nm Lande beteilst
und Graf Brockdorff
Dr. von Siemens,
!zr Delv?rkchai
tobinafteucr 1 »-derbesteuecsat
r ie - § i v i s i o n,
Steine »
und
Stettin
« anteilmäßig ■
üze*
(Buchdruck verboten.)
6. Fortsetzung.
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Gießenct am 30. e
stück, an dem u. a. der Minister Dr. Stresemann Bantzau tellnahm^n.
luy offenbar streng an das riebereinkorumen, wonach über den Inhalt des Memorandums nichts in die Oeffentlichkeit dringen.darf. Die äußerst knappen Berichte der Pariser Morgenpresse lassen daraus schließen, daß keine Indiskretion begangen wurde. Em Teil der Presse behauptet allerdings, in der Lage ,>u sein, mit einigen ziemlich genauen Angaben über das dea.ltsche Memorandum aufwarten zu können, doch wird hierzu von deutscher amtlicher Seite fest- gestellt, daß diese Mittellungen falsch sind. Ebenso erfunden sind auch die Pariser Meldungen, nach denen der Inhalt des Memoran-- dums von der russischen Regierung unter Hinweis auf den Rapallovertrag beeinflußt worden wären.
Reichstag eingetreten.
Der Papst hat Monsign. Mathias Ehr fried zum Bischof von Würzburg narmt.
Die junge Frau wartete ein wenig und trat dann wieder in den Lichtkreis. Da bemwkte sie, daß sie eine der Zigaretten aus der Stachel noch in der Hand hielt. Sie legte sie rasch in ihr Täschchen, verließ mit plötzlichem Entsch'uß das Zimmer und ging die Treppe hinab. Sie hatte instinktiv das Gefühl, daß der Zi'aretten- dieb irgendetwas mit dem Raub Les St ple Väschen Kindes zu tun hatte. Sie tefchloß, ihm nachr.ug'hen und verschob die rintcrrevung mit Alphonse Balentin auf ein andermal.
Als sie zum Haus hinaustrai, sah sie den Mann einige fünfzig Schritt entfernt den Boulevard hinabgehen. Sie spazierte hinter ihm her und tat, als kümmere sie sich nicht im geringsten um das. was um sie her borgt ig: dabei beobachtete sie ihn jedoch scharf.
Er schirr es eilig zu haben und sah wnder rechts noch links. Grace folgte ihn '? nahe, als es möglich war, oh re von ihm bem? ck' zu werden. Es war ein langer Weg. Rach einer halben Stunde sah die Frau, daß sie in die Champs Cltzsöes cing.-bo.'en waren. Die S'inr hat.en sie lange vorher beim Pont Reuf überquert. Auf der glänze .d b L achteten Avenue gingen sie in der Richtung des Arc de Triomphe.
An der Ecke den.' Avenue K e er wandt- sich der Mann nnch links. Gr ce folgt e und fragte s.ch, wohin die Spur nun führen würde.
Zu ihrem Staunen verschwand der QIZann plötzlich durch ein Tor, das den Dienerschaf s ingang ün<ö stattlichen Gebäudes bildete, welches auf die Avenue hinausging.
Sie blickte auf.
Es war das Haus S apleri,..
Die Vergewaltigung des Saarvolkes.
Ein Tscheche vom Bölkerbuud zum Mitglied der Saarregicruug ernannt.
G e n f, 30. Sept. (WTB.) Der Döllerbuuds- rat ernannte heute zum Rachfolger des berftor- benen Mitglieds der Regierungskommission des Saargebietes. Espinosa de Los Monteros, den gegenwärtigen Richter im Obersten Gerichtshof in Saarlouis, Dr. Franz Dezenski (Tschechoslowakei). Er wird das Departement für Unterricht, Kultus und Justiz über- nehiuen. Die Ernennung von Dr. Vezenski wurde von B e n e s ch Persönlich vorgeschlagen und einstimmig vom Rat genehmigt. Dr. Bezeuski, der seit 1921 im Obersten Gerichtshof des Saarge- bietS tätig ist, war früher im Obersten tschechoslowakischen Derwaltungsgerlcht in Prag tätig und Ministerialrat im Justizministerium.
