DerWer A
tDtW.® ■ufern W Lab öer ges ligster Sege/ Tatsache, w Auslviikange schieben und, unbekümmert gseiterfcheimii Gegner und Stellung zu 1
Ter 6tu beitß als die siven Di Jahre. Der des Kabinett und Auhrber find allzu bei völkerrechlW Laltmahnahn finnigen Rep Liktats vor' an Frankrei« 11. August 1 Argumente mralische < lüste erreich unglaublich1 sonders die bin ff, fiote @egcn*d( Kd fommen der Annahme ihre da hder passt leistet worden kennen die H und Erhaltun auch der Poll
die Stelle fr mit seinen 6c nahmen die I Reparationssi inner Konform Zustimmung i r^vlgt ist, di die eine vertr sthrung des ( wird.
eelbstverst des Aertiagz in dem Aech an sich 1^ ■ °hne im Dora Jetens garen, lassender Hers änderten schn mens zu übe' 9'ei'ung nicht ung der deutschen A- dill. Andere möglichen 'M besetzten f Esstischen ur «ofen ur Achten ist, L^ing des 2 der Leuts hj6*n T-!
SS
Londo
'Gsgil ge* * Srfl*’ w® sss dm Wege 3»f*! “fwtatot
c**«.
bon dk
«*6ten f-?ci
•Ssfe
»I«
scheint ta
*Ȁ
Ifiiw 's w
jfdiiffiirt a‘
des
«efb | Brief
C,330 0,575 0,440
0,253 0,460
18,76
4,12
8,126
2,60
11,75
Banknoten.
(Ohne Gewähr.)
0,330 0,550 0,460
1 0,180 0,435 0,300 0,500 0,600
4,2 79
5,75
20,97 3.40 6,25 7,65 0,4
8 11,6 2,3 0,36 0,3
7,62
8 48,75 45,5 61,5
7 10,25 4,75 8,75 24,75
0,350 0,550 0,440
1,01 0, SO 0,465 0,250 0,500 0,620
4,2 79,20
6,87
20 9,55 6,25 6,75
0,4 8,05
11,10 2,20
0,350
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. Juli. (Drahtbericht
0,560
79/25
5,622
20,40
3,75
6,5
7,75
8,25
2,25
0,360 0,3
43,50
7,1
812
43,66
45.6
52
6,25
10,25
4
8,25
24
20
81
7,25 8,12
45 45,12
6,35 10,50
4,12 8,12 24,12
20,5
1,25
18,75 4,05
1,6 8,25 2,80
8 11,37
1,8 9,C5 10,5 8,62 5,60
11
12,4
6,10
11
6,2 29
0,65
1,2
2,2 Ä
2^5
4,21 18,70 66,42 18,19 21.39 168/9
17,84 66,04
6,02 1.69
111,98 75,14 55,89 12,30
4,96
2,90
7,7
11,6
8,60
10,50
8,87
10,5
6,25
10,90
28,6 38,60
1,12
1,75
7,9
0,65
0,325
0,574
0,435 0,975 0,295 0,460 0.600
0,5 ,0
0..00
4,2 79
5,63
20,75
3,87 6,87
7,8
8,10
2,13
0,350
0,4
44,5
8.Ä
44,3
46.4
D2.10
6,8
10,25
4,13 8,80
24,65
20,25
33
18,75 4,1
10,65 9,20 5,80
10,62
12
6,25
10,75 6.5
28,5
1,25 1,9?
