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artiges Organ nm beschränke« Personal­bestand zn setzen, i

entsprecheTrd den Vorschlägen, die die Botschafter- konferenz im Septenrder 1922 Deutschland gemacht habe. Vorher werde Deutschland die in einer Dole von 1922 vorgesehenen 5 Forderungen er­füllen müssen, die sich sämtlich auf Abänderung dec Gesetzgebung zur Ausfuhr von Waffen, die Entmilitarisierung der Polizei usw. bezogen.

Die Botschafterkonferenz hat ^schlossen, die Bote über die militärische Kontrolle geheim zu halten, bis sie im Besitz der deutschen Regierung sei. DerPetit Parisien" glaubt jedoch zu -wissen, dah die Bote in ihren Err^elheiten die Bote der deutschen Regierung vom 9. Januar ablehnt, dafür aber die Rechte der Alliierten betont, die Kontrolle über die deutschen Rüstungen be­dingungslos auszuführen. Die Rote betone, daft sich Deutschland bedingungslos der Wieder­aufnahme der Kontrolle der Kontrollkommission Rollet unterwerfen müsse, und ebenso die Ver-- pflichtungen, die Deutschland für die Zukunft übernehmen müsse, wenn es wolle, da ft das mili­tärische ^»ntrollkomitee ersetzt werde durch einen weniger kostspieligen Apparat. Das Blatt will wissen, daft dieser Dell der Rote sich auf das Memorandum gründet, das Aamsah M a c d o - nald am 25. Februar der Bvtschafterkonferenz übermittelt habe.

Dor einer neuen Pfalz- Katastrophe.

Pirmasens, 5. März. (WTD.) Die Zu­stände in Pirmasens scheinen einer neuen Kata­strophe zuzutreiben, wenn nicht bald die Sonder- kvmmission der Rheinlandkvmmission in der Pfalz erscheint und nach dem Rechten sieht. Die Ver­haftungen unschuldiger Bürger durch die Desat­zungsbehörde gehen weiter. Die Verhafteten wer­den zum Tell unmenschlich mihhandelt, und zwar von den französischen Dol­metschern undGendarmen. So wurde der Techniker Jakob Becker von einem französischen Dolmetscher so fürchterlich geschlagen, daft er wäh­rend einer ganzen Rächt bewußtlos lag und dann tobsüchtig wurde, so daft er in einer Hellanstall untergebvocht werden muhte. Die in das Militärgefängnis Mainz verbrachten Bürger wurden mit Ketten gefesselt zum Bahnhof abtransportiert, was bei der Bevölkerung un­geheure Erregung hervorgerufen hat.

der Stadt hingt das Damoklesschwert in der Gestalt der Drohmrg in der Verhaftung von 103 Geiseln, wenn den Separatisten irgend etwas g sichte ht.

Anter dem Schuh der französischen Delegation wird das Austreten der Separatisten täglich herausfordernder.

Sie gchrn im Rathaus aus und ein. wo sie das früh.re Wacht!okal dir deutschen Posi-ei von den Fra^z -s on zugewi:se.n erhellen. Am Abend des 1. Marz erklärte der Separatist S t r e tz, eine übel b leumundete Person in e'rww Arbeiterwirt­schaft. Pirmasens sei der Schandfleck Deutschlands. 22s sich die anwesenden Bürger dies verbaten, griff er zum Messer und verletzte den Fabrik­arbeiter Daniel schwer, daft er ins Krankenhaus gebracht wrrden mutz e. Stretz wurde zunächst von der deutschen Polizei verhaftet, nachdem er sich aber den Franzosen gegenüber als Sepa­rat i st ausgewiefen hatte, wieder auf freien Futz gesetzt. Zn der gleichen Rächt, in der eine Krankenschwester im Krankenhaus von einem Marokkaner überfallen wurde, belästtgte ein anderer Marokkaner eine von einem Krankenbesuch morgens um 3 Uhr zurüft- kehrcnde katholische Ordensschwester. Die Schwester wahrte sich gegen die Belästigung, wor­auf ein zwllter Marokkaner herbeikam. Sie nah- mM der Schwester die Identitätskarte und den Rach'.ausweis ab und bracht n sie zur französischen Däcgation, wo sie wieder freigelasser wurde.

