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Erscheint f8gH*, on^tt Sonn, und 3 ei erleg«, lilberSomstagsbetlage: diefeener^omihenblätttt wocheNvezUAApreir 70 (Äolbpfennig ein- fd)heblidj Trägrrlohe, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern hu folge höherer ®<n>alL - Fern sprech-Anschlüße: für bie Schrift leilung 112; für Verlag und (ße|d)äfts|tene 61.
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SiMltnrt e. Hl. 11686.
1Z4. Jahrgang
Montag, Z. Januar 1924
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
t>nd UM- Verlag: vrühl'fche Ueiütrfitäi$«Be* und SIciHbrudcrti R. tanze in Kietzen. Zchriftlett»- und Geschäflstzelle: 5chnlRratze 7.
Ml 31$t i«B für bie läge» na**« btt ;nm Nachmittag varhe» öbne;ebe verdiRdiichtert Preis l<r l mm i>she für Snjeigenoon2? mm Brette. n lichri.au »«»srr« 10 Gold Pfennig; für Äe» trlame»An »eigen o 70m r Brette tk> U>oibp|e*mg, lXagaarlchn!» -D schlag. - tera>tt»onUch lu: Dolitibu. «Teuileton: vr.FnedrW.ih. Lange,- fit ben übrigen IciU Ernst lllnmschem; urixn Injeigenicd.
|**tU ch U M>.e jtn.
Der Weg zur Goldnotenbank.
Cttoai spärlich laufen die Nachrichten üb?i bk 'BJerbetcifc bc* neuen Xei4}8banlrrärib nten Dr. Schacht ein Die« ist aber in der Sertrau- lichkctt begründet, mit der er die Verhandlung rn mit den privaten Sinaneilen des Auslandes führen muh. Diele 7k rt).in? langen wurden noch Ende des allen Wahres fchristlich gepH»gcn und f e ergaben, bah sich Amerika. Holland und die Schweiz an der kommenden deutscheGold- ntxtcnbaid ganz sicher beteiligen, während England. Schweden. Dänemark tmb auch Frankreich ihre "Beteiligung .in Aussicht gestellt" haben TKan hört aber jetzt tu- London, dach Dr Schacht sich mit sührrnten Persönlichkeiten der Dank von England und der Finanz well besprochen hat.
Bei dieser Gelegenheit erfährt man auch, bah der deutsch: Unterhändler von der Berliner Regierung mit zwei verschiedenen Aufgaben betraut wurde. Einmal mit der Werbung für die G vldk re d i tda n k und sodann mit bei Propaganda für eine RahrungSmittel- an leibe Heber letztere herrsch-t noch völlig: Unklarheit Frankreich löstet gegen di' Pr.o- ritat dieses Ärebit« vor den deutschen Drrpslich- tungen au« dem Tkdailler Vertrag Widerstand Di: ReparativnSkomnsiftion zögert mit ihrem Vlachtspi. ch und ist geneigt, dir Entsch idang den unter sich durchaus uneinigen Mächten zu überlassen 7vas Wunder, daN die Londoner D.ttz- kreise sich in diesem Punkte sehr »urüdbi tei l» zeigen Tim wird ihn vorläufig von der Tagesordnung ab setzen müssen.
