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Berlin

Die Grosthandelsindexziffer

ixmfbar.

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vom 26. Februar unverändert.

Danknoten-Berteilungen: 36mettM 1, kleine Stücke 2. Belgien 3, Sturemarf 5. Eng­land 1, kleine Stücke 1, Finnland 50. Frankreich 50, Holland 1, Italien 75, lldorwegLn 5, Oesterreich 20, Rumänien voll, Schweden 3, Schweis 2, Spanien 5, Tschechen 3, kleine Stücke 5 Prozent, Ungarn voll, Jugoslawien voll, Sofia voll.

Börsenkurse.

(Ohne C 15r.)

Tie auf den Stichtag vom 4. März berech­nete Grohhandelsindextziffer des Sta­tistischen ReichSamts ist gegenüber dem Stande (118,7) mit 118,7 Proz. fast Die Zntexziffe n der Haupt-

Sle Deutlchc RetchSanlelhe /« Deutsche Relchsanleihe

BVe'/e Deutsche R.ich anletbe 3*/n Deutsche HetchSinteiye Deutsche SoarprdMienauleihe 4e/r 'Sreußtschc LkousoUk . .

<*e Hesse»

B/.»/. Hessen..........

Vie Hessen

Deutsche Wert''. Dollar-Aul dto. Dollar-Schatz-Anweisuna.

</. HoQfftrfen.........

Vie Koldmertkamr .....

Gerllner HandelSaeleklschatt Commerj- uud Prlvat-Bant Darm st. und Naiionalbant . Deutsche Baut Deutsche BeretnSbank ....

Discouto Lommandit . ° .

Mctallbank...........

Mitteldeutsche Lreditbank. Leste reichssche ttrebiianflaU tBeflbant.........

Bochumer ®o| ... ...

Buder I............

Sara ....

Deutsch-Luxemburg Sellenttrchener Bergwerk« . Harveurr Bergbau......

Kaliwerke AscherSlebeit. . . Kaliwerk Westeregeln I'ourabillte...... . .

I. berbebarf......

Pböntr Bergbau Sibeimiabl PU.berf Montan ..... fceUuä Bergbau.....

Hamburg Smrrtka Paket. . ktorddeuischrr Llovd.....

6 licrnm sche Werke Aldtu .. Hemennver! Heidelberg . .

Pbiliov Holimanu.....

Analo-Cont.-Kuano Badische A' tlin........

(ibcmtfdje Mayrx Alapin. . . Goldschmidt..........

Wricöbeimcr Electron .... Höchster Harbwerke......

pohoe' 'ohlung........

ÄütgerSwerke Ccheibeanstalt tina eieffrWtMMentoaft Bergmann .........

Moiiikroitweekr ....... edjurfert .........

Siemen- & HakSk» . .

Sdlerwerke Kley«.« Daimler Motor«. * * . * Henligenftaedt . . ....... Megutn ......

frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . Metallgesellschaft Frankfurt. Bet. Union W-Ö.......

S ubfabrit Herz.......

Sichel..............

Zellstoff Waldhof.......

Hntferrabrif Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

irret er normalen Derhättniften sofort zu stand» kommen wäre. Das gilt besonders dort, wo eS sich um grohe and kostspielige Objekte handelt, so vor allem in der Maschinenbranche. Hier werden zum Teil recht erhebliche und langfcistlge Wechselkredite beansprucht. Verschiedentlich konnte dec Cinbruck entstehen, dah unsere Vankwelt vor- läusig wohl kaum in dec Lage ist, zwischen Käufer und Verkäufer vermittelnd einzutreten und auf diese Weise die Auftragsbestände der Fabriken auffüllen zu helfen. Selbst im Textil-- gewerbe, das wohl auf der diesjährigen Leipziger Messe die stärkste Rachfrage aufweist, ist gerate infolge ter Schwierigket en der Kreditbeschaffung nach sehr lebhafter Eröffnung eine bemerkenswerte Derflauung des Geschäfts etnzetceten. Allerdings wird diese Tatsache von den Produzenten ver- hältnismähig leicht getragen, da die meisten Zweige ter Textilindustrie schon seit geraumer Zeit im Zeichen flotten Geschäftsganges stehen und ihre Produktion auf 3 bis 6 Riwnate hinaus ausverlauft haben.

