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8' Id,d i ur Drohtnach. i.d.ue.ZHjelgfrtiefciB.
| an- eaonic freihnt <. Ui. liess.
174. Jahrgang
Srettogj. Jcbniar 1924
ZietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
dnick U»ö Verla-: vköhl'sche UsiverftäirvUch. «>d 5lel«dn«lerei R. kann in Gießet. Sdfrlftleitiing UV) -eschistrßele: ZchiNkraße 7.
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ihm tatlächltch, ben bodptrblentcii :r. Äolrat 'jHuggmtilcr, wegzu-
ätigte 1tj> bort an einem
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ba» Leben b M>wt toie möglich die vor keiner 'SeleiMgung und
Au ent- Füßen
Msimenschm machen. unb
Slang es I.
ü germdftCT, Kos ekeln. Matthes beti
eine solche Person. um sich ber ©träfe dehnt, ben deutschen ©taub von ben schüitelc unb verschwinde."
Mat he» rächte sich, indem er d?n
Terleumbung zurückschreden Don diesen seinen 3igenschasten tonn der Magistrat in Würzburg und A I cha ssenbura ein Liedchen fingen, ©chon In jungen 3abren bat Matthes als Kv aktrnr eines lei itelb alieben» dem Ober- bü germcister von Oberhausen das Leden :> schwer gemach'. 3r hat dart einmal geäußert, bah es fein Best reden fei. ben Dürgev- meiftcr wegzuekeln. 3n ber Folgezeit hat er .bas Zur-Strecke-Bringen" von Bürger- meistern als Speztali ät betrieben. 3n Passau
liberalen Blatt. Dach der Devolution tauchte er als Sozialdemokrat wieder auf unb oing .an das dortige Part eibla 11 .Die Dschassen- burger Doliszeitung" ©ein Treiben war jedoch so arg. baß ihn die eigene Partei .aus Gründen der Reinlichkeit" auS der Organisation aus- schloß. Dem Magiüvat von Alchastenburg bitte er Korruption. B stechung unb Amt»mi6brauch ebne jebe Deg.ü düng vvrgeworsen. 3n ber Beweisaufnahme vor dem Schwurgericht in Würzburg suchte er sich kläglich herauszureden. Sein Beweis mißlang vollstündig. Die Folge war eine Bestrafung mit 6 Monaten Gefängni ». Der Staatsanwalt in der Schwurge richt-verhmiMu g kcw z ich« te MatlbeS tn feiner 2In.Tagebcgrünbung mit folgenden drastischen Worten:
.Matthes wälze sich wie ein 35er tn ber Zauche, unb es sei nicht schade, wenn
anwalt tveg.m Beleidigung der Presse beim Ministerium denunzierte. Die Ihm mißliebigen Zeug'n bedachte er mit Meineidsan^eigen. 3in Wies bad rner Gensttsarzt bestätigte ihm. baß er an einem kranlhasten Hange leide, and.'ve Menschen un'chuiri, zu quälen. Änge eßene politische Persönlichkeiten besch-impfte er in gemeinter Weise So gtng er gan\ desondersl brutal gegen die katholische Geistlichkeit in Aschaffenburg vor. Diese sente er durch eine B c»s.1§üre .Wenn Kinder beichten" tn gemeinster Weise herab
Bet keiner Partei hielt er es fange aus. Nachdem er sich zuerst, wie vorhin erwähnt, bei einem liberalen, dann bei einem fo hl- demokratischen Blatt betätigt batte, ging er md> Franksurt a. M unb griff von hier aus die 2IfdKilfcnburg*r Sozia.'demotratle tn kommu- nistischen Blättern an. Gr bekam allerbtng < die verdiente Tfb’ertiqung von feinen frühe ei Parteifreunden. In Franstun rcbiiIrrte er ein Skandal- nrb Re^olverb'asi .Die Fade l". deren Tend.nz bäufig direkt landesverräterisch war. Die einzelnen Hummern bleiet Blattes [fronten von b;n gemeinsten Dorwürfen gegen Preußen unb die deutsch? D'ichtregierunr Schon f ü'izeittg b tätigte sich Mattde) für die französischen Interessen. Mit der größten Offen- heit bekannte er sich als ein Freund der Franzosen und einer Abtrennung der Rhein- lande vorn R sich AIS ihm in Frankfurt a. TEL der Bodrn zu briß wurde, wandte er sich unten französischem Schutz nach Wiesbaden und wurde b’-rt wiederholt von der französischen Be- Jiörbe b freit, als die deutsch- Staateanwalt- chgst fein? Tkrb-iftung durchiusefen luchte. Schließlich gtni er offen zum Feindeüber. Für die CNi vih-rlo'hL'Ü diefeS Mannes ist der Umrtanb b zeich end daß er noch zu Kriegs- beihin patriotische Kriegsgedichte verfaßte. dann aber d?r Ginüebnng zum Militär sich durch Fahnenflucht entzog
