Einzelbild herunterladen

190 b»tt> 124 HKTtonen ft ÄmfL Str für eine »aXtnfci^« beträgt ab 15 Oft. 75 TEKftown « ftnbet jetzi eint 14tägig« 2üif- nafr» und ®elbert>ebung flau Oe bleibt vor* bÄaltm, für den m der 2 Woche der Htäglgen Ibleteferiobe feftgeftedtcn Verbrauch nötigenfalls einen neuen Preis ju berechnen

$cfien.Äafiau.

fX> Frankl u r t a HL. 17 OtL Die Staats an toaltschaft Hai gegen die Gas- gesellfchos t e>n Errnit'lungSverfah- rt*cing*i tet, durch das befanden darüber eine Tfaffft&rung (xrbeigefüftrt werden soll, ob die «jöfte des am 13 Oktober festgesetzten Daspveise« }u Becht erfolgt tft und tote die Entziehung der idfligen Davrechnungen erfolgt Staatsanwalt- Haft und XrimfoaUjolt^ei haben in den De- häftsräuman der Gasgelellfchaft bereits um- wgrvxbe Erhebungen Dorgenommen Heult mit- iq beschäftigte sich die Gaskvmmifllon der Stadt- ervrdnettnverfamrnlung in eingehender Meile :nit den Zuständen in der Gosgef eil schuft Die --enrgsden "Berger find noch tn der Oo». xe auf eie Milliarden lautenden Dasrechnun- " n #u zahlen Inzwischen hörrw wir. haft die aSgesellfchafl eine wertere. lehr bedeutende . .eiserhöhung plant. Man spricht oon einem eis für bat Äubitmeter non 500 Mi 11io - - cn Mark Di« Gasgesellfchalt hat übrigens fit Dienstag in der Stabt zahlreiche Derkauf«- ifflen für Dasgutfchernc und Annahmestellen für i'ie Begtei<chung non Gasrechnungen eingerichtet ter Magiflrat traf mit der Regierung em Lieber- .mfommen. wonach un kommenden Winter bi« lolksfketsung auf ein« weit breitere Grundlage als bisher gestellt wirb Um eine .jerftlitterung in der Saaunlong für dieses Werk <u vermeiden, wird eine gesondert« Sammlung ein- .teteüet

*0«« hiftortsche Urfeeben geHohlee!

Der Amtliche Preußische Pressedienst kgilt Mit: 3n der Aach! vom 5. 3um 6. Oktober hi- ben Einbrecher aus dem Ausstellungsraum des StaatSorchivSinMarburg eine große An-a^ von kostbaren Urkunden ge­stohlen. darunter drei Urkunden von König Ptpin, drei von Karl dem Drohen, zwei von Kaiser Arnulf, ferner solche des Kaisers AarimUlan II., Aadolf II.. Matthias. Set- dinand II. und HL meist für Rlofter Fulda, weiter Briefe des Landgrafen Philipp des Großmütigen, Luthers, Melanchthons, BucerS, schreiben Philipps II von Spanten, mehrere schreiben aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (des ManSfelderS, Merodes, Göt- te«S. Dustav Adolf«. Axel O»enstjernas, Mr- lartder«) und aus der neuem Zeit Briefe der Elisabeth von der Pfalz, Augusts von Sach­sen, Friedrichs des Drohen, der Marschälle 5efle-3«te und Soubise, ZofephS IL Emme­richs, Pestalozzis. Zerome Aapoleons und des Generals Kleist v Aollendvrf. endlich Schrei­ben Franz I. von Frankreich, Friedrich Wil­helms I., Karls XII. von Schweden, Katha­rina II-, Thomas Ervmwells. Dustav Wasas. Ttobert Dudley«, der Könige Karl U Karl II. und Devrg UI. von England.

Beamten Protest. - Aettgemäste Betracktungen.

Zu den bisherigen Zuschriften tn dieser Angelegenheit fhtb uns zahl­reiche weitere MemungsLuheiimgen übermittelt worden, auS denen wir als besonder« rrrtercfkmt bte nachstlchenden beiden Briefe wiedergeben D Heb Der .Diehener Anzeiger" Hal in anerken­nenswerter weise seine Spalten zu einer Be- 'Pvechung der Beamtenfrag« zur Beringung gestellt. Denn er hat wohl auch das richtige Dmp- rnben gehabt, baf) btefc Frage, die in biefcr Zeit fo tncl« beschäftigt, auch einmal öffentlich er­örtert werden muf), damit fie eine Klärung er­fährt Die AuSsprache ist schon in Ar 217 vom 15. September durch eine Beröfsentlichung des Dorsihenden des 5^eislehrervere,n« Gsehen .Tat- sächliche« zur Beamten frage eingeleitel worben .Mr folgte in Ar 229 em .Protest der Diebener Beamten". der in Ar 237 .Zeitgemaftc Betrach- ungen einer .Persönlichkeit krts Wirtschafts­lebens" zum Echo hatte, die von einem .Beamten- vrötest Zeitgemahe Betrachtungen" vom OrtS-

beamtenrat der BetriebswerNtälte Dieben in Ar. 240 erwidert tourten Es hegen allo schon dank des Entgegenkommens des .Diebener An­zeiger«" vier Darlegungen .der Bries ist vor ter Antwort des Boaintenbundvorstandes tn unserer Sam«tagmimmvT geschrieben und an uns abge- fand« worden. D Aed ) zu der Frage oon den verschiedensten Seiten vor. und ich bitte, auch den folgenden Zellen eines Beamten, der sich mH s-- Materie be'chästigi bat, Aufnahme zu gönnen