2,15 8,25
0,510 0,560 10,65
1,25
3,25 7,75 2,86
2,5
18,60 66,08 18,09 21,59
157,51 17,76 55,76
5,°8 1,8 >
110,62 74,76 56,61 12,24 4,94
2,65 8
12
9 10,85 9,13
10,87
6 10,75
28 5 -8,5 1,10
1,9
8.5
1,25 1,87
1,75 8,4
5,51 0,525
10 1,1 2,1
3,12 7,65
3 2,5
„Gießener Anzeigers".) Es wurden notiert: Weizen, Wettecauer, 16,75—17,25 Roggen, inländischer, 15,50—16, Sommergerste für Drau- rwecke 16,50—17. Hafer, inländ. 1575—16,25, Weizenmehl, inländ. Spezial 0 28—29,25, Rog- genmehl 23—23,50, Weizen und Roggenkleie 8L0 bis 9, Erbsen 18—24, Heu, neue Ernte, 4 bis 4,50, Treber, getrocknet, 10,25—10,75. Tendenz: fester.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 7. Juli. (Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Auch zu Beginn die
ser Woche lagen Anregungen, die der Börsentendenz eine gewisse Richtung hätten geben können, nicht vor. 3m Mittelpunkt des Interesses .standen wiederum die Kriegsanleihen, für die von neuem eine zrrrnlich rege Kaufbewegung emschte. Mit 325 eröffnend, verkehrten sie weiterhin unter Schwankungen mit Reigung nach oben. 3m Anschluß hieran konnten auch die anderen, deutschen Renten, besonders preußische Konsols und Schuhgebietsanlethen, bei etwas stärkerer Rach frage anzishen. Dom Aktienmarkt dagegen, dessen Tendenz weiter unter Lustlosigkeit stand, ist nichts von Bedeutung zu berichten. Die Stimmung ist als uneinheitlich zu bezeichnen, da die Kursgewinne und die Einbußen, die sich in mäßigen Grenzen hielten, sich gegenseitig die Wage hielten. Reues Angebot machte sich> weiter geltend, dem im allgemeinen nur wenig Aufnahmefähigkeit gegenüberstand. Die Umsätze waren äußerst gering. Der Aktienmarkt lag weiter gedrückt. Das einzige Papier, das aus dem Rahmen des fast toten Geschäfts hervortrat, war Holzmann, das infolge des großen türkischen Auftrages einiger Kauflust begegnete. Der Man- tanmarrt hatte überwiegend leichte Kursgewinne zu verzeichnen. 3m Bankaktienmarkt verkehrten die führenden Werte zu anziehenden Kursen. 3m freien Verkehr war von Amsähen kaum etwas zu hören. Api 2,37, Becker Stahl 1,37, Becker Kehle 3.5, Hansa Lloyd 0,5 .Petroleum 12,5, Ufa 47/8, Tiag 0,7 Benz 2,25, Growag 0,13.
f Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
•) Dom RuuzahlunLZwert.
Berliner Dorfe.
Berlin, 7. Juli. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.".) Die Börse eröffnete heute bei ruhigem Geschäft mit widerstandsfähigen Kursen. Der Saison entsprechend ist der Besuch der Börse augenblicklich ziemlich schwach. Es herrschte allgemeine Zurückhaltung, die in der Hauptsache in der allgemein ungeklärten, politischen Lage begründet ist. Außenpolitisch interessiert vor allem die Stellung des Kabinetts Herriot. Die Börse beschäftigt sich lebhaft mit der Frage, ob Herriot genügende älnterstüyung im eigenen Lager findet, um die Schwierigkeiten zu überwinden, die gewisse französische Kreise der Anerkennung des Staatsvoranschlags entgegensetzen. Lieber all sind die Meinungen über die Lllrssichten der Londoner Konferenz außerordentlich geteilt. Die inneren wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands gestalten sich von Tag zu Tag schwieriger und mahnen die Börse zu großer Vorsicht. Eine Oase bildet der Markt der Kriegsanleihe, die noch immer
Wirtschaft.
Fragen der Ausfuhrpolitik.
