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4. Januar
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unk» zu allen tm&igm aftudlcn •reig- rtoänNcn bui Heft
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Au» dem Amtsverküttdistungtzblatt.
• Das 2(mt0t>er!unbiflung*blatt Ttr. 1 Mim 4 3anuar enthält: ®ctoer6egert<tH für den Landkreis ®iefren. — Reichsmietengeien Be.echnung der OBiete im 3anjar — Tkrbot öffentlicher karnevalistischer Veranstaltungen. — edruluntenl4)t. — Feidbereinigung — Gefunden, verloren usw
sie tm MU* notjutübren 3n der norllegmbcn Hummer wird die Heide mit einigen
!UWbonf.3ini1*V wertbeständiger Diskontkredit wertbeständige Lombardbari eben <für das Jahr'
7apiermarkdarieben ohne Bnl- wcrtungskiautel
(UmTetbntmg*prei< für 5. Januar»
Auswärtige Notgeldscheine tonnen nicht mehr angenommen werden. Dagegen bis aus weiteres das Notgeld der Reichsbahn, der Stadt Sieben und die wertbeständigen Geldmittel der Siebener Industrie.
ijKMjuvuu>i:i eiMu<u ij^aoounvissMKiinM» ABeiBeota.
(Ot>ne Gewähr.)
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3. Januar
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Evtrlvinn der ^rnnffurtrr Ibcatrr.
O p e t n ba u e. Di ms tag 8. Arn De einzige Mann Mtttwoch. 9 Mona Lisa Sterner#- tafl. 10.. Aida Freitag 11 Seemann# Gr^ih- langen Samstag. 12.. nachin 3 Uhr Printell>n Hufchewind Abends 7 Uhr. Der einzig Man,. Sonntag. 13 Siegs ried - Schauspiel-
haus Dienstag. 8. Ian: Äatn. Mittwoch 9 IVafantafena Donnerstag. 10.: Nebeneinander. Stettag. 11.: Macbeth Samstag 12 : Dasanw- fena Sonntag 13 nächar 3* Uhr Dorspruch. I Herauf: Alt-Frankfurt Abends 7l/r Uhr Nebeneinander
Deutsche Wirtschastszahlen
Dollar am 5. Januar amtliche
Berlin Geld 4 188100000OW
. Brie' 4210500 000 030
d.i eine Gelbmark 'n Bttell ' - 1 002 500 000 000
Dvlbanleide: Berlin 4200 000 000 000
Stanlhal ... 4200 000000000
Dovarlchatzanweisungen: Berlin 4 200 300 000 030
SranfhiTl 4 200 000 000 000
Das Flugzeug als Helfer m der Rat.
Hamburg. 5. Ian. CMtU »g* £ larfcn Eisganges war da« JMinc viv ymber au) bem Xertiu^anbe JJ®*
ÄmtlidK -ijoticru'u
t-y.1 jüfXKx»«.fsanooonoo 4«y^eOOÜOOO
öcrabeUa. all 16 M 16. Harsch« UJ. !«***• schnitzt 25 bt* 2e sstr je bO Kilo Ive^en- und Roggens,roh, Drubegeb 0.60 bis 0I2. Haferstroh. btahigcrr OLO bis 0.70, Stroh. itrohsrÄged ?,40 bis 0J» Langst->d ged 1.33 bis 1.5C Dieten- t*i 1.10 bis 120
eran.-‘Hott Tr<1 tzntn> CbnfMnnla. Kovtndaarn Stockholm . bflfmafor«. ntnflfii . - London - - fknued . - ?ari«. .. - chivet, . ■
Ceanirn . . tikn hiX ■ Cdt-eboeii- froa . - - iPub«teft. - ■MH-fltrr« fnloirtrn . rtapen . . R,o kt tklgrafc . • Lissabon .
Handel.