Der Tk-^Uienbe des Krel« sehr erverein« geht ov-i einem bei mancho» Sckeuerzahtern umgehen­den ®ebankn au«; .Di« Beamtenschaft trift uns anf. fte zerstört unser MfrttchaftSsebe», ft« treibt uns ins. «lend und mästet sich g l mb sie jagt unsere Steuern empvi und verzehrt bte Orgcb- ntffc unserer fchaffenden Arbeit in einem behag­lich«" Drvhnenloben" Es tonn die Dermutung nabt liegen, bah er besonders Ätagt.t aus länd­lichen Kreisen im Auge hat. wenn auch t4c .Zeit- gllnäfte Betrachtungen" falt ähnliche Töne bet- aaskllngen lassen Setne Ausführungen In .Tat- sachliches zur Beamtenfrage weifen nun aber k»anz richtig nach, und er hat in ten f'lgenben, AU Won gekommenen Standpunkten, in denen 'Be­amte das Wort nguffen haben. Lideshclter zur Seit«, dab die Bezahlung de« heutigen Beamten noch sehr zu tounlchen übrig Iaht, bah lie nicht mit der Teuerung gleichen Schritt hält, fondern stet« em ganacd Stud dohinterherkommt fic ist tatsächlich nicht auf die . Dvidmarp' gefiele, mit der heule der Beamte feine.« Lebensbedors ci:i- tauten mub Der Eintender non . ,seitgemabe Betrachtungen wüidc vielleicht doch bte Aotlage der Beamtenschaft etwas anders beurteilen, wenn et emrnol seibst Ire am eigenen Leibe fühlen würde belonbert. wenn lie noch durch sich ver­zögernde Gehaltsauszahlungen vermehrt wird, während sich ohne bah damit getagt fein soll, bah bte reellen Betrieb« auf Hofen gebettet seien Handel und De werbe schnellstens nach dem eucltcn Dollarkuise rtchlen können Zeder ein- lichtig und gerecht denkend« Beurlei.er wird heute dem Beamten seine Bezahlung nicht nur gönnen, sondern ihm eine bessere wünschen Aber doch hat di« Klage und bas muh gerade von Be­amten einmal offen zugegeben w.rden .die Beamtenschaft fnf?t uns auf zum Dell ihtc Be­rechtigung Sie bat! nur nicht z u einer 2 n - klage gegen den ein z^t n e n Be amlc n ©erben. Es ist abe« doch tatsächlich richtig, bah wie bet Linsender in Ar 237 schreibt .die Besoldung des noch dem Ärv-ge ton des oer- flcincrtcn Territoriums gewaltig angc- wachsen« n "Beamtenfreies eine gewaltige Be­lastung für unser Dclk betauet " w mn heile von den 40 Alillionen Deutschen beiderlei DeichtechtS. die über das 14. Ledarsjahi alt sind jede 30 Person im öfsentlichen Dienst steht (allein auf bte männlichen Personen geiechnet. tft jeder 15. Deutsche ein ."Bcomter" 1. fo ift dos doch mehr wie zuviel Tann lind solche Klagen, tote wir sie ^hört haben, nicht nur tKiftänblid). fie find auch nicht ohne berechtigten ®rynb Das Deutschland der Dochft iegszc I hat g.-roih bei der Ausdehnung der BerwaUung mehr Beamte nötig. Man denke nur an den Bamtenappaiat. den unsere Steuer­gesetzgebung crfpitert. ganz abgesehen von d n sozialen. Mirlfchaftlichen und fultuieilen Zweigen des öffentlichen Lebens, die in die Sloatiregi: nhtmommen tourb.n. und bk viel aurg.brei'e er find ale in früheren rach ran Zritr.:. Aber nun Vrüfe doch einmal, ob e» denn itch iz war, einem inaner mehr verarmenden Staate diese Gaben, bi? der frühere wrhlstehe.ibc nicht zu tr. gen trag:. auZurriege-i Die Deiantwortu ig für diese 2Titv debnung trifft natürlich nicht die Btamlenschail. sondern den Gefeygebei. das ift be Jlegi?- rung und das von dem ftouerzohlenden Boi.' frlbi't gewählte Parlament. Es wird auch von Beamten leite nicht geleugnet werden, bah es sehr oft den Öinbrud er werkle .'ls ob manche Beamten stelle nicht gerade aus Dründen sachlicher Aottoendizkeil, sondern aus .Perