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Brief

Banknoten.

Frankfurt n.M..

'«ier für ätdtä«.

verurteilt. Die Angeklagte 'hatte im Jahve 191? ihrem Gatten im Felde Kuchen nachgesandt, der

mit Strychnin vergiftet war und dessen

Genuß.

dem ©mpfängei den Tod brachte.

Kirche unb Schule

Erle- eban*

hHen worden waren.

lob. Wiesbaden, 18. Jan. An einer der 1 eilen Straßen drückten am Mittwoch bisher f! ermittelte Personen das Schaufenster eines r«len ge s ch äf te s ein und raubten aus ihieettoa 30 Millionen Mar kSchmuck- iem.

1543,65 4389,-

3591- 1092,25

4513'70

4264 30

6184,50

558,60

23191,90 31,17

798,- 629.40 184-55

Bries 4350, 1531.50

ir Million Mark, und von einem anderen iren ein Ballen Stoff im gleichen ul gest 0 hlen. Frau Eva Auth

hetz, ist als Taschendiebinhinrei- iii bekannt und als solche schon recht ost ü 'traft worden. Als man dieser Tage ihre i>rmng unvermutet einer Durchsuchung un- jtg, fand man hier außer einer halben Illen Papiergeld und zahlreichen Schmuck- In« 12 Taschenmesser, zahlreiche silberne ffele und Gabeln und eine Fülle von Geld- !-11, die alle aus Diebstählen herrühren. 1 Polizei hat von den Sachen eine AuS- lug veranstaltet, damit Bestohlene dort ihr ;en mm feststellen können.

fvL. Königstein. 18. Ian. Unter dem Dör­te. sie müßten eine Haussuchung nach fcer- (tiwn Waffen vornehmen, erschienen dieser

9150-

3125 22800,- 10<,03,-

1080,-

1390,

625'-

11550'-

rateten Lehrer läßt sich eine Wohnung beschaf­fen; eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu Pohl-GönS, Kreis Friedberg. Dienstwohnung ist nicht frei.

Antw.'Brüfsel . Holland Vonbon Parts Schweiz Spanien finiten Viftnbon»£)porto Dänemark.... 9iormenen . . . Schweben .... HetiinaiorS. . . . Neunork Denlsch-Oesterr. Bubapeit Prag Agram ....

9050,-

30.75 22700.- 108000,-

1070,- 1380,-

617'-

1145a-

(Melb 1133,15 7281,75 857.35,60

1244,40 3416 45

2842.8.5 887,75

3591',- 3386.50 4900.20

44S,85

18254,25 25,38

693,25 504,75 159,60

17. Januar Aintl. No lerg.

Gelb 4290,- 1522,50

Frankfurter Devisemnarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

155 L» 441t- 3609,- 1097,75

4536*30 42-5 75 6215,50

56L4O

28303.10

31.» 832,- 143260 18 4

ei# Gieße«.

den, 19. >t. 8i.i-

am Helle; Tage hi;r tt? EisenbadnschmiÄs letfi ter ßtcahe 43 whaha':

Gerichtssaas.

Stendal, 18. Jan. (WDD.) Dom alt- märkischen Schwurgericht trnerde die Gh^efaau Anna Schulz wegen GifImordes zum Tode

Gesundheit ist dashöchste Gut

Wenn Sie kalte Füße haben, dann müssen Sie diese jeden Abend in Kukirol-Fnßbad baden. Es hält die Füße warm und trocken, verhütet Erkältungen und vorzeitiges Ermüden. Eine Packung Kukirol-Fußbad, ausreichend für zwei Bäder, kostet nur 200 Papiermark. Machen Si< bitte einen Versuch. Verkaufsstelle: Drogerit Wallenfels, Markt 2L 259k-

------------- 18. Januar.

Schmelzer Noten

Büch, rt'ich.

Kleinkaliber-Schießen. Eine Ein- führung für alle in die Freuden und die Technik des volkstümlichen Sportschießens von Oke.st- leutnant a. D. O. D i l 1 m a n n, letzter Komman­deur der Militär-Turnanstalt. Mit 153 Bildern Im Text und auf 16 Kunstdrucktafeln. Verlag Dieck u. Co., Stuttgart.

Das deutsche Testament, ins­besondere das Privat- und Rot- testament. Don Josef Marcus, Geh. Iu tizrat, AmtsgerichtZrat a. D. (3nöu;trieüei[ag Spaeth & Linde, Berlin C 2). Der Verfasser £xit seine Arbeit in elf Abschnitte gegliedert, in be^en er in sehr übersichtlid-em 2 ufbau Äle auf das Testament bezügliche Fragen unter Berücksichti­gung des ganzen ErbrechteZ. des Famillenrech es und .des Eros-chaftssteuerge eyes behandelt. Be­sonders wertvoll ist der elfte Abschnitt, der in 73 Mustern eine Fülle von Beispielen für die Paxis bringt, un) dem ein Anfang mit Bei­spielen für die Abfas ung von Militärtestamenten ar.gefiigt ist. Das klar und durchaus allgemein­verständlich geschriebene Buch wird nicht nur für Juristen, sondern auch für Laien ein gutev Ratgeber sein.

Das Handelsgesetzbuch (ohne See­recht) in der seit dem 1. Juli 1922 geltenden Fassung Von Dr. iur Otto Warnehe r, Reichs- gerichtZrat in Leipzig, und Dr. jur. Fritz Koppe, Rechtsanwalt. Schratt iter der .Deutschen Strner- Zeitung" in Berlin. (Industrieverlag S >aeth & Linde, Berlin C2.) Die Eigenart dieses Buches liegt namentlich darin, daß neben einer knappen, gemeinverständlichen Erl uterunz und W ed-rr- gäbe der wesentlichen Re htsprechung die sämt­lichen einschlägigen steuerrechtlichen und stempel­rechtlichen Vorschriften unter Berückst htigung der neuesten Gesetzgebung in die Erläuterungen mit bineingearbeitet sind. Auch die in sonstigen Ge­setzen, so namentlich im Brtriebsrätege'e.z und in der Sv ial^ersichrrung enthaltenen Bestimmungen sdnd, soweit sie hierher gehören, mit bearbeitet. Durch knappe Form und Zusammenfassung der in den verschiedensten Gesetzen verstreutm Materie stellt das Werk eine gute Handausgabe der Praxis dar.

*

Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 18. Ian. Der Produktenmarkt spie­gelte die ®rrrcgung wieder, in welche die kata­strophale Markentwertung die Wirtschaftskreise versetzt Hal Angebot vom Inlande machte sich wieder knapp bemerkbar, und die von allen Seiten kommende Kauflust muhte enorm gesteigerte For­derungen bewilligen. Bei überwältigender Rach­frage für Mehl suchten Mühlen aus allen QanbeS- g eg enden dringend zu kaufen, auch in Roggen kamen wegen mangelnden Angebots nur kleine äämsähe zu stark erhöhten Preisen zustande. Gerste und Hafer boten im Handel dasselbe Bild. Für Mais bestand bei den riesigen Preisen wenig Begehr, das Angebot war gleichfalls knapp. In Futterstoffen und allen übrigen Marktartiteln wurde bei scharf gestiegenen Preisen nur wenig umgesetzt.

Frankfurter Schweine- und Kleinviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Ian. (Amtlich.) Marktverlauf: Lebhaft und ausvcrtauft. Im ein­zelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 420 KäB.-r, c9i Schafe und 162 Schweine. Alt Preisen wurden angelegt pro 3entner Lebeildgewich«: Käl­ber beste Qualitäten 78 000 bis 85 000 Mk., mitt­lere Qualitäten 70 000 bis 77 000 Ml., geringe Qualitäten 63 000 bis 68 000 Ml.; Schafe 45 000 bis 70 000 Mk.: Schweine unter 80 Kilo ßebenb- gewicht 130 000 bis 150 000 Mk., von 80 bis 100 Kilo 120 000 bis 160 000 Mk., von 100 bis 120 Kilo 150 000 bis 170 000 Mk., von 120 bi« 150 Kilo 150 000 bis 170 000 Mk., Fettschweine über 150 Kilo 150 000 bis 170 000 Mk., Sauen und Eber 137 500 bis 170 000 Mk. Außerdem wurden 14 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Preise liegen um soviel über den Stallproisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste. Spesen und Händlergewinn in sich schließen.

