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enngel 6et 'BetZöetBRg. Btt Thl^i

£,S JJcn^ bet logoen 221 Pro^. bei Hakr 2! 4 ytto. '2x-t) G'- xr M Der Aüdgang ber ärnmerträgt, der bei betreibe faft 55 Prvz. bet dm«. Der Redner begrübt bi»rfldniwg bei S -näbcMngtml ntfters, Daher gnmb|ätlt4 aur bee 'Loden ber freien TMÄaft Heb» Ser TUbner orift gdttrnmäMg ni4i the Oieigeruiig bet ^Icrtfe für Uinba*rtl4>Mthd)e ®tg»ugntfk ytnrer üer aUflenrtnen Teuerung zurückgeblieben frnd

Wg. Lana sBovr Dpt.) erift unter be- frünbvrcm Htnwett auf b* bar<rt|^rn TkttAIrrrtff« Darauf bin. haft bk ®mt» bn Dergangeren ,>chrt außervrb«Ulch stchtecht get&efen lei.o bah all» Wohnungen ifrvllßrt wurden Tie Klagen Über die Zwangswirtlchatt feien ganz allgemein, ber Üanbtoirt muffe twn aßen Fesleln betret! werden

Abg7 -eh bemann (Ä ) bdlt die Emäh. eunasfraae für die Schcksalslrag« des deutschen T<o(Iei Der Mtntstrr Hobe nach dem allen Vutber- lieb« gebanbeit .Tiit untrer Macht Ifl nichts getan Der Hebert verlang! bw loroerlich» enb griffige Tehinbung bei beui'chen Dolles

ibg eruermann (D Dpt.) ruft: .TW haben 6ie del anders nölig."

Akg Heybernann erwidert mit einem Schimpfwort

Prüf ident Löhr ruft die beiden Abgeord­netenzur Otbnuna

Aog Gisenberger sBayr Dauernbundi verlang! Xanfemuib gvng für landwirtfchaflttche r^euanTe unö Äultii'lerjng von Oedläiderei.-n

Aeichifinanzmialfter D r Hermes legt bann feine 3 ...u^a.-abm« zu den Anträgen <nr| TkrbtQigung des Brotes imb Aufbringung der Untos!« durch den Besitz dar. unb stimm! dem Gedarrten der Entschließung zp ®i fei aber beut noch lern abfdbt eben bei Urteil möglich, in treldxr De.le bte erforderlich» tp?ilere Beslhbe- laf.ung «füllen kann Die frage bedürfe sorg- fälliger Prüurrg. namentlich in bet Richtung wie bkk Belastung einfach unb schnell durchgeführk werden könne. Sin neues kompliziertes Gesetz mülle vermieden werden. Durch die späte Ber- abich <*una be» Gerbenllvrrtungsgektze« fei bi» 'Btian'agung verzöge t worben. Das schließe die Veranlagung neuer Steuern auf ne Zer ®rinbiag» «tu - Des bald könne b.e neue Belastung des Be- 'ites mir tir An chluh an beitc end» Steuern i»punkt dafür werd» bk iwangzanleid« betragt!« werden können Das ftrgrfhii* irr liegen, bann erb'* man überklxn können, mit Welch» i S euer en nahmen in re<.f>n<n ist Sobald ba» rHn.tliettiini un Besitze ber erforderlichen Grundlagen ist, werde da« Derlei« veranlasti Werden Damit Ichtteßl bk 3ui|pradx

Tur ber Abstimmung teilt Präsident Löb» Nit, Al' G< 4 t beu b»t (D Tt>U< bezweifle bi» Betel tblfl «gleit be« Haufe« (Tie beiden 1U4Mt arte.» « dal en bis auf wenig« Mitglieder Öen Saal txtl ifkn )