Der saarländLsche Landesrat.

Saarbrücken, 5. März. (WTB ) Der neu- gewählte Landesvat ist heute zu seiner ersten Sitzung zusammcngetreten. Rach der Wahl des Präsidiums gaben die Vertreter der ve-schiedenen Fraktionen ihre programmatischen Erklärungen ab. Der Sozialdemokrat Dr. Sender stellte den Antrag, es solle der Völkerbundsrat aufgefordert werden, dem Landesrat das Mi tbest im­mun gsrecht bei der Wahl des saar­ländischen Mitgliedes der Regie­rungskommission zuzugestehen. Der Lan­desrat sei bereit, geeignete Männer zu ernennen. Die Regierungskommission soll ersucht werden, beim Dölkerbundsrat das Verlangen zu stellen, dem Landrsvat ein Dorschlagsrecht bei der Er­nennung des saarländischen Mitgliedes einzu- uäumen sowie den an den Dölkerbundsrat zu entsendenden Dertretern des Landesrats das MWrWFWU

Ein Roman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik.

39. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

Wellington Fox war gut gebaut und gut trainiert. Rach rechts und links teilte er solide Faustschläge aus, brachte hier und dort einen M ist rgriff des Dschiudschitsu zur Anwendung und bahnte sich über taumelnde und stöhnende Körper seinen Weg.

Wer er war in einer Falle. Die Tür zum Dvrberh^us war verschlossen. Eine Möglichkeit, sie auftubrechen, nicht vorhanden. Don allen Seiten schlossen steile Wände den Hof ein. Rur an ein r Stelle führte an der Wand des Reben- hruseS eine schmale Stiege empor. Er stürmte sie hi.an und landete atemlos auf dem flachen Dcrch des Rrch'achaust.s. Chinesische Wäscher betrieben hier ihr Gewerbe.

Ausgesparnte Brüten . . . mit Wäschestücken behärgt . . . allerlei Zuber und Bottiche. . .

Einen Augenblick blieb er schnaufend stehen und blickte sich orientierend um. Der Anblick eines gelbeit Kopfes, der sich über die Dachkante 'chob, mahnte ihn an seine Gegner. Dor einem Plötzlichen kräftigen Fuhtritt wich dieser Kopf zurück. Aber ein Blick über den Dachrand be­lehrte Wellington For, dah die Stiege bis hinauf zum Dach bereits dicht mit Gelben besetzt war.

Suchend sah er sich nach einer geeigneten Waffe um. S.in Blick fiel auf einen zur Hälfte mit Wasser gefüllten Waschzuber.

In der nächsten Sekunde hatte er jene zweite Dhnvthermtube Isenbrandts he ausgellssen und in den Zuber ausgeschüttet. So schnell wie mög-

Recht auf Anhörung zu erwirken. Eine Abstim­mung über den Antrag konnte nicht vorgenommen werden, da dies nach der Geschäftsordnung unzu­lässig ist. Jedoch konstatierte der Präsident, dah allePartcien mllAusnahme der Kommunisten den Antrag angenommen haben. Seitens der Fraktivnsabgevrdneten wurde dann folgende Er- llärung abgegeben:Wir fühlen uns auf Grund des internationalen Gemeinschaftsgefühls und der geschichtlichen Vergangenheit des Saargebiets und Saarvvlks als Glied von Deutschland. Daher wird uns neben der Wahrung der kultu­rellen Güter die Pflege deutscher Sitten und deutscher Kultur sowie die Erhaltung der Derbindung mit dem Mutterlande besonders angelegen fein. Land und Leute an der Saar sind von jeher deutsch Auch der Vertrag von Versailles erkennt das an. Wir wollen ewig deutsch bleib en!"

Stillegung der Badischen Arriliu- nnd Sodafabrik.

