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Dienstag, 8. Januar 1924

U4- Jahrgang

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fteiium imb der Bank o?n .Frankreich.

Von der poilii d>:n Seite au» betrachtet gegen der fojlallftiM* Abgeordnete Dlum F.ankenfturz. fih 1<treibt Im .Popalaire".

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die Schaffung einer Intervention»- malte mit lich b i gen werbe und ein gegen- leit gv» Ginvernehmcn zwilchen dem Finanzmini-

Mainz. 7. $an. (DVD.) Da» .Scho du Rhii? . das rfstztose Tlatt de« französischen Ober- bmmjiartat» in Ä b'enz teilt über die timgrup- pierang und Dermmdrung k<r f ranze f ften *Ä> faftungSarmce mit Di? iranzölilche ^tX-inarme?

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Preis il 1 m ' >M» fit 4n|rieen ooe 11 mir Lreite r iichS.au»wLru 10Goldpleinig, f«r «-ie- k.amt»..njeije io.7On i 'Meili L.> w>oi6p|<e"ig, VU .»»qDnit 1 J . x*i- schlag. - Jetaai».'rui4 Ur -poimhy. tr*mBctoe: Dr.$eiebr.Jut). L'an j«; (tr »ei *.u;

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tDcg^Dgen worden feien Per Kamps pabe nun­mehr fein Snd<? erreicht. die abiftdlung d.« pafft- ven TMbetflenbe». die mit dm Industriellen de«

Die Krisis des französischen Imperialismus.

Truppenverminderung am Rhein. - Die Senatswahlen. - Der Frank und die Außenpolitik Frankreich und die britische Kritik.

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Stadtthe^

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Erfche rt figTM), außer Sonn- rnd ei erlass,

etilberSamstacst-ilace GiehenerFamliier d ILtter Wochen.Vezvaspreis 70 (Bolbpfenntg ein- fd)[iefjlid) Irägerlohn, aud) LeiJ<id)tctlc einen einzelner Hummern in­folge Röt erer Gewalt. - 7, ern!prech-»nfct lüfse: für die Schrift leunna 112; ftr T erlag unb (öefchüftsstelle 51.

Hnfdjriit für Drahtnach- fuf;ttn: 21 nötiger 6ief)en. poMo e«lento:

crantfart e. Ui. 11686.

> Junger MSdil 2?. alt, cvanjp roünl» Löte Lekannilcha'! 1 eine? neittu iangra 1 Herrn in sicherer Stellung u. mit gut. Gbarolt« md. Ipm

. Heirat Jennenia lernen. -chnsM : -tilg.mögimitm weich, iurfiiteta* wird um. 013» u benOheb.9ni.erbr

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1924

Pfund nähere sich bem Stande von 90. ber Dollar steife fich über 20 Franken und diesmal fei die öffentliche Meinung alarmiert Auf also zur Verteidigung de« Franken?

Die $eutrunq fei der Devisenkurs, der Ded't- fentar«, da« fei die Ruhr.

Diefe beiden elcmcntalen WahrhZten feien nach­gerade so oftenfichllich. dah sie allmählich in die Gemüter etnbrängen. LS fei nu. zu leicht, die Spekulation anzuklagen. 3m übrigen scheine auch Finanzminisiel de Va ft ehrte selbst In feiner lehtcn Rede im Senat sich bemüht zu babem. alle anderen Ursachen als die wahren au» dem Spiele zu lassen Die französische Handels­bilanz, so habe er erklärt, fei ein tn nig belfer al» Im vergangenen Jahre und nid belfer al» vor zwei Jahren. Die Steuerein­nahmen wiesen ein PluS auf Der Wie­deraufbau der zerstörten Gebiete fei zu zwei Dritteln beendet Da» ordentliche Budget nähere fich dem Gleichgewicht. "Pt au« folge, bah da« Sinken des franzölifchen Franken durch keinerlei wirtschaftliche oder finan­zielle Gründe gerechtfertigt fei. Wenn Gründe dieler Art allein wirksam getoeen wären, tt-ärc der Franken nicht gesunken, sondern ge- ft i c g c n Welche andere Ursache aber, fo fügt Blum hinzu, könne man fich danach noch denken, al« die französische Auhenpvlitlk, als die Auhrbesehung.

Die Einkreisung Mittel­europas.

