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W »eeeeem* bet HtBetWQ Ber rtetebeK fattten

m » O4UMB *m» bem Wn treffen eine« Zuges 84>«t» Ma. 'Bei ter Boroabtnc txm $*>au<- *11 <Xi*ew e*4n4gMn nebrrre Berbalt ungen

Dtr gForOeruwgen ber (Bewerll. schäften.

»ertt«L 17 Ott CBX-B.) 3m SRenar- flfciieatfaal de« Beiztet rtkbaftirale« nahmen «He 'Ambe*iu«f$üfle de« TL D. » 'S . ber 31 a unb de« 3. D 'S zu der oedrohl ichen trtrt« fchatttt^M» Qige des deulfche» Bolte« Stellung. Ot einer ber Berfarnrnlung unterbreiteten Tnt- HlüeffuTtg toirb u a. erklärt, dah nur rasche und tiefgreifende TR a h n a b m e n den oMUgen Zo lammen beuch verhindern können, und weiter au«gtfnbn. die Ordnung der TBabrung und gbxin^en. die nicht möglich fei ohne Ztoa n g «- .> t> f e r de« Betitle«. muffe sofort berbet- geführt werden Bur auf der Grundlage einer festen 'Bäbrung könne auch die allgemein not­wendige höh re Celflung de« P r v d u k- ttontappdrate« erreicht werden Weiter heißt es m der Gnlschliehung^ die Dewerffchaf- ten veriaaen sich nicht der Mitwirkung bei der notwendigen wirtschaftlichen Reorganisation 3hre notwendige« BvrauAfegungen seren aber

etae ri<ffi4tflo,e Zerschlagung ber gegen das tAenreinwohl gerichtete» Private» Zwang«, wirtschaft und die Sr«wtnznng eine« erheb« llchn» ^rei«e**a»e« ab beeil der Slärknvg bet fUehunhafl

Bem 'versuch de» gesetzlichen Achtstundentag au beteiligen. werden die Arbeitnehmer nach wie tw entschlossenen Widerstand entgegenAu'etzen, in ber Gewi scheit da st bat einer vernünftigen Ord­nung ber Wirtschaft Im Böhmen de« Achlituadeo- tege« eine au »reichen de Produktion raoalid) sei. Aber soweit an den einzelnen Stellen der Wirt­schaft Urbergeitarbeil notwendig wäre, seren hie Gewerkschaften bereit, darüber tarifvertragliche Bereinbai ungen au treffen 3m Barnen der bun- gwadeii Masien fordern die Gewerkschaften wei­tete ,dortig« BZafmabmen zur 'Behebung der 2e b« n « m t U e l n o 1. u a. die (fciaffung der rate, schärfste Strafandrohungen für btt <jarüd- balhnw und den Wucher mit 2 eben «au tt ein und Me Heranschaffang ausreichender Mengen von OebenAeitleln au angewefsenen Preifen auf den Markt. sowie endlich ein Kreditabkommen mit solidarischer Haftung der 3nbuftneilcn, des «toerbltchea und landwirtschaftlichen Besitzes Aur GrtMbgiichung der Ohtberfung der Massen mit 'Bteteroerrälen. Die Gntfchliestung endigt mit etwem Appell an die gewerkschaftlich organisierte IdmÜeebaieiKbaft. Befonnraheil. Grnigkei i und Disziplin au wahren, da der politische, wirtschaft­liche und soziale Generalangriff gegen die Ar- bdtnetmerl<f»f1 nur abgewehrt werden könne durch deren geschloffene Front Der von den Spttzen- verbänden eingekiite Aktion «».uSschah übernehme ine Führung diele« Abwehikampses