Ludwigshafen, 6. März. (Wolff.) Ge­stern um 10 Ähr fand eine grofte Werkversamm­lung der Arbeiter der Badischen Anilin- und Svdafabrik auf dem Holzplatze stall, an der mehrere tausend Personen teilnahmen. Es wurden dort sehr scharfe Reden gegen die 9 stündige Arbeitszeit gehalten. Auch ein ^Beamter wurde bei dieser Gelegenheit verprügelt. Die Menge zog dann unter Absingung revo­lutionärer Lieder in den Fabrikhof der 2lnHin­fahrt t, wo eine weitere Versammlung abgehallcn wurde, wobei es ebenfalls sehr heftig zuging. Rach Beendigung der Versammlung hat sich die Menge auf die Gingangstvre gestürzt und die Eingangss perre z u sam me ng e ha uen. Die Menge, die sehr erregt ist, be­droht die Beamten im Verwaltungsgebäude. Infolge dieser Vorkommnisse hat die Direktion folgende Dekanntmachuna erlassen: Rachdcm heute der größte Tell der Arbeiterschaft wieder d i c vorgeschriebene Arbeitszeit nicht eingehalten hat und die während und nach der Werksversammlung erfolgten Gewalttätig­keiten und Zerstörungen gezeigt haben, datz eine ordnungsmäßige Wetterführung der De- i triebe nicht möglich

ist. sehen wir uns genötigt, die Betriebe Ludwigs­hafen und Oppau morgen, Donnerstag. 6. März. 6 silhr früh zu s ch l i e tz e n und der gesamten Belegschaft zu kündigen, soweit sie nicht schon fristlos entlassen ist.

Die ausgesperrten Arbeiter haben Donners­tag morgen das Haupttor der Fabrik e i n ge­schlagen, sind in den Fabrikhof eingedrungen und haben die wenigen Arbeitswilligen mit Ge­walt herausgeholt. Die Beamten werden von der Menge nicht in b^ Gebäude hinein­gelassen. Rach 8 Ufcr hat sich die Lage weiter verschlimmert. Die Polizei tauchte, die Strafte vor dem Fabrikgebäude zu säubern, was ihr aber nur teilweise gelang. Die Arbeiter machten bann einen Gegenstoß, wobei auf beiden Seiten scharf geschossen wurde. Die Zahl der Ver­wundeten läftt sich zur Zett noch nicht feststelleir, da die Arbeiter ihre Verwundeten selbst fort­schaffen. In der Ambulanz der Badischen Änilin- und Sodasabrik befinden sich zahlreiche ver­wundete Polizisten.

Aus Stadt und Land.

Gletzen, den 6. März 1924.

Die staatliche nnd die städtische Wrundste«er.

Im Anschluß. an unsere kurze Mitteilung in der jüngsten Samstag-Rummer erhsiten wir von sachkundiger Seite die nachstehende Auf­klärung:

Die staatliche unb die städtische Grundsteuer gehören nach tz 4 des Reichs-- mietengesetzes zu den D e t r i e b s k o st e n. Diese sind nach Artikel 4 der Hessischen Ausführungs­verordnung auf die Bewohner des Hauses a m- zulegen. Die Umlage hat nach dem Ver­hältnis der Friedensmieten sämt­licher Wohnungen des Hauses zu erfolgen. Beträgt z. D. die Miete für das Erdgeschoß 700 Mk., für den I. Stock 800 Mk., für den II. Stock 500 Mk., zusammen 2030 Mk., so ent­fallen von jedem umzulegenden Betrag (mit Aus­nahme des WassergeNes, das nach anberen Grundsätzen verteilt wird) auf das Erdgeschoß /io, im I. Stock 8/m und im II. Stock 5/,(l. Diese Regelung dürste im groften ganzen zu S./wiecig- keiten einen Ansatz nicht geben. >

Anders liegt die Solche unter llmftänbcn dann, wenn zu dem Wohnhaus eine größere Grundfläche gehört. Steht deren Ruhung allen Bewohnern enteilsmätzig zu, so sind auch die auf diese Grundfläche entfallenden Lasten

lid) zerrte er den Zuber über das Dach bis zur «Stigs hin. Schon fiteren gewaltige Dampf wollen aus dem Bottich, schon traf*it einige Spritzer des fi dmdm W'ss-aZ sene Hände und verursachten an den Tr f stellet grofte Brandblasen.

