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3n der indischen S p i n n e re l i n du - st r i e ist ein großer ArdetterauSstander- folat. Es streike n 140 000 Arteiter. 75 Spinnereien h-ven ihren (Betrieb geschkofscu.
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Aus Stadt und Land.
Siesten, den 1. Februar 1924.
Neuordnung von Eis» nbahu Ncdcu* gebühren.
Gleich',cit'a mit der Ermätzigung der Güter- tartfc um 8 Pec^rnt sind auch bie Beförde- rungSsätze für Reisegepäck und Ex. dreh gut geändert worden. DiStzrt war auch sür Reiseg?vack ein Ältonv't -TrinMt8fah (wie bei den Fahrkarten im Personenverkehr) gültig. Aach der neuen Drrechnungsart wird der R.negepäck- tartf wleder nach Zonen b.n'r-chrZt. Die Mindesisrncht beträgt 0,20 Mk., das Mintestge* w-.cht 10 Kilo. Dom 1. Ftbruar ab kosten 10 Kilo aus eine 6rrtfernun3 in>n 1 bis 16 K l om ewr 0,20 Mk.. aus 17 bis 33 Km. 0,30 Mi, aus 36 bis 53 Km. 0,40 Mk. und immer ie 18 Km. 0,10 Mk. mehr, biS 108 Km.; dann oeträgt der Gntser- nungssprung je 20 Km. bis 188 Km., so dast 180 Km. 1,10 Alk. kosten. Die Sprünge werden mit wachsender Entfernung gröber, und der letzte Sprung beträgt 45 Km; so kosten 278 biS 300 Km. 1,50 Mk., 378 bis 403 Km. 2,00 Akk., 495 biS 530 Km. 2,40 Ml., 565 biS 601 Km. 2,60 Mk, 693 bis 749 Km. 2,90 Alk. und 1605 bis 1750 Km. 3,60 Mk. Diese EntsernungSsäbe werden mit tem Gewicht des Gepäckstückes vervielfacht und er* peben dann die Reisegepäcktracht Aach einem ähirllchen Staffeltarif werden vvm gleichen Tage ab die Sspretzgutsrachten Berechnet, jedoch beträgt die Mindestsracht 40 Pf., daS Mindestgewicht 5 Kilo.
Die Dettkartengrunbprelse für Deutsch? Reichsbahn- und Mitropa-Schlafwagen betraten vom 1. Februar 1924 ab: für dir 1 Kl. 20 Mk., für dir 2. Kl 10 Mk. und für die 3. Kl. 5 Mk. Die Dormrrkgebühren betragen 10 v 55. des Bettkarten Preises.
2lus dem Hessischen Landtag.
Darmstadt, 31. Jan. (Prlv.-Tcleqr.) Der Sonderausschuß deS Landtags nahm den sozialdemokratischen Antrag, der sich gegen die Beseitigung grundlegender Bestimmungen der Aeichsjusttzgesetze im Berordnungswege wendet und fordert, dast die zum Zwecke der Vereinfachung der Iustitzverwal- t u n g und zur Verringerung der Reichs- und Staatsausgaben erforderlichen Aenderungen der deutschen Gerichtsverfassung nur durch ordentliche Gesetzgebung erfolgen dürfe, einstimmig an. Auch der von der staatlichen Abbaukommission in eine gemeinsame Formel gebrachte Antrag der KoalttionSpar- teien, der die verheirateten Beamten bei dem Abbau möglichst geschont wissen will, wurde angenommen. Bet gleichwertigen Leistungen sollen die wirtschaftlichen Verhältn'sse vor den Familienverhälmisfen Beachtung finden. Bel Berücksichtigung der Familienverhältnisse ist anzustreben, dast verheiratete Anwärter (Assessoren, Praktikanten), insbesondere solche mit Kindern, nur dann außer Verwendung kommen, wenn ihre wirtschaftliche Versorgung gesichert erscheint. Dann wurde der zurück- gestellte Antrag des Abg. Dr. v. Helmolt und Gen. (Bauernbund) über die Aufhebung der Verordnung über den Verkehr mit Milch, Butter, Giern beraten. Der Antragsteller schildert die durch die Zwangs- Wirtschaft für Milch und Butter eingetretenen Verhältnisse. Ein Vertreter des Zentrums empfiehlt die Annahme des Antrags. Der RegierungSvertreter beantragt dagegen die Ablehnung. Der Antrag wird mit den Stimmen der D.Vp. gegen die Linke angenommen.
