d Land.
1 1- N 1924.
Aokßvftr öct ESgruppe Darmfladt bei
_____oxirbe, verurteilte ihn daS franko-
Mllitärpolizeigericht in Wiesbaden zu sechs iten Gefän^^'s Dieses Urteil aeaen einen
|ten, Sitz München-Frontturt, verruufr. — In Eberstadt ist seit mehreren Wochen ein Sonnenbad fertiggestellt Da sich bie maßgebenden Instanzen über die Da der Preise nicht einigen können, ist die Eröffnung immer wieder verschoben worden. Bald ist es überhaupt nicht mehr nötig, in diesem Jahr das Bad in Detrieb zu nehmen.
Hessen-Nassau.
afreon aus Leos )tet, infolge eines nbem er an einem - Me ihn dieses « der ewig Junge r gezecht und ge- ndeür diele, dvin : Lieder, die ihm r ist er selbst der on bem man zum
gelegt. S) l rty uniroe wegen eines iIinvrach» in Weinheim jetzt von der Heidelberger Straff kammer zu 30 Monaten and Len Hardt zu 20 Monaten Zuchthaus verurteilt Di- Larmstädter Strafkammer wird in der nad>ilcn Zeit über die übrigen Einbrüche zu erteilen haben.
vermischtes.
Wit dem Kraftrad in ein Auto hineingefahrea.
Düsseldorf. 6. Aug. (WTB.) In Ober- k a s s e l fuhr gestern abend ein belgischer Motorradfahrer mit einem Beiwagen in einen deutschen Personenkraftwagen hinein. Der Kraftradfahrer und seine borden Begleiter wurden schwer verletzt ins Krauten- Harns gebracht. Der Belgier fuhr mit großer Geschwindigkeit ohne Licht.
Schweres Autounglück. — 7 Frauen und Kinder getötet.
London, 6. Aug. (WTD.) Bei einem Automobilunglück in der Rähe von Dlockleh (Worcestershire) sind gestern abend sieben Frauen und Kinder getötet worden. Zahlreiche Personen wurden verwundet.
Furchtbare Hochwasserkatastrophe in China.
Paris. 6. Aug. (WTD.) Aach einer Agenturmeldung aus Peking sind durch die Li e b e r- schwemmungen in dec Provinz Petschili in Avrdchina mehr als 3600 Dörfer vernichtet worden. Die Regierung hat für mehr als 1 Million völlig mittelloser Menschen zu sorgen. In der Gegend von Kalgan sind mehr als 3500 Menschen umgekom- men, unter ihnen eine große Anzahl Rusie-i, die sich in einem Pensionat aufhielten, das in den Fluten verschwand.
Ein russischer Wunderknabe.
Hochschulnachrichten.
Don der Technischen Hochschule Darmstadt.
Darmstadt, 6. Aug. (Wolff.) Rektor und Senat der Technischen H o chs ch u le Dairim- stadt haben auf emflimmigen Antrag der Abteilung fürKultur- und Staatswissenschaften Herrn Kommerzienrat Edmund T r ö st e r E^nevaldireb tor her Aeltesten Vollstedter Pvrzellanfabnk A.-G. in Volkstedt, in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Entwicklung der deutschen Porzellanindustrie in wirtschaftticher, technischer und künstlerischer Hinsicht die Wurde eines Dr. ing. h. c. verliehen.____________
Turnen, Sport und Spiel.
Die Entstehung
des deutschen Sports vor 150 Jahren.