London, 8 Ian. (Wolfs.) DaS Blatt Llovd Georges, die , Daily Lhronicle", schreibt in einem Ceitartifel. taS Parlament werde sich vor Ab­lauf ber Woche dem ersten Regiernngsproblem zuwenden können. In der Zwischenzeit drängten fich aber die Ereignisse In Europa In rascher Reihenfolge aneinander, ebne dah Grvhbri'an- nicn irgendeine entscheidende Rolle zu spielen vermöge Es lei heute fast ebenso wichtig, dal) lösche Entschlüfse gefaxt wurden, wie c« währ deS /kriege« der Fall war. aber England hie feine verantwortliche Regierung. Franlreich ton- solidiere jetzt feine Stellung bn Ruhrgebiet 3um alleinigen Vorteil der Frcmzosra fxabe Enaland im Kriege seine Menschen und fein Geld herqegeben, damit e« jetzt bei der Re» gedmg beiseite gestotzen werde.

Was weiterhin den neuen Vertrag zwischen Frankreich und ter Tschechoslowakei anbe- treffe, fo habe während de« polilisck<n Inter­regnums in England die französische Diplomatie, die hauptsächlich daran hitcrcPlert fei. u m Deutschland herum einen Wall Be­waffneter. an seine Interessen g-bunbener anädrtc zu schmieden. Dr Be nes ch in dielen ßauberrlng hinein gelockt Ebenso würden Annähe­rungen an Ruhland unternommen. .Daily ßb'.onicle tritt zum Schluß dafür ein. bah es die Pflich'. ter britischen Politiker fei.Macdonalb alle mng i±e Unterstützung angedeihen lassen und i[rn zu b Ifen, dem englischen Ginslatz in Europa wieder Geltung zu verschaffen.

Der diplomatische Berichterstatter de« .Daily Telegraph" schreibt, es bestätige sich datz wäh­rend der letzten

französisch-tschechischen Terbanbftmgen in Pari- Dr. Dendch Poincarä aufgeforbert habe Sowjetruhland angefichl« berWahr- fZ-cin'.ichkeit einer Arbeiterregie.-ung in Snglanb de jure aryuerkermen, da England sonst, wie er qlaubc Frankreich zuvorkomm en werde. .Daily VewS" schreibt, der französisch-tschechische Pakt habe in ganz Europa einen allgemeinen Arg­wohn erzeugt, weil er als ein nejer Schritt der franzö'i'chen Politik der älmkreisung Mitteleuropa- mit einem Ring von Stahl angeleben werde Die unabhängige kleine Sn - t e n t c die sich innerhalb ihrer eignen Interdlen-

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England

i. Historischer hwenderischer ireudeu Bollen;

Wo

Stifter uiw.

erklären wollen. Der sächliche Landtag werde dann morgen mit der Auflösung antworten unb des Kabinett Hc-ldt beauftragen, bis zu den Aeuwahlen die Geschäfte we i t e rz uf ü hre n. Der .Vorwärts- stellt fest, bah auf dem säch­sischen sozialdemokratischen Parteitag ein Tbtiraa 2 i p i n 6 f i, welch«- den AuSschluh der Recht soppos i t ivn verlangte und , nach Blattermcldongen engcito innen wurde, üoerhaopl nicht gestellt tpoibcn ist.

Der demokratische Abgeordnete Minister a. D.

Dr. Reinhold wurde zrtm Fmanzminifter er­nannt

und übernahm von dem bisherigen 5*00^- minifter und jetzigen Ministerpräsidenten die 2eitung der Ge^chästc. Die Bekanntgabe der vollständigen Ministerliste erfolgt morgen. Der neue FinaTrzminister empfing cm Rachmluag feinem Amtszimmer eine Anzahl von Prette-

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Diebayerische Denkschrift.

