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tMze *ti bam »u etner («Haften Ruäfpraäx fl* t*e metficn^eörwr fyntrr ben 5^*5*" TThdfletpräflbeiten (teilten, tnäbrenb Me. jtrtHf. bte Mten* einiger Vertreter des Tk- bem TJorgeben Seignert geübt toirte. mtt lebhaften 211 b | a 11 e n « r u n b g e - b u n g e n au 1 gentxronen tourbt Widerspruch«los fc<HT>t fchllechlich eine Resolution angenommen, bte ocrt den früheren Unabhängige 6 rif ple n . Künstler unb 3 u f u f e r ein gebracht nx>r- Den nxxr unb tn ber erflän wirb, bab bi« Regie­rung brr groben Ätxillrton bw In fit gefetzten 8c- toartungen bisher nlch« erfüllt habe 3« würbe ** Äefbe vvn wirtschaft«- unb tDährung*po(iti- tten Fvrberungen darin ausgestellt, die gleichzeitig *« »tewHdb MxrT« Ärtfif <n dem bisherige

^Erhalle» ber Itgknag

bleuten In ber Frage ber Reichswrhr wurde gelordert, bab für bte Sicherung bee repuMllam- W" »barahert ber Reich«weht mehr getan ©er- ^en "ne a« bisher Segen nur vnei Stimmen wurde barm ein Antrag angenommen ber der<j> 014^ Regierung unb dem mintfterp rxMibe.it en Seigrer die Srufte be» 'Bmtrttparteitage« cntbic- tel und sie aufforbert, tn ihrem Kamps gegen ble.reaftionäte^Relxbetoebrleltung sort-usahren I

ber Tagesordnung stand au herbem cm« anjaM von Anträgen, die dem Bezlottvoritzand daS mibtruuen auSsprechen unb eine Reu- b e I e b u n g der .Dorwärl«-. Redaktion verlangten Rochdem Ehesredakleur Stampfer betont baUe, bah man zunächst doch einmal die Verteidigung der -Vor-värt«"-Redaktion hären Mühle, touroe die Abstimmung über diese An- träge aus die demnächst ItatMinbenbe Fortsetzung beS Re^rf« Partei tage« versagt

trte Regierungshrifis ht Thüringen.

Weimar. 26 Sepl. (Priv.-Tel ) Die schrlftltche Anfrage ber sozialistischen Land- tagsfraktlon,ob Vie K D D. bereit Ist, auf Grand beS Programms ber D S. P. D mit tn die Regierung einzutreten ober eine Minder heltSregi« rung, die von der T. 6. P D zu stellen wäre, zu unter- stü tze n". hat die Bezirksleitung ber Kommu tttftischen Partei Drohthüringen in einem län- ^eten Schreiben beantwortet, in bem rt u. a.

Der etntritt ber K. P. p. tn die Regierung <nff retn parlamentarischer Grundlage, so wie eS von dem dorgeleaten 6. P D -Programm vv» uns verlangt wird, ist ausgeschlossen. Dte Ä. P D hat eS nie abgelehnt, eine sozial- demokratische Minderheitsregierung zu unter» stützen,

Mas fit, Gestützt «sf «V rparlamentarische Machtpofttisae», proletarische Politik treibt Deshalb müssen sich die sozialdemokratischen Arbeiter entscheiden, ob sie gewillt sind, die aemetnsamen proletat t s ch en Hundert- sch alten mit uns zu bilden, Kontroll­ausschüsse zn schassen, die Ssekutivgewalt haben, den Kampf aegenDucher - unb Schiebertum zu führen und das Recht ber Beschlagnah m e erhalten. Sie müssen sich entscheiden, ob die AuSnahmeverorbnungen beseitigt werben sollen unb für Mitteldeutsch- land der Rote Block Wirklichkeit »er­ben soll.

Der Eeparatiftenpuisch.

