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ntxij vor dem Winter Gelegenheit zu herrlichen Rückwanderungen, und die WinterKeit toird so

(Verlag Hugo Steinitz, Berlin W. 35. Pr

spai-sarne, erfahrene Hausfrau

spricht aus den Vorschriften.

20.

erscheint wieder

s-;" ARzium ^1. m. 2Neuen, u.

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es besonders tvectvvll er- die klare, leichtverständliche Berücksitz'.üjung der vielen im Haushalt oft unbeachtet

neu zu belegen, die feite von der Burg fen; man ist dazu bttag, der sich nicht men tplä t t chen

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nicht also lang empfunden, als werrn bereits der Oktober winterliche Kälte bringt.

bleiben. Eine

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Kaiserstrabe ist aus der Ost- bis zur Haagstrahe aufgeris- überaegangen. den Asphalt- gut bewährt hat, durch Ze- zu ersetzen. In den schmä-

45. Preiyelveeren Pfv. 80 Zwetftven PW 812, Mirabellen Pfd 15, Suppenhühner Pfd 80, Gänse Pfd 100, Busse Pfd 4050 Pf

Bornotizen. *

Tageslalender für Mittwoch. D. H. D. Mitgliederversammlung, 8V2 Uhr im Kauft» Dereinshaus. Kam.-Vereinig ehem. Leibgavd.: Monalsversammlung 83/4 ilhr. Lichtspielhaus Bahntwf strafteDie Hermanns­schlacht". Hessische Dllderbühne:MädchenloS". Astvria-Lichtspiele:Verrat".

Südwe ft deutscher Radivklub. Man schreibt uns' 5*ic Mitgliederversammlung, die morgen adrnd im physikalischen Institut statl- sindet, ist wegen ihrer Tagesordnung für alle Mitglieder änderst wichtig- Es wird u. a. die Einrichtung des Verernslabovatorjunrs, eines eige­nen Dersuchssenders u!w. besprochen werden. Aa- becdem ist Gelegenheit, einen Teil der Oper Carmen durch den Lautsprecher anKahören. (Liehe Anzeige.) .

Mark.) Aund das Buch. Was scheinen läftt, ist Sprache und die kleinen Dinge, die

Büchertisch.

* D i e Kunst, Monatshefte für freie und angewandte Kunst. Vierteljährlich 6 Ml. Verlag F. Bruckmann A.--G., München. Als verbreitetste, deutsche Kunslzeitschrifl hatKunst" währcnd fünfunzwanzig Jahren weit über das deutsche Sprachgebiet hinaus internationale Bedeutung ge­wonnen und so in hervorragender Weise für die Anerkennung und Kenntnis deutscher Kunst unb deutschen Kunstgewerbes im Au^l.ind gewirkt. Was in diesen Jahren die zeitgenössische bildende Kunst auf all ihren verschiedenen Gebieten, wie Malerei, Plastik, Graphik, WohnungSiunst, Qlidji» tektur, Kunstgewerbe aller Art an Schicksal ;i und Wandlungen erfahren hat, ist in den fünfund­zwanzig Jahrgängen derKunst" wie in < in sich vor unseren Augen abrollenden tösll.chen Spiegelbild aufgefangen und für alle Zeiten feft- gehalten. Aber nicht nur das, was sie uns damit gab, sondern auch durch die unübertreffliche Form» in der sie es bot, ist diese Zeitschrift zu einem Dokument deutscher Kultur und deutschen tt.inst- fleihes von grösster Eindringlich! eit und K-.ftt geworden. Fülle und Glanz dos Bilderteils, universale Orientierung über den Gri.mlltoniplex der bildenden Künste, völlige Freiheit von ein­seitigen Tendenzen und allem Snobismus, Ernst und Gediegenheit der textlichen Erbietungen machen aus derKunst" einen künstlerischen Hausfreund, den kein Gebildeter und keine ge­bildete Familie missen sollten. Die prächtige Zeit­schrift sei allen unjeren Lesern als ein vorzüg­licher Bilderschah zeitgenössischer Kunst aufs beste empfohlen.

Das g roste Buch der Einmache­kunst. Gründliche Anleitung zum Einlegen von Früchten, Gemüsen usw. Herstellen von Gelees Kompotts, Marmeladen, Fruch.saft usw. Anhang. Rezepte für Krankenkost. Don Gerda Gärtner.

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Bekanntmachung.

Detr.: Landzuteilungsverfahren Staufen­berg.

Der Plan für die Durchführung des Verfahrens liegt in der Zeit vom 2. bis einschl. 5. Oktober 1924 im Amtszimmer der Bürgermeisterei Staufenberg während der Dienststunden offen. Plantag zur Er­läuterung und Erörterung des Plans vor dem Landausschuh wird anberaumt auf Montag, den 6. Oktober 1924, vormit­tags 9 Llhr, im Amtszimmer der Bürger­meisterei zu Staufenberg.

Etwaige Einwendungen gegen den Plan können von den am Verfahren Be­teiligten entweder binnen derOffenlegungs- frift schriftlich bei der Bürgermeisterei Staufenberg ober im Plcmtag mündlich oder schriftlich vor dem Landausschuh vor­gebracht werden.

Bad-Salzhausen, den 30. Sept. 1924. Der Landamtmann zu Bad-Salzhausen.

E u h n e r. 7585D

leren Straßen, z. B. der Haagstrahe, wird der Asphaltbelag beibehalten. Arn besten hat sich der Betonbelag bewährt: so ist der südliche Teil der Kaiserstrabe noch in sehr gutem Zustande, aller­dings ist der Verkehr hier auch bei weitem nicht so stark. So ist zu hoffen, dah unsere Stadt bald wieder das alte schmucke Dlld bieten wird.

Kreis Büdingen.

)( Ortenberg, 30. Sept. Der Vor­schub- und Ereditverein hielt jeht ferne 5 0. 0 rde n tli ch e Generalversammlung ab. die sehr gut besucht war. Der Geschäftsbericht lag gebvudt vor. Die Tagesordnung wurde nach den Vorschlägen des Vorstandes erledigt und an­genommen, die Eröffnung der Goldmark­bilanz mit dem 1. Januar 1924 mit einem Vermögen bzw. Verbindlichkeiten von 35 886,52 Mart gutgeheisten. Die sahungsgemäst aasscher- denden Aussichtscatsmitglittrer Schlossermeister Otto G r 0 m und Metzgermeister Heinrich Wies­ner wurden wiedergewählt, an Stelle des toe.?cn hohen Alters zurückgetretenen Landwirts Heinrich Schoniber wurde mit großer Stimmenmehrheit Fabrikant Albert Schmidt neugewählt. Eine größere Aussprache entwickelte sich über die Um« stell ung der Aktien. Aach längeren Aus­führungen von Revisor Dr. S t u p p - Friedberg und 2llntsgerichtsrat Dr. A n d r a e wurde auch hier mit allen gegen eine Stimme nach den Vorschlägen des Vorstandes beschlossen; alte und neue Aktien werden gleichbehand.it, die Aktien auf je 20 Goldmart herabgesetzt, an Stelle von je drei bisherigen Aktien wird eine neue im Nennwert von 20 Gm. den Aktionären ausge- händigt. Am Sonntag fand bei schönstem Herbst- Wetter das Abschi eßen des hiesigen Schützen- Vereins statt, das auch von einigen auswärti­gen Schützen besucht war. Den ersten Preis auf der Festscheibe schost Schützemneister Albert Schmidt, den 1. Preis auf der Gabenscheibs Kaufmann Heinrich Wekesser.

Starkenburg und Rheinhessen.

* Darmstadt. 30. Sept. (Eigener Bericht.) Der mitten in der Stadt gelegene .chönr Gar­ten des Alten Palais wird verschwinde 1; das Grundstück soll bebaut werden. Dir Mi- nisterialabteilung für Bauwesen hat ein Aas-' schreiben erlassen, in dem die Bebauu.ig des staatlichen Gartens angekündift wird. Es wer.en Laden und in den Obergeschossen öe_ grosten Geschäftshauses Bureau und Geichäftrr^ume, o- wie Wohnräume errichtet. Die,e soften an Jn^ tereffenten unter der Bedingung vermietet wer­den, dah sie zur Beschaffung der Bau­kosten beitragen. Auch kann die Uebetiafiüng des unbebauten Geländes in Erbba 4 recht in Frage kommen. Es geht daraus hervor, dah der Staat das @runbftüd selbst nicht veräuh'rt

* Heppenheim, 30. Sept. (E gener Be­richt.) Am Sonntag fand die erste S rad t v ? r- vrd ne len Wahl nach Einfüh.u g der S ädte- vrdnung statt. Etwa 68 Prozent der W. hler beteiligte sich an der Abstimmu.lg Das Zentrum und die ihm nahesteh utde Wirtschaftliche Ber­einigung wird voraussichtlich 11 Site erhalten: Sozialdrm'kraten. Kommunisten, Demokrat, n, Deutsche Bvlkspariei und Bärgerverttn werten voraussichtlich je 2 Siye bekommen.

L. 41. Von de r Lan des n i ve r sit ät. Der neue Rektor unserer ilntoerfität, Geheimer Kirchenrat Pvof. D. Dr. Krüger, hat heute die Amtsgeschäfte übernommen.

** Pers onalien. Ernannt wurden der Kreisdirektor des Kreises Dieburg Heinrich Geb­hardt zum Kreisdirtttor des Kreises Friedberg mit Wirlling vom 1. Oktober 1924. der Vorstand des Pttizeiamts Giehen Regierungsrat Freiherr Adolt v. Gemmingen-Horn berg zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt un­ter Belassung seiner Amtsbezeichnung als Re- gierungsrat und der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt Regierungsrat Otto Düch - 1er zum Vorstand des Polizeiamts Giehen un­ter Belassung seiner Amtsbezeichnung als Regie- rungsrat, beide mit Wirkung vorn 15. Ott. 1924.

** Dienstjubiläum. Am heutigen Tage sind es 25 Jahre, dah sich Oberingenieur D 0 l k in Diensten der Firma H. Schaffstaedt G. m. b. H. befindet. Wie uns mttgeteiü wird, ist er der 26. Qübitar, dem es vergönnt ist, auf eine so lange Arbeitszeit bei der Firma xurücfbücEen zu können. Reichliche Ehrungen und Geschenke seitens der Direktion, der Angestellten und der Arbeiterschaft wurden ihm zutell.

** Das 3. Ziel der städt. Sonder­st euer vom bebauten Grundbesitz kann bis zum 8. Oktober noch ohne Weiterungen be­zahlt werden. Man beachte die heutige Bekannt­machung. ,

** Anme ldung der Sachschäden der Ausgewiesenen. Der Reichsminister für die besetzten Gebiete hat bestimmt, dah Sachschäden, die den Ausgewiesenen heute bereits bekannt sind, bei Meldung des Verlustes seines Anspruches innerhalb einer Frist von zwei Monaten bei den zuständigen Stellen angemeldet werden müssen. Die Frist beginnt mit der Aufhebung der Aus­weisung. Da diese Frist für die Ausgewiesenen bereits zu laufen begonnen hat, empfiehlt es sich, soweit noch nicht geschehen, die Anmeldung sofort vorzunehmen. Diejenigen Schäden, die den Ausgewiesenen seinerzeit noch nicht bekannt sind, müssen innerhalb eines Monats nach ihrer Feststellung bei Meldung des Verlustes der Ersatz­ansprüche angemeldet werden.

* Darlehen zur Existenzaufrich­tung an Ausgewiesene. Dis Reichsregie­rung hat nunmehr Richtlinien herausgegeben über die Gewährung von Darlehen zur Wieceraufrich- tung der Existenzen von Angehörigen freier Dr« rufe, die ein selbständiges Erwerbsgeschäft ge­habt haben und aus Mtlast der Besetzung des Rhein- und Ruhrgebietes auSgewiesen oder ver­drängt worden sind, oder die aus einem ähn­lichen Anlast ihre Existenz verloren haben. Die Anträge auf Gewährung von Darlehen sind bei der g^ntralftelle für Ausgewiesenenfürsorge in Darmstadt. Louisenplatz 5, einzureichen. Dir end­gültige Entscheidung liegt für Hessen bei der Reichsentschädigungsstelle in Würzburg. Da die Gewährung eines Darlehens von der Einhaltung einer einmonatigen Frist abhängig ist, deren Lauf für den Regelfall am 1. Oktober ds. Js. beginnt, empfiehlt es sich, die Anträge svfott zu stellen. Das Rährre tann bei der Zentralstelle für Aus- gewiesenensürsvrge schriftlich oder mündlich er­fragt werden.

' Erledigte Schul stellen. Erledigt sind die nachstehenden, mit evang. Lehrkräften zu besetzenden Schulftellen im Kreis Gießen: a) mit Lehrern : eine Stelle zu Grüningen, Dienst­wohnung vorhanden, desgl. zu Langsdorf, Lumda, Langd, Queckborn, Rodheim, Rödgen, Watzen­born-Steinberg, zwei Stellen zu Inheiden, Dienst­wohnung vorhanden, eine Stelle zu Allendorf a. d. Lumda, Dienstwohnung vorhanden, aber nicht frei, b) mit Lehrerinnen: eine Stelle zu Holz­heim, Dienstwohnung vorhanden, eine Stelle zu Steinbach, Dienstwohnung vorhanden: die nach­stehenden Schulftellen im Kreis Lauterbach: eine Stelle für einen evang Lehoec in Eichen­rod, Dienstwohnung vorhanden: eine Stelle für einen evang. Lehrer in Metz los, Dienstwohnung vorhanden: eine Stelle für einen evang. Lehrer oder Lehrerin in Rudlos, Dienstwohnung vor­handen, aber klein: eine Stelle für einen evang.

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Vrpndbesitz, 4. Rate. Schonfrist 7 Sage.

2 5. Oktober: Lohnsteuer für 11. bis Oktober (keine Schonfrist).

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Die Bekanntmachung vom 18. 9. 1924 bezüglich der Firma Gesellschaft zur Er­richtung von Wohnhäusern in Lollar mit beschränkter Haftung zu Lollar wird dahin berichtigt, dah der Geschäftsführer nicht Länzmann, sondern Lünzmann heißt.

Gießen, den 21. September 1924. 7587B

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am 30. September (Händlerpreise)

Es kosteten: Butter Pfd. 230, Käse Psd. 65, Cier Stück 16, Wirsing Pfd. 812, Weißkraut std. 510. Rottraut Pfd. 812, gelbe Rüben std. 10, rote Rüben Pfd 510, Spinat Pfd. 30, Romischkohl Pfd. 8, Dohnen Pfd. 25, Blgmen- chl Stück 30- 130, Salalgurken Stück 620, Efti- machautten Stück 4, Endivien Stück 1530, Ober- $rthlrabi Stück 8, älnter-Kohlrabi Pfd. 5, Feld- alat Pfd. 100, Tomaten Pfd. 25 - 30. Zwiebeln IJi-b 1012 Lauch Stück 530, Retttch Stück 10, Meerrettich Pfd. 50, Sellerie Stück 15--60, Kürbis 7 Pilze Pfd 15. Kartoffeln Pfd 5, Aepfel !yfb 10-15, Birnen Pfd. 8-15, Brombeeren Pfd.

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xseiyrec in Salz, Dienstwohnung vorhanden: etne Stelle für einen evg. Lehrer in Sandlofs. Dienst­wohnung vorhanden, aber noch nicht frei; etne Stelle für einen evang Lehrer in Wallenrod. Dienstwohnung vorhanden, eine Lehrerstelle für einen evang. Lehrer an der Vollstchule zu Höingen, Kreis Alsfeld, Dienstwohnung vor­handen: eine Lehrerstelle für einen evang. Lehrer an der Volksschule in Grost-Felda, Kreis Als­feld, Dienstwohnung vorhanden.