Berliner Börse
Berlin, 5. Ian (TPoCff) Unter dem ®tn- flufr des andauernd slüssigen Geldstandes zeigte sich heute im freien Gssektenc*rfehr eine ziemlich feste Stimmung für säst alle ißapiere, so dast ziemlich allgemein für die genannten Werte die gestrigen Schluß- und Nachbörsennotterungen überschritten wurden. Dies gilt besonder« von Petroleum und ÄalhDcrten. Für Devisen war die Nachfrage für die Hanytr>lat»,e etwa« gröber Die Notierungen und Zuleitungen entsprachen bet geringfügigen Abweichungen für einige N«t*n- plätze den gestrigen. Dvllarfchah« und Gvldantethe trurben wiederum mit 4200 Milliarden notiert. Bet ersteren erhielten Aufträge unter 250 Dollar nichss, darüber 2 Proz.
Devisenmarkt Berlin-Franksnrt a. M.
(Telegraphische Auszahlung.) (Ohne Gewähr.)
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Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 5 Ian. Am Prvbuktenmarkt war das Deichest bei im allgemeine-, -re-rig na* änberter Preisen ftiU. Ao«en ^as mehr angeboten, sonst blteb »er .OMtati lao^s befteban 1nb bi: in b^aVtea
hoben Preise crbkUe r sich daß aHtrtmt. Die fonft für Berlinvt _^achtge- konnnen trärc .Vir 13eb*i ter Sur Gerste crbtHl sich bi: ^achteag- Antens der Srauerden In ^trerstvfsto^ Hülserfrüch^n hat sich nichts geändert. W ten tfir »t 100? Kilo m Gvldmarl: Ittw. marf. 170 biS 173. PDmm. 166 bis 1®. mzirt
146 bi» 150. m>mm 144 bis 14« axApreub 144 bi» 146. Hafer. ioefUneub 120 biS 123 schwäch'. Mai». La Plata, traggonfvd S^mbimi 1<3 Ws 175 (bebaupb't'. Weizceunedl -100 Ätt»)26 2925 <still >. Nogaenmebl ' 103 ÄUo) 25 bis 2725 «still). IMK-rflek 8.5 (teft) ^a^klxne S20 bis 8.25 (ftctigi. Aaps 285 bis 295 <g«r). ßem- saat 450 bis 4« 'stetig'. BiVvriaer^en 40 bis 42. ÄctiK »rbten 22 biS 26. Suitcrrrbten 17 bis 18. PedUchOon 14 bis M 4.
JEtiden 15 bis 16. ßttptncn blau 15 bts 1Z,
Gefriert le rschvert ans tx Berlar Berl i n. 5 Ian sPriv>Tat ) An araea- defriersleisch werden nach der M " im Grssthandrl Berlins täglich awa 1200 big 1500 .Rentner obgrHy 1\K 'täbttiche «rndbrung«anit hat eine gr?hchgi^c Berloegung m die Weg» gdrttrt. 3n alle 1 Marfthalsen f:nb bon der Stadt Berfaufsstessen eingerichtet worden. Man bezahlt bet diesen 5o Pfennig für das Pfund. Oie Ladentchiüchier nehmen etwa 80 bis 70 Ps ‘5>er harte Konsum an Gchrierfteilch dürfte tim Cvntung der Preis« des Iniandstetiches oeran» lallen
Der „Dtemnibe- durch Blitzschlag vernichtet?
Paris. 7. Ian B ) Wie der .Mattn- aus Tvulvn meldet, hat die Leichenschau des getöteten Kommandanten de» .Dir« m u l be“ g.'ftem normt tag ftdtta.'funben Sie soll ergeben haben dast bi» L^sischlf! durch Bits- schlag vernich.et wurde Der Leichnam sei nach ein getretenem Tode au» der Kabine geschleudert Worben
Hessische landwirtschaftliche Woche.
AL K Darmstadt. 5 Ian. Der letzte Tag wurde durch einen sehr lehrreichen BoNrag non Prof Dr Kling- Spetz< r über.Fütterungs- lebre.Caucr-unb©ühPreh!uiter‘ ein- geleitet. Sr besprach die rationelle Anwendung und richtig? Ausnünung der eigenen Futtermittel.