Devisen-Berteilungen: Amsterdam 2, Brüssel 3, Kristiania 4, Kopenhagen 3, Stock­holm 3, Helsingfocs 5, Italien 3, London 2, Reuyork 1, Paris 2, Schweiz 2, Spanien 3, Deutsch-Oesterreich 50, Prag 2, Budapest voll, Buenos-Aires 3, Bulgarien voll, stfapan voll, Rio de Janeiro 5, Belgrad voll, Lissabon voll, Danzig 10 Prozent.

Da nknoten.

(Ohne Gewähr.)

Gerichtssaal.

rm. Darmstadt. 5. März. 3n der heutigen Verhandlung der Swastammer gegen den 31 Jahre alten Karl Wilhelm Kinkel aus Frankfurt we- <;en Mortes an dem Polizeiwachtmeister Gün­ther, legte ter Angeklagte, wie schon in ter gan­zen Voruntersuchung, ein freches Benehmen an den Lag. Zur Anklage verweigerte er die Aussage mit ter Bemerkung:Das steht ja alles in den Akten. | ich bin kein Phonograph!" Sownt ihm die ein- | z einen Aus sag m ter Zeugen nicht paß'en, erging sich der Ang-rlagte in rohen Aasfällen über den Staat, den Staatsanwalt, den Vorsitzenden und die Sachverständigm; auch seinem Va.er, ter über die Entwickelungszeit des anfänglich kränklich Der» anlagien Hungen, ter aber in keiner Schule gut» ,at, auch in keiner Lehrzeit aushrrlt und aus ver- schietenen Desserungsanstal.en durchging, berich­tete, rief er wiederholt zu:Das ist gelogen!" Der Angeklagte verfolgte die einzelnen Zeugen- auSsage.r mit größter Spannung. Bei einer be­lastenden Aussage rief er: »Ihr könnt mir ja den Kopf herunter machen, dann habt Zhr Ruhe?" Zum Tote des Wachtmeisters Günther erklärte K.: Günther und seine Frau tun mir ja als Menschen leite Ec Hut nur ten Fehler begangen, mir als Staatssche.gr gegenüberzutreten!" Bei einer Er­klärung des Vorsitzenden rief St:Wart nur, Ahne kriege die Anarchisten rn drei Hahr auch noch!" Sehr hef.ig wurden seine Ausfälle gegen die Ausführung m ter Sachverständigen Dr. Racke von ter Heilanstalt in Frankfurt und Ober­medizinalrat Dr. Langermann-Darmstadt, die tn völliger Ueberelnfümmung K. wohl als geistig minterwer ig, mit religiösen Wahniteen behaftet, ichildern, die aber im übrigen auf die ungeheuer­lichen Straftaten des Angeklagten völlig ohne (Sin- fluh sind. Staatsanwalt Dr. Langenbach bean­tragte gegen den Angeklagten für den Mord an dem Schutzmann Gün Hw, sowie wegen des Mord­versuches an dem Wärter Lehner an ter psy­chiatrischen Klinik in G leben die Todes - strafe. Rach ter Antwort des Verteidigers Rechtsanwalts Walz, ter in erster Linie für Be­rücksichtigung des § 51 des Strafgesetzbuchs ein- rrat, wurde nach etwa halbstündiger Beratung des Gerichtshofes Kinkel wegen Totschlags und Totschlagsversuchs und wegen ter verschiedenen damit zusannnenhängmten Einbruch« zulebens- iänglicherZuchthaus strafe und hxiieren 6 Zah en Zuch.haus und den üblichen Rebenstrafen verurteilt.

Wirtschaft.

Kreditnot und Leipziger Messe.

