recht habe ihnen bie -Detemgurtg ©erfaßt. Dich die Allianz Wünsch?» den Sozkllftftm und Radi- Baien fei nach den gestrigen Erfahrungen ungewiß und schein? nur schlecht tu funktionieren — Der .Lemps" glaubt unter-tt'ichen zu dürfen, daß das gestrige Wahlergebnis ehr a£Tqemei*er Grfolg der Politik Poincars^ gewesen fei.
Die beiden Präsidenten.
Paris. 7. Jan. (WTB.) Der diplvML- kische Redakteur der ÄavaS-Agentur hat nach einer veranstalteten Enquete festgestellt, daß das Thema der Neujahrsansprache des Präsidenten Millerand an das diplomatische Korps im Einverständnis zwischen dem Außenministerium und dem Echse festgestellt wurde. Poincar« habe den Le^t der Rede MillerandS. bevor sie gehalten wurde, genau gekannt. Diese Feststellung werde wohl genügen, um den Gerüchten entgegenzutreten, als habe die Rede des Präsidenten der Republik eine Mei aunqS- verschtedenheit gegenüber den Ansichten des Ministerpräsidenten über die Au^an- Politik kundgegeben. — Damit ist die Tatsache einer PoincargS seitherigen Politik stark widersprechenden Tendenz in den Millerand- schen Aeuherunqen nicht aus der Welt geschafft oder hinreichend erklärt.
Die deutsche Schicksalsgemeinschaft.
München. Z. 3an. (WTB.) Eine Anzahl hervorragender Persönlichkeiten verschiedener Parieirichtungen und Berufe Bayerns, darunter der Professor an der Münchener Universität Lujo Brentano, der älnioersitätsprvfefsor Dr. Lerch, Oberstudienrat Kerfchensteiner. Rechtsanwalt Graf Pestakozza, Thomas Mann und der Erste Bürgermeister von München, Eduard Schmid, haben vor einigen Wochen an den Reichspräsidenten ein Schreiben gerichtet, in dem sie die Notwendigkeit innerer Einigung und Ges-Älosfenheit betonten. Darauf ist jetzt vom Reichspräsidenten folgende Antwort (angegangen: Ich begrüße es mit großer Freude, daß in dieser schwersten Zeit unseres Bolles angesehene Männer verschiedener Parteirichtungen und Berufe mit warnender «Stimme auf
bie unserem politischen Seien drohend? G?, fahr der Zersetzung
hinge wiesen haben. Ich stimme dem Grundgedanken des Schreibens, daß das Bewußtsein der Schicksals gemernschaft erhalten und gefördert werden muß, in voller lleberzeugung zu.
Die Geschichte, die große Lehrmeisterin, zeigt, daß-, soürnge die Deutschen sich gegen diesen Gedanken verschlossen Ijaben. tarier Vaterland ohnmächtig blieb uub Latz immer
ein Znfammenfassen aller Kräfte, Vie Emi» gmrg aller Stamme und DevSlkerunqsschsh- ten und das tat&creite Bewußtsein, Vntz wir eßn einiges Voll sind nud Meilen müssen,
Deutschland zur Blüte gebracht und zur Erfüllung seiner Aufgaben befähigt hat. Rach dem verloren- aegangenen Krieg leben wir in einer Zeit Les Niedergangs, den abzuwenden nicht ganz in unserer Macht liegt. Aber gerade deshalb haben wir uns und unseren Kindern gegenüber die Pflicht, alle Kräfte im Bolle zu weckst, sie zufam- menzufasien und vereint den Weg zur Freiheit zu solchen.
» Mit Ihnen bin ich der selten Äeberzeugung. oaß wir zu röter Gesundung! und MröererstarLung Mur kommen, wenn wir
^orbeschaS-rt der WeKanschaunng und dtr pofi= tischen Grundideen mehr aiS bisher mrs in allen Lebensfragen b-*r Nation znsamm.en- fnrden-
wir sind in erster Linie auf uns felbst aastellt und müssen daher auf uns fefP 't und aufeinander Oerinaen. Dir Forderung, das Gemeinsame über da 3 Trennende zu fetz-n, mvg von den Parteien wie von dem Einzelnen ein gewisses Maß der Selbstverleugnung bedangen; aber die Feiten find ernst iat> es müften Opfer «tracht werden . Wir alle erstreben ja dasselbe Ziel, die WieLeraufrichturg des Baterlandes. Dawim begrüße ich Ihr Schreibett und verbinde mich mit Iftren gern zu de-.n Ruf? an alle, die auf diesem Boden stehen, Käfig für den Gedanlen der Schicksals gerne i n schäft uttd 6er Volkseinheit emzutreten."