Die Moffurfrage vor dem Völkerbund.
Genf, 30. Sept. (WTB.) Der Völker- bundsrat beschloß, daß für die Lösung der Grenzfrage zwischen der Türkei und dem Irak eine dreigliedrige Kommission gebildet werden soll, die dem Rat alle für feine Entscheidung notwendigen Anregungen und Mitteilungen zu unterbreiten und an Ort und Stelle Untersuchungen vorzunehmen hat, wobei sie von dem Beirat der beiden Regierungen unterstützt wird. Die Mitglieder der Kommission werden von dem Präsidenten des Rats, Hymans, und von dem Berichterstatter B r a n t i n g ernannt. Der englische und türkische Delegierte erklärten sich mit dem Beschluß einverstanden.
Kleine politische Nachrichten.
um dann über holländisches Gebiet und über die Südküfte von Irland Den Ozean zu erreichen. Die große Zeppelinhalle in Friedrichshafen muß voraussichtlich noch im diesem Jahre abgebrochen IrzrrDen. Wenige Tage nach der Abfahrt des Schiffes wird die interalliierte Kontrollkommission in Friedrichshafen eiirtrefsen, um den Abbruch der Halle zu überwachen. Die kleine Halle hingegen wird bestehen bleiben. Man wird im Frühjahr mit dem Bau kleinerer Luftschiffe bis zu 30 00C Kubikmeter Gasinhalt, wie dies der Frieden 2^ vertrag zuläßt, beginnen.
Rach Meldungen aus Washington sind die drei Kreuzer „Milwaukee", „Detroit" nri? „P otvka" auf Befehl des Marined-Lpariemenri in See gestochen, um sich längs der Marso> route aufzustellen, die der Zeppelin während seines transatlantischen Fluges verfolgen wird Der Z. R. 111 wird auf dem Ankerplatz der „She- nandoah" in Lakehurst im Freien sestgemacht werden. „Shenandoah" wird kürz vor den: Eintreffen von Z. R. III einen zweiten Amerika f l u g antreten, um seine 5>rffe für di: Unterbringung des neuen Luftschiffes frei ,;ii machen. Z. R. UI wird sofort nach seinem Ein treffen entleert, und nach der Rückkehr des „Shenandoah" von seinem Ainerila- flug mit bem explosivussicheren Hriiumgas dieses Luftschiffes gefüllt werden: Da
für beid'r Luftschisfe nicht genügend Heliumgas vorhanden ist, wird „Shenandoah" den Winter über nicht benutzt werden, während Z. R. Hi dauernd zu Probeflügen Verwendung finden soll. Die Behörden beabsichtigen, den Zepelin eine Reihe von Schauflügen angesichts des ungeheuren Interesses des Publikums für den Luftkreuzer in Amerika machen zu lassen. Das Marine-Departement hofft, daß die „Shenandoah" oder der Z. R. lil nächstes Jahr einen Flug nach d c m Rordpol unternehmen werde. ®er Zeppelin würde, falls die Expedition zustande kommt, als Mutterschiff für 12 bis 15 Flugzeuge verUxmdt teerten.
Frar-kfurter Hiftorikertar;.
Frankfurt a. M., 30. Sept. (WB.) D-ri 14. Versammlung deutscher Historiker und die mit ihr verbundene Tagung des Verbandes deutscher Geschichtslehrer ward? mit einem Empfange durch den Magistrat im Kaisersaal des Römer eröffnet. Im Auftrage der Stad oegrüßte Stadtrat Pros. Dr. Ziehen die Teilnehmer, während Staatssekretär Becker die Grüße des Preußischen Kultusministeriums überbrachte. Der Präsident der Tagung, Prof. K ü n z e l - Frankfurt a. M., hob in seiner warmherzigen Ansprache hervor, daß über der ganzen Veranstaltung das Beken-ntnis zur Gemeinschaft des deutschen Volkes auch über die politischen Grenzen hinaus liege. Auch Regierungspräsident H a e n i s ch - Wiesbaden betonte, daß die Tagung nicht nur eine hohe wissenschaftliche, sondern auch eine im höchsten Sinne des Wortes nationale Bedeutung habe. In allen Ansprachen kam zum Ausdruck, daß die Geschichtswissenschaft jetzt vor altem die Ausgabe habe, in der Kriegsschuldfrage der Wahrheit zum Si^ge zu verhelfen.