3m Anschlutz daran sanden m den Bäumen des Union-Thöaters sehr lehrreich* Filmvorführungen der Badischen Anilin- und Soda- fabrif und des Deutschen Kali'hndila'es statt Nachmittag? um 2 Uhr begann tm Marstakl bie Bvr- fühnmg der Hengste De? Half Ischen Landes- g c ft ü t » durch Landstallmeister Fr Schbrke
Al» Adlchiah de: Landwirtschaftlich n Wcxde sand noch eine gaibesuchte Ueriammlimg bet rheinhessischen Bauernschaft statt, zu der sich auch Vertreter der Negierung sowie der Präsident dr Lan^-w r schaflskamnw dngrlünbcn hatten Nach gegenseitiger Begrüstung wie» ein Vertreter der Bauernschaft in zündender An spräche auf die Nöte der Laudwirrschaft hin. die mit aller Energie zu einem engen Iusammenschlust der gangen Bauernschaft ohne Unterschied der Organisation im besetzten und unbesetzten Gebiet führen müste. wenn der Landwirt nicht untergeben solle 3n der lebhaften Aussprache kamen die gleichen Wünsch? und .Forderungen, wie bei dem Bauern- bunb zur Sprache Man einigte sich zu gemeinsamem geschloffenem Vorgehen.
Büchertisch.
- Doet heka lender auf das Jahr 192 4. Begründet von Otto IuliuS Qlterbaum. fortgesetzt von 6arf Schüddekops. herausgegeben von Dr Karl Heinemorrn (Mit 8 Tafeln Ged Mk. 2 - Leipzig. Dieterichsche VerlogSburtchanb- lung) Trotz der groben Ungunst der (-teil stellt sich der Goel besä lender auch in diesem Jahre bet seinen Freunden ein. so recht dazu geschaffen, durch seinen vielseitigen und packenden Inhalt den Leier von den Sorgen und Nöten des Alltages in den Bann des Gewaltige von Wrimar zu ziehen DaS Hauptstuck des Kalendeis bildet eine fesselnde Sammlung von Aussprüchen Goethes über die Schauspieler seines Theaters und anderer Kunst- ler. Al« Oi iginaIbcitrüge seien hier noch bie fern- sinnigen Aufsätze Heinemanns über .Goethe als Srzieher" und Bopps .»in Gvethefches Leitmottv ' genannt, während eine wertvolle Ucbersicht und kritische Würdigung über tie neuesten Grschemun- Sbcr Goetheliteratur wiederum den Beschluss
Kalenders bilden Die mit feinem Geschmack ausgewählten Kunstbeilagen enthalten zum Teil | noch nicht bebannte« ®ut
— Das gesamt« Arbei tsrech t Deutschland« unter Berücksichtigung der Nechttvrechung, Derwaltungsprari« und Literatur von Dr. Iadesvhn. «Geh IlLV Mk.. geb 12,80 Nlork Inbustrtcverlag Spaeth il L4ndc. Berlin 6 2.1- Sine systematische Darstellung des ganzen deutschen Arbeit-recht« fehlt« bisher Sie liegt jetzt i.t dem Buche vor Dr. Jadesohn Das gesamte Arbeit-recht Deutschland« vor Ss gibt den neuefhn Stand der Gesetzgebung wieder. Alle «in-einen Teile sind streng wissenschaftlich auf historischer Grundlage aufgebaut, bic Literatur ist anqtgeben, die Nechlsprecha.rg und V-aoal- tungSprari« berücksichtt N Keine iveie ttlich: Streitfrage bat der Berfa per unbeachtet gelassen Das ganze Werk ist volkstümlich gehalten Da heutzutage in Deutschland der grSytr Teil der Bevöltenmg sich aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammen setzt, must her Interessen kreis für dieses Buch sehr arvst fein Alle einzei -en Arbeitgeber und Arbeitnehmer soivi? ihre Ber- bänbe ti-erben cs bc mtzen müssen Allen Behörden. bi: fich mit den Arbritsstreitigtetter.. der Svzialvrrfichrrurg, der SrwerbslotensÜ!sorge ufw zu b'faffm haben, wird eS erwünscht fein Linen betonbrren Der! erhält «s dadurch dast «S durch die Anlag? vor B.naltung g fchützi ist D-r Verfasser wird in kurzen Zwischenräumen Nachträge brrausgebrn. di: unter Bezugnobm« auf das Buch die getarnte Gcfetzaebung. Literatur. Nechifprr- chung und Ver.raltungspraris zur Darstellung bringen Auf diese A^ife werden btt Besitzer des Buche« cs mit Hilfe der Nachträge immer wieder benutzen fbinm.
Das verbreitetste wissenschaftliche Literaturblatt, das .Literarische ctentralblatt für Deutschlands" lVerlag Ed Ave- nariu«, Leipzig), tritt mit dem neuen Jahre in feinen 75 Jahrgang ein. Infolge engen 3u(am- men arbeiten« mit dem wissenschaftlichen Kollegium bet Deutschen Bücherei in Leipzig, die feit 1913 lückenlos das gesamte in deutscher Sprach« ersch«inende Sbrifttton sammelt, ist da« .Literarische ,>Ealdiatt" nuraeepT zum schnell. rünftlid) uitb umsaftend btrich- tenben ßileralurblati au*yb<mt worben: am Gut* eines jeden Monats berichtet es über die wichtigsten neuen wissenschaftlichen Bücher und Iettfchriftenaufsätze des ablausenden Monat« mit etwa 800 Titelnachweifen und kurzen ttbaraf- risttten Die damit an gebahnte neue Gntwicllrutg
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des alten Ltteraturblattes ist tn diesem Augen* bhd nicht nur für bie bebrängic deutsche 2visten- fchaft eine wefrntNche HM«, sondern auch gegenüber dem Ausland ein einzigartiges Au streng für VerbrrUung und Stützung deutscher wisfcn- fchaftlicher Arbeit
Anläßlich des Besuches des spanischen Kd- nig«|X3are# tn Jtom dem grobe p>ltniche Bedeutung Sctgrteg: wirb, gibt Ä Art dar Di» bi der soeben rrschienenen Leipziger .Illustrierte« 3 e 11 u n gr (I. xX Atei*r> einen diftrritchen Ueberblick über bte Probleme der IlitUrlmerrptüinf Aus dem adrigen Inhalt des Hettes Ist t*sonders erwähnenswert der UUiftrtertt Beitrag über .Öaurtrr-Oirriunbr einer amerikanischen »rpe>!to* m der Mongolei' von Rudolf $ninr< übet die wir unsere Veter bereits unterrichteten Die gr-iten Illustrationen durften daher lesendeto ba« Intevrlle jd** tPehtlbettn erregen Da heute Wirtschastltche Fbrgen mehr als je Im Brrkeigrund stehen, hat es die ,31Uiftrta1e Jet- tung" untciurmmen. ihren Lesern die Süperr der deutschen Wirtschaft mit einiger Angaben Über
den Adeln- und Auhr-Industriellen eröffnet. G-intgt fchone Hunde-.Porttäts" nach Gemälden von wntf TE> au denen Dr Mar Illshriiner c.nen Artikel .Der Hund als Modell" geschriokxrn hat, werden Tier- wie Kunstfreunden gleich willkommen fein InterefsaMe Bilder zur Vsller-
»TISMOOtX«* Z2JC3'U*W< 550312*10*
Bezugspreis-Abbau bei •i4attr Anzeigers für den Monat Januar durch chrHebung von
2,20 (Bolbmarh
dwWlefclüfc Trägerloh»
für den Best des Monats. Di« Zahlung kann In zwei Raten von i« UO Gold mark erfolgen. Fälligkeitstag« 7. bzw 16. Januar.