©ie&ener Konzertverein.
2lmra Heg»« (Basel), Violine.
Am Klavier: Prof.-Dnstad Trmrtmann.
Anna Hegners ViolvmbenL erreich-■ ten htc «SolisleMorzerte dieses Winters röten qe- tvalkigen. wett he.: leuchtenden Höhepunkt. «Ls war eine außer ordentliche Begegntutg. tw mir im Lebrn unvergeßlich bleiben ll-ird: d'.e Offeckarung evrrr ganz ungetröhnsich muliialstchon '^ersönsich- tot dir mit tiefster «irgriffent, rö und nxinncr I4wt7uitft die kun>ilerische Reproduktbon in das zauberhaft uniröische Licht produktiven Rach- ftms rückt. In form «Spiel der großen Basel a Meisterin glübt jene seltene Magre des «tanz posten Künsilers, die unwidrrslehtich und nn- mtttrll-'ar ht ihren Bann zieht und selbst da noch ihr hezwi-.'gnndeZ Wunder wirkt, wo man aus Arü'd-n '.il.rittscher Bewertung nur nnge-n sch ^fangen qit-t Bor der Bollenduct^ der in halt- lrch uttd tonlich höchst ausgerüstet Darbfetungen schwotden di. Probleme der Bio-lintechnik in nebelgraue Ferne; und doch übt die Selbstevrstünd- lichfeit tiefer B rwvsität. 6t: mühelofe sinkende Me.gairz der Vvll7ornm«r>m technischen Hröeregen- beit, für den ersten Au^nblick wenigstens, röte dtmattare Wirkung Welches echte Mnsftanten- bwz würde nicht deTtvifierl von der völlig aus- «gllchenen, außerordentlichen Qbielfertiflfett der linken Hand, dem blühenden Ton von männlicher Gm'ße deS BolumenS, der «nfeiHbai-en tote Zau- fcret wirkend.m Sicherheit des FlageofettspielS Wahrlich, Anna Heguer hat den Gipses er* flommyt, ben Zoseph Z >achim der ratwen Künstb-r« rrorbevitcl
$en xraf\MVv.d>;n 5dxrwenft der BorvacM- hdge bitMen drei Sonaten aus den lünfeehn Mtzsterien Heinrich Z^Lr Bibers, die zuewl dort Erwin Luntz nach ^em antographen
Sparmaßnahmen.
Be rlin. 7. Han. (WTB.) AngröchtS Der schwierigen Finanzlage des Reiches mutzte das Kabcurö. tu feiner' hrmtigsu Sitzung See Jaijfung 2oeitecx Burschüffe aus 6fc Dakdubgpche an Öen Tfcrrör Deutscher Zuitungsverlsger ab lehn en. 'Das Kabinen s^e weimr die De- fehlußtzrlsuna über bk EnLrürfe des R ei chs - berutsschulgefehes und rövs G-'eres über die Luhrerkildu tg Ocrläuffti aus, bis das Finanzverhältnis zwischen dem Reich und den Ländern ym geregeL: ist. Einmütig war das RcichLLaücnett Ser M.iniunq, daß mit größter Gnergre und Aüc^ichrslviigre t gegen d« Au s - wüchse derBergnügungS- ubMBcku tz- ff u ch l. wie fbe rrÄxfendm? ix dem schamlosen Treiben gewisser, die große Rot des deutschen Bolles nichtachtenden T mtscher ri tau taternalio- iralc'ix Ku rvrke n m Ptv Erscheinung treten. C3nifl?f<ferttt®t werden muß. — Das „‘Ärrfriwr Tageblatt" meldet noch über
die Tätigkeit der Abbaukommission, welche aus dem Dorschseden^ @t-aa±»nrhnfhr e. D. Sä nri sch. 5taa±=fet?rrinr z. D. 'S;_ S rwa [ d und Staatssekretär z. D. Dr Busch bestepb in w- lchr auch twch Staats «Ltret-tr a 5>. o. W e l s e r benurö wurde: «Sie habe den BerWallungsdienst gut Prüfen, zu vrrrötfachen und r.ttüeyrLhr Ab- tLilungen zu beseitigen oder zusammen-- z u legen Ä. a. werd.: eine, solche Bereit, .ichiutg beabsichtigt im Leichs oerf i Her an gswa- s en. x)noire£t ergebe 'ich daraus auch eine «Sin» schränkung der Zahl ö er Dramten, Doch behandle öre Kommst'ston die PersemalfruFen nicht direkt.