Bilderdieostahl in Düsseldorf.
In der Städtischen Kun st Halle ist ein großer Diebstahl ausgeführt worden. Diebe haben acht der wertvollsten Bilder aus den Rahmen herausgeschnitten. Gestohlen wurden: A. D ö ck l i u s „Brustbild der Kleopatra", Moritz von Schwinds „Käthchen von Heilbronn". Max Liebermanns „Kartoffelernte", fotoie Bilder von Knaus, D a u t i e r, Has en clever, Buchholz und Mare <rs. Zur Ergreifung der Diebe bzw. für die Wiederh?rbeische.ffung der Gemälde hat die Düsseldorfer Polizri eine Belohnung von 20 000 Mt. ausg-setzl.
Straßenraub in Köln.
Einem Kassenboten wurde auf dem Heu markt eine Tasche mit 2000 Ml. durch Unbekannte entrissen. Bei der Verfolgung der Räubm wurde ein Wachtmeister durch einen Schuß in die Hüfte verletzt: ein hinzulommender Beamter gab zwei Schüsse auf die fliehenden Räuber ab; einer derselben wurde in den Kopf getroffen und getötet.
Das dritte, was Graces Auf merks wnkrit in Anspruch nahm, war eine off>ne und fast volle Zigaxettenschachtel'. Es wäre.' kleine Zigarüten mit' Goldrand, wie sie gew h l;d) von Damen geraucht werden, und eben das fiel ihr auf. Sie fand es sonderbar, daß ein Mann solche Zigar- retten rauchen sollte.
Sie besah die Schachtel genauer und bemerfte, daß sie ameril. mischen -Ursprungs war.
Müßig rahm !i' ■ in? der Zi aretten heraus und hielt rle in der Hand. Sir las d e auf b.e Pechierh 'ls<? g druckte Marie uni) wol te si: eb n, in die Eä^rchlel zurückügen, als s'.e vor dem Fenster - in ord '.bares raschelndes Geräu ch hrike. Es war, wie to.:n ? j manck m der Haus- mauer t^aufil ti.r.r würde Instinktiv tr st sie zurück, hinter einen der Alkoven-Vrrh i ge und lauschte ge pannt.
Das Rascheln und Krrtzen lauerte faam eine Weile, als (St(Ke, die zwilchen den Vorhängen hervorspähte, an einem der Fenster ein Ge icht oustauchen (ch Es war ein icharigeschintte es Gesicht mit struppigem Bart, duill l und mit schlimmem Blick Die scharf m Augen des Menm.s suchten sorgfältig das virnmc ab dann begann er. offe bar befriedigt, daß le ei Bew f>re niht anw k' ü wrr, ger u chws ren Seit]teer hmen zu erklimmen.
Es ging nicht leicht. (Sinke Mi 'u en verstrichen, eh^ d r Mann I.vch genug gerietrirt war, um in d rs Zimmer springen M können Dann trat er ohne 3ög r i um Tiche, überschau e ihn, nahm die Ziga,ettenschach1>ek, steckte sie in die Tasche unb verschwa^», vH r cetwas anderes auch n>-' eines Bl ckes zu würdigen, zur Tür hinaus und verlieh das Haus durch den Flur
Das Genfer MilitärkontroAfystem. Der Ausschluß der besiegten Staaten.
