Ausgabe 
8.7.1924
 
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Ter 6tu beitß als die siven Di Jahre. Der des Kabinett und Auhrber find allzu bei völkerrechlW Laltmahnahn finnigen Rep Liktats vor' an Frankrei« 11. August 1 Argumente mralische < lüste erreich unglaublich1 sonders die bin ff, fiote @egcn*d( Kd fommen der Annahme ihre da hder passt leistet worden kennen die H und Erhaltun auch der Poll

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eelbstverst des Aertiagz in dem Aech an sich 1^ °hne im Dora Jetens garen, lassender Hers änderten schn mens zu übe' 9'ei'ung nicht ung der deutschen A- dill. Andere möglichen 'M besetzten f Esstischen ur «ofen ur Achten ist, L^ing des 2 der Leuts hj6*n T-!

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0,253 0,460

18,76

4,12

8,126

2,60

11,75

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

0,330 0,550 0,460

1 0,180 0,435 0,300 0,500 0,600

4,2 79

5,75

20,97 3.40 6,25 7,65 0,4

8 11,6 2,3 0,36 0,3

7,62

8 48,75 45,5 61,5

7 10,25 4,75 8,75 24,75

0,350 0,550 0,440

1,01 0, SO 0,465 0,250 0,500 0,620

4,2 79,20

6,87

20 9,55 6,25 6,75

0,4 8,05

11,10 2,20

0,350

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 7. Juli. (Drahtbericht

0,560

79/25

5,622

20,40

3,75

6,5

7,75

8,25

2,25

0,360 0,3

43,50

7,1

812

43,66

45.6

52

6,25

10,25

4

8,25

24

20

81

7,25 8,12

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6,35 10,50

4,12 8,12 24,12

20,5

1,25

18,75 4,05

1,6 8,25 2,80

8 11,37

1,8 9,C5 10,5 8,62 5,60

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4,21 18,70 66,42 18,19 21.39 168/9

17,84 66,04

6,02 1.69

111,98 75,14 55,89 12,30

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8,60

10,50

8,87

10,5

6,25

10,90

28,6 38,60

1,12

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7,9

0,65

0,325

0,574

0,435 0,975 0,295 0,460 0.600

0,5 ,0

0..00

4,2 79

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D2.10

6,8

10,25

4,13 8,80

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18,75 4,1

10,65 9,20 5,80

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2,15 8,25

0,510 0,560 10,65

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3,25 7,75 2,86

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18,60 66,08 18,09 21,59

157,51 17,76 55,76

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110,62 74,76 56,61 12,24 4,94

2,65 8

12

9 10,85 9,13

10,87

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1,25 1,87

1,75 8,4

5,51 0,525

10 1,1 2,1

3,12 7,65

3 2,5

Gießener Anzeigers".) Es wurden notiert: Weizen, Wettecauer, 16,7517,25 Roggen, in­ländischer, 15,5016, Sommergerste für Drau- rwecke 16,5017. Hafer, inländ. 157516,25, Weizenmehl, inländ. Spezial 0 2829,25, Rog- genmehl 2323,50, Weizen und Roggenkleie 8L0 bis 9, Erbsen 1824, Heu, neue Ernte, 4 bis 4,50, Treber, getrocknet, 10,2510,75. Tendenz: fester.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 7. Juli. (Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Auch zu Beginn die­