Oerlag des (Biebener Anzeigers
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b(t tl ‘ KSr nen kfiS* ie» töt s."s£sf •aS- •"■ide?1- OK: ^6? SÄ
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ltVa Kr ^öalöiflünin itett ' E e< in ein« -ff schädigte ®aj. "*>'««« luiHtimet ^ren gjiim lachvttsyäulmt u daf) -olzikilt in ilzn Äaninr emgt- y» eiibt h ®t d) ten Satttnelbt’ ter Lvü^gass, y in kleincr Dachswbl. r in kurzer Zej, ab Megeitteil sei noch- Darmiertinga bc: > in Clebet sortier ift e- noch nicht '' lassen, dah et einn I nlMknge'ährl ur i in KchDeidnitz ^trr Für bk Aainhal! | t, bah er der gchch teerten kann, vir' us eine angemessen
Silberankauf«preis der Reichsdank
vom 17. Dezember ad . 400 000000000fa*
Gvldumrechnungsfotz für Reichssteuern
Gültia für Gvldzollaufgeid. Umrechnunatfaz f b Vonbabg ' bis auf weiteres 1 000 Milliard
Gvldumrechnungsfatz für hefstsch« Gemeindesteuern vgl Amtsblatt des Ministeriums de« Innern vom 14 November 1M3i für die Zeit vom 4 di« einschl. 7. Ian. - «0 Millionen
Ledenshaltnngslnber a.29. »«*.1 147 000 000 003
ErotzhandelsindeU am 2. Januar 1 224 000 000 0)0
Eingesandt.
«Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel üvernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantworinng)
Darmn ist bas Brvt so teert?
Der Brotpreis wird vom ÖanbCNtl. Müllet und Bäcker l*sttmmtt je nachdem tm« diese drei Beruf »gruppen als Arbeitslohn und Gewinn für sich beanspruchen, werden wir mehr ober weniger für unser tägliche» Brot bejahten Vergleichen wir nun die Preise In den letzten drei Friedens» jähren 1911 dis 1913 mit ten jetzigen Piest«. fe ko steten in Frankfurt 100 Kg ItoMn vor vem Krieg 18 06 Mk. jetzt nur 15.5 dis 16 Mk, Wei- xen damals 21,17 Mk. beute mir 18 bis 18.5 Mk Das Korn ist also heute 12 bi# 15 Prvtz billiger al« vor iem Krieg. Per Landwirt ist offenbar ganz unschuldig an der Brot verleugn ung
Di« lt«bt es nun mit dem Müller? Sinem RoggenprclS von 18,06 Mk. ftand vor dem Krieg in Frankfurt em Mehiprei« von 26.33 NN gegenüber. einem Weisenpreis von 21.17 Mk. ein solcher von 30.67 Mk Gs verh eilen sich also K>m Au Mebl bei Roggen wie 103 146. bei Deinen wie 100 145 Heute ftebt txigp\)en in Frankfurt einem Roggenpreto von 15,5 bis 16 Mk c4n Mrbl- pieis von 25 bis 27,5 Mk gegenüber, einem Weizenprvis von 18 bis 18.50 Mk ein Mehipruis von 28.50 bis 29.25 Mk.. b h Korn zu Mehl verhalten sich heule bei Roggen wie 100: 161 bis 171 Mk. bei Bteizen wie 100: 158. statt 45 bis 46 Prozent Aufschlag nimmt brr Müller heute 58 bis 71 Prozent für feine Leistung oder 30 bis 50 Prozent mehr als früher Denn der Landwirt heute bat Korn billiger verkauft al# früher so haben die Konsumenten säst nichts davrn, sondern t*n Gewinn steckt etnsach bet Müller ein, bet ba« Mehl aut dem billigeren Korn heute säst genau fo teuer verkauft wie früher aus dem taiit- len Korst