Berlin, 30. Sept. (Sri.) Wenn der offizielle Text des Genfer Protokolls über Abrüstung und Militärtontrolle auch noch nicht vorliegt, so hegt man in hiesigen amtlichen Kreisen doch schwere Bedenken gegen die bisher bekannt gewordenen Einzelheiten. Diese Bedenken gelten sowohl dem objektiven Teil der Abmachungen clls auch der bedroh t e n Gleichberechtigung der Völker. Das Ideal der Völkerbundskontrolle wäre, daß sie nicht durch
Seltsame Mttemochen
Roman von Arnold Fredericks.
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Schweidnitz, Stettin und Sterne- münde. ferner Be fest i g ung s we r ke in Geestemünde und Cuxhaven, verschiedene
Verpslegungs-, Bekttidungs und Zollämter und die Polizei e.mger Länder, sowie Fabriken besichtigt worden. Die Te'ute lind reibungslos Der laufen. Halbamtlich wird ferner mitge teilt, daß alle Abrüstugs,ragen, so-w it sie sich auf die deutsche Mari ne beziehen, erledigt sind und die Interalliierte Marinekvntroll- komMission laut Beschluß der Büschafter- kvnferenz am 30. September aufgelöst wird.
Die Pariser Presse und das deutsche Memarandum.
Paris, 30. Sept. (T ri.) Französische, englische und amerikanische Preisevertreter, die sich gestern in großer Zahl im M i n i ft e r i u m des Aeußern mit der Bitte um Auskünfte über das deutsche Memorandum einge- funden hatten, mußten unverrichteter Dinge wieder abziehcn Aul französischer Seite hält man
einige Truppente le in
An Stelle des Abg. der sein Mandat niedergelsgt hat, ist der Malermeister Paul Koen ko in Berlin (Dem.) in den
Der Reichspräsident gab zu Ehren des in den nächsten Tagen in seine Heimat zurückkehrenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Mexiko, General Calles, ein Früh- Reichskinzler, Reichs-
Aus aller Welt.
DieAmerikaf ahrt desI.R. HL <Ki« nochmaliges Uebersliefleu Gretzeus sehr wahrscherr,lickt.
Wie das „B. T." aus Friedrichshafen meldeß sind dfe Vorbereitungen für die rieber- fahrt des Z. R. III nach den Vereinigten Staaten in vollem Gange. Zu Beginn D?r kommenden Woche wird das Schiff zur stleberfahrt bereit steh n. Die Besatzung wird aus 28 Personen besteh'n. An Passagieren werden lediglich drei Mitglieder der amerikanischen Prüfungskommission und der künftige amerikanische Kapitän des Luftschiffes Steel, mitfahren. Welch: Fahrtroute d^s Luftsch fi in- schlagen wird, steht noch nicht fest. Jchenfalls wird das Schiff das besetzte Gebiet, Rordsrachreich und Belgien nicht überfliegen. Die französische Regierung machte die Erlaubnis zu n stieb.rslicgen des besetzten französischen Gebietes von der Bedingung abhängig, daß ein Vertreter des französischen Kriegsminist^riums ander Fahrt t e i l n i m m t. Diese For 'e.ung wurde von der Luftschifsührung a b g 2 l e h n t. Es ist wahrscheinlich, daß Z.R. Ill zunäM bis Hannover denselben Weg einschlagen wird wie auf der Deutschlandfahrt,
Oesterreich und stlngarn, teilzunehmen. Die hauptsächlichsten Dedcmken sind aber die gegen eine Verewigung der Militärkontrolle. Sie werden hervorgerufen durch die ‘Seftimmung, daß das Mandat des Präsidenten des Jnvestt- gationskomitees beliebig verlängert werden kann unb daß nach Kapitel 5 die Einsetzung von Dauerbewachungsorganen in ent= militarisierten Zonen vorgesehen ist. Es läge allerdings die Möglichkeit vor, daß diese Besttmmungen durch den Einfluß, den Deutschland ausKuüben in der Lage ist, wenn es Mitglied des Dölkerbundsrates wird, gemildert werden könnten.
Die Arbeiten
der MilitärbontroAkommission.
