Unter dem Hreihettrdaum.
Ttrmraa t*n Clara Bieöig
*T. Horcketznng t'ladlbvud txbotre.)
Da rannte Jlue»3alob was er reimen tonnte, hen Weg jvrürf Ce i-H laut Io«, der Schnee bämpfl# Mn# Tritt«. Der Mond Ichten bell — M fab er Me beiden butter dem 3tx*röoulrx.
Mit einem Schrei stürzte er sich auf die Utberralcbtm Cd# der Schwarte Peter der sonst fo fUirfe. *ur Abwehr sich a-rtramt. batte er einen Schlag auf den Kopf mit dem Änotrnflod, bah er völlig betäubt tnar Heber bat Meld, da« ner Schreck sich nicht rührte, fiel der vor Ctfer- 'echt Sinnlose bet 3t txufte die Frau am -al« — da trug sie die goldene Kette, die war Lang und feft >o dick wie ein Kmhertingrr. In feiner Lut zog der Ohemann die Kette fest 5■ lammen um den molligen -al« Dir schdne Anne her- nrcht# nicht mehr zu schgeien Mtt der Kette erwArgte er Ik.
C« war dem Motzte« Mohnfam nicht wohl MHRut In der Aach spät war er nach -au« i/efommm die Sau batte fiel Sperenzien gemacht unterwegs Schnee batte wieder begonnen zt
Io nna ifbah'am und dicht, bah li« alle« zudeckten mtt einem Leichentuch Den 'n Tag dielt es an mit tchneien. man «ab ntch bk -and vor den Augen mb keinen Leg 0« Var da« beste man blieb zu -ar« und 'lerfchiirf lag und Tlacht Aber Mobnsam fand leinen Schtai 94 wäre doch besser geaMen. er bätle dem 3ltl*-3atob nicht verraten, wa« er gefeben. al« er ferne Sau bei dem in sich her-
►jirfcnee Paare ’xrtfcetHieb "Seft 9etL wa« der hi «einer Ctseechrcht noch ooTOtbrte! Dem Moyle« war beklommen
Die Aach aut den «olgenden Tag war gekommen Om Brtdel 'chliei 'cho* 94 war Mitternacht Da ichlmmert# plötzlich anftra da« Lich einer Fackel bei Mohniam durch« Fenfter Und schon kracht# etwa« da« war die Haa«tLrl Der Oube war sich sofort bemüht da« galt ihmk Mit einem Satz war er au« dem Bett-
Sein Meid schrie auf. .Dvtt der Der echte'" Sie rannt# btt Leiter zürn Speicher hinauf, fit schrie um Hilft Sern bärte man den Aachtwächer tu len Mobniam atmete auf; der würde nue Alarm bla Mi man würde zu -Ilse kommen. 3edvch da« Tuten entfernte sich, und andere fjilk kam auch nicht Do bl aber fla oben zwei 'Bennummte in der Stube.
Der Aiegel. den Mohnfam rasch vorgeschoben, batte H# nicht gehindert, ein starker Stob hatte die Tür gesprengt Unb sie packten den llnglüd- lichen. der «ich nicht zu wehren wagte.
Ob. Mn# Zunge ferne unglückselige Zunge! Heben Hl Silber, Schweigen aber Dotd. da« schob dem Mohntam noch ktztrch den Kopf Leiter konnte er nicht« mehr denken, die krasse Todesangst nahm ihm alle« fort ®r batte trotz aller Vermummung den Schwarzen Peter und den 3ltU-3ah>b erkannt.
Mit wilden Beschimpfungen schleppten fit den unglücklichen Schwätzer zum Kamin, in dem da« Feuer noch brannte. Sin -olz'chcit rih jeder von ihnen betau«, da« brennenbe 2nde hielten sie ihm unter die Achielhöblen Da« gefragte «Fleisch stank, e« fing an zu schmoren. Mohnfam war ziemlich beleibt. Fett sing an zu traafen
Der luanhtm ftöftmr und rätatc. Tebe«- gnakn umiragen ihn. Die Aachiüchtigra 'luchten Bei federn Stöhnen fam noch et* SufUntt dazu Da ner*tu*n*te der Unglückliche
34 war nicht« geKohira worden im -an« de« Mchntam. leer wie sie gekommen, waren die Xhibrr geganaen. aber der Zode lag tot
3tne un'rb^rt# Frevel tat! 2tnn schm# gang Bridei Also die Häuber brachen nicht Wo* etr. um zu rauben, nein auch um nur morden' Die ganze Drgend «riet in Aufruhr. Zeder fühlte sich nun selber bedroht
Der Frieden«richeer oben zu Luperach war verzweifelt. Bridel gehörte nicht zu feinem Kan- ton, aber da« war ja ganz gleichgültig, setzt hieh e« einer für alle. Um die Mörder btna«eft zu machen, muhte man sich anderer Schurken bedienen
Adami batte den Schmied -an« Baft lange Zeit nicht gesehen, mm lieft er tha -u sich entbieten Aber der kam nicht.
15
-an« Baft hatte die Tochter unten i* der Mühle gelassen, sie taugte ihm jetzt daheim nicht. Sie brauchte mcht alle« zu totHen. wa« hier verging! ZltiA-Zakob und der Schwor»# Peter hausten bei ihm; es war ihnen nicht kicher mehr unten an der Mosel Sie brachten ihre Tage In der entlegenen Einsamkeit damit zu. sich am Tisch gegtnüberzufiyen. die Cllbvgen aufgestützt, den Kcpf »wi'chen den Händen, und sich anzuiluchen.
Die Krinkhvfer wurden ganz scheu, beim Schmied war mitunter arg dumpfe« 2innen. Da« waren Teufel, die saften beim Han« Baft Im Aauchfang verschlossen und brüllten, veil er sie
bertrafn#* te die We<: 94 toOle mrr teawr nabetonnwn. tagte Han« Baft. wen fr ein Tertd erwachte, dem derhre er da« Besicht in« Genick
3in*-3afx>b hatte wilde Srunden, dann brüllte er. baft die Lände beöbmee. unb schrie verzweifelt nach feiner Arao — unb der (Vea. der Zrr*g. wo war der nun gebt lebe* fl Gr weinte und schluchzte Mb#t dem Harthertzigfte* konnte dabei da« Mitleid komme*. Der Schwartz# Peter schluchzte mit chm. fte >-weinten brüderlich dir schön# Anne, um sich dann gleich daraus mörderisch aiyufafkn -an« Baft trennte sie, er gab Obacht, haft He sich Mn Leide« taten, dem da« waren die rechnen zwei, zu allem fähig, ett denen konnte man wa« au«tübeert
Auch bei -an« Baft war ter die A»t etngr- feftrt. Die zwei fraftrn ihm die Haare vom Kops, ihm leider murrte o*t der Magen dann schnürt, er ftch den Leibgurt fester, aber er fühlte nicht die gleiche Kraft mehr, dem Hunger zn trotzen wie ehedem In seiner erftra Ännfbcfer Zeit. Brr» makbeioto. baft die Taler nicht Wiebe*I Sie rannen bei dieser Teuerung durch die Singer wie rbemal« die Pfennige. Und wenn er dann fo recht hungrig war dann iaftte ihn eine wild# Lut den Grddall zertrümmern muftie man. au1 dem alle« fo ungerecht verteilt war. bw eine ♦ruhen sich voll und die anderen hatte* nicht« zu beiftrn
9x ging jetzt Öfter unten bei der UeftmüftU vorüber jedoch fo. baft ihn niemand «ah 9. schlich behutsam. Aber eine« Tage« wurde er doch gesehen. Maria kam au« dem -auf# gelaufen, so schnell, baft er sich nicht mehr um d-e 9dt drücken konnte
< Fortsetzung folgt)
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Heuchelheim (Bachstraße 25), den 22 Februar 1923.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. Februar, nachmittags 2 Uhr statt.
tEe lat bestimmt In Gotte« Kat. da'J man vom liebsten vaeman hat, muß *** »chcldeu.
Donnerstag früh 2 Uhr verschied sanft nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein unvergeßlicher lieber Sohn, unser Bruder, Neffe, Schwager und Onkel Georg Philipp im Alter von 22 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Germer, Pumpenmacher nebst Angehörigen.
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