Die deutsche Antwort auf die Kontrollnote betont die Zunahme des Sports wrter der.deutschen Jugend, und tatsächlich ist ja rn ..allen LeWesübungen em gewaltiger Umschwungsett dem Kriegsende erfolgt, der auch die Mädchen er- griffen hat. Gewiß sind wir in der lebten Zeit vor deiü Kriege im Sport gegen angelsächsischen Völker zurückgeblieben, aber wir beuchen bei der erhöhten Pflege der Körper- lesttungen nicht auf fremde Vorbilder zuruckzu- areifem sondern können uns an die große nationale Ueberhefcrung anschliehen. Gerade m dieses Jahr fällt die Erinnerun^n eine Gründung die für die Entwicklung des ^utschrn^SpvrW von größter Deutung war. ^m Iahre 1774, wnr 150 3aBren begründete nämlich der bahn- Philanthropinum zu Dessau als „erste große Aormalschule für die Menschheit". In dem Schulplane dieser Anstalt wurde den Leibesubungen, für die Basedow schon vor Rousseau ^getreten Lar eine große Rolle emgeraumt 2m Fechten, Sorten, Tanzen, Schwimmen, Klettern Springen, Laufen, Lastentragen, ^^lancieren, Volti^erew Pfeilschiehen, Schlittschuhlaufen, 2)aH-, Kegel und Reifenspiel usw. wurde .unterrichtet .Diese Hebungen hatten sich nur noch in den^sog. Witter akademien erhalten, in denen sie em Aach klang
Kreis Friedberg.
• «ripbbera. 7. Aug. Dei einer hiesigen Dank versuchte gestern ein „Direktor CBe-iber"
zw^aaf eine aaswärttge Dank lautend Scheck 3300 Mark abzuheben. Da die CocU verdächtig erschien, wurde ^e PoliM be nachttchttgt. Cs stsllte sich dann auch bald heraus, daß die Schecks gefälscht waren. Aus dem ßState zur Wache machte der Herr Direktor einen Tluch^vers ich, Wirde jedoch sehr bald nieder erwischt. Wie der „Oberhess. Anz. hort, soll es »ich um einen Danklehrling der M a wur ge r Gegend handeln der nut Schlagring and Ähnlich schönen Dingen bewaffnet war. Der «ngebliche Landwirt Wilhelm Aimot und der Pierer Johannes Hölzer Warden hier Legen S ittlichkeitsverbrechen fesb genommen.
reise, ,er. aiyet, m Haaren, inö Herzen." mußte ich denken, n bei (Megenljeit en Trhiirts- iii schwingen sah. ,ch mchr als der t hast dem dieser et gemeinsam^ mit men Bewegungen em Mägdlein im I im Saale herum, er Landmann gut, daß jeder an dem > haben muhte und kannte, wie das ie mit ihrer Tmz- t vor den Leuten rin alter Herr an gsten Geburtstage Seit noch einnM -ihm das,gewiß rnig wird es einem M werden, wenr »rs beim Semester' . md jung werd, t gar zu häufig von * den Gretsch Eigenschisien b«« haben. Auf Greise r W Mrn ch.
filzig und w bt jeder Dem ntü so gibt cs doch Ät. Denn, man W -ich- “ M»« 6*. ®ai ..ife werden nw
Alter sch tg./^ heißt, ÄtwK -tiss Sf
Gerichtssaal.
'Darmstadt, 6. Aug. Das Dezirksschvsten- gericht hatte sich mit mehreren Fällen zu beschäftigen, in denen Aus gewiesene sich besondere Dermögensvorteile durch betrügerische Angaben bei der Flüchtlingsfur- sorge st eile verschaffen wollten Es wurden besttaft der Schlosser Josef Meisterling zu 6 Monaten Gefängnis, die Schneidern Ka- roline M e i st e r l i n g und die Telephonistm Elisabeth Meisterling zu je 4 Monaten Gefängnis. Sie stammen aus Mainz. Ferner erhielt der Mechaniker Konrad Götter aus | Dodenheim 3 Monate Gefängnis. In einem Falle wurde die 21jährige Marie Fraas E Bischofsheim zu 2 Monaten Gefängnis ^fpd^Heidelberg, 6. Aug. Lange Monate hindurch Warden die füllen Surfer des Oben- Waldes von gefährlichen Einbrechern heimgesucht. Obwohl die Dauern den Burschen oft ^f den Fersen waren gelang Men
drxb immer wieder, zu entkommen. Im Mai toutfien tun d^rch Zufall m euwm 3uge b« Mam>heim-Di-inhein«r Dahn tne ®xn-
bracher überrascht. Einer der 25iahrrge Tag- löh^ Hirth aus Fürth i. Q, wurde sest- genommen, während der andere, der ^sah- L-, Taalöhner Heinrich Lenhardt einem Gendarmen einen Stich in die
„ni) dadurch entkommen konnte. Die Aasplun- t^mg der Dauernhöfe durch Lenhar^ nahm nuts ihren Fortgang. Kürzlich warde ^nhardt ^wischt und von der erbitterten Bevölkerung fast zu Tode geprügelt. Der Verbrecher wurde dem hiesigen Gefängnis zugeführt, entwich aber schon nach zwei Tagen, konnte jerwch bald Bieter schäftet Norden. Den beiden Einbrechern werben mehr als 30 schwere Einbrüche zur Last
> unbescholtenen I Zugehörigkeit ! Zeugnis ab le Lebäisnot De Dichtachttmg c. Gerechtigkeit. Es kann allen Mttgliedern der Technischen Aothilfe zur Vermeidung ähnlicher schwerer
'unaelegenbeiten nicht dringend genug ans Herz aefeat weiten, bei Reisen ins besetzte Gebiet unter aUen Umständen die Mitnahme jeglicher Ausweise H5Ü) Papiere, die irgendwie auf die Zugehörigkeit mx Technischen Aothilfe hindeuten könnten, zu Unterlassen. Die Leitung der Technischen Aothilfe bat übrigens in einem Schreiben an das Reichs- mttiisterium schärfsten Protest gegen eine derartige Debandkung ihrer Mitglieder erhoben und die fLforüge Aufhebung der Strafe verlangt.