* Erledigte Schul stellen, digt sind eine Lehrerstelle für einen gelischen Lehrer an der Volksschule zu Bön- st a d t, Kreis Friedberg. Für einen unverhei-

Eene smlMieaei,

6"> unb 70 mm, sevr. HotiDahngleto 1800 m 70 mm,

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10 Siück XU cbm-

26 Stück ®/4 cbm, vreyilveivea-weilven inFrantfurt Vorrat., zu Kauf und Miete. Carl Wetieeerbw, Frankfurt a.». 1,$sb IIiIIIIIIIIIIIIIIIIUIIUIIIM

ifeffor Schi«« au» Meyen in Harar, jedem :-rlandsfreund aus der Seele gesprochenen ccten über den neuen, ungeheuerlichen Gewalt- v ä) der Franzosen, dessen Folgen, und über die :,ge:Was ist nun zu tun? Die Antwort lau- : .Das deutsche Volk muh ohne äln- 114 ieb in Einigkeit geschlossen leiben.pafsivenWiderstand allen Qln- jHingen der Franzosen entgegenbringen und , kräftigen Willen zum Durchhalten der schwe- i Zeit bis zum Sieg bewahren." Der zweite iner, Bürgermeister Recht ien aus Vilbel, breitete sich mehr auf die wirtschaftlichen Fol-

voraurs.lge

Äter mit leichte« Aiedei-

1.

liegt übet L-imd unb a: m. Hir rel! tereiti übs :r dini>che8 Ms Arg«- üjrnie brehut imrde: nri>

VL'L'" An^gemeils, bie^r ,^4sgtünduna», "ahm uni« L NNuhg der 3i£ Sj erhebenden Qkdeul Mbi tott tefnoj; I® iurudttdlen. 9 «otizca.

Derinis^t^s.

Ein Köpenickstreich.

fpd. Aus dem Westerwald, 18. Ian. Im HotelIur alten Post' in Rennerod stieg vor einigen Tagen ein Herr ab, der sich als Holzaufkäufer aus der Schweiz aus- gab und für den Fest Meter Holz 160 000 Mark bot. -Uebcrafl fand er bereitwilliges Entgegen­kommen. In freigebiger Weise spendierte er seinen zahlreichen Gästen in seinem Hotel das Schönste und Beste, was Küche und Keller boten. Dem Renneroder Gesangverein .stellte er eine Spende von 10 000 Mark m Aussicht, dem Schwe­sternhaus eine solche von 15 000 Mark. Dabei hatte er in kurzer 3eit für etwa 12 bis 15 Millio­nen Mark Holz aufgekauft. Bereit willigst stellte man ihm Fuhrwerke für Reisen in die Umgebung zur Verfügung und gab ihm auch Kredit, den er gern annahm. Eines Tages war der Mann verschwunden, ohne daß er seine mehrere hunderttausend Mark betragende Hotelrechnung und andere Schulden beglichen hatte. Rar einen Koffer hatte er zurückgelassen, und der barg nur Papierfetzen und einen Ausweis, der a if einen feit langem beschäftigungslosen Schustersmann lautete. Dis jetzt foimte man eine Spur dieses modernen Köpenickianers nicht entdecken.

Eine dreizehnköpfige Einbrecherbande fest- genommen.