Mit kommen zum Bäcker! Dir tonnen annehmen, bah Ne Frankfurter Mehipretsc auch für Oicben gelten vx-ntasten« ist kein Grund einzusehen, warum da« vHet/ tn Giesten teirtr fein sollte al« in Frankfurt Für Ne Brotpveise willen wir aber nicht Frankfurt z^m Vergleich her- anziehen, weil in bet Groh stad: die Verkxlltttifse ettoa» anders liegen das Brot gewöhnlich btill- Sr, Ne Brötchen aber teurer find al« In bei ittelftubt. Dir wollen deshalb von ben Prei- I sen In den prcuhifd;en Städten zwischen 20 00C unb 100 000 Sinw:bnern aitg<l>n. tn benen die Verdältnisse tmhldKbil'd) ähnlf.b l'eg^-n wie bei uns. Jn den 27 prcjhi,4K» Mittelstädten, von denen mir bie Brvtpretse bekannt sind kostete nun vor dem Kriege bas Kg Roageimeh'. 25.21 Pf, bi* Kg Graul rot 31,37 Ps. Mehi zi Vrvt verhielten sich also wie 100: 121.3; 1 Kg Deizen- meht kostete 31.02 Ps unb 1 Kg Brötchen 52.52 Ps. oder Mehl au Brot wie 100 170 Denn sich itt Giestener Bäcker mit demsellx-n Aufschlag begnügten, den vor dem Kriege Ne Bäcker in der PrtubHdyrn MitteistäNen nahmen, sc» dürste bei einem Mehlpreis von 25 bi« 27,50 Mk und einem Backlvhn non 243 Prrx da« Graubrot 31.08 bl« 34,18 Pf testen da» S-Pfunb-Drot als, 47 bi« 51 Ps . in Diiklichkeit koste« aber ha« 3-Pfund» Brot noch 58 Ps.. ist «ckf, um 7 bis 11 Pf aa teuer Bei einem Deizenmeb'preis von 28 50 H« 2925 Pf und 70 Pro, Bacll hn dürfte bas Kg Brötchen nur 18.45 bis 49,73 Pi kosten es kostet I über unter Zugrundelegung r -*# Gewicht« non 35 Gr für ba* Z-Pfennig-Brötchen 85.71 Pf
I ist also fast noch einmal s> teuer Nehmen wir mit I Baar, die Kalkulation de» Bäckers an. bah aus 100 Kg Mehl 142 Äg Brot unb 150 Äg. Brot- I dien rrfnden werben so nahm her Bäcker früher für 7>as Verbacken von 100 Ka Rognenmehi einer Aufschlag von 20 Mk. deute doonfpiucht her Gie- hencr Bäcker dagegen 30 dis 31 Mk, ober 50 bis 55 Brvtz mehr beim Deihdrvt begnügte er 'ich I IrfrtKr mit 57,50 Mt, heute ty.Lmg- er 99 bis 100 V'k ober test 80 Proz m h tls m Friede«.
Fallen wir da« (Brach.nr noch einmal zu- I fäarmen. fo sehen wir, dast 7-us K^>rn heute 12 bis 15 Pro» billiger ist als frühe Denn Müller unb Bäcker dieses billige Koro »mau so billig ner- I mahlen Und verbacken würden wie fruf>-r. fo dürfte da« Äg Brot statt 38,67 Ps nur 28.13 bis 29 02 Pf kosten, ba« Kg Brötchen statt 85 7 nur 44 37 Ns 45.6 Pf. d h da« 3-Pund-Brvt dürfte statt 5b Pf nur 42 bi« 43 Pf kosten, sür 50 Pf. mühten 3'/. Pfund Brot gcgeb^i werden; das Deihbrötchen aber mühte statt 35 Gr. mmMten« I 80 Gr mugen. also saft doppelt 1> schwer sei». Denn Nm Kg Boot brüte ftatt 28 bis 29 Ps 38 67 Pf testet, fo lammen von dem Mehr «toa Z Pf aut do« Konto des Müllers und 7*/, Pf auf dos Äontti de« Bäcker« Rehmen wir für Giehen einen Brotverbmuch von wöchentlich 70 000 Kg an. fo vihlt die Giehener Bevölkerung jede Doch« etwa 2100 Mk mehr als früher an bte Müller und 5250 Mk. mehr an bic Bäcker. 64 wär« ganz interessant, einmal von bm Vertretern des Müller- und Böckerg«w«rbeS zu hö- I reu womit lie btefen Ausschlag auf ba« wichtigst« Nod-vgSmittel rechtfertigen Emnen in einer Jett, in ter jeber von uns sich mil einem oicl kleineren Gewinn unb Sin kommen als früher begn ügen nrifc,
•Mgungen dt m in unsemn te'J licheu Ätrntni? ge- iv'chliM Manr.: schrnl.ti
i d) erhalle 3m Mute aitsgtlitte (titte Citerahir 760 -iffen 1^. 2i'va!ri gramen 13, eschtchle M.