Part«. 26 Sept (TDTB ) Die rheinische Separatisten Partei Freie« Rheinland lästt durch die Havasagentur erklären, alle Rachrichten über einen Separatistenputsch seien falsch Die am 30 September in Düsseldorf xu veranstaltende Kundgebung erfolge für den Frieden, für bit Wahrheit und die Aufrecht er Haltung der Ord­nung Die Partei werde nicht tm vorauS mit- teilen, wann sie zu handeln bereit fei lDaS ist allerdings der schlagendste Beweis für Ne Richtig­keit unserer gestrigen Meldung D Red /

Behörden unb Provinzpresse.

Speyer. 26 Sept (Wolfs) Die pfälzische KreiSreglerung veröllenllicht einen Aufruf zur Ueterftutung der Prelle. der in feiner Art ein bisher leider einzig dastehende« Beispiel der 8r- keronni« der Bedeutung diese« ÄuUurmftltut« vor Seiten der Behörden bietet 3n dem Aufruf wird zunächst über die lebentuna der Provinz- breffe gesagt, dast weit über ihren ursprüng­lichen Zweck der Ra$r latent* rmUllung hi "aus- wachsend. brüte die Preise den schrist.gebundenen Ausdruck de« Geistesleben« eine« Rolfe« darstelle Die Provt-palpresfe der Dereloidmig preis- gebe» he itzt, «Ile SebeuSdahuk» bn Sei» eine« Volke« »rterbtiibex, womit nützt win da« geistige «d »atipuale, foebeni bei gesamte öffentlich« web euatfUbte ewri Volke« ver­kümmere «d verarmt.

Der sittliche De halt de« Staat« gedarrten« würde ohne die Preste al« dem Sprachrohr der ^innen­politisch rn Derantworiung verflachen und ver­sanden Die bestehende DefellfchastSordnimg würde von dem Treiben eine« zu ruck! lesenden Individuali«mu« überwuchert werden Da« Boll würde dann der Stühe seiner griffigen unb poll- tischen Führung beraubt Urbar die «teflung ber BehSrden zu b-r Prell- wird den ptälzt'chen DerwalmngSbehärd-n 'cHgcnbe Rntpeifung ge­geben Bei aller Notwendigkeit der Sparsamkeit form jetzt nicht der Zeitpunkt al« getommen er- achtet werden, den beb»rdlichen Zettu.igSbedarf einzusteilen und mit der Abbestellung von Blät­tern vvrzugehen. Auch acht e« "ich« <w. amt- liche Veröffentlichungen mit der Bitte um kostenlose Aufnahme »u uberfcrbetL Bekotuttn»achungen im Anzeigertell sollen nicht über Gebühr eingeschränkt werd«, Zum Schluß betont der Aufruf, bob die Behörden den -Astigen ArbeitSgang der Prelle stet« mit Rat

und Tat unterstützen, und nicht dei Rkg xur Prelle erst dann finden, wen., man glaubt, ihrer Dienste zu bedürfen

Die englische Opposition.

London. 26 Sept IWTB) Die heutige KabinettSfitzung hat 2 , ötuixben gedauert Eine Rhrteilurg über die Lttzung ist nicht ver- äff en nicht worden Intoigedri'en geht die Prehschde tn der Hauptstadt ungehemmt weiter Da« Blatt Aoyd George«, ber .Da ily E hr o - niclc Ichrecht Alle Welt toc *- da', der win- fchastluchc Rum m Deutschland ein tödlicher Schlag sowohl für den britischen Hon- del al« für den britischen Wiederaufbau ist. aber die britischen 3ntcreffcn wurden ignoii .. ® rof.br ilmmien allein hätte den 3ulamme,biud) verhindern können Lange Ze I haben die neu- traten Staaten ebenso ök D-utschland auf Bonnr Oaro und Baldwin geblickt Rhvl Lord Turzon 14)reibt nur Roten, die unberücks' ch igt bleiben Baldwin ging nach 2ir»le«-Bain« Zedertnnnn begmnt zu fragen

IBa« tut die britische Regierung? Gibt <« überhaupt eine britische Rcgienmq?