ser Woche lagen Anregungen, die der Bör­sentendenz eine gewisse Richtung hätten geben können, nicht vor. 3m Mittelpunkt des Inter­esses .standen wiederum die Kriegsanleihen, für die von neuem eine zrrrnlich rege Kaufbewegung emschte. Mit 325 eröffnend, verkehrten sie weiter­hin unter Schwankungen mit Reigung nach oben. 3m Anschluß hieran konnten auch die anderen, deutschen Renten, besonders preußische Konsols und Schuhgebietsanlethen, bei etwas stärkerer Rach frage anzishen. Dom Aktienmarkt dagegen, dessen Tendenz weiter unter Lustlosigkeit stand, ist nichts von Bedeutung zu berichten. Die Stim­mung ist als uneinheitlich zu bezeichnen, da die Kursgewinne und die Einbußen, die sich in mäßi­gen Grenzen hielten, sich gegenseitig die Wage hielten. Reues Angebot machte sich> weiter gel­tend, dem im allgemeinen nur wenig Aufnahme­fähigkeit gegenüberstand. Die Umsätze waren äußerst gering. Der Aktienmarkt lag weiter ge­drückt. Das einzige Papier, das aus dem Rah­men des fast toten Geschäfts hervortrat, war Holzmann, das infolge des großen türkischen Auftrages einiger Kauflust begegnete. Der Man- tanmarrt hatte überwiegend leichte Kursgewinne zu verzeichnen. 3m Bankaktienmarkt verkehrten die führenden Werte zu anziehenden Kursen. 3m freien Verkehr war von Amsähen kaum etwas zu hören. Api 2,37, Becker Stahl 1,37, Becker Kehle 3.5, Hansa Lloyd 0,5 .Petroleum 12,5, Ufa 47/8, Tiag 0,7 Benz 2,25, Growag 0,13.

f Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

) Dom RuuzahlunLZwert.

Berliner Dorfe.

Berlin, 7. Juli. (Drahtbericht desGieß. Anz.".) Die Börse eröffnete heute bei ruhigem Geschäft mit widerstandsfähigen Kursen. Der Saison entsprechend ist der Besuch der Börse augenblicklich ziemlich schwach. Es herrschte allge­meine Zurückhaltung, die in der Hauptsache in der allgemein ungeklärten, politischen Lage be­gründet ist. Außenpolitisch interessiert vor allem die Stellung des Kabinetts Herriot. Die Börse beschäftigt sich lebhaft mit der Frage, ob Herriot genügende älnterstüyung im eigenen Lager findet, um die Schwierigkeiten zu überwinden, die gewisse französische Kreise der Anerkennung des Staats­voranschlags entgegensetzen. Lieber all sind die Meinungen über die Lllrssichten der Londoner Konferenz außerordentlich geteilt. Die inneren wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands gestalten sich von Tag zu Tag schwieriger und mahnen die Börse zu großer Vorsicht. Eine Oase bildet der Markt der Kriegsanleihe, die noch immer

Wirtschaft.

Fragen der Ausfuhrpolitik.

. , Di« Erklärung für die zunehmende Passivität ,^^r^ H^^belsbilanz ist vornehmlich in dem Ver- latller Vertrag zu suchen, der so große Produk- iwnsgebrete von Deutschland abtrennte, daß wir letzt zu gesteigerter Einfuhr von Aahrungsmitteln

.'^ustriellen Rohstoffen gezwungen sind. Die Sinfuhrhohe kann nur verhältnismäßig wenig ver­mindert werden. Dazu ist der Bedarf zu groß, W auch die Gefahr zu bedeutend, daß als Vergeltungsmaßnahme die betroffenen Län- i>cr ihre Märkte für unsere Produkte schließen, ^s bleibt nur übrig, zur Finanzierung des ge­steigerten Einfuhrbedarfs die Ausfuhr nach Kräf- öu erhöhen. Hier liegen jedoch außerordent- ticye Schwierigkeiten vor.

nr beruhen auf Qualitätsfragen. Das

Ausland hat während des Krieges in vielen Fäl- J®* da ihm alle Hilfsquellen offen standen letnc Qualitäten bedeutend verbessern können, zu­mal es auch aus den beschlagnahmten deutschen Valenten viel lernen konnte, während in Deutsch­land die Ersahwirtschaft vielfach qualitätverschlech- ternd wirkte. Dem Qualitätsproblem muh die deutsche Ausfuhrtndustrie deshalb In Zukunft viel flroönc Beachtung als bisher schenken. Absatz- sorgen sind insofern für uns vorhanden, als im Gegensatz zu Deutschland, wo die Lager der Händ­ler zeitweise fast leer waren, das Ausland mehr

