Ausgabe 
31.1.1924
 
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gtrdt yervvrznyevon tfl ÄtcmfcR ttegot Tret auf dem erhöhten Tisch unb werde« tron unten her bestrahlt. Durch diese BestrahlungSanvrdnung sind die Ätanfen wie Schwester« und Aerzle vor allen N«bengeräufch<n. vor der schäbigeren Zersetzung der Lust durch die Hochspannung und herumirren- den Röntgenstrahlen denkbarst geschützt DasRönt- aenpersonal selbst befindet sich cuitzerhalb des B^- UralTlungsraumeÄ und ist durch die Grundmauer« des Gebäudes vor den Strahlen geschützt Grohe Dleialassenster in dreifacher Lage ermöglichen die Beobachtung der zu Bestrahlenden.

Diese Anordnung stehl zur Zeit in Deutschland einzig da und ist Grge'n S klinischer Forschung der Klinik.

3n diesem Trakt endlich befinden sich auch die UntersuchungSräume für die ambulanten Kran­ken «Poliklinik).

Ausgezeichnet ist außerdem der Neubau der Klinik durch ein grvtzes Sonnendach und weit­läufige sonncnerponierte, nach Süden und Süd- tr-esien gelegene De r a n d en, in dEnen durch die Liege-, Luft- und Sornenkuren dem Kranken neben der Benutzung modernster hygienischer Errungen­schaften die denkbar g n'tigsten Dordedingungen für Heilung''und Erholung von schweren Krank­heiten gewährleistet werden.

Die günstigen, jetzt erlangten Raumverhält- niHe ermöglichen außerdem eine Dreiteilung derZimmersürNeugeborene. Die Neu­geborenen werden grundsätzlich im Interesse der Schonung der Mutter und der Hütung der Neu- aeborenen gegen Infektion durch die Mutter und durch Besuch in besonderen Kin^erzimmern unter­gebrocht und beobachtet. Die gesunden Kinder liegen in einem geräumigen Kindersaal. Die Kin­der, die einer kranken Mutter zugehören und durch die Krankheit ihrer Mutter gefährdet sind, wer­den in einem zweiten Saal, die Kinder dagegen, die selbst krank sind, in einem dritten Saal ver­einigt. Dadurch sind die Kinder untereinander vollkom men gegen Infektion geschuht.

Die Kfinik umfasst zwei Operation«- le: Der eine ist zur Operation sog. »reiner", d h fieberfreier Fälle, der andere zur Operation von Fieberfällen Vorbehalten bei tencn die Mög­lichkeit von Eiteransammlung besteht. Alle die­jenigen Kranken, die als sicher infiziert, d. h mit Fieber in die Klinik kommen, werden solange auf etner Isolierbaracke von dem HaupthLuse der Klinik getrennt gehalten, bis sie andere Kranke nicht mehr infizieren können.

Besonders hervorzuheben ist. dah die Station für konservative Dehrndlung, die in anderen Frauenkliniken kaam aus gebaut ist, in grvhzugiger Weise vorhrnden ist. Diese Kranken mit lcnMier:gen chronischen Llnterleibs- entzündungen, die bisher arbeitsunfähig zu Hause lagen und den Angehörigen *.rr Last sielen und die oft monatelang in der Klinik liegen müssen, kommen in die bestcn klinischen Zimmer, um ihnen den Hstnik-auftnthalt einig'rmasten erträglich »a machen Auf dieser Abteilung befin'^et sich auch das Behandlungszimmer für phrsikalishe Behand­lung. 3n dieser Abteilung wird auch die Na­di u m be ha n d l u n g der Kranken vorge­nommen.

Die Privatabteilung entspricht allen Ansprüchen. Besonders die kleinen Ginzäzimmrr ermöglichen auch den wirtschaftllch nicht gesicherten Fvauen den Dorzug allein zu liegen.

Der Neubau besitzt in den Krankenzimmern nebm nbw'schbaren Felufta ave en ausnahmslos fliehend Wann- und K rltwasseranlage und eine eigene Hei anlage und Wainnwaslerl erei ung.

Gesondert von den Krankenräumen sind die Tages- und Nachträume der auf ihre Niederkunft wartenden schwangeren Mädchen Weilerh'n die Schlaf- und Tagesräume für Hebammenschulerin- nen und Schülerinnen, die sich in Wochenbett­pf lege und Säuglingspflege ausbildm wollen, endlich die Schwestern- und Aerztezimmer auf zwei Stockwerke verteilt.