. , Di« Erklärung für die zunehmende Passivität ,^^r^ H^^belsbilanz ist vornehmlich in dem Ver- latller Vertrag zu suchen, der so große Produk- iwnsgebrete von Deutschland abtrennte, daß wir letzt zu gesteigerter Einfuhr von Aahrungsmitteln
.'^ustriellen Rohstoffen gezwungen sind. Die Sinfuhrhohe kann nur verhältnismäßig wenig vermindert werden. Dazu ist der Bedarf zu groß, W auch die Gefahr zu bedeutend, daß als Vergeltungsmaßnahme die betroffenen Län- i>cr ihre Märkte für unsere Produkte schließen, ^s bleibt nur übrig, zur Finanzierung des gesteigerten Einfuhrbedarfs die Ausfuhr nach Kräf- öu erhöhen. Hier liegen jedoch außerordent- ticye Schwierigkeiten vor.
nr beruhen auf Qualitätsfragen. Das
Ausland hat während des Krieges in vielen Fäl- J®* — da ihm alle Hilfsquellen offen standen — letnc Qualitäten bedeutend verbessern können, zumal es auch aus den beschlagnahmten deutschen Valenten viel lernen konnte, während in Deutschland die Ersahwirtschaft vielfach qualitätverschlech- ternd wirkte. Dem Qualitätsproblem muh die deutsche Ausfuhrtndustrie deshalb In Zukunft viel flroönc Beachtung als bisher schenken. Absatz- sorgen sind insofern für uns vorhanden, als im Gegensatz zu Deutschland, wo die Lager der Händler zeitweise fast leer waren, das Ausland mehr
wn, als es verkaufen kann, auf Lager hat. Die Rachfrage auf dem Weltmarkt ist deshalb zur Zeit verhältnismäßig gering. Sie kann nur an- geregt werden durch sehr günstige Bezugsbedingungen. Gerade hier entstehen aber für uns die größten Schwierigkeiten. Die vornehmlichsie von chnen liegt in der Preisfrage. Der älebergang von den hohen Dillionensummen zu den Reinen Markbeträgen hat uns dem Blick für die Tatsache Der» t'eren lassen, daß das Auslandpreis niveäa tatsächlich nicht unerheblich unter dem deutschen liegt. Die Grunde dafür sind nicht nur in den hohen Gestehungskosten der deutschen Fabrikation zu suchen (z. B. die bei uns drei- bis viermal so hohen Steuern, Frachten usw.), sondern vor allem auch in der noch lange nicht scharf genug durchgeführten Kalkulation, in der teilweise viel zu hohen Gewinnspanne des Großhandels und in dem vielfach geübten Bestreben, frei der verringerten Produktion gerade so große Verdienste zu erzielen, wie bei der größeren Vorkriegserzeugung. G^ade in bezug auf die Preisgestaltung sind außerordentliche Anstrengungen nötig, um den Vorsprung des Auslandes wieder einzuholen, älnd das umso mehr, als wir in bezug auf die Kredit- und Lieferungsbedingungen hinter der ausländischen Konkurrenz weit zurückstehen. Der überseeische Abnehmer ist z. D. gewohnt, vom Exporteur einen mehrmonatigen Kredit vom Tage der Verschiffung an zu erhalten. Aus eigenen Mitteln kann der Exporteur diese langfristigen Kredite nur in den seltensten Fällen gewähren. Mit Hilfe fremder Mittel diese Kredite geben zu können, ist wegen der hohen Zinsbelastung, die bei uns mindestens drei- bis viermal so hoch ist koie im Ausland, aber faft ganz ausgeschlossen. Dazu kommen noch die außerordentlich scharfen Lieferungsbedin- aungen mancher deutscher 3ndustrie- und Handelskonventionen, die im Ausland unbekannt sind. Während bei uns Lieferungsbedingungen einen Umfang von 5—6 Seiten haben, begnügt sich das Ausland mit ganz kurzen Bestätigungsschreiben. Zu alledem kommen noch die dem Außenhandel gemachten staatlichen Erschwerungen. 3n Deutschland find zwar die Außenhandelsbefchränkungen im großen und ganzen abgebaut, dafür herricht aber im Ausland nach wie vor das entschiedene Bestreben, nach Möglichkeit den deutschen Handel auszuschließen, ein Bestreben, das durch die meisten Bestimmungen des Versailler Vertrages kräftig unterstützt wird.
