Wfrwn feten auf befonbete Sä He -» bef^rin- fen. Der Ausschank von alkoholischen Getränken am JuaaiMt* uni« 16 fahren sei zu um erfaßen.
Hfün^ta. 18 3on CSTB) TUd) einer amilK^en WftteUung wurde angesichts der neuerlichen ®t®altmatndvmen unfern •egner die 'S«» oiiftaitunfl öslentticher und geschlossener Tanz- lüft ba t reiten tn>m 20 Cfanuar ab bi« auf -eueres verboten Hebertrrtmaen de« Der- vots unterliegen svwvG Geld- al« auch Frei» t*U*f trafen.
Ein deutscher Protest gegen die Anwesenheit französtscher Truppen im Saargebiet.
Berlin, 18. 3an CB» 'Segen der 3n- toefenbeit sranzösi scher Truppen im 6aa r aebiet bat bte Reichs reaterung rmt Be- Aug auf längere Au-sährungen Der Regierungs- ronontffion erneut beim Bvlkerbun d Ber - tt>abrungetngelegt. Die deutsche Rote stellt fest, bat) die R«zterung«kommssivn gerade auf die e.rtscheibenden Gesichtspunkte nicht eingeb«, nämlich auf Den ®baraher bei Saar geb,et« al« da« eine« Abft immungsgebietes. und auf die Selbständigkeit der Verwaltung diese« Gebietes Sie betont daher erneut, bab e« mit der 3Dee und dem Zweck der 7k>(f«abfl imrming in lein« 'Seift vereinbar sei. wenn in dem Abstimmungsgebiet Truppen einer der Mächte, bte ün Ae.kbewert, um den endgültigen Besch des Lande« stehen, mit der Auf- > echterl-allung der Ordnung betraut werden, ferner bet em Ite den Grundsatz der Selbständigkeit der Verwaltung de« Saargebiete«, der für die Aufrechterhaltung der Ordnung sogar in erhöhtem Mähe gilt, weil es nach Paragraph 30 der Bestimmungen über ba« Saargebiet .Sache der Regierungskommisfion" ift, für Ordnung unb für ben Schutz der Person und de« Eigentum« «u sorgen. Die Rote fährt dann fort: Solange diw fo wichtige BerwaltungSaufgade nicht au «schließlich m ben Händen der RegterungS- kommifsivn ruht, fehlt dec ötfitein bi dem Ber- maltu ng«gcbäube. da« im Saargebiet errichtet werden soll Frankreich bat Aöxxr da« Recht, die (Stuben au«flu6euten, e« ist aber nicht seine Sache, fie «u schützen. Die Rote wiederholt zurnSchtutz q«genüb*i dem Qfölferbunb die Bitte, TEafyu&nen .tu beschleunigten Zurückziehung ter Truppen cu« drin daargcbiet treffen zu wollen. Die Gr» fcfrung bet französifchen Truppen durch eine nach dem Bei fallier Vertrag allem zulässige Gen- Darimrte lei eine der dringendsten Aufgaben, die Du Durchführung de« 'Bertvage« im Saargebiet crforbeix
Eine Unterredung des französischen Botschafters mit
Bonar Caro.
Bari«, 18. 3an. (Botff ) Aaoai berichtet nun LondoN, der sranzösifcheBvtfchas- ter habe sich gestern nachmittag zu Bonar Cato begeben Die Unterredung habe sich auf die &odg«riM< im Ruhrgebiet dmogen Sie habe durch tUw Dauer unb ihre Herzlichkeit bewiesen, daß die Be/.l taugen zwischen der englischen und fran- zUtfchen Hegkrung fortgesetzt hon dem Vertrauen unb der Huhiditigfait der Gefühle getragen feien, die die beiden Länder miteinander bereinigten. Diele Dallachc hab« bei den augenblicklichen Umständen dn gaiv, besondere« Interesse, weil sie die <%f Teilung gestatte bafj seit der Konferenz von Pari« die Ansichten Donar Vati* sich nicht geän- ixu Hullen unb dah sie immer noch von bei gleichen Ähmpathie getragen feien. Der Premier- mlntfiiv und der Bl lfchaster hätten sich lan^e über die Cugc im Ruhr.tebiet und über die örcigniffc. dir hX au« der V.lehung ergeben hätten, sowie über i u j nalte , Cn.liül^jugen der Repurallons- kcmwrllion piulichlllch der Sanktionen, bte fie i,a4) lich AkiK-i. unterhalten Wan könne da- Mrnu« den Schilift aleben, baf) ba« britische 5ta- biiu'tt g. c Frankreich feine wohlwollende v u I i c l i 141 bewahren und feine augcnblid- lichen Ai- schien nicht ändern werde.