Man schreibt im» au« führenden politischen Äreifen Bayern» Die Denkschrift üb r bi: sode- vallstlsche Umgestaltung ber Reich«.erfassung ta n in ihren Gründen und Absichten nur bann ritäig verstanden werben, wenn man sich die innerpo i i- fd>cn Vorgänge ber letzten zwei (Zähre bi» zum i nrlbglfidten Knalleffekt be« Litlervuts i e ver- SgenmanigL ^loch ehe bieser seinen g riht ich n u»trag findet, versucht die bayerische .t gictung ben Honflit- zwischen München und Berit > zu e it- spannen, indem sie bie Revision der Weimarer Verfassung zur Sprach' bringt S« i t kein Schach- »ug gegen bie Reichsregierung. sondern eine AN Ventil, da» man öffnet, um den Druck brr bayeri­schen Verstimmung nicht allzugrost werden zu kiffen In Bayern herrscht immer trotz bie pessi­mistische Auffassung, bah da» R ich trotz der Hchächtschen Währungsreform und trotz der Strese- mannfchen Diplomatie unaufhaltsam einer Kata­strophe entgegengebe und bah sich Bah rn retten müsse um nicht mit unterzulinkm Gewitz ein febr rurzsichlig-egoistischer Gedanke Der Bau-rnsützte Hei m hat ihn vor gar nicht lang'r 3eti in die Worte gefaht .Man muh darnach trachten, wc nigften» in Bayern die Dinge zu meistern, bimit es einmal heissen kann: Deutschland, dein Bager ist tn Bayern ' Aus der Po-sie tn die Pro'a übersetzt heiht das nichts anderes al» Bayern muh sichabkapseln. Bayern muh für btc Zeit, tt>o die Sintflut kommt. Damm und Däch er­richten. um die Katastrophe deS Reiches ohne besonderen eigenen Schaden zu überstehen

Dieser PessimiSmu» mitsamt der selb gerech ten Versicherung, bah man an ba» Danze denk , wenn man zunächst die eigene Haut in Sicherheit bringt, vergröbert mttür.itz d G fache für da« R ich und fein- Glieder ID. r fitz für al e Mille eine Rückzugslinie bereit hält, der wird in blc Versuchung kommen den Kamps vorzeitig abzubrechen unb die übrigen Vv'kegenossen im Stich zu lassen. Wer da» Reich verloren gibt und daraus bie Folgen leitet, lädt die schwere Verantwortung auf fitz, durch sein Verh-a ten Me Äataftropb' verschuldet zu haben die sonst ver- melbb-tr gewesen wäre. In>b sonder.- wird ge a e die Bay rische DolkSpartei sich nicht au) bi« red>t unchristliche Rletzesche Dort berufen wol>'. bah. was da wankt, auch noch geflohen werden ""^Die bayerische Regierung bat die Gefahr blefer Stimmung ersinnt Um Ihr zu b gegnen. um eine Aussöhnung mit dem R.ich^g.'danken tzerbev z"führen, um da« ganze bayerische Weh unb Ach tn einem Punkte zu kurieren, verlangt ftc die rabtrale Reform der Reichsvertassung. Zurück um Föderalismus! Zurük zum Bund s- ftaatl Zurück zu DlSmarckl Der geistig- Vater der Weimarer Verfassung, Professor Preuh f brteb seinerzeit in der Begründung zu seinem Verfassungsentwurf, für ihn sei der Ict- tenbe ©ctkinte gewesen, dm neuen Ban be« Deutsch-n Reiches ganz betouht aus einen Bodm u stellen den Bismarck bei seiner Reich-gram bung ganz bewuht nicht betreten" habe, insofern sein Ziel eine .Umgestaltung der territorialen GMiebening be« Reiches zu c nem zentrallstttchen Slnheitsst-wf gewesm ist. ^nd dies war auch Der Sinn be« von Preuh veröffentlichter Ver- sassungSentwurfe» 3m Gegensatz dazu trug uer von Vertretern der ReichSregierung un> de Re- aierungen ber G.iedstaaten vorgel gte RegierungS- enttourf den tttsächlichen Verhältnissen nehr Rechnung An bicfcin Regierangsentwur- hrtten Polltcker von historischem Verständnis unb vr k tischem Blick mitgeai-beitct. Die 5olge toar. bih er im völkerrechtlichen Verkehr im Mtlltarwefcn unb vor allem im Verkehrswesen den Einzel- stauten bedeutende Zugeständnisse macht'. Die Nationalversammlung h-at sich leider nlg>t tt'it diesen Boden gestellt und die entstand^ren Al v nungsversä'iedenh'iten durchaus l-n Sinne des Einheitsstaates entschieden. Der stark uni ta­oistische Charakter der Verfalluna ist d « von Weimar. Schon 1914 hiben ein ichlige

Veurteiler 'die Befürchtung ausg sproch'n dah barau* Reibereien unb schwere Kons Ikle ent­stehen könnten Wir haben blc Konflikt' al e schaudenrb erlebt un> ein genialer Betracht r der Well- und Zeitgeschichte. Oswald S peng - ler, hat da« Schlagwort geprägt: .In Herz n be» Volkes ist Weimar gerichtet." W r wollen nicht so unerbittlich scharf urteilen aber dce Re- formenttnnrf d r bay rischen Regierung verargt bie ernsteste Beachtung aller politisch denkenden Deutschen

Die sächsische Krise.