wn, als es verkaufen kann, auf Lager hat. Die Rachfrage auf dem Weltmarkt ist deshalb zur Zeit verhältnismäßig gering. Sie kann nur an- geregt werden durch sehr günstige Bezugsbedin­gungen. Gerade hier entstehen aber für uns die größten Schwierigkeiten. Die vornehmlichsie von chnen liegt in der Preisfrage. Der älebergang von den hohen Dillionensummen zu den Reinen Mark­beträgen hat uns dem Blick für die Tatsache Der» t'eren lassen, daß das Auslandpreis niveäa tat­sächlich nicht unerheblich unter dem deutschen liegt. Die Grunde dafür sind nicht nur in den hohen Gestehungskosten der deutschen Fabrikation zu suchen (z. B. die bei uns drei- bis viermal so hohen Steuern, Frachten usw.), sondern vor allem auch in der noch lange nicht scharf genug durchgeführten Kalkulation, in der teilweise viel zu hohen Gewinnspanne des Großhandels und in dem vielfach geübten Bestreben, frei der verringer­ten Produktion gerade so große Verdienste zu er­zielen, wie bei der größeren Vorkriegserzeugung. G^ade in bezug auf die Preisgestaltung sind außerordentliche Anstrengungen nötig, um den Vorsprung des Auslandes wieder einzuholen, älnd das umso mehr, als wir in bezug auf die Kredit- und Lieferungsbedingungen hinter der ausländi­schen Konkurrenz weit zurückstehen. Der über­seeische Abnehmer ist z. D. gewohnt, vom Expor­teur einen mehrmonatigen Kredit vom Tage der Verschiffung an zu erhalten. Aus eigenen Mitteln kann der Exporteur diese langfristigen Kredite nur in den seltensten Fällen gewähren. Mit Hilfe frem­der Mittel diese Kredite geben zu können, ist we­gen der hohen Zinsbelastung, die bei uns min­destens drei- bis viermal so hoch ist koie im Aus­land, aber faft ganz ausgeschlossen. Dazu kommen noch die außerordentlich scharfen Lieferungsbedin- aungen mancher deutscher 3ndustrie- und Han­delskonventionen, die im Ausland unbekannt sind. Während bei uns Lieferungsbedingungen einen Umfang von 56 Seiten haben, begnügt sich das Ausland mit ganz kurzen Bestätigungsschreiben. Zu alledem kommen noch die dem Außenhandel gemachten staatlichen Erschwerungen. 3n Deutsch­land find zwar die Außenhandelsbefchränkungen im großen und ganzen abgebaut, dafür herricht aber im Ausland nach wie vor das entschiedene Bestreben, nach Möglichkeit den deutschen Handel auszuschließen, ein Bestreben, das durch die mei­sten Bestimmungen des Versailler Vertrages kräf­tig unterstützt wird.

; Aus dem hier Angeführten ist ersichtlich, daß die Forderung nach Ausfuhrsteigerung leichter er- Hoben als befolgt werden kann. Besonders wich­tig ist diese Feststellung in Bezug auf die Beur­teilung des Sachverständigengutachtens, das auf einer hohen deutschen Ausfuhr sich aufbaut.

die Befriedigung der Ansprüche zum Halbjahrs- schluß in dcm letzten Wochen angesammelt wor­den waren. Insgesamt flössen 402 Trillionen Mark an Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen neu in den Verkehr, und zwar wuchs der äl m - lauf an Reichsbanknoten um 206 auf 1097,3 Trillionen Mark, der Umlauf an Ren- tenbanks cheinen um 196 aus 1772 Mil­lionen Rentenmark. Dementsprechend haben sich die Bestände der Dank an Renten- bänkscheinen von 474,3 auf 278,2 Mil­lionen Rentenmark vermindert. Die Bestände der fremden Gelder gingen im ganzen um 298 auf 773,9 Trillionen Mark zurück, bemerkenswert ist dabei der ausgewiesene Rückgang der öffent­lichen Guthaben um 231,9 auf 493 Trillionen Mark. Die Reubelastung der Anlagekonten war demgegenüber mäßig. Die gesamte Kapi­talanlage nahm um 37,7 aus 2083,1 Tril­lionen Mark zu. Von der Zunahme entfallen 10 Trillionen Mark aus einen Rückgang der Summe rediskontierter Renten­markwechsel von 45 auf 35 Millionen Ren­tenmark. 3m einzelnen erhöhten sich die Renten­markkredite um 14,8 auf 1,144,6 Millionen Ren­tenmari, die PapiermaiÄredite um 23 auf 862,2 Trillionen Mark. Die Ausleihungen der Da r- lehnskassen des Reichs sind weiter bis auf einen Rest von 0,7 Trillionen Mark abgetragen worden, ilm den gleichen Betrag nahm infolge­dessen der Bestand der Reichsbank an Darlehns- kassenscheinen ab.

* Roggenrentenbank, A.-G.» Der - l l n. Das 2. Geschäftsjahr des -Unternehmend brachte einen Reingewinn von 395 833 Bill. Mk., der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Der Gesamtbetrag der ausgegebenen Rentenbriefe entsprach dem Wert von 4,5 Mill. Ztr. Roggen gegen 1,5 Mill. Ztr. Roggen im Vorjahr. Die Rach frage war in der Derichtszeit außerordentlich rege, das Tätigkeitsfeld des 3nstitutes dehnte sich in entsprechendem Maße aus. Das Geschäft im neuen Jahre hat eher zu- als abgenommen,'. 3n der starken Rachfrage nach Roggenrenten­briefen ist deutlich ein Moment der beginnenden Spartätigkeit zu sehen, wobei daS Verlangen nach wertbeständigen und verzinslichen Anlagen deut­lich zum Ausdruck kommt. Die Goldbilanz kann vorläufig noch nicht vorgelegt werden, da der Prozeß in Sachen der Aufwertung der Januar- Kupons der Roggenrentenbriefe noch nicht er­ledigt ist; in zweiter Instanz hatte die Gesell­schaft die Abweisung der Kläger erlangt.

* Gen er alversammlungen in der Kali-3ndustrie. In der o. H.-V. der Kali­werke Salzdetfurth A.-G. wurde beschlossen, dem Aussichtsrat 50 000 Billionen Mark zuzubilligen und 76 004 Billionen Mark voizutragen. 3n der o. H.-V. der Kaliwerke Aschersleben wur­den die Regularien genehmigt, 52 142 Billionen Mark vorgetragen und 42 000 Mk. als A. R.- Derfügung festgesetzt. Der Absatz sei infolge der Kr-editschwierigkeiten der Landwirtschaft ungünstig. Auch im Ausland trete das Interesse an Dünge­mitteln hinter dem an hohen Preisen und ge­ringerer Ernte (besonders bei den Farmern) zu­rück. Die H.-V. der konsolidierten Alkali­werke zu Westeregeln beschloß. 76 475 Billionen Maik vorzutragen. dem A. R. 50 000 Mk. zu ge­währen, und die ausscheidenden A.R.-Mitglieder wiederzuwählen.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt cu M.

(9n Billion«, Wart au-gedrückt. BuenoS«MrrS, London, Mu« hort, Japan, Mo de Janeiro für eine (Einbett, toten mid Budapest für 100000 Einbetten, alle« übrige für 10Ö (Etntoten.)

Telegraphische Auszahlung.

_______________(Ohne Gewähr.)

Deutsch - gri echisch es Wirt­schaftsabkommen. Der deutsche Geschäfts­träger in Athen und der griechische Außenminister unterzeichneten ein vorläufiges Wirtschaftsabkom­men. Das Abkommen sichert allen wichtigen deut­schen Exportartikeln die griechische Meistbe- günstigung und den deutschen Schiffen bei ihrem Derköhr in den griechischen Häfen die Gleichstel­lung mit den griechischen Schiffen zu, insbesondere auch bezüglich der zu entrichtenden Gebühren und Abgaben, wogegen deutscherseits der grie­chischen Regierung ein Kontingent für die Einfuhr griechischer Weine und die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Regimes für die Einfuhr griechi­schen Tabaks zugesichert wurden. Das Abkommen, dessen 3nlrafttreten noch besonders bekcrnntge-' geben wird, wurde für 6 Monate mit stillschwei­gender Verlängerung von 3 zu 3 Monaten ge­schlossen. Es wird zweifellos zur Belebung der deutsch-griechischen Wirtschaftsbeziehungen erheb­lich beitragen.