'Michsotbeitsmstiister Bra»»«

führte au«, dah die Reich«, cgierung den Urnfl der Lage nicht verkenne und Ira betonteren dem Prnblew der wachsenden Arbeitslosigkeit ihre 2brfm«rffaratetI zuwente Die Reich-regierung tneCe auf Grund teS Ermächtigungsgesetze« alle« tun, um ber Situation gerecht zu werten Sie berichtige nach allen Setten ein gleichzeitige« Boogrhen und die Durchführung der beabsichtigten Dtfe&e im gleichen Schritt und Tritt. Die ReichS- regkerung Dorfe sedensall« nicht daran, auf ter eietn Seite blost die Frage der ArbeilSzeil neu au rwfn anbererfeft« aber die PreiSkonvenltonen ter fertdk ungeschoren zu lassen Der Minister bat Mim Schlnb. dah ter Bealerung die erforder­liche Zett gegönnt werte. 3n einem Schlusswort bezeichnete Lewart« die Tagung al« etnen Au«- brud der gewerkschaftlichen Kraft wie ter gewerk- schnstlichen Besonnen heft Die deutsche Arbetler- schnst dürfe in dem Kriegszustand mit dem Kavi- tallsmu« weder 3Uufloncn tegra noch sich dem Defätismus Mngebcn Die G-werkschallen und der von Ihne» ciiigeletzte AktirnSauSlchust unlc breitet ter 2ttbeiterf<fca|t keine Programme er erfordere (bt Vertrauen und ihre Disziplin

Soziale Fürsorge.

Berlin. 17. Ott. iPrivvTel., Das RrichS- at6eU«mirufttrium hat Ne ®cnvinten angewiesen, ae 16. Oklobei den St wer bSlosen einen Bor schu st in Höste des bissteiig'-n Wvchen- betroge« auSzuzahlcn. awzu dann eine weitere ßajflimg in ter zweiten Wochenhälfte tritt Den Ltndern wurden ausreichende Mittel zur Ber- tüaung gestellt, um Ne Bemessung ter Sozial- anb Äl« i n r e n 1 n e r - iln t e r ft ü » u n g Ifir Me Aoxtle Oktoberhälfte mach der neuesten AeichS- riAteabt überall zu sichern Den Sozial- und Kleinrentnern wird ferner om 22 Ost ober tW »eitere Unterstützung gewährt werten, wobei t*e am 18 Ost ober zu oetöffentlichente Reich»- rtch»Mhl zugrunde gelegt wird 3n bar Unfall- Versicherung erhalten die Aulagebereiyigtes tciumi tanger am Beginn ter 4. Ostober wache durch die Post eine b es o n de re Te u e r u n g «- au läge zu ter Bente, die am 15 Oktober für Ne zweite Ostoberstäl'te gezahlt Worten ist Zu Gunsten ter f i n b e r.ichen F am Hl e ntHb tx« BridNltnauralnirtcriun e l Million Gol. - mark für d.e nächst, n 10 Monate In Aussicht gestellt, für die Zeit vom 15 Ottvb-r bl« 15.. Bo- oanber sind ölt Mittel in Gölte,nlechestucken ber.-it« an die Länder ate-tganae.n D»- Kriegs- beschädigten und Ktlegtrhi^ erv iete^en. c-U Aum Bezug ter Zusatziente b-rachttgl lind. er­teilen in dieser Woche eine an die Etdöhung ter Beamtenöelvidurg angepohe Zwtlchenzahlung

Die «kbeitsbereitschaft der Der Kehrs beamten.

Affen. 17. Ott. IW B ) Der Mittwoch stand hn Zeichen der Brbeftwufnabmc der Post- und Eisenbahn beamten im Ruhrgeblet Die JUifnalmc ter Arteit auf den F.rnsprech- und Telegraphen- imtem in Esten erfoig'e Mittwoch mittag. Die Aufnahme te« Berkehra tonn aber erst in einigen Tagen eifrigen da ooibn noch gröbere AuS- chessei ungSaibeilen noch vorgenommen nxrten mut- 1rn Sic F.insorechära ei in Dortmund M u l- beim u.it DuiSburg beginnen gleidweiiig ine arbeit Gemäß den Anweisungen des Betete* oarYetr.Aminfftvi« erfolgte im Bubrgeteet auch *fe Meltems der Beamten fit ben .Qteflit» betrieb. i

IHe Bvifchläge ter «ffewr Gffenbateergewerk- ffcff, test die Mildung zur Arbeit liste n we i f c imter BeimUlluug einer Äoannlffum erfolgen

toure, wurden non Der Begieoerwauuag ra sener. zurückgewlesen. während tn Sortweeb tee liües- weise Einstellung angewendet tourte. 3a Offen ttxirte Ne Vorbereitungen ter Begte zar Anmel­dung der Giser.bahaer nicht ausreichend. 8* wurde Me« temlt «UfchulMM. dah nicht genügend Formulare vor honten wo mm Hmue tourten erNrnbebeer yu Bteeelbeeg Bergeleflen,

Me hn besetzten Gebiet geboren find.