Um so hartnäckiger verfolgt Dr Schacht seinen Plan, bie kommende deutsche Golbnotc nit -Ilse ausländischen Kapitals unbedingt sicher wertbeständig und namentlich auch international umlauf «fähig zu machen Die Rentenmark ist ja ebenfo wie die Goldanleide nur zwischenzeitliches Zahlungsmittel und nicht für den ausländischen Geldbedarf bestimmt Schacht liebt diese« von Hclsferich stammende Rotprodukt nicht. Aber er hat e« an KindeSstaN angenommen. Nachdem Staat und Publikum sich für die Rentenmark eingesetzt haben, muh diese unter allen Umständen in ihrer Solidität gestützt werden Sie dem Devisenmarkt möglichst fern zubalten, tft eine Hauptsorge des neuen Reichs- bantpräsidenten Aber Dr Schacht ist auch zu der Ueberzeugung gekommen, bah die deutsche Wirtschaft angesichts der erschreckend zufammen- erschrumpften Produktion sofort ein Goldzah- t u n g « m 111 e I für den internationalen Verkehr braucht, um Rohstoffe zu beschaffen und den Austen Han del zu finanzieren. Und wie soll der Staat feinen HauSdalt in Ordnung bringen, ohne dast vorher die Produktion wieder in Gang kommt? , _
Dr. Schlicht bat in seinen biSheriaen Ver Handlungen mit deutschen Bank» und Industrie- freifen kein Hehl aus seiner Absicht trnnacht. dast die Gelet g.bung der Inslaü ns-.eit der Produktion schwere Fefteln angelegt bit, die jetzt Schlag aus Sastlag gelöst werden müssen. Darunter fällt tnSbefrnterc die »m c Devifengef etzge- bung und ba« Kapitalfluchtgesetz, die beut- längst übirbolt sind und nur noch zu einem Druck auf die Gelpissen und zur Lähm ing produk- tiver Unternehmungen führen. Dr. Schuht hat in seinen neuesten Untersuchungen fcftgeft.llt. i ih immer noch eine ausreichende Me.g> von Doll» und Devisen m den Händen der de ttschen Wirtschaft liegt, um aus eigener Kraft heraus ten Weg zur Selbsthilfe wenigstens einmal tx-r- suä «weis: zu beschreiten Zeigt sich die deutsche Wirtschaft fähig jür die Goldnotenbank einen giundkegenden Fonds aufzubringen s-> kann mit ber ganzen überh.ltcn Deviscnges.tzgebung em Ende gemacht und der freie Devisenvork hc wio- terterg stellt Werben Durch cinm solchen Akt der Selbsthilfe würde bie d utsche Wirtschaft nicht nur die ul'! brach liegenden Kapitalien für eine G^te kiebitb.rnk mobilisieren, sendern auch dem Aus- land jeher Widersp.uch und jeden Tiorwand nehmen. mit ber Deteiliguna zu zögern Aul der letzten Tagung deS Hauptnusschuftes des Deutschen 3ntuftiie- imb Hindelstag-'s wurde auf Dvisch'ag Dr Schachts em Ausschuß zur Prüfung t iefer Frage aus Handelskammervertretern der deutschen Börsenplätze und au« Vertretern ber Haitlstammertesirke Kiel Halle und Gb:m- nitz aebiltct. Was bat ber Ausschub, zu Tage ge- fördert? Eine Tciöhcntlidüing der Ergebnis J e seines Ctubiume würde die jetzige Tver^reise Dr. Schachts im In- und Ausland wesentlich unterstützen.
Keine neue Inflation.
Berlin. 5. 3<m. (WTD.) Die Blätter erfahren von zuständiger Stell:, daß eine neu? Inflation nicht zu b?fürchtrn ist. Zvrze't sind die Derhältnissr unferee Finanzwesen« ntcht unaLnstiq, da di? ReichLeinnahmen m beftte» bigenber Weise ffi-'fcen. Die Zli^gabeu M Reiches in der letzten Dezemberdekade konn- ten aus den Einnahmen gebe<ft »er- den. Die Anleihen der einzelnen Lander brauchen keine Deunruhi ung hrrvorzurunn, sie bewe-en sich auf legalem Wege und ihre Detraze fallen auch nicht inZ Gewicht Fehlen eines deutschen Betriebsfonds sollen E ch a tz w e ch s e l abhelfen, welche er-äentlich eine Deflation bedeuten; lhre Lombardierung geschieh! jn ^er Mersorgfal. gsdm Form. Eine sorgfältige Schatzung d-r laufenden Zahlungsmittel ergibt 2,4
Der Frankensturz.
Mahnahmen der Regierung. - Die angelsächsischen Gläubiger und die Rüstungsanleihen an Frankreichs Verbündete.
Pari«, 7. Jan. tWTB i Der sianzöl siche Finanzminister bat geftem mit dem Iu,ii;minister und dem Minister dos 3nnern über b.e Frage des F.ankcnsturzes gespiochrn Er ciflärtc nach .Masin" .er werd.' am Di.-nstag im TRiniflerra: eine gewisse Anzahl Vorschläge unterbreiten, bi? er für nötig halte, um bie Spekulation einzuschranken Außerdem sei es nötig, dast eine Säuberung der ParilerVörse vor- genommen werde, die gegenwärtig von einer Menge unerwünschter 61 em en le besucht werde. Der Minister des xl intern fei entschlossen. alle in dieser Richtung erforderlichen Mastnahmen zu treffen.