Die Wirtschaft L-es besetzten Gebiets.
Berlin, S. Ian. lPriv.-Tel.) Fttr Bor- bereilung einer Regelung der Verkehrs-, Folt- und allgemeinen wirtschaftlichen Fragen im besetzten «Sebiet haben gestern in Berlin Besprechungen zwischen röter Reihe von Vertretern der wichtigsten wirtschaft- üchen Gruppen des besetzten Gröiets und Sem Mtnisterium für Sie besetzten Gebiete stattgefunden. Sie haben zu einem vorläufigen Ergebnis geführt, das dem Ministerium als Grundlage für feine weiteren Vorschläge an das Reichskabinett dienen wird.
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Rach Mitteilung der Direktion Ser „Micum" werden vom 8. Ianuar an im
Derkichr mit zollpflichtigen W-rren ans dem unSefstzterr in L iS freute Gebr.'t
nicht mehr wie bisher 25 Proz der in dem intcrainierfen Tarif vom 1. Dezember 14tö3 angegebenen Sätze, sondern der volle Betrag erhoben. Wie die Düsseldorfer Handetslammcr weiter mitteiLt haben nach der Aouordnunq des Bv'rs-nmr-crl'.chrs zwischen Cem befrötet uitb un- befrö’^n Gebiet die Erlaubnisscheine, die für dve Bewohner des unbesetzter Gebiets zur Ginreifs in das französische besuchte Gebiet erteilt worden sind, für ein Jahr Gültigkeit:
*
Wie die Handelskammer Ludwigshafen mtt- tetrt, gibt sie zur Behebung der außerordentlichen Knappheit an deutschen Zahlungsmitteln und
’ Mm Srsah des franzöfifchen Zranken ei» wertbestimdtzeS AotgelS
Herons, das unter der Kontrolle einer Kommission steht, in der alle pfälzischen Wirtschaftskreise vertreten sind. Die Einheit dieses Geldes ist ein Dollar. Das Geld trägt den Rainen „Pfälzischer Handelskammerdollar". Die De.-kuna in amerifaniffvn Dollars ist nach Vor- fchrift der Desaizungsbehöroe bei Öcr Allgemeinen Elsässischen Bankgeftllschaft, -Zweigstelle Lu')wigZ- hafen, hinterlegt. Die Alliierte Kommission garantiert die Deckung gegen jeden -Zugriff. Sie garantiert ebenso auch die Rotgeldschröte i n d e n D ru ck e r e i e n gegen feden Zugriff. Das ausgegebcvte Rotgeld versiert feine llmlaufsfähigkeit am 15. Februar 1924
Privatrechtlichc Frästen des Frredens- v er krass.
Paris, 7. Jan. (WTB) Die ReparaticmS- Lonrnstssion veröffeEcht Rote Oiaxh-tm
von der Repsrationskomnnssivn und der deutschen Regierung verschiedene Fragen beir. die Aus» Uffung des Artikels 260 des Friedensvertraa.es u«-)t Borsitzenden des Appellationsgerichtshoses von Dro'ltbeinr, Breichmann. Mr schieQSge- ria ttichen Entscheidung unterbreitet wvi dea sind teert«® am 11. Januar in ^ris di« öffentlichen mündlichen Berhandlungen vor dem Schiedsrichter bcKnnen. «QErt. 260 des Frir- tensvertrages bezieht sich auf d>«.e Ab t re tung
Dröika tionse^einpkar. mit biblischen 'Äßen als Bigu7Ltten. sn Bd. XII, 2 der .Denl-näler der Tonkunst in Oesterreich" rausgebvacht amröen.
Es bleibt bedow?rktch, daß öle. Werte alten deutschen Meisters, der feit I6"5 als Diolin- ntraefe und später als KapeskmMer am Hofe d-s «Srzbischois von <5aLi6urg [röte, und im 3ifcre 1690 von Kaiser Lröp.st.i) I. geadelt axirCe, heute fe stark in BerMssenh-si geraten sind. Ein xy.Tmnrer, daß ter rötsigarsiMn Erschei.-ung dieses MallMs nicht eine aal ft igendL Enstoickliutg der deutsch?-t ©dgemnuftr stLgtek Italien war nicht tmr die Passion der Maler. sonL-^rn auch d-r Musiker. Dte deutsche Srtßflänttgtrö erstarb ran-er diesem Emrsiutz. llnd dvch raget Btbers Snotabm, besondcrS fette, ©analin für Finzrövio- rn\c iton 1681 ttr-eit über die gl.'ich^ritige uasienische Proktr.tion hi.'aus Reichtum and M trnt- g afticP.t* Werke, die int wesentkich.n dcr ©urtenftrm folgen oder aus fonatmartia.m Tetleu und Siesverän-erungea beftetzen Wrich« drängende Srfr-dungekr.tft l.b. in der malerischen Alllsit — Programmusik märe Blasphemie — c*r Mtzsterien. welche Farbenkontrnste leuchten Fiter, wenn etwa tote m der ersten Sonate das rrm- ffchende P'.sfagemv'rt «das Srschrmen d-> Srz engels Gabrfet) das fast eleg'sche Thema und seine Dariatirnen umrankt ed.-r toen t v- bm dritten auf di? toet^c wie Ruh, b 5 röt leiten den bl-Moll»Satz«s ehr iLlHin stärmeadrs l rr 'o feit 2nna Hegners ststistisch' Ausd.'utnnn ragte m einzelnen Sähen, besonders in dem abschließenden D?Wlgr fi-Ldagio de. dr-t en und der (Siaotv.i .Herten doante in die Sphäre völliger WeltmtimE^-it empor.
Die O- Moll »S onate fir. BivKne al «n ten Iulins W e k s m a r . -er 5eutc Ht □Balröcr Brann-els als der Führende süddmt ch- ReuronUmtiker gelten rann, wirrte rem äuhcr-
fer rm Besitz Deutscher -Lraarsange- höriger befindlichen Rechte und Beteiligungen an öffentlichen .ilntcracf>mixjg«a 7>der Kouz^slwnen in solchen (Schielen, die früher Deustchbrud oder feeen Rerbüudeteu gehört habe» utl? auf des 5rzdVeät>ertra@x abgetreira wurLemj Als Vertreter der Repar^ionstes• ficn fungfersH ,xhn Schiedsgericht der Recht-an- wslt beim Avpeüatto^hos m Paris, Jacques Lyon und der Rechtemnwall de- Appellstions- hofs in Bestsiel. M. 3arj Deutscherseits sind berufen Prof<^sor Joseph Partsch und Regierungsrat Dr. Meyer.
T;e Xranertetar für Vnrstrrveifter Dr. Dirftel. Hamburg 7. Jan (DTB.) Ist brr Grvß.m St. Michaelisürch^ fanö h.utc vormi-tag ei e Tvauerfeier für den verstorbenen Senatsr?isti bmt8Ä. Bürzerrneifter Dr Dieftel statt. S . Sarg war unter eintr <yule von Blumen und Kränzen vor dem Ql'teir aufgestellt. Sechs Offizier- der Ttaditians-Kompagni- tes QLgiminl? Hamburg hteiteu di- Ehremoachr. Di7 .^hlreiche Trauer- rerfammiung F®Mr den werten Kirchenrcrmn. Reben d.m Hrnterbliebenen bemerkte man Mit^ Härder des Senats. der Bürger^chaf' und Der Hamburger (Jeistlichkeit. 'owi.- vi I: (Ber- streter der Behörden Wissenschaft und Kaufmannschaft. Als Vertreter d r Reichs- regtertmg uainn 2>er Biz kanzler, R ichrm n ster Dr. Ha>r> s, als Dcrtrrter de.- R.it-swe-r- mnuReri Venernllcirimant v. Ts chif chw i tz u-d für den Thef der Marin , l itimg Fr.g r ttenlnritü n «Sayer cgx der Ofeicr test. Ferreer Darrn u * anweftnd^ Oberregrermtg rt Dr Schüller in Bettrrtung dr Obrrpr.'WDrren > Prvrrnz Sä)leswrg-Hvsi: .ür lf? Bürg er in ei st er von (Bremen und Lübect, eine A ord-rung fte* K reuzers .Ha mbn rg' und Kspitänkent-nnt v. d. Marwitz, Abord.nnrgen d.-s R eg i ment# Hambu rg. fotoie studentisch? Korporativnrn ufto. Gröächtnisrröen fte.'ten der 5nrttov von «5 tage urd> Hauptplsttor Di Schöffel, <3fe- membcg2fängc fotot? Org-lborträge umrahmten die eindrucisoolle Feier j't.- Betfetzun-z erfolgte heute nachemtteg aut dem Oh-sLorfer Friedhof.