sMch'k S. X13U- 45 Hcf unb &'• vtrlschtsl 2, ee!unb Msvvhik 1?.6tea* hi'i 7, gicmMH®' iti tarnen 28 Tönte. )fltnerila-2u<* reritanilcte
:n QUi'.ante3nfHtu ) in Deutschland gt und M'vister arne ouotetefHmmungen
.unten Sinteüntertr' ttvytem unter & ine vrl'e" itimnwngcn Lediglich hinter a-'nenvn'scher Oahte all s^> j ^flTpmmen.
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2t(t-® lebener«. Man schreibt uns .Der ttijftfrrtjr Winter erinnert sowohl wegen ber , tengm Kälte, wie der Begleiterscheinungen an fei Dtttter 1879 80 Da« Thermometer £igte ranaU hn botanischen Garten bi« —26 ®iab Ute Dasterläute waren zugesroren. sogar ber chetn »eigte eine Gisst arte bis 50 Zentimeter *b war für bte schwersten Fuhrwerke pallterbar >' Kälte hatte auch Not unb CMcnb im ®etolg?.
kg« stark auf tretende Rekurrensfieber forderte iipter an MonschenlLden Die tatkräftige (Siehe- t er Ginwohnerschatt fand indes halb Mittei unb fj<ye, die Not zu lindern Gin Aufruf führte «ey stark besuchte Versammlung im Sasö Leib . jiammen; sie setzte einen aus 51 Herren bestehen- t<n Ausschuh ein, ber sofort ans Derk ging 3m ichigen Mufeumsgebau de am Äanalrtberg wurde eine Vo l ksküche eingerichtet, bie täglich bis ;,u 830 Portionen Suppe zu je ^,4 Liter austeilte, ru Handwerksd urschen. Arme und Kinder umsonst.
0 andere Personen für 10 Pf Ne Ponro r Die .'loben flosten reichlich, besonder- an Naturalien. ca deren Vtcfcrung Stadt unb Land hervorragend beteiligt toarvn Die Geschäft «teure stellten, soweit fte nicht Nahrungsmittel stifteten, bte Küch-n- fleoüte, Holz unb Ktehimr, bte Gastwirte Tische und ötüpT? zur Verfügung, unb an barem Delde pingen allein beim , Gsctzrner Anzeiger" über 15000 MI. ein, eine für bic damaligen Verhält- rille recht archchnliche Summe Dast die Suppe .kräftig" wurde, dafür sorgten die Oi;henrr Metz» per durch Stiftung vrm Fett. Knochen, ganzen tXhsenkbvfen uftn Die Verteilung ber Supp« lag in ben Händen junger Damen, nxiotaio bte HandwerkÄNttfchcn non einem für Ne Dauer ber .Saison" besonder« angestellten .Kunden" bedient trurben." — (An m b. Red: Sehr strenge 'IBtmcr hatten wir bekaerntlich auch 1916 17 unb 1913 14. 3m Januar 1914 z. B waren auch ber Main und ber Rhein tn voller Breite zuge- fnoven. unb Tausende von Menschen lustwandelten damals auf dieser wenig alltäglichen Promenade.
