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Erscheint tSglich, eifer Senr. tmb 3ritriaqi, ■edberSarrsfaGsbetlaar. GietzenerFomiliend! Liter Wochen-Ve;va,prti» 70 (Bolbpfenntg ein- schließlich TrLqerlohn, auch bri 7 ichterf. einen einzelner 'jiummrrn in» folge höherer (Bemalt - 5<tn |pr«d)»Snf<flü|it: für die Schrift titung 112; für Terlog tn6
(Befd)6ft$|teCe 61.
Lnschrist für Drahtnach. lichten AnjelqerSieben. poNfäiecfento;
gTOTtfirt 6. w. 11686.
Erster Blatt
K4. Jahrgang
Mittwoch, 9. Januar 192^
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhesfen
»red ei» etrla«; viühl'id>« UitintrfitätS'F»*- ul Sldelrudtrtl R. Eanqe in 6te|tw. Sd)riftldmn« und »ddfäfUlttlt: S»iirraU 7.
Li„h«e »•* S«je ]tn ftrOtr X«)NnuMMi |nm ia.tjm.rta4 vsrhei odneiede BerdindlichdeU
Pr<ti Ur 1 mm h»tze für Anzeigen von 27 mtr Breite r I 4>‘i,au*i»dtti lOtBoidpfennig; für ’Jie Marne-.tnjfigeno.TOn n »reue &> Lnolöpfennig. vlaqnorschnfr 2J ,1U|- schlag - .-eruntworlstch für palinhu >eu»llelon. [k.Jnebr. iüiH).Uanqe; für den danken -UiU Ernst Ül»m chem, urber Än < gtnttd; «janeSe*, |6m.n ch 11 G.ezin
Das Schicksal des französischen Franken
Der französische Arant bat geg nüber dem amerckanilchen Do lar ben tief ten Stand erreich', der tn der Zeitgeschichte zu verzeichn?n i'l. .Zur Stunde, da diese 3-ilen q cs ch riebe, we den mu i man an der Pariser Böd? mehr al» 2) Franken für den Dollar zahlen Für da» englisch; Pf 'Nüber 87 Franken Diel an brr ^öde! 3m Frei- verkehr sind Dvlar uni Pfund noch viel teurer. 3m besetzten Aheinlan ’ani man sch n seit einigen Tagen den französischen Frank mit 60 bi» 80 Milliarden Papienrrark I mlcn, Watz- - renb er offiziell mit rund 200 Milliarden, also 20 Gvidpf-mnig^m. notiert wurde
freber ftfeftt fehl da» Frankeng«! d mit kern Frankreich die beichten Gebiete zu überschwetn- men und zu fort ump irre, suchte, nach JUogll: lei! ab. Die svanzösisch? Währung sinkt infogedes en immer tiefer, und nicht > scheint bagege i u nicht die Stützung ^l>odch! rg des frnan.s;r int !«•$ de Lasteyrie. nicht di Saub-runi der Pani r Böde von unerwünschten 'hment n, nicht die Verordnung der Ahem'andlo tnisflon übe de Deschrönkung de» DevisenhandZ» und nid): d c gehässigen Andeutungen der sranzösl'chm Pre 'e bah der Frankensturz ein — deutsch?» Ainanz- nranöver sei.