Aus dem tRetd)e.
Dte Är«nUibefirf: .-rimj.
Berlin, 18. Ian. (DLB.) 3m Sogia!* VoluiVfeu 21uslchutz de« Reichstags wurde Geschloffen, d.e Iahresarbeitsver- d i i >! ft g r e n s e für bte Versicherung«- pflicht bei den Krankenkassen auf 2 400 000 Mark zu erhöhen. Gin so» ziald» inokratifchcr Antrag, ein-Grenze für die Verfiel erungspflicht Überch^upt nicht zu bestimmen, wurde adaelechnl. dergleichen ein 21 ui rag auf Aushebung bzw. Einschränkung der vriuAkafsen.
Au« dem Preutzischeu Landtag.
Berlin. 18. Jan. (Böolff.) Der P re u- hifchc Landtag nahm die Vorlage über
die neuen BesoloungSerhöhungea m allen drei Lesungen debanelo« an unb beriet dann bte neue preußische StLdteordnung.
Preußische Srlasse
Mi Bekämpfung bei Dnchers.
Berlin 18 Jan 'Svl^ Der PräsR«tt bei Laodespolizrfamls beim ORtraQertimi be« 3nntrn gab zwei Erlasse über b* Ttefflmp- ftfna bet Wucher« berau«. berat erster sich mit der aulammenerbeit der Polizei mit ben 3ex> b t au Set orflcntki: ir-ueu brfchrl'ttgte. Au« dem atociter. Srlah teUt der am:Liix vreuftlfch: Prelle- Mcnfl folgende« mit Die Polini verwalten werden ersucht dem preistreibenden Auf- käuserun wef en en gegmttzut^ten Dte Cand- cäie werben auf gefordert, unter Heranziehung aller ver.ügbaren Kräfte sofort eine shstematilche Kontrolle der 2hiffdufer in die Dege zu leiten und gegen bte Pceitzlreiber ohne Rücksicht unter Amr^hdung aller gebotenen Mittel einzufchrei- ton. Besonder* Xiffauiterlaiibni« tfl vvrgeschrie- ben für Fteifch Milch unb Kartoffeln. Dte Gr- laubni« kann re.lagt werden, wenn Bedenkm vvlkswi rtschaf Uicher An ober persönliche Gründe der Ur.zuoerlas igteil der »rteüuna entgegen- stehen Besondere« Augenmerk ift auf die Inhaber hon Mande rgewei befchrinen jux richten. Auch Anträge auf (frteilung der ®n>6handettzerlaubnU fmb auf da« sorgfältigste zu prüfen. Be<teht der Verdacht der Unzuverlässigkeit, fo ist dec Handel sofort zu unterlagen. Diese Bestimmen ;en finden auch auf Ausländer, mlbdonbeoe auch für Angehörige der an« früher feindlichen Staaten AnwendiMtg.
Aus Stadt und Land.
Sieben, den 19. Januar 1923.
Die Breuuftoffversorguttg.
Der franzöfischebelgifche Einbruch in da« Ruhr gebiet ist natürlich für untere Kohlenversorgung von einsch leidendster Bedeutung. La« rolle Ausmah der Benach rilijung, die .in« au« diesem Rechts- und Frte e isbruch de« Feinde« erwächst, tarnt heute noch nicht über- scchen werden, da bte Lage noch zu ttxmig geklärt ist Immerhin ist soviel aber gcroit. dast aic uni für den Rest bet Heil, e^ode der Hautz- haltungrn und für die Meiterfüh'.ung un t er a irtfchaftlichen Unternehmungen auf manche (ei vrschLernifse pefaf.'t mad/cn müf en Dann heistt c« stark unb f e ft bleiben, auch e wo« Ungemach in unerschütterlichem Glauben an unser gute« Recht ertragen und dem feindlichen Millen die entschloffe-e Abwrhr aller deutschen Dotkskreise entge e iftellen.
