Ausgabe 
8.4.1924
 
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Berlin

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ÄnAifttai waren «mpftEichor gebrttctt, töte Scmmctj- unb Privatbank, Darmstadter unb Deutsche Dank. Aber späterhin tourbe bei man­gelnder Aufnahmefähigkeit die Abwärtsbewegung allgemein. Das Geschäft gestaltete sich außer- crdentlich schleppend. Behauptet blieben mir die meisten ausländischen Rentenwerte. Am Devisen- markt waren die Verhältnisse unverändert. Lon­don war etwas höher notiert.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Schluß Schlug Kur»

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Viamtrafvoako Schuckerr............ Stemeus k HalUd Idlerwerte Kley« ...... Daimler Motor«. ..... kevltgenSardr......... Meguto.............

Frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . . Metallgesrllschaft Frankfurt, fei. Unioa .......

tzchabfabrtt Her; ...... Sichel. ..........

Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

BHandelsaesellWa». ! und Privat-Bank und Nationalbank . Bank.........

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utsche H-edttbank. . chische Credtiantzav k. ........ .

Bochumer ®af ... .... vuderu« ... .

Kurs

7.4.

Dedlseamar« DerNnFraorsntt a° M.

(In Billionen Mark au-gedrückt. vaenoO-Sirrs. London, Nea» vork, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

____.______ (Ohne Gewähr.)

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 7. April. Tendenz: Llneinheitlich, zum Teil schwächer. Dei Beginn des heutigenBorsenverVehrs war die Geschäftstätig­keit auf allen Marktgebieten sehr eingeschräntt. Man hatte auf die in Kraft getretene Ermäßigung des Dörsenstempels eine lebhafte Bewegung er­wartet. Vielfach wird aber die Zurückhaltung auf die innerpolitische Lage zurückgeführt. Der Ausfall der bayerischen Land tagswah len wurde lebhaft besprochen. 3m Freiverkehr waren die älmsätze in Benz-Aktien lebhafter im Anschluß an eine engere Verbindung mit der Daimler- Motvrengefellschaft. Man nannte Benz mit -5Va bis S5/«, Drown Doveri 41/4, Decker Stahl 9V4, Decker Kohle 9Vg, Api, abgefchwächt, 53/4, Deutsche Petroleum 16, Llnterfranken 0,625, Entreprise 42, Growaa 0,250, Holsatia 1,6, Hansa Lloyd 1,7, Ufa 6% bis 7, Münchener Hansabank 0,230, Krü­gershall 8V4, Rastatter Waggon 71/2, Ludwigs­burger Porzellan 23/4, Kreichgauer Maschinen 0,275. Am Montanmarkt war die Kursbewegung zu Deginn der Dörse nicht einheitlich. Phönix Bergbau büßten 214, Westeregeln 1 Billion ein. Oberbedarf, Laurayütte abgeschwächt, Caro leicht befestigt. Norddeutscher Lloyd traten bei schwä­cheren Kursen in den Verkehr, Hapag minus eine Billion. Mitteldeutsche Ereditbank t gen gut be­hauptet Handelsgesellschaft matt Etwas Inter­esse fanden Diskonto-Gesellschaft und Dr-esdener Dank. Scheideanstalt behauptet. Holzverkohlung, An ilmwerte schwächer. Für Licht u. Kraft be­stand einiges Interesse. A E G., auch Lahmeyer gaben etwas nach. Mainkraftwerke fest und leb­hafter. Daimler, welche gesucht touren, eröffneten bet gut behaupteten Kurien, Adlerwerke unver­ändert. Metallgisellschaft Frankfurt nachgebend. Jul. Sichel zunächst fest, dann abg'schwächt. 3nog besser. Die Werte der Zuckerindustrie zeigten nur geringe Veränderungen, neigten aber eher nach unten ZÄlstoff Waldhvf etwas schwächer. Phil. Holzmann angeboten. Hoch- und Tiefbau blieben gefragt. Weih und Freytag und Dyckerhoff und Widmann unterlagen leichten Schwankungen. 5proz. Reichsanleihe eröffneten mit 99 Milliarden. Zoll türken, Bagdad etwas fester

5. April

7 Aprtl

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Danrnor««, (Ohne Gewähr.)