Matthes ist auch in sittlicher Beziehung ehre durchaus haltlose Persönlichkeit. brr aber eine große Wallen seneriie nainefaat wird Mattes ist. kurz g hgt. ein Mensch mit rrichn Geistesanlagen, aber ohne tiefere Bi^dunq. charakterlos. bcmmu,’g?loS. seld^ü' erheblich, von ungemeiner Frechheit des Auftretens rüffub'S- los in d? A twmduna feiner Mittel. dab?i tvandlungslähig je nach Anlaß und Dorteil, eitel bi5 zum Ucbermaß, .wie eine Bre tldiva" dabei rachsüchtig und nachtragend bis zum äußersten. Cük. Gntft-Ilung und Derstellung. Kriech— und Schm.'ichrlei gehören zu seinen gewöhnlichsten Requisiten.
Das ist Joseph F-irdrich MattßeS. Jedes weitere Wor'. zur K nazeistnanq btr'c< Mannes wäre vom il'Sel. ilnb einen solchen Mann will man dem Dhnnlandr als .Führer^ einer neuen Regierung aufoktroyieren.
Separatistenführer.
Bon ben sog. Führern der rheinischen Ab- |allb«io<gung Ist keiner berüchtigter un> mehr ernannt worden, als Joseph Fricd.ich Matthes, d.-r Mann, der den Düsseldorfer September-Putsch in'-eiiiern unb der geäußert hat, baß et die Absalldewegung unter Umständen will Gewalt unb mit Blut zum Siege führen werde. Matthes ist nicht nur ein bruraler, skrupelloser, gewalttätiger and hinterlistiger Dlen'ch. sondern auch ein Mann, der ungezählte 'Vergeben unb ©traltaten auf dem Kerbholz hat. Im Rheinlande kennt man ihn allgemein aU einen politischen Hochstapler ersten Ranges. Wir fand In der U-iie, aus dem bewegten Dorleden dieses Däuderhauptmanns ein paar Imeressaute Sinzelheiten mt^utellen.
tzoseph Friedrich Matthes gehört zu ber üblen Kategorie von Schriftstellern, die ihren
Die Berliner Beratungen.
Reichsregierunq unb Komitee für Kapitalflucht. — Der voraussichtliche Dana ber Neparationsveri)an)lunaen.
Berlin, 31. $an. (WTBi Die M tglieder des Äi mittel ber Repa ru ionskomm.st ipn für Kapitalflucht, di.- gestern aderrd In Berim eingetrosten sind, wurdet heute vom Reichskanzler Im Bien brn ai d n UrUerfuchungen bsA Kemii-e» be e ligtenRe chsminister empfa.-gen. Der Reichskanzler tvjrüßte bk Herren durch folgende Ansprache:
Meine Heeren l Namens der Deichsregierung beehre ich mich. Sie -u begrüßen. Die Nep^rationskommisston hat durch ihren Beschluß vom 30. November Ihnen die schwierige Ausgabe -ugrwiesen, zu ermitteln, wie die deutschen Kapitalien im Ausland« ihrer Höhe nach ab geschätzt und ihre Rückwanderung nach Deutschland veranlaßt werden kann. Die deutsch« Negierung hat ein besonderes Interesse daran, baß in dieser Frage, die seit Jahren den Streit der Meinungen der W:lt bildet, von so sachverständiger Seite Feststellungen getrosten werden. Die deutsche Negierung erkennt deshalb dankbar an, daß Sie, meine Herren, persönlich hierher gekommen sind, um im Benehmen mit den deutschen amtlichen Stellen und deustchen Wirtschaftskreisen die Ihnen zugewiesen« Aufgab« zu erörtern. Seitens ber deutschen Regierungsstellen wird alles geschehen, um Ihnen Ihre Ausgabe zu erleichtern, und Ihr« Fragen werden mit voller Ostenheit und Beschleunigung beantwortet werden.