; Aus dem hier Angeführten ist ersichtlich, daß die Forderung nach Ausfuhrsteigerung leichter er- Hoben als befolgt werden kann. Besonders wichtig ist diese Feststellung in Bezug auf die Beurteilung des Sachverständigengutachtens, das auf einer hohen deutschen Ausfuhr sich aufbaut.
die Befriedigung der Ansprüche zum Halbjahrs- schluß in dcm letzten Wochen angesammelt worden waren. Insgesamt flössen 402 Trillionen Mark an Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen neu in den Verkehr, und zwar wuchs der äl m - lauf an Reichsbanknoten um 206 auf 1097,3 Trillionen Mark, der Umlauf an Ren- tenbanks cheinen um 196 aus 1772 Millionen Rentenmark. Dementsprechend haben sich die Bestände der Dank an Renten- bänkscheinen von 474,3 auf 278,2 Millionen Rentenmark vermindert. Die Bestände der fremden Gelder gingen im ganzen um 298 auf 773,9 Trillionen Mark zurück, bemerkenswert ist dabei der ausgewiesene Rückgang der öffentlichen Guthaben um 231,9 auf 493 Trillionen Mark. Die Reubelastung der Anlagekonten war demgegenüber mäßig. Die gesamte Kapitalanlage nahm um 37,7 aus 2083,1 Trillionen Mark zu. Von der Zunahme entfallen 10 Trillionen Mark aus einen Rückgang der Summe rediskontierter Rentenmarkwechsel von 45 auf 35 Millionen Rentenmark. 3m einzelnen erhöhten sich die Rentenmarkkredite um 14,8 auf 1,144,6 Millionen Rentenmari, die PapiermaiÄredite um 23 auf 862,2 Trillionen Mark. Die Ausleihungen der Da r- lehnskassen des Reichs sind weiter bis auf einen Rest von 0,7 Trillionen Mark abgetragen worden, ilm den gleichen Betrag nahm infolgedessen der Bestand der Reichsbank an Darlehns- kassenscheinen ab.
* Roggenrentenbank, A.-G.» Der - l l n. Das 2. Geschäftsjahr des -Unternehmend brachte einen Reingewinn von 395 833 Bill. Mk., der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Der Gesamtbetrag der ausgegebenen Rentenbriefe entsprach dem Wert von 4,5 Mill. Ztr. Roggen gegen 1,5 Mill. Ztr. Roggen im Vorjahr. Die Rach frage war in der Derichtszeit außerordentlich rege, das Tätigkeitsfeld des 3nstitutes dehnte sich in entsprechendem Maße aus. Das Geschäft im neuen Jahre hat eher zu- als abgenommen,'. 3n der starken Rachfrage nach Roggenrentenbriefen ist deutlich ein Moment der beginnenden Spartätigkeit zu sehen, wobei daS Verlangen nach wertbeständigen und verzinslichen Anlagen deutlich zum Ausdruck kommt. Die Goldbilanz kann vorläufig noch nicht vorgelegt werden, da der Prozeß in Sachen der Aufwertung der Januar- Kupons der Roggenrentenbriefe noch nicht erledigt ist; in zweiter Instanz hatte die Gesellschaft die Abweisung der Kläger erlangt.
* Gen er alversammlungen in der Kali-3ndustrie. In der o. H.-V. der Kaliwerke Salzdetfurth A.-G. wurde beschlossen, dem Aussichtsrat 50 000 Billionen Mark zuzubilligen und 76 004 Billionen Mark voizutragen. — 3n der o. H.-V. der Kaliwerke Aschersleben wurden die Regularien genehmigt, 52 142 Billionen Mark vorgetragen und 42 000 Mk. als A. R.- Derfügung festgesetzt. Der Absatz sei infolge der Kr-editschwierigkeiten der Landwirtschaft ungünstig. Auch im Ausland trete das Interesse an Düngemitteln hinter dem an hohen Preisen und geringerer Ernte (besonders bei den Farmern) zurück. — Die H.-V. der konsolidierten Alkaliwerke zu Westeregeln beschloß. 76 475 Billionen Maik vorzutragen. dem A. R. 50 000 Mk. zu gewähren, und die ausscheidenden A.R.-Mitglieder wiederzuwählen.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt cu M.