Auch über t* Anmeldestellen benschte innerhalb der Begie Uxfkitbeil Wahrend Me Grsenbahne- au« Steele and Kupfer di eh nach Offen Dcrto4cen tourten, sanden in axterem kleinen Orten Anmel­dungen flau Aach Atefullung te« Sragebog.-i« wurden Me Sisenbahner wieder entlassen, da ihnen Me Ml Teilung, nxinrt und ob sie ein­gestellt werten, von ter Begle erst zu einem spä­teren Zeitpunkt tefanntgegeben wird Erfolglose neue Demarche

in Paris und Brüssel.

Part« 17. Oki <WTB > D e HaoaSagen- tur veiOfsemlicht lolqcate offenbar teeinffuhte BÄttetluag Dei teutMx (>el ixff tu träger 'Boi. schattSrai von tzöIch hat heute vormittag eine mündliche Mitteilung an Ministerpraudenl Poincarc gemadM. zu der ihn leine BeQierung erraächtigi ballt. Die Unterredung hat 40 Mi­nuten gedauert Der Vertreter ter deutschen Be­gier ung bat Poincart von seinen ausführlichen Imstrukltonen Kenntnis gegeben Ne ei von Ber­lin erholten hatte. Daiin w.rten hauptsächlich M< SäTvieiigkeiten ter wirtschaftlichen Lag« Deutschlands getch- Iden

5>cn von chäsch sprach alÄöann über die Fregs ter Sachs irserungen und über die M:.ie!. .>u« denen diese Lieferungen bezahlt wer­te' f.'lltrn Brmcar.- Ixmerft daraus, hast er twg.n'.lidlld; kiese Fvage nicht M«hitieren lönnc; de. ^ciawtonelet t>ate öffentlich mitgcteift. test die druische Aeg erung ten Industrielfen ihre Lieseiungen nicht bezahlen lönnc.

Aach Ansicht ber französischen Armierung könne eine Diskussion mit der terttschen Be» pierung erst dann ausgenommen werden, nach­dem in ten besetzten Gebieten da« normale 'Ätßime, wie ed bar dem 1. 3 arm ar bestanden habe, durch die Wiederaufnahme der Sach- ittfernngtu and terArbeit tojebeiffe.geteilt sei. A-enn LÜ1. Bedingungen dnmal erfüllt lc;en. könntco möglichrltoc-s.' BerboriMimn^i «wischen Deulfchlaod und ten Alliieiten entgoleitet we.ten. 3n diesem 'Bugenblid behindere M^ deutsche Ae- qxiung nicht«, ti« Aale an die Bepaia- lionskomrnission zu richten, wenn sie die­sen W^ vorz^he. Die Miilciiung weide gcyvü't werten.

§ar von Hösch habe auch B.<acare über di« i:chnisifen Fragen unte:ri£tci. Die 'L 2 i n- Aicbung der Kohlen st euer und d.e In­struktionen an Die Beamten beticffen. 5r habe über diefea Vogen stand die wchiitstuke Aurüdgelaffen. hie van ten zuständigen öleilcn im Ministerium für auswärtige An gelegen he. ten geprüft weiten

Der deutsche Geschäftsträger in Brüssel bei z« Beginn beS Bacfunittaq« crun ähnlichen Schritt eeleenomeun bei dem Austenntiufster 33IX»

Der belgische Minister habe ten französischen Geschäftsträger über den Inhalt der Demarche unterrichtet Auch rn Pan« fei ter belgische Bot­schafter vom Quai d'Orsay entlprechend unter­richtet worden. Minister Zafpar Hao« dem deut­schen Bert cd« r eine mit ter Grksäruna Pvincar^S übe rein ftlmmtrrte Antwort erteilt, obgleich beite Minister keine Delegenhest gehabt hätten, sich über ihre Haltung grgensciltg zu verabreden Das sei ein neue» Zeichen für die absolute Gleichheit der Anficht. die zwischen ter belgffchen und fran­zösischen Regierung Mnlichilich des^ BeparativnS- probleraS vorhanden fei