Der Dor ihenbe bes Komi «cs.M a c K e n n a, erti>UK-rie hieraus wie folgt:
Herr Reichskanzlers Im Namen des AuSschustes, sowie im eigenen Namen danke ich Ihnen für das Willkommen, das Sie uns entboten haben, und für b.e Zusicherung, daß uns von selten Ihrer Regierung bei der Durchführung unserer Aufgaben alle notwendige Uttterstützung zittell werden soll. Wir hosten zuverstchtlich, daß es unS mit Ihrer Hilfe gelingen wird, unsere Untersuchung mit tunlichster Beschleunigung erfolgreich durchzusühren.
Rach dem Brüsseler Korr-svondent'M des .Tem:-s' wird es als höch't wahrscheinlich bezeichn?!, baß brr M i u igraustaush z visch?n ben alliierten Kanzler?, für efctije Woche, aus - setzen texrrtxr. Die Regier-mgm schienen ent- Id! ffen zu fein, abturpirteia, dis b‘.c Sachver- stä b g-mlomi es ihr« De ich « unte.b ei e hü ten, bevor lrgcn2ci x Gatsche cif ig qelroi.ei. oder irgend ein Dorlälig de ückf chti;t w.-rde.
Wie wir er1ahr?n, trat b-r zw.-ite Sach>er- ständiaenausschuy h-udr l achmifa; 3 Uhr unter dem ^Vorsitz Mac Ksanas zu ctxer Besprechung zusammen. Der ©ltzunq wahrten auch di: beiden Direktoren der D?utlch?n Bank. Bergmann und Wassermann bei Zu der öitjimi des ersten Sn<|K''rstündinenkomi:e-s heute mittag v-a e' dr Reichsbankpräsident und ber Dor ihcrnde bc.r Kri gstastenkommisfion Fischer suge». offen.
Der .New Dorf Hrrald" ver-sfentlicht ohne Quell -mngab: so g nde Sarft'Cung b:r vorans- sici'i.ichen Sntrri flung b r alliierten Derhanb- lungcn in ber Reparation strage:
1. Die Sachverstänbigenkom4teeS würden an bi: Rrvaratirn tornml Hon be nch en. die. bevor Ile sth ü>er diese Buchte auzsprichc, Instruktionen von ben Regierungen einholen werd:.
2. Hierdurch würb? der Weg für eine Konferenz zwischen denPremiermini ftem freigemacht werdm. die 3nde März stat:finden und ?wi ber sowohl die Bereinigten Staaten als auch Deutschland emgelaben werden
sollten. Di< Derhandiungen zwischm dm Kanzleien über die Beseitig i >g v.-r k.ein?ren 2Uei- mmgsverfchiebcnhktrcn Hü ben nach ber erst«' Fü lungrabm« Diardona.ds mit dem Parlament sofort bcamien.
3 Ol ichzcitig mit der erwähnten Konferenz ober unarittelbar danach soll der Dersuch gemacht werden,
Macdonalds Plan einer internationalen Konferenz zur Revision der interalliierten Zahlungsverpflichtungen durch Streichung.
Herabsetzung oder Konsolidierung zu verwirkliche. 3s werde die Hosstrunz aus- gefprvchrn, daß eS Ameriö, möglich sei. im Ingresse des europäischen Friedens hierbei mit- zuwirken.
4. Sobald etnr Derstärdimmi enle!t fei, toü'te Deutschland in d n Dölkerbund ausgenommen werdcn. vorausgesetzt, baß es sei.» Der- l-flichtungen erfülle.
Das Bl>att g aubt feftleiten zu kö mm. baß man sich sranzösstcherseits für diesen letzteren Gedanken zu e avärmen beginn?, da man von Icincr Derwirklichung eine gemeinsame Haltung ber Alliierten ui.b Anerikas g?g*ni5er einem etwaigen Dersagen Deutschland» erhoffe.
Die Rusirdesehung.
Brüssel, 31 Can. (Dolst.) Die .Libre Bel- gique" schreibt: Wir ,r.rv in ber Luge, sollendes zu ctOärt.a: Die Aufrechterhaltung kr Ruh besetzung wurde zu einer brennenden Frage, nicht nur tvea^n deS Regieru.igswechstI» in Lrndcn sondern auch w-g-n be8 Sa chver- ständigenau s^chusfe» Dawes Die Mit- g'ie er dieses 2 ussch >sses. deren Au gab? es i t, txulldx Du..« i cmszugleichcn una die deutsche W>üh ung zu ftabilifteren, sind darin überein- g kommen, baß ihre Arbeit unfruchtbar bleiben müßte, wenn sie nicht die Ginkunft« aus dem Ruhrgebiet hinzuzählen.
Mit anberen Worten die Sachverständigen txv- langen, daß die Ginnahnren aus Sisenbahren und anderen östentlichen Td.-nften im Ruhrgebiet, die Foan'.osen und Belgier beschlagnahmt haben, wieder In die Aktiva des deutschen Budget- ü berget ü frrt werden 3» ist pe- wi't unmöglich, einem derartig n Verlangen kr Suchverständ.gm Folge zu geb n, d tr.ee die Deen di g u n g der Besetzung ins Auge zu fassen Aus diesen ©r n en erl mglcn die letzten Be hrndlu g n die am Sonntag zw.schm Poin- cat;• und Jasper in Paris gcp,log<.n wurden, eine ganz besondere Bebrütung
Die (Bolbnotenbanft.
Berlin. 1. Febr. lPriv.-Tel.) In ber letzten ZentralauSschußsitzu.g der Reichsbank machte btr ReichSbankprälid ent auch einige M tt rlung r über bi* qejeri>lriL er Geldmarkt- unb Strebttjerbiltnl f-, wobei er msb?- noteubank zu sprechen ran 3c sprach die Asticht au», baß Me Gol>n)teabank im Interesse de» sondere a f die bcab ich i) e Grricht'mg drr Dvlb- Wi'br raus baue» b.r deu s «en Wi tschast sobald a I i m ö g l i rnü s? unb
daß die Gründung drr Goldotenbaiaf nicht abhängig gemach! werben fann? voa einer späteren Klirung kes R para iorSprrblerns Der Reich^bankr-ri ident bett; s ch die 3r.ihtung ber deutschen Gcldnolrnb-nk nach Art ber Hamburger Goldnotenbank von 1923. unb zwar in her Wei'?, baß sie in irunlttdbarem Zusammenhänge mit der Reichsbank stehen müsse und ihr eoentu f( a r^zli?bert wäre, im übrigen ab r i v? < e l b Tt ä n b ge juristische Person banarlc(km bitte. (3i ic alsdaldi je Gr- rivitung ber D Idnotrib n' sei schan d.-sdalb brln- acnb nottrenbig, wil die ber deutschen Wirtschaft von ber Rentenbank gowädrlen Ä re- bit e in tunnr Z-it aufgebraucht fein werden und in k i »er W.-ise auSreichea. um die K «- bhb?i<M ielrigt der deutschen W.rtschaft ausreichend zu löserr.
Dcrmaltungsabbau.
Berlin. 1 F br. (Priv.-Tel s Da» Reichs- kabinctt bat br<ch osten, baß ber 3rholunqS- urlaub ber Sea tn te n für 1924 gleichmäßig um sieben Tage gekürzt werden soll unb daß in Krankheitsfällen von bei Beamten nach dreitägiger Krankheit»dauer ein ärztliches Zeug, ni» cinzureichen ist.
Im Versauf« einer Besprechung ter Mit- gsieter der Derwaltungsabbaukommis- f i o n mit dem Sparausf^ß im Reichsrage bat Minister Saemifch Gelegenheit getommen. dir In der Press« lenthin w.ede.holt aufreridltc.3 Behauptungen, laß sich di« D. A K. bei ihrer Arbeit von parteipolitischen Gesichts- txi::ftcn leiten lall«, zurückzuwei'en. Unter Hm- wei» auf di« Konstruktion und ArbeitS.net Hobe der V. A Ä. unb die Verantwortlichdnt der Kabinett« sagte'Saemifch,
jeder parleipol trsche Geftchlspunkl sowie jede Grörlerung über Per'onen, bi« infolge der Besch üstr der D. A. JL in Wegfall zu kommen haben, scheiden bei der Tätig eit der Kommission von vornherein aus.
Der Minister erklärte schllefstich unter Verwahrung gegen einen diesbezüglichen B.wicht bn .Vorwärts', daß eine endgültige Stellungnahme der B A St zum Fragenkomplex ber Sozial- Versicherung iwch nicht Vorliebe.
Im SparauStchuß be< Reichstag» wurde ber Pe-fonalabbau im ReichSmini'tL-ium für Me besetzten Gebiete behandelt, ton die Verminderung ber Zahl ber Daa.m:et und Angestellten bis 5nbe Iaiwar d» I» um 18.7 Prozent erfolgt ift Der der unter
dem Vorsitze des Reichstagspräsidenten Loebe zu dem 3toedc gebildet ist, die Mözlich7eit von
Grsparnisten im Reichstage
xu brüten, beschäftig'.« sich auch mit dem Srfuchen de» Rrichsfinanzmi.nistes. da) die Abg«rdne en. die jetzt da» Recht haben, in jeder 'Sa enLaffc auf der Hafenbahn zu fahren, auf die Benutzung ber ersten Wagen klasse verzichten möchterr. Die» haben alle Parteien abgelehnt. Sie erklärten sich mit der Beseitigung der «dien Wagen klaffe übe Siu?! einverstanden. glaubten aber, solange bk e bdtehe. auf da» Rech! zu ihrer Benutzung nicht verzichten zu können.
Bayern und Pfalz.
München 31. Ian iWoksi.» In der Plenarsitzung des ftinMaff,*» tokOie Hb der Präsi- bent Königsbauer, mit eit».r la vyiv-i An- sprach? an da» Haas, in ber er zu<rft tcu l - -m für ib.ni H-fdeamut geffenüd/r dem Dr.,ck der Besetzung und fex S paoatist -n Dank .» i stp och unb gleichzcit g bebawrte. daß sich das G^tvisten der Krsturvölker gegen biete V-r!e'>ung ai’er bürge I 4>.m Rechte nob nicht au|g*t>Jumt habe Man tvllle, sagte der Redner, daß die Be>üster der Pfalz mit wenig Aus7»hm Sei»' Pfäl^r.
Ion>crn herbeigezoge ne» Derbx.cher- g es i n b« l s i?n. man w s e daß sich diese» nicht aus eigener Ä.utt hallen ksm». sondern Xch di« Besatzrmgsb.'härl«n und In l.ater Lt t« die französisch- Regierung f idst es f« en. die vor brr die S!'ll> an bl-fen u x> bk Verantv»rtung für diese Zu tändr trag-n. 3t i* h Illg* Psiich! ber -l.-oi.soerir.tung fei es. vor der ganzen Welt gegen diesen Mißbrauch der Gewalt unb gegen diesen Bruch rechtskräftig abgeschlossener Verträge fexerlichft zu protestieren.
Unmittelbar darauf erhob sich
Ministerprästdent Dr. v. Zdnilling uitb erflär.*«, wa» In den letz «n Woch n an G^- tral:taten unb schamlosem Va e la id.r vr it seitens b-» separatistilchm Ge inbclS unb der es schützendm Desatz.-ngsi».hötl«, vor sich gegangen sei. überfldg? alle» la solch m Miße daß e» zu einem neuen Protest zwänge Die Reichsund ßant>e-»r\ff et ungea trüiten wir bi.'b.r auch weiterhin ihre Stimme g.-gen diele Ge^stttaten unb Rech.Sbrüchr ^rbrben. In brr Pfalz b-ibe ba» gepeinigte Volk zur Seldsthstse qcgnf- I n. Die Verrä er habe ihr Schidial er.eicht. ba< sie sich selbst berci el . JeneTal in Speyer sei zugleich ba» 6lg vil für einen Brand gewesen, ber enlstehen müsse, wenn man ein sreies Volk seiner heiligsten Red» e beraube unb un er ein Sklavenf och zu beugen ve.suche. Ausrich ig zu beg-üßm sei «S. haß ilch bie englische Re- gierung enstchiossen habe, barch einen be o iberen Kommisiar sich über Mr Lage In der Pfalz zu unterrichten. Dem englischen Generalkonsul dürfte es trotz Der verfch edenen Hinber- niste. Mr ihm en gngengestellt wo, den sebrn, möglich geworben sein, ein wahr hei saetreres Bald über bi« wirllichen Zustände zu gt'.Dinnen.
Erfreulich fei es, daß vor allem eins haß« feflgeflellt werd«» können, daß bl« über» toältlgenbe Mehrheit der Bevölkerung der autonomen Regierung der Pfalz feindlich gegenübersteh:. Di« sogenannte autonome Regierung der Pfalz würbe scfrrt vertrieben werben, sobald Vie französische älnterstützung aufhöre.
Der Minl'rerprc.si ent danße s-'lies-lich b*n Vev» t etern b?r psülzischen D.völk ramg. büß sie trotz t«» unc.b rten Drucke» sich n ch! ffr'ch-ut hatten. In brwu, emSwerter G schlosseith it 1r Imätlj ihr B« «tntn S zum Deutschum ab ulcg-n und ibre Absi hnung g- g n iber i«r anff-ma .ten Gewult- icg eiuig auszudr cken Der h n er den Separatisten stebrnd« Mr.n i schstne seine Rolle noch nicht ausgeben zu wvll-n Frankreich» Spiel cm Rbstn 'chstne ’ort'ua \> n ' el i 'n soll« bild offene Gewalt das machen, was tückische Li't nicht (.uaxgv btagste. Dec ai(i n ierprali ent hab« Me feite Ueaeracugi ng, bat) die PsLlzer tarchhtlten werden Alle Parteien Ichlos'en sich den G'kläru-g n des Landtagspruside.aten und des Mi-lsterprasi>rnt n an
AIS der fommunlfhf j)« Adgevr^e'e Aen - derl davon sprach daß die Sevaratl'tea un) di« Franzosen nur Mosel >e THetb^« aiwmben. wie ixr Geaeralstaatskommifsar m '■c' t.u »b'inifiea Bayern erfob sch ohven'>rtauhrnk«r Lärm und Irbhafter Wid-rsornich bet den bargrr- lldien PaNeien Der Präsid.nt gab unter lebhafter cuftintmung drr Mchrl».-it b^s Hcus-.-s ber 3nt- r ü ft u n g ! arüb’r Au Abgeorb-
neter tn c ntm AugenMick der elnb itlitb n nationalen Kun i'e'-urg eine solch« Gefchmackio- flglelt begehen könne
Die Derfelbftänblgung ber Reichsbahn.
Berlin. 31. Ian. (WTB.) DaS ReichSkabh nett genehmigte d n Gat Wurf der Verordnung durch welche unter brr B «stch vanz .De utfch« Reichsbahn" em fei)ft n ff•», ei*« judftb fdx Pcakvn iarft^l enb?6 w rt'cha VAt^eS Un er- ^nehmen gefchafs n wer ea soll, knarch da» das Deutsd/- Reich d e in s.r rem 3ig n:am st-h-nlen 3ifenfrabncn be reist unb y« ar. Lei. Auch ber Cn toud de» Pvstsinan »gefetzeS raub b:< Billigung des ÄaNnett» Durch diesen De'en- enttr-urf soll ter Reichfpost» u ab lLeleffraphen- betrieb als ein felb tänbigr» Un rrebm n un er >er B^'elch^u g .Drutsche RelchSvost" von Reich-Sp^ hnl ai'ter unter dec Milwirkuna eine» T< aoaltung r it» verwaltet toerXm. — Wie Me TLatter melten, ist
ber gesamte Lohntarif für di« rund 400000 deutschen Eisenbahnarbeiter durch den
Reichsverkehrsminister gekündigt rvor-en. Wie eine D.-rl arrr Starrcfpanben) hierzu erfährt, wird in dem neu n Ab' rnrne,. über da» f-rm in nächster Zeit die D-^vrechun'.ei im I Rerc^SverkehrSmiai terium bxii nei. de Frage der Arbeitszeit ei Hill- gr-gelt werden. Ss drsteht auch Me A>licht. de Lohnregelung nicht mehr wie bisher miuxxiI für das ganz«