(9n Billion«, Wart au-gedrückt. BuenoS«MrrS, London, Mu« hort, Japan, Mo de Janeiro für eine (Einbett, toten mid Budapest für 100000 Einbetten, alle« übrige für 10Ö (Etntoten.)
Telegraphische Auszahlung.
_______________(Ohne Gewähr.)
• Deutsch - gri echisch es Wirtschaftsabkommen. Der deutsche Geschäftsträger in Athen und der griechische Außenminister unterzeichneten ein vorläufiges Wirtschaftsabkommen. Das Abkommen sichert allen wichtigen deutschen Exportartikeln die griechische Meistbe- günstigung und den deutschen Schiffen bei ihrem Derköhr in den griechischen Häfen die Gleichstellung mit den griechischen Schiffen zu, insbesondere auch bezüglich der zu entrichtenden Gebühren und Abgaben, wogegen deutscherseits der griechischen Regierung ein Kontingent für die Einfuhr griechischer Weine und die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Regimes für die Einfuhr griechischen Tabaks zugesichert wurden. Das Abkommen, dessen 3nlrafttreten noch besonders bekcrnntge-' geben wird, wurde für 6 Monate mit stillschweigender Verlängerung von 3 zu 3 Monaten geschlossen. Es wird zweifellos zur Belebung der deutsch-griechischen Wirtschaftsbeziehungen erheblich beitragen.
* Der Juni-Abschluß der Reichsbank. Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 30. Juni wurde der Alttmobedarf zum Etaus größeren Teil nicht durchs neue Kreditbeanspruchung, sondern durch Abhebung vorhandener Giroguthaben bestritten, die in Vorbereitung auf
Berlin, 7. Juli
Amerikanische Noten . . . ., Belgische Noten..... ..
Dänische Noten ....... Englische Noten ....... Französische Noten ..... Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten......
ZEuttM-!>sten-.,äi0s> Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten.......
Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
die Aufmerksamkeit der Spekulatdon in größtem Mahstabe auf sich zieht. Die Dementis und Erklärungen, die noch immet durch die Presse laufen, vermögen natürlich nicht die Kurstreibereien za überwinden. Je länger die Regierung mit einer unzweideutigen Erklärung zögert, ura so mehr glaubt sich die Börse berechtigt, ihre eigenen Kombinationen als Tatsachen hinzustellen.
Märkte.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. Juli. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.".) Auftrieb: Rinder 1319 Stück, darunter Ochsen 354, Dullen 67, Färsen und Kühe 895, Fresser 3, Kälber 465, Schafe 160, Schweine 3553. Es kosteten der Zentner Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 42 bis 50, jifiige fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 35 bis 41, mäßig genährte junge, gut genährte altere 28 bis 34, Dullen: vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 35 bis 40, vollfleischige jüngere 30 bis 34, Färsen und Kühe: vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 42 bis 50, v-ollfl. ausgemäst. Kühr höchsten Schlacht- wertes bis zu 7 Jahren 36 bis 43, wenig gut entwickelte Färsen 32 bis 40, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 35, mäßig genährte Kühe und Färsen 22 bis 28, gering genährte Kühe und Färsen 10 bis 15; Kälber. Feinste Mastkälber 50 bis 58, mittlere Mast- und beste Saugkälber 40 bis 48, geringere Mast- und gute Saugkälber 30 bis 38, geringere Saugkälber 25 bis 30; Schafe. Mastlämmer und Masthämmel 30 bis 35, geringere Masthämmel und Schafe 25 bis 30; Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 Kilo 55 bis 56, vollfleischige Schweine unter 80 Kilo 48 bis 54, vollfleischige von 100 bis 120 Kilo 55 bis 56, vallfleischige von 120 bis 150 Kilo 55 bis 56, Fettschweine über 150 Kilo 55 bis 56, unreine Sauen und geschnittene Eber 40 bis 50. Marktverkauf ruhiger Handel. Dei Schweinen Lieberstand.