Berlin, 18. Icm. (WTB.) In Zeh­denick, einem lleinen Landstädtchen im Kreise Templin, meldete die Lokalchrvnik seit etwa einem Jahr fast täglich Einbrüche und Gewalttaten. Die dortige Polizei, die zu schwach war, erbat die Hilfe der Berliner Polizei, unter deren Leitung jetzt eine d r e i - zehnköpfige Einbrecherbande ent­larvt und fest genommen wurde. Etwa 200 Einbrüche und zwei Morde dürf­ten auf das Konto dieses EinbrecherkonzernS zu setzen sein. 48 Geschädigwn konnte bisher ihr Eigentum zurückgegeben werden. Der Ge­samtwert der Deute scheint mit 10 Millionen Mark nicht zu hoch gegriffen. Die Bande gab zu, bisher bereits über 100 Einbrüche, ebenso einen Mord begangen zu haben.

* Tricks von Wilddieben. WUddiebe sind ein sehr pfiffiges Völkchen, und es ist manch­mal außerordentlich schwierig, hinter ihre Schliche unb Kniffe zu kommen. Aus reicher Erfahrung erzählt ein Förster imSt. Hubertus" von Tricks, die er bei Wilderern beobachtet hat.Schin fett

1138,85 1376,55 1383,4»

731625 927'175 9323,«

85964,40 108-28.75 10877L»

1250,60 ------ -----

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Kombinationen

eines französischen Journalisten.

Paris, 18. Ian. (WTB.) Dec Sonder­berichterstatter des3 d u r n a I in Essen meldet: Ich glaube zu wissen, daß Italien geneigt scheint, sich noch enger unseren Zwangsmaßnahmen anzuschließen. Der De­legierte der italienischen Regierung bei der in­teralliierten Rhrinlandkommifs.on werde dem­nächst mit dem offiziellen Titel eines Ober- kommissars auSgestattet werden, womit sich eine Ausdehnung seiner Verbindlichkeit verbinde. Italien könne selbst dazu geführt werden, Truppen nach Koblenz zu schicken, damit sie an der Besetzung des Rheinlandes teilnähmen, nachdem die amerikanischen Trup­pen zurückgezogen worden seien.

Für diese Nachricht muh dem Jour­nalisten die Verantwortlichkeit überlassen blei­ben, da sie recht unwahrscheinlich ist. (Anm. des WTB.)

Die britisch-amerikanischen Verhandlungen in der Schuldenfrage.

London, 18. Jan. (WTB.) Reuter mel­det aus Washington: Die britische und amerika­nische Schuldenfundierungskommission sind übereinstimmend der Ansicht, daß ein weiterer Fortschritt nicht möglich ist, bevor die britischen Vertreter mit ihrer Regierung beraten haben. Die britische Delegation reift am ^Samstag ab. Die Amerikaner wünschen, daß noch während der Dauer des gegenwärtigen Kongresses eine Eini­gung erzielt werde, da anderenfalls die Frage ffv. lange Zett aufgeschoben werden mühte.

18. Januar WmtL Noiiera. Geld Bries

ter Besetzung des Ruhrgebiets, zeigte, was 1 Arbeiterschaft bereits gegen den Vertrag von tl-iiUeä unternommen und noch künftig tun ule. Reicher Beifall lohnte beiden Rednern,

s^>d. Frankfurt a. M., 18. Ian. Vor ' ; ''ig t / g Dec j Hauptpost wurden heute mittag im arg» ' Htrahengewühl von einem Drückkarren

rn top. iw nächst:?, p; iPaketeMargarineim Werte von U kesea Abmd zc- ~ '

rd ein heiteres Aonccgr-

Lieder zur Laute noi irreich gestalten.

3u einer Geldstrafe von 300 Mk. wurde ein Maschinensetzer von hier verurteilt, der auf dem Marktplatz auf dem Gleise der Straßenbahn stand und es nicht freimachte, obwohl ein Straßen­bahnwagen herannahte und dessen Führer an­dauernd laute Signale gab.

Gin Schütze des hiesigen Infanterie-Regi- ments wurde trotz seines hartnäckigen Leugnens überführt, einem Kameraden 5850 Mk. aus dem veilchlossenen Spinde, das er mittels eines falschen Schlüssels geöffnet hatte, gestohlen zu haben. Er - wurde deshalb zu 4 Monaten Gefängnis ver­urteilt. Außerdem wurde auf Dienstentlassung erkannt.