Landkreis Gießen.

L Wieseck, 1. Ott. Die gestrige aufjer- ordentliche Gemcinderatssihung be­schäftigte sich mit dem schon in letzter Zeit bespro­chenen Punkt über die Dien st siche rhett des Gemeinderechners und beschlost, sich mit der Eintragung einer Goldhypothek in Höhe von 5000 Matt auf vorhandenen Grundbesitz einverstanden zu erklären.

Äftiö Friedberg.

sf. Friedberg, 30. Sept. Während unsere Stadt bi früheren Jahren allen Besuchern vor­teilhaft durch seine Sauberkeit, besonders durch seine wohlgepflegten erhöhten Fuststeige auffiel, batte sich dieses Bild in den Krtegsjahren und in der Zeit nach dem Kriege, wie wohl in den mei­sten Städten, sehr zum Rachteil verändett. Die Zustande waren in letzter Zeit, besonders auf der Kaiserstraste, derartig getoorben, dast man sie ruhig als unhaltbar bezeichnen konnte. Es ist des­halb mit grober Freude zu begrüben, dast sich unsere Stch>tverwaltung endlich dazu entschlossen hat, die Erneuerung der Fuststeige aus­zuschreiben und in Angriff zu nehmen. Man ist jetzt überall damit beschäftigt, die schadhaften Telle

Aus Stadt und Land.

Giesten, den 1. Oft. 1924.

Der Oktober im Sprichwort.

Der Monat Oktober ist der richtige Herbst- menal. Das Wetter ist meist recht unbeständig. ^Lchöne warme Tage wechseln mit solchen ab, au denen rauhe Stürme mit kalten Regenschauern ;bnnifen. An Anbeständigkeit fan aber Oktober in unseren Breitegraden mit dem sprichwörtlichen Aprilwetter wetteifern.

Sehr zahlreich sind die Sprichwötter, Bauern- und Wetterregeln, die sich mit diesem wetterwen­dischen Mona! beschäftigen. Da ist zunächst eine Zruppe, nach bei sich der Winter nach dem ILetter im Oktober richten soll. In ihnen spricht nch derselbe Grundgedanke aus, wie in den- jcitigen Wetteriegeln, die irgendeinen Feiertag zum Ausgangspunkt haben und die meistens dar­aus hinauslaufen, dast bei schönem Feiertag auch ^as Wetter tn der Zukunft schön ist. Auch die ^ärmsten Tage im Ott ober können das Rahen des winters nicht aufhalten:Durch spielende Ok- .obermüden, last dich nicht berücken", und auch: .-es Oktobers Ende, reicht dem Winter die 5>ande." Vittfach herrscht die Mttnung vor, dast ]jrabe ein lauer Oktober einen hatten Winter Sänge:Scheint im Oktober die Sonne hell, lommen Sturm und Wmter schnell."Ist der IBcinmonb klar und fein, kommt der Winter fcharf binterbrein.Sitzt das Laub noch im Oktober an ten Bäumen, wird der Winter gewist nicht fäu- inen. Dagegen soll einem kalten und rauhen Oktober ein milder und unbeständiger Winter folgen:Schnell es im Oktober gleich, wird der nächste Winter weich",Ist der Oktober schon rauh, tr-trb der Januar sehr flau."Wenn Frost und Lchnee im Oktober war, so gibt es gelinden Ja- niKir. Dast diese Wttterregttn, denen sonst nicht selten eine richtige Beobachtung zugrunde liegt, mit der Erfahrung und der neuzeitlichen Wetter- loissenschafi nicht immer in Einklang zu bringen sind, braucht kaum gesagt zu werden.