Der Prülidr.i' läh! die T< bluhfähigfrH des Syauh« durch Auszühlung seststcllen. unb zwar tu.l einer Aostiuimung über den Antrag Gottzein <D >. wonach die Gnischlietzung des Auischulle» <Wn eine Beteiligung des Reiches an bet che- 'reide-Kr cdit-A-G an den Hauihalliauilch ist »anidgctil kn werden soll Ttc Auszählung er albt I 39 Stimmen für und 3 gegen den An- tvag bei einer Slimmentbatluna Drs Haus ist demnach nicht bekbCuttäblg Die Rechtspartei« find bei der Auszählung auljerbalb de« Saales grbiicbci

Präftdent Löb» weist darauf bin, bah auch grfkt« bk Beschlustunfäbigkeit absichtlich herbei- geführt warben ist w e heut», unb bub er daher DcuMIx-n versuch ber Berftäud-gung mache 3r beraumt deshalb bk nächste Sitzung mU ber- selben Xagv/nrbnung auf 2.10 Uhr an. Schluß gegen 2 Uhr.

Jn ber neuen Sitzung polemisiert zunächst ber Aba Tlttmane (6 i gegen das Verhalle" ber Aechtsparlekn. die bi« Abstimmung Tiber ble Aiiuagc zumrnd nungtfa liball ve« Ich «open wollen Gr stellt daher den Antrag, über sämt­liche Anträge - etwa 25 - namentlich abzu­stimmen

Abit v 0 uera rb kR.) stelll fest, hab es hxr4a !« üblich sei. bi« Äl'stimnuLng arszusetzen Die bürgt rtubrn Paitei« leien gestern bereit grtuden. bk Ernädeungsauispruche zi Onhe M lübreit. das lei durch bi« So^ialbenwkraten '.«ibtnbert worden Der Xebner b antrual letzt Beriagung «mb hezwelkll zugleich die velchl i&- fähiglest des Haufe«

Viälibent Löb« erkenn! an. bah bas Haas beMlluf unldbig ist Gr teilt mit. bah er dem Ad,, h Graefe «ugefagt habe, bad «r ein« Erklärung abgeben Düne; auterbem mühten noch Oelttioncn erledigt werden Gr brraumi daher eine n.uc Sitzung für 2,15 Uhr an mit ber Tages- »rtminj 4Vtttipnen unb öntqegemabme ber Gr- flArang des Adg » Graefe Die Abstimmung über bk Anträge zum Ornährungsdaushalt steht nicht mehr auf der Tagesordnung vchlud 2.10 Ub-

st" ber dritten Sin mg beantragt der Adg Hüller- iranfm Q ben ' aus a t desGr- uübtungeminiiierium« erneut aut (He Dagesord- nung j leben Gr könne nicht begreifen, hast Io t*kk Adgeurdnete ber Rechten abgereift feien.

Abg Grnntlnger (Bar Bp ) widersprich! dem Anirag Müller Man mülle doch aul die süd- deutiche" A!>g«-ordnet en und bte Landwirte Rück­licht nehmen dk fetzt Du Haufe notwendiger feien. 3r Irtkeriprfcht nach längerer Gefchäftsordnungs- dedatte dem Hinaulletzen eines neuen Punktes auf die Tagesordnung Damit Ist ber Antrag Mülle« erkbiflt

inige Petitionen werden ebenfalls erledigt.

Adg v Graefe (deutschvöll. H vcheitspart. I '« ber Linken mit dem Auf» .Hochrwrräter" *U*vm«n). gibt eine Grllärung ab. in der er «chä.t'kn Ginfpruch erchedl gegen die 2a|- ISsunaberSreldeitsparteiburchden vreuh Innenminister Se de ring Diel« ÄtllWum einer politische Partei cwrftrhe gegen bk Verballung wesdaid der Aetchstag daiu Sscllung nehmen'k. Beschwerde beim Staatsge r ichtsdof sei etngekjl Das her Parte, orrgettoden werde, entdechre teglktxr Grundlage «Degen befchmpk-.de: 3unm wird der Adg Moltzad» «wetmal *ur Orbnurm ge­rufen unb als er Mw 3*ni|e fortkgi, broCu brr Prällbeni, er werde von der., Hausmche Gebrauch m,»chen Abg v. Ori<*t ruft hw fUm- wrunlfhm $u. .Kommen Vie nur heraus bann a>erbe ich Ihnen leigen, wer t«ia« tftr Aus bkk Dort» bringen bk Äua- muntneu voran Maltzabn. g^Mn >e Ir.Vwr- tribüw voe Abg Graefe wartet rut*g ab. bis Nch der Lärm sicher gelegt t»! ) Ter OUbncr beantragt dann, beute oder noch nee