Der Amerikaner (tzriffilh freiqelafscn.
Berlin, 31. Jan. (Wolff.) Dvn amerU konischer Seite wurde ml ober bo ft an die RrtchS- regterung herangetreten, um die Freilassung beä wegen des Uebersalles auf den amertftint- Pen Deserteur BeradoN auf babtfcfrmw Staatsgebiet verurteilten ame i'anifdjc.i Leutnants Griffith und seiner Mittäter zu erwirken. un den letzten Tagen hatte auch der Präsident des General Commitee fo.' (Relief of Distreb in Germany and Austria, der in Deutsch- land wohlbekannte Charles Aagel, an den Reichspräsidenten die telegraphische Cbittr gerietet, Griffith bald die F eibeit toiederzuschen- kn. Menn er sich auch ba.-cf) feine Tat slrafbar gemacht, habe er doch nicht aus unlauteren Mo- Uven gehandelt. Das Central Relief Commi oa drücke einen Wunsch au8, dessen S.-füllung weite Kreise deS amerikanischen Dvlkes, für die eS glaube sprechen zu dürfen, mit besonderem Danke anerfennen würden. Die Reichs esierung trat daraufhin wegen einer Begna)iguig Griffith' und seiner Mittäter an die badische (Regierung heran, die unter Würdigung der befände e.i U:n- ftänbe die Freilassung gestern veifugt hat.
♦♦ 3n den Ruhestand verseht. Auf 03runb des Gesetzes über die Altersgrenze ter Staatsbeamten treten mit dem heutigen 1. Februar u a. weiter in den Ruhestand: Der Ministerialrat teun Ministerium für Arbeit und Wirtschaft Wckhelm Müller, der Oberbergrat bei der geologischen Lanbesanstalt Professor Dr. Gustav Klemm, der Direktor der Hessischen chemischen Prüsungsstatton für die Gewerbe Pro- sessor Dr. Wilhdm Sonne, drr Oberftubim- direktor Geh. Schulrat Dr. Gustav Mohr an Lern Wolfaang-Ernst-Dymnasium in Büdingen, der Rektor Heinrich 3ung an ter (Bolt J- schule zu Leihgestern, Kr. ©leben, die Lehrer Christian Diehmer an der Vorschule au Grosten-Linden, Kr. Giehen, Fried, i H Con- rad D i r I a m an der Volksschule zu Schwalheim, auffa|fung. D«s Leben an sich ist unver- änberlich, sich ewig gleich bleibend, nur unfre Auffassung vvm Leben, nur unsere Wertung dieses Leben« wechselt mit unserem Standpunkt, den tr-ir zum Leben einnehmen. Das Leben ist eben so, wie wir es anfeben. Diese »rkenntnis ist der Sieg der menschlichen Souveränität über dic Fragwürdigkeit des Leben«, ist Idealismus und die F iustdichtung das Hotesied diese« 3bao- l'Smus. Die Entwicklung der Fiustidee zu dieser Ciustellung zum Leben bedeutet eine völlige 2lb- sage an das alte 2eben«i0oal der ersten D.iu» Perioden, an den Unendlichkeitsdvang 3n der Hclenadichtung schliestlich empfängt Faust und Cvethe der Dichtung Schleier, die Gabe der symbolischen Weltau,sassung. die ihn in d<m Stand seht, sich über die ganze F.agwürdigkeit diese« GrdendaseinS Hinwegzusehen.
Der Wicdcraufbanskandal.
c Pari«, 1. 5ebr (DDL.) Die Kammer hat gestern nach emrr sehr lebhastei Diskussion über dir Frage drr Aachprüfung der Kriegsschädenzahlungen beschlosen, diese nur bei Schäden vorzunehmen, die den Betrag von 1 Million nicht übersteigen. Di: weitere Diskussion über diese Frage ist auf heute nachniNag vertagt worden. Die Ziffer „1 Milli m" wurde mit 319 gegen 235 Stimmen angenommen. Die vereinigte Kammer» und Senat?gruvpe bet Vertreter aus den zerstörten (b»bieten Hit Protest gegen dcn Kammerbefchluh erhoben.
Der Inhaber der vollziehenden Gewalt hat die .Deutsche Zeitung' für die Zelt vvm 1. bis 3. Februar 1924 verboten, bi be- Artikel .D.-n Sachvev.tänb gm zum Grast' perfän- ltche, gehäsitge A g i fe gegen die Rdctertgierung entbleit, die mit ihrer WürLe als (Bertret mg de« Reiche g genüber dm Ai «lande un.er.libar sind und die von ihr betriebene Politik schädigen.
Die Entwicklung der Idee in Goethes Faust.
lieber die Gntwillung b*r Idrr tn Goetyrs Rauft sprach Professor Dr. Kor ff Im Rahmen der von d:r U ülr.*r i ät zum D ton d:r Stu- dentenhilfe und der Wintei7.wtbilfe ve-crnftaltcten Q3ortrag«rcilK vor d um gro zrn Auditorium. 3n einer aunerordmtllch prägnanten, in ihrer Kürze daS Theira rcf loj er ch5"f.-nde 1 B: a idlung legt: ber Redner dar, datz die Fiustido- ein?' fan-jc Entwicklung hat durchmacheii müssen, bis sie so wurde, tote sie uns h.mte entgegentritt. Analog den vier Bau'aeriodrn bar Dichtung wächst auch die Id.-e aus d-r urspi-ünglichm Charaktrrteagbdie heraus in da? E it(oi kla tgsmyster um des reifen Goethe. Da Gvetoes Di-ch(:n t:n afißtmc.ncn und fein Faust Im besondere., für den D chter eine AuSelnauders-tzunq mit dem L:bn bebcu etc, so must seine Dich.'ung, vor allem also auch der Fau", die fl i i> n Iba^^'u ,g tt durchma ch n, wie ber Dichter selbst. DaS -L.ement des Urfaust, des Goethes, des Sturm u tb D^ang ist der Qebe vS- brang, feine Foinn die Mab'vsigldt. Ze-ie. Un- enllch'dtsdrani, der auf Il-nm^gliches gerichtet ist, denn er richtet sich an dem Endsichrn, ist begrenzt durch die masichsi.ch' Znd viduallkät. Und die trarl ch: 3r:n e s ti.4 Schicksal; ist, dast <nuch dieser Une.ibH?.f.itSbran.i u, ndllch ist. dast er ihm nicht cimnal die Re ignatio., lästt. 'onbom ihn zum Dämon der Ruhdosigle t macht. Daher wird die ©r.'tdxntragöbt: inn.nlich zur Faust- tragödie. Auf dem Hz'epunst d.-s Lebens in der Li b: zu Grrtchan listt t>n sein Dämon nicht bertoal n, sondern stürzt In aus u.teab(lb'r Grtoortung in unen‘li(>: SutLuschung De)\'r clu -> feines Leb ns fu>rt i>n ra einer tief peisi- mvli ch:n W Lauffaffano, die sich i, wdtschmcrz-
Ocban ci ums ht. ast r aich hirr der Dämon Faust vermag nicht wie Werther die letzt« Konse-
unternommen. um einen Weltrekord aus,„stellen, und da die« nicht gen igte, sollte die Leistung noch überboten werden Man überspannte den Bogen tr.verlor da« gewaltigste bisher erbaate Luftschiff mit 40 Mann Besatzung im Qtetoüter- flurm über dem Mitt <-neer. Dr. Eiscnlohr betont tu diesem 3ufamme:b-aig dast trt>3 der französi- Ta\en Rckordsahrt die Leistung zweier deutscher Kriegsfahrten noch immer nicht Übertroffen ist. Diese Fahnen, bit vor mehr al« sechs Zah en unter krieg smästlg^n Bedingungen ausaef.ihu wurden, stellen dns Höchste dar wa« bisher in der Geschichte der Luftsch fjnhrl gt* leistet tour?e. Die erste Fahri wurde vom 26 bis 31. Zuli 1917 von dem La tschifs L 3.120 unternommen und befKinb tn einer lOlftünMam Reise über die Ostseepcovinzen Au l n 4. wobei allein an Bomben und Munition 3503 Kg mitgenommen teuren. Die größte Strecke mit einem Luft- Mff Durde unter den schwieri^m Krieisnerh'lt- nj,en im Herbst 1917 Don L 59 ausgesuhrt. da« von Stambul ausstieg, um den Deulsch'siasrika- Kampfern Munition. Medikamente und Bi-iefe zu d ingen. Die Fahd wurde über dem Rilgebiet M Chirtum abgebrochen und tolbdc S6 ©tun en un- unterl-eoche 1 rnter Meteore la sch öu^er t ungün- [tlgen Bechiltnisicn .Diese Fa U unseres Md- ka-Luftscht'frs," fiat der Derfisser. .stellt die weitaus bxf/te ßeiüung in techn scher, militäd»
Psychischer Hinsicht dar. die je von einem „ , mit sdner Besatzu-g erreicht wurde Es ist leicht verftändlich, dast die NZsiundigo Fahrt der Dlrmutk<", die mit allen Sicherungsmal^ reg Ii unb über em m durch SchiffSvertchr beleb- ten Mttlclmeer ausgrführt wordrn ist. f ine revrä» [entalibe Leistung gegen dec d r he« L 59 dar» stel l E« ist also nu* b:e leere g-i^e c Zahl ! 18, mit der Frankrdch s inen W (trvfor^ bx nspruchen rann, denn die tech ische Lei hin, <-«>; ja auf Konto de« deutschen Luftlchifsb..,-cS/
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quen« dieses W ltschm^r^rs zu ziehen, sondern must zuruck in Örn rubd/en Wichel von Pesä- mlsmuS und Optimismus, in dem die eigentliche Tragödie deS fausti.che.i Manschen besteht. So M st auch im Gang der Dichtung der Brr» sl'ichung des Lebens auf d^n Fuste bas Teusels- bunöni«, auS dem er sich den höchste Genust aus dem eben verfluchten Leben verspricht. Jaust muh leben, död>b( ec ai diesem Leben leidet, wie an einer UKjdCfam Wunde. Das ist dc- Fau tcharafl .r brr er :e 1 beiden Baupe.iobm lFranlsurt und Italien). Dast der Phn einer Charaktertragödie vor(ag, erhellt aus der in I allen b?rauSgoar6:i:eten Derschirsung drr Charakterisierung. Cvethe plant auch im Fiust d.'-a
1 bJ.r aLk>n Stlstsaae der Faust der italienischen Periode verfällt feinen inneren •yuiten, er to,r> ein Bruder ves Trsso, ein g>. !I 9/rt^r ^^aust. — G,n bedeutungZvoUer A schnitt in GoetheS Dichtung temu ihnet sich mit den Ueberganq von b.-r Chnriktertragödir zur Cbaraktcre n t Wicklung i:n .Wich l-nMeister" R,o:: der gescheiterte Mensch, sondern ber ge- Mensch soll zur Darstesiuni gelangen.
ii aUi^ faustischrn Chaniktertragödie wtrd ein ®nttoufIungSmt)ft-num Der Prolog tm Himmel enthält alle Pcogrnmm'üne dieser neuen 'S),btung be« klassischen Goethe. Richt mehr & Indern bie Erlösung
de« faustischen Menschen aus ber Problematik ist dec Dcgenstanb der Dichtunz der drittel, Dauperiod-. Ob diese Srfösunz zur Tatsach: ge- worden ifL darüber breiten sich die tief n Smoler des My teriums. Trotz aller bitteren E fahrungen. dast arte Hoffnungen Illusion sj d hat auch der hundertjährige Faust nicht auf- pebort Äu hoffen. Bon der Problenratik
er Sv>,r erlöst, aber daS Leben selbst ist darum nicht anbet« geworben, ^he Entwicklung und Läuterung, die F _u,'t du ch- gemacht hat. ist eine Läuterung feiner LebenS-
Der französisch« Weltrekord und der Untergang der Dl^muide. Den trag schxm Untergang des deutschen Lust- sch'sscs »Diffmu de- unter krinzösi'chec N age i^- zeich etDr 3rg (Rr-I n> Eisend hc in der Frank- furter Wochenschrift .Die Umschau" als die Folge der fianzöfckchen Restreoun7en, ten Luftschi:,' Weltrekord zu veri^llkommnen. Die Dirmuite" trat te« zuletzt gebaute deutsche Luftschiff das l" -^aS k c Zeprxlmwe-ke b r teHten und h dem cl« örfeb ungen ivS Krieges unb alle tenkbaren Derb.sscruog, , vereinigt torreir Df- Franzosen touren zunächst mit dein Schiff, tes direkt von der Werft an Frankreich ab» liefert toerbm muhte ni_>t3 anzuf mgen. Lange blieb es nich feiner am W. A »ist 1920 erfolg en Ucb rfübninj un ätlg in
UAb entleert. M das franiöfilt* ^llstltar keine Fächln» te unb Mm'eure für die 3efat)ung bitte Sch iesklich aber mutzte mit dem £u tidx .einmal gefelgt werten, was man könne. ©j wurde zunächst eine llSstüabise Dauerfahrt
Meine politische Nachrichten.
Die fogenarmte Regierung ter autonomen Pfalz gib: in Speyer ein eig nes Racheichienblatt heeaus unter dem Rarnen .Autonome Zeit", bas im Berlage ter Speyerer Zeitung gedruckt wird. Tie Speyerer Derle-rr haben darauf den vevannvortlick^n Leiter b*e« Verlags aus ih^er Organisation ausgeschlossen
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Bor dem Lchöff^gerich- In Ldp'ig hatte sich der vevan.wörtliche poli ische Sch.is leier der Leipziger Re e tei Rachrich en, Dc. Günther, wegen angellichrr Begünstigung bei Flucht Ehrhardts zu Deianttootteh. Die D.-aünstig-anu ttmi-be tn einer Üei uagsnoiiz erblicke, das) dir Wohruna d.»r Leiozigec Hafers» h-stec Etzrhard.« polizeilich überwacht werte. Das geeicht U lt tea Tatdestanö tec Seganstigong nicht für gegeben, so bah Freisprechung erfolgte
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Während b~r DonnerStag^sitzunz ber Berliner Stadtverordnetenverfamm- I u n g wurde von der Tribüne d.ie Stinkbombe in den Saal geworfen, die di: gesamte Rech e veranlah e. sofort ten Saal zu verteilen. Die Sitzung wurde daraufhin geschlossen.
Reich vvrzunehTneTi, Tcntem ennprechenb ten wirtschaftlichen Derhältnifsen tn ten verjchiete- nen Cante«teilen.
Der Konfl kt der Besatzungsmacht«.
Paris, 1. Februar iW.LD) Wie da« .Echs de Paris- zu wissen glaubt, scheint die englische Regierung jetzt entschlossen, den französischrn Dvrschlag, die pfälzische Scage der DotsHafterkonferenz zu unter* breiten, abzulehnen. Sie habe zuerst an den internationalen SchiedSge* richtShof im Haag gedacht. Da dieser Dor* schlag französtsHerseit« nicht angenommen worden sei, spreche man jetzt in London vom Völkerbund. DaS Blatt glaubt zu wissen, daß daS sranzöstsche Ministerium keines* wrzS geneigt sei, eine Prozedur anzunehmen, dir im Grunde genommen daraus abzie e, dem DZlkerbun) d'e Ausführung des FriedenSverlrage« zu übertragen. Im Grund genommen handle eS stch doch nur um die Verwaltung eine« besetzten Gebietes, daS augenblicklich seiner Derwaltung beraubt sei. DaS sei ein DesatzungSprob'em, das allein die DesahungSrnächte inier* «ssiece. Rach der „T)icago Tribüne- soll der engli^che Botschafter gestern Poincar6 bereits eine Ro e übergeben haben, in der England die AUehnun; dr« französtsHen Vorschlags damit begründet, daß man französtichrrseitS au«sch(ietzliH als Grund anführt, daß dieSicherheit der fran* zösischen Truppen bedroht sei. Die Rote betont, daß nicht einmal General de Metz diese Sicherheit für bedroht er* klarte. DaS französische Argument fei technischer A.t und der Rheinlandakte entnommen. Macdonald fei jedoch gegen eine Lösung auf Grund einer derartigen tech* nifchen Einzelheit, da diese daS Problem in seiner ganzen Gestalt ändern und die Pfälzer zu Ange.'lagten, die Franzofen zu Anklägern machen würde.
Regiewirtschast.
D ü s s e T t> 0 r f. 31. 3an. (WTB.) Dt» Regia verlangt für die nächsten Tage die Uebcrgabc vom täglich 40C0 offenen Wagen -mit der Erklärung, bah beim AuSbl iben dieser Wagen fchvere Folgen für die Wirtschaft entstehen toüedrn. Wie wir von unterrichteter Seite HZcen, kaim die Reichsbahn ohne ein» empfindliche Schädigung der Interessen des unbesetzten Gebietes dles^ Wagen unmöglich abgeben. Es ist nicht durchführ- (bar, bi6 immer erneut Leerwagen» /material in das Ruhrgebiet hineingepretzt wtcd, während die Regie völlig autzerstande ist, taufende von beladenen Wagen die bereits im Ruhrgebiet stehen, zu bewegen. Die schuld an ten schroeren Folgen für da» Wirtschaftsleben fällt der Regie zur Last, die ihrer Aufgabe, wie sich immer mehr zeigt, in keinev W e i s e g e to a ch s e n ist. Das beweisen folgende lOHelbungen über
Wagenmangel
Lluf der Zeche Hago I mutzte von sieden Arbeitstagen drei volle Tage gefeiert werten, auf d«c Zeche Huao 11 l:n gleichen Zeitraum an 2'A Jagen, auf ber Zech» H.go lll an 2 Tagen' Dec FörbecauSfall betragt ca. 5000 Sonnen. Die Dergbaugenossenschast Hibemia konnte amr 29 Oanuac auf acht Schachtanlagen die Belegschaften teil3 überhaupt nicht an- sa«)en lassen, teil« muhten bie Belegschaften früher ausfahren,- auch am 30. (\muar rmiBten bie Belegschaften teils feiern A lf tet staatlichen Zechen in Gladbach unb Westerholt muhten im Ianuar toichntlich brel bl3 vier Feierschichten eingelegt werten. Der Bestaub an belab nm Wagen auf den Anschlich- gelcifcn ber Ze den betrug zeitweise rund 4200st Tonnen. Zur Zeit sind eS noch rund 19 000 Sonnen, die sämtlich von den Zechen expediert sind.
Am 29. Ianuar mutzten auf ter Zeche Bruch» ftrabc unb P inzregont (Deutsch-Li,remburg) die Belegschaften wegen Wagenmangels feiern, am 30 Onuaar auf ber Zeche 2ldolf Hansemann unb Prinzregent.
3uf der Zeche Ewald sind fett 15. Oanuaar teSge'amt 4068 Wagen nicht gestellt worden: eS mutzten 14> 2 F«l?rtchlchten e'mgelegt werben. Der Fsrberausfall beträgt 40 630 Tonnen. Da bie f.lernten Arteler Ö.t.ie SrxerbMofaaurtier- rtunung beziehen könm.n, herrsch! in den (Xcbdter- fam.lKn g h: Ro. Weg n W^aenmangls konnten bie B.legschaslen fer.ier auf folgenden Iechrn nicht andren: Am 29. unb 30. Zaau. auf Graf Beust (Morgen lchicht), am 30. CVrnuar auf Johann Deim.lsfe.g ( eilweise). 2L;f ter Ieche Zollvevein mutzten am 31. 3anuar auf allen Schachtanlagen am 10 Uhr bie B.legschasion ausfahren: am 30. Zonuar nachmittags unb am 31. Ianuar vormittags mutzte wiederum auf aUan Schachtanlagen geh tert werten.
Är. Friedberg. Ludwig Kömpf an be 3oO sHale xu Lauterbach 3atob Reuter an ter Volksschule zu Dernmty^hain, Kr. Lauterbach» Theodor Weitert an tec Volksschule za 2öH<£ Är. AlSseld, ter ifraeti.ifch.» Re.igionsleyoer Heinrich Ehrmann zu Friedberg (mit ten Rech en eine« tesiaitiv an gegel ten Volks chulle> rec«j: ber Amtsobergehilfe Zohannes Schädel an der 0an.de«univer,ität Giehen. ter Lehr chnied Georg Lambeny an drr Chirurgischen Bete- rinarflinlf in Sietzen. AvL diesem Anlatz ist ten Beamten die Anerkennung der te.m Staate geleisteten langjährigen neuen Dienste ausgesprochen worb n
" Srmätzigte SlektrlzitätS- unb GaSpreise werden tm An eigen eil unsere« heutigen Blattes zur öffentlichen Kenntnis gebracht Die Gasrechnungen s. llen von jetzt ab auch wieder mono sich kasiiecl werten.
*• SOjährigeS A r b c i t S j u b ilL u m. Heute, am 1. Februar, sind 53 Jahre der- floHcn. daß Karl Balser in Gtetzen bei der Versandabteilung der Zigarrenfabriken S. Bock « So. G. m.b. H. tätig ist. In dem halben Jahrhundert hat sich der Zubilar durch die grStzte Pflichttreue die Zufriedenheit von drei Generationen seiner Prinz'pale erworben An seinem Ehrentag wurde er beglückwünscht unb beschenkt unb allen Beamten und Kol- legen als ein Vorbild treuer Mitarbeiterschaft gerühmt.
Vvrnott^kn.
Ä “ Tageskalenber für Frei tag OtaMtboa^r: 7 Uhr .Die Frau vom Mcet^-. - Eat6 6m l Ludwig: 8 Uhr Odzinal Iazz-Bmd. Palast-Lichtfpirle. .Der Bvxertdnig von (Heu- bort“ unb .Rachtüürme",
— (Borträge überTDobnung«», 051- la n z - unb Steuerfragen pctanftnliet txc Handels kämme c am 8. und 9. Februar im groben •jo.-faal ter Universität. Rahe ces im heutigen 2ln- zetgentetl.
— Die Vorträge übet Stimmbildung und Stimmstörung, bie Pwf. Dr B c ü gg emann und Prof Dr. Bäcker für He näselten Tag: cn ;.Lnb.gt hrten, musien vec- s^oten toei-tcn. (Siebe (2In?dgt.)
“■ Actillerieverein Mo gen abend Iahrer-Hauptversammlang. (Siehe Anzeige.)
Landkreis Giesten.
* Lich, 1. Frbc. Bon heute ab verkehren die RachmittagSzüge f.uf dc Strecke Butzbach—Lich — Drünberg «ine Stunde später (b. h so, wir es im i^rhrolan vvc* gtkbm ist), weil d e Dutzdach.-r Fidrtken eine Stunde länger arbeitm Das reisente Publilum Hal dadurch den Bort.-il, da'r es die f p ä 1 c r e 4 Anschluyzüge (von Enden nach Lich 6JO nachm.) benutzen kann.
Kreis Tchotten.
' Schotten, 31. Jan. Ueber bie Gesund Helts- und Vtecblichkettsoerhält- nt’-Le Ew kreise Scholten tm Zähre 1923 veröffentlicht tes Ärci.g sundheilSamt einen In* tevesianten Bertchi. in Dem es über den De- t^b.^cll,8U'tanb u a- teifM: ,3m 3abte 1923 tarnen weniger Tobe« fälle vor al« im Dorgahre. Rur bie krebsartigen Ertiantungen führten in bermebrtem Mate zum Tode Die Zahl ter durch tuberkulöse Kvankheiten verursachien -^rtesfälle zeigt eine erfreuliche Abnahme. Der Gesundheitszustand kann im al gemeinen als recht beftiediaend angesehen uxrten. Un- flrtabc nur halb so viele Erkiankungsfälle an Dyphterle und Scha rlach kamen zur Md- k nS-_?9T ^lvterleibskhphuS Barnen nur brel Fälle tn Göl^n, Ok>.r-Seemen unb Wetiec- ftld vor. Laubach blieb in diesem jabre von TyPhu« verschont, h fsentlich auch (e nrrbin. 15 Parat ypHu « sälle wurden aus Stein* betg und GlrSh ^ien gemeldet, bie mit einer In Hirzenhain un > Umgeyntb (KcelS ‘Xublwn) te ^stchenten Epidemie in Verbindung zu bcln en ind. Gin Tob^ssall kam hier iroh mitunter schwerer Erkrankung nicht vor An spinaler Kinderlähmung erkrankten In Gedern 6, in ®ö- htn und Gltshätlen je 1 und in Rieder-Seemen 3 Kinder. An Wo-chenbettfiebec ci-franr- ten je I Frau in Gl rshattcn. Laudach. Scholien, Sesinrod unb Steinberg. Der Fall tn Sellnrod verlief tödlich" Aus ten tabellarischen Ueaer- litten über bie Sterblichkeit ist ersichtlich oatz im Jahr« 1923 inSgrsamt 348 T"te-lälle ge- iPn 373 im Zähre 1922 vorkamen. Es starben im Alter von unter 1 Jahr in 1923 : 35 (1922 37) vvn 1 bi« 15 Jahren 19 (26). von 15 bis 30 3ate ten 16 (25), von 30 bi« 60 Iahcrn 75 (78). von 60 Iahren 69 (64), von 70 unb mehr 3a&- ten 134 (143) Personen Den Monaten nach verteilen sich die Totesfälle in 1923 bzw ISA


