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mit dem ist >n 30 Jahren erprobter zweckmäßiger Rsswefl Zusammensetzung überall wieder zu haben * M110111 D«Bin -----wo im Schaufenster sichtbar.-----

Vertretera Adolf Schmidt, Gießen, Telephon 1086. 5025 D

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Geschaf «Onstf

yantfirt

6. Aug.

Amtliche Notierung

Geld

Brief

5,94 12,66

6,43 1,395 3,05 1,725

0,41 6,135 11.43

161,59 19,15 57,71 69,13

111,62 10,495

18,40 18,695

4,1 a 22,64 78,80 56,36

162,81

19,25 57,99 68,47 112,08 10,555

16/0

18,775

4,21

22,76 79,20

66,64

5,92

12,44

8,41

1,385

3,03

1,715

1,40

5,115

11,37

7. Aug.

Repart.

37. Fortsetzung.

(Dachdruck verboten.)

des J&xsfo. setzte heute Besondere

®5rf enterte.

(Ohne Gewähr.)

4,2

82,5

12,75

0,575

1,3

1,16

1,9 0,350 1,65

1

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

Der Alte Ms Topper

Dvman von Hanns von Zobeltih.

schäft leSyaft, vqvnverS für SürtettiocCTe. Der Freiverkehr hatte feste Haltung und auch daö Geschäft gestaltete sich etwas lebhafter. Api 4y4, Decker-Stahl 1^, Benz 4Vr. älfa 6Vs, Petroleum 15, Drown Doveri 1,25. 3tn weiteren Verlauf wurde das Geschäft ruhiger, die Stimmung blieb aber fest.

takseiB ?tol XÄÄS

Amtliche 'Xotierirti fflete | 18 rief

^mnttuh Die WreverevMrytolttrg von SilbermUn­zen, die allerdings mit dem alten Silbergeld nrchts zu tun haben. Die Deichsbank hält es jedenfalls nicht für zweckmäßig, die alten Silbermmrzen wieder in Kraft treten yi lassen, weil man be­fürchtet, daß dadurch eine Verwirrung geschaffen werden könne. QlZan must auch noch in Betracht ziehen, daß gerade das Silbergeld künftig eine groste Dolle spielen wird, weil die Herstellung neuer deutscher Goldstücke für die nächste Zeit schwerlich sein wird. Das Goldgeld wird solange noch theoretisch bestehen müssen, als die erforder­lichen Mittel für die Prägung des Goldgeldes noch fehlen und man darauf angewiesen sein wird, als Deckung für die neue Goldwährung aus­ländische Devisen zu verwenden. Man kann schon jetzt vvrausseHen, dost die Einführung der ne reu Goldwährung viel unauffälliger und reibungs- loser vor sich gehen wird als die der Renten - mark, die in eine Zeit der hemmungslosesten Zriflation fiel.

*) Vom Rückzahlungswert.

Berliner Dorfe.

Berlin, 7. Aug. (Drahtbericht Anz.") Allen Dementis zum Trotz am Anleihemarkt eine Hausse ein. Gründe für diese Aufwertungshanfte