Rachdern das Geschäft auf der Leipziger Frühjahrsmesse am Tage der Eröffnung einen auherortentlich verheibungsvollen Anfang genommen Halle, setzte sich auf den meisten Spe­zialgebieten die rege Rachfrage auch am zweitem und b l ten Tage fort. Es fragt sich jedoch sehr, ob die Aussteller von dem tatfächiich vorhante-ien starken Warenhunger tes Znlantes dieses Mal bereits In so grobem Umfange profitieren wer­den, wie das unter sriedensmähigen Verhältnissen der Fall gewesen wäre. Die Käufer stellen näm­lich bereits in verschiedenen Branchen gewisse Be­dingungen hinsichtlich einer Hinausschiebung der Zahlungstermine. Die Produzenten, die selbst schwer unter dem Mangel an Betriebs­kapital leiden, sind in der Mehrzahl ter Fälle nicht in der Lage, in teefer Deäehung gröbere, Konzessionen zu machen. Infolgedessen bleibt manches Geschäft vorläufig In ter Schweb«, das

Metzener Stabtfl>eater. i

Karl Strecker: DaS Krokodil.

DaS unter ter etwas anspruchsvollen Flagge »satirischer Schwank" segelnde Stück lieb auch Lier in Dieben dank des echten Humors tes Ver- ! ^fvssers und ter flotten Ausf ührung unseres Stadt­theaters kein 2I.ige trocken. Wer sollte auch nicht lachen, wenn einschwerer Junge", ter sich vor zehn Jahren nach harter Arbeit alsDirektor', und wohlbestallter Schwiegersohn des Herrn 'Bürgermeisters zur Ruhe setzt, urplötzlich ten etwas peinlichen Besuch seines ehemaligen, lang­jährigen Kollegen von ter Gilde ter Geldschrank­knacker bekommt, noch dazu als dieser in aller Gemüllichkeit, ater auch mit hartnäckiger Energie Teilung tes Raubes verlangt, um ten ihn ter Herr ,Direktor" vor zehn Jahren prellte, um damit sein bürgerliches Glück zu begründen. Der Genosse aus vergangenen Zeiten lässt sich mit iteelten Werten" absinten. Philipps hetzt ihn auf den Geldschrank seines Bankiers, dem er durchaus nicht grün ist, und nach wenigen Stun- ten erscheint ter tüchtige Fachmann, mit dem Perlenschmuck ter Frau Kommerzienrat und dem nötigen Kleingeld bewaffnet, wieder tn ter Phi- lippsschen Villa. 3n ter Krokodilletertafche des Direktors wird die Deute geborgen, bis ter 'lautete Huschke mit dem Abendschnellzug das 'liteite suchen wird. Durch eine Reihe komischster Situationen, nach den merkwürdigsten Irrsahrten tes ^Krokodils" werten die sHveven jungen um ein Haar festgesetzt, aber ter gesunde Mutter­witz des Herrn Huschke rettet die Lage. Der dürgermeisterliche Schwiegervater bes'mnt sich rechtzeitig aus die Tücken ter Gerechtigkeit, die ihn um den erstrebten Oberbürgermeisterposten in ter Residenz bringen könnte. Der Herr Kri- minallommissar würde nur ungern fein Techtel­mechtel mit ter FrauDirektor" ans Tageslicht gezogen sehen, und ter kleine Referendar ver­zichtet zu Gunsten ter Hand ter zweiten Bürger­meisters tocht er gern auf die Entlarvung tes in­teressanten Falles. Alles wird vertuscht, und als die übrigen Herrschaften ten neugebackenen Herrn Oberbürgermeister anfeiern, verschwintet Huschke befriedigt mit seinem fast schon verloren geglaubten Raube.

Für eine Satire ist die Sache zu harmlos dick aufgetvagen, aber Stoss für einen züntenten Schwank hat sie immerhin abgegeben, Grund ge­nug, , unter Oskar Feigels Spielleitung einen heiteren Abend pw excellence zu verbürgen. Richard Hell dorn schob zweifellos mit seinem allen Situationen gerecht werdeirten Huschke ten Vogel ab. Karl Dolck gab ten aus feiner bürgerlichen Ruhe unliebsam aufgeschrecktenDi­rektor" alias Ge^schrankknacker mit Geschick and Temperament. Deneinsichtigen" Schwieger­papa mimte Rudolf Goll mit gewohnter Sicher- s-eit. Else Koop und Earla Aa r ne g g waren ihm charmante Töchter^ Fred Marlih, ein aulangezogener, flotter Kriminalkommissar: P. P. Schmitz ein etwas ungelenker kle ner Referen­dar. Auch die übrigen Mitspielenten fügten sich dem Gesamtb ild gut ein. Das volle Haus zeig le sich für die amüsante Llnterhallung lebhaft