Heber ten Berlauf ter deutschen Demarche in Brussel veröffentlicht Sein auch di« Ag race Bclge folgentes ßjmmunigup. dah die v)n HavaS ge­meldete

französisch-belgische Solidarität bestätigt. DS heiht bort Der deutsche Geschäfts­träger sprach beute im Ministerium des Aus- toäriigcn vor. too er t-em Minister des AcuHeren nulte.Ite, dah Me deutsche Aegicrung den Eisen- babnern die Weisung erteil bäte, die Arbeit wiedraauszunehmen Gr füg e hinzu, dah die wirt­schaftliche Lage Deutsä 'and- die Gr Hebung ter Kohlen st euer unmöglich mich« Die deutsche Begierung toürte die größten Schwierigkeiten ba­ten. ten Industriellen die Kohle zu teäaWen, die sie Belgien liefern würden. Der Minister ant­wortete. di« Zahlung gehe Me deutschen Indu­striellen und ifrte Aegterung an. Belgien werde die ihm gelieferte Kohle auf keinen Fall bezahlen

Der belgische Plan in der H1evaration6kon,n,issi»». Barl«, 18 Oki. ichavaS.I Der belgische De­legierte De lac rot f bat ter Aoparatio-iSkom- missicn Me im Monat 3uni von der bei glichen Bcgieiung au«geaiki eten technischen Stu­dien über da« AepaiatienSproblem übermltielt, damit Mele einer allgemeinen Begelung der Ae- vaiationSfrage al« Grundlaie dienen können Die AeparativnSkonuniffion tefchlrh Me'c Dokumente der Zlnanzabteilung zu utertoeiten, da­mit diese einen Bericht erstattet nüchtern sie sie rali einigen anderen AeffvrtS der Kommission ge­prüft hat

Holland und die Internationalisierung der Rtihrbahnen.

Amsterdam. 17. Olt. <WTB > Der Berliner Berichterstatter de«AU<temeen HandelSblab" Halle mit dem Aetchsver - kehrSmlnlsler Celer ein« Unterredung über die Lage de« Verkehrs zwilche- D-ulfch- land und Holland. Der Minister erklärte da­bei u. wenn der französische Plan, wonach die Eisenbahnen de« AheinlandeS und deSAuhrgebietes nicht an Deutsch­land zunlckgegeben würden, sondern einer t n - tcrnatlonalen (Sesellschaft übertra­gen werden sollten, würde die« zur Folge ha­ben, dah der Antwerpener Hafen zum Aachteil des Hafens von Rotterdam und 2Imfterbam bevorzugt würde. Die eng- ltschen Schlsfahrtslinien über Hoek van Hol­land und Vlissingen würden ebenso zugun- ft en der französischen Linien ins Hintertreffen geraten.

fforrgang der Welbräubrretcn.

Berlin. 17. Ott iWolfs.» 2ün 10. Oktober ha, die belgische Besatzung «armer au« ten TageS- toffen ter AeichSbantstelle Aachen 8 Billionen wc-genommen Am gleichen Tagt tourte ter Aeichsb-^lle Kreseld auf Befehl te« bei- fischen Äennnonbanien von bon Kommissar ter itg/schen Ärrmiaala(Heilung, ter

entern Aas geb oi von Gea barme a, Krimi- aalbeaatien aeb Soldaten eiegebneigen

war. 5 Billionen getooltlam sortgenvmmen Am 13 Üftotei drangen die Zranzol.n von neuem in die Druckriei von W Öirarbel in Lssen ein und temächtigten sich ein?« Belroje« von 81 Tfflicnen Beichobanknoien und Bolgelb ter StaM Äffen. Am 19 Ottvb.r nahmen die Franzosen e.ntn GeldiranSport von 999 Milliarden auf tet Gienzstation Goldstein fort.

Kleine politische Nachrichten.

Der Papst übersandte ten Kardinal-Srz- bitchöien von Köln und BreSlau je 150000 Lire zur Bertcilung an die Bedürftigen ihrer Diö-eien und zu dem gleichen Zweck dem BstHof von Münster 50 000 Lire

3n Köln ist Weibbi'chof Dr. Stoffel« Mittwoch nachmittag g e ft o r b e n.