Der unparteiische Drobuht r fnigt sich tri? e» soweit kommen konnte, dah ein si.greiche» Volk, da» einem beb egt eh Staate reich? Pro vinzen abnahm, Äob(cn?ruben in Mert von Gvldmilliarden au ^geliefert erhielt, ein .i g o’ en Teil seine» Heere» auf Kosten deZ Besiegt en unterhalt und überdie» viele Milliarden in Mob en und fremden Devisen heranSzupr ssen vermach c. tn dieselbe finanzielle Totlage hinrtag?'ict mit der seinerzeit auch da» de tiche 3ns^ativn»elen) begann. 3n Frankreich selbst führt man den Ahbcrgang der Währung immer noch auf die .offene Wunde" der zerstörten Gebiete zurück. Aber da» ist sicherlich falsch Denn die Summen, die für den Wiederaufbau wirklich au»gcgcbcn wurden, erreichrn nicht im ent- ferntesten den Wert der bibber von Deutschland geleisteten Entschädigungen Die eine 2.1 dache liegt vielmehr darin, baff durch d-e leich'sinnig- A?brn3art .Die To4>*s to?rbc lalleJ be.Mll m Fau'.h-tt uns B dchwendun zeucht tn fvanzösischen Wirtschiftöl bm wahre Crgicn feiern. Die anbrr? Udadv: Siir? wahnwi-i i verteuert Militärpvlitik die zu t< r finan.te len S?ngc FvankreichZ in schreiendem Widerspruch steht
Schon im Jahr 1921, al» di? sr rnzös sch.' 3a- ssaticn beginn veröslentlichte Hosrpb Dail- laue, da» Schrecken-kind der AmtiPig'. mehre-c Artikel über bi- .verbrecherische und verwo,« c Finanzpolitik Frankr ich ) während b'-3 Äricce- und nach dem Wassenslillstand" Seine Angaben waren geradezu crschütiemd Aber wer (a.- sie? Sie wurden totgeschwiegen und unt rbrült Da» Desizit bet Gisenbihn und Post war schon bi* mal» Höh r al» in Deutsch'and. FÜ b ersten drei Monate 1921 betrug ba» sranzösisöje Steuei- bcfrttt 63 Prv^nt Del gesamte Mrtv l ung?- apparat ist bi» in btc Tiefen korrumpiert. Oaiflaut veranschlaat? ba» wirkliche Des zi' in (Vthrr 192t auf 23 Milliarden Franken un> firn zum Schlust? „Kein- Äontr I • über b * Militr- auSgabm ein stupid.'» Sichiebenlafsen i i d n Verwaltung m eine ilebetflutiurg mit alle^ mrg lichrn ilnterftüfimg'b'ittegen und H'l° o • schüssen. ein Auffcnr der Produkt' be' hinter- taube» zu ungeh uer i l en Preis n bi? f *' i m *? Demagogie in den Ginnihmen wie in b*n Alte- gab.n." Di? erst' Stützung? ikllon für di? krau e Währung Frankreichs h.stand barm dich man den Staat»hau»halt f ü n ft I i * frisierte. Er wurde fü • da» Geschäft'iah 1923 mit 23 438 Millionen linnihmea und 23 43 . M l- Fronen Au »gaben scheinbar in 3 ®L ichg »rl dt gebracht Ab"- wenn man bed-nkt bin b B /- Slung der öffentlichen St' t fdjulb al lei i zwölf
Morden, b h bie Hälfte der Au»g ben beträgt. so weist man w-.rs bi? G'ock? gesch'ag n bat. Arnanzminister b r ß a ft e t) r i c b r fit) jeht mit allerlei börs-mtechnischen Deruhigu g - pülverch-n helfen teilt, mustte scho' im Herbst 1922 iror be Äamm.'r eingestehen bast da? — heute künstlich vedchleiert? — .Defizit durch Beamtenabbau nicht beseitigt weben ©rar. weil bereit» 50 (XX) Teamt.nft Ilen pe- strichen find Neue Steuern fct<n ausgeschlossen Da» französische Bol c schon u er alte» erträglich? Blast b Lastet Ll drio blieben nur neue Anleib n Nn> fo «-fM) e» auch Wo steht man jetzt? Hofft stch Fr.rnlreich durch die Ausschlachtung be> Aubrgcbiet u refen? E» wird eine neue Enttäuschung bat* herauskommen
Die Deutschen sind schuld!
Pari» 8. Han. (WB) Finanzminister de Caftchi c» bat am Sdb.InfTe b?» bcutigen Alt- niÜcmite der sich U. a. auch mit dem Sinken be» frrmEchm Tran! m besah c ter Trc-fe etre lange Erklärung abgegeben, in bar er u. a. tagte .ot? eigcmliAe Urfach? für bie es Sinken liege barin. rast feit dem Kriege erhebliche 3r^^k^n- betröge in den Händen h o n _A u »J a n - dem seien Diese Frankerg baden hätten §ran^ reich gu'e Dienste aeleistr-, leider feien st? icboch durchaus mobil. Faanzösirchedci s hab« ^rnau* sie keinen unmittelbaren Einsluh So Txit* da. Sinken des englifchen Pf. n e» zu Dollarkaufen ge- führt, bie Frankenverkäuse zur Folge gebaut hätten.