Ferltn. 7. April

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1

2 voll

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Brief

73,58

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Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 7. Apräl. Der Prwduktenmarkt zeigte keine Belebung. Bei sehr spärlichem An­gebot in den meisten Artikeln wurden die Preise höher gehalten. Es fanden sich aber nur ver­einzelt Käufer, die sie zahlten. Die Mühlen klagen über schwierigen Meh-labsatz. Don Gerste wurde Futterware begehrt. Drauwave war wenig angeboten und wurde wegen der hohen Forde­rungen nur selten gekauft. Hafer hatte bei festen Preisen geringe älmfähe. Kleie war ruhig. Futter­artikel wurden wenig umgesetzt. Es notierten für je 1000 Kilv: Weizen, märt 169 bis 175 (be­hauptet). pomm. 165 bis 167 (behauptet), Rvggen, mark. 135 bis 141 (befestigt), Pomm. 131 bis 135 (befestigt), westpr. 131 bis 132 (befestigt), Brau­gerste 170 bis 190 (ruhig), Futtergerste 155 bis 165 (ruhig), Hafer mark. 124 bis 131 (ruhig), pomm. 120 bis 128 (ruhig), Raps 310 (still), Lein­saat 410 bis 415 (still); für je 103 Kilv: Weizen­mehl 25 bis 27 (ruhig), Roggenmehl 21 bis 23,25 (ruhig), Wcizenkleie 10,70 bis 10,80 (stetig). Rog- genfbeie 8,60 (stetig). Viktoriaerbsen 21 bis 29, kleine Erbsen 16 bis 17, Futteoerbsen 13,50 bis 14, Peluschken 12,50 bis 14, Ackerbohnen 16 bis 18, Wicken 12 bis 14, Lupinen, blau 12,50 bis 13,50, S radella, alt 16 bis 17, neu 12 bis 14. Raps­kuchen 11,40 bis 1150, Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschnihel 9,60 vis 9,70.

Frankfurter Ge rerdeborfe.

Frankfurt a. M.. 7. April. Das Geschäft am Markt der verschiedenen Getrerdecirtikel ist weiter ruhig. Die Geldknappheit macht sich weiter- fühlbar, auch liegen keine Anzeichen zur K^uf- bcn>egung vor. Mir W:izen und Roggen lauten die Preise behauptet. Hafer und Gerste war ver­nachlässigt. Mehl still. Bessere Rachfrage er­freuen sich nach wie vor Futtermittel, für welche auch verschiedentlich bessere Preise erzielt werden. Man notierte für je 100 Kilo: Wetterauer Wei­zen 17.75 bis 18,25 Roggen 16 bis 16,50. Brau­gerste 20 bis 21, Hafer, mländ. 15 bis 15,50, Wei­zenmehl, südd. Spezial 0 21 bis 27,75, Roggen­mehl 23 bis 23 75, Weizen- und Roggenkleie 9,75 bis 10,75, Mats, gelb 19,25 bis 20, Speifeerbsen 24 bis 35, Heu, gut trocken 9 bis 9,50, Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6,50, Treber, getrocknet 15 bis 15,50. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fpd. Frankfurta. M, 7. April. Auftrieb: 178 Ochsen, 43 Dullen, 717 Färsen und Kühe, 616 Kälber, 55 Schafe, 2652 Schweine. Preis«

in Lebendgewicht: Ochsen (vollst.) 54 bis 60, (junge) 45 bis 52, (mäßig genährte) 34 biÄ 44; Dullen (vollfl.) 43 bis 50, (jüngere) 35 bis 40; Färsen und Kühe (vollfl. Färsen) 52 bis 60, (vollst. Kühe) 45 bis 52, (wenig gut entwickelte Färsen) 42 bis 50, (älter? Kühe) 38 bis 44, (mäßig genährte Kühe und Färsen) 30 bis 36, (gering genährte) 15 bis 25; Kälber (reinfter Qual.) 65 bis 70, (mittl.) 58 bis 64, (geringere) 35 bis 57; Schafe 40 bis 48; Schweine (unter 80 Kill.) 55 bis 65, (von 80 bis 100 Kilo) ;67 bis 69, (über 100 Kilo) 68 bis 70. Der Markt wurde bei lebhaftem Handel geräumt.