Da« .Scho de Pari«" kündig' eine
Sondersitzung des Kabinetts nach der Rückkehr PoincareS au« dem Maas-Departement an. die sich mit Mahnahmen zum Schutz ber französische Wahi ing beschäs/igen wirb. Rach dem Blatt befahl sich Me vom Sinaniminiiter ein- gdeitete Untersuchung mit ber Organisation des Devisenmarktes in 'Pari«. Der.Malin" zählt eine Reihe von Maßnahmen auf. die nach Ansicht der sachverständig n Persönlich;.i en der französischen Finanz zur ,ki. am bringenbftcn sind, und zwar:
1. Eine Verschärfung der Kontrolle über die Register ber Mailersirmen.
2. die Sicherung i c g u I ä r e r Feststellung der amtlichen DuichfchnittSkurse, welche durch Transaktionen in letzter Minute häufig gefälscht werden.
3. Aufklärung der Handels- und 3nbdftric- kreise, die sich nicht genügend deS Devisenter- m i n m a i 11 c « brblenten, um ihren normalen Veda rs zu decken, und
4. ein gern.infame« planmäs)igeSVorgehen beS Finanzministeriums mit den Ba nken unter Führung der Bank von Frankreich.
Der bekannte französische VolkSwirtfchastler Charles Gide erklärte einem Vertreter der ..Hu- manit6“, die Ursachen de« Sturzes de« französischen Franken seien pstzcholvgischec Natur.
DaS sich ständig verschärfende Sinken ber französischen Devise habe atn AnfMig des letzten Jahres begonnen, al« Frankreich sich anläßlich der Nuhrbe'etzimg mit England überworfen habe.
Man scheine zu vergesien. dast England und die Vereinigten Staaten Gläubiger Frankreichs seien und daß ihre Forderungen an Frankreich den fran ösischen F?rZerungm an Deutschland glcichkommen. 3n Fra,tkrÄch fi-ibe man Geld, um Polen und der Tschechoslowakei Anleihen zu geben, während man den französischei. Gläubigern erkläre, man bellte kein Geld. Namentlich in Zen angelsächsischen Län
dern mad« bie« keinen glücklichen Einbruch Wenn t« demnächst zu einer tnflitori14)en Verschärfung i c« Notenumlauf# komme, m.n-^e l cn pfvcho'.ochschen Gründen ber Frank-n- d;isie ein neuer Antrieb gegeben weroen. Die le-le Bilan., ber Bank von Frankreich sei tirr ter oftizlösen Erklärung in Nder Hinsicht nicht sehr beruhigend gewesen.
Auch, die Rheinlandkommission bat eine Verordnung crlaften. um den französischen Franken zu schützen Nur Danken und Wechsel» bureau« sind berechtigt, im d fetzten Gebiet Handel mit Devisen zu treiben Sie muffen innerhalb und a uf er halb ihres ®cf4>äft«L?fdl6 ten Kur« anschlagcn. zu t«m sie Devisen kaufen uirb verlaufen Die Vercrdnung erstrecht sich auch auf den Brückenkopf von Ke hl.
Die französischen Senalswahlen.
P a r i «, 7. 3an. (WTB.) Da« Cnberpeb- nis der Sen atswahlen liegt di« aui ba« Resultat von Martinique vor. Es haben erhalten: Konservative und Liberale 17 Sitze <Go- tr nm 0, Verlust 2), Republikaner 16 (Gewinn 3, Verlust 2), Link, repuolikaner 22 (Gewinn 3, Verlust 4), Unabbänqige Radikale 4 (Gewinn 1, Verlust 5), Radikale und Radikalsozialisten 50 (Gewinn 6, Verlust 4), Sozialistische Re- pubcikaner 4 (Grwinn 4. Verlust 0), Sozialisten 2 (Gewinn 2, Verlust 0).