* Der Juni-Abschluß der Reichs­bank. Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 30. Juni wurde der Alttmobedarf zum Etaus größeren Teil nicht durchs neue Kreditbean­spruchung, sondern durch Abhebung vorhandener Giroguthaben bestritten, die in Vorbereitung auf

Berlin, 7. Juli

Amerikanische Noten . . . ., Belgische Noten..... ..

Dänische Noten ....... Englische Noten ....... Französische Noten ..... Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten......

ZEuttM-!>sten-.,äi0s> Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten.......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

die Aufmerksamkeit der Spekulatdon in größtem Mahstabe auf sich zieht. Die Dementis und Er­klärungen, die noch immet durch die Presse laufen, vermögen natürlich nicht die Kurstreibereien za überwinden. Je länger die Regierung mit einer unzweideutigen Erklärung zögert, ura so mehr glaubt sich die Börse berechtigt, ihre eigenen Kombinationen als Tatsachen hinzustellen.

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Juli. (Drahtbericht desGieß. Anz.".) Auftrieb: Rinder 1319 Stück, darunter Ochsen 354, Dullen 67, Färsen und Kühe 895, Fresser 3, Kälber 465, Schafe 160, Schweine 3553. Es kosteten der Zentner Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 42 bis 50, jifiige fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 35 bis 41, mäßig genährte junge, gut genährte altere 28 bis 34, Dullen: vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 35 bis 40, vollfleischige jüngere 30 bis 34, Färsen und Kühe: vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 42 bis 50, v-ollfl. ausgemäst. Kühr höchsten Schlacht- wertes bis zu 7 Jahren 36 bis 43, wenig gut ent­wickelte Färsen 32 bis 40, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 35, mäßig genährte Kühe und Färsen 22 bis 28, gering genährte Kühe und Färsen 10 bis 15; Kälber. Feinste Mastkälber 50 bis 58, mittlere Mast- und beste Saugkälber 40 bis 48, geringere Mast- und gute Saugkälber 30 bis 38, geringere Saugkälber 25 bis 30; Schafe. Mastlämmer und Masthämmel 30 bis 35, geringere Masthämmel und Schafe 25 bis 30; Schweine. Vollfleischige Schweine von 80100 Kilo 55 bis 56, vollfleischige Schweine unter 80 Kilo 48 bis 54, vollfleischige von 100 bis 120 Kilo 55 bis 56, vallfleischige von 120 bis 150 Kilo 55 bis 56, Fettschweine über 150 Kilo 55 bis 56, unreine Sauen und ge­schnittene Eber 40 bis 50. Marktverkauf ruhiger Handel. Dei Schweinen Lieberstand.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 7. Juli. Am Produktenmarkt war das Angebot heute etwas stärker, wirkte in­dessen auf die Preise nicht ein. Der preußisch^ Saatenstandsbericht verspricht eine relativ gute Ernte und veranlaßt zu Verkäufen. Es notierten: Weizen, märk. 138143, Roggen, märk. 125 biS 133, Braugerste, märk. 138147, Futtergerste, neue 127135, Hafer, märk. 123133, Weizen­mehl 2123,75 Roggenmehl 18,5021,75, Wei- zenkleir 8,50, Roggenkleie 8,40, Raps 225230, Leinsaat 280290, Vittoriaerbsen 1920, kleine Erbsen 1315, Futtererbsen 1213, Peluschken 12 bis 13, Ackerböhnen 1314, Wicken 1213, Lu­pinen, blau 910, Lupinen, gelb 13,5014 50, Rapskuchen 9, Leinkuchen 1819, TrvckenschmtzEl 7,607,80, Kartoffelflocken 19,5020.

Büchertisch.