30 5,75 8,20 9,60 0,4

11 14,75 2,20 0,459 0,3

10,50 12,5

49 49,60

80 10 15 6,65 9,9 29,90 22,50

37 2,1

27,40 6,62

2,9 11,25

3,50

17,25

13,4 16

14,40 6,9

14,75 15,6

9,26 14,75

9,25 35

44

1,65 3,20

2,5 13,5 0,75

1 12,5 1,60

M 5,1

10 4

3,6

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a. M., 7. Aug. (Drahtbericht des©ieft. Anz.".) Tendenz: Fest. An bei Börse hat wieder eine älmftellung Platz gegriffen, indem die Aktienmärkte ftärfer in den Vordergrund ge­rückt sind, während der Anleihemarkt, aus dem zwar wieder ein lebhaftes Treiben einsetzte, we­niger Mitläufer aufwtes. Die hoffnungsfreudige Stimmung, die sich auf eine Begebung der deut­schen Wirtschaft und des Dörsenhcrndels nach dem günstigen Abschluß der Londoner Konferenz stützt, steigerte die Kauflust erheblich und führte zu einer namhaften Festigung auf allen Märkten. Vereinzeltes Angebot, das ftch wieder bemerkbar machte, verschwand unter der Menge der Kauf­aufträge, die sowohl von dem Auslande, als auch von privater Seite Vorlagen und dem Ge- ühüft ein lebhaftes Gepräge verliehen. Der Geld­markt ist für Tagesgeld flüssiger, man hört sch>n Angebote von i/4, seither 5/16 pro Mille, Mo- natsgeld ist unverändert, iy4 bis F/8 Prozent. Am Devisenmarkt hält die Befestigung der euro­päischen Devisen an. Die Mark hat sich erholt und hat wieder ihren Kursstand von 4,166 Bill, für den Dollar. Das Pfund strebt weiter nach oben. 3m Früher kehr wurde ein Kursstand von 4,46y4 bis 4,4672 Dollar genannt. Der Pariser Franken hält sich nahezu auf gestriger Höhe, und zwar bei einer Pfundparität von 81,60 und bei einer Dollarparität von 18,30. An dem Aktien­markt waren es besonders die Schisfahrtsaktien, die verstärktes Fnteresse auf sich lenkten. Der Dankaktiemnarkt hatte ruhiges Ge'chäft, bei wenig veränderten Kursen. Der Einheitsmarkt der 3n- dustriepapiere lag ziemlich fest. Am Markt der heimischen Werte war hmte eine bessere Stim­mung vorherrschend, die Kurse zeigten leichte Er­holung. 3n ausländischen Deuten war das Ge-

Güchertssch.

Max Dauthendey, Erlebnisse auf Java. Aus Tagebüchern. Deckelbild nach einem Aquarell des Verfassers. (Preis geb. 6M. Albert Langen in München.) -r- Max Dauthendey war im Frühling 1914 nach Deu-Guinea gereist und wollte im Herbste desselben Hahrvs wieder nach Deutschland zurückkshren. Aber er wurde in der crüdsee vom Ausbruch des Weltkrieges überrascht und gezwungen, sich auf dem neutralen Boden Diederländisch-Zndiens eine Zuflucht zu suchen. Dort hat ihn im Spätsommer 1918 eine tückische Krankheit uns zu früh entrissen. Während der vier Kriegsjahre hat er ein Tagebuch geführt, dessen zahlreiche Bände unendlich viel Bedeut­sames und Interessantes enthalten. Das wunder- volle Buch,Erlebnisse auf Java", bringt zwei in sich abgeschlossene größere Abschnitte aus diesen Tagebüchern. Das erste Stück, das aus dem Spät­herbst 1915 stammt, schildert den Besuch Dauthen- deys in der javanischen Stadt Solo, ü>d der Dichter den Hochzeitsfeierlichkeiten des dortigen Sultans beiwohnen durfte, das zweite Stück be­schreibt eine Ersteigung des Vulkans Smeroe auf Hava, die Dauthendey im FrühlkNg-4917 gemein­sam mit einem deutschen Ehepaar unternahm. Beides haben die offenen und empfänglichen Dich­tersinne mit der gleichen Frische, Raivität und ÄnMittelbarkeit ausgenommen: von beiden weih Dauthendey mit der gleichen sprühenden Lebendig­keit und pittoresken Farbigkeit zu berichten.

»Exvtis che Tie rgeschichte n". (1111= stein, Berlin.) Der Verfasser ist als Erforscher der Wildkammern Afrikas, ein Reisender tret in­ternationalem Ruf. älnd so hat alles, toaS das Buch enthalt, den Zauber des unmittelbaren Er­lebnisses. Die ganze exotische Fauna in ihrer prangenden Buntheit läuft und fliegt vorüber, und es ist ein gigantisches Konzert von brüllenden und schnatternden Stimmen des Waldes und der Steppe. Australiens Känguruhs, Dingos und Schnabeltiere, Wombats, die unter dem Kreuz des Südens ihren Erdhöhlen zutvapden, Kakadus, Reiher, Riesenkraniche am Ufer des Gowalsees, Rashornherden, Zebras, Gnus unter dem schnee- gekrönten Kilimandjarv, Afrikas Löwen, die auf Düffel und Giraffen und sogar auf die verirrten Menschen der Regerdörfer jagen, Marabus, Kro­kodile, Antilopen, Paviane, Husarenaffew, RoS- hornvögel, die Elefanten des Dramaputra, atles ist so fabelhaft echt gesehen, fv scharf belauscht, döh diese Bilder wie die große Rätur selbst wirken. -Und alles umspannen sie, vom heiteren Tier­idyll bis zur gewaltigen, elementaren Tiertragödte.

Devisenmarkt BerkinZ^cnicsirrr a. M.