Dresden, r. Am Aus her

etaaliten I:i wird «cnr:N>:t' Der v u r .ci ! a ,i der 6 o i i <11 » e n. o t r a t, f 6 c n T a r 111 b-'f<f>Toh am 6. Ckmuar. MS der «en>36»- niftcrerälib'n S) c t M i u r u i t r c ten

Heidt ist nicht in der Lage. d.Zem D'schluh Rechnung zu tragen. Aach Artikel 2c der Okr faffung b-it der Lcrndtag

über ba« Verbleiben der Mimster im Amt^ die Destrmmiina zu treffen, sollte He bt vo' ftch au« zurücktretm noch che bre neue n(1

vvllständia g b ld t wurde so wurde em .Int brechung der Regierung egestzast: etnt c en f o« er nicht die Verantwortunz r-g n kmn

Hierzu erfahren wir von besondere, ^.^te ro^ fvlgmdes: Aach der Dedallung wtrb bts 'ar Oleuttwbl der Regierung b k>-chenae Ae «rang die Regierung rgefchäfte als g: s - 3?.1 bhxett weiterführen Str gar nicht vorhanden, sondern lebiglid) etn Minlsterprästdent.

ih.'inify-westfälischea Industriegebietes getroffe­nen Abkommen uni die Wiederaufnahme de« Eifenbahnverkehr» gestatteten

die Verminderung der hn Ruhrgebiet ein­gesetzten Truppen bestände.

Demgemäh würben die au« dem Inneren be« L'anlx« kommendm Sinheiten, die Jäger- unb miafd incngcttxb.bataillonc. de 3n<anterie- unb Schutzen reg.meuter, Kavalleriebrlgaben. Tank»- unb Maschinengcfchühe nach Frankreich zu- rücktranSportiert Zufolge ber Re ) r - ganisa tion ber franiöftfäxm Rheinarmee bil­den gewisse bisher im Rheinlande stationierte Regimenter Teile der Divisionen ,'m Inland? unb werden deshalb ihre derzeitigen ®arnifoncn ver­lassen (?« sind bie«: bas 39 Zchaheittrgiment von Mainz unb ta« 25. Schuyeniegiment von Kreuznach

Die französische Rhc'marmee wird nunmehr folgende Zusammensetzung Haden:

Das 32. Armoekorp« in Düsseldorf imb die 31. Division dortscLbst, bx 11. Divisi>n In öffen imb bie 3. tn Dortmunb, bas 33. Armeekorps m Bann mit der 128 Dtoision. bk 4Z. Didi- fion tn Trier, bk 40 tn Koblenz, ba« 30 Armee!erps in Wiesbaden mit ber 37. Division bortfclbft, bie 41 Divisivn In Kreuz nach und die Marokkaners ision tn A e u st a d t a. d Haardt Die B?tveaunaen zur Rückkehr der Tuppen würden sich über den ganzen Mv- nat Januar erstrecken. Die ber 40. und 41. Division, die aus dem Ruhrg-biet In bas Innere FrMtkreich zurückkchren, fckn Im Gange. Das Aauptguartlcr der Rbeinarmee werbe gegen Mitte Januar wieder in Mainz ein- treffen Di? Rückkehr des Hauvtauartiers ber 4 leichten Dtoifioi und der 3. Kürassierbriqadr und bie Abreise b-nr bisher zur Verstärkung im Rheirland? fiatlonkrter Äonlingente, insbefon- ber? beü 39 Alg.rifckxm Schütz nr?giments, nxrbe bteroad) vor sich gebe i D.r Ausbruch der Depots ber 39 unb 77. Dioifron au» brat Ruhrgeoiet, der Transtw l der 11 Division und be» 25. 20- geril4>'n Gchützenregimen!« nach Frankreich seren für spater vorgesehen.

Die Derteldigunq Ves Franken.