— Dom Paßwesen. Die Paßbehörden baben Anlaß genommen, darauf hinzuweisen, daß ^bei allen Fahrten nach dem Auslande, ins- bdoTtbere auch nach Danzig und Memel, und »war aleichgültig, ob der Landweg oder der See- gewMt wird, ein deutscher Reisepaß mit AAedenSichkeitsvermerk des Finanzamtes erforderlich ist. Familienpässe werden nut für den Reisenden, seine Frau und seine Kinder, nicht aber auch für die Eltern oder sonsttge Der- wandte ausgestellt.
•• Jus dem Gießener Standes- nmtSregist er. Es verslarben tn der Zeit vom 17 bis 31. Juli: 17. Juli: Ida Kratz, geb. Scholl- meher, Schankwirtin, 78 Jahre alt, Drandgasse 8. Katharine Meißner, geb. Wagner, ohne Deruf, 74 Jahre alt, Seltersweg 35. 18. Juli. Dalthasar Meßner, Magazindiener i. R., 80 Jahre alt, Aul- wea 25. 19. Juli: Matthias Farmkopf, Gendarm t.R, 81 Jahre alt, Gnauthstraße 16. 25. Juli: Sttch Dinsack, 1 Woche alt, Bahnhofstraße 65b. 31. Juli: Marie Hardt, geb. Schneider, Witwe, 72 Jahwe alt, Weserstrahe 25.
rtttetlt<x>cr •■zturoaimng aus dem Hatte tatter waren. Daß die alten Germanen einst große Sportsmänner waren, hatte man vergessen. Dom zartesten Alter an wurde die germanische Jugend m körperlichen Hebungen unterrichtet, und auch die Frauen lernten es, den Speer zu werfen, sich im Schnellauf und Ringen mit den Jünglingen zu messen. Don dem Führer der Teuwnen Teutv- bog wird berichtet, daß er über mehr als vier nebeneinandergestellte Rosse hinwegspoang. Del den germanischen Festen wurden Wettkämpfe und Kampfspiele vorgeführt, wie sie im Aibelungen- lied bei dem Kampf Siegfrieds mit der kühnen Brunhilde geschildert werden. Die Turniere des Mittcüalters waren eine höfische Fortsetzung solch echten Sports, und die Leibesübungen wurden auch noch in späteren Jahrhunderten von den Soldaten und Handwerkern, von Dauern und Dürgern in volkstümlichen Formen gepflegt, aber eine systematische Ausbildung der Jugend fand nicht mehr statt, und sie erschien als etwas Aeues und Llnerhörtes, als Rousseau in seinem „Emll" wieder die Rückkehr zur Aatur auch in der Erziehung und die frühzeittge Stärkung des
' Das Amtsverkündigungsblatt Rr 54 vom 5. August enthält: Auhviehmarkt in Gießen. — Lcmdespvlizeiliche Abnahme der erweiterten Bahnanlagen am Dahnhof Villingen. Schafräude zu ANendorf (Lahn). — Verschwinden ber Anna Süßenberger aus Dreungeshain. Schweinerotlauf in Gießen. — Feldbereinigungen Aonnenroth und Klein-Linden.