Srf«ulichrrweife ist die Lage in unferei engeren Heimat fo. bat Schwierigkeiten in der Brennst off vers vrgu nq nicht unmittelbar vor der Xür stechen Tie Hausbrandversorgung in der Stadt (Steten ift bi«her vechältnismätig gut geaxfen. Mll Ausnahme von KokSfendungen. die für bte Kliniken bestimmt waren, sind tn den letzten Ta-ten allerdings keine Krfhien aus dem Ruhrge'iiet hier eingelaufen, aber zu Befürchtungen gibt dieser Umstand noch keinen Anlast. Dte Bvrräte her hiesigen Kohlen Handlungen linb nicht allzu bedeutend, jedoch ist da« eine Gcschernung. an die man sich auch schon vor der Dewcklttat im Ruhrgebiet gctoöbni batte. We bte weitere ?,ufuihr au« dem Ruhrgebiet toeric i wird, lästt sich noch nicht beurteilen. Zesd^ustehen schrrnt aber, dast sich der Hausbrand stärker al« bisher auf den Verbrauch von Braunkohlenbriketts wird einstellen müffci Diese können au« verschiedenen Pro bukt ivnsbE)irken bezogen to.-rben, die dem foanzöfildie i Iugrstf entrückt sind Dte Hausbrandlieferung für die Landorte ist in ben letzten beiden Monatm etwa) reichlicher grwef n so dast hier noch gewisse Vorräte Dorbanbm (e n dürsten. C« Hande t sich jetzt darum, die Kohlen vorräte soweit wie möglich zu st recken. Im ^Interesse des Durch al eis der Hausbranb- verforgung möchten wir allen zuständigen S e ien bringend ans Herz legen, beizeiten g r o b • zügige Hilf - ma tnahmen ins Auge zu Gebiete der Drennstvfsversorgung inS Auge zu fassen. Man denke besonder« an einen ver - stärkten Holzeinschlag, damit die Kohlen- stieching w iter au Sgebebnt werde i (an i, ohne dih die Gesundteit der Bevölkerung durch mangelnd erwärmte Räume gefährdet wird Man erwäge auch, ob es nicht möglich ist, au« Staats- ober; Gemeindefvrsten Hotz zu verbilligtem Steife an die breitesten Bevölkerungsdichten abzugeben, und darüber bimu« vielleicht den am fchwe.sten ringenden VolkZkreilen noch mit Krediteröffnung entgegenzukom ren Jetzt, ba e« um bte <$rillen« unferei Lande« gebt, müssen alle kleinen Bedenken zurück- gestellt worden, damit allen Volksgenossen da« 3rtragen der schweren 3Ht möglich gemacht Wirb unb durch die Bewahrung der geschloffenen
'BlberftanbiTrvn: bet Dolle« bte feindllchen De- waltpiäne vereitelt werden.
Die öffentlichen Merke der Stadt Diesten können ihren Aulgaben zunächst noch in vollem Umfange gerecht werden. Da« Gaswerk war bU Dnbe Aovember mit Kohlen gut etngedeckt. Da aber die Regierung im Dezember sehr grobe Kohlen mengen nach Frankreich lieferte, um bte nun doch eingetretenen Schwierig- leiten zu vermeiden, so toimte auch unser Gaswerk nur erwa 55 Prozent seines Kohlen- quantum« beziehen Heute ist da« Werk noch mit Äot'len für einige Zett ein gedeckt. Drösterr Kohleirmengen sind jedoch von ben Ruhrzech<n »ur Lie e^ng übernommen Davon trafen ge tern bereit« zwei Doppelwaggons hier ein. Bseiiere 'Sfagflone sind jum Abrollen bereu gestellt. Dte bte Zechen bet Decke«, die fämtltzch in d.-m bl« jetzt besetzten Debret lieg-n, hierher mitgeteilt haben, fkin > den Abrollen der beloben en Sag n an bte Adreffaten bl« gestern nicht« im Deae Rach dem jetzig m Stand der Dinge ist eine Beschränkung im Dazbezug ober eine Ginschränlung im GaSwerkbetrieb zunächst nicht geplant. Die sich die Di^ge weiter gestalten werden, hängt natürlich g-inz von brr Gntwick.ung im Ruhrgebiet ab. Die gute Bevorratung bei Ga«werke« ist übrigen« nur Darauf zurückzuführen. dah die Sect- direktion bereit« im Sommer v. 3- sehr g otze Rtengen englischer Kohle ankaufte unb vergaste. Dadurch ist et> auch allein möglih geweien. den Daebezug la den bisherigen Stnt?rmonaie i ohne Schwierigkeiten zu erniöglichen Svfange ba« Gaswerk mit Kohle versorgt Ist. besteht auch für bte übrige., ftädtifchen Betriebe und für die Schulen keine Brsorgnl«. da fie alle auf Koksheizung eingerichtet sind Die Glektrizi- tätsverforgungisti aupl achlich rom Strom- Fe.nbezug abhängig. Solange hierin keine Schwierigkeit emlritt. mit Der aber wohl kaum zu rechnen sein dürfte, da ja da« Krafttveck Söl- fcrsheim au« dem eigrten. beim Derk gelegenen Draunkohlenbergirerk versorgt wird, kann auch bu SlcktiizUätslieserung als geiichert angefetxn werben. Im übrigen ist auch da« b»dige A4- tiizilätswerl füi einige Zett mit Äof;.e versorgt.