Berlin, 30. Sept. (Telun.) Wiihvend der vergangenen Woche find von der interalllierten Mil täriöntrolllImmission das Reichswehrministerium, die Stäbe der Wehrkreiskommandos 1, 2 und 3, der 3. Kavalle-
die Sieger st aalen, sondern du r ch Reu- träte ausgeübt würde. Wenigstmrs, müßte sich die Militärkontrollkommission so zu- sammensetzeitz daß die Reut raten auf ihre Beschlüsse entscheidenden Einfluß haben. Die besiegten Staaten sind von einer Teilnahme völlig ausgeschl0ssen. Wenn es auch ein unmögliches Verlangen wäre, daß Deutschland sich an der Militärkontrolle im eige- "igt, so stünde ihm als evtl. Mitglied des Völkerbundes und des Völkerbundsrates doch unbedingt das Recht zu, an der Kontrolle in den anderen Staaten, beispielsweise
Schweres Explosionsunglück. lfcWll fi
In Heripannsburg bei Celle, explodierte üvatlichen 6onb' auf dem Hofe eines Landhauses der Kessel “ -- - - einer Dreschmaschine: drei in der Rähe
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Im Monat unb Landessteu« 5. Oftobe September (Lim 10. Oktobl sohlende unb fm 1'92.21, d.h.f.- erj) vicrtWhck
mit hervorragenden Perfdmrchreiten Der Firranz- Welt führte, geht hervor, daß an dem Erfolg des Sachverständigenplanes kein Zweifel besteht. Der Präsident der Bereinigung, Walter Head, erEtärte, er erwarte eine Verbesserung der allgemeinen Ge- fchäftslage und einen Aufschwung der Landwirtschaft, hauptsächlich durch die Wiederherstellung der politischen und wirtschaftlichen Ordnuirg in Europa. Der Präsident der Rational City-Dank in Reuyork sagte: „Amerika hat zur Genüge Kapital aufgespeichert, iun große einheimische stlnternehmungen zu finanzieren und auch dem Ausland Anleihen zu gewähren. Das Dawesgutach'en verspricht einen Wiederaufschwung der Industrie und eine allgemeine Wiederaufnahme der sozialen und .industriellen Tätigkeit, die durch den Weltkrieg unterbrochen wurde."
Die Bank für deutsche Industrieobligationen.
Die Gründungsversammlnng.
Berlin, 30. Sept. (WTB.) Zur weiteren Durchführung des Dawesplanes sand heute im Reichswirtschaftsministerium ixe Gründung der im Jndnsttiebelastungsgesetz vom 30. Argust 1924 vorgesehenen Bank für deutsche Jndustrieobliga- rionen statt, die die in dem Sachverständigengutachten vorgesehene Belastung der deutschen Wirtschaft mit 5 Milliarden Obligationen durchzuführen hat. Zum Zweck Der Gründung hat sich ein Konsortium aas einer Reihe führender Industriellen und Dank- sinnen gebildet.
Zu Mitgliedern des Auffichtsrats, öer einschließlich des Präsidenten aus 15 Mitgliedern bestehen soll, hat gemäß der ihr übertragenen Vollmacht die Regierung die folgende^ Herten bestellt: Staatssekretär des Reichswirtschaftsministeriums Dr. Trendelenburg, Wt- nisterialdirettor im preußischen Mnnstenum für Handel ynd Gewerbe Bail, den Dirigenten im Reichsfinanzministenum Munstenalrat Dr. Dorn, Vrasidirlmitglied des Rerchsverbandes der deutschen Industrie Geh. Rat Dr. Bücher, Prof. Dr. Flechtheim, Rechtsanwalt Clemens Lammers, Baickier Dr. Paul v. Schwabach.