Ein Mtentat auf Kemal Pascha.
Paris, 8. Jan. (WTB.) Rach einer 2tgenfirnnef2nmq in4 Smyrna ist gestern m der Billa, die der P r ä si d e at d e r t ür kischeu Republik und seine Frau erft feit 19 Tagen bewohnen, ein Anschlag gegen Mustapha Kemal Pascha, verübc worden. Am Vormittag suchte ein junger Mann Mustapha Kemal zu sprechen unter dem Vorwande, er habe ihm einen eiligen Brief zu übergeben. Von Argwohn ergriffen, Bat die Frau den Besucher, zu warten. Während sie auf die Tür d<^s Zimmers zuging, in dem sich ihr Mann befand, schleuderte der Unbefimite eine Bombe. Mufftrpha Kemal, der die Tür öffnete, wurde nich t getroffen, feine Frau dagegen wurde verlegt. Der Täter konnte entkommen.
Oeftaroeichs Autzevpotitik.
Wien, T. Ian. >Wolfs.) In röter Sttzung deS Wfener <nriH sich-sozial«t ParteirateS sprach der Bundeskanzler Seipel die Äeberzeu- gnng ans, daß sich Regierung und Parlament in dem netten Iayre wieder stärker mit außen- politischen Frag»! beschäftigen würden. SH werde allem Anscheine nach die d e u t f che Frage gelöst oder wemgst.nrs ftrerr. ßiJTun-g eingelröet werden. Des weiteren werde Bit? Aoerkenmmg der Sowjetrepubliken in allernächster Zeit in den Vordergrund gerückt werden. Durch den Wie- Bcr-intritt Deutschlands und Rußlands bi die Weltpolitik und Weltwirtschaft werde bann das flitoßc-. Prrblstm der Organisi-rung der Well und damit das Problem der definitiven 0e« stal tung SeS Bölkerb undes nufgerollt werbrm.
Kleine politische Nachrichten.
Dem allgemeinen Preisabbau folgend, fetzt die Superphosphatindustrie den Preis für röt Kilogramm wasierDSllche Phvsphor- Rture im Superphrsphat zur Lieferung im Frühjahr auf 5.9 Goldpfnoti^ festuefetzt. Dies bedeutet eine Grmähtglrng um etwa 13 Pro-enr.
e
Die Vertreter aller rein völkischen Verbände und Truppen Bayerns haben sich zu einem Völkische n B l ock zusammengeschlossen, der demnächst bei den Wahlen 6ert>ot treten wird. 2ür General Ludendorf ^ist röt Begrüßungstele- gt amm gerichtet worden.
sich in ihrem archaisierenden Gepräge tvaft^ duftig nicht aegenjäysich modern nach Bibers Sonaten. Im Gegenteil! Ue> doch ist si ei t noü- kommen der Moderne ang-hörendrö Wer' mit alten Vorzüge« und Sch-oachen der Thuilles.tzen Schule deren LHrgeiz sich in den Ätmix n.n :fe großen muf.f.ilif.;>;n Formen erschöpft. Innerha b des Wetsm.tnnf.chen Schaftc»s erreich: fi< 5to-.tr nicht den tomvositorrfcft« Werk i>C3 benachbarten l>Moll-Violinkonzertes, ftt- e enfallo in 2lnna Regner ein glänsende Ieterpretin gefunden chit. oder der A- 5)ur»I3ti.ri-atiouen für
Klaviere, aber sie fft trotz g^legentsicher harmonischer Willkürsiä'k it?n tu lyre. meiner» sichrö kontrnpunktsich.- n Arbeit, ^trt und phan- iastifch gefksüet, hi und da vor d.n anheiinElu- üen Fernen Brehutescheu Zvolorlls übermall. ein bedeutsames Opus ruft ftarfert anrrrert SpLnrrun- gen, ein? nicht grr^d üb:ringende oft?- doch liebenswerte Bereicherung der Literatur für Sokovioline.