Laudkrci» Wiegen.
A Klein -Linden. 8 Jan Dvn einem schweren Schickialsschlag wurde bic Familie des Jung betroffen Die Frau hatte im Schlafzimmer Feuer gmacht. Ne Diego mit bem Ttclnen Kinde vor ben Ofen g-stellt unb stch bann an ihre Arbeit begeben. Durch Rauch» bÜbung aufmerffam gemacht, fand bte Mutter beim Nachfvrfchen bte Diege in hellen Flammen Das Kindchen war bereits tot.
• Münster bei Sich. 6. Jan. Da Bürgermeister Cbonttum fein Amt aus Gesundheit«- rücksichtcn nlebergelegt hatte, fand heute hier Bürgermei st erwähl statt. Landwirt Theodor Hest wurde mit 99 Stimmen gewählt, sein «genfcmbitat Karl Dörr brachte es auf 67 tmberat noegerennmenen Dahl eine« ®e- c in berechnet« fielen vier Sfmm«n auf bitipp Müller unb drei auf Heinrich Pusch. rfteriT gilt somit al« gewählt Die am 2. Dez. attflcfunbcn Beigevrdnetenwahl muhte Ifür ungültig erklärt toerben, ba der Gewählte tza> gesetzlich > rgeschriccheae CebcTT^altcr (25 Itzhre> noch nicht zurückgelegt hat Gs finbrt halb am 2 7. Januar eine Neuwahl statt.
Mrci» ^riebberfl.
A Dölfersheim. 6 Jan ötr 30jähr Arbeiter von bter kam infolge Glatteises auf bet Treppe vor f.-tnem Haufe fo unglücklich zv Fall, (er fchteg mit dem Hrn.^-rkovf scharf out den Stein auf), bah er daZ Bewuhts.in verlor und am anderen Morgen an ber schweren Gehitwerschütteriii»g verstarb
• Bu tzba ch, 5 Jan. Degen Preis- Wuchers wurde gestern ein hiesiges Ge f chä f t von ber Polizei geschloffen.
Hcidcn-Nasiau.
fpd Franks urt a M. 6. Jan Der Gr- [äfcr Tod Hal gestern bem Nestor ber Franksutter Künstler, dem greifen Wilhelm Stein- baufen. Geissel und Pinsel aus der -Md ge- nommen Nur wenige Wochen hat der ^"stler 1dne Lebensgcsühittcn. bic ihn alle,teil froh? und teilitehmende Degebereiterin bet se.n m lunft- lenschen Schelfs«" war. überlebt. 3n etem^iufcn verliert bic d.-utsch- MUcrei einen ihrer ^beu- i tcnbften Ttettr tcr Steinh-tusens religiöse Silber * haben seinen Namen wett in bi? Lunde getragen. Selbst tld religiös veranlagt, gad er feinen Deiken ba# (fxprage des Svenen. das^Be. n.tt- n|» des persönlich in qlmben^ftarTcr duneriD klebten Wilhelm Steinhauset war bm1 Maler brt brutschen evangelischen Kirche, bes Pro- tsltantismus. Di- Äunft bes Gesiaften«. tie tbm in hohem Mähe eigen war. Hai «auch im P Pvrkrät in b r Lmdschrs' bewahrt ®t? firo«- • M!hr bah am« ötim#taa aiifciPri'enUH: zu ♦in. Sie löscht, mit zwei Zügen einen Brand C der ehemaligen A r t i 11« r i e ka s e rn «, einen Brand im Völkern, useu m cnen Zimmerbrand in der Schw^crstrc.hc und IflteftHch einen Simmerbranb m ber rgilf- .--ter hatte cm Bube, il« er bm ^bnfthium an- Pckcn wollte den Baum und ^.ehlich Ne jimmcrcinriftunfl in Brand <tekt)t U* Idbf <$re als alles lichterloh brannte, untern Bett -irftedt Die FeuErwehr rettete ben Boden tm ’tntcn Augenblick au« dem brennenden dtmtner.
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