?ruppen lauten: Lebensmittel 104,1 (Vorwoche 03,5), davon die Gruppe Getreide und Kar­toffeln 63,4 (62,8), Industriestosfe 145,9 (145,2), davon die Gruppe Kohle und Eisen 137,3 (137,3), Inlandswaren 106,3 (106,1), Einfuhrwaren 178,2 (177,7).

Im Monatsdurchschnitt Februar ergibt ^ich ein Rückgang ter Grobhantels- indexzifser von 117,3 im Durchschnitt Januar um 0,9 Proz. auf 116,2. 3n dem gleichen Zeitraum sanken von den Hauptgruppen: Lebensmittel von 103 auf 100,8 oder um 2,1 Proz., während 3n- dustriestoffe von 144,1 aus 145 anz )gen. 3n= landswaren gingen zurück von 108,3 auf 104,1 oder um 3,9 Proz., wogegen Einfuhrwaren von 162,5 auf 176,3 oder um 8,5 Proz. anzosrn.

* Den Kreditverkehr mit der Reichsbank gesperrt. WTB. berichtet: Wegen Verfehlungen bei Devisengeschäften hat die Reichsbank einer Berliner Grobbank und Ihren Zweigniederlassungen tn ter Provinz den Kredit­verkehr mit ter Reichsbank bi3 auf weiteres ge­sperrt. Auch In diesem Falle sind die Vorkomm­nisse mit Eigenmächtigkeiten und Mißverständ­nissen von ^Angestellten ter beteiligten Dank zu entschuldigen versucht worden. Die Reichsbank muh sich aber wegen der außerordentlichen Be­deutung, die ten Devisengeschäften mit Rücksicht auf die Währungsfragen zur Zeil beizumessen ist, auf den Standpunkt stellen, daß es eine un­bedingte Pflicht der verantwortlichen Leiter ter Dank ist, für eine genügende Kontrolle ter mit der Abwicklung dieser Geschäfte betrauten Ange­stellten usw. za sorgen. 3n Berliner Dankt reisen verlautet, terVoss. Ztg." zufolge, daß es sich bei ter Reichsbank gegen eine Berliner Großbank um die Commerz- und Privatbank hantele.

* Verschlechterung der Lage im Siegerländer-Gebiet. Rach Mitteilung der ölegerlänter Eisensteinvereinigung hat sich die Lage im Februar gegenüber dem Vormonat noch weiter verschlechtert; die Preise blieben unver­ändert.

-Deutsche Gold- undSilber- scheideanstalt, Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, den Reingewinn für 1922/23 mit 20 155 294 Papiermillionen auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen und von einer Dividendenausschüttung für das abge­laufene Geschäftsjahr (1922 für 6 Monate 40 Prozent) abzusehen.

* Reue belgische Einfuhrver­bote. Die belgische Regierung hat, wie dem Konsekttonär" aus Brüssel berichtet wird, mit sofortiger Wirkung die Einfuhr von Anilin­farbstoffen aus allen Herkunftsländern und die Einfuhr von landwirtschaftlichen Maschinen, sowie Einzelteilen davon aus Deutschland ver­boten. (

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(3n Billionm Mark ausgedrückt. Duereos-Aires, London, Reuyork, Japan, Dl) te Janeiro für eine Einheit, Wien und Dudapest für 100 000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)______________

Kell)

72 8'

18,18

66,33

109,73

153,61

6,38

4,19

18,05 19,65 11,96

4,79 T',22 67,48

9,39 «JO

Brief

73,19

19,76

66,67

110,27 157,39

6,42 4,21

18,15

19,18 13,04

4,81 12,?6 57,74

2,41

52.13

T n"r, 5 März

BWotve ...... he Noten ........ Noten .......... bt Noten ßoaänbtftöt Noten........

Deutsth-Oesirrrelch, 1 100 Kronen Mmcrlfoniidic Nöle«.......

