Stoen loggen an Der JXaXtnev 'BMe in der Jett vvm 15. bis 22. September mehr als 10 Prozent niedriger ist als dieser Mittelbetrag. Demgemäß werden die Iinsscherne über den Goldwert von 25 Pfund Roggen mit 2.88 ML, 125 Pfund Roggen mit 14,40 Ulf. und 250 Pfund Roggen mit 28,80 ML eingelost.
• Tie Hessische Eisenbahnaktien- Gesellschaft hielt ihre Gonevalvevfammlung ab. Die Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlust- vschnung über das abgelaufene Geschäftsjahr, über das ein Ergebnis m Zahlen nicht nachgewiesen war, wurde genehmigt. Die ausscheidenden Aussichtsratsmitglieder wurden wieder gewählt. und für Hugo Stinnes dec Generaldirektor Dr.-Ing. A Vogeler in Dortmund und für D. Emmer- ling Prof. Dr. Heidebrvek -Darmstadt gewählt.
* Die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft hielt unter dem stellvertretenden Vorsitzenden, Reichsfinanzminister Dr. Luther, ihre Generalversammlung ab. Die in Papiermark ausgestellte Bilanz wurde genehmigt und eine Satzungsänderung, die eine Vermehrung der Aufsichtsratsmitglieder ermöglicht, gutgehei- ßen. Für Hugo S t i n n e s wurde Generaldirektor Dr.-Ong. QL Dögeler - Dortmund gewählt.
* Die Goldbilanzen der Siemens- Rhein-Elbe-Schuckert-Lin ion. Wie aus westdeutschen Wirtschaftsheifen verlautet, geht man innerhalb des Konzerns mit dem Gedanken um, die per 1. Oktober 1924 aufzustellenden Gvld- bilanzen auf den 1. Of tobet 1923 zurückzuderlezen. Es wurde eine große Vereinfachung und Avbetts- ersparnis hierdurch erzielt werden, wenn auch andererseits gewichtige Gründe gegen die Dilan- zieruug per 1. Oktober 1923 vorliegen. Dieser Termin fällt in die größte Inflationszeit, seit der große Veränderungen bei den -Unternehmen der Interessengemeinschaft vor sich gegangen sind. Die Kapitalien der in der Rhein-Elbe-Union zu- 'sammengefasiten Unternehmungen sind mit Ausnahme des Bochumer Vereins und der Siemens & Halske A.-O. Friedenskapitalien.
* Die Sanierungsgrup pe bei Decker: Rheinische Draunkvhlengruppe. Hüter den Interessenten, die den bekannten Zwangs- Vergleich aus der Grundlage einer Befriedigung der nicht bevorrechteten Forderungen mit 3ä Prozent und im Zusammenhang damit die Sanierung des Unternehmens vornehmen werden, steht nach Erfahren der „Köln. Dolksztg." eine linksrbei- -nttche DraunLvhlengruppe unter hauptsächlicher Beteiligung des Werves Reurath bei Grevenbroich. Diese Gruppe hat auch die Absicht, die Mittel zu bewilligen, um das seit Monaten still- IIlegende Werk wieder in Betrieb zu setzen.
• Rhein.°Rassauische Berg we rks- und Hütten - A.-4I Wie verlautet, ist auch bei der Rheinisch-Rassauischen Bergwerks- und Hüt- ten-2L-G. mit einer Zusammenlegung des Grundkapitals zu rechnen. Das Kapital ist zwar äußer- lich unverwäsiert geblieben; die Betriebe und nn- mentlich der Bergbau sind ober durch den Krieg und die Rachtriegszett stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
* ,F. H. Hamrnersen QL-G., Osnabrück. Aus dem mit 1 240919 Dill. Mk. ausgewiesenen Reingewinn gelangt keine Dividende zur Ausschüttung. Er soll vielmehr zur Umstellung auf die GÄdinarkeröfsnurrgsbilanz per 1. Ianuar 1924 verwandt werden.