Dann war es geglückt . . . Der Inhalt des Bottichs über die «Stiege hinabgegosstn.

Ein Schrei des Entsetzens ... ein tierisches Brüllen. . . wrmichi mit dem Wimmern Ster­bender . . belehrte ihn, wie das Dynotherm gewirkt hatte. Schon war der ganze Hvsrcrum in ferner Tiefe ein einziges wogendes Damps- meer. in dem sich nichts mehr erkennen lieh. Schon strömten die Dampfwolken weiter empor zur doppellen und dreifachen Höhe des Hauses, während dort unten das letzte Wimmern erstarb. Schon mischte sich brenzliger Qualm in den Wasser dampf. Schon zuckte es teurigrot aus den teogenb.n und wirbelnden weih grauer QHaffen.

Das Haus, auf dessen Dach Wellington Fox stand, war nicht all-pl hoch. Mit schnellen Griffen hatte er dir Wäschsleine gelöst und um einen Pfosten an der Vorderseite de8 Hauses geschlun­gen. Schnell glitt er an ihr auf die Strafte hinab.

Er sah sich um. Ein kleines, ihm unbekanntes Seitengützchm. Aufs Geratewohl lief er darin entlang und erreichte bte Haupt strafte. Roch einen Blick rückwärts. Fcuerlohr schlug zum Himmel, wo das Teehaus gestanden hatte.

Langsam glitt daS Schiff Isenbrandts flutz- abwärts der Mündung des Ili zu. Schon zogen sich die mächtigen Schilfhorste zu be ben Seiten des Stromes Wettauseirtanber, und unmerklich vermischten sich die Wellen des mit den Wassern des Dalkaschsces.

Kreischend stiegen ganze Schwarme von

umMsgen. Sine Befreiung von Der Umlage dürste auch bann nicht ein treten, wenn ein Mieter ohne Zustimmung des Vermieters einteilig auf die seither bestehende Mitbenutzung verzichtet. Hat sich die Denutzungsregelung gegenüber dem Zu stand 1914 wesentlich geändert, so kann unter älmsiänden eine Reusestsetzung der Frie­densmiete in von 1914 abweichen er Höhe her- ar.laftt fein; die Entscheidung erfolgt bekanntlich durch das Mieteinigungsamt. Besondere Schwierigkeiten bereitet bet Fall, datz zu dem Wohnhaus Gelände gehört, das Nutzungen nicht erbringt (Ziergarten, Parkanlagen u. bergt), ober fceJiC.i Rutzungen nicht alten Bewohnern anteils­mässig zustehen. Es ist nicht zu verkennen, dah die freie Lage eines Hauses vorteilhaft für die darin befindlichen WrsMungen ift Sonne, Licht und Luft haben in höherem Matze Zugang, als in eng bebauten Stadtteilen. Andererseits wieder stellt ein übergroßes, zum Haus gehöriges Gelände u. ü. eine erhebliche Belastung des Mie­ters mit Umlagen dar, ohne ihm besondere Vor­teile zu gewähren. Es mutz im einzelnen Fall versucht werden,-einen gerechten In- teresfenausaleich zwischen Mieter und Vermieter zu finden. Eine generelle Lösung wird sich kaum sestlegen lassen. Die Beurteilung dürfte etwa unter folgenden Gesichtspunkten erfolgen können:

Ulan wird von der normalen Grofte eines Hausgrundstückes nebst Hofraum usw. ausgehen können. Bei nicht zu knapper Bemessung durften 6700 qm in F.age kommen. Ferner wäre daran zu denken, auf das Verhältnis zwisch.n bebauter und unbebauter Fläche eines Grün situckes zarück- zugreifen. Als obere Grenze dürfte zu der be­bauten Fläche etwa das dreifache derselben zu- geschlagen werden können. Schließlich kann als Mast,stab auch das Verhältnis des bei der Um­lage zu Grundsteuern auf die Wohnung ent­faltenden Betrages zur Monatsmiete in Betracht gezogen werden. Rach ben Erfahrungen dürfte im allgemeinen der älmlagebetrag für die staat­liche Grundsteuer 33 Prozent und für die städtische Grundsteuer (2 Ziele) 4 5 Proz. der monatlichen Miete normaler Weise nicht übersteigen. Soweit bie angegebenen Richt­linien erheblrch überschritten hx-rDen, kann eine Rachprüfung des Umlegungsplanes, die durch das Mieteinigungsamt zu er­folgen hätte, in Erwägung gezogen werden.