Büchertisch«

Die Inselfalle. Von Isabel Oft - r a n d e r. Das neueste älllsteinbuch. 3fabel Oftranber gehört zu den bekanntesten Schrift­stellerinnen der heutigen amerikanischen Belletn- stik Auch in diesem Buche zeigt sich der fabelnde Phantasie, die selbst dem Abenteuerlichen den Schein des Glaubhaften zu geben weiß, die unter­haltende Kunstfertigkeit mit der sie das Gebiet der tieferen seelischen Probleme streift, und ein liebenswürdiger Humor noch in der krimmalisti- scheu Spannung. Es ist die Geschichte der Ent- sührung eines jungen Mädchens, die hier aif das Spannendste von ihm selbst geschiltzxrt anrd. Es ist die Tochter des reichen Oel - Quellsn- Waring, die du>;ch einen raffinierten Streich in die Hande von Erpressern fällt und auf eine kleine entlegene Insel verschleppt wird.

Rebakadnezar, der König der Könige. Roman aus den letzten Tagen Heru- scstems. Don Heinz Welten. (Verlag von Rich Dong, Berlin und Leipzig.) Der soeben erschienene zweite Band der großen, von Heinrich Vollrat Schumacher begonnenen assyrisch-babylonischen TrilogieDer Kamps um Babylon" behandelt den Untergang Jerusalems. Welten zeichnet ein plastisches, farbensprühendes Bild vom Unter­gang der heiligen Stadt Rach dem Siege übet die Aegypter steht Rebukadnezar mit seiner Ge­mahlin Amuhea, die ihm den Thronerben schenkte, in der Sonne des Glücks. Als Rebukadnezar einen neuen Feldzug wider die Aegypter rüstet," weigert Zedkia, der König in Juda, dem Baby- Unter die Vasallen treue Rebukadnezar zieht zornerfüllt gegen Jerusalem. Rach hart­näckiger Belagerung gelingt es ihm endlich, die feindliche Macht zu brechen. Jerusalem fällt in Trümmer. Rebukadn^ar kehrt im Triumphzug heim. Doch der alternde Herrscher ist müde und einsam geworden, bald nach dem Siege über Jerusalem entfällt seinen Händen das Zepter des mächtigen Reiches. 3n die von Kriegslärm und Waffengeklirr, von Sieg und Riederlage, von Reid und Zwietracht erfüllte Szenerie trägt die zarte Liebesgeschichte der Königstochter Pa- rendi zu dem griechischen Dichter Alkävs sinnige Töne hinein. Ein dritter Band wird die groß- angelegte Trilogie zu Ende führen; er liegt be­reits druckfertig vor.

hanhpin ? Spin I ®eg.ßeber.u.<magenletb.jelbft langj, ttiöliMUlöI ssbklll hilft beft Karlsfprubel virkirchen 14.

Korpulenz ist unschön und ungesund. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke 30 g echte Toluba-Kerne zu kaufen, die unschädliche Stoffe von fettzehrender Wirkung enthalten. 2599s?

Bekanntmachung.

Rach dem Gesetz vom 27. März 1924 über eine vorläufige Gewerbsteuer für das Rechnungsjahr 1924 findet eine Er­hebung der Gewerbsteuer nach den Dor- schiften des Gemeindeumlagengesetzes boifi 7. August 1920 in der Fassung der Abünderungsgesetze für das Rechnungs­jahr 1924 vorläufig nicht statt. An die Stelle der auf der Grundlage des Ge° meindeumiagengesehes zu erhebenden Gewerbfteuer tritt vorläufig für das Rechnungsjahr 1924 für die in Art. 7, Abs. 1, Ziffer 1 und 2 bezeichneten Be­werb steuerpflichtigen eine vorläufige Ge­werbsteuer. Diese wird nach den Bestim­mungen des vorläufigen Finanzgesetzes für das Rechnungsjahr 1924 auf 80 vom Hundert des Betrags festgesetzt, der nach den Vorschriften der zweiten Steuernot­verordnung der Reichsregterung vom 19. Dezember 1923 (Reichsgesetzblatt I, Seite 1205) und den zu ihrer Abänderung, Er­gänzung und DuEührung ergangenen oder noch ergehenden Desttmmungen für das Einkommen aus gewerbsteuerpflichtt- gem Betriebe als Vorauszahlung auf die Reichseinkommen- oder Reic^körper- fchaftssteuer zu zahlen ist. Wird das Einkommen aus einem gewerbsteuer­pflichtigen Betriebe von mehreren Mit- unternehmern (Gesellschaftern, Teil­habern) versteuert, so beträgt die Ab­gabe 80 vom Hundert des Betrags, den die sämtlichen Mitunternehmer ins­gesamt als Vorauszahlung für das Ein- fonrmen aus diesem Betriebe zu ent­richten haben. Besondere Vorschriften gelten für die gewerblichen Unterneh­mungen, bei denen sich Detriebsstatten außer in Hessen auch in anderen Län­dern befinden. Die Zahlung der Abgabe (vorläufige Gewerbsteuer) hat erstmalig am 10. April 1924 und, soweit eine Ver­pflichtung hierzu besteht, gleichtzeitig mit den Vorauszahlungen auf die Einkom­men- und Körperschaftssteuer an die hierfür zuständige Zahlstelle zu erfolgen.