• * Ungünstige Lage der polnisch- vbersch lesischen Industrie. Die Lage der Industrie und des Handels in Pobttsch-Oberschlesien ist nach wie vor ungünstig. Einige Hochöfen haben zwar ihren Betrieb wieder aufgenom- nfert, doch ist die Zahl der Arbeitstags ziemlich allgemein noch sehr eingeschränkt. (Reue Destel- fimgen laufen bei den Werken nur ungenügend ein. Es zeigt sich, daß die Maschinenfabriken in Polnisch-Oberschlesisn infolge der höherer Löhne wtt den Fabriken in Posen nicht lonkurieren tonnen.
* Der französische Außenhandel in den ersten acht Monaten. 1 92 4. Die Oluhenhandelszahlen Frankreichs währe rd der ersten acht Monate des laufenden Iahres ke-
Seltfame Mitterwochen.
Roman von Arnold Fredericks.
10. Fortsetzung. lRachdruck verboten.)
„Gewiß, Sie sollen es selbst sehrn." Ec wies auf das Fenster. @raee erhob sich und sah hinaus. Man sah ein Fleckchen Garten, von Gebüsch umgeben. Weiter konnte sie nichts sehen, was ihr über den Ort irgendeinen Anhaltspunkt gegeben hätte. Auf dem spärlichen Gras im Garten sah ein Mädchen, ein kleines Mädchen, und spielte mit einem schwarzen Hund.
Sein dunkles Haar war mit einem Spitzen- Häubchen bedeckt. Seine Kleidung, sein ganzes Qlussehen war das eines Landkindes.
Grace wandte sich verwirrt vom Fenster weg. »Ich sehe nichts," sagte sie, „als ein kleines Mädchen."
„Das ist Stapletons Kind," sagte der Mann. .Hören Siel"
Sie setzte sich gespannt.
„Sagen Sie dem Vater des Knaben, er solle morgen abend um acht Uhr in seinem Auto zu Hause fvrtfahrsn. Er solle in einem Päckchen fünfhunderttausend Franken — hunderttausend Dollar — mitnehmen. Er darf in seinem Wagen ntemanb anderes als seinen Chauffeur bei sich haben. Er soll Paris durch das Versailler Tor verlassen und die Stcahe nach Versailles entlang mit zwölf Meilen stündlicher Geschwindigkeit fahren. Irgendwo auf der Straße wird von einem der vielen Autos, die ihm begegnen, ein blaues Licht aufblihen, wenn er sich ihm nähert. Dann soll er langsamer fahren, das Päckchen Banknoten in diesen Wagen werfen unb weiterfähven. Ent-
wegen sich eryedllch über Den Ziffern Der gleichen Zeit des Vorjahres. Sowohl die Einfuhr, als auch der Export des Landes erfuhren nicht unwesentliche Zunahmen. Die Gesamteinfuhr in der genannten Zeit hatte in Millionen Franken eine Wert von 26 044 575 (i. D. 19 916 935), die Ge- samtausfuhr einen solchen von 27 263 159 (i. V. 19 047 545). An der Spitze des Importes stehen von den einzelnen Ländern Großbritannien mit 3 217 480, Vereinigte Staaten mit 3 670 367 (plus 721 393), Belgien-Luxemburg 1 713 072, Deutschland 1 330 561, Argentinien und Brasilien. Die gleichen Staaten bävegen sich in der Hauptsache auch in der Aufnahme des Exportes Frankreichs an der Spitze, wobei allerdings die Schweiz und das Saargebiet mit erheblichen Summen ebenfalls zu nennen sind.
Börsenkurse.
Un Billionen Prozent
Frankfurt a. M
Berlin
Schluh Kurs
^Schluß», Abend» | börse
Schluß Kur»
Schluß. Mittagbörse
Datum:
L10.
| 2. 10.
1.10.
2. 10.
6% Deutsche ReichSanletde .
<7o Deutsche Reichsanleiye .