(In Billionen Mark auLgedröckt. BumoS-AireS, London. Rau York. Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Tüten und Budapest für 100000 Etubeürrr, alle« übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

liegen nutzt vor. Wau operiert immer wveder mit dem Hin­weis auf eine kommende inländische Anleihe, bei der die alten Anleihen in Zahlung genommen wer­den sollen. Durch besondere Festigkeit zeichnete sich auch heute der Aktienmarkt aus. Den Zwi­schenfällen auf der gestrigen Lorchoner Konferenz mißt man keine behindere Bedeutung bei. Die Börse glaubt aber, daß sich die Behandlungen bis in die kommende Woche ausdehnen toeröen, da nach einer Einigung der Diplomaten auch die amerikanischen Bankiers zu Wort kommen müßten. Man glaubt hier zu wissen, daß von bestimmter Seite noch ganz bestimmte Sicherungen für die künftige internationale Anleihe gefordert werden. Ganz besonderes Zsttereffe wendet sich heute dem Schiffahrtsmarkte zu, da man annimmt, daß die Zulassung deutscher Schiffahrtswerte zum Handel an der Londoner Börse nur noch eine Frage der nächsten Tage sei. Am Geldmarkt war die Gage unverändert. 3m Devisenverkehr verfolgt man mit besonderem 3ntcreffe die feste Haltung des englischen Pfunds.

die Zinsen zahlen können. Da war beim ds schwarze 3üd aus Sternberg gekommen, im langen Äaftan und den Kanonenstiefeln, batte sich den (Bart zerzaust und geschworen, daß er zugrunde ginge vor lauter Gutherzigkeit, elend in Konkurs. »Hab' ich doch gerechnet for sicher wie Gold den gnädigen Herrn I Hab' ich nicht mein Letztes ge geben? Dar Geld, schönes, gutes Geld! Und nu i Gott der Gerechte, kein Zins, zu geschweigen vom Kapital! Ein geschlagener' Mann bin ich! Wo ist mein Kredtt? Muß nicht zahlen an den Atzig in Fvankfurt und an den Abraham in Zielenzig?! Zahlen muß ich. oder sie schnüren mir die Gurgel zu! Erbarmen Sie sich, gnädiger Herr! Sie werden doch nicht verkommen lassen einen armen 3üd!" Bis er bann aus seiner dicken schmierigen Ledertafche ein paar Papierchen ber= ausgeholt hat, unter die der Gestrenge seinen Damen schreiben mußte. Tat's mit zitternder Hand. Ein Aufschub war's, eine Henkersfrist »Herr Gott, Grundgütiger, Allmächtiger, er- leuchte unseren König und gib uns den Frieden." So hatte der Magister seine Reufahrspredigt ge­schlossen, und diesmal hat der Gestrenge nichts dran auszusehen gehabt.

Klein und grau war der Pfarrherr geworden und arg verhutzelt, und wie eine Sieche schleppte sich die Frau Magister. Sie klagten nie, sie hatten ihren Trost im Gebtt. Aber der Gestrenge wußte wohl! unter dem niederen Dach regierte oft die nackte Rot Die Pfarrgefälle blieben auS; die Dcmern und Kossäten hatten ja selber fmtm zu rnad«i und zu beißen und vertrauten zudem, daß der Pfarrer nicht drängte, daß er lieber hungerte m.t den Seinen, als eintrieb, was ihm zustand.

Amll - Rott. Brfl.-?IMW. Cdristianta. Kap-ii Hagen ©tocfhnlm . Hctsingfors. Italien. . . London. . . Neuhort . . Paris. . . . Schweiz . . Spanten . . Wien in D.» Oest. abgest. Pran .... Budapest. . Buen.-Aires Bulgarien Japan . . . Rio de Jan Belgrad . . Lissabon . .

firm in den alten Römern war, auf Quintus Jcilius umgetauft, lag mit seinem Freikorps ganz am anderen Dvrfende. Aber schloß lich kam er doch. Lind das war denn auch der rechte Mann für des Herrn übte Laune. Er lachte nur wegen des Befehls, zog ab und kehrte das Unterfte zu oberst auf dem Schloß und kam selber nicht zu kurz dabei.

Gegen Mitte Januar verlegte der König das Hauptquartier nach der Stadt Freiberg zurück immer noch so hart am Feinde, daß alltäglich sechs volle Bataillone auf Vorposten ziehen muh­ten. Aber man war doch leidlicher untergebracht Auch die Pagen. Dafür wurden sie strenge in Zucht genommen. Zweimal in der Woche trak­tierte Lentulus mit ihnen Kriegshistorie und jeden Morgest nahm sie des Königs Stallmeister im Sattel bor. Majestät arbeiteten viel am Schreib­tisch. Die Feldjäger kamen und gingen. Die hohen Offiziers raunten vom Mieden.