DUktt eter BokMtznng afioBftjften tu der z« dem Verbot des Mllnfwrs Severmg Stellung genom­men cvrbei lotk.

Pebsihent Löbe schlägt dagegen vor, bk nächste Sitzung am 11. QLpdl abjubalÄ

Abg Schultz- Bermberg Dtlchntl.) trtll mit. bah ktne <larui ehu ^-terpellatlvn wei-en ber 2Lj*:ofimg her Deutsch ^lllfchen 7r«bei:spar ei eina r brach habe

Aach längerer stürm 'cher GeßchaftAoetmunWs- bebaiu werd bre nächste Sitzung auf den 11. April

Schlitz nach 3 Ube

Au« dem Reiche.

Aue 1®fÖfiÄg bet »ttztschdöllrlchetz ^refhertstzartei. Berlin 25 2Hdrg Dt» Füdrer ber deutsch. vöMIchm 7j r-tx-ilDortri. bk Abgeo dneten Graes», Dulle unb Henuiug hatten am Samstag beim Aeichskanzser um eine Be­sprechung nachgefuch« Da Dr. 6uno gestern stark in Anspruch gerpminen aar. ist bte Ve'?:-rchunz auf chcuk fefigektt worden. Dir genannten Adg,- ordneten haben, tr* bk Blätter bertchtert, beim Untersuchungsrichter in Moabit be­antragt. am Montag unter Gib vernommen zu werden' damit sk. Ws» sie erklären, die Hal- lofigfdt der gegen bk deutlchroölkllch Tirekd-'llö- part», rtbobenen Vorwürfe restlos aufflären kvn- nm Tie beutschnattonale Aelchstags- frak11on hat dne In te r pell 2 tiv« ein- gebracht, in ber fk bk Auflösung einer Polltischen Partei mit t>trl amen la rischer Verlietung als ein» ichwere Gesädrbung der 5 etbdl des poli­tischen parlamentarischen Ledens de-efchnet unb ble Reichsrogkrung fragt, ob Ihr bk tat^äch- ltchcn Unterlagen Der preahllchen Regkruna be- farmt fd«n unb ob sie bereil lei. zu ben durch dieses Vorgehen aufgeworfenen 5ragen Stellung zu mfmwn. In einer weiteren Interpellation wendet stch bk Fraktion gegen die Anweifung de« prcuk,Ischen Ministers des Innern, gegen alle Selbstschutzorganisaliv»- n e n einzulchreiten unb alle Versammlungen, bk sich eines Saalschutzes bedien len. zu verbieten oder aufjulMen. Ties< Anweilun,-, entbehre ber recht­lichen Grundlage soweit es sich um berechtigte Aotwchr gegen Störungen fott* gegen geaxilt- fame Angriffe auf ®tgenhim unb persönliche Frechelt und Sicherheit hantele. Gnt sprechen de Interpellationen |tnb auch von ber deutsch- nationalen Aiattion des Land tage« cinge- bracht worden, au herbem Hal bk Reichstags­fraktion einen Antrag gestellt, be ReichSregie- rung aufzusorbetn. ben lanbesverräte i'chen. zum aewaltlamen Umsturz aufreizenhea 2Icu(krungen ber kommunistls chen Presse, inshe'onbere bei .Roten Fahne", wle den mUttärischen Vor­bereitungen und dem ^eirxiofflmen öffentlichen Vo gehen links radikaler Organisationen entgegen- zutreten

Berlin. 26 März. Die parlamentarischen Vertreter der Deuischvölkischen Frei­heit s p a r t e t haben, wie der ,.^okal-Anzei­ger" meldet, gestern abend an den Aeichsmini- ftcr des Innern eine Gingabe gerichtet, in der ste unter Hinweis auf di« vom preußischen Mi­nister de« Innern, Severlng, anaevrbnete A u s l ö s u n g der DeutschvölkIschen Freihelts- partei den Reichsminister des Innern er­suchen, die verfassungsmähtae Zulassung des Verbots einer parlamentarischen Aeichspartet durch den Minister des Cirnelftaatrt sofort prüfen au lassen. Die das Blatt ferner mel­det, haben ble Mitglieder der Reichstagsfrak­tion der Deutschvoltischcn Freihettspanel durch ihren Anwalt die Entlassung ber in Haft be­findlichen Mitglieder der Partei beantragt, da die Bcichuldiaunaen der ZugehSrigkett zu einem Geheimbunb und des Hochverrats nicht 311 träfen und Fluchtverdacht nicht vorliege.

Die Litzunq des Auswärtigen Ausschusses.

Berlin, 25. März Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Reichstags Dr. 6trt|emann halt« Blättern aitolgc gestern «in« Unterredung mit dem Reichskanzkr Darauf wurde bk Sitzung b« s Auswärtigen Ausschüsse«, bw auf Deranlasl ing bei Sozial- bemotraten gestern nachmittag 6nberuf«n war, auf D lens lag vormittag verschoben

Die Auflösung bes Reichsschatzamtes.

'Berlin. 24 März. (DDB ) Da« R » lchs - schanmlnlsterlum wird am 31 Mar; auf­gelöst Von seinen Aufgaben übernehmen am 1 April

) bas Reichsmtnlsterium bes Chnwm N« Ar^elcgenHellen ber Abteilung für bie befehlen b) das Rcichsnchststertum der Sbunten. 1. das ReichsllearnlchaliSli'e'm. 2 das Reich«bauw»l«n. 3- bte Verwertung«- unb FriedenSan gd»g en­dest en. 4 bk Dahrnehmung der Rechte des Reiches als Aktionär der vereinigt en Industrie- Unternehmungen AG:

c das Rrtchswirrlchall«Ministerium ble etef- trowirttchafstlche Gesetzgebung unb sonstige trlrt- schaftllche Ausgaben, hrfoaMt Ile nicht unter b fallen

Dk Berkilung und Ueberkttnnaber Geschäft« Irn «tn^etnen regeln bk beteiligten Minister Xe ne Haftbefehl« auf Grund der »rftärnngen v« de rings.

Breslau. 24 Mär» . DDB ) 2kol Grund brr Verordnung des Reichspräsidenten 4 Juli hat ber OderpräHbent Akbertchlelkns ,u«ammen düngend mit ben Grllö rangen Seve- ring« irn gest eigen Uandtaa Aalt befehle ertasten gegen ben Inger.-«r Grich Stil, gegen ben Ingenieur Heiw D i st i n g v a u s« m. Fran Irrngarb von Reichenau. t«n Äaufmann Han« 5kmer Otlrlvi, sämtlich In Breslau, den Routrnann Johann X o e H « r bi Treb-r d und den ,rüderen Ceutnanl Horst w Tettenborn tn Berlin Die Polltel nahm ferner eine Reihe non Haussuchungen vor. wobei wichtiges Material »»tage gefördert wurde.

GW« XrtMhmbfcbxwfl des Berliner Sänger- dun des.

B e r 11 n, 35 Mär, ( DB ) Heute mittag ocr- anftdlierc ber etwa 4000 Mngll-der v^hienbe Berliner Säugerdund vor dem Reichs- tog*geMu^ eine -be,tä'tiger^e I ceuefuab- sebutzg sür Ahein und Ruhr Gleich Hnnberttaule^eu -ähle-d« 3ci?im<nge st«b dicht- gebränat ans bau Äh.--.g«*. Ian. unb leb*-: ber r«fwkö«eM»» Aelchstagspa! ^ < e auch der

SotzialbemsErar H o n c« f vorn Destsällfch« DcMar6eUcrDer5<2ib. len Ansprachen, die tn die Dorte au«Hangen; Dir wollen zusanuaen- hallen unb einig km. um uns «Bieter r-ciMg.-rr1- len an Rhein unb Ruhr würdig « ertoerkn. dk uns em 'o bertlichns Itei'p d dafür erben, rd ein feste. Dille 'wnneg. Mll tiefer Xübn*ng «mg Mc Mrngr »um Schluß das Aitderla-kx'chc Taef- gehet unb vor allem bk Skroph» Herr mach uns tret! «5 nigt Mnge Burlckkn. bie Im Anschluß btetan vor ber iranzostscher vorlchdt bemon'.rie- rvn wollkn, wurden von der Schupo ob«w bdem- bere Iwtschensäll» kdhreuL

Aus Stabt unb Canb.

leben, den 26 Mörz 1*23

Die Verwendung des Denkscheu Volksopfers.

Die bet vielen Sammlungen, machen sich jetzt auch an bas Deutsch« Voirsvpler unver­antwortlich« Kräfte heran, um das Vertrauen zu dem großen nationalen HUfswerk zu un­tergraben. Es kann nur angenommen werden, baß hier vom feindlichen Ausland« her jene DerdächtigungSprvpaganda mitlpieh, bi« un|«r« Volkssl.mmung zum Schaden un- |«rtr g«|chlofl«nen Abwehr zerfetzen unb di« Drtlnahm« unf«rer Volksgemeinschaft unb be- sonbers bes Auslandes am Deutschen Volks- Opfer sabotieren soll.

Heber ble Verteilung ber Sam­melgelber entscheidet ein Arbeitsausschuß, bei dessen Zusammensetzung auf die Heran­ziehung von Pcriünlicpkeiten aus den be­setzten Gebieten besonders Bedacht ge­nommen ist.

Die Znsammeafetzuna des Ar­beitsausschusses dürfte jede Gewähr für die ordnungsmäßige, zweckentsprechende unb paritätische Verteilung des Deutschen Volks­opfers bieten. Auch bet Vorwurf, daß heute nach vielen Wochen die tn Bettacht kommen­den Stellen im Ginbruchsgebiet noch keiner­lei Ueberwetsungen erhalten hätten, entbehrt jeder Grundlage. Erst kürzlich sind wiederum so große Vertage des Deutschen DolksopserS den im besetzten Rhein- und Ruhrgebiet er­richteten VerteUungsftellen überwiesen wor­ben. daß bereits über bie Hälfte ber bei ber Reichssammelstelle bes Volksopfers eingegan- genen Gelber verausgabt ist und es ber an* gespannt« st en dauernden Sammel­tätigkeit bedarf, um wettere Mittel zu beschaf­fen, die zur Bekämpfung der mit der Dauer der Besetzung wachsenden Not unumgänglich erforderlich sind.

Die Verwaltungskosten desDeut- schen Volksopfers find auf das geringste Maß herabgedrückt, da das Reich und die Länder die Personal- und Sachkosten im we­sentlichen Übernommen haben.

Endlich fei betont, daß das Deutsche Vollsopfer keinem anderen Zweck bient, als Dem des ausschließlich karitativen H i l f s w e r k s für die notleidenden und schwer bedrängten Volksgenossen an Ruhr und

i ohne HnterfchieD der Älaffen, Par­teien und Konfessionen. Die Verwendung der Gelder erfolgt tm einzelnen gemäß den Im AeichSarbeitSausschuß fest gelegten Richtlinien durch die zuständigen Stellen der örtlichen Wohlfahrtspflege, welche auf Grund ihrer ge­nauen Kenntnis der Verhältnisse am besten in dcr Vage sind, durch geeignete Fürsorgemaß­nahmen sVarunterstüstungen an Kleinrentner, Kriegs verletzte unb Kriegerhtnterbliebene, Lebensmitte lbeschafsung. Milchversorguna, Döchnerinnenfürsorge, Stnrichtuna von Spei­sungen, Kleiderbeschaffung) bte Rot d a zu lindern, wo sie nach ihrer Ansicht am größ­ten ist.

2Hk Behauptungen, die tm Widerspruch mit den oben mitg«teilten Tatsachen flehen, sind unrichtig und entbehren jeder Grundlage.

In ber GekchäftsstrÜ» Des .Gießener An­zeigers" gingen für unsere bedrängten Volks- genolkn tm Ruhraebtrt unb am Rhein weiter ein

.Ha- Grbr Sch. Inh G TL 3 Rate 50 000; Ra 67 7t 2. Aale 50000, I I D 4 Rat» 5000; Arbeiter ber Grube Gttmg«baulen 650?. Vrezd-Hemrich leim vchoppenfchmld« 2500: Ä 6tr. 2 Rate 1200. Gesangverein Gin wacht Caafm 20 000; gesammelt vorn Alice-Frauen- anb Iung- frauerroetehi Saasen 50000, Angestellte ber Za Schnnk u sbe. 5e6rjar»ak 140 000. Lehrer- ÄrHegtum llvatzenbom-Steinberg. 2. Rate 20 000 Mark-

Den Gebern herzlichsten Dank! Detter» Spenden werden m ber G e 1 ch ä f 1 s st e l l e b e « .Gießener Anzeigers" angenommen

e

L H Von ber Lanbes-Hnlversität Ter orVenlllche Profellor sür Semllifcho Phllologz» an unserer Landes-H«ioerlnäl Dr pbU Lhc tbefl Paul Kahl«. Hai «twn Rui an bic Hnlrerlität Bonn et halten.

- T«r 6lra6enbah*httrieb Tk Dlrellio« bes stäbttlchee Slelrrrinäl«Werts Iche.-ibt unS: .Gtne 'nc.ckwürbw« »d<brtnunj ar Straßen- babnbetrkb yigt llch ktt e nlgev Tagen leltbcm gut« Witterung »getreten Ist. Dar bisher bd anbauernben Regenwerter noch eine rtnlgrr- ntaben leidliche 'Nruruna ber Bahn fcstzustellen. Iv Urni bks jetzt auch bd* besten Dillen nicht mehr behauptet werben Außer dem Tkrkbr vorn unb l«n Ba^ibvs Ist ber eigentliche Stahl verkehr auf «in vertchn--n>.> geringes Maß zurückgegan- m Tk 9rbhbang Des Fadrprelles dürste ett Urtachc <u bk'm ve-k,b. 4 rückgang ?igeniNch niGt tn Brtruch; femmei. Denn dem fabrbtett von 10 Grlhp^-nrng entspräche breit du »rett von 425 Mt . ich bem berwtllgcn danbt des Goldansaus« Unb dennoch ist <* wohl btefex Hmftand. ber d*n großen Tev ber Gin- wohnet«chaf7 zu «wer Sparsamkeit am falsch« Ort veca-ckabt. indem bk Benutzung der so .i»i»r yreete-*- aMf uabcbtnal

nfttije Maß »tog^trxhih irtrb Gs ist klar baß be^ dnre Wei B-rtzalmn ber Bewirb llch immer wellet uimtck. gestalt« -.-h unb bah als brohcnbtü Gespeist bk völlig« StiHemmg be» Baha in imfharr 7Iä> rück, 1* lägt daher un rlgencn Inmrelle der Lmwv^mttch^l. me* durch

cm» regere Benutzung rbmeal bas Pr*V- tmw minder: unb v- rr. andern bk Ankechse^allatzG des Aibrbctt<röe- -derHaupt, ben man Pi Aot- fälkn 'chlmßltch doch cvn.al gen* gebrauch', ge­sichert würden"

" Von ber Hessischen Hand­werkskammer wird in ber neuesten Aus­gabe bn -Mitteilung^ berichtet. Das Hessi- 10* MlRisteriNM sßr Arbeit unb Wirtschaf: hat die Grhdhu.-.a Der Gelelir-rprufungSgebuhren auf IOX) THL, der Me tterprusungsaebühren auf SOOD ML, enb der Otmare dgcduhr, letz­tere ab 1. März 1923, auf 300 Mk. genehmigt. Weiter wurde Der Vorstand ermächtigt, nd- tigenfaltt wettere CrWengen zu de'ck'üeßen. Gemäß dieser Grrnächtignng setzte der Vor­stand die Sin'chrnbgcduhr ab 1. April 1923 aus 500 Ml. fest.

50 3a b r e i m Dienste ber Rech: s- pflege Auf «in» 50jührtge Däilgke-.t un Dienst» bei Rech'-r'stlvre konnte am Samstag Der Ober- !ande«a<7-ch sra! Herrn Sanbmann in Tom- habt iurückdlickrn Ter Jubilar war IW tn Butz­bach als Amtsrichter Ulttg. wirkte 1Ä2 in Dr.rn- ixtj unb gehörte von 1383 bis 1904 als Rat dem Laabger.chi Gießen an Von hier wurde er ar bas öberlanbesgerich: Tarrnrkib< berufen. - Tei Ba'.er des Iud.lars lebt noch, unb zwar tm 100 Lebensjahr: wohnt als 7t*besellcher Kammer iastirrer l X In Lauterbach

Bsr»sti^e».

Tages ko len ber für Montag Stabttheater. 7 Hhr .Heber brn TDalkm" - Astoria-Ltchllpkk, ab heute .Tk Cvkr ber Xatbarim von Medici" und Faun w bet Ga­rage" Llchlfpielhaus .®trc .Jiich4>^h tm ngabtn", .Gr beim Mahambfcha". .Ger RHön- kg-'Illug" unb .Untere Brüber an brr Ruhe" - Pa.ust-Llchefpkte .Lola MonM," unb .LHnpvB als Reporter"

ffvettervora»4sage

für Dienstag:

Wolkig bis heiter, trocken, wart».

Die Wetterlage erweist sich axuertyn att beständig.

Landkreis «ieße».

r.- Saasen. 25 Rlärz. Dte fett «h*r Reihe von Jahren, versammelte sich auch In bkfem Dinier ber Alice- Frauen- unb Inng- trauen verein allwöchentlich einmal tm be­kannten Lokal. Bet Besprechung w>ch!iger Ange­legen de-, »en, Borkien gu*r Sch I len. wechselnd mit Gesang, nahm« M«k Abende einen kbr schönen, an regen den Verlauf, so hab auch bie Be­teiligung stets eine aube-erben!!kt> zahlreiche war Ter Mltglledertiand ist ^U| 135 gestiegen Bon ber seither geübten Gepflogenheit, gegen Ende ber 3u|arnmenfünhe etiw fleter mit Äufke unb Kuchen zu vercmflalten. nahm man tn diesem Jahre wegen brr traurig« Lage unterer schwer- gebrüiften Brüher tn Rheinland unb Ruhrgebiet Absiand unb veranstaltete statt dessen eine Samm­lung für bk Auhrhllf«. bk ben schönen Be­trag von 50 000 Mk. ergab Ter Gelang- verein Gintrachi-Vaafen stpiete ben Heberschnß von senrnm SamLIlenabenb ml! 20 000 Mark ebenfalls für bk Auhrhllf« Beide Beträge ttnirben ber öammelfletie bes .Gießener Anzeigers" übnrtotekn.