0,70)
0,6825
0,619
0,650
—
_
1
0 99
SV,*/« Deutsche ReichSanlcihe 3% Deutsche Reichüanleibe . Deutsche Sparpramienanleihe
1.1
1
1
0,96
1,60
1,575
0,85
1,46 0,54
4% Preußische KonsolS . . .
——
—
1,1
1 08
4% Hessen...........
3'/«% Hesse«..........
—
—
1.53
1.4
—
1,325
1,325
3?/o Hessen...........
_
_
1,33
1,38
Deutsche Dertb. Dollar-Anl.
—
_
4,2
4.2
dto- Doll-Schatz-Antretsng.')
—
—
83
86
<% Zolltürken.........
11,90
11,65
11,875
11,50
6% Goldmerikaner ......
—
-
45
—
Berliner Handelsgesellschaft.
Commerz- und Privat-Bank.
4,9
5,05
25
4,875
25,125
4,875
Darnist. und Nationaldauk .
—
—
9,50
9.4
Deutsche Bank.........
10,75
10,75
10,75
10,60
Deutsche PereinSbank ....
0,305
—
—
—»
DiLconto Commandtt ....
12,5
12,75
12,625
12,80
Metallbau!...........
—
—
—
—-
Mitteldeutsche Credtlbank. .
1,70
.—
1,7
1,70
Lcsterreichische Lreditaustalt.
0,325
0,325
0,3
0,3
Weltbank............
—
—
0,4
0,4
Bochumer Guß .......
——
—
51,?S
——
11,50
11,4
11,13
11,10 ’tt
Caro..............
—
12,6
12 66
Deutsch Luxemburg......
54,76
54
54.25
Gelsenkirchener Bergwerke. .
67
57,7-
• 7,25
57
Harpener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben....
84
15,75
87
15
84,25
15
83
14,5
Kaliwerk Weileregeln. ....
—
17
18,75
17,3
Laurahülte...........
—
—
6
6,10
Oberdedarf...... • • • .
—
—
11,5
11,73
Phönir Bergbau.......
Rlieimtabl...........
Riebeck Montan........
42
42
42,20 35,6
41,75
35,26
—
38,5
38
Tellus Bergbau........
—
—
Hamburg-Amerika Paket. . .
Norddeutscher Lloyd.....
29,75 6,4
29,75
5,45
29
5
29,625 5,3
Cheramische Werke Albin . .
—
—
—
—
Zementwerk Heidelberg . . .
15,25
15,25
—
—
Philipp Holzmann......
—
5,10
6.3
5,25
Anglo-Cout.-Guano .....
—
—
11,25
10,20
Badische Anilin........
18,90
—
18,90
18,25
Chemische Mayer Alaptn , .
—
—
——
Goldschmidt..........
13,50
—
13,75
13,3
Griesheimer Electron ....
16
16,13
15,75
15,85
Höchster Farbwerke......
15,76
15,50
15,65
15,30
Holzverkohlung . . .....
—
—
—
—
iliutgerswerke.........
—
—
17,25
17,13
Scheideanstalt.........
—
14,8
—
—
All«. Elektrizitäts-Gesellschaft
8,40
8.40
8,60
8,30
Bergmann...........
13
—
12,70
13,40
Mainkraftwerkr . .......
8,50
8,50
—
Schuckert.......... .
—
—
40,75
40,25
Siemens <t Halske......
47
47
47,5
46,50
Adlerw-rke Kleyer ......
—
—
2,30
2,3
Daimler Motoren. ......
—
—
3
3
Henligcnstaedt.........
—
—
9,5
9,5
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . .
_
—
M
—
1.4
—
M
13
Schuhfabrik Herz......
—
3 2
9,1
3,9
Sichel..............
3.90
3,85
4
Zellstoff Waldhof......
9,60
——
9,5
9,65
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
3,45
3,50
—
•) Vom Ruckzahlungswert.