Auch das Regiment Bernburg lag tm Orte. So kam her Zabeltitz häufiger mit seinem neuen Freunde, dem Feldprediger, zusammen. Dem sagte er auch das, was er vom Frieden gehört. Da faltete Cajetan Grolich die Hände und sprach ein stilles Gebet. Doch dann sah er auf.Gott geb' uns den Frieden! Aber es muh ein guter Friede ein grieben in Ehren sein. Hör', mein Lieber, ich will dir einen modern alten Spruch sagen: Die Waffen soll man werfen weit, irach Frieden trachten allezeit. Wo es aber kann ntt anders sein, schlag man alsdann mit Freuden drein!"

Ta merkte der Junker wieder: der Cajetan war doch von ganz anderem Holze geschnitzt denn der Magister in Topper. War eben ein Regi-

So ist der Winter öahingegangen. Qanafam, sehr langsam. Der König hat die Armee retaSliert, so gut es ging nach den mörderischen Verlusten. Ließ die Kantonisten ausheben in den eigenen Provinzen, schrieb Rekrutierung aus in den be­setzten Landen, rührte die Werbetrommel,- die Rekruten wurden gedrillt, die Magazine gefüllt und die Krtegskaffe. Zumal auch die letztere, denn das wußte Friedrich: wer den letzten Taler im Sad hatte, der hatte die größte Chance Da­zwischen ging das leise Anpochen bei den Kabi­netten, ob und wieweit ein Friede möglich und erwünscht, und darüber hinaus, für alte Fälle, spann der König überall Dündnisverhandlungen an, bis nach Konstaittinopel hin zum Großsultan Wäre eine feine Sache gewesen, so die Türken den Oesterreichern und Russen in den Rücken fie­len. Blieb indessen alles vergebens.

Dem Pagen Zabeltitz sproßten in der Winter­ruhe die ersten Härchen unter der Rase. Daß Lentulus eines Tages mit den Fingern drohte: @r sieht aus wie ein Ferkel. Sorg' Er für ein gutes Schermesser!"

Sn Topper fiel der Schnee bis in den März hinein und lag haushoch. Wenn sie von Gehöft zu Gehöft wollten, mußten sie lief schaufeln. Die Tage schlichen in Einsamkeit und Kummer. Schwe­rer als je vorher lasteten die Röte der Zett.

Dec Gestrenge flederte und wetterte wieder umher zwischen Schloß und Ställen. Doch die rechte Frische mangelte, und selbst der schönste Kern fluch machte ihm keine Freude. Die Sorge im Haus um den Sohn und um allerlei Unge­wisses, das sich nicht nennen ließ und doch in der Luft lag; dazu die krasse Rvt vor der Tür: das

Frankfurter Handelsbank vor m Frankfurter Viehmarktsbank, Frankfurt. Die G- D. der Gesellschaft, in der 25 Aktionäre 451 863 Stimmen vertraten, genehmigte die Regularien und beschloß, den Rerngewinn von 12119 Bill. Mark auf neue Rechnung vorzutragen. Rach Mit­teilung der Verwaltung wird die Goldbilanz einer ao. G.-V. innerhalb der nächsten zwei Monate txorgelegt werden. Das GoldmarDapital wird etwa die Hälfte des Friedensrap itals betragen, das sich auf 500000 Gmk. beläuft. Die Beschäftigung sei sehr gut, so daß der Personalbestand nur un­wesentlich reduziert weiden muhte. Der Auf­sichtsrat, der bisher 12 Personen umfasste, wurde um 3 Mitglieder erweitert

e Die ersten Sparkasfenhypvthe- f en. Die städtische Sparkasse Düsseldorf hat be­gonnen, für Deubauten städttsche Hypotheken zu gewähren. Aach langer Llnterbrechung wird zum ersten Wale wieder auf dieser Grundlage Geld ausgeliehen. Für jede neuhergestellte Wohnung werden 3000 Wk. gewährt. Gleichzeitig könne Daulustige aus Erträgnissen der Hauszinssteuer ebenfalls für die Wohnung em Betrag von 6000 Mark gewährt werden. Die in Frage kom­menden Beträge dürsten, wie gemeldet wird, eine -Gesamtsumme von 200 000 Goldmark kaum über­steigen, doch ist zu hoffen, daß eine Reihe an­derer Städte sich diesem Vorgehen anschlietzen wird, so daß im kleinen eine Besserung des Bau­marktes ins Werk gesetzt werden kann.

^Betriebsstillegungen der Skvda- werke. Die Skodawerke, die einen großen Teil ihrer Delegschast en tf aff en haben, sehen sich nun­mehr gezwungen, auch beträchtliche Teile ihrer Be­triebe stillzulegen.

4% Zolltürkeo 6% Goldm^tkauer .....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pckvat-Bank Darmst. und Nationaldank . Deutsche Bank.........

Deutsche BereinSbank . . . . Disconto Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Ocsteircichisch« Kreditanstalt Westbank............

Bochumer Gllß .......

Buderus............

Caro..............

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Wesüregclu..... Laurahntte Oberbedarf......

Phönix Bergbau.....

Sihemitahl......

Riebcck Montan........

Tellus Bergbau. ....... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Cherarnische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmaun......

Anglo-Cont.-Guano . ... Badische Anilin........

Chemische Mayer Alavte . .

Goldschmidt.......

Griesl cimer Electron . . . Höchster Jarbwerke......

Holzverkohlung ...... Rrttgerswerke Scheideanstalt.........

«llg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mainkraftwerke Schuckert........

Siemens 4 Halök ......

Ldlerwerke Kley« .....

Daimler Motoren. ..... Hcyligenstaedt '.v.'cguin.............

frankfurter Armaturen . . . .llonscroenfabrik Braun . .

Äi'etaUgescllSchaft Frankfurt.

Pet. Uinon A.-G......

Schuhfabrik Herz . , . ' . Sichel Zcllsto-f Waldhof. . .... Zuckerfabrik FrankenHal . .

Zutkerfabrik Waghäusel . ,

5% Deutsche Rcichsanleihe .

4°/° Deutsche Reichscmlrihe . B'4% Deutsche Re ich sau leihe Deutsche Reichs anleihe .

Dcuttchc Sporprämienanleihe

S/° Seffent -

»Wieso? Hört Er nicht? Ausnehmen soll Er das Rest, Revanche will ich!"

Macht der Saldern seine Reverenz, steht dann wie aus Stein gemeißelt:Eure Majestät mögen mich zur Bataille auf den verlorensten Posten stellen. Da steh' ich. Aber plündern! Das geht gegen meine Edrlmannsehre! Bin kein Räuber­hauptmann. Din Offizier Eurer Majestät. Preu­ßischer Offizier!"

Stampft der König hfftig mit dem Krückstock auf. Zwei-, dreimal und die blauen großen Augen blitzen Zorn. Sagt endlich:So geh Er!"

Der General macht wiederum feine Reverenz und geht, blaß wie der Tod, aber mit stolzem graben Racken. Der Junker reiht ihm die Tur auf. Der Köniz flucht ftanzöfr'ch hinterdrein. Biche u?d Alc.ste verkriechen sich winselnd in die Ecken, kennen ihren Herrn. Wie der Page die Tür ge­schlossen hat und sich umwendet, sieht er den König am Fenster. Der hat die S>ofe herausge­zogen, nimmt hastig eine Prise, die Brocken roUen über die Weste, älnd wunderlich, der Gunter muß in all feiner Verstörtheit denten. die Weste müßte die Frau Mutter schauen,' ^eich käme sie in den Wafchtrog.

Zabeltth!"

Euer Majestät!"

Laus Er! Der Quintus Zcilius soll kommen!" Das ging nicht so schnell wie vorhin, denn Monsieur Guichard, den der König, weil er so

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbttidlichkett 5ct Schriftleitung.)

Gemeinderechner Gg. Fr. R. Ihre Mrfvoye läßt fernen klaren Blick in die zur Beurteilung stehende Sachlage zu. Wir nehmen zwei Mög­lichkeiten an, die wir tote folgt beantworten: 1. Sofern der Betreffende eine versicherungs- pflichtige Tätigkeit von mindestens sechs Wo­chen, oder von 26 Wochen in den vorhergehenden 12 Monaten ausgeübt hat, ist ihm die Möglichtett gegeben, imrerhcllb einer Frist von drei Wochen nach dem Ausscheiden aus dem Arbettsverhälttris die Verstchermig freiwillig sortzusetzen bei der Kasse, bei der er vorher pflichtverftchert war. 2. Die Dersichermig als freiwillrges Mitglied ist nur selbständigen Gewerbetrekbeäden und Unternehmern möglich, die weniger als gtoei Versicherungspslichtige ArbettneHnver beschäftigen. Das Dettrittsrecht ist aber an die Festse^mg eines gewissem Lebensalters gebunden, die in daS Ev- meffen feder einzelnen Kaffe gestellt ist. HterüLsr

Berlln. 7. Allg.