Lnslilchr Noten..........

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Unqarlich, Noten ....

Ticb'choslowakilche Not«. .... Nonvrutiche Noten ....... Nuntäniith« Noten. ...... LvanUche Not«. ........

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a. M., 5. MärF. Tendenz: älnregelmäßlg. Die Spekulation nahm in An­betracht der gestern erfolgten Glattstellung an der Berliner Dör e eine abwartende Haltung ein. Es lagen sonst keine neuen Grünte vor, die die heutige, vorwiegend schwächere Haltung hätten rechlferllgen können. Die Aufnahmelust für das an den Markt gelangte Angebot fehlte. Viele von ben ungebetenen Montan Aktien konnten nur zu behaupteten Kur,en untergebracht werden. Als mäßig erholt sind Deutsch-Luxemburger und Caro anzuführen. Danlaktim eröffne .en vorwiegend schwächer. Metallbank minus 1 Dill Ion. Am Markt der chnnlichen Werte sind Anilinaktien prcishaltond; s- lagen Rhenania etwas niedri­ger, Sch ideanstali behauptet. Aeinllch war die Situation bei ten Elettrizitätswerten, wo A E. G., Lahmeyer und Licht und Kraft etwas niedriger einsehtan. Don Masch'.nenwerten lagen Karls­ruher etwas fester. Daimler, Julius Svhel und Kleyer gaben etwas nach Krauß Lokomotiven angetet.n. Von sonstigen Werten sind PH. Holz» mann zu erwähnen, welche behauptet sind. Zell­stoff Waldhof nachgxb atb, auch Zuckerallien schwä­cher. Rordteutscher Lloyd verhältnismäßig gut erholt. Heimische Anleihen lagen ftUL 5proz. Rcichsanleihe 100 Milliarten. Bagdad II uno Zolltürken behauptet. Teckus-Bergbau lagen be­sonders schwach. Llnterwsser waren angeboten. 3m Freiverkehr war die Haltung nicht einheitlich zum Teil lagen Angebote vor. Man nannte Becker Stahl 10,225, Becker Kohle 10,5, Gvowag 0,375, Benz 5,25, Drown Doveri 2,225, Kraich- gauer 0,5, Reckar-Gummiwerke 0L6, Krügershall 11,125, Meyer Textil 0,925, Hansa Lloyd 2, Ra­statter Waggon 10, Ufa 9 5, Elektro älnterfranken 0,95, Untonbrennerei Kehl, schwach 0,925.

Berliner Börse.

Berlin, 5. März. (Wolff.) Die hochgradige Geschäftsstille blieb auch heute unverändert be­stehen. Auf keinem der Marktgebiete kam es zu Llmsähen von irgendwelcher Bedeutung. Da die Zwangsglattstellungen für neuerdings In Zah­lungsverlegen hell geratene zwei kleinere Börsen­firmen, die Bedeutung allerdings nicht hatten, und die man noch hofft halten zu können, traten erneut Kursrückgänge für eine ganze Anzahl von Pa­pieren von 1 bis 3 Billionen Prozent ein. Diesen standen von Anfang an Kurserholungen für eine Anzahl Montan» und 3ndustriewerte in ungefähr gleichem Ausmaße gegenüber, die teilweise auf Deckungen, teils auf die Feststellungen in den Mo­natsberichten ter preußischen Handelskammern zu­rückzuführen sind, wonach Hand.l und Gewerbe sich von ihrem Tiefstände Ente Dezember langsam zu erholen beginnen. Diese ülneinhei lichkeit der Kurs- blldung blieb auch wci erhin bestchen. Am Renten­markt traten Veränderungen von Bedeutung gleich­falls nicht ein, nur Kriegsanleihe gaben bis 5 Mil­liarden Prozent nach. Am Geldmarkt hat sich nichts von Bedeutung verändert, ebenso waren auch die Devisennotierungen nahezu unverändert bei fast gleichen Zuteilungen wie gestern festgesetzt.

Märkte.

Berliner Produktemnarkt.