♦ Marburg, 6. Aug. Die Stadtverordnetenversammlung hält morgen eine Sitzung ab, in der fie auch über einen Antrag unseres Oberbürgermeisters um Versetzung in den Ruhestand beschließen soll
fpd. Frankfurt a. M., 6. Aug. Im verflossenen Monat Juli wurden von der Schutzpolizei folgende Anzeigen bearbeitet: 2912 üebertretungen, 1032 Vergehen und Verbrechen, 1283 Sistierungen, 926 Festnahmen, 104 cMndan- zeigen, 26 Leichensachen. 18 vermißte zur Anzeige gebracht, 18 Drandanzeigen, 92 Unfälle und 322 sonstige Meldungen. In Dausch und Dogen gerechnet: Jeder 80. Einwohner hatte im verflossenen Monat aus diese oder die andere Weise mit der Polizei zu tun. — Die Franks ur tev Milchners orgungs- A-G.» die stark mit städtischen Geldern arbeitet, schloß bei der heutigen Generalversammlung die Presse aus, ein <5alt, der außerordentlich selten und nur dann vor- kommt, wenn eine Gesellschaft vor der Oeffent- lichkeit etwas zu verbergen hat. Ob das hier der Fall ist, muh die Zukunft erweisen. Die De- völlerung hat ein Interesse daran, zu erfahren, aus welchen Gründen die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wurde, zumal die Gesellschaft angeblich gemeiimühige Ziele verfolgt. — §aarmann und Granz, die beiden Massenmörder aus Hannover, bestreiten mit aller Energie, jemals in Frankfurt gewesen zu sein. Die Polizei hat nunmehr den hiesigen Zeitungen Photographien der beiden Verbrecher zur Veröffentlichung übermittelt und ruft die Devölkerung auf, die über die beiden Mitteilung machen könne, sofort sich nut der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. — Ein Schwindler, der mit Sammellisten die Bürgerschaft besucht und diese um Gaben für arme K onfirmanden angeht, hat auf diese Weise schon erhebliche Summen eingeheimst. Bis jetzt konnte der Schwindler noch nicht ermittelt bzw. auf frischer Tat ertappt werden. — Ein anderer Schwindler wendet folgenden -kruf an. Er benutzt die Abwesenheit der Herrschaft und drangt den Dienstmädchen minderwertige Bilder für hohes Geld mit der Angabe auf, die Herrschaft habe sie bestellt. In vielen Fällen haben die ahnungslosen Mädchen dem Schwindler schon erhebliche Summen ausgehändigt.
Ausbildung unb I b3wmten^Maler^Sir^ WiMam ^Orpon gesandt
schu fen, die dem deutschen^Volke durch > „Sie Zeichnungen", sagte dieser, „sind
schafsung der allgemeinen Wehrpflicht verloren au^roröcntIi<^c Proben eines großen Talentes, gingen. besonders ausgezeichnet durch den Reichtum an
Gießener Radfahrer-Verein 1885 siegreich im Einzelheiten. Sie sind mit ebensoviel F^eih wie Korso auf dem Dundessest in Frankfurt a. M. Beobachtung geschaffen. Jedenfalls sind-sie ein
Der bei den diesjährigen Bezirks- und Gau» großes Versprechen für die Zukunft. Die ruf- festen im Korso siegreiche Gießener Radfahrer- fische ^«Ä^lig sorgt für die weitere_ $Iu3&il- Derein 1885 errang auf dem 41. Bundesfest in düng des Knaben der jetyt auf 2
Frankfurt a M der größten radsportlichen Der- SudrußLand g^chickt worden ist, um dort Land» anstaltung in diesem Wettbewerb, bei aller- schäften zu zeichnen.
schärfster Konkurrenz den 1. Preis. Auch die Rund um Australien zu Pferde.