Frankfurter Qlbenbbörfe.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 2. Ott. Tendenz ziem- ttch fest. — Die heutige Abendbörse nahm gleich ihrer Vorgängerin einen recht ruhigen Verlauf. Gegenüber den Schlußkursen smd nur geringe! Veränderungen zu verzeichnen mit Ausnahme von einigen Spezialwerten, die weiter im Kurse
hält das Päckchen die Summe von fünfhunderttausend Fvanken, so findet er sein Kind bei seiner Rückkehr zu Hause. Andernfalls und ebenso wenn diese Vorlchriften nicht buchstäblich genau befolgt werden, oder wenn irgendein Veifolgungsverfuch gemacht werden sollte, wird der Knabe nicht dort sein. Sie können ihm sagen, daß es eine zweite Gelegenheit nicht mehr gibt. ®rgreift ‘ er diese nicht, so mühte das Kind sterben."
Der Mann mit der Maske machte diese grauenhafte Qleuherung ganz kaltblütig.
Grace horchte, über die Grausamkeit seiner Worte bestürzt, auf und war gleichzeitig erstaunt über die geriebene Schlauheit des Planes. Die Urheber des Verbrechens zu fangen, schien auf diese Weise unmöglich. Ein rasch bewegliches Auto —' Znes von Hunderten. Ein blaues Licht blitzt für einen Augenblick auf, das Geld fliegt in den Wagen und er verschwindet in voller Fahrt in der Dunkelheit ohne Aussicht auf Entdeckung.
Sollte Stapleton andere Männer im Wagen hoben, sollte sein Wagen von einem zweiten mit bewaffneten Leuten gefolgt sein, so würden die Muber von ihrem Wagen aus das Zeichen nicht geben und alles siele ins Wasser. Cs wäre unausführbar, die Straße auf zwanzig Meilen Länge von Gendarmen besetzen zu lassen; ihre Anwesenheit würde nicht nur nichts nützen, dagegen die Räuber warnen und die Ausführung des Planes vereiteln.
Der heikelste Punkt in der Sache war, so schien es wenigstens Grace, die Auslieferung des Kindes, vorausgesetzt, daß die verlangte Zahlung erfolgen würde. Gerade wie das ausgeführt würde, ohne daß sich die Person, die das Kind
ar zogen. Das Geschäft hiÄt sich sowohl am Anleihemarkt als am Akti enma rkt in den engsten Grenzen. Am Montzanmartt haben Harpen er etwa 0,25 auf 87 Billionen Prozent angezogen. Auch Mamiesmann gingen von 42 auf 425/8 Prozent. Buderus gewannen 0,37 (mittags 11). Don oberschlesischen Werten gingen Caro von 13 auf 12% zurück. Kaliwerte schwächten sich Wetter ab, Westeregeln von 17 um 1, Aschersleben von 15 um 0,25. Am Martte der chemischen Werte wurden Höchster Farbwerke nut 15% Geld und Scheidsanstalt mit 16,8 notiert. Chemische Griesheim notierten unverändert 16%. Am Elektromarlt wurden AEG. mit 8,37 plus 0,27 notiert. La hm eher setzten ihre Steigerung fort, 14T H plus 0,5. Licht und Kraft notierten 7,87 Geld, Siemens & Halske 47. Der Bankaktienmarkt hatte ruhiges Geschäft bei wenig veränderten Kursen. Deutsche Dank 10% plus 0,3, Kommerzbank 5,05 plus 0,3, Diskonto-Komman- dit 12^/4 plus 0,1, Dresdner Dank 7% unverändert. Von Schiffahrlsattien gingen Hapag um 0,5 auf 29,75 höher. Rordd. Lloyd 5,75 plus 0,15. In Auto- und Marschinen-Aktien konnte sich kein Geschäft entwickeln. Auch Zellstosf-Attien lagen ruhig, Aschaffenburger plus 0,3. Von Dau- aktien wurden Heidelberger Zement um 0,25 auf 15,25 höher. Der Ginheitsmarkt hatte nur geringe Kursveränderungen aufzuweisen. Spinnerei Hammersen 17%, Dr: Paul Mayer 0,8, Iulius Sichel 3,85, Zucttraktien konnten sich werter leicht befestigen. Es notierten Frankenthaler 3,5 Heilbronn: 2,8. Offstein 3,4, Rheingau 3,2 Bill. Prozent. Am Anleihemarkt waren Kriegsanleihe leicht gebessert 682' ... plus 12 Milliarden. Z^proz. R-ichs- anleihe 1000 minus 25 Milliarden. Auch 3proz. Preußen schwächten sich um 25 Milliarden auf 1175 ab. 1924 K.-Schähe notierten 420, 1923 Preußische Schütze 300. Im Freiverkehr waren Umsätze nicht zu verzeichnen. Die Börse schloß wenig verändert, aber in fester Haltung.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mart außgebriitft. ®uenofrBfre$, London, Wen» Sorf, Jovan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und luöapen für 100000 Einheiten, alle» übrige für 100 Eiuheiän.»
Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.)
I.Oktbr.
2. Oktbr.
RLpart.
Amtliche Geld
Kotierung Brief
?lmtliche Geld
Zotierirn Brief
1.
2.
Amst-Rott
161,79
1k 2,61
162,09
163,01
voll
voll
Brss.-?InkM
20,31
20,51
20,30
20,40
voll
voll
Christjania. Kopenhagen
59,55
19,95
69,00
69.30
voll
voll
72,97
73,?3
72,97
73,38
voll
Stockholm . HclsingforS. iftalien . . .
111,37
111,93
111,37
111,93
voll
voll
10,49
18,37
10,55
18,47
X
voll voll
voll voll
London. . .
18,70
18,79
"Ä
18,795
voll
voll
Neu York . .
4,13
4,21
22*3’35
voll
voll
Paris. . . .
22,19
72,31
voll
voll
Schweiz . .
‘9,8 '
89,20
79,93
80,38
voll
voll
Spanien . . Wien in D.»
1-5.76
‘6,04
65.76
16,04
voll
voll
Oest. abgest.
5,915
12,51
6,935
5,915
6,935
voll
voll
Prag . . . .
12,57
12,495
12,555
voll
voll
Budapest. .
6,14
6,46
5,44
6,46
voll
Bueu.-AireS
1,495
1505
1/95
1,505
Bulgarien Japan . . .
Ä
Ä
Hr
s
voll voll
voll voll
Wo de Jan
Belgrad . .
VS
12.28
0,445 5,72
KS
voll voll
voll voll
Lissabon . .
12,22
12,22
■2,28
voll
voll
Banknoten
Berlin. 2. Oktbr.
Geld
Reva
tu
I Brief
Amerikanische Note» ..... Belgische Noten..... '
4,1 r
20 20
-8'°
X
Tn
Dänische Noten........
Englische Noten ...... Französische Noten ...... Holländische Noten...... Italienische Noten......
18,685
22,165
161,82
18,37
68,95
5,89
111,20
79,85
55,61
12,46
6,37
voll SD voll voll voll voll voll voll voll voll voll
22.285 162,64
18,47 59,25
5,91
111,76
60,25 55,89
12,52 5,33
Norwegische Noten......
Deutsch-Oestcrr, älOO Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten ..
Ungarische Noten......
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Berlin, 2. Oft. Die Börse stand heute im allgemeinen im Zeichen ruhigen Geschäftes.
zurückbrachte, der Gefahr aussetzte, konnte sie nicht begreifen. Rach kurzer Uetferfegimg siel ihr jedoch ein, daß ein Fremder verwendet werden könnte, der das Kind für einige Franken Heimbringen würde.
Sie wandte sich dem vor ihr stehenden Mann zu; ihre Gefühle entbehrten nicht einer gewissen Bewunderung.