SS ehemalig« Senatoren find wieder- pewüchlt und 27 neue Senatoren treten in ba« Parlament ein. Rach den Gruppierun-ien der Senatsparteien sind 50 Mitglieder ter dcmv- kralischen Linken, 33 Mitglieder ter Repu- biik^nifchrn Union, 13 Linksrepublikaner und 11 Mitglieder der Rechten gewählt. Dabei ist zu beachteu, daß in ber Gruppe der demokratischen Linken (bisher 155 Mitglieder unter Führung Doumergues) sich die jenseits bc« nationa.en Block« stehenden Linksparteien zusammen^rschlosien haben, die somit im Senat bisher penau dir Halste der 310 verfügbaren 6 tze innehatten. Di: übrigen Gruppen, mit AuSnahm? der Rechten (Royalisten, Do» napart'.sten) ceheren dem nationalen Block an. Unter de.i wlcdergewahlten bekannteren 6c. natoren befinden sich P o inc ar6, Leon D o u g « o i s , Unterstaatssekretär Rio d e Moncie, BeSnard, Lebrun, Ajam, Dela- hayr und General Hirschauer.
Milliarden Mark, und zwar Rentenbankschein - 1,2 Milliarden, Reichsbaukno- 1« n 400 Millionen, kleinere Go 1 danleih stücke 300 Millionen, Rotgelb 500 Millionen.
Der „Temps" für Erweiterung der Reparationsdebatte.
Paris. 6 Fan. <Wolff.) Der .TempS" bespricht in seinem Leitartikel die Frage deS Rutschen Memorandums vom 24. D emb?r Ge- tpiffe Forderungen hätten bereit« Desriedigung crl.wgt, andere würdm in Berücksichtigung g> »ogen werden Verschiede'2 jedoch feien äugen- blicklich unannehmbar Das Blatt meint, fo bestätige sich alles, was man leicht hätte vor- ausfag.n können, ne-in man di: Dtskuftion auf Verwaltungs-. Steuer- und Zdlisragen besch anke, könne sie nicht vera-agebracht werde i. Frankr.ich bäte bann ten Eindruck, man woUe ihm Iet ne Pfänder entwenden, oha? tbm eine dap- tengssicherheit zu Lieben, und Deutschland bäte ben Eindruck, man wolle es zwing n. ein? vollendete Tatsache an-uerkennet, ohne ihm die Per- Ivektive der Befreiung zu erof ien. Es wäre also besser, die Debatte zu erweitern, ober sie von einer and.ren Site anzusaften.
Wer verbiete es Frankreich oder Belgien, wii Deutschland bie mit bet Bezahlung der Re- Durationen in Zusammenhang stehenden Ata. een zu erörtern? Habe Deutschland darüber nicht mit GnMud gesprochen.
□Denn Frankreich über diese Fragen mit ber deutschen Regierung verhandelte ^^^e immer bat auf bedacht sein-di-Rech'e tec ubt^en Mitglieder zu wahren, and sS nxiite teuw @nt fcheidung ander« als in ten vom j rieben« vertrag vorgesehenen Formen ^^kften werden D-uftchtand könnte auch mit Starrt^Jte wisse Fragen erörtern, die tee tejen Länder uustchliestlich angingen betfpid«ceiL ba« Problem der Handelsbe^i - b » n 0 e u Sch sich! ich müffc man au-ch »4 3e*I™”3®n über einen französilL-tert wrnH an bei sve r - trag kommen. Das »ranzofifche Antwvnmemo- ranbum würde natürlich keine von all diesen fo wünschensirerten Be: a*t tnqen a u«f lUii c- f en Es würbe franrösilch-teutlchen De schänd- langen nicht die Tür . erfperren. S« tonnt.' met- leicht sogar von mündlichen oder ILrrttUwen sr- f!ä tungen abgeleitet sei. bie die francosi'che aievung gegen jeben D^twu sicherten ui.
beatmen R.e.ie.ung alle Verhandlung«mogltch- keiten gewährten.
Der telgische Ausenminister Za spar begann Samstag mit den zuständigen Ministettal- abteilungen die endgültige Abfassung ter belgischen Antwort auf bie deutsche Rote vom 24 Dezember Die Note wird in ten Haupt- fiagc.i, die das eigentliche Besetzungstsgime betreff» n, fjitie hinsichtlich der Ausfuhr, ter Der- fcmöbewisiigungen und Zollablvellung eine sehr feste Haltung ciimehmen. Frankreich und Belgien beabsichtigen, die gegenwärtige Lage energisch aufrechtzuerhalten.
Die deutsche Hungersnot.