Die Preiseim Einzel handel sieben In 3 n g- land durchschnittlich 75 Prozent über denen der Borkrieg«z.,t da« bedeutet eine Berrnehrung von zwei Prozent gegenüber dem Monat Septeniter.

Da« diplomatische Korp« hat die Aufmerk- famkett ter chinesischen Begierung daraus ge- iichzet. dah ter Mohreri rag ter x3t>llcin» nahmen nur für den Zinsendienft ter inneren Anleihen Aum Schaden ter äuHeren Anleiten Beitoenbunfl gefunden bäte. Gs wird eine 1o- fottige Erklärung über die Ablichten ter Begve- mng gefordert

Ara Sonntag griffen Eingeborene auf der Insel Mindanao «Philippinen) eine Sonn» tagslchule an und töteten drei Lehrer, einen Leutnant, einen Sergeanten und ach' Gendarmen. Zur Herstellung ter Ordnung wurden amen» tanische Truppen angefordert

An ter Be rkinerBörse Hal sich ein AuS- schuh für die Bers orgung bet minberbe- mittc(lenBct>öl(erungmit Lebensmttteln grbJbet Die Law nlun z hat bisher 150 Billionen Mark erbrach.. Auhertem hat sich die Produlten- förle durch Zeichnung von Lebensmitteln, wie z B. Erbsen, Meyl, Graupen usw. beteiligt

2Lus Stabt und Laub.

(Sieben, den 18. Ottobor 1923.

Winternothilse (ßirfecn 1923.

3n unserem gestrigen Blatte haben wir über die Einleitung eines grohen privaten HilfSwerkeS aller Bürgerkreise zum Besten unserer notleibehben Mitbürger berichtet. Heber die dringende Notwen­digkeit dieser Hilfsaktion kann nach den gestern geschilderten Verhältnissen kein Zwei- fei bestehen. DaS Elend in zahlreichen Fami­lien unserer Stadt ist in der Tat riesengroß. Ser Hunger ist bei diesen Mitbürgern itäglicher Hausgenosse, die HeizungSmbglichkeit entwe- der ganz geringfügig oder überhaupt nicht vorhanden.

Unsere Einwohnerschaft hat für das Rhein- imd Auhropser in glänzendster Weise beigetragen und dadurch bewiesen, daß sie von dem Geiste edler Nächstenliebe beseelt ist. In der Gewißheit, daß vieler prächtige Seist sich auch bewahren wird, wenn eS gilt, der wei- leren Ausdehnung des Elends in unserem engsten Kre.se entgegenzuwirken und die fetzt schon vorhandene große Aot der hilfsbedürf­tigen Einwohner Gießens zu lindern, bitten wir unsere Leser, dem lokalen HilfS- werkin weitestgehender Weise U n t e r ft ü t - zung angedeihen zu lassen.

3m Anschluß an unsere Rhein- und Ruhr- opser-Sammlung, die nunmehr geschlossen ist und über die wir demnächst die endgültige Abrechnung veröffentlichen werden, haben wir inunserrrGeschäftSstelle eine Sam- mellifte für Geldspenden zum Besten unserer bedrängten Mitbürger aufgelegt. Wir bitten um Einzahlungen an diese Sam- melftene, Öen Empfang der Spenden werden wir laufend öffentlich bescheinigen.

Wer schnell gibt, gibt doppeitI Di«fev Sprichwort ist heute wörtlich auf­zufassen.

Verlag und Redaktion desGießener Anzeigers".

Tie Reichs-Teuernngszifser.

Die AeichSinderziffer für bie Le- beiishaltungSkosten i ömäbnmg. Hei­zung. Beleuchtung und Beiladung) stellt sich noch ten Festüellungen te8 Siatisnfchen AeichS- c»mi« für ten 15 Oktober auf do« 631.9* millionenfache ter BorkriegSzell Die Steigerung gegenüber ter Borwoche 1109,1 Millionen) beträgt demnach 534,2 Prozent

Zur (♦intdjtänhinfl der Kartoffel- ausiuhr aus Hkffeu.