Diese Franken stellten in den Händen von Ausländema eine Waffe bar, deren sie sich zur Verschlechterung der Kurse bedienen könnten.
bis
Cniaf.(Hbenb für ben Oriah dieser Verordnung waren nrfien bem bringenben Bebürsnls cinci befchleu niglen Aechtsprechung auch ganz g^wih Grunde der >ro!tenci1pami», l«ir g.'iubc l'el bri bisher zui Jahmbigfeit des S^iwurgiricht» gehörenden 6t.all i<bcn ins lln- c dchwinglich? ge ii.-gen war n Oft L-ide Ersparnis c'uch zu begreifen, so ist doch auch bringend ;u Win sck/en. laa die Aerorbnung .-ilb wieder ab- g.biut werden (arm. ts-.m in den v -c i bezeichneten Fällen l.anbeit es sich um 6troflai<-n. die zun Teil mit tr tc i Freiheits- und mit EDrenstausen. ja zum Teil mit bem Tode i>edrvht sind, als, um Fälle, in le en es auch hi*tKlonbcce dm mit her Aburteilung befahlen Vichtern auf» I> ochste toün- fJx Ätecrt erscheint, bah, alle für M* Beurteilung des Ltialsalle» er.oiderliche । BeweiSmitlek l i» Aur Hauptverhanbiung bereite erschöpfend db ! cn worben sind. 3m übrig .l b ^mqt die 'Bei: rbnung ein hohes Bert rauen • crige
lewah.te iatigteit der M-russrichter
Bon zuständiger Seite wird un» hierzu ferne» noch mitgeteilt
3n der legten Bummer d s Arich?gefet blattes
Die Aufgaben des Kabinetts Marx.
Balanzierung des R^ichshaushatts. - Selbstzucht des Volkes. Rhein-, Ruhr- und Reparationssraqe. - Finanzausgleich zwischen
ihn rzxfc felgen brr Punkt: Unter Ausnutzung dos i<?rbäl!:.i»mäf)ig fiebrigen Dirkvitsatzes zögen einig? ($. ort-ur? richt ihre gesameri AwNaah». beptfea er? und li.st a sich statt besten Franken- kicLit- c:6if-^n. Tiefe Prari» kön>«? nicht ge- butb?t werden
Was aber h Wirklichkeit bie französische Finanzlage brliste. daS sei bie T:t)ara;iou6* ft? ?, b:c Aichterfirllnttg der deuksrfren Brr» pfijchtnn-^erl, bie Frarkreich ge-tortr^.n habe, zur AUlriche seine Znsincht zu nefrnen, um ben Fehlbetrag beS Wiebrransbaububg?tS aus- xn Irichen. Wenn Po'mcar^ die Aochtr §r?nk» reich» dcrteidioe, t?rf f'iqe er damit auch den
Fränkon.
Die Acrhofität bet franröfifdym Aegierung»- männcr. die fit in einem hysterischen Seichrei gegen die Deutschen L 'ft mach'., btc nun auch ben Fiankenst^rz auf ihr Schul ron:o nehmen tollen, tritt auch b'i bet ersten Ccgcnnuif)nahmen der Acgicrunq klar zu age So ir* auf Anreifung des 3rncnmmi vr.‘ ber t-.oklä.ch sch? L «usangehörtg? Duttzen. d?r in PariL eine auSländtsche Bank vertritt, ausgewiesen warben mit ber Begründung. bah er alarmierenbe Ac u hc - rungen über das Sinken des Franken getan habe W!e ferner ber . Figaro" mltteilt. finb an ber Pariser Börse drei Ausländer verhaftet worden beren ständige Ante'fc.t heit tn ber Dev f en-Abteil ang^ tote da. Blatt bemerkt, nich. ger-?ch:fcrtigt crschim <$» toürien -alir tche weitere Spuren verfolg! Hebe- geLi e rertäd>tiie CBernritiler würden (Sr.' jntnTangen ein<',c\rg?-?. fei sogar bie Rede von teeücrcn bevodtehenben Au^nxnfungax.