Sie (mimisch.' Industrie ist noch für hir^e Zeil mit Der erforderlichen Betriebskvhte ein- flibedl.
Die Tfnerntia«fahlen der fünf größten Städte Hessen« auf Grund der Preise vom 10. Ianutr 1923 (20 D.zember 1922) au sch l h ich Bck ei.uig iett-uge i für Mainz 72 351 (tO 150; Darmstadt 72.23 (5) 84 . Of ei- bach 75 475 (58 737), Dorrn« 72 273 <61 745), Dieben 68521 (55 353) Dir Du chfch^ittsteue- imngszahl für dir fünf größten Städte beträgt für Er äbru,g 61773 53 519), für Heilung und Bell uch.sting 9870 (8545), Wohnung 516 (350), zusammen 72 189 (59 414). — Die Teuerung ift vom 6. Dezember uji 3 9 Prozent und von: 20. Dezember um 21,5 Prozent gestiegen
•• Amtliche Personalnachrich» ten. Ernannt wurden am 8. Januar Deorq Friedrich au« Momart und Kan Schneucker aiK ArnSha'.n zu Wärtern an der Landes-Heil» und Pflegeanstalt (Stechen.
•* Frachtermächlgung für Kartoffeln unb Düngemittel. Dieser Tage tritt eine weitere Herabsetzung Der Frachten für frische Kartoffeln, dte «ir Volksernäh- cung bestimmt find, um vier Zehntel ein, so dah künftig nur Atoei Zehntel der regelrechten Fracht erhoben werden. Bei Frachtstückgut wird jetzt nur da« halbe Gewicht unb künftig nur ein Viertel Aur Fracht herangezogen. Der neue Frachtnachlah beträgt allo in oeiDen Fallen fünfzig Prozent. Wetter wird ein Frachtnachlah für stickstoffhaltige Düngemittel von 10 Prozent und für Supei Phosphat von 20 Prozent neu eingeführt Die bi«bciiüe Frachtcrmäyiguno von 20 Prozent für Düngekalk und Düng eine rgri wird auf 30 Prozent für Düngekalk und 40 Prozent für Düngemergel erhöht, ebenso die für rohe Kalisalze und Grzeugniffe, soweit sie bet Tarif klasse F angeboren, von zur Zett 15 Prozent auf 30 Prozent.
X Sisenbahnkonferenz in Stockheim. Am Dienstag. 23 Januar, findet im Dahuhos zu S.ockl.eim cir* Besprechung Der Reichsbahndirekt ton mit Vertretern Der zuständigen Handelskammern, ÄrciSäm er unb sonstiger Personen statt, in Der bte schon lange erflteoie Verbesserung der Zugverbi nd ngen auf den Strecken Giehen -Gelnhausen, FranNurt- VilbÄ—S tockhoim — Gedern — Lauterbach u-ch Hana i— Stiebberg auf ihre Mögllchkcil hin beraten torrDen f>lL M wird gut km. wenn die rettende Bevölkerung etwaige Dünfche foforl an dte eingelabcn?n Be- börtK-n b.ckandlgibl. Damit fte zur Sprache ge- oracht werden können.
— Fahrplanänderung auf den Strecken Ridda-Friedberg unb Hungen-Friedberg^ Amtlich wird genteldet: Vom 29. Oanuar 1923
an werden o r den Strecken Ti’üfaa- Friedberg unb Hungen- Fr»e. berg bk Züge 4158 unb 42M (V) 5 t»to. 8 Minuten früher gelegt Perionenzntz 4158f6brt tn Xibbc 425 ab uuD lonmU 529 in Friedberg an, Perfvnen.zug 4260 (M ) gebt tn Hungen 420 ab unb triHt 5 16 N in Friedberg ein.
6 Tie Iah resgebühr für die ab» gekürzten Le lenram manschrif te» erhöht sich vom 1. Februar an auf 10 700 Mart (jetzt 30C0 Mart) Kündigungen müll« sofort auegefp.ochei =«erben. ?e sndere Benochrichei- gungen durch bte PostverwMnnG ergebt* fort» nicht mehr
' Gegen bie Umgebung des Anzeigenteils Der Verein südwest-beuckchee Zeitung «Verleger hat alle feine Mttglteder verpflichtet, in ihren Zeitungen Rotteen ober Hm- tretfe non Behörden, Vereinen ober Priootem. die eine An.,eige ersetzen sollen, nicht tn ben re- Dahionctien Lett auteunehmen Zu betarugen Vekannrmachungen lei der Anzenl da.
fpd AlsMuseumsbieb. de- kürtzllck» im hiesigen Oberhellllchen 2Bu,eum .arbeitete", kommt Der 1898 tn Höchst a. M geborene angebliche 'S i 111 Weder »uletz'. i.i Aran^fui^ a M tooön* haft, m Frage lieber bat vor einigen Tagen versucht. Gegenstände, Die au» Dem Dtebftahl stammen, bet Frankfurter Trödlern «u oerdubern. Leider gelang «s mchr feiner rech festig habhaft A* werben.
•• Die Meldung be, Streiks und Aussperrungen betr.fft eine Bekamt' machung be« beut'gen Am.-Anteil«, bit ror den Arbeitgebern zu beachten ift.
- Die gestrige Reichsgründungsfeier der Unlverfitüt nagm unter gang auf^elvrdentlich Harter t>e*e.lia r«»y der Studer tcnfchafl und Der Gölte ein«. . he »enden Ixdaul Den Bericht über dte Feiei mutzten wir wegen Raummangel bi« morgen zurücksteilen
Bornottzcn.
— Tagest altndtr für Freitag Stadtcheorer, 7 U0r „Brüderllln lern" unb „Die schöne Galrchet.- — Ltcküfpteltzau«, Bachnhofstratzc. ad heute' .Jtrtr. der Rvman einer Äillionenerbm unb „?hncrtlan. 2ln- stokratte."
- Vortrags-Bereinigung Der 4 Vortragsabend, der wegen b<* e t. nullen TcOu«- tage« vecschöben werde« mutz'.e. wird >>achsteR Montag stattfinden. Der Dielt« 3benb gc- wonnene Künstler wird ein beitem ‘YDtii; j*- prrgramm duritz frobe Lird.i >ur ßaute >och besonders abwechstungsreick gestalten
d?eltortiprati»f.ifle
Meist trübe« Letter mit leichten Ltedev», fchlüg:n, etwas inUbut
Line Deprettivn liegt über 3»lanb nb go* winnr ostwärts Raum. Sir rvh ^stts u®« ..stand und an i';r dän'lche» Xvke Xe-j««- falle hetoor. Die Stnb< dreh.« weetze nach Tbeften.