Amerikanische Noten Belgische Steten ....... Dänische Noten........ Englische Noten ....... Französische Noten ...... Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten......

Dcutsch^Oefterr.,Li00 Kronen Numamsche Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechwlowakische Noten . . Ungarische Noten

MrchUche Nachrichten.

3fr. Rettgionsgemeinde. Gottesd.i. d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 9. August. Borabd. 7.45, morg. L30, nachm. 4.00, abdS. 8.45.

Ifr.ReÜgionsgesellschaft. Sabbatfeier, 9. Aug. Freitag abd. 7.30, Samstag Dorrn. 8.00, nachm. 4.30. Sabbatausgang 8.45. Wochengottesdienst: Sonn­tag morg. 6.10, abds. 7.15, an den übrigen Lagen morg. 6.15, abds. 7.00.

Eine Entfettungskur sollten alle Korpulenten vornehmen. Wir raten ftbnen, in Ihrer Apotheke £0 g Toluba-Kerne zu kaufen, die völlig unschädliche fettzehrende Stoffe emhalten. 6362se

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 7. Aug. (Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Es wurden notiert: Wetterauer Weizen 20,50 bis 20,75, Roggen, int. 17,50 bis 17,75, Braugerste 18,50 bis 19,25, Hafer tnl. 18 bis 18,50, Mais, gelb 17,25 bis 17,45, Wei­zenmehl, inl., Spezial 0 31,75 bis 32,75, Roggen­mehl 26 bis 26,50, Weizen- und Roggenkleie 10,50 bis 11. Tendenz: Etwas ruhiger.

Frankfurter Echlachtvrehmarkt. Frankfurt a. M., 7. Aug. (Drahtbericht des .Gieß. Anz.") Auftrieb: 648 Kälber, 256 Schafe, 837 Schweine. Es wurden bezahlt für 50 Kilo Lebendgewicht: Kälber, feinste Mast­kälber 50 bis 54, mittlere Mast- und beste Saug­kälber 44 bis 49, geringe Mast- und gite Saug­kälber 35 bis 43; Schafe: Maftlämmer und Mast- Hammel 38 bis 40, geringere Mafthammel und 2chafe 33 bis 37, mäßig genährte Hammel und Schafe (Märzfchafe) 20 bis 30; Schweine: voll- fleischige von 80 bis 100 Kilo 65 bis 67 unter 80 Kilo 54 bis 62, von 100 bis 120 Kilo 65 bis 67, von 120 bis 150 Kilo 65 bis 67 Mk. Markt- Verlauf: Kleinviehmarkt bei lebhaftem Handel ausverkaust, Schweinemarkt bei gedrücktem Ge­schäft nicht geräumt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 7. Aug. Am Produktemnarkt wa­ren die Preise unverändert bei etwas vermehrter Rachfrage für Roggen und gröberen Umsätzen für Wintergerste. Zn ©ommergerfte stellt sich jetjt nach dem ersten Drusch das erste fühlbare Angebots ein. Die Stimmung wird aftch etwas durch die Belebung am Effektenmarkt angeregt Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 185 bis 190, Roggen, märt. 137 bis 144, Gerste, märt. 173 bis 183, neue 168 bis 175, Hafer, märf. 153 bis 160, Raps 275 bis 280, Leinsaat 400 bis 410; für je 100 Kilo: Weizenmehl 25,25 bis 28,25, Rvggenmehl 21 bis 23,25, Wei- zenkleie 10,60, Rvggenkleie 10,20, Biktoriaerbsen 22 bis 24, kleine Erbsen 15,50 bis 17, Sutter» erbfen 14 bis 15, Peluschken 13 bis 14, Acker» bohnern 13 bis 15, Wicken 14 bis 15, Lupinen blau 8 bis 9, gelb 17 bis 18, Sevttdella, neu 8 bis 10, Rapskuchen 11,50, Leinkuchen 20 bis 21, Lein­kuchen 20 bis 21, Trvckenschnitzel 9,50, Tvrfmelasfe 6,60 bis 6,70, Kartoffelfloden 23 bis 23,50.

...

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Frankfurt u M.

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