Ärei# Schottr«.

tDfl Gebern, 24. März. Am Freitag abend hielt hn GasthausZum Löwen" Herr Liebscher aus Gießen vor ber Schul­jugend unb vor Erwachsenen zwei gut be- suchte, durch schön« LichtblHkr unt«rstützt« Borträgr über die industriellen Be - trieb« imRuhrg«dl«t Einleitend sprach ber Redner über die durch di« Bes«tzung d«s Auhra«bletS g«schasfen« politisch« und Win- schrill.che Lag« unb macht« ml! |«ln«n t«ll- w«if« erschüttern den Ausführungen tiefen Ein­druck auf die Zuhörer.

Starkenburg und «heinheste».

'Darmstadt, 24. März. Aus ben Kreisen von Industrie,Handel und De- werb« von Darmstadt und Umgebung sind bis srtzt 45 532 628 Mark für bi« AuhrhIN« eingegangen Hiervon «ntsallen auf bk Ar­beitgeber 36 220 845 Mark, auf bl« Angrstell- t«n 2 760 987 Mark, unb auf die Arbeiter 6 560 796 Mark.

Hessen.Nassau.

tvd Frankfurta.M.25 ML«z IN her abgetaurenen Dock» ist abermals «tu« Ver­schlechterung bei Arbeitsmarktes m verzeichnen 5672 Arbettsf^uchen <4223 männlichen unb 1447 weiblichen, 5464 <4070 männl»che unb 1415 weiblich«' in brr Vorwoche gegenüber Am 17. Mär, bnanben llch 2453 «kKvnrn bi tr- werbslrknuntrrstützuiig Am gleichen lag« lag« ncch 4682 Albettsgetuch« vor Arn stärkst« »st D4e B Ichüstigungsio'i^^t tn folgenden ve u'sarnp. prn Bellet dungs- unb Retrrtgung*v«^wvbe, Ban- getrerbe. Handels- unb I«mspo(tgewerbe, M tallgeierNe. ßaufmönnllcher Berns unb DtN- schalttpertoöal. ferner bei ben gewerblich« 2fr- hdiertrm« Irn Hauptt^hnbo» a-arbe be Spa da Ifmangeftetlk Hem r i.ch Ess« r tz aus Köln verchastet, der einem »be ^eiber ?*-rr. rtnrn Koffer ge,tr<Men batte Bei Ieiner F.-st - ibne ver- c* \ge-te jede Aussun'» übet feine Persön- IW. Es stell»» llch tchlllstllch terau». daß er ber wog« Unterschlagung von neue Millionen Mark -um Rachtell her Kötner Sparkasse gesuchtetferD war Das Geld hark brr kbdreubige Mann btt auf etmn imbebruien- d« TU4t durchgeh rach«

js Mardern 25. März Itz «hwr m brn Stadtlälen gestern stat:gehabt« oußervrdenrlich« i^enftalDer'amml^ng des Hess Hauern- Vereins chalt Frau Grrt Aaste «tue Bor trag über >r M i l ch e e t le brr Ctabt Mar­burg 3hce QtattAbcwM* gipfelt« m bem Dunkch tm 3n'trr"r ber Kinder unb Schwache» doch mehr Milch In bk «tobt tu Ichatten. Ferner d-ett ach -non die 1 e b r 6 l (fe unb bi« Unter­bringung ber 1»C Xuhrflnbrr tm Streif« Mar- V-..-2 Asxx Daogoms Lebensmittel I nb bereits aus dem Kreise Marburg abgerolll. 8In« breit« Raum nahm« bk ü enbb unb<f ragen rtn Ti« Ber^rmmlona erklärte llch ml! aÜrn Mahnaö- mm bei BoekMabes «imt'tanbtn und sprach bk- km tchr vollstes Vertrau« aus

Heutiger Stand des Dollars

io Uhr tweurtttagi:

BerN, 10 920. SraefTurt a. TL 10 900.