D:i mehrfachem Hausbe itz mutz natürlich jedes Hausgrundstück für sich gesondert beroch,net werden. Fs euer ist bei einem Grund­stück, bei dem gewerblich genutztes Gelände mit in Betracht kommt, dieses Geländestück bei der Malterung der Grundste er auf die Mie­ter auszuschlietzen. Jeder Mieter kann ohne di: Inanspruchnahme tel Finaiizamtes die Richt-gksit der Derech 7u»g se'bst nachprüfen, wenn er sich b:im Ha usb sicher Einblick ;n die Rech- rungsgruAdlage verschafft und sich dabei vor Augen hält, datz bei der staatlichen Steuer 1,50 ML pro Lausend, bei der städtischen 2 Mk. pro Tausend Steuerwert in 2lnsatz kommen.

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Die Reichs-Teuernngsziffer.

Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung und Be­kleidung) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den 3. März auf das 1,Obbillionenfache der Borkriegszett. Gegenüber der Vorwoche (l,05btllionenfach) ist demnach eine Steigerung von 1 Prozent zu verzeichnen.

Für den Durchschnitt des Monats Februar berechnet sich die Reichsindexzif- fer auf das l,04billionenfache gegenüber dem l.lObillionenfachen im Durchschnitt des Mo­nats Januar; das entspricht einerAbnahm e von 5,5 Prozent. Die CrnLhrungskosten allein betragen im Durchschnitt Febr/tar daS 1,17» billionenfache der Vorkriegszeit.

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""DieWahlenzur Landwirts chafts- Sammer sind auf ben 6. April festgesetzt. Rach, der neum Derfassung des Landwirtschnfts- kammer-Gesetzes erfolgt die Wahl der Mitglieder der Landwirtschastskammer in direkter und geheimer Abstimmung durch die Der- vandsang'h'örigen auf Grund von Wah(Vorschlä­ge wi.> bei der Verhältnisamhl. Wahlkreis für diese Wahl ist die Provinz. Die Wahlen der MiMieder zu den Provinzausschüfsen erfolgen wie seither durch die Vortvaueasmänner des bdref e den Bezirks. Die Vertrauenimänner, in der Regel einer und mehrere für einen Ort, werden nach dem geheimen, direkten Wahlrecht wie seither gowähll. Es werden also jetzt i n einem Wahlgang zwei Wahlen rntt grlrcmtcn Stimm.etteln (für die Wahl des D e r- trauensmannes und die Wahl des Land-

Wassrrv'g l i e.npor, die be** Kurs deZ Schiffes im ihr r Abmdruhe störte. Rosig schimmerte das' hlllt Grsteder der tausend und aber tausend DögÄ In b st Slrahl n d r sinkenden Sonne. Wte dich'er grauer Dunst stcmd.m My taben von Mücken« schwärmen dazwisch m und drehten die Sonn-e zu verdunllckn.

Gewg Isenbrandt streckte die Hairb nach einem H-ebel aui. Ein kurzer Druck darauf, und autvmasifch schl.s'en feistz Ga^e enster die Kabine.

Er lehnte sich ruhig tu feinen Sessel zurück. Roch trug er den Gefellschaftsan-ua, in dem ?r den ganz n Tag hindurch die ofsi.ieliei Empfänge der zal-llc-sen Gäste aus alten Weltteilen mitge- macksi hatte. S ine Mtenen verrieten Ermüdung und 8 -igt.in, daft die Arstaeagungen dieser Feier- lichketteu selbst für seine eisernen Rerven recht reick^llch g texten warm Da er aufter den wich­tigster: carropäi chm auch mehve.e asiatis-che Spra­chen beherrschte, war seine Person bei diesen Empfärgen ganz besonders be-airsprucht worbe.:.