Unfeicr gestrigen Mitteilung über die zeit­weilige Beschränk iing d e > Kartossel» auefubi aus Heilen ist nachz liragcn. bah lie BeiknNung von <Xüütoff<fn in Mengen v>n aber 50 Zentnern nach den auhcrhessi- f<f-cn, ater zum Hiuld>a|i«gcbiei Hellen ge­längen Orten F>anff>iri a TR , Zulda. Geln- laufcn, Griesheim a. M., Hanau, Höchst a. M. Kreuznach, Manr-derra, W.tzlar and WleSbatei-i (n brr Zeit - in 20. Chob-r biS einschl. 20 Aoo nur auf ach'.Miefen e. sorgen dar', die mit emem Sichtvermerk des für bie Bet- fanbfiation zuständigen Rrciiamii veisch m sind. Der Sichtverrncrl ist nur dann zu i-rriaacn, wenn begrüntete Bermulung test.hl. bah der BrstimiaangSvrl nicht al« enbgühiaer anzusehen ist Degen die Berfagung te« Sit-t- beimerta kiiene be« KrerSarni« ist Beschwerte an

da« Mtnisteriura für Arbeit uab WtzttfchMft, Ate teilung für ömäbrung unb Landvarltcha'i, »>. lästig die Betchwerte bat fel.ne aullcbiebente BXrtung. Anträge auf Lrletlung te« Denebmi- gung«i'ctmeri« und te« Luchtvervvrk« sind unter Beifügung bei mit der Anschrift tetl Gmpsänger« ter Kartoffeln versehenen Frachtbriefe bei ten lut die Gneilung tei Bcrmerfe zuständigen Stel­len einzureichen In dem Antrag find eie Meng« be. zur AaSfuhr vorgesehenen Kartoffeln, ter 6t eugetort und die Berfanbflation, an ter t>U Btrlabung Jiatt,inten foll, araugeten.

Zur die Ausfuhr von Kartotseln mittel« Lastkraftwagen gelten bie Bcfttmmunaen Stelle einen Erlaubnisschein auazustellen, enlfpiechend An Sielle teS Zrachibrietrermer?« hat die bie Crlfflunq de« Bermerf« zuständige den brr Führer des Lastkraftwagens tpajnvnb ber AiiSfuhi ing de« Transporte« bei tich zu führen und J.ff Bet langen oorzaz'igen hat Anträge aus Erteilung des Erlaubnisscheine« sind unter An­gabe bei zur Ausiuhr vorgesehenen TBenge ber Kartoffeln, des Tages dös Transporte«, te« 6rcugen>rle« und dös Empfängers ter Ladung bei Der für Me Erteilung te« Erlaubnisscheine« zuständigen Steile einzureichen.

Zuwiderhandlungen gegen bi« Beflfmnumgea be: Verordnung unter!utgen ter Strafvorscheff: ter Bcn.bnung über 7L>tftanb«t*rforgung vom 13. Juli 1983 Kartoffeln, die ohne te« voi - geschiiebenen Beld*aigungen auf die Bahn auf- geliefert bzto mittels OafUrafitoagen« aus Helfen ausgeführi werten fallen, sind durch das zu­ständige KieiSamt zu beschlagnahmen und zu veiioerten.

40ertbestä«bitzk uab

Jahrrsarbeitsvcrdieaste.

Die Ortslöhne und b*e IahraSarbeitSver- iienfte [anb - und forst wirtschaftlicher Arbeiter Hut da« Heffffche Oterversicherung»- amt Dom I. Oktober ab in wertbeständiger Weise festgesetzt, damit bie öfteren, bi« zu ihrer Beristscn'.lichung durch die Geldentwertung mei­sten« überholten Zwifchenfe st setz ungen sich er­übrigen

Die Berechnung erfolgt derart, daß bestimmte, für bie einzelnen Berficherungsaimstezirie te- fonter« sestgesetzte Grün bza hlen mit ter auf volle Hunderttausend nach unten abgerunde­ten Inderzahl zu leroielfältigen sind. Blab- getenb ist biejenige Ii.telzahl. die in der lau­fen ten Woche veröffentlicht wird Die Bekannt­gabe ter Interzahl erfolgt durch ten "Otehencr Anzeiger" an jetem Donnerstag

Für ten Landkreis Gießen gelten fol­gen te Grundzahlen

1 Ortelobn für Bersi che r t e über 21 Ocbre. männliche 2,60 Mk, weibliche l.r Mk . von 16 bis 21 Zchren männliche 2,10 Mk. weib­liche 1.60 Mk unter 16 Zähren männliche 1,30 Mk . weibliche 1.00 Mk.