Bemerkenswert ist der S chwestern t ra kt, bi dem die Schwestern geme'ntam, in einzelnen Schlaf-Wohnzimmern, die mit Werkstöt'en möbel anSgestattet sind, wohnen Sine automatisch sich etnschaltende Telephonrnlage mit 32 Anschlüssen ermöglicht die schnellste Verbindung der Stationen untereinander und der Aerzte mit den Stationen.

* . *

Eine neue grohe Schöpfung ist mit dem Er­weiterungsbau der Frauenklinik unserer Land^S- universität an gefugt worden. Unserer Stadt, der Srovinz Oberhessen, deni ganzen Hessenland, ja r leidenden Frauenwelt schlechthin, und Tznter den Studierenden der Medlz n wird diese Schöp­fung, die in ihrer Art und Gröhe zu dem neu­zeitlichsten gehört, was Menschengeist und technische Entwicklung möglich machen können, eine Fülle von Segen bringen Möge die h)he Bedeutung dieses gewaltigen Werkes überaH in unserer engeren Heimat und darüber hinaus in der ganzen Welt daS höchste Mast von Beach- tung und Unterstützung finden, auf daS es mit gutem Recht Anspruch machen fannl

Aus Stadt und Land.

Dieben, den 31. Januar 1924.

** Die NvtstandSarbeiten der Er­werbslosen. Die Erwerbslosen sind verpflich­tet, gegen ihre llnterstützun i gemeinnützige Ar­beiten. insbeft-ndere Notstandsarbeilen, zu leisten. Sie erhalten dann gewisse Zuschläge zur älnter- stützuno. Diese Zuschläge sind jetzt in der Weise erhöht worden, dast jeder Erwerbslose für je acht Stunden, die er mehr alS 24 Stunden Ar­beit leistet, dretkstg Prozent Zuschlag zur 5yiut>t- unierflühung erhält. Bet schweren Arbeiten kann der Zuschlag schon nach 16 Stun>m bezahlt wer­den. Für Facharbeiter ist eine besondere Prämie von 10 Prozent des Hauptunlerstutzungssahes pro B. . 11

Tag eingefüHrt worben. AutzerSem ist bei beson­ders guten und besonder- schwierigen Leistungen eine Prämie von fünf Prozent täglich festgesetzt worden.

Oeffentliche Bücherhallr. 3m Januar wurden 1487 Bände auS^egeben. Da- Den kommen auf: Erzählende Literatur 849. Zeit­schriften 152. Iuoendschrislen 107. Literatur­geschichte 10, Gedicht: und Dramen 18, Länder- und Völkerkunde 114, Kulturgeschichte 10, Ge­schichte und Biographien 82. Kunstgeschichte 13, Naturwissenschaften und Technologie 62, Heer- unb Seewesen 13, Haus- und Landwiirschaft 4. Gesundheftslehre 2, Religion und Philosophie 21. StaatSwilsenkchaft 12, Sprachwissenschaft 8. Fremdsprachliches 10 Bände. Nach auswärts kamen 24 Bände.

Lchöfsengertchr.

Di eben, 29. Zan. Ein HMsarbei er aus Rvdbeim a. d. Bieber hat als Mi gtieb deS Be­triebsrates des Tonwerls Abendstcrn im April 1923 von einem dort beschäftigten Meister eine Spend? von 2000 Mk. für Die Ruhrhilfe erhalten, den Betrag jedoch nicht abgelle,ert. Erst nach (Spaltung der Anzeige gegen ihn hat er E 'de A gist 53 033 Papirmrark auf die Samm­lung d^ .Girh. Airz.' erngezahft. Wegen Un» terschlagung erhält er eine Geldstrafe von 30 Goldmart.

Als am Abend d?S 1 November 1923 mehrere Bewohner von hier von einem Dang nach An­nerod zurücktehrlen, trafen sie in der Kai erallee dahier einige Leute die laut fangen. Sie ver­wiesen ihnen den Lärm, worauf sich ein Wort­wechsel und im Anschluß daran ein Handgemenge zwischen ihnen entspann. 3n die'ern erhielt ein Zeug einen tiefen Messerstich in den Rücken zwi­schen die Rippen und zwei weitere Stiche in den Hinterkopf, während ein anderer einen Messer­stich in die linke seitlich? Bauchgrgend bekam. Weg n gefährlicher Körperverletzung erhi.l en deshalb die Angeklagten, ein Ha nd° lungsgehilfe und ein Schlosser von biet, Gefängnisstrafen von je 2 Monaten, wöh end b.T dritte 2IngeTagte, ein städ ischer Ar­beiter. mangels ausreichenden Beweises frelge- sprvchen wurde.

Ein Buchbmdermeifler von hier wird von der Anllagc. ohne Fischereierlaubnisschein mit der Handang-l g f scht zu haben freigesprochen. Gr hatte im letzten A igust bei der Dadenburg In der Lahn in bzm von seinem Bruder gepachteten Regier auf seine Einladung hin und in seinem Beisein gefischt, hatte aber keine Fische rei- erlanbnistarte. Nach dem Fischrreigrsetz dürfen alle Personen, die in Gegenwart des Be­te chtigten oder des Inhabers brr Fischrrei- far'e als Hilfspersonal beschäf iat sind, auch ohne Fischereikarte fischen. Das Gericht steifte sich auf den Standpunkt, daß zwischen den Hilfe­leistend.n und den Drrech igten kein Aböängig- keftsverhältTTiS zu bestehen braucht, dast vielmehr zu dem Hilfspersonal alle bieienigen Personen zu rechnen sind, die dem Fischereiberech igten be­hilflich sind einerlei ob sie rech lich oder wirt­schaftlich von ihm abhängig ftnb. Das Gericht stellte noch weiter fest, dast der Angeklagte in Gegenwart des Berechtigten gefischt habe, und sich beide Teile in Ruf - bzw. Sehweite voneinander befunden haben.

Handel.

Der ReichSbankanSwris am 4. Iarruar.

Der 2u swei S de t Reichsba n k vom 7. d. Mts. lässt nach den Noten rblus'en während der letzten drei Dezemberwochen für die erste Ja­nuarwoche eine, wenn auch geningfügige Ab­nahme des BanknötenumlaufS, nämlich um 5.5 auf 491 Trillionen Mark ctLn icn. Auch die Giro bestände auf den Pap ter markanten der fremden Gelder gingen zurück, unb zwar um 55,3 auf 417.4 Trillionen Mark. Da gegen er- fuh en die Renten inarkgirobestände von neuem eine beträchtliche Ausdehnung um 97 auf 172.4 Millionen Rentonmark. Insg.samt weisen also die fremr»en Gelder der Bank eine Zunahme um 41.7 Trillionen Mark auf.

Den Zuflüssen an Ren enmark im Girover­kehr stehen wachsende Ansprüche an Renten» markkrediten im Diskont- und Lombard- yeschäft gegenüber. Der Bestand der B.mk an Rentenmarkwechseln stieg um 56.6 auf 71.8, las Rentenmarklvmbardkonto um 36,4 auf 163,4 Millionen Rcntenmark. 3m Pa- piermarkkreditgeschäft war ein weiterer Rückgang des Wechselporleseullles um 23,3 auf 284,2 Tril­lionen Mark zu beobachten, während die Lom- bardfordeiungen auch h er sich vermehren und zwar um 7.7 auf 149 Trillionen Mark. Die zins­tragende Kapitalanlage der Bank erhöhte sich derngemäh im ganzen um 77,4 auf 668.5 Trstl- livnen Mark. In den Beständen der Bank an Rcntenbankschelnen ergab sich im we­sentlichen unter dem Einflufr der erwähnten Ren- tenrnarkgrschäfte eine Verminderung um 17,4 auf 1755 Millionen Rcntenmark.

Die DarlehnSkassen des Reiche« Ne­hm 0,1 Trillionen Mark neu au«. Ihr Darlehns» bestand sowie entsprech.nd der Bestand der Rcichs» bank an Darlehn,'kassenscheinen hob sich infolge- dessen auf 9,4 Trillionen Mark.

* Der ReichSbank-DiSkontsatz von 90 Prvz. nutzer Kraft. Die ReichZbank gibt bekannt: Seit längerer Zeit werden von den Reichsbank Wechselkredite ohne EntweriungZ- llausel überhaupt nicht mehr erteilt Der für solche Darlehen bisher gültige Diskontsatz von 90 Proz. Ist damit gegenstandrlos geworden In der Sitzung brf ZentralauSschusseS ist dies aus­drücklich festgestellt und demgemäh beschlossen- worden, auch formen den Diskontsatz von 90 Pro-, aufxy Kraft zu setzen.

StflKlhBtet Börse.

Frankfurt a. 1, 30. Jan. Tendenz: Leicht abgefchwächt. Die Stimmung gestaltete sich bei mähigen Umsätzen nicht einheitlich. Sch«n vorbörslich war das Geschäft im Gegensatz zu gestern ruhiger. Besonders neue Anregunge.r lagen nicht vor. Im Freiverkehr waren Turn­bank etwas reger gehandelt. 350 bis 375 bis 350. Man nannte ferner Deutsche Handelsbank 190 bis 203 bis 190. Frankfurter Handelsbank 140, Gebe. Alsbrrg 10 bis 9.775. Growag 325. Brown Doveri 2,225. llnionbrenneret Kehl 650. Hansa Lloyd 1.8, Ufa 10,775, Hammonia-Berftcherung 11. Montanpapiere unterlagen schwachen Schwankungen. Mansfelder waren auf Reali­sationen etwas ab «schwächt Deutsch- Lu rem bu r- gcr und vberschlesische Werte tagen ziemlich be­hauptet Adlrrwerte letzten etwas niedrizer ein. Auch Ehlinger waren schwächer. Don chemischen Werten waren Anilinwrrte leicht abgefchwächt In Elektrizitätswerten beschränkten ftch di« Um* sähe auf A E. T. welche etwa 14 Billisven er­öffneten. Bergmann schwächer. Auch in Bank­aktien war das Geschäft kl Zn. Darmstädter er­öffneten 1 Billion niedriger. Auch sonstige Werte leicht nachgebend. Heimisch: Anleihen unterlagen mähigen Schwankungen. Schis fahrt satt en gaben im Kurse leicht nach. Bei süddeutschen Zucker- tr<rtcn waren die Kurse wenig verändert Zell­stoff Waldhof behauptet Julius Sichel schwächer. Zu lebhafteren Umsätzen kam es lediglich In einzelnen Spezial wert en. Fest lagen Spinner« Ettlingen. HindrichZ u. Aufermamt und Schwer de il Hanau. Angeboten waren Brockhus.

Derlluer Börse.

Berlin, 33. Ian. (Wolfs) Der heutige Börscnvrrlehr lief) wieder jede Regsamteit ver­missen da es an neuen An egungen fehike Die Kurse seh en mit geringfügigen Abschwächungen ein und konnten sich bei grösster Deschäftsstille im späteren Drrlaufe ung«ähr behaupten. Bon Montanwerten »eichneten sich besonders Bochumer G-tz unb Hoesch durch D-sserangm unt je 4 Bil­lionen Prozent aus, Oberschleiische KokSwerte waren fest, gingen aber über den gestrigen Stand nicht hinaus. Danken gaben durchweg etwas nach, auch Darmstädter, nachdem die Transaktion, die zur jüngsten S.eigerung des PapierS Anlab Serben hatte, nämlich die Beteiligung an der internationalen Dank in Amsterdam, aufgege­ben worden war. Deutsche Anleihen gaben an­fänglich weiter nach, späterhin entwickelte sich jedoch In Kriegsanleihe ein lebhaftes Geschäft zu anziehenden Kurbgt, Die Devi.enkurse unter­lagen nur geringfügigen Aenderungen, der Dol­lar behielt seinen Stand.

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Di« Großhandel«-iffor

Die auf den Stichtag, 29. Jansa r, be­rechnete GrotzhanbelSinderziffer des Statistischen Reichsamts ergibt gegenüber dem Stande vom 22. Januar (115,7) einen weiteren Rückgang um 0,8 v. H auf 114.8. der im wesentlichen durch eine Senkung ber Getreide- unZ> Fleischpreise bewirft wurde. Bon den Haupt-

gruppen fetten die Lebensmittel von 1ÖÖ.6 «W 1,7 v. H auf 98.8, davon die Gruppe Detreibs und Karwsfeln von 79,9 um 2.9 v H auf 77,6. während Industriestvffe von 144 um 0,4 v H auf 144.6 anzvgen. Die Gruppe Kohle und Eis« blieb mit 140 unverändert. Di« Inlandwaren gaben von 106,5 um 2.2 v H auf 104,2 nach Die Einfuhrwaren stiegen von 162 tun Ü ttA auf 167,8.

Devisenmarkt Der iwFrankfurt e. M.

(Telegraptzlfche Auszahlung.)

____________(Obno Gewähr.)_______

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Markte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 30 Ian. Die Ten da» bei Prv- buftenmarktes blieb schwach Getreide wurde wegen des Mangels an Käufern teilweise noch billiger als gestern abgegrben. Der Umsatz an Mehl stockte trotz weiteren Entgegenkommen» tn den Forterungen. Daher hielten bte Mühlen mit ihren Ankäufen von Weizen unb Roggen zurück Hafer gab weiter nach, auch Gerste war nur schwer verkäuflich Für andere Aftikel zeigte sich gleichfalls kein Interesse. Es noti«rtiit für je 1000 Kilo (in Gvldmark): Weizen, märt 148 bis 146, Roggen, märt 125 bis 123 (matt), pomm. 123 bis 121 (malt), Sommergerste 150 bis 160 (malt). Wintergerste 136 bis 143 (matt). Hafer, märt 98 bis 103 (matt), pomm 88 biS 98 (matt). Raps 280 (matt). Leinsaat 425 (still), für |e 100 Kilo: Weizenmehl 22 bis 24L0 (matt). gcnmehl 19 bis 21.75 (matt). Wcizenüeie 7L0 (still). Rogaenlleie 6.40 bis 6.50 (matt). Ohftxti» erbsen 26 bis 23. kleine Erbsen 12 bis 15. Sutter- erbscn 11 bis 12. Peluschten 11 bis 12, Ackev- bohnen 11 bis 12, Wicken 13 bis 15. Lupvte^ blau 12 bis 13. gelb 15 bi» 16. Senrdella. att 14 bl« 15, Rapsdichen 10.10 bis 10.40. für fe 50 Kilo: Weizen- unb Roagenstroh. drahtgeb^ 0.45 bi« 0.70. Haferstroh, drahlgepr. 0.35 bis 0.50. Stroh, strohsellgeb. 0.35 bis 0.45. Langstroh, geb 0LS bis 1,35. Wtsenheu 0.85 bis 1^5.

Frankfurter Gekreidebörse.

Frankfurt a. M. 30. Jan. Ss notiert« für je 100 Kg. in Goldinack: Welzen. Wetteon» 17,25 bis 1750, Roggen 16 25 bis 16L0. Som­mergerste für Brauzwecke 17 bis 17^0, Hafer, inländ. 13L5 bis 13,75. Weizco-nehl. füto. Svezial 00 27 bis 28. Rogg n nehl 24 bis 24,50, Weizen- und Roggenlleie 7^0 bis 8,50. Tendenz schwach.

Äir<f>n<h** Nachrichten.

Oft. Religion «gemeinde. Gottesb. i. Demettchetz Lonvstr. 4 Samstag, den 2. Februar. Borabd. 5.15 morg. 9.00, Predigt. abdS. 530 und S 10. Oft. ReftglonSgesestschaft Sabbatfeier den 2. Irbruar Ireitag abd.4 55 Samstag vorm. 830. Pred.. na<6bl 3 30, Sabbalausg.6.10. Wochengottesö.: Morg. 7XX1 abd«. 430.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Ruhrgcfangenc«.

Dortmund, 30. Ian. (WTB) 3m hie­sigen französischen Pol'zeigefänini« befinden sich etwa 230 Personen, von denen erst ein ttd.ier Teil abgeurteilt ist.

etn französifch-britischer Zwische»'all.

London. 30. Ian. (WTB.) Nach der .Westminster Gazette" ist die An hall ung einer Bahn la düng mit britische» Kriegsvorräten tn Ründeroth eine ernste Angelegenheit. Das Ablchneiden wesentlicher M- litärvorräte würde die Stellung der Englänb« in Köln unerträglich machen. Premierminister Macdonald habe in Parst« energischen Pro- t e ft gegen dieses 2orgehen erhoben und ge­fordert, oaf) die Freiheit der enaftschen Berbtt»- Dungen hergestellt werde.

Gioe nimäoische 2«leihe tn 3tafitx.

P a r i s. 30. Ian. (WTB) Rach der .Eh»- cago Tribüne" soll die rumänische Regierung bte Anleihe, die sie tn Paris aus geschlageu habe, tn Höhe von 100 Millionen Lire nunmehr von Italien erhalten.

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