So war er gern dem Vvrfchtege von Welling- ti>n Fux gefolgt, eine Abendfahrt von Wierny zum Balkachsee zu untentehn:en um hier in russigen Stundm wieder Erholung und Stärkung für die Strapazen des kommende:: Tages zu ftrbm. D 'itn die fertigen Empfange waren ja mir der Auftakt für die groften Feierlichkeiten des morgigen Tages.

Von morgen ab sollte der mächtige, vier» hamderl Quadratkilometer gvvfte Balkaschsee ein ncu:s wichtiges Glied in der Kette der Unter- nehmung-en der E. S. C. werden. In feierllchrm Akte, im Beisein von führeickten Männern aller Staaten der Welt sollte dem Dee die Dynotherm- merge ein verleibt werden, die seine Wassermengen in Dampfform in bte Lüfte jagen muhte Der Plan fliiu dahin, die vielen hundert Milliarden

wirtscyafts kammer-Mitgliedes) not­wendig. Der Landcswahlleitec hat in dem Or­gan der Landwi.tschaftskammerder Hesiischen Landwirtschaft sich, n Z.ttschrift" bereits zur Ein­reichung von Wahlvorschlägen bis spätestens 15. März ausgefordert. Die Wahlvvrschläge Ser­ben mach Prüfung durch den Landes-Wahllei ter und Zulassung durch ben Landes-Au tschutz vor der Wahl in der Hess. Landw. Zeitschrift ver- öffentsichit. Die mäh-'re.! Vorschriften und Ds- stimmungsn über das Wahlrecht, die Wählbarkeit unb die Ausübung der Wahl find in ben den Bärgerm ift.-reie i zu e e Ite i Wah ordnuageti f r LiiWahleti der Lanvwirchcsitstammer für Hes­sen" enthalten. Die Wählerlisten zu ben Land- wittschrftskammer-Wahlen liegen in dieser Woche, und tfrar vom 6. bis 8. März, drei Tage lang zur Eiasichsivahme offen. Innerhalb dieser drei Tage sind Einwendungen bei der Bürgermeisterei vot^ubrinyLN.

tSorntititcn.

Tageska lender für Donnerstag. Stadtcheater: 7 älhr Gastspiel des russischen Dala- laika-Orchesters. Kundgebung der Freunde des humanisttschen Gymnasiums zu den neuen Schulreformplänen: 8l/i älhr im groben Hörsaal der Llniversität. Oberhess. Gefelksthaft für Ratur- und Heillunde. 8l/t älhr im Hörsaal d«s Physikalischen Instituts Vorträge Iahres- Hauptver ammlung der Elsatz-Lothrinaer S1/* älhr im Aquarium. Freiw. und Gailsche ^uer-, wehr: 8 älhr im Gewerbehaus Monatsversamm­lung. Lichsivielhaus Dahnhofstratze:Das Zirmskind". Palast-Ächtspiele. 5rembenIegiD- när Kirsch".

Hess. Polizei- und Schuhhunde- Berein Gietzen. Samstag Monatsversamm- lung mit Vortrag. (Siehe Anzeige.)

Südwe st deutscher Radioklub. Rächsten Samstag abmd im Hörsaal des Physi-. kalischen Instituts Vorträge (Siehe Anzeige.)

Landkreis Gicf;cn.

X Wieseck, 5. März. Urtiere Geldsamm- tu ng für Pfalz und Rhein am Sonntag, vorgenommen durch 20 Mädchen des ältesten Jahrgangs der Schule in ben üblichen 10 Be­zirken, ergab, ohne daft Unkosten entstanden, den Ertrag von 323,20 Mk.

Kreis Alsfeld.