Berlin, 5. März. (Wolff.) Am Getreide- markt bleibt die Haltung unverändert ruhig. Für Brotgetreide sind die Mühlen narr Käufer zu Pocisen, die merklich ten wenig nachzieb'.gen 3m- wndsforderimgm nachstehen. Die gestrigÄiPorfse- Meldungen von beabsichtigten rusftschen Ausfuhr­erschwerungen machten wenig Eindruck. 3mmev-

Dtvtdendenpaplere u. ausl. Anleihen In Billionen Proz. di« fest verzinsI.deutsck).Anl. in Millia den Prozent.

Datum:

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4. Mär,

5 März

Amtliche Notierung

Amtlich.» Noticruii

Wrlb

Brio-

156,61

157,39

168,61

167,39

Brst.-Nnkw.

14,96

15,04

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15,04

Cbrifrianin.

57,36

67,64

57,16

57,74

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66,37

66,63

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66,67

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109,72

110,23

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10,63

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London . .

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18,145

Nrnvork . .

4,19

4,21

4,19

4,21

P.iri» .. -

17,16

17 2 i

17,1 S

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72,62

73,13

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73,18

Spanien - Wien in D-»

52,47

62,73

61,87

52,13

Ceft.abgeft

6,39

6,4'

6,39

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Praa . . -

12,21

12,28

12,21

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Budapest. .

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7,-,2

6,48

6,52

Buen^AireS

1/45 ö,4'

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1,905

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Japan . -

3,83

1,695

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0,195

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0,505 6,52

Belgrad

6,68

5,72

5,41

Üiöaiion

14,43

14,54

13,9-

'4.04

hin zeigte sich cm ter Küste manches Zntsrest'S für amerikamschein Roggen. Das Mehlgeschäft verläuft andauernd schleppend. Gerste und Hafer, sowie Futtermittel tagen sehr ruhig. Don pol­nischer Gerste war Angebot im Markte. GS notier­ten für je 1000 Kilo: Weizen, märt 162 bis 167 (still), Roggen, märt 130 bis 137 (still), Brau­gerste 170 bis 185 (still), Futteroerste 150 bis 155 (still). Hafer, matt 112 vis 120 (fchwäch r), pomm. 112 bis 120 (schwächer), Raps 295 (still), Lein­saat 410 bis 415 (still): für je 100 Kilo: Weizen- mehl 24,50 bis 26,75 (ruhig), Roggenmehl 20,50 bis 23 (schwächer), WeiHenkleie 9,20 bis 9,30 (fest), Roggenkleie 7,10 bis 7,20 (stetig), Diktonw erbfen 27 bis 28, kleine Erbsen 17 bis 13,50, Futteverbfen 12 bis 13, Peluschken 11,75 bis 12.50, Ackerbohmm 13 bis 15, Wicken 14,50 bis 15,50, Lupinen 13 bis 14,50, Seratella 16 bis 16,50, neue 14 bis 15, Rapskuchen 11, Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschnitzel 8,20 bis 8,40.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. März. Es notierten pro 100 Kg.: Weizen, Wetterau 18,75 bis 19, Roggen 16,75 bis 17,, Sommergerste, für Drau- zwttke 21, bis 22, Hafer, Inland. 15,50 bis 16,, Weizenmehl, südd. Spezial 0 28, bis 28,75, Roggenmehl 24,50 bis 25,25, Weizen- und Roggenlleie 9, bis 9,75, Mais, Laplata 19,23 bis 19,75 Mark. Tendenz stetig.

(3n einem Teil Sei 21-jHaae wiederholt.)

Englands Lustrüstung.