®ibt e« irgendeinen Funkiionär einer Autorität irgendwelcher An aus den britischen Inseln, der ein entscheidendes Wort zu äuf.cm tonte, um ben Rotwendigkeiten der Sristenz Ru«brud xu geben? Gab es keinen, b « e« zu spät tnar Es 'st e 1 " bäfer Tag für 3 n g Ia n b und da« englische Prestrge.

Die .Time«" schreibt Da bie deutlch« Zah- lungSiähigkeir durch die sronzösllche und b.ügüche Besetzung vermindert worden fei, mut? in >n den Stea Poincars« al« einen Pyrrhussieg be­trachten Da« Bst>lt drückt Ne ernste Horsnung ou«. dast die französische Regierung mit gerumft- möglicher Berzöaerung die lonstruktive Seite deS Reparattvn«problem« tn Angriff nehmen wird ®>< britische Regierung könne nicht« Beff?rr« tun, al« sich tu Gemeiufchaft mit den Alli­ierten an die Aufgabe der Srzielung von Re­parationen zu machen

Die Schanengkeiten auf dem Wegs zur Grzielung vrx, Reparationen feien durch die franzöfilch- belgifchen Riakpuihmen fe.ncia-ega beseitigt, Ion- bern eher vermehrt worden Si_- ba-kn jedoch ein tr-t er al liierte« Zusamm 'Nwirse < I ich'er gemocht Der vjulommcntiitt zwischen chaldwm und P.->i rare müstte bald eine Versammlung aller Alliierten folgen Sa s., von q o'icv Be­deutung. dcch, biete bald ein. n Plnn z.n R.-gc- lung dr« Rcpvrntivn-Zpreble n« r. '* r

Der Führer der enaltschen Ai r-.'i'ervirtri. Ramien ?7k o : d o n a l d erhärte e» 'rev.'x getagt bie französische Ruhrpolitn stelle einen grosten Erfolg dar. weil lich Deutlchland ergeben nabe, aabei bedeute die« nicht« andere«. aI3 dnh ein gut bttraffnefe« und mächtige« Land ein Land, da« gebrochen unb entwaffnet wurde, mu gte und ftrang, zuzugeben, dah e« gelchlagen wor­den sei Die« sei nicht eine sehr grobe heroi'che Tat. Sie bedeute, dah Frankreich nicht eine einzige Mark mehr von Deutschland al« da« Srgebni« seine« Triumphe« erhalten werde, als e« erhalten hätte, wenn e« niemals Soldaten in« Ruhrgebiet gefanbt hätte

Der Erfolg Frankreich« bedeute, daß di« Wit. tel zur Erzielung von Reparationen großen, teil« zerstört wurden und daß Frankreich« eigene Schuld sich erhöhte.

Frankreich sabotierte den Handel. Unter her Re­gierung Baldwin fei der Ruf Snglanb« derartig, dast Niemand sich um Snglmd kümmere Keine Wach', in Europa schenke den englischen Wünschen irgendwelche Beachtung Man könne den Mann nicht verstehen der sich rühm«, dast er England in jeder Hinsicht grost machen werde, der doch zulasse. bist alle Bedeutung und aller Einslust England« unter den Rationen verringert werde. Denn dies sei die Lage, in die die jetzige britisch« Regierung da« Land geraten liest F'ied» serligkeit besteh« nicht im RichtStun Der einzige PazisiSmu«, der Ersvlg haben könne. lei der des moralischen Rechte«, der ebenso viel Mut er- ferberte, wie militärisch« Macht E« sei dringend notwendig, unverzüglich die gesamte Frage der Reparationen neuerlich auszu- werfen.

Die Entscheidung in der Korfu- frage.