31 März, bah
'm Stras'achen statt des Sch'^fsenaericht- der Amtsrichter allein eot'chrldet. und statt bei Wucher^erichiS nur deisiu richterliche Mit-
Mieter.
Die zur Zustäabigkir ber Schwurgerichte gehören den Straffachm werdet b?n Ötraf- kammern zuge ri.st-n, da» B a, e^i b i Privatklagen iuht D' U brrrew.-^en und Derg?d n ist die Berufung au «s qef dbln f - fe ?. tonn aut Fr-ilpr chunz ober au f hli stlich auf Del' straf er.'annt ist. W-i er e t'rält dir Brrordm^'g eie c.fu l genbe Arn ernn i bei AcnaHu-g d^r Si alg IdU' u?b eine Beide vor QJertaf rm»öoi'M. i t -i t I n d.-r Be wi^ Eichung der 3;d - bi Mer. die schon jät 1919 durch ein« Acib’ von «Entwürfen zur Aeugestaltung hc» etrafprn rflc» zulctz' durch dm dem A l'? tag im Mai 1923 ir-rgvlMten S ’TjtutI d > S -sc?tzei MIT Acu??r>r-1. -.1 ter Si afaerichr" a i rt c3t finb. Aach ber B.?r-^e -g fallen zu ü i'-ti.i bi. Strafkammern a U (fr-rid t -fier Instanz fort
Das Amts eei'ht wird für sämtt'.che, bisher zur Iusiändi,kcit der 6chösfengcdch«e und Strafkammern weherenben Sache« und auch für einen Teil der zur Zuständigkeit der Schtmrzerichte geherrnben Derbrechen zu. stärtdig.
Bei Ueberfrrtungcn und regdmähig auch bd Der gehen entsendet der Am^srichtr allem unter ac- ifier. Voraussetzungen auch bei Aüdfalfoer- drehen Jm übrigen entscheidet da» Schüssen» gerichr. desfen Zusammensetzung nicht geändert wird. Aur au-nahmsteeise bei besonders bebew
Di? Deutschen hättc« gelernt, diese Art Operationen meisterlich zu handhaben, um damit einen Druck auf bie französische Außenpoli« tik auSzuüben und die Aezierung Poincar^S zum l^rrzicht auf bie Auhraklisn zu beftim« mctL Die deutsche Propa -anda verkünde über, all, bah Frankreich bem Bankerott entgegen- xehr und daß ber Stur; der Mark benjenigen des Franken nach sich ziehrn werd?.
Finanzminister be Cafießr? nacht sich auch die D.'bauvtung zu eigen, bah ii e. kt <i r an ! - furter Konferenz von 'Bertretem ber Mm- fen im bHegtcn Gebiet 3nftruT.L -M für ti.ne Kampagne gegen ben «*t r a n e n . ? . i? fen u.-orbm seien. 3n Frankreich elb t habe man bic Rückwirkung bi-^er Zkamracm' t.r t*urt. CS seien Aunbfchr?iben befd lag a )mt ; rten tk xur Zeit der SuaatSanwalifcha l Vorlage . u i> in beneh ber Berkauf französische-. AciiMparic’e gegen internart'-nal? Wer ? u'd di' Ad-Zung französischer Obliga't nen pe? -n en.l-sch b und unb Dollar» anemNo ien tt«tbe Di' i?rung gebm’e zunächst durch ben Zustrzm. i : bem Pariamerit einen örrtanxrf zur
Verschärfung ber bestehenden G.f.'tz? ctcgen den Verkauf französischer Staatspap-.cr?