„Wie kann Herr Stapleton Hüffen, ob Sie Ihren Teil der Bedingungen einhalten werden?“
Der Mann zuckte mit den Schultern. „Das muh er eben wagen. Glaubt er nicht, daß ihm das Kind ausgeliefert wird, nachdem er das Geld bezahlt hat, so tut er besser, fein Geld zu behalten. Aber tut er das Seine, so werde ich das Meine tun. Ich schwöre es beim Andenken meiner Mutter!"
Grace schauderte. Einen Eid dieser Art beim Andenken einer Mutter zu leisten!
„Run ja," sagte sie ruhig, „ich will Ihre Bedingungen Herrn Stapleton mitteilen."
„Gut! Sie bleiben natürlich hier, bis es dunkel ist, heute abend. Dann wird man Ihnen die Augen verbinden und Sie bis zu irgendeinem Punkte der Stadt führen. Don da aus können Sie dann bis zu Stapletons Haus gehen.“ Er stand aut und 'wandte sich zur Tür. „Versuchen Sie nicht, zu entfliehen! Es wäre nutzlos. Ieglicher Versuch der Polizei, einzuschreiten, würde zu nichts führen; dafür habe ich gesorgt. Etwas zu essen lasse ich Ihnen sofort bringen. Guten Tag!"
Rach Graces Schätzung mochte es um zehn lH)r herum sein, als sie mit verbundenen Augen ziemlich weit zu einem geschlossenen Kraftwagen geführt und wegg?fahren wurde. Sie konnte sich nicht denken, wo sie war. Der Wagen fuhr länger
Am Anleihemarkt macht sich das BÄ» streben der Spekulation bemerkbar, die Engagements abzubauen. Obwohl der Markt der inneren Anleihen äußerlich ein sehr lebhaftes Bild zeigt, waren die Umsätze verhältnismäßig gering. Auch am Aktienmarkt kam es im allgemeinen zu keinen größeren Abschlüssen. Hier torrften inner- politische Beweggründe hemmend auf die Unternehmungslust. Die Haltung des Akttenmarttes blieb jedoch vorwiegend fest im Hinblick auf den günstigen Stand der Verhandlungen Dr. Schachts und des Reichsministers Dr. Luther in London und auf die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Auflegung der Reparattonsanleihe. Auch die Aussichten der privaten Anleiheverhandlungen werden von Tag zu Tag günstiger beurteilt. Zu alledem lauten die Berichte aus der Industrie wieder etwas günstiger, insofern als sich eine leichte Belebung des Geschäftsganges in einzelnen Zweigen der Industrie erkennen laßt. Die Geld markt läge hat sich heute außerordentlich erleichtert; immerhin muh man für tägliches Geld nut einem Sah von % pro Mille rechnen. Geld ist jedoch seichter zu bekommen, als an den vorhergehenden 'Tagen. Im Devisenverkehr zeigt sich keinerlei wesentliche Veränderung.
Märkte.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 2. Oft. Es wurden notiert: Weizen 25,75 bis 26,50, ^Roggen, inländ. 25 bis 25,50, Sommergerste für Brauzwecke 26,50 bis 29,50, Hafer, inländ. 22,50 bis 23,50, Mais, gelb 20 bis 20,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 37 bis 38, Roggenmehl 35,25 bis 36, Weizenkleie 12,85 bis 13, Roggenkleie 12,60 bis 12,80, Tendenz: Fest.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".)
Frankfurt a. M., 2. Oft. Auftrieb: 30 Rinder; darunter 20 Ochsen, 3 Färsen und Kühr, 7 Fresser, 725 Kälber, 726 Schafe, 513 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkälber 70 bis 76, mittlere Mast- und beste Saugkälbrr 60 bis 69, geringere Mast- und gute Saugkälber 50 bis 58. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 46, geringere Masthämmel und Schafe 30 bis 39, mäßig genährte Hämmel und Schafe lMerzschafe) 22 bis 30. Schweine: vollfleischige von 80—100 Kilo 80 bis 84, unter 80 Kilo 65 bis 78, von 100—120 Kilo 83 bis 85, von 120—150 Kilo 80 bis 84, Fettfchweine über 150 Kilo 80 bis 84, unreine Sauen und geschnittene Eber 65 bis 75. Marktverlauf: Kleinvieh: bei lebhaftem Handel geräumt, bei Schweinen: hinterlieh bei langsamem Geschäft etwas tteberstand.