Pari«. 26 Sept iWTB) Die Botfchaster- fonfcien« verossenllichl den Donlaut de« Be­schlusses ihrer heutigen Bormittag«f>tzung über den italienisch-gnechifchen Zwischensall in RI- banien. Hiernach werden den griechischen Be­hörden einig« Rachlässigkeit cn bei der Durchführung der ilntcrludning und der Rn*, findlgmachang der Schuldigen forgeworsen wie der BenchI der eingeleyien Unterfuf>unq«tom- milsion seslstellt Die von der Bostchaste-rkonseoenz am 8 September gestellten Bedingungen leien allo nicht re ft Io« erfüllt worden, re« halb die griechifcht Regierung der itafenifchen Regie­rung die Summ« von 50 Million«n Lire zu zahlen habe Die Botfchafterkonserenz und Me italienifck« Regierung verzichlen darauf, den Streitfall vor den internationalen Derichtshof im Haag xu bringen und betrachten br.i Zwiftenlall al« erledigt 3tollen räumt am 27 Sept Koefu Hinfichtilch der Befetzung«kosten kann der International« Derlcht-hof im Haag angerafen werden.

Xzr Arbeit-plan des ReichStagS.

Berlin. 26 Sept IWTB ) 3m Reichstag wirb bie grohe pvllttfch« Au«fprache. wie ber Aeltestenrai trotte befchlösfen hat erst am Diens­tag nächster Woche katthnben E* wird an­genommen. dast der Reichskanzler selbst in dieser Sitzung sprechen wird Die für morc angeletzte Plenarfltzung wird mit bei bereit« befanntgeq.-- Venen Tagesordnung abgehalten Am z.eitag wird lich ber Reichst.ig mit einer Abänderung deS Bankgefeye« und am Mittwoch nächiier Woche mit dem WährungSgefetz be­schäftigen

(Cornelius von Heyl f.

Worm «. 27 Sept fPriv -Tel.j Freiherr Sorneftu« v Hetzt zu Henn«Helm ist au* lern em Schweizer Fideisommistgui PfauenmooS tm Aller von 60 Zähren nach längerem Leiden am Dienstag geftorbr.i Der Beritvnvene ist 1343 zu Wv.m« geboren, trat schon Irühzeitig al« leitende Per­sönlichkeit tn die Fabrik keine« Bater« du und

verstand e«, Ne aut die heu'e weltbekam-'- ypge zu bringen Auch in ber Polini natxb er an her­vorragender Stelle er war jahrelang Mitglied der Ersten Kammer und hat die von ihm verfolgten g.of.eii Ziele mit grShicr Srnqie vertreten. Seine Heimatstadt tiauc.t ebenfalls um ihren o-rdienten Ehrendu.ger der auch in kin.-m mächtigen Be­triebe soziale Wvhlfahi tSelnrlchtunaen lchul bie beute noch weit und breit al« vvibildllch gelten. Die ste, blichen Urterreftc werden nach Worm« übetgtlubrl und In der dortigen fiamilicngi uh bei» gesetzt werde i Sine eingehende Würdigung de« Leben«werks de« Verstorbnen behalten wir uns vor

(Biefoener Dersorqungs» und Finanzprodleme.

ii.

D>c ungeheuerliche Verschlechterung unterer WlrtlchasiSIage hat auch hier da« Wohl- sakitsomt zu einem der ersten jnb bcbcu- tungeno iften Teile ber Stadtverwalt,ng ge­macht Der Ärci« der auf die Wohlfahrtspflege angewiesenen Perlenen hat sich in den letzten Monaten erheblich eiweiieii und er wird sich in Nr kommenden Zeit ficherli.st noch mehr au 7<bnen Einig« amtliche Zahlen über bie Wohl- fahrtSpslegc 8urft.h er von allgemeinem Inter­esse fern In der laufenden Sozialrentner- t u r I p r g e befanden sich am 1. Zanuar 303. am 1_ April 325. am 1 Zu I 349. am I örptember 378 Personen Die lausende Kleinrentncr- f ü r I p r g c wurde g wahrt am I Fanaar 35. am 1 April 72. am l Juli 109. am 1 September 127 Brlrnen Kleinrentner, die sich nlpt in l-ulender Fürsorge befinden, wohl aber an Den Reituralper- tcuungen de« Wohlfahrtsamtes teil genommen heben, kommen durchschiiirtlich 300 in Sctrachl. Vei schämte Aime und sonstig« RI in derb« mittels« «es sind Ne« Perionen. Die an ber Ralutalocrforgung teilgenommen haben, Ba,Unterstützungen dag-gen nicht empfang n> waren am I Januar 130. am I September 315 Per'cnen zu veizeichnen Die Quafer- (Peilung wurde zuteil am 1 Januar 820 Per­sonen llOO Kinder von 2 bis 6 Jahren 650 Kinder vvn 6 bis 14 Jahren. 70 Mütter), am 1 April 1240 Personen 1150 bzw 1020. bzw 70). am 1 Juli 1270 (163 bzw. 1040 bzw 70 >, am 1 Sep­tember 1270 (263 bjtr 040 bzw 70) Perion.-n Taa Bedürfnis nach Speisung stillender und trcrbrnb.'i Mutter ist weit grober, als bcfricblgt werden (mn R.b.-n dielen Tatigfe tSgebicten Der- urfachen noch die S t a d t a i ni e n p s ) e g e und die Vermundschost«. und Pslro'3>ast»lach«n deS Fugen da mte« nicht nur erheblich Arbeit, sondern auch grobe sinanzi l: Liste., Dast der 'Aeldbeiiag der Gclamtaiis , eiidungen für jeden einzelnen unterer hils -bedürftigen Mitbürger im Laufe der letzten Rtonalc stark gewachmn ist. versteht sich natürlich oon selbst. Diele wenigen Ct.tpcrbcn au« d m reichen Arbeitsleid liniere« WohllahriSamtes dürsten die au sterordentliche Dröst« der zu lösenden Sürforgeau,gaben deutlich erkennbar machen

Ti« großzügigsten <Mastnahmen zur Ver­folgung der WohIsahrrSpIleglinge können ange­sichts dei heutigen VerhälMjss« nur al« eben hrn- routenb gelten, lie müllen im Lause des Winter« sicherlich noch fortlaufenb erweitert werden AIS Grundstock h>it da« Wohlfahrtsdezeroal um- faflenbc Vorsorge für die Kartoffel- und Brenn- stosfbeliefs, ung getroffen, di« sich hossentlich ganz erfüllen wird Daneben Ist auch man unS versichert, nach verschiedenen anderen Richtungen hin daS Griorderlichr in die Wege geleitet wvtden Hiernach darf aaohl gewist sein, dast rin erheblicher Teil der Fürsorgenotwendlg- friten in wchau«greisender Teile sichergeftellt >st Trotzdem ist noch mancherlei zu tun Wir denken z B an die technische Lösung des Spei- sungSproblem« Zwei Anschauungen find «S. bie hier zur Erörterung stehen Di« «Ine geht dahin. den DersorgungSverochtigten bie Rnh- iunge!mit;e( in angemcHenen Zwischenräumen z.im Srlbstkochen auszuhändigen und auch die ent- spiechenden (BrcnnftoHmengcn zu lirfcrn Die an­bei!, auch von an« vertretene Meinung ist. eine allgemeine Dpeifungsanstalt, eine sog VolkSksiche, zu schassen. Aus dem ciftflenannten Wege per- spricht man sich eine rein auf die persönliche Ge- schmaikäiichtung und Zubereitungsart eingestellte 6pcifcnb«ieitung, di« Schonung gewißer Emp- finblichkeit«n von Leuten, di« in dem Rahrungs- bcAuj aus einer Speiseanstalt ganz unzutroifen» derweise ein« Demütigung erblicken, und av.b't- dem die Eisparni« der Kosten, di« für d.c Ar­beitsleistung m einer ©peifeanflaft entstehen Diele Anlichten mögen zum Teil rm« getollte Berechtigung haben, belangvoller fcheinen un« aber doch die Gedanken zu lein, Nc man gegen da« Linzeikochen geltend macht ®8 ist eine alle Erfahrung, dast da« Kochen größter Rab- rungemiiieln, engen mit «ntlprechend grö heran AuSmast bei Fleisch- oder Fcdquantitäten tn einem Topl bie Portion des einzelnen kräf­tige, gestaltet Dast da« Kochen in dem groben Kellel natürlich mit gröstter Sorgfalt und ge­diegener Sachkenntnis bei rationellster Vertoen- düng ber Kochmaterlallen geschehen must und nicht etwa als wenig belangvolle Tätigkeit ausgefastt werden dars, ist eine Forderung, die peinlichst genau erfüllt werden muh Bei voller Beachtung diele« Grunblatze« dürlte «in schmackhaltes Ellen lehr wohl im groben Kellel heriustellen sein Wir meinen, toa« in der Küch« ber St udentenspeile- anftalt ober bei der gemeinsamen Mittagtisich- bcreitung verschiedener studentischer Zirkel mög­lich und annehmbar ist, follle auch hier nicht zu den Unmöglichkeit,n unb Unerträglichkeiten ge­hören, Die Rot der Zeit ist mittlerweile fo grob geworden, bah sicherlich viele Hil,sb«düritig« qetrille Ge*chmack«iiebhab«reren gern: zuiückstellrn

" Jun'kn c ' i Ernihruna

Durch die Zeitverhaltnjsse veraniastt, wird iroM aud. manchei hier in B.nacht f.-mmeuöe Rlit- bürger jetzt gerne bereit fein die im vorigen Zahie nr-t gehegten Empstndli ix' ।len hinsichtlich de« 6peifenbxug« au« einer gemeinsamen Küche beifeitc zu lassen, zumal bie VDrgria*,'. Meinung, btefc Speiluna bebenic «Ine He a5würdigung, burchau« sallch ist- im Gegenieil Handelt es sich h,ei doch nur um die Erfüllung einer felb'b- oeriiändlrchen Psiichr nach dem Gebot« der christ­lichen Nächstenliebe Tie Kofteneilpa.n,^ für die Stadl könnt« sicherlich auch aus d«m Wege bc- Bolk«süch< eroeicht werden wenn man abgesehen von der eigentlichen Kochtätigkeii. eh-enamtiich- tiflt Hille, z B von bem Roten Kreuz, für die Witarbrit tn der Küche erbitten würde Für die Einrichtung einer Be|k«küche wären unter umstän­de-, gar nicht allzu g.ostr Mittel auszuwenden. Wir haben in dem Artikel in Rr 116 be» .Giest

-anz - metxvre Aorichläg« gemacht Der -MsaihtzO und vielleicht auch billigst« baoon wäre xäjL bet, von ber Militärbehörde bi« leihweise Uelx lasiung non ein oder zwei Feldküchen zu erbitten, diese mit Holz au« unserem Walde zu beiten und In -'nem gelchüyten Raume so auszustellen. bah do- 1 an moalichst auch ein Spriseraum angrenzen könnt« Der Smdtv W I n N hat tn ber jüngsten Stabtvervidneten-Sitzung nach dleker Richtung hin eine Anregung gegeben, bie sehi beachienStoert er- tcheint, bi« toii hier aber nicht näher prämiieren inöch'en, um in da« Stadium der Erwägungen feine llnrulx hinein,nb>ingen Jüan glaube nicht, dast für rmrn solchem 0peiklaal Sri!eck« unb Tisch- qefjjirr ange«cha»N werden muhten beide« Dinge. >i« heutzutage lehr viel Geld sollen wurden ttbrö- o wie in anderen ©labten, kann doch auch hier Kbci der ©peilenden sein Geschirr mubrlngen und Niiin an Ort und ©teile reinigen, wozu ja feine öIIaii fofifpuligcn Einrichtungen notmenbig sind Ta bie Verhältnisse immer drängende, werden 7arl mai wohl damit rechnen, dast Ne berufenen Stellen unserer Stadt in aller Kür^e nun zur ent- scheidenden Beschlustlalsung kommen atiden.

Das AuSmast des Sifolge« da« man aus dem lieblet« der Volksspeisung wie auch in allen an- bei en Bereichen der Wvl iahrispslege erreichen kann, bangt natürlich ganz ab von der Grvste der zur Tcrfügung stehenden Geldmittel D,e Zlnanz- krait der ©ladt, die man für Ne Lösung der so­zialen Ausgaben in weitestmöglicher An anspan- rrn must, wird allein nicht hin reichen, um eine vollkommene Befriedigung ber Roitoenblgfclten lich. rzustellen Di« preustische Regierung hat, wie man au« der nachstehenden Rlelbunq entnehmen l»nn. für die fvziafen Zweck« .ftafltlidx' Hill«mitt«l in giösttmöglichem Umfang' vorgefehen Bon der hefflfcheu Regierung hat man bisher eine gleich- fau.eiide llaiung nicht gehört Unter der un- zulänglichen Finanzkraft der Stabt unb der Unge- toistheit staatlicher Hilfeleistung können wir aber ba< Hilfsweri an unteren bedürftigen Mit­bürgern nicht verkümmern lasten Au« der Bürger- fd'-ift leibst müllen die Histsmittel strömen, die biei noitoendig lind Industrie Handel und Gewerbe. Banken und Landtoii lsä>ilt einerfeit«. Reamle^ Aiigestelli« und Arbeuerichast auf ber anberen Seile haben be i cif« im r-onqen Dinier sehr lai- fräftige Beihilfe zur L'inbenmg der Rot in unterer Stabt geleistet Zahlreiche Betrieb« tafxtn in schöner Bereinigung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die Beamten duixy ihre norgekhtc Bchörde bzw durch ihr« Organisation laufend« Beitrage zu den Kosten Oe, h«*'ilchen Rothilse unb Ipäter zu bem Rhein- unb Ruhropfer geleistet und lich Niburd) Arfpi uch aus Ne dankbar« Anerkennung der BolkSqcsamtheit erworben Wir möchten im Hln- l-lirf auf die b.-oJbrte Opiertoillig'cif unserer Riifh tige den Voijchlag machen, s.ir bie kom­menden Wintermonale ein faufenbe« Unter- flununprotrl | ü r bie hilf«bcbür(. tigen Mitbürger unserer Stabt z u organilicicn Nigcftah, N,st wöchenllich odet vicrzehntagiq sreitoillig sestgeleyt« lausenbc prozentuale Abzug« vom Arbeitslohn bzw ent­sprechend« Anteile von den Geschäft «rin nahmen -in das Wohlsahrtsamt zum Reflcn der Rot­leidenden unterer Stabt abgeführt werden Unfer. Wohlfahrtspflege fämc auf bitte Weife tausend in den Beiitz von Geldmitteln. Ne den Verhält­nissen entsprechende Äau*lra|t hätten Die pro­zentualen Abzüge Dom Arbeitslohn bzw Ne An- teile von den Gelchaftscinnahmen könnten ja so bemes'en werben, dah sie bie einzelne Ceiftung«- ftxift, die auch einen schweren Daseinskampf zu fuhren hat, nicht allzu sehr Mafien, tn ihrer Vesamlheit aber doch eine starke Beihilfe werden könnten Betriebe, die ihre Hilst in Ratumlitn leisten könnten, wurden sie am besten auf diesem Wege bringen Da« ®an/)t soll natürlich nicht etwa ein Ersatz, sondern eine Ergänzung her städtischen Finanzanspannuuq sein, damit im Zusammenwirken beider bie weitestmögliche Voll­kommenheit der Hilfeieiflung erreicht toird Wit hegen die Zuversicht, dast diejenigen Mitbürger, die im Bc'iye von Ail< tsei.,kommen sind, gern bereit fein werden, nach RLifjgabe ihrer Kräfte den notleidenden Mitbürgern in der fchweren Winterzeit beizustehen Baldige Fühlungnahme der (.t ligten AiniSstelle mit den in Betracht kommenden B.'tri«.>en bzw Organisationen dürfte wohl keine Entlaufchung bringen

©chlitstlich sei noch kurz aus eint Ausgabt hingewiefen die der Einwirkung de« städlilchen Wohlfahrt«aml«s bedarf. Wir meinen die pünkt­lich« Auszahlung der Bezüge btr 2 I i- penfionär« Die Roilagt biefn Mitbürger wird dem Wohlfahrtsamt bekannt fein Alle Rot- schreit au« diesen Kreisen, toi« auch der vor- aeftrig« In unterem Blatte wieher, lassen er­kennen wie grost da« Elend der um die All­gemeinheit verdienten Vcute ist Die oberen Be­hörden stellen lich den öffentlichen Rot rufen gegenüber taub Da erschein es un« al« Aufgabe d«S Wohlfahrtsamtes in lm«r amtlichen Gigcn- fchaft gegen bie .Taubheit der oberen Regionen voizugehen damit auch den Alt Pensio­när en das erforderliche Mast von pflichtgemäster behördlicher Furiorge zu­teil wird da« man anberen Rotleidenden z B den Arbeitslosen unb Kurzarbeitern, lchvn längst aiigebeihcn lästt Die Altpensionäre haben ein Recht darauf, dast auch ihnen gegenüber die durch Psl > cht und Gewissen der Regieren den gebotene menschlich« Ant«stnahmc nicht nur in schönen Reden, sondern auch in ausreichen­den Taten sich auSwirkt

Di« preuftisch« Regierung für Volk«fprifmigra

Der Amtlich« Preustisch« Prtfseb en*t feilt unter der Ueberichrift .Drostzugig« VsllSj; .i sunuSaktconPreustens" mit Dos preustilch 6t -it< m.ni c ium b sastte ltl> In einer au'ierordentiichc i Sitzung am Dicnsiig ab mb in eingehenden Bera­tungen mit btr pol.iifchen Lage Sei ber Berat, n_- vvn Wtrlschaftssragen wurde b-riär :< Allchbruck . die Diskustiv I der Mr-qiipl - einer Verbesserung der Ernähr unq . frag« pflegt llebeeeinstimmend wuck» d.- F.»t- wend gleit anrrfjn.it. durch Ichteunigc rgoni'l rung oon Volksfpestungcn tr:tteficr .Imlmigc« ben ncLcibniben Kreisen der Bev" kerung in ihre, i immer fchw.eriger oxroenOcn Eriftenzkamp! nach Rkoglichllit hilsreich zur ©eite zu treten Alle irgendwie zur Durchführung dieser Vvlks- speilungSaktion geeigneten kommunalen und pr.txren Organisation-n lotoi« icchnilchen Mittel tollen nut ft a a t I i d> < j i 11 » m i i- tcln in grösttmöglichem Umfang «in» 0<fir> trerben Da» pr.nstjifche ©t .nt-nr.ni(t#riunt rr vb fich in Ku xc an bie Ih*'u ig»|j.)ig«i Ärrife tx r Bevölkerung nri einem Aufruf wenden. Ne bevorstehende Aktion durch grost« Speibcn an Geld und Lebensrnitteln zu starken