Im letzten Rovember wurde ein Hausdiener au3 Darr im Elsaß von einem RachlWächter der Heil° und Pflegeanstalt erwischt, als er mit einem älnbekannten, der nachträglich entkommen ist, nachts durch eine Oeffnung der Umzäunung in das Gebiet der Anstalt eindrang. Zurrst be­hauptete er, eine Schlafgelegenheit gesucht zu haben, später gab er jedoch zu, daß er zusammen mit dem älnbe^annten, den er angeblich in Frank­furt getroffen hatte, von dort nach Gießen ge­fahren war, umein Ding zu drehen", und daß sie unmittelbar vorher schon in einen Männerbau eingeorungen waren und dort eine Gehrungssäge und 5 Stech- und Dreheisen entwendet hatten. Da er noch nicht Dorbeftraft ist, kam er mit einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten davon.

Ein mehrfach vorbestrafter Fuhrmann von hier hat im Oluguft 1922, abends gegen 10 älhr, von einem Acker in der Krofdorser ©tsafte 8 Garben Hafer entwendet. Da er rückfälliger Dieb ist, erhält er die Mindeststvafe von 3 Monaten Ge­fängnis.

8 Tage nach feiner Entlassung au« der Zellen­strafanstalt in Butzbach, in der er eine Gefängnis­strafe von 1 Jahr wegen Diebstahls vernüßt hatte, hat ein Gelegenheitsarbeiter aus Wieseck eine Eisenbahnschiene im Gewicht von 114 Pfund ge­stohlen. Trotzdem bereits drr vierte Rückfalls- dieb stahl vor liegt, lieft das Gericht mit Rücksicht auf e;" gewisse Rotlage des Angellagten noch­mals M.ldr walten und verurteilte ihn zu eÜKt Gefängnisstrafe von 6 Monaten.

it" anwesend gewesenen Frauen des Hauses hlbecfung, daß die im Erdgeschoß aufbewahr- iR irchen gerä te von erheblichem Werte

Frnntösische Woten.........

Dänische Noten Schwedische No en Holländische bloten Deiiisch-Oeitericich ä 100 Kronen Amerikmische Noten Enntische Noien Imtieinsche Noten Belgische 9toien Utmnvifdie No en Tschechoslowakische Noten . . . . Norwenische Noten Nnmnnlsche Noten Spanische Noien

MksMM-LL aifl ftilEfis v.pkeiswett öle SM-sG «m b. tme, m ssmftr.r.

Wochen wurde in der 5t*mcrie gewildert, >hne Mi ich einen Schuß hätte fallen Höven," schreibt ex. .Da fein Schnee lag und andauernd harter Frost herffchve, blieb alles Abfährten erfolglos. Aber unter den Schlaf bäumen der Zasanen fand sch öfter Schweift und Federn. Anfänglich glaubte sch. ein Marder sei der Täter gewesen, bis es mir in einer mondhellen Dezembemacht glückte, den stillen Teilhaber abzufangen. Es war ein Müller, ber mit einer Armbrust unb langen spitzgefeillen Bügeln die Fasanen hevabschoft." Manchmul tver° den auch den Fasanen und Rebhühnern in Rum gequollene Weizenkörner als Futter hingelegt, und mn paar Duherid Körner genügen, um bei hartem Sroft mühelos guteDeute" zu machen. EinWil- derer hatte, um jede Verfolgung durch Hunde un­möglich zu machen, zwischen dem Absatz und der Sohle seiner Schuhe fleine mit Terpentin ge­tränkte Schwämmchen genagelt. Einen besonde- tc? Apparat für den Fang von Fasanen und Hühnern baute sich ein Wilddieb; dieser bestand in einem groften Kasten aus Gitterstäben, an dessen Dter Seiten je eine Klapptür angebracht war, bte sich nur nach innen öffnete : als Köder wur­den Gerste und Roggen verwendet. So mancher harmlose" Stock entpuppt sich als Wilddieb­waffe, so manche Pilz- und Holzsucherin als Schlmgenlegerin, und geschickten St in- oder Ltockwüffen fallen viele Halsen zum Opfer.