Washington. 5. 3an < Wolff, j Prozessor Emerson von ber Unit>:rsität Golumbia, ter /uLnmncn mit Prksiesior Patterson von tet Universität Pcnlylvnnia von General Allen i.ach Duftchlanü entsandt wurde, um festzustellen, in welchem Maste tatsächlich Rot herrsche, tvabtete folgtnu*-.- Meldung nach Amerika Nach viertägigem Siud.um 'er Bersiner K.rnkenhäuler. Säua- liogsteinte Äinteroorte. Waisenhäuser und 06- i ncl l'stnnsnle finde ich dir Berichte über bi? AuStchnun^ und Zu- nähme der Unterernährwt o durchaus bestätigt. Di'. Milchversorgung B.rsins beträgt nur noch e r ,-kb t. der NerlriegSm.nge. Stn Viertel b:r Bevöllcrung Berlins ist auf private anb ftaatlid Unttrhürung angewiesen. Der Mangel c 7L>b:urgsmittdn. Ko len unb Licht und die 2Itl •'urg-n?i tm Verein mit dem Schlief rn von Mia.'fcnbüufcrn unb ter geringen Znanspruch- t abmc är'tlichcr Hilfe tet eine starke Zu- nähme von Krankheiten zur Folge. Vie'e Kinder leiten großen Mangel an Schuhe-' und Untersici^ung Die deutsche Selbsthilfe svw->ki wir Ne Em ^unterstütz ung bilden einen wichtigen Fattor in dem Hilsswerk Für die Äinberernäb- tur.g fehlt c« hauptsächlich an Milch. Butter, Fett und Lebertran.
Rach emer Meldung au« Kopenhagen erhielt ba« feit mehreren Iahren teftetente .Dänische (Scfamtfcmitce für Hilfeleistung an vom Kriege heimgesuchte Länder" vom ^Zuftizminister die G^trhmigang. am 5 Februar im canjcn Laude eine ®eibfammüinq zur Ab- hifte bet Rot iu Mitteleuropa, namentlich in
Deutschland,
-u oe: an halten. Zar Durchführana ter Sammlung tat sich ein SammelaaSfchu^ gebildet m tem tic teste hegten philan tropischen Organisationen, alle p 4>t>sche7 P. viyt. di: sirchlichen Berbänd:. teS Rrte Krcu - w n:dTi!M sind B?im Sm- I 'arnmeln sollea 20COD v t r e'rtefti^' wer- | ten, Lu von den dänrlchc i P interv^rbanden.
I Sport- und Iugenbver-emen gestellt werden.
Das außenpolitische Programm derLabourParty.
Pari«, 6. ßan. (WTB.f Der^Temp«- melbet: 3m Foreigu Office wurde ben au#- länbifdm Diplomaten erklärt, ba« s o - «ialistische Kabinett we.te sich ledig- 1 i ch so verhalten, wie da« Kabinett ' Baldwin. Baldwin und Lord Curzon seien entschloften gewesen, die englischen Truppen aus Körn zurüchznziehen, keinen Delegierten mehr in der Rheinlandlommisfion zn belasten und keinen Vertreter mehr in die Bot» schafterkonsereuA zu schicken. Rarnsah Maedo- nalb und seine Kollegen würden zunächst diese« Programm durchführen,nicht mehr und nicht weniger. — Dir wissen nicht fügt der „Temps^ hinzu, ob diese vertraulichen Aeutzerun^en der Wahrheit entsprechen authentisch sind sie jedenfalls.
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Der bekannte link-konservative Politike» G a v v in. ter Llond George nrhestedt besaht sich Im .Observer" mit ter Poutlk ter komme te" Ar teitcrregicru.g Er schreibt, mit ten G^fchäfwr keiner e.nz.gen Rat.on sei ein? derartige M>h- wirt schalt getricten Worten, wi inst ben n (broftbiitanni ns fe.t tem Krieg- Al« te-i Äneg zu Ente ging, seien bie Möglichkeiten In ter Hand Grostblftanisi'MS gröber g.wefe i als di« irgendeiner anderen Ration oL* leien jedoch weggewvrsen Worten Die Pr tsg ib te-s Wirte rausbaue« durch die Koasittonareg>er-np sei eine der schlimmsten Katastrophen tn ten X.nalcn Grohbrst nnienS gemcf.n Ti K aiition bäte die wunderbare br tische Lu f t st reit- macht bis zur Bcdeutungüvsigk it h*r ibgef-(H während Frankreich sich ter Lust in üb rwiltigea ter Ucbeilcgcnteil bemächtigte.