Pari«. 8. Ian. (WTB.) Aach einer Mel­dung desCiourml" hab.m die Finairzleute, die mit dem Finanzminister In ben letzten Tagen drei Besprechungen über die Währungsfrage hatten, »eine' Hehl daran» gemacht, bah alle zur Be­kämpfung du Spekuhttion in Srwägung gezoge­ne:, Mal n ahmen unwirksam bktben mühlen, wenn sie nicht mit einer Finan^olitik verbunden würden, die bie unnötigen Ausgaben au« wa hlpolilischen Grü nden auS- fd'licf'.e Cie hätten hinzugefügt, bah es uneiläh- Ii<-b sei. die Inllation unb die Teuerungmit allen Mitteln zu bekämpfen unb ein enges (Stnremeb* men -wischen dem Finanzminister. b?r Dank von Frankreich den groben Kredit nstttuten unb ien Hauvtgruppen von Zn^sttle imb Handel aut. echt- Erhalten. Der Bvrsit-ende der Handelskammer txm Lyon, der der KMieren; beiwohnte, erklärt^ bie 55anbcl«fammcm müllten an der Sturung de» Franken teilnehmen. Man habe c« lediglich mit

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sphäre natürlich entwickele, fei etwa» ganz an­deres. alt eine Gruppe von Nationen, ktze vor den französischen Wagen einer aa- greffloen imperialistischen europä­ischen Politik gespannt triit» Pie lier- slcherungen. bie, ttne verlautet, Tu'.eb dem bri­tisch en Foreign Office über bie sniedlichen Zwecke des Ve.lrage« zu geben wünlche. würden sehr klar sein mutten, wenn sie die ernsten Besorg­nisse, die durch den fraulichen Pakt erzielt wor­den sind, beseitigen follen.

Ueber die

Bildung be« neuen britischen Kabinett» laufen ver'chiedme OcsaNen um:

Der bir-l natikb? Bert cht.-rstatter bv* .DaUy Telegraph schreibt, man glaube. Ram an M a - dvnald n»erde. wenn er auher dem Amte be« Pvemterrnllst ler da« Fvrelgn Office ü'jer- iK-bm.'TT hirbe, zu seine-, Haupt ächl ch 'en Def-isfen in l yterem Amt Dom Shaw unkt Anur F o n- f o n b n machen O» sei auch watzrs.tzei lltz datz Ramfay Macdonald Uorb Acton, ber 1919, in dem unmili Ibar auf den Krtag fol re 'den x3abre Gesandter in Finland war. zur ill'arbdi iw In- oder 2lu.llarrbe fern hm ben tivrbe Roel Burton s, i du w it -ne* Milgle^ der Partei b-flen befnt' re Kennttnste eurolxllscher. in»be- so'.dere östlicher Prob m-, Im Zu'am renchang mit der autwär lgen Politik der A>M!erregie- rung verwandt nxrbcn würde. Für das 2Lnt des Sprecher« im Oberhtiu« hält man dafür, dah Lord Parmoor de Arbetter- pailei angenehm sei. wenn er ben? t fein uvrhe, in ber neu n Regierung ba» Lordkanzler- a m l zu übernehmen. In diesem Falle könne Lord Halbane Praf brat be« Sr^ie!'unz«amtes wer­ten. Slyne « wurde wahrsch« nl.ch ber Führer de« Unterhauses werden Auch Henderson w?rbe sicher einen Kafüneil»posten ubeniebmen Als Krvnanwall bzw Solliclter General wurden Patrick Hasting« unb Sief ser graaimt

Die Beurteilung bvr Senat» wählen.

Pari«. 7. Jan. (DTB.) Da» Mini­sterium de« Innern veröffentlicht über da« Srgebni« der gestrigen Senatswahlen folgende amtliche Statistik, in der bie gewählten Se­natoren in anderer TBeife gruppiert werden al« wie durch Havas geschel-.m ist. Hiernach find gewählt: 16 Konservative. 20 nemäftigte Revublikaner, 37 Linksrepubli» ianet und Aadikalrepublikaner, 36 Radikale und Radikalsozialisten, 4 Sozialrepublikaner und 2 Sozialisten.