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 7. Juli. Am Produktenmarkt war das Angebot heute etwas stärker, wirkte indessen auf die Preise nicht ein. Der preußisch^ Saatenstandsbericht verspricht eine relativ gute Ernte und veranlaßt zu Verkäufen. Es notierten: Weizen, märk. 138—143, Roggen, märk. 125 biS 133, Braugerste, märk. 138—147, Futtergerste, neue 127—135, Hafer, märk. 123—133, Weizenmehl 21—23,75 Roggenmehl 18,50—21,75, Wei- zenkleir 8,50, Roggenkleie 8,40, Raps 225—230, Leinsaat 280—290, Vittoriaerbsen 19—20, kleine Erbsen 13—15, Futtererbsen 12—13, Peluschken 12 bis 13, Ackerböhnen 13—14, Wicken 12—13, Lupinen, blau 9—10, Lupinen, gelb 13,50—14 50, Rapskuchen 9, Leinkuchen 18—19, TrvckenschmtzEl 7,60—7,80, Kartoffelflocken 19,50—20.
Büchertisch.
* Die WirtschaftSprobleme deS englischen Weltreiches bespricht Prof. Dr. Hermann Levy in einem interessanten Aufsatz „Der wirtschaftspolitische Hintergrund der Ausstellung in Wembley" in der Rümmer 4137 der Leipziger „Illustrierten Zeitung" (Verlag I. I. Weber). Aus dem übrigen Inhalt der wieder außerordenllich reichhaltigen Rümmer sei in diesem Zusammenhänge die Zeichnung von Steven Spurrier erwähnt, die das stark besuchte chinesische Restaurant aus der Ausstellung zeigt. Ein schöner kulturhistorischer (Beitrag ist „Der Flirt des Rokoko" von Dr. Dalerian Tornius, dem eine ganze Reihe von Illustrattonen nach zeitgenössischen Meisterwerken beigegeben ist. Kulturhistv- risches Interesse hat auch die Plauderei von Earry Brachvogel „Die berühmte Frau und ihr Wann". Von kürzeren illustrierten Beiträgen sind erwähnenswert ein Artikel über die Reubelebung des altgriechischen Theaters in Syrakus, eine kleine Plauderei „Der Sand als Kinderfreund" mit sechs hübschen Illustrationen und ein Aufsatz »Bei den Schweizer Gebirgstruppen' mit schönen Aufnahmen aus der Schweizer Gebirgswelt. Der aktuelle Teil enthält eine Anzahl von Abbildungen aus der Stadt Soest in Westfalen, die am 6. Juli ihr 1300jähriges Jubiläum feiert Ferner eine Zeichnung vom Einsturz des Turmes der Mar- tinskirche in Düsseldorf und eine besonders schöne Zeichnung von Claus Bergen, die die Ankunft des „Columbus" auf feiner Iungfernreise in Reuyork zeigt. Eine Reihe von Abbildungen aus dem eben fertiggestellten neuen Zeppelin-Luftschiff ZR3 werden Freunden des Luftsports willkommen sein. An sportlichen Bildern enchält die Rümmer außerdem noch zwei Zeichnungen, eine hübsche Ganzseite von Hanns Langenberg vom Entscheidungsspiel um die Handballmeisterschast der Deutschen Turnerschaft in Leipzig und eine Zeichnung von Otto Delling vom Wasserballspiel während der Wasserball-Werbewoche in Berlin.
jtevart. °/.
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
5% Deutsche RetchSanlethe . <% Deutsche RetchSanlethe . 3*/i°/n Deutsche Reichsanletde 3% Deutsche RetchSanlethe • Deutsche Svarpranucnaluethe 4’A Preußische Äousolö . . . 4% Hellen 3‘/*% Hessen..........