^us°nd"b'°ilungl d°-f D°r°ms tonnte mit @-n 6ng[änöcr ramen4 gfeulton lüftet sich einem schonen Erfolg nach Hause whren sie er Pferde rund um Australien zu reiten,
rang bei dem Iugendwettbewerb im Korso den @rdmüö6te dabei ungefähr 15 000 Km. zurückl gm dritten Ehrenpreis. und rechnet damit, daß der Ritt zwei Jahre
Sieg des deutschen Kurzstreckenmelsters Houben. bauern wird.
Berlin 7. Aug. (Priv.-Tel.) Beim gestrigen --—
Abendsportfest des Deutschen Sportklubs^ Utts dem 2lmtsverkuttd,gtttta4l»latt. schlug der deutsche Kurzstreckenmeister Houben- Krefeld dm Amerikaner Paddock im 100-Meter- Laus in 10,8 Sek. Im 200-Meter-Lauf gewann Paddock.
•• Wohnungseinbruch. In der Zeit vsm 11. bis 28. Juli, wahrend der Abwesenheit deS Geschädigten, wurde von bisher unbekannten Tätern in der Patervewohnung des Hauses Mühlstraße 31, vermutlich mittelst Aachschlüssels, ein Güibrur^diebstahl verübt und nachstehende Sachen entwendet: 5 Tuchhosen, 1 schwarzer Herrenkmm- Merüberzieher mit Seidenwattierung und gelbem Sammettaschenfutter, mehrere Herren- und Damenwäsche stücke, teilweise gez. M. P., mehrere Schuhe und Selbstbinder, ein goldenes Kettenarmband und ein Handkoffer, Dulkansiber mit Ledereckm, 66 Zentimeter lang und 39 Zentimeter breit. Zweifellos hat der Täter die gestohlenen Sachen in den entwendeten Koster verpackt. Personen, die Lber den Verbleib der Sachen Wahrnehmungen gemacht haben, werden ersucht, der Kriminalpolizei Aachricht zu geben.
Die Reichswehrkapelle gab gestern Llbend auf der Liebigshöhe vor ihrem Ausrucken Lmf den Truppenübungsplatz noch ein Abschieds- Konzert, um damit einen allseitig geäußerten -Wunsch der stark angewachsenen Zahl ihrer Kon- Aertbesucher zu erfüllen. Aus dem Programm, W eine Bllttenlese der besten und wirkungsvollsten Konzertstücke bot, seien besonders genannt Idas seinerzeit schon lobend erwähnte Solostuck für zwei Pikkoloflöten „Aachttgall und Drostes von H Kling und der althistorische Fehrbelliner Reiterinarsch auf den Heroldttvmpeten. Den Hohe- punkt des Programms bildete die nochmalige Wiedergabe des Schlachtenpotpourris ^Erinnerung an die ruhmreichen Kriegsjahre 1870/71 von H Saro. Die Überaus zahlreichen Konzertbesucher Endeten der Kapelle toteberum mit Recht sehr reichen Beifall. m
** Schwein erv tlauf in Gießen. In Den Gehöften des Georg Schäfer, Kohlenhändler in Gießen, Licher Straße 9, Karl Erbach, Küfer in Gießen, Ebelstraße 2^H«tnnch Link- mann, Zugführer in Gießen, Ebelstraße 28, Dan. Kehler, Weichensteller in Gießen Buc^estr. 5, 4st Schweinervtlauf amtlich festgestellt worden. Sperrmahregeln sind angeordnet.
fpd Die halbe Lotterie. Die Lose der Frankfurter Pferdelotterie, deren Ziehung gestern ftattfinßen sollte. |tai> nur zur §älfte abgefeöt worden. Infolgedesten kam auch nur die Hälfte der vorgesehenen Gewinne zur Ausspielung.
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gn. Geih-Aidda, 4. auch in unserer Gemeinde eine lallenenehrung statt. taad riefen die Glocken zu einem Dedachtti^gottts- Äfi wdie Kirche. In ernsten und eindrm^ichen Worten sprach der Pfarrer über l.2oh Kap.5 V. 4. Schüler- und Männerchor erhöhten durch Gesangsvorträge die Herrlichkeit ü
dienstes. Dem Gottesdienst schlK,/rch eii^ wEge Feier am Denkmal der ^i Weltkrieg G^al^i wi. Hier wechselten noch Gedic^vortrage von W^ zogen, E. F. Meher usw. mit.gemeinsamen. G^ sängen und einem Lied des Düraer-
deutsch du herrlich Land am Rhein ab. Durger meister Lind legte im Aam«i der
Kranz am Denkmal nieder, ebenso Kriegervereins^ Präsident Meisinger im Aamen des Grieger Vereins und Lehrer Lentz im Aamen.der en. Kirchengemeinde. Diele ernste und eirchrmgliche Worte anirben gesprochen, die i^ire QBvrning auf die Zuhörer nicht verfehlten und alle klangen das Gelöbnis aus, daß unsere toten Helden unvergessen sein sollen.