Der Sprung nuS dieser Gefühtstoetl in L« Legisir ber äuh.?rsich ftachen nrusik.stifchen Atmosphirr Tffchait.owskh>.' Bklt g fährüch Allein nc unerhörte Virtuosität Ser genialen Kunst.21 in. '.'"re hochgestei'? -te 5"crf)mt »ne nie Selbstzweck twr5 und j?der A^ußerllcht it und Bravour entkleidet zu fein schLM. tean «r '«1« Äi’if. Perbrücken Ick will mir we^er den LrrkoSmus Hnn4licks an'lqnrn b>r b« einer Besprechung dieses oiolmkonteets vcm röter ..ftink?n>?n Musik" -ts-rochm fti- *°d> BekkerS «Stkmtftzrilicrung der
Musik TschaikouSlyS bedmgungSivs amishweu der sic einmal in anderem ^ukiimnenhang _Äd* tetlerannftf nannte aber ehrlich gefragt: Was tft uns heute TschaikotoSky? Sicherlich feine ethische, stHSpferischc Persönsichteft. sicherlich fern OKann eigener Physiognomie, der fähig wäre.
Der Rationalverband der während deS Krte- geL nach Deutschland gebrachten bel- gilchc^Staatsa.t gehörigen Hai vor dem deuksch-brigischeu gemi'chten Sa-tedsgerichr big Forde runge.t .ünger feines Maglirder gell ent geuearht, Hee von 2er dtutschen 2te-;icrung Scha • den c^rs atz rxr die ihnen ^gefügten Rächtrö« verllrnA?» Dte Derhanbllmgen beginnen in Paris.
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Rachdem der merikanische Aufständischenffüh. rer La-H««rta Auftrag zu Waffenkäusen in den Dercinigten Staaten erteilt hatte bat der amerikanische Eereralantoalt dm Behö ben von Reu-Orleans mitgcteilt, daß das Staatsdepartement zwar die Ausfuhr von Kriegsmatertal nach Mexiko freigegeben habe, aber diese Aus fuhr nicht gern sehe: sie laute der Hegte- rungsvolilik zuwider.
Aus Stadt und Land.
Siesten, den 8. Ianuar 1924 Steeerfäniflfeitrn.
Don den in» Ianuar zu zahtenden Reichs steuern sind fällig.-
10. Ianuar: Abschlußzahlung auf bf« Sin kommensteuer 1923 ।Hchonfrtst eft> Woch?>. —
IQl Ianuar: Abschluß Zahlung auf dte Körperschaft« steuer 1923 «vchonfrist eine Dache).
10i Iattuar. Umsatzsteuer für Dezember 1923. «Dol?umrech»runfl-satz 1 DiULon. Sd« Schm frist bis ,um 17 Ianuar gestattet, dte Bezahlnnt bis spätestens zu ötefem Tage auffzuschtebcn.
Bornotizc«.
— TaqeSkalender für Dienstag: Etadtcheater: 7 Uftr w5>ie Frau vom Meere-.
— 6af 6 Amend Morgen abend 31. Cron- derkonzerl. «Liehe Anzeige.)
— R.-S. G trmanto. Morgen abend Mo natsversammlurrg. (Liehe Anzeige.)
t9cttrrt)xrrrtuefa<e
Bedeckt, ohne erhebt,6» Mröerschläae. langsame Temperalurzunahme.
»
** DaS Rotgeld der Hessi.chet» Landesbank. Im Hinblick darauf, daß diefer Ta^" dem AeichSsinan-Minister daS 7ÜMce«i> einiger Länder »ur Ginlisung aufgeriefen torröen ist, fei daraus ftngetoicfen, daß ba3 Rvtgeld der Hessischen Landesbank, das aut Grund eines Beschlusses des Hessrtchen Gesatm- münftertumd nach ringe holl er duftinnnung des Aeichsf inan»min i sternuns mrsg^.-ebeu wurde, n0 ch n i ch t au f flernf en ist nd deZfalb nadi wie vor im Gebiet des Bvlksstartes Helten all» Zahlungsmittel gilt und von jedermann angenommen werden muß.