t?a*btreit Gietze«
A Klein-Linden, 19 ^nn. *n Via- bruch wurde gestern am belle > tage hier verübt Dte Fvau des Gifenbadnschmieds Lei f Magner, Fvankiurter St ratze 43 wo-abs't. hatte sich auf ben Speicher herben und dte SchlülfU zur Dvdnu^ stecken fal'cn In Dteter yteil öffnete eie fuserottch.i Arbeiter Die Tür Ibixr Mohnung jnb packte Kleider. Hemden und Stott« ein Auch bei der Fanrllte im zweiten Stockwerke stahl er verich.e^rne Gegen' - XI« Die Frau vom Speicher kommen hörte,, entfernte er sich schleunigst 'Da bte Türen oben standen erfanntt dte Frau sofort, was vorgegang« unb ries die Rachbartchafl herbei. Mu Hilfe eine« zufällig antodenbe» Gendarmen gelang es, Dai Dieb z u ergreifen uub ihm dte -Segen- stände wieder abzunehine^. ®r wurde ins To lanani« verbracht. Lie verlautet, ist et ein stellenloser Schreinergesette au« Vrosten-Linden
Mrrie Fritzi»ge«.
nd Rlbda. 17 Ian Di? Stecht Rchda. * Deutsche Volkspartei, Dir Deutt tzeuttioaal« Botts- Partei, die Deutsche Demot-atiswe Partei und bte Vereinigte Sozzuldemotratttch Partei hatten auf beute abend in ben .Gambrinite" eine gemein« same Trauerkundgebung unb Protest« Versammlung gegen die Buchung bei Ruhr- (lebtet« durch die Franzosen einberufen. Die Ber- ummLung war von Männern unb Frauen oller Stände aus unterer Stadt und au» den uuüiegen» ben Dörfern ganz austerordea'tich stark beluchr so dast ber leche geräumige Saal und Di Reepes- räume überfüllt waren Rach dem Bürgerin elfter vrk von hier Dte Versammlung eröffnet unb deren Zweck kurz erläutert hatte, sprach Landiagsadg
Heutiger Stand der Dollars
10 Uhl oorwJhao«
Derlt» 2270-, Jrannurt a.TXL 22300.
Unter dem Zreiheitzbaum.
Roman von Dlara Bte big.
18. Fortsetzung (Rachdruck verboten.)
Die Eschau« 'landen regunu*loe Der IdMu Peter, der wildeste von allen, schneuzte fick Ui.rf Mutter, dte lebte auch noch Von den Mo». J n dachte manch eine war ber Räuber edel, jetzt n.i'Ue er gar' Alle tzieiten ben Atem an, "'an hörte für Minuten nichts als das Schluchzen be« Bückler
Da schob sich ber Julie Arm in Den seinen unb drückte den fast .Gib ihr wat," raunte die Dirn» ..Du l'mchf. dich |a lächerlich Gib ihr wat. bat te hu gebt'"
Gelcn. ja flcteii. das wollte er gern! Ste sollte ;£•: tueht fo elend In Armut leben! Gr fuhr in die Tj<4k. er brachte bie Hand ganz voll Suite betaue .Stau Blu ter. ba nehmt, lauft, tre 2 id) nottut Ick Ichick teuch auch ca Schwein en Äub vtile» tont Ihr wollt tt Gr wollte ihr das i^tlb in die Hönde drücken, fie aber iprrizte die Sii gei onllevt und liest alles falten
3d nehm kern Geld ich will auch kein Kuh vou dir nehm ich nie — is ja gestohlen, pfui7 Cu- Iru au«
x ulte drängte bte Grau weg So geht doch SX a*«t wollt Ihr noch Herr Ihr macht den ".nee nur dtzs patzt auf. wenn ber toll eirbF rftrblen tomfie kc Dem Placken-Klas unb Dem
Dte verftandrn fie gleich i*en bie Kau t cly« und links an Den Armen und führten fte ad Ste grinsten roh war das dn Gefaste ihnen war « längst schon zaotel.
Das alte Rteib liest sich wegsühren, ganz ohne ^Blberflanb; es war gebrochen Der Leh:,. Der Sohn liest bte Muttei fo gehen?! (Br kam ihr nicht nach er rief auch nicht einmal noch: .Mutter"?! 'Ste eine, bte ein Kreuz trügt, wantte dte Frau zu Tal.
7.
Zu Lutzerath eben (ast Der Friedensrichter am Schreibtisch in (einem OLbc:te*immrr S« war lehr still um ihn und lehr einsam Gott fei Dank, dah ber Sinter vorbei war und Dte Diltgencen die Pvststrecke Äob'.em Titer wieder pa'f.e rn konnten! Der Schve batte rnanchm Lag icDen Verkehr in Der Gi,ei unmögllch gemacht. Gr hatte zwar Leute zum LchtuteLn besohlen, rnd Du Bauern hatten Pferde herieihen müssen, aber es war alles umfonfl geto.4.*n Der jäh steigende steinige Seg im Martertal war feldü zur guten Jahres zeit nur mit Vorspann mda ich ient schaffte es leibst kein Sechsgrtpann. Uma^turzl war ba Postwagen am letzten März noch.