Andere. Sprichwörter und Wetterregeln vollen aus dem Verhalten der Tiere brausten in der Ratur und der Behaarung der Tiere Schlüsse auf das Wetter ziehen:Geht der Hase Ifang im Sommettleid, ist der Winter auch noch Mottt", und umgekehrt:Ist recht dick das Fttl des Hasen, so frierst du bald an der Aasen." Den gleichen Gedanken verfolgen die nachstehenden IlScharren die Mäuse sich im Oktober tief ein, vird's ein strenger Winter sein", oder auch: .Der Winter wird viel hättei noch, wenn die

AU, ttplodm! dec Heftel i in der AZ et ein vierte«

en DerieYE"

ßereidr Cöitt-Heidelberg. Würzburg-Cassel.

fpd. Frankfurt a. W., 30. Sept. Für den tommenben Winter sieht der Magistrat eine Reihe von 2lotstandsarbcitcn größerer 2lti vor, um damit der drohenden Arbeitsnot wenig­stens etwas zu steuern. In der Hauptsache dürste es sich wohl um die umfangreiche Regulie­rung der Ridda von der hessischen Grenz« bis zum Austritt des Flusse- aus dem Franlsrc- ter Weichbilde und um die D 0 l l e n d u n g des S t a d i 0 n s im Stadtwalde handeln. Aach der Aufhebung der Zollgrenze ist der S ch i s s s v e r - kehrauf dem Main auhcrordentlich stark ge­worben. Bergwärts fahren täglich große Schlei p- züge mit Kohlen und Kohlenerzeugnissen bj Würzburg. Der Schiffsraum ist sehr knapp, inÖ nur bei steigenden Frachtsätzen ist Leerraum zu be­kommen. Ramentlich haben die Kohlenzechen lln Ruhrrevier sehr statten Bedarf an Schiffsraum für den Abtransport der bedeutenden Halden^ bestände, die sich während der Ruhrbesehung au* sammelten. Vor zwei Wochen fuhr nachts ein Auto in voller Fahrt im Stadtteil Sach­senhausen gegen einen Laternenpfahl, , ft diesen um und schlug dabei selbst zur Seite , in dem Wagen sitzende Dame wurde so sch verletzt, daft sie kurz nach der Einlieferung in i . z Krankenhaus verstarb. Der Wagenführer se.e e. trug einige Verletzungen davon. Er wurde je, nach seiner Genesung, verhaftet, da der b:; - gende Verdacht vorliegt, dast er leichtfertigerwei < das llnglück und den Tod der Dame verschuldet hat. An der Ecke Emser Strahe und Bismarck- Allee stiehen zwei Kraftwagen in voller Fahrt zusammen. Mehrere der Jnsaften wurden aus den Wagen geschleudert und mehr oder minder schwer verletzt. Auch in diesem Falle ist das wahnsinnige Fahren an dem llnglück schuld.

Steuerkalender für Oktober.

Im Monat Oktober werden folgende Rttchs- imb Landessteuern fällig:

5. Oktober: Lohnsteuer vom 21. bis 30. eeptcmber (feine Schv.ifrist).

10. Oft ober: Umsatzsteuer (für monatlich phlende und für vierteljährlich zahlende Pflich­tige, 2l/s v. H.). Einkommensteuer (für monatlich Hub vicrteljährl. zahbende Pflichtige). Vorläu­fige Gewerbesteuer für PrvvinK und Kreis; ^rovinzsteuer 1 l6, Kreissteuer 1/« des staatlichen E-ewerbesleuersatzes. (Die staatliche Gewerde- icuer ist allgemein zinslos gestundet, d. h. sie llcibt zunächst unerhoben). Schonfrist 7 Tage.

15. Oktober: LohnsteuLr für 1. bis 10. Oktober (keine Schonfrist).

18. Oktober: Sonbettteuer vom bebauten

Amseln bauen hoch." Dah das Otto Berte etter für die Dafttnsbedlngungen bes älngeziefers von Be­deutung ist, leuchtet ohne weiteres ein. Bon dem Verhalten der Mäuse ist schon oben die Red«. Ein rauher Oktober soll ferner viele Raupen vernich­ten, so dah im nächsten Jahre eine geringere Raupenplage zu erwarten ist. Ein Sprichwott lagt:Ist der Oktober rauft und kalt, schafft er dem Raupenftah Einhalt."

Besonders der Stadtbewohner begrüßt es, (Denn der Oktober noch schön ist. Da bleibt dann

fKendschels fäschenfahzplan

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