London, 5. März. (WTB.) 3m Oberbau» brachte Lord Lvndonderry, ter etemaligc älnterstaatssekretär für Cuftfabrtice'en, einen An« trag ein, tn dem zum Ausdruck gebracht wird, daß Großbritannien eine Luftstt^eitmacht zum Hei­mat schu tz unterbaltcn muh, die genügend stark ist, um Luftangriffe ter stärksten Luftstreitmacht innerhalb tes Bereiches seiner Küste Witerstand leisten zu können. 2lls ter Krieg zu Ente ge­gangen sei, habe England die stärkste Lllftstreit- macht ter Welt besessen. Seit dem Kriege^ habe sie allmählich abgenommen, und heute könne London von der Lustaus in kürzester Zeit vernichtet werden. Der Herzog von Sutherland erklärte, ter Lufts ahrtmi n i ster T o rn p s o n habe in einem kürzlich veröffent­lichten Artikel Ausfälle gegenüber Frankreich ge­macht, die ausgesprochen feindselig und mili­taristisch zu sein schim>en. Tompson erklärte, die Entschließung, die tem Hause vorliege, fordere auf. einen Grundsatz zu bekräftigen, ter tatsächlich auf Geltendmachung eines Einmächte standards hinauslausen würde. Es werde nichts anderes vorgeschlagen als ein Rüstungswettlauf mit Frank­reich. Man betone die Schwäche Großbritanniens in der Luft, als ob die Qlrbeiterregierung dafür verantwortlich sei. Der Plan für den Hei« matschutz. der von ter Koalitionsregierung im Jahre 1922 begonnen wurde und von der letzte.1 konservativen Reg'erung ausgedehnt worden sei, werte in der bis he eigen Weise fortgesetzt werden. Der Antrag Lvndonderry wurde intesse.1 hierauf trotzdem angenommen.

Die belgische Kabinettskrise.

Brüssel, 5. Mär-. (Havas.) Der König hat den belgischen Sachverständigen tn Paris, Baron Goutant, empfangen. Dieser hat eS abgelehnt, die Reubildmrg tes Kabinetts zu üter- nehmcin. Die Sozialdemokraten haben er­klärt, der Könia würde seine verfassungsmäßigen Kompetenzen überschreiten, wenn er nicht zunächst ten Versuch mache, die Regierung mit derjenigen Mehrheit zu bilden, die bei ter Abst mmung vom 27. Februar zustandegekommen ist. Eine Wieter- aufft'ischung der alten Koalition und ter alten Regierung nach tem Mißerfolg tes Gesetzentwur­fes über ten Achtstundentag und ter Ablehimng des französisch-belgischen Wlrtscha.tZabcommens sei unzulässig Die Sozialiften rerlan^en für eine eventuelle Beteiligung an ter Koaliti-ons- regierung bis zu den Wahlen Etnstellung ter mili­tärischen D setzungspolitik, Kampf gezen die Teue­rung, freundschaftliche Regelung ter Repara­tionsfrage.

Das Duell der Parlamentarier.

Berlin, 5. März. (Priv>Tel.) Zu ter Duellforderung ter drei deutschvolkischen Reichs- tagsabgeordneten an ten Volks parteilichen Ab­geordneten Dr. Cremer erfährt dieBoss. Ztg." aus volksparteilichen Kreien, daß Dr. Cremer seine im Reichstag gemachte Bemerkung, die Deutschvölkifchen seien Hl>cheerräter, außerhalb des Reichstages tn ter Oefssntllchkeit wieder­holen werte, um damit ten drei Abgeordneten die Möglichkeit zu geben, sich durch eine De lei- digungsklage vor Gericht von ter Beschul­digung des Hochverrats zu reinigen. Dr. Cremer soll tem Kartellträger erklärt haben, er lehne die Annahme ter Forderung ab. Der Ghren- kotex käme für ihn nicht in Frage, da ec wetey einem militärischen noch einem stutentischen Ver­band angehore.

Die Mannheimer Brückensperre anfsiehoben.

M a n n h e i m, 5. Mär^. (WTB.) Mit Wir» fung von heute ab ist die nächtliche Rhernbrücken- sperre, die tn tem Verkehr zwischen den beiten Schwestcrstädten Mannleim und Ludwigshafen als auherortentlich drückend empfunden Worten war und die viele Monate andauerte, aufgehoben worden.

Kirchliche Nachrichten.

Isr. ReligionSgemeindr. Gotlesd. i. Gemeindeh. Lonystr. 4. Samstag, den 8. März. Dorabd. 6.00, morg. 9.00, abds. 6.25 u. 7.05. Isr. Religionö- gesellschast. Sabbatfeier den 8. Marz. Freitag abd. 5.50. Samstag vorm. 8.30, nachm. 3 30, Sabbatausg. 7.05. Wochengottesdienst: Morg. 7.00, abds. 5.30.

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