2. Iahresarbei tsverdienst für B e r f i <t c r t e über 21 Zahne männliche 690,00 Mark, tncibliax -180.00 Mk. von 16 b,S 21 Zäh­ren -.ärmliche 540.00 Mk. weibliche 390,00 Mk, unter 16 Jahren männliche 360,00 Mk.. weib­liche 270,00 Blf.

" Srnennungan der Lan deS-IInl - Der fi tat.' Der Privatdo^nt Dr Heinrich Fischer von hier wurde )um auherplanraähigm aufrerx..bentucten Professor an ter Vante«-Uni- Derfltät Gießen ernannt

* Sine Personen standSaufnahme findet gegentoärtlg hier statt DieSrntraaunger sind nach bem Stande Dom 10 Oktober vorzu- nehmen Bähere« in ter heutigen Bekanntmachung

Das große 6terben im deutschen Blätter wa l d e. 3m AeichSpostarat haben am 1 Oktober weitere 470 deutsche Zeittmgen und Zeitschristen die Sinstellung ihres Erscheinens an- gemeldet. Um ihre Bezugspreise ber kata­strophalen Geldentwertung wenigsten« einiger­maßen anzurassen, haben die Grohsladtzeitungen für Sie setzt lausendeWoche Preise von 300 bi« 500 Blillionen Mark erhoben

'*20* und 50-Milliardenschejne Wie derDeutsche HandelSdienst" ersähn-t, be- finden sich in der RetchSdruckeret zur Zeit 20- und 50°Mill!ardennoten in Vorbereitung, um den Ansprüchen der Wirtschaft nach Geldschei­nen gerecht zu werden. Die Roten werden mil besonderer Sorgfalt hergestellt. ES findet ein nach einem völlig neuen photo-chemischen Ver­fahren angefertigte«, mit Wasserzeichen ver- seheneS Papier Verwendung, dessen Rach- ahmung so gut tote ausgeschlossen erscheint.

Kletberdicbstahl in zwei Rie­gen Schulen. Aus einer hiesigen Schule tour­ten im Lause te« gebigen Bomittag« zwei Mäntel entwendet, die bie S-chüler auf tem Aur im dritten Stock an einer Hakenleiste aufgebängt hatten Siner ter Mäntel ist ein gelter Stoff- mantel mit zwei geraten Taschen und zwei Brust- laschen wovon die tinf» «iiot «n, ter stocite ist ein geäugelter Gummimantel mit schräger Taschen, Innen kariert Zu derselben ,jeil toiirter. au« einer anderen Schule zwei Mädchenstrickjackeo und ein Hut aus grünem Gummistoff, mit Bei- Aierung von demselben Stoff, enttoentet Sine dieser Strickjacken iSportjacke, ist hellblau mit weihem Kragen und meiher Finsaffung. Me zwene ist etwa« länger, ebenfalls hellblau, am Kragen an den Bermefn und an "er unteren Sinsallun, befinden sich Heine weihe Streifen SachMenlich Angaben zur Ermittlung te« Täter« und zu. Wiederbeschaffung der gestohlenen Sachen erbiis die Kriminalpolizei

Bornotizen.

2a ge 8 ta l e n b e r für Do n ne r« t a g 0a<4 Graft Ludwig, ab 8 Ubr Großer Che rettenabenb - U. S Täglich Svlistenkonzert Pa last-Lichts' eie .Aathan ter Weise" Licht-

ftielbou«, Bahnhofstraße .Die Tat te« Dam ! Stockt" Astoria-Lichtspiele .Mil Stanley im

dunkelsten Afrika

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WcttcrvoranHsnge

für Freitag

Za nächst meist heiler und l rocken nach starke Abkühlui g nacht«. >vater zunehmende Bervolkun^ und trüber y,

Starkenburg und Rßcinßcffen.

Offenbach. 17. Ott Das 21-klrf- zitätswett und da« Ga «werk geben soeben etp ihre Preise für ten Oktoberverbrauch te- kamt Tanach kostet ein Kabikmeter Lenhettsga-. 65 Millionen, ein Kubikmeter Waller 50 Mtllio- nen, ter elektrische Strom itu Stadtgebiet für Licht 180 Millionen, für Kraft 117 OHlniooet, tm ür