Pfä!z7r wrrbrn t>on einerSanbt verräterischen Gesindels in bru ta le Weise gequält trxi» nar dadurch nwg.ch ist. dah bi? französische Befatz»^teties schändliche Treiben in kaum verhüllter Offenheit fördert.

Mit Senehmigima ter fremden Machthaber heben LanteRverröter dir Dertvaltungen zer­schlagen, Ruhr und Ordnung gestört und mrt aneemastter Gewalt bis 1. Icmuar 1924 ms. gesamt 10Z pflichttreue Pfäl^r aus ihrer Hev» mat vertrieben.

Steuern und Abgaben wrrdm von> dm Sevara- tisten erpreht. D.e freie MemungSäuherung ter einheimischen Presse wird ^^'^wrter- drückt, und dazu steigert die Desayungstehorte

wenig ter Eisenbahn Aurüdgcgcbenen Wagen auf über 3X 000 an Trotz diele» Wagen- Überflusses im Otegicgcbtct konnten von ihr an einem einzigen Tage 35^3 Wagen nicht ge­stellt werten. Durch solche Derkehrsverdultnille wird ter Wiederaufbau des Dirt - schaftslcbens im b.setztenGebiet fast unmöglich gemacht In Hcrdeckc lasten die französischen Kontra llposten ten Güterver­kehr nach keiner Richtung mehr durch unb ver­langen bie VorfuhrungallerFrachien in Hörte ober Dartmund In Vohwinkel werben die Züge durch das französische Zollorgan, das selbst gegenüber der französischen Regle jedes Entgegenkommen ablchnt. ftu nbcnlang nus- gehalten. Von 7 Uhr abends bis 7 Uor morgen- werten dort überhaupt keine Zrachtenzüge durchgelassen.

Der Verkehr im Kölner Brückenkopf.

Köln, S. Ian. tWTD.) Die .Köln Ztg." teilt über die Vilenbahnen im Brückenkopf Köln mit: Am 14 Dezember wurde ron ter Regle tinb ten drttischen Behörden ein Abkommen in Koblenz unterzeichnet, dah sich tem eng­lischen Standpunkt anpahie. Die brftilch a Behörten seien bemüht gewe en. auf ter Grund- vage dieses Abkommens ten Sisenbahnverke >r möglichst schnell wieder tn normalen Bah­nen zu leiten unb seien sogar so well gegangen einen englischen Sachverständigen für die Eisenbahnen alS MiUelS.nann zirllchen der Regierung ter Reichsbahn zu bestellen. Dieser Eisenbahnsachverständige welle zur Zeit in Köln. Rach dem Koblentzer Abkommen tväre der Personen» und Güterverkehr in der eng­lischen Zone von und nach tem französisch« belgisch-besetzten Gebiet und dem unbesetzte« Deutschland vollkommen reibungslos vor sich gegangen.

Sämtliche liebergang#f<f)tolcriaMtcn wie die Be­hinderung des DurchgangSverteurs. die Schwierig­keiten tm Fahrkarten- und Fahrplanwesen, wären fortgefalfen.

Run sein aber noch einmal von französischer Seite gcmz unerwartet toicter auf den 0l0- vemberplan zurückgegriffen worden unb man habe verlangt, dah die Eifenbahnver­waltung Köln der (Seneralbirettton in Mainz unterstellt werte. Die Regle wolle so tecytlicher und tatsäch5icher In­haber der Eisenbahnen in der eng­lischen Zone w.-rden. Die Zahl der "Beamten usw. solle von Mainz aaS geregelt wer­den, mit einem Worte:

Die deutsch« Dertoaltunq solle ausfuhrendes Organ ter Regie sein.

Dadurch sei die geplante Wiederbelebung tes Vertehrs auf Grund tes Koblenzer AbkommrnS unmöglich geworden und es e. gaben sich dar­aus Schwierigkeiten politischer Ratur. Die britische Regieiung stehe bei ten augenblicklichen Bei Handlungen über die DerkchrSsiage fest aas tem Standpunkt, ten sie von Anfang an angenommen habe: nämlich die deutsche Ver­waltung entfprvlend dem Rhrinlandabkommen in der englischen Zone zu erhalten.

General-Anzeiger für Oberhessen

druck »Nb verlaß: vrbhl'sche Univerfitäkr-vach, »nb Sleinönttferei R. fange in «ietzett. Sd>riftlettwng und »eschäfktskele: Schnlltratze T.

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?,50, 1920er 25 bi» 2t bängigkelt der besetzten Gebiete von ........... Frankreich Diese wird j<tzt immer systema- tircher von Frankreich vorbereitet. Man brauch! rur auf das Eise Hahn wes en hinzuw:i e 1.

weiter auszubauen.> r b letzten Gebietes ko.rnen bd

bru fungen zwei Momente auferortentlkb te- iH S j?*61 ch werten. DaS eine testeht darin, dah die 18 ^äuier teute ai :i1 bisher Io kmtrfcni.

^erkausstz wirv. -<nu» uiiuerc OMum-eiu ncgi uuiut, uaij uvt mit der Mi.um abgeschlo s^-ne Manteloer- ifag zahlreiche Sinrelfta.^en unerledigt gelassen ns ito inau1. rwm» tzM, ein Umstand, ter erfahrungSgemäh von ten 5» 1 A W 14BJ Zvanzvsen zur Erlangung weiterer Kon- rlI?fo,raih >ess tonen rücksichtslos auSgenuht wird. Unter ftc Ito vis 111 (flai) diesem Gesichtspunkt betrachtet, köirne.n die fünf- Islaus, pvmm. 110 tigen Wirtrmverhandlungen sehr leicht dahin füh- ms M (ftan), 2HnH r n, daS Frankreich grobe Sachlieferungsansprüche llt, um bisse bann durch Kapitalabfin- bung bzw. durch Mit beteiligung an ter Rhelliisch-westfälischsn Industrie (besonders am Dergbau) abgelten zu lasten. GS ist schon immer trimzösifche Taktik gatocfcis t*d zu fordern, um

SufW viederM^

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Ser Drüsig! bdjt* I ic?" 55- «SW s& mit ^^iedcrL--?' Speyer, 10. Jan. (WTB.) Gestern

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