* Alsfeld, 5. März. Der Pferdezucht­verein für den Kreis Alsfeld beschäf­tigte sich dieser Tage in seiner Generalversamm­lung mit _ idm Veranstaltungen der Pferdezüchter beim diesjährigen P r ä - mien-Markt. Es wurde einstimmig be­schloss en, am Vormittag des Prämienmarktes eine Fohlenau ltion und am Rachmittag eine landwirtschaftlich-sportliche Dar­bietung zu veranstalten, und zwar bestehend in 1. Galoppretten, 2. Trabreiten und 3. Vorfahren landwirtschaftlicher Gespanne im Wagen. Zu bem Galopp- und Trabreiten werben nur Arbeits­pferde zugelassen, die von ben Besitzern (Landi wirten) oder deren Angestellten zu reiten sind. Voll- und Halbblutpferde sind für beide Rennen ausgeschlossen. Die Entfernung beträgt beim Galoppreiten zirka 1500 Meter, beim Trabreiten zirka 1200 Meter. Zu der Fah.Konkurrenz mit Gespannen im Wagen (Kastenwagen) werden ebenfalls nur Arbeitspferde zugelassen, die von Landwirten oder deren Angestellten zwei- oder einspännig stehend vorn Zügel aus zu fahren sind. Als Preise find Ehrenpreise ootger sehen, zu denen noch für selbstgezogene, gewinn­reiche Pferde Zusatzpreife hinzutreten sollen

Kreis Friedberg.

* Friedberg, 5. März. Das finan» zielle Ergebnis des hiesigen Pfalz- und Rheintages beziffert sich auf 1222 Gold­mark.

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M^ 5. März. recht unerquicklichen Svenen kam es auf dem Sportplatz am Rieoerwald. Hier brach die Spielleitung kurz nach Eröffnung des Spieles dieses ab. Das Publikum verlangte stürmisch sein Eintrittsgeld zurück. Es kam zu einer so­lennen Prügelei, in die erst die alarmierte Polizei und sogar das Ueberfallkom- m an öd vermittelnd eingreifen mutzten. In den Weihnachtstagen wurde ein 14jährigeS Schulmädchen von einem Hunde in die Hand gebissen. Da die Wunde nur sehr klein war und auch recht bald wieder zuheilte, ach­tete niemand darauf. Am letzten Samstag er­krankte das Mädchen nun unter verdächtigen Erscheinungen, die sich so rasch verschlimmer­ten, daß es schon nach zwei Tagen v e r ft a r 5, Die Aerzte stellten Tollwut fest.

Kubikmeter Wasser, bie hier die Schale des SoeS füllten, als fruchtbaren Regen nach Rvrben und Rvrdvsten zu fenban. In seiner ganzen Größe feente er nicht ausgeführt werben, solange bem See bie verstärkten Zuflüsse aus dem chinesischen Gebiete fehlten, dem Ilidreieck.

Deine Eini-stHtung mit diesen Mückennehen ist zweifellos ohne Taftel, Georg. Msine Zigarrr ist machtlos gegen solche Moskttomengen .... Sieh nur, wie die Fenster schon havon bedeckt sind. . . Eine ganze Schicht . . . Ja . . bas heißt ... auf biete Weite sehe ich ja nichts mehr und um zu sehen, bin ich doch hierhergekommen.

Heute nacht noch nmtz mein erster Bericht nach Chikago geben. Wozu hatte ich denn ben Manager des Ganzen zum Freund, wenn ich nicht schon heute als geschehen melden könnte, was morgen erst geschieht. Die Marruskripte der Reden bift bu mir ja schon zur Verfügung gestellt."

^Hast du eskam-rtiect, mein Lieber," warf Isenbrandt trocken ein.

Fehlt mir nur noch bte Kenntnis der Stätten, an benan sich alles absptelen wird . . . Aber by Ivve, es ist wirksich kaum iroch waS zu seheir Hol ber Tcufel die Mückenbrut!"

Wi.d r gr'ff Isenbrandt nach einem Schalter unb sprach von seinem Platz aus leichthin ein paar OBcrte. <5aft im gleichen Moment hob sich das Schiss leicht von dm Fluten ab. Währ«nb das Wasser noch von ssinem Kiel tropfte, reckte es zwei weite Schwingen aus und strich wie ein grw.rl siger Rachtvogel über die Serfläche. Schnell verjagte ber frische Fahrwind die unwillkom­mene Gäste. In freiem Ausblick konnte Welling­ton Fox ben See unb seine südlichen Ufer über­schauen.

(Fortsetzung folgt.)