Starkenburg nnd Nheinhessen.
e Darmstadt. 6. Aug. DieMarienhöhe bei Darmstadt, die eine Grundfläche von 35 Mor gen einnimmt und früher dem Droßherzig hörte, jetzt aber Eigentum des Hessischen Staates ist, wurde an den Zweigverein der MissionSgesiellschajt der Adventi-
Körvers forderte.
Der „Groß- und Erzvater der deutschen Turnkunst" G u t s m u t h s , der die Anregungen Basedows zuerst in die Tat umsetzte, griff bei feiner Aufstellung eines Systems der Leibesübungen auf die germanischen lleberlteferungen zurück. „Was ich aus dem alten Schutte, aus den geschichtlichen Resten des früheren und spaten Altertums herausgrub, was das Aachsinnen and bisweilen der Zufall an die Hand gaben, tourbe nach und nach zutage gefördert zum heitern Versuch," so berichtet er. „So mehrten sich die Haupt- übungen, spalteten sich in verschiedene neue Gestalten und Aufgaben und traten unter die oft nicht leicht auszumittelnden Regeln." 1793 erschien sein grundlegendes Buch „Gymnastik für die Jugend". „Sie haben so etwas Großes, Herzerhebendes," sagt er von diesen Hebungen, „so viel Kraft, auf den Volksgeist zu wirken das Volk zu leiten, ihm das Vaterlandsgefuhl zu stärken, sein Gefühl für Tugend und Rechtschaffenheit zu erhöhen und einen gewissen edlen Sinn selbst unter den niedrigsten Volksklassen zu verbreiten, daß ich sie für ein Haupterziehungsmittel einer ganzen Ration halte." Reben ihm h, der bald danach seine „Enzh-
* * *
Svjähriges Jubiläum des Eisenacher Kartells Akademisch-Theologischer
Vereine.
Das Eisenacher Kartell Akademisch-Theologischer Vereine feierte in Eisen ach vom 29. Juli bis 1. August fein 50jähnges Jubiläum. Aus allen Teilen Deutschlands, den unbesetzten wie den besetzten, waren die Studenten und Alten Herren des Kartells, etwa 360, herbeigeeilt, um in der Wartburgstadt Erinnerungen auszu tauschen. Den geschäftlichen Verhandlungen am ersten Tage folgte am zweiten Tage die Ehrung Dr. Martin Luthers durch die Riederlegung eines Kranzes am Lutherdenkmal und Festgottesdienst und Fest- aft in der St. Georgenkirche. Alm den Altar der Kirche gruppierten sich die Chargierten mit den Fahnen, die Festpredigt hielt Misswns^rektor D Kratz, Berlin. Landesoberpfarrer D R eln- hardt begrüßte das Kartell im Rainen ber Thüringer Kirchenregierung, für die theologischen Fakultäten sprach Pro^. D. Dr. S t o r k - ^enAProf. D Dr. Dudde- Marburg hielt die Festwilsen- schaft über das Thema: „Psalter und Gesangbuch Der Festwissenschaft folgte der Festbericht durch Pfarrer Hein- Translin, und cartb. theol. öte- phani-Donn über „Fünfzig Jahre Eisenacher Kartell was bedeuten sie für Theologie und Kirche?" Gegen 12Vs Hhr ging es in geschloffenem Zuge nach der Rikolaittrche. wo die Weihe einer Gedachtnistafel für die im Weltkriege Gefallenen des Eisenacher Kartells stattfand 2lm Rachmütag wurde die Wartburg besichtigt und am Abend war Festkommers in Eisenach. Der dritte Tag vereinigte die Teilnehmer zu einem Ausflug nach der Drachenschlucht, Hohe Sonne, Wilhelmstal, älnkenrvda.