zu u •'terbreiten. Ferner feien Mhbräuche be. ecmittclung der Durchschoittsdtrse an d r 2x>r? abrustcllen. Ss sei weiter eine öäubcru.ifl umer ben o?t so verdächtigen Perfonrn nxiq. di? der Devisenmarkt anzuziechen rttege. Di: l<e
phvnverbindungen mit bem Aue - lande mühten überwacht worden. ^3neben beabsichtige er. bie ÄrsitTDUc der D-vi'eatranS- aftumat zu vcrschächcn. Schlich ich bcschästtge
Ländern.
lung genommen Haben bie finanziellen Ae« Übungen ti if<t<n bem Aeich? und ben Vinbem ei <t etnr L-ea gegenwärtigen Derhältnifsen entsprechende Regel ing e Iah: en. so wird edorbedich-n- fall» auJ. in eine Prüfung ber in Deutschlanb jeft staatspolitisa wichtigen Probleme einfletict«*n werden. Aber wie gesagt, bei allen Dielen Fragen, so wichtig sie auch fein mögen, büden irli Doch nicht vergessen, bah bie Einheit ber "Ration u der höchstes Gut ist, ba» aufrechlzverhalten ba» bdngcnbfte Gebot ber Stunde ist
Die wirtschaftlichen Voraussetzungen der Rentenmark.
Berlin. 9 Jan <Priv -Tel ) 3n einem Bortrag in ber Berliner AanbeL*fammer über bie n-irtschastlich? SEndlage Der Acntenmarf teiei Ccbcimiai Hillger Mitglied besBeiwrltungs- rate» der Acntenbanf unb Aorlir.enber boJ Aeichslandbunbes. barauf hin. bah ter C- aal zur Ltadilhaltung ber Acnteninart unter allen Umständen fein Budget ausbalan zieren müsse. Hillgei glaubt, bat ber Reich?finan.z- Minister In seinen babingelxTibrn Bemühungen C r 1 r* I g haben teerbc. Die Wirtschast müsse die Bestrr''ungen bei Aentenbanf un'eistützen durch rücksichtslosen Preisabbau und ebenso die aibrttcnbe D?völtertlng durch Abbau ber ArbcitSiynbikate. eine t>cinün|tlgc stohn- pofilik und eine oemünftlge Aegdung ber Arbeitszeit.
Niilskestr Dr. Lchachts.
Berlin, S Zan. lWvtff.) Der A.ich da>.l' präsidorst Dr. Schacht, ber ge , m nach Berlin zu- rüch>-k.'hrt ist, hat brüte bie Leitung ber Aeichsbank übernommen. Dr Schacht behält daneben kin Ami alj A c i ch S w ä h r u n g S - kvminisfar.i n nvlch?r Gige ischast er beratende» Mitglied dcS Aeichskabi- nett» ist. Di. CLiörüde, b.c ber Reichv-bunk- präfibcMt auf b.*r A<lfc nach London unb Amftcr- bam gelvo inen hat. Verden in unterrichteten Är:i- fen als durchaus zufriedenstellend bezcich- net, namentlich hinsichtlich ber Auffassung von ber Bedeutung clnc^ zu grünbrnDen ® o I b • noteninftitut» für bi? San^rtini des deut- sckei Delbverl-ältniss^S und eine endgültige ©la- bilisierung der Währung.
(ftrflfit die bcitffrfien Ichlemmer int 51 udlrtitb.
Berlin, 8 3an Wie bie Blätter melden, [.»trägt nach angeblich ’,urerlä{iig?n SchZtzun en r r A teil der deutschen ® ä ft e in St Mviitz. 'jk>nir:fina unb am Darfatee fast 70 Prozent. Die ReichSre^i nmg soll scharfe Mahnah- men finanztechnischer Art gegen bic- ienlgen Kr ise l’Iare t, bie e3 jetzt möglich machen to.m ?r. in» Au stand zu grhe i unb sich bjrt n oi < lang In Cujuiturort ni autzuhaltea.
Steuererleichterungen für freie Berufe.