Don den ausländischen Mitgliedern des Aufsichtsrats
hat bisher die Rep arati0nsk0 m m issi ) n mir drei Mitglieder ernannt, während di« .satzungsgemäß von den ausländischen ‘TRitglieitern des Generalrats der Reichsbank zu benennenden vier Mitglieder noch ausstehen. Bei der Auswahl der von der deutschen Regierung zu ernennenden Mitgliedern ist die Regierung von der Erwägung Mtsgegangen, daß es angesichts der Schwierigkeiten, die die Durchführung der Jn- dustriebelastung noch mit sich bringen wird, nützlich und der Sache förderlich sein wird, Herren in den Auffichtsrat zu entsenden, die von Anfang an in intensivster' Weise an den Vorarbeiten und an der Gestaltung der Jndustriebelastung mit- gearbeitet haben. Sie beabsichtigt aber weiterhin, um mit allen Kreisen der belasteten Wirtschaft engste Fühlung zu halten, beim Reichswirtschaftsministerium einen Beirat zu bilden, mit dem laufend die wichtigen Angelegenheiten besprochen und beraten werden können. Gemäß der ihr übertragenen Befugnis hat die ^Regierung fernerhin zu
Vorstandsmitgliedern
^die Herren Dr. W. D 0 e h k e s und Dr. R a m - ffjorft bestellt. Dr. Bvehkes ist z. Z. Generaldirektor der zum Rabethgekonzern gehörigen Deutschen Kredit- und Handelsgesellschaft A. G. und ist durch seine langjährige Tätigkeit im Auslande mit den Fragen der internationalen Finanz des Schulden- und Anleihewesens auf das genaueste vertraut. An der Gründungsverhandlung nahm auch der von der Reparationskommission zum Treuhänder für die Industrieobligationen bestellte Herr B. Äogarra teil, der italienischer Staatsangehöriger ist, sowie Herr Robinson als Vertreter des Reparationsagentem
Personalsragen bei der Reichsbahn.
Der Personalabbau. — Eine Personal- vcrordnnnq.
(Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 1. Okt. (Drahtmeldung,) Die De- «mtenerganifatiDnen der Reichsbahn hatten die Reichsrcgierung um Auskunft ersucht, wie sich nach' tev Äeb-rleitung der Reichsbahn an die neue Gesellschaft der weitere Personalabbau gestalten würde. Insbesondere war darauf hinge- wiesen werden, daß noch eine graße Menge Unerledigter Beschwerden undPeti- 1 i 0 n e n solcher Beamten vorliegen, die zu rin -
recht ab gebaut zu lern glaubten. Bon Der Regierung ist nunmehr eine Auskunft erteilt worden, die besagt, daß der Personalabbau mit sehr geringen Ausnahmen bei der Reichsbahn für beendet angesehen werden kann. Die Beschwerden bereits abgebauter Beamten werden nicht von dem neuen Derwaltungsrat erledigt werden, vielmehr werden sie vom Ministermm und von dem betreffenden Ausschuß des Reichstages resp. dem zuständigen Schiedsgericht genau in derselben Weise behandelt werden wie die Beschwerden aller übrigen Beamten. Es würde also auch hier, falls begründeten Beschwerden stattgegeben wird, die W i e d e r e in st e l l un g der betreffenden Beamten in derselben Weise gesichert fern wie dies bei allen Beamtenkate- gorien der Fall ist.
In Der Oeffentlichkeit bestehen noch vielfach rinklarheiten über die Stellung, die die neue Reichsbahngesellschaft ihren Beamten, Angestellten und Arbeitern einräumt. Die vom Reichstag verabschiedeten Entwürfe eines Reichsbahn gesehes und eines Reichsbahnpersonalgesetzes regeln den grundsätzlichen Teil des sehr umfangreichen und komplizierten Fragenkornplexes. Wie die Telegraphen- rinion erfährt, liegt nunmehr auch der Entwurf einer Perso Notverordnung im Wortlaut vor, der die künftigen Verhältnisse des Eisenbahnpersonals im einzelnen regelt. Der Entwurf trieb voraussichtlich alsbald Den Verwaltungsrat der Reichsbahn beschäftigen.
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Sie Frau zuckle die Ach eln. „Wir Si: wünschen, Fräulein; bitte, kommen Sie mit!*
Sie führte Grace eine Treppe hinauf und bezeichn.t? ihr Die hinterste Tür des Flurs.