Berliner Produktenbörse
Berlin, 2. Oktober. Am Produktenmarkt herrschte weiter feste Tendenz, aber geringe Kauflust. Im innerdeutschen Geschäft stellt sich jetzt etwas Angebot aus Mecklenburg ein. Die Prei^ sollen aber nochmals hoher werden. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt 237 bis' 245, Rrggen, märf. 236 bis 244, Gerste, mark. 227 bis 252, neue 204 bis 216, Hafer, märf. 187 bis 195, Raps 360, Leinsaat 440 bis 450; für je 100 Kilo: Weizenmehl 34 bis 36,50, Roggenmehl 33 bis 36,50, Weizenkleie 14,75, Roggenkleie 13, Viktoriaerbsen 32 bis 36, kleine Erbsen 22 bis 26, Suttererbfen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbvhnen 20 bis 22, Wicker 17 bis 18, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serredella, alt 15 bis 17, Rapskuchen 15, Leinkuchen 25 bis 25,50, Trvckenschnitzel 12,80 bis 13, Torfmelasse 9 bis 9,20, Kartoffelflvckon 18,50.
Husten mit Auswurf müssen Sie schnellstens beseitigen. Wir ra en Ihnen, in der Apotheke 50 g echten Fagosot-Extrakt zu kaufen und durch Aufkochen mit % Psd. Zucker und x/< 1 Wasser eine preiswerte, prompt wirkende Hustenmedizln selbst herzu- 'tellen.__5362ss
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als eine Stunde. Einmal versuchte sie, die Binde von ihren Augen zu reißen, aber die Hand eines Begleiters legte sich auf ihren Arm und eine leise Stimme warnte sie, es nochmals zu tun.
Aach endloser Fahrt hielt der Wagen plötzlich; sie fühlte, wie der Mann neben ihr sich erhob und hörte den Wagenschlag öffnen. Augenblicklich riß sie die Binde weg. Der Mann war verschwunden. Sie ging auf den Gehweg und sah sich um. Sie stand in einer hell beleuchteten Straße, die ihr nicht ganz unbekannt vorkam.
Der Mann auf dem Führersitz schaute sie mit seltsamer Teilnahme an. Sie sah sein Gesicht deutlich im Licht der Straße. Es war der voll- bärtige Mann, den sie zwei Rächte vorher in Alphonse Valenttns Zimmer gesehen hatte, als er die Schachtel Zigaretten stahl.
Grace stand da, die Binde, die sie über den Augen getragen hatte, noch in der Hand. Plötzlich tauchte eine dunkle Gestalt an der Rückseite des Wagens auf und sprang lautlos aufs Pflaster ab, als das Auto losfuhr. V)r äleberraschung entfuhr ihr ein lauter Ausruf.
Der Mann, der auf sie zukam, lächelte grimmig. Es war Alphonse Valenttn.
Fünftes Kapitel.
Iohn Stapleton, der Millimär und Bankier, kam in Begleitung Richard Duvalls gleich nach Mittag in Paris an und fuhr sofort in sein Haus in der Avenue Kleber.
Rach ihrer Ankunft wartete Duvall länger» Zeit, während die trostlosen Eheleute miteinander nach oben gegangen waren. Endlich kamen sie in die Bibliothek herunter, und Duvall wurde Frau Stapleton vorgestellt.
(Fortsetzung folgt.)-
FABIAN,
-IMBADETT-
DIE HERBWÜRZIGE 6 PF -ZIGARETTE DES KEHHERS