diesem Zeitpunkte haben die Gewerb- treibenben, die monatliche Vorauszah­lungen auf die Einkommensteuer oder Körperschaftssteuer für 1924 zu leisten Haben, die Abgabe mit 160 vom Hundert der Vorauszahlung auf die Einkommen­steuer oder Korperschastssteuer für den Monat April 1924 b$to. die anderweit zu berechnende Abgabe in doppeltem Betrage zu entrichten. In gleicher Weise ist am 10. Wai von den letztgenannten Gewerbetreibenden die Abgabe in dop­peltem Betrage zu entrichten (am 10. Juni und 10. Juli 1924 mit 80 v. H.). Im übrigen hat die Zahlung Im gleichen Zeitpunkte wie die Vorauszahlung auf bic Reick seinlommensteuer bzw. Körper- schasrssteuer und mit dieser zu erfolgen, mithin für die Gewerbtreibenden, die vierteljährliche Vorauszahlungen aus die Einkommen- und Körperschaftssteuer ui feisten haben, zunächst jeweils am 10.

April und 10. Juli 1924 mit je 80 vom Hundert der entsprechenden Beträge. Es steht auch diesen Gewerbetreibenden frei, monatliche Zahlungen gleichzeitig mit den Dovauszahlungen auf die Einkom­mensteuer oder Körperschaftssteuer zu leisten. Der Steuerschuldner hat gleich­zeitig mit der Einzahlung eine Erklärung über die Höhe der Abgabe abzugeben; diese Erllärung kann mit der Voranmel­dung über die Einkommen- oder Körper- schastsfteuer-Dorauszahlungen verbun­den werden. Eine besondere Erklärung ist dann abzugeben, wenn der Gewerbe­betrieb von mehreren Mitunternehmern (Gesellschaftern, Teilhabern) betrieben wird. Zu näherer Auskunftserteilung sind die Finanzämter bereit, Steuerbescheide toerben nicht ausgefertigt. Im Falle des Zahlungsverzugs muh die Beitrei­bung eingeleitet werden, auheiDem sind Zuschläge in Höhe von 5 vom Hundert des Rückstandes für jeden auf den Zeit­punkt der Fälligkeit folgenden angefan­genen halben Monat zu entrichten.

Darmstadt, den 27. März 1924.

Hessisches Ministerium der Finanzen.

__________Henrich______2705D

Bekanntmachung die Wahl eines Vertrauensmanns für die Wahl zur Landwirtschaftskammer betreffend.

Bei der heute stattgehabten Wahl eines Vertrauensmannes für den Vertrauens­männerkreis Gießen und Wieseck ist Herr Heinrich Gottmann. Gutspächter zu Gießen, zum Derttauensmann gewählt worden.

Einwendungen gegen die Wahl können binnen einer Woche nach Ablauf des heutigen Wahstags erhoben werden. Sie sind bei der Bürgermeisterei des Wohnotts, ober bei dem Wahlleiter Herrn Oekonomierat Hensel, Darmstadt (Landwittschaftskammer) anzu­bringen. 2708B

Gießen, den 6. April 1924.

Der Wahlvorsteher

Der Oberbürgermeister: 3. D. Dr. Seid.

Nutzholzversteigerung

Im Gemeindewald Waldgirmes, Samstag, den 12. Aprll 1924 vormittags 10 Uhr beginnend kommen zum Verkauf an Ort u. Stelle aus verschiedenen Distrikten Eichen 24 Stämme mit 17 Fstm. Alt-Eichen, Schnittholz

Eichen 78 Stämme mit 23 Fstm. jung Eichen 54 Nm. Nutzscheit u. Knüppel (Rollen 2 m lang)

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Nadelholz 548 Stämme mit 179 Fstm. Fich­ten und Kiefernbauholz darunter

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Der Voranschlag der Gemeinde Oppen­rod für Nj. 1924 liegt vom 10. April eine Woche lang auf dem Bürgermeister- bureau zur Einsicht der Intereffenten offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben.

Oppenrod, den 7. 2lpril 1924.

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