< in früher Morgenstunde in der Wohnung Güsters Franken bach zwei Herren. iiLochsuchten das Haus. Später machten die

c® Bürgermeister Erk und Amtsrichter In l von hier den Dank der Zuhörer aus- cchen. Ein dritter Redner, Pfarrer K 0 r e 11 1 Rieder-Ingelheim, hatte noch kurz vor der rkmmlung ab lagen müssen. Der gemeinsame t> rg des Deutschlandliedes beschloft die ein- volle Protestversammlung.

Starkenburg und Rheinheffen.

um. Darmstadt, 18. Jan. Aus Anlaß des Ii chsgründungstages hatte die £ed)=

> eH 0 chschu 1 e heute im Kleinen Haus des ^.stheaters eine Akademis che Feier ber- i tet. Rach Beendigung der Feier bewegten Amtliche Verbindungen und Korps in Wichs jnit den Dannern in mächtigem Zuge durch ikctraften der Stadt zum Dismarckd«.nk- d auf dem Ludwigsplatz, wo ein Kranz mit ieiifen niedergelegt wurde.

tob. Rüsselsheim, 18. Ian. Der Ge- ritterat beschloß einstimmig, särnlllche Beer- i -ingsk 0 slen der Ortseinwohner auf die ( nie in dekasse zu übernehmen. Das Holz

Derlin, 18. Ian. Börsen st immungs- biId Der gewaltige Marksturz im Auslande, namentlich in Reuyork, und die Rachrichten über die Ausdehnung der französischen Gewaltherr­schaft im Ruhrgebiet haben am Vormittag den Devisenmarkt in größte Aufregung versetzt. All­seitig herrschte stürmische Rachfrage. älmsätze konnten aber wegen Mangels an Material nur in kleinem Umfange erfolgen. Käufe von 1000 Dollar bewirkten ein Aufwärtsschnellen des Kur­ses um tausend Mark. Der Dollar erreichte den Preis von 24 030 Mark. Erst an der Mittags­börse gestaltete sich das Geschäft etwas ruhiger, ohne aber eine wesentliche Ab'chwächung der Kurse zu bringen. Der Dollar senkte sich bis auf 22 000, zog dann aber wieder auf 23 030 an. Die Grund­tendenz blieb außerordentlich fest. Die Effekten­händler geigten sehr starken Begehr nach In­dustrieaktien jeder Art, ohne daft sich Angebot zeigte. Man hörte durchweg nur Geldkurse, die teilweise um tausend Prozent gegen gestern sich höher stellten.

Berlin, 18. Ian. Die Reichsbank erhöhte den Wechseldiskont von 10 auf 12 Prozent und den Lombardzinsfuft von 11 auf 13 Proz.

Frankfurt a. M., 18. Ian. Börsen- stimmungsbild. Die ungünstige Beurtei­lung der weiteren Entwicklung unserer poli­tischen Lage war wieder die Ursache der Stei­gerung der Devisen. Der Dollar erreichte gestern abend den Stand vvn 20 000. D.e pa­nikartige Entwicklung setzte sich heute im Früh- verkehr weiter fort bis 22 200, später 23 000 bis 24 000 bis 23 500. Kabel Reuyork und London waren stärker gesucht und zeigten eine sehr feste Tendenz. Im Effektenverkehc von Bureau zu Bureau wurden überwiegend höhere Kurse genannt. D e Kaufaufträge lassen für morgen eine sehr feste Tendenz erwar­ten. Starke Nachfrage herrschte nach Kassa- Industrieaktten. Bevorzugter erschienen Bank­aktien. Chemische Werte waren begehrt. Mon- tanaktien lagen nicht ganz einheillich. Im Frei­verkehr stellten sich die bevorzugteren Pa­piere 10002000 Prozent höher. Am 1 Ahr nannte man den Stellar 23 300.

rtrtie Särge und Kreuze wird unentgeltlich aus : «Semeindewald gestellt. Die Herstellung der - u.nuuq.' cg« wird vvn der Gemeinde im Submission ver- "SriHtolein fein M und geschieht auf Vorrat. Ebenso ift das K - LicktspieLaiik des Leichenwagens und die Herstellung »IW: Ah 3^ ^6Grabes für die Hinterbliebenen unentgeltlich. u und'AMriian. Äw Hcsscn-Naffau.

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34:3.55 2857,15

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696,75 507,25 160,40

Speicher begeben jti> 6 fKden (affen. 3n MchA Arbeiter die a(ft£ .der, tzemdrn u:'. r Familie im gtixitenSt:

Gegenstände. Als eE :r kommen fyörte,, enlseir. m b« Türen offen ftonben s ort, doä wMangen w t herbei. ftüfe ««p, jtenbatmen gelang ä, «M en imi> ihm d« Segü 1» chmen. Sr DudK mi Die verlaulei §

gefdk aus Grotzw^Liws

lichtuugsausschutz der Provinz Dberhessen.

A-^^naüvuele &- Verhandlung vom 12. Januar.

-i Deutschnationale Handlungsgehilfenver- der Verband weiblicher Handels- und Srnbrin^" eine gemc^^aiangestellten erftrebten den Abschluß eines .daebung und Pr01 «r Tarifvertrags mit dem Verein Friedberger hic D:'e!)ung des -w- Äcute. Unmittelbare Verhandlungen tarnen fpn einberusen. Wi ,inftartbe. Beim Schlichtungstermin fehlte der Tonern Md Kaurn cmdMx-g,Sgegner unentschuldigt. Der Vorsitzende ? jus den unui^j j>n vestzalb in eine Geldstrafe. Der Schlich- C fvcDctentlii ^rtÄ.«!niLdfd)uft gab zunächst den Parteien auf, Aid! und di uwiKnlb 14 Tagen in Verhandlungen miteinander eröffnet und s« r Verband der Gemeinde- und Staatsar- ' inr.iQ Landtags^ inte beantragte die Einführung der Bestimmun- t \ Reichsmanteltarifvertrags für die ®e-

^sss==^ chwörirbeiter der Stadt Alsfeld. Der Reichs- , nmltarifDertrag ist aber für die Gemeinden

-HAAf. l«Wc 'fens allgemein verbindlich. Der Schlich-

hr vorm: i»U!:usschuft bestätigte, daß die Alsfelder Ge-

«ratiffiiCtc.D- »ä^oerbeiter darunter fallen.

* selbe stellte er fest b^üglich eines Ar-

, ., AedAklßWrs der Gemeinde Großen-Duseck. Für dessen Äon tf yi HüE>)«ung erklärte er das Lohnabkommen des kL'rmaciirdes der Gemeinde- unb Staatsarbeiter rZflÄ-,2lanaUif<6Cn Wirtschaftsverband ^6? '^ ßSusJ vta einer landwirtschaftlichen Lohnstreitsache

-r br vevi - Mm, sich die Streitteile nach Verhandlung.

Schöffengericht.

Jefefl. 6;- EÄJ» Gießen, 13. Ian. 1923.

5 W1 ttm Weißbinder- aus Treis a. Lda. ist an-

id fopid 3^,2 iÄt, 4 Fichtenderbstangen aus dem dortigen mae iE, .ouitiDalb entwendet zu hüben. Da jedoch seine

.slulch d,Ä^H«,prung, er habe sie bereits seit vielen Jahren tefriiiN. noch lflw:^Mle liegen und sie erst in der letzten Zeit -Mler er fa> ixift sie wie frisch aussähen, nicht

, Kntön WEjtz widerlegt werden konnte, muhte er mangels jv.M*6eaben Beweises sreigesprochen werden.

..... . =T==i---

5Aluminium

,n N 1"l3W/1L .iliWitter Menge gegen nute Bezab- <gj» M- 'Ur fOf°r)9§b

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