„Hier ist Herrn Valentins Zimmer!" Mit diese.: Cortes ging sie w e er weg rf e^bar un= befümm r.', b Grace rintrat cb.-r nicht.
Letztere drückte auf die Klinke und machte die Tür sachte auf D.m Raum war tu tri. ab.r das tur;'- las hintere, risenstehen.de F n L r bzreinfatknb2 Licht ließ die Gegenstände noch schwaci: sichtt.rr rschrinen. Aus ixm Tisch sta d eine Lamp?. Rach einigem Suchen fand sie ein Sireich hri' und zündete sie an.
?<is Lick' der Lampe belcuch'ete ein ziem- llch girier » immer mit tki iem A 've h nlcn. in dem V.a.6 Bett stand. Der Alkoven w durch Vorhänge r:rn Haupt aum ce r.-nnt. Gcr.ce te - [or nicht viel Zeit, ihr? rimgtz.nng zu musterm Ein Bild aus icm Tiich erregte iofori ih ? Auf- ntert;tim!eit nich: daiturch, D ß s vm mb da - stellt, b.-i sie rannte, sondern to?il cue über Der R.ü 'eite von weiblicher Hand ge chr.eien sta d Mary Lanahan.
Staum lalle sie Da5 Bild besehen als ihr 6tori a:-D re -gcritänb? aufsielen Der ein’ wo: ein Bsat. P..vier mit einigen mit Ble stift ge= tor(ebenen Worten: .Ich habe Verdacht auf Francois, rieberwache ihn!" Die Rvtiz war nicht unterzeichnet
Viertes Kapitel.
Am Tage nach ihrer Ankunft in Paris machte sich Grace Duvall Daran, zwei Dinge zu erkunden: erstens die Rolle di? Al han ? Tale.i» tin bei dein Kinds raub gespielt hatte, und ztvei- tens, wer der Mann war, der' tu Zigaretten aus Valentins Zimmer gestohlen batte uno dann zum Hause in Der Avenue Kleber ging.
Letzteres schien auf de 1 ersten Blick ziemlich einfach^ aber siernahm an, daß sich niemand oh e triftigen Grund eines Hau-einbruchs schuldig machen würde, um etwas von so geringe.11 Wert zu stehlen.
Sie besprach sich kurz mit Lefevrr, bevor sie das Haus verließ, und er chlte ihm ihr? Erlebnisse v?m r?rgangenen Abend. Der Präfekt schien sehr gescannt.
„Würden Sie den Mann, der die Zigaretten ntitnahm. erkennen?" fragte er.
„Mit Leichtigkeit. Ick: sah fein Gesicht sehr deutlich."
„Tann grien Sie ins Stapletons S) -ui> und lassen sich alle Diener vorsühren. Vielleicht finden Sie Den Dieb darunter."
„Dies wollte ich h?ute vormittag tun."
Der Präsctt lad) [te. „Ich weit; nicht wohin Ihre Rachforschungen führen werden, abc • sic scheinen mir viel zu versprechen. Ich habe ein Du end Leute mit Der wache betrau’, -ri r sie haben nicht 6en geringsten Fortschritt gemacht. Allerdings trachten wir. daö Kind zu finden. Sie suchen die ganze Stadt mit der größten Sorgfalt ab. Wir Denfen, wenn wir erst den vermißten Kimben haben, so finden wir auch die Entführer."
(Fortsetzung folgt.)
stehende Kinder wurden getötet, ein viertes wurde schwerverletzt und liegt in hoffnungslosem Zustande im Cellcr Krankenhause. Zwei weitere Kinder kamen mit leichteren Verletzungen davon. __________
Wettervoraussage.
Wolkig, zicmllch kühl, Winde allmähltch auf westliche Richtung dreh nd, einzelne Regelfälle.
Die eingetret :ne Trstibang des Wetters wird nur von t<r>er Dauer fein Das Störung-gebiet, unter dessen Einfluß unser Beckrt' vor der Hand steht, zeigt eine langgestreckte Form und wird uns bald seine Rückseite bringen.