* Die WirtschaftSprobleme deS englischen Weltreiches bespricht Prof. Dr. Hermann Levy in einem interessanten AufsatzDer wirtschafts­politische Hintergrund der Ausstellung in Wem­bley" in der Rümmer 4137 der Leipziger Illustrierten Zeitung" (Verlag I. I. Weber). Aus dem übrigen Inhalt der wieder außerordenllich reichhaltigen Rümmer sei in diesem Zusammenhänge die Zeichnung von Steven Spurrier erwähnt, die das stark besuchte chinesische Restaurant aus der Ausstellung zeigt. Ein schöner kulturhistorischer (Beitrag istDer Flirt des Rokoko" von Dr. Dalerian Tornius, dem eine ganze Reihe von Illustrattonen nach zeitgenössi­schen Meisterwerken beigegeben ist. Kulturhistv- risches Interesse hat auch die Plauderei von Earry BrachvogelDie berühmte Frau und ihr Wann". Von kürzeren illustrierten Beiträgen sind erwähnenswert ein Artikel über die Reubelebung des altgriechischen Theaters in Syrakus, eine kleine PlaudereiDer Sand als Kinderfreund" mit sechs hübschen Illustrationen und ein Aufsatz »Bei den Schweizer Gebirgstruppen' mit schönen Aufnahmen aus der Schweizer Gebirgswelt. Der aktuelle Teil enthält eine Anzahl von Abbildungen aus der Stadt Soest in Westfalen, die am 6. Juli ihr 1300jähriges Jubiläum feiert Ferner eine Zeichnung vom Einsturz des Turmes der Mar- tinskirche in Düsseldorf und eine besonders schöne Zeichnung von Claus Bergen, die die Ankunft des Columbus" auf feiner Iungfernreise in Reuyork zeigt. Eine Reihe von Abbildungen aus dem eben fertiggestellten neuen Zeppelin-Luftschiff ZR3 werden Freunden des Luftsports willkommen sein. An sportlichen Bildern enchält die Rümmer außerdem noch zwei Zeichnungen, eine hübsche Ganzseite von Hanns Langenberg vom Entschei­dungsspiel um die Handballmeisterschast der Deutschen Turnerschaft in Leipzig und eine Zeich­nung von Otto Delling vom Wasserballspiel wäh­rend der Wasserball-Werbewoche in Berlin.

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5% Deutsche RetchSanlethe . <% Deutsche RetchSanlethe . 3*/i°/n Deutsche Reichsanletde 3% Deutsche RetchSanlethe Deutsche Svarpranucnaluethe 4A Preußische Äousolö . . . 4% Hellen 3/*% Hessen..........

3% Hessen...........

Deutsche Werth. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schay-Anrrctlng/) 4% Zollttirken.........

5% Goldmexikaner .....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- miß Prtvat-Bank. Darmst. und Naiionalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche BcrcinSbank .... DiSconto Commandtt .... Metallvanl. . ........

Mitteldeutsche Tredttbank. . Ocsterrcichische Creditanstalt. Wcstbank............

Bochumer Guß ...... Buderus............

Caro .............

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Larvencr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben - . . Kaliwerk Wcstcregelu.....

Laurahütte...........

Lberbcdarf.......

Wiiir Bergbau.......

Nyeinstahl.........

Rtebeck Montan TelluS Bergbau........

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Analo-Tont -Guano Badische Anilin........

Chemische Mayer Alaptn . . Goldschmidt..........

Gries' etmer Electron . . . i Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung.....

Rütgerswerke Scheideanstalt.....

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mamkrastwerke........

Schuckert......... . .

Siemens & Halske ...... «dlerwerke Kleyer ...... Daimler Motoren. ..... Heyligenftaedt....... .

Meguin.............

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . .

Metallgesell chaft Frankfurt' Pet. Union A.-G........

Schuhtabrik Herz . . . ' Sichel............'

Zellstoff Waldhof......

3iiderfQtof Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . .

ün Billionen Prozent

Frankfurt«. M.

Berlin

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Datum:

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5499a

H F n R Jp DT Gießen, Marktplatz 2

Hm H R mV Bm HL neben der Engelapotheke