3% Hessen...........
Deutsche Werth. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schay-Anrrctlng/) 4% Zollttirken.........
5% Goldmexikaner .....
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- miß Prtvat-Bank. Darmst. und Naiionalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BcrcinSbank .... DiSconto Commandtt .... Metallvanl. . . ‘.......
Mitteldeutsche Tredttbank. . Ocsterrcichische Creditanstalt. Wcstbank............
Bochumer Guß ...... Buderus............
Caro .............
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. . Larvencr Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben - • . . Kaliwerk Wcstcregelu.....
Laurahütte...........
Lberbcdarf.......
Wiiir Bergbau.......
Nyeinstahl.........
Rtebeck Montan TelluS Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Analo-Tont -Guano Badische Anilin........
Chemische Mayer Alaptn . . Goldschmidt..........
Gries' etmer Electron . . . i Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung.....
Rütgerswerke Scheideanstalt.....
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Mamkrastwerke........
Schuckert......... . .
Siemens & Halske ...... «dlerwerke Kleyer ...... Daimler Motoren. ..... Heyligenftaedt....... .
Meguin.............
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . .
Metallgesell chaft Frankfurt' Pet. Union A.-G........
Schuhtabrik Herz . . . ' Sichel............'
Zellstoff Waldhof......’
3iiderfQtof Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . .
ün Billionen Prozent
Frankfurt«. M.
Berlin
schlusz-l Schlus).
Kur» ।
Schlich, ftii»
Schlich. 51'ir»
Datum:
4.7. | 7.7.
4. 7.
7. 7.
4. Juli
7 Juli
Repart.
Amtlich, 'Notieruna
Amilih-
kotier 11,
0
Geld
Briet
. Geld
«rief
4
I 7.
Amst.°Rott
167,70
158,30
158,10
158,90
Voll
voll
Brss.-Antw
18,60
18,93
18,75
18,85
voll
voll
Christiania.
56,06
66,34
55,86
56,14
voll
voll
Kopenhagen
56,23
56/7
56,83
56,67
voll
voll
Stockholm . Helstngfors. Italien. . . London. . . Neuyork . .
111,02
111,85
110,97
111,53
voll
voll
10,47
17,96
10,53
18,04
10,47 17,885
voll voll
voll voll
18,135
18,225
18,135
18,225
voll
voll
4,13
4,21
4,19
4,21
voll
voll
Paris. . . .
21,35
21,45
Li,'9
21,39
voll
Schweiz . .
74,56
65,06
74/4
74,76
76,14
voll
Spanien . . Wien in D.>
65,34
64,86
65,14
voll
voll
Oest. abgest
5,91
5,93
5,91
5,93
voll
voll
Prag . . . . Budapest. . Buen.-AireS Bulgarien Japan . . . wo de Jan
12,27
12,33
12,24
12,30
voll
voll
5,09
1,345
3,03
1,765 0,44
i
s
1,76
0,43
5,11 1,845
3,03 1,77 0,44
voll voll voll voll voll
voll voll voll voll
Belzrad . .
Lissabon . .
4,98
11,47
5,00
11,53
4,98
11,47
5,CO 11,53
voll voll
voll voll
w
Sommer-Ausverkauf
machen.
Schuhhaus
Mein diesjähriger
dauert noch bis 15. Juli und bietet enorme Vorteile beim Einkauf
wirklich erstklassiger Schuhware !H beträgt der Nachlaß 10-15% Rabatt«
Einzelpaare und Restbestände werden mit noch größeren Nachlässen abgegeben
Es empfiehlt sich, von diesem äußerst günstigen Kaufangebot wirklicher Qualitätsware reichlichst Gebrauch zu
5499a
H F n R Jp DT Gießen, Marktplatz 2
Hm H R mV Bm ■ HL ■ neben der Engelapotheke