Zwei Juden hatten Darin gefeffeu. Dte hatten mächtig geschrien. Sie kamen von Trier, hatten Da Larr erhandelt und wollten nun heimwärts Moples Bkohnsam aus Bride! und Herz Äricn- blätt aus 2UIL Ihre Decken lagen im Schrme. Ste waren uni.östlich wie solltest ste nun komme« be.Ti mer an bic Motel adi all idoe» Tepäck? Herz Rofenblarc war belch.'iben. Mogfes Mohn- lam aber ftreübar ber rüfoni-rte wie sollte ein atnrr Hande.«man, fei* Geichtft bet:dien wen* ec nicht einmal ’obren konnte kicher mit der Post?
Der Drstdafter. tii dlur.itch jngc'.etrier Mann, wurde nicht fertig mit Moh^am. Der ear t redenewandt und «ordert. Sch^^mrfatz Bitte«. Beschnürungen Klagen Berwstntchungen ergv«sen
sich über ben Dosthalter; er touftte sich fernen Rat mehr, er hatte Den Friedensrichter zu H.lfe gerufen.
In Den Sch ee war Mohnsam geschossen, mit dem Kopf *uerit, als er sich aus Dem Fen.ter ber Diligence veugte. um zu sehen was los war Seine Beine, die ein Stuck aus Dem Schtre ragten, zeigte« nut an, do er lag; ,3u HUtef batte er nich: schreien können, vom wer he« Bett war er halb erstickt gewesen
Rosenblatt hatte Den Fuh verstauch', er hockte jetzt beim Poft Halter auf Der Ofenbank und Hurtt sich den lchnrcr»cnben Knöchel. Zu allen Beschwerden. die frtn Freund Moyjes vvrbrachte. nickte er nur bekräftigend
Adami war ärgerlich was hatten fie Dean auch zu tuchen a^f ber Landstrakte bei solch» Wetter? .Hättet rit>. n,ch warten können, dis der Schnee gam vorbei ift?"
Da« Düuftt Den Mohnsam schier lachhur warten. warten, wenn man Hafaufelle lammen- geschleppt Hal ben ganzen 'Sinter, unb nun noch |txxi schöne Kalbs häute dazu ?! Vst, ber ersten corau kommen Motten und Maden, fie mutzten «um Gerber unb «tue Kürschner, feine Minter- fellchen. die braLlcn Geld ein. .Deitz der Herr nit. was handeln hritzt? 2 'chweres Geschäft, e teuer Stückle Brot!"
Mas Mohnfam sonst noch an Handel zu machen gehabt hatte tn Trier, das «wählte er aber -tcht Pulver unb Bte, mirben immer bei ihm ve,langt wenn der Frühllng kommt unb bte Mälder dtcht werden dann noch ««mal <oMd. ©er franzö'rsche Xaritän Der ihr -mmer cxriorale ■Ü Mu atttva. hatte wieder einen orderttttchen Danen batir w feinen Säckel gestockt. Msmbas Pulver rmr jetzt nicht nah geworden war vom
er
Heime Geschäfte gebrauch wie Der Montes
nicht zu schimpfen
ört luhr et von
rch ihr ft. hier
ich nur auf dich nit grtpaart Du Schaute rnn Deinen Lames" Horm lentr.i Lchn«teb wär ich Dann schon Der heim in B.idcl gvwesen 2t te ged ich mehr mit dir. Du Sch arre, bei mein Muöfc,. nie mebrr
einen Ztetchsuller in bte Hand (Forts folg!)
lagen Durfte.
Auf Des Friedensrichters Rai mieteten t* Heiden miHammen bann einen Schlitten, ein "Sau* ^itc sich bereit erklärt, fte binunii iguliifr—l teuer1 Ste jammerten <rf> Mil Dem Roten, blatt fühlte Adami Uteleib Der schien ttxrflt*