•• Steuer- und Buchführungs- Beratungsstelle der Hande lskam- Hier. Die Dmtsstunden des Leiters der Stelle, des Bücherrevisor« und SteuershndikuSWill, werden in unserem heutigen Anzeigenteil bekanntgegeben.
•• Stadttheater-Dbonnemsut Die zweite Rate für die vierte AbonnementS- serie must bis zum 10. ds. Alls, bezahlt fein. (Siehe Anzeige.)
*• Der Verein ev. Organisten und Th'ordirigenten in Hessen hielt seine IahreSversannulung am Mittwoch im Prediger- fern in ar zu Friedberg ab. Rach Erstattung des IahreSberichts und der Rechnungsabla yt referierte der Vorsitzende, Musikbvektor Mütter, über die Derhandlutrgen Im letzten Landeskirchentag. durch welche neue Richtlinien für dte Berechnung der Mindestgehalte der Organist«, und Ehordirigenten unter Anlehnung an die Lehrermindestgehalte feftgetegt worden sind. Da diese «Sätze noch nicht bekanntgegeben sind, soll das Landeskirchenamt erfud>t werden, sie durch eine Verfügung im Bero rdnungs b lall zur Kenntnis der Kirchcnvorstände zu bringen Dte Leitsätze zu dem vorjährigen Ttefcrat .Kirchenmusivi- lftche Zeitfragen" sind vom Landessirchenonnt zustimmend ausgenommen worden und sollen in gemeinsamen Konferenzen von Pfarrern und Ätr- chenmufitern behandelt werden. — lieber dte fiTxtennnifrtafifafen Verhältnisse im südlichen und besetzten Hoffen wurden die von dort einqefandren Berichte bctamtfleitebcn. Die Anfrage eines Pfarrers, ob der Verein von feinen Mitgliederte einen BesähigungsnachwejS reiiange. soll dahin beantwortet werden, daß dies nur von der Kirchenbehörde geschehen könne. — Dfe Mitglieder wurden ersucht, für dte Erhaltung der ®ft>r- schulen m den Städten and die Bildung kirchlicher
röt eiaenes Weltbild zu gestalten Das kompv- sitorifche Wer? Tschaikowskys trägt die typischen unausgeglichenen, anrötheitsichen Zuge ter Internationale: unzweifelhaft hat er die Prvgvnnm- mufif und die Kla^cickompchftion darstellenden Stils durch sein Schaffen stark bereichert Wohl strotzt daS Violinkonzert, von der slawisch«, Schwemmt der «Lanzonetta abgesehen, von Barbarismen und Asiasismen, aber doch nur scheinbar verbirgt sich dahinter vielleicht nich.- eine monomane Saprizierung auf ein bestimmtes 3trtmn, überhaucht von dem verführerischen Parfüm einer westlichen Demimonde? Wie ein riefen- großer Schatten aber erhebt sich, erdgebunden und geradezu plötzlich der oben Fläche weiter Steppen entwachsen, der wahre Repräfentant der russischen Musik: Moussorgskh.
Anna Hegner. die es wagen könnte, tu Berlin und Lndvn als klassische Interpr rin die Entwicklung des Violinkonzerts durch den Vortrag von fünfzehn Werfen dieser Gattung tu« Bach bis zur jüngsten Moderne darzustelleu. errang mit der Bewältigung der emmentew Schwierigkeiten des Tschaikotrskpkvnzerles einen glänzenden Erfolg. Richt enden wollen de Bcgeist<n-ung konnte der Künstlerin zeigen, daß die fentimen» tafe und virtuose Konzession an das Publikum iSchumann, Abendlied, Sarasate und Paganini) das Programm mit einem ilberilüssigen Anhängsel beschw-rte.
Profesffor LrautmannS reife überlegene Klavterbeglritung vollendete den Eindruck der abgeklärten künstlerischen Leistungen, »in (stlück, dabei dem DschtNfew» tnkonzert, daS svzu'agen nach dem Orchester schreit, ein Mann wie er am Sföflri Iah. der mit ausiervrdentsichern «.tzetchtck t*fe Farbenbrechnngen einer modernen Orchesterpartitur klaviermäßig zu gestalten weist
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