Poincar. habe begonnen, Guntond als «ine Rull zu behandeln. Di« fran* ifche Beherrschung de« gesamten Kontinents sei erreicht worden.
Garvin wendet sich dann gegen bie Verbindung des Premieimlnisteramte« uni) des Auf) nmbtiftcr amte« in ten Händen X a m f a n Ma < do nalb«. Die Ausgabe ter kommende - Arteiter- tegicrung fei. die Ehre Drohbritzamn nS aufrecht zuerhalten und ten England zukoinmente' Ein- fluh wieterherzustellen Die französische Vorherrsch ast mit Ibiei Lnstst>« bmrcht unb ihrem weitreichenden System subventionierter Mlianzen sei mächtiger a I« j ? fdl ben Tagen Napoleons und in mancher Hinsicht noch mächtiger als bamil«. Z-ahrelang mürb min unter ihr leben müssen Frankreich w rte weder ablüften noch bie Einkreisung Deutschlands odem Garvin gibt der Hofftrung Ausdruck dih te Regierung Ramsay Macdon-ilds uni' rzügiich tiefem Zustand volle Anerkennung gewährt und danach über
dir Schul tenfrage
ie,hanteln wrrde D.-r zweit.- Schritt müht' die G.lnTetti ng einer ruh g n unb entsch vftene> Politik sein, die Deutfchlanb in den Völker- b u n b « r a t bringe. Der dritte Schrt mühte bei Abfi-luh eines endgültigen Abkommen« mit Italien und Spanien fein, äusser- tem müsse England Im gemeinsamen Interesse bie Beziehu ngen - u Holland unb b n skandinavischen Ländern f ti> rn 8e mühte endlich den Verlach unternehmen bi Entente aasrechtzueih lt n j doch nur aus ber Grundlage de« Gleichgewicht« e selbstmcrd.r sch: Unterwürl'gkeit ^'.ngl inds müll« rushören. Em: ro'ltomm i gm'ii «b* L u s > streitrnacht fe» für die Bedeutung Groh- Imtannien« wesentlich.
D e Spaliung uer sächsischen Sozialdemokraten
Dre«d«n. 7. ?an. cPrlv-Tel, Der ßan be«pa".eitag ber S laltemvkrasilten Parte' Sachterhat nach Cn . nahrnc ter Re'elNte ter 21; fl'crtncten F . llisch una Müller Leipzig mit 77 ncgen lb Stimme i n: ®-.i;tl)lie f ung angen mm a in ter er le tsteftt, bih sich tec 25 Sc-'-altem t-ater' die sich an ter A: tim- mung für die g r c h c Koalition beteiligten c.r.es groben Bruches t er Pacteidl« i pli n schuldig gern bitten «2ne levn vet antw'.rtlich für L c Spaltung in te;- Zraksiot' Str PaNeiwg fordert ten Rücktritt dc« Mt nifterprä’tbenten k«n Appell an daS Volk unb ersuch« sämtliche lozbisi - n-krttilchen Minister, aus tem Kabinett nu«uittcten Stelle i ie Van:ug«auflnfung n Nt twr-
ten. Io In ter VolkSentfche - durch', r- führen Fern.", wurde ein Antrag Liv i n «ki- Le-p-itz angenommen, wonach die 25 icoionett au« ter 'jlartei aaszuschliesten fe^ea. Me Spaltung ter QRgerrbnetm. die sich an ter Abstimmung für das K bme'.t Held nicht bcteUlgt hatten, wurde gebilligt
fiommmiiftifAe Parlamentarter als Zechpreller.
Berlin. 6. 3an (WTV) Heut.: nacht warten i Prionen, die rn einet Konbitorei dir De - ahlung der Zeche verweigerte, zat P7>si'e>!iache abgefühtt unb leifleten hie deihef- t i q e r Widerstand unb brttünohen die Posi eibcamt n. De F figenommenen warten feft- Iaeftvllt als dir Lommunist 'che Landta^sabg. Paul Reumann unb der kommuniftllche Reich «tagSci bg. Heinrich Ma lza h u.