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Da« Ergebnis der SenttSwahfen wird in d r Pariser Presse stbhast kommentier. Da« .Deutne schreibt, sie J>ätten in ber du- sarnrnrasetzung be» 6. nv.it» keine besondere Aenderung gcbractzt. Da» b b ule bih bt Senat nicht nur ausgesprochen repub ifan ch son­dern sogar rabital bleib?. Di» .Gch-» de Pari»" erklärt d r LinkSbl ock a auf r ien Ruck zu fernen Gunsten wie 1922 c ech ie" Da» Gegenteil sei aber etugetreten Xro1 e un] heuerlichra Propaganda tro*i b r VI lei unb fron der Verh irn'lchana -n und ,stoed utigf ite> 'man wirft vielen Radikalen vor. tast f sitz ilS Anhänger der Poincar6shra Politik be ich et hätten), mit b'n*n bi ? K nd -it i l block» versucht hätten bm Wahg ni zu eein fluffen. Der .GauIoiS" frirt Oäh! flh a-i« diesem Wah erg bni« em Dch'uh zieh m aus

die großen FrÜhjahrswahleu 7

Da« Blatt sagt ba« f i zwnf'shift e! fe denn, bah fchäl^nsw-rt An eichen b f i ( ti bih Porncar'- bie komm nden Wah n sch - ti der Hand hat Der Figaro" b.z ich ' 2 e Wa l schacht al» eine AemiSparti«-. Da» .Journal be« D6btt? ' schrei t 1 j ?i-en Grup­pen be« Senat» bi? teil th: in g Ent­täuschung empfinden to l b n feira b R a -

werde zur Zeit einer Umgruppierung unterzogen Zahltet Le Truppenein bei: en fd«h im Begilf zu 5u|> ober mit ter Gifentzaht in ihre Garni­sonen zurückzukehren, au» bet en sie am 9 Januar 1923 zur B fetzung be« Ruhrgebiet es Der Kamps habe----

zu tun. Sine Stützung-aktiv n mif bern De­visenmarkt fetze, wenn (ie wtrllam setti

au« bah ein Sinveracbmen zwischen ber Bank von Frankreich, ten grohert Tarifen uro ber Re- gicrung bestehe. Diese Ausfällung scheint (ich nunmrb'. cuä) ter Fin nuninister gu ci^n gemacht iU ftiben Ce fdxtint aHo. bah man sich nach unb ja» toi Sinne einer Dwisenpvllttk onctrhere, die Würde ber Wmisterpräfident jrtzi zurück, treten, so toärc übzr^inpt feine Regierung m

Sachsen vorhanden.

ES mühte, wenn notwendig, ba» $?? Bestellung einer veranttovrtltck«n Re^-er.mg be- "g: fein nb<r. M wir ben

5-jxra müllte die Militärbehörde b.e Re- Ä; übernehmen Dah die brndra vviaenmm- ten We»: aber ungangbar fmb.

Küftung >es ganzen BvlkeS fubran toerben. ba- i_e ohne weiteres klar fein. Hiniu komntt^dah ba Ministerpräfident vom 2an>.age gewählt unb vereidigt wurde und demzufolge naber axr follung auch bestimmte Pf 11 t e nh^llv^(.a^ durch eine i Parteibefchlust nicht au her 5<ra . ge- fc*t wer.en können. Man scheint

die Lösung auf andere Weise

-u fudm Di- bie .D^> -«fähr, Minist«- Präsiden: Hellt formell feinen Rücktritt

Linke nran/n G's f t kein D?h chnni» bist bin Radikalfo<ia!istra ju cm- w m auh notz to Gerne Äunbgebung and auf ein An ich-1 hol­ten bah ihn ^rwartungra für be K a mmer- wählen geftat v* l>ättc Dit > tzr -i' e Wahl-

~ ~ 'n-läge be« fächfilchra Staate« entwarf, wie er sie im Augen- blick seine« Amtsantritts vorftnde 2ll» eine ber nächstliegenden Aufgaben be« Staate« bezeich­nete er, Ä

1 den Etat auf Goldbaf iS aa»zustellen, 2. Steuern zu erheben, dle einen fofort greif­baren 5-trag lief?ren.

3. die werbenden Betriebe he« Staates in Akt iengef ellfchaf t en umzuwan^^n. damit sie fich selbst trügen und lleditfähig feien.

Zu ben Prellenacheich en, bah trr chllsche Staat eine neue Inflation begünstige, be­tonte ber Minister auf« schärfste bah er unter feinen Umständen irgendetwa» un e-stüyen treibe, ba» auf« neue zu einer Inflation unb zu eine- Untergrabung ber Rentenmark führe« formte.

GichenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

t>md »nd verfog: vriihl'fche Universtläir-Vuch' und Stcinirndcrei R. tauge In Gietzen. SdfriftldtHng und Srschäflzstele: Stbulltrahe 7.

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