Berlin, 8 3an. «Wolfs.) Aus Drmb einer Cirgib? be» Präsidenten te» Schufstirtell» für
Acld e:ag.atgccrbneten Sverling. orbnete der Aeichs i.ianzminister zu tj3 ber Oteuernoti ererbn an, baf? eine Veranlagung ber Umfähe •er freien Berufe im Änlc brrjabr 1923 lei veihältniSmässtg geringer Hö^e e Än.iah- । men unterbleibt Die» gilt zunächst für die | vierteljährliche Dvlauszah.u g im Januar 1924.
Die Neuordnung ber Rechtspflege. >
Mit dem 22 Dezentr^r 1923 dem Tag bn Verkündigung im Acichsgrietzdlatt. ist eine Verordnung r« Aeid>*ptu1tbcfi:cn über b* beschleunigte Aburteilung von Siras taten in Äiuh grttvt.-n. won»tch zur Wieder- tX’.flcllung der öfse tfichen Sicher bei l und Ordnung für t-a» Arichogob-et im wesenllichoi folgen- g.nbe» bestimmt toorürn Ist
Zur Aburteilung der Fälle des Widerstandes gegen die S a.usgewalt. der ülerboechen unb Her- g her wider de ctfcntUdx Orbnu tg des Vlorbes usib Tobschlage», te» Aaub» unb d?r Onrortlung der gemcihff.bibrtlitcn Vertwochrn unb A,rgeK i sowie der gleichen Straftaten tmtk-i da» ®deh gegen ten verbrecherischen unb gemeingesnh.lnhen LH*' an4) von Spreng'tofsen i>er Fälle be» Vergehen» gegen die Verordnung über das Verbot militärischer Veriande unb der Verbrechen und Vergehen gegen .cn §4 ber Verordnung vom 26 September 1923 sind die Strafkammern ausschlie blich zuständig, soweit nicht bie 3u- fiänUgwit von S n. ergerichten beirünbet ist Die fcrtlldK Zustänt-ig eit der Stmslammern kann durch > ie konbe»iu|tt \hcrttMltung atevoichend von len allgemeinen VvZä riftem grvegrit w rden Sin SerichlSstand ist auch bei bem Landgericht oder l«cr Straf knmmer dgründet, in deren Vtzirk der V.-schuldigte ergriffen tettb oder sich i» Hast befindet.
Chic xerichlliche Donmteriuehuug findet nicht mehr statt,
mich wird Mi Dor-ichs-beschlust über bie Eröffnung des Hauptverfah.cn» cilasien. Der Umfang ber Beweisaufnahne wird von hm Gericht n ich freiem 3rmcf en bestimmt, wie solche» seither schon bei ben Vcrhandlur gen in lieber* trctu. g»- un: Privalkl ^gc^achen ber Fall tva,
Gegen die in einem Vertahr, > aus Grund Mefxr Verordnung crlassrtton Gntlch idungeu bei Strafkammer otci ihres Dvditzenden gHü e» teinVechtsmittel. Antrag? aus Wiederau s n a h m c teerben von bem im ordentlichen Verfahren zuständigen Gericht entschieden Fu* ben Fall ter Wiederaufh-liung dieser Verorb-
Reich und
Braunschweig. 8. Zan -WDV." Aritif • kanzlcr TRarj g w ihn' bem Cb fr biftu der .Vraunschivetgisch n Staatszeitung ein Jntcr- riete. In dessen Verlaus er u a. fagte E» fmb im tv sentlichen zwri Antgsbn die unrucg fetzt die Aufmerksamk.il b?r stieich.Regierung in Anspruch nehmen das ist bi? Sorge um Abe in undAuhr und d. Eo g um dr wirtschaft' liche Lebensfähigkeit des deutschen Volke». 'Dar Fundt.n-TN für unseren Start bildet die Erhstt nj d » Lebenr ber Arbeit»- und Produkten k alt unseres Volle» Da'! unfer Volk ohne fchwer-- Schidigungen durch bi. fen Winter kommt, ist bi? wichtigste Sorge Ei? » nahmen, die bi ? Acgierun j g strosfen hri u-ib b i deren Grgr ifung sie nicht imm-r auf Beifall rechnen darf, sind b.-Lmit fic heitzen rücksichlstosr Abdrosselung aller irgendwie entbehriick-eo Aufgaben tmb rücksichtslose 61d?«ninfl der Gin nahmen.
Die örfamtni», bih es gilt. Opfer zu bringen, bat edrmiichcrw ise -ug nonmen c t:c i e g.- lungvn ift die beutfeo Wirifchas' vo dem vö'.l-g.n Sturz in den Abgr n) zu retten u b unterem gesagten Volke wieder cm feste» Geld in die Hrnd ^u geben Di^ Au I n'' ift uns dabei durch charitatrv? Mitbill? 11 ü cr- raschend erfreulichem jllahc zu Hilfe gek •n;- men; aber rar allem ist criorber ich b.i'i un’er Volk Selbstzucht übt D r L. n Kreis, d r immer no > nich' b. griffen hat. bah e» eine Schande ist. zu schw 'gen wenn Hundertt i rsei-be von Vo'.k-gen"st-n bmxn muh fi e d i b der Ernste» bei Oituiiiot b.-teuht u> rb?i an*» f na Verhalten brnach emrihtm Diesen Leuten be jetzt im Auslände ein Luffuslebcn führen dürfen wird dir A 4$ iregierung cnergilä) zu Leibe gehen.
Acbcn ben 11 tschastlicher Sorgen besteht die Sorge um unser deutsches Abeinlanb, die Sorge um unser Auhrgebiet
?*txin- unb Auh - unu eparationsfra^e, bas fmb bie 6d)idfal<proM*me uns reS Volkes nach der Wlederautrichtung deS denlsckirn WirischaflslebenS durch eine gesmtbe Wal>» nmg.
(Gegenüber diesen Dingen treten alle anderen Fragen in b^n Hintergrund. WtS ben Gedank«l einer Umgestaltung der Weimarer Verfassung betiifft. so werden wir der ßrörte- lung dieser an uns für sich n ichtigen 5 Inge, denen in normalen Zeiten jahrelange üfunqe i Lach- verständigergr^mien in der Publi istik unD in der ösfcntllchen Meinung rDranaegangen wä.en natürlich auch im Slurmlauf der D. i?e n'.ch. aus dem Wege gehen." ,3ch habe ja." erklärte brr Rangier, .bcr.it» in meiner A?-c vom 4. Dev 1923 lebhaft beklagt, bah das Verhältnis zwischen dem Acichc unb ben Ländern in 11 Ifa er Ve^ichung gct.übt ist. 3ch b-t. c damals ba» Vcr1v.e5>?n abgegeben, eine Klärung diele» Verhältnisses ?,u versuche:, und womöglich herbeizusühren. An dieser Aufgabe halte ich fest und ich hoifc. bah sie sich jetzt mit um so teeni <cr CchLierigkc-t durchsüb,cn läfu, al» die IZickcnntniS ron ber Votwendigk.it eines einmütige, Verhalten» b'i den Gefahren, die un» auten u.ib innen umgeben, gewachsen ist. Cn erster Linie krmmt al» dringendste Frage eine
Neuregelung br» s'manziellen DerhaltnisieS zlräschen bem Verche unb ben Ländern
in fr age. Die Dorarbri'en hierv sind bereits im Dange. Der Aeichssina.vminister- hat auch beivtt» zu diesem Zwecke mit bei Länder, Fr st-
ist r ic aus ®ru,b b.-s Srmäch i.tu.i v'ge! tzes vom 8 D?-«mher erlassene Vrvordimng über die De- richtsverfaslung und Strasrechts» pflcg< uom 4 ,3a iuar txrröfi tlldü worden. 6ic enthält .in-? Art Ix? von Aotmah nahmen, die b i- ite am 15 Zanuar la Ära.l treten. Dcse Vormast ahmen, die erforderlich fr »rtm sind, weil di? si-la".z ckle A stlag.' eine alfixir-ige er- b.bltd; Sinschränkung der Kosten der Strafverfahren unbekiigt b-.langt, stimmen für die Zeit vorn 15. Zanuar