Großes Aussehen erregt in R ihland bet Roman des fünfzehnjährigen Bauernjungen "Peter Miwonow, von dem Moslauer Blätter berichten. Der Knabe wirb von bem berühmten russischen Maler Maljawin für einen der gröfaen Künstler erklärt, die je aufgetreten sind. Die Entdeckung des Wunderknaben erfolgte auf abenteuerliche Weise. Ein Ingenieur namens Tr.itt- _ - r . ... , mann fand an einem kleinen Fluß an ber 'Grenze
wirkte Vieth, ber bald danach seine „EnzY- zwischen dem europäischen unö asiatischen Ruß- klopädie ber Leibesübungen' erscheinen ließ- xJn [<mi> ^^lgebirge einen barfüßigen zerlump- bieler Hinsicht sinb biese ersten Werke ber beut» ten £ungen sthen, besten Benehmen seine 2lus- schen Sportliteratur imchgebenb geblieben, soviel merisarnkeit erregte. Der Hunae blickte abwechselnd knlan auch später vom fremden Sport ange- Gesicht eines schönen blondhaarigen Mäb-
nonnnen hat. Die Saat, die die Pädagogen der das wenige Fuß von ihm entfernt stand,
Aufklärungszeit gesät hätten, begann erst ihre 'bann auf einen Gegenstand, ber vor ihm reichen Früchte im Zeitalter ber Befreiungstt^ge I Dadurch neugierig geworden, ging Traut» zu tragen, als ber'Turnvater Jahn bie Erttichti- mann an den Fluß hstiab und blieb nun über- gung ber Iugenb für ben Befreiungskampf for- s^hen benn vor den Hungen lag. inttohen
derte unb 1811 ben ersten öffentlichen Turnplatz $Dn gebUbet, ein Kirnstweik, das ben Kopf bes in ber Hafenheibe zu Berlin grünste. Auch Mädchens mit größter Ratürlichkeit unb Schön» Gneis enau verlangte damals bie Einführung I trnebergab. Der Ingenieur erfuhr nun, daß von Leibesübungen in ben Schulen unb im Heere, der Sohn eines armen sibirischen
unb feitbem sind diese beiden Einrichtungen der H^fällers war, der im Kriege gefallen ist: er
Boden gewesen, auf bem sich aller Sport ent- ^at niemals in' seinem Leben eine Schule bewickelt hat. sucht, beschäfttgte sich aber seit feinem siebenten
Allgemeine Turnpflicht. Jahre immerfort mit den Kneten in Ton und
“ .. , m I z^late eine erftaunliche Begabung im Rachbilden
Man schreibt uns aus München. 2m kam ^^r möglichen ©eaenftänbe. „Aber zeichnen tann wenden Herbst soll in München i(fj noch^vi^besser." sagte der Junge stolz, als
Mitteln eine V o l ksturn anstal tms jjeben seiner Tegeifterung Ausdruck verlieh,
geiufentoCTben m der ^5FKEnb °hne Machte aas der Tasche seiner zerlumpten
Briefkasten der Redaktion.
K E. in D. Wir raten Ihnen, einen Rechtsanwalt zu befragen, da Ihnen nur ein unbedingt fachkundiges Urteil dienlich sein kann.__
— Verantwortlich für Politik und Feuilleton:
3. D.: Heinz Gvrrenz._________
" Geschäftliches.
__ Ihre Frisur kann niemals einen gefälligen Eindruck machen, toemi Sie eine zweckentsprechende Haarpflege verabsäumen. dennReich- tum und Schönheit des Haarwuchses beruhen einzig und allein auf forafältiger pflege unb Gesunderhaltung der Kopfhaut. §^rbei ntont die Reinlichkeit und der durch regelmäßiges Waschen bedingte Anreiz zur Belebung der Blut zttkulation die erste Stelle ein Man verwendet wr Kopfwäsche mit bestem Erfolg das altbekannte ^Schaumpon mit dem schwarzen Kopf , es befreit Bon Staub, Kopfschuppen und allen Mwnderun- gen ber Kopfhaut und verleiht dem Haar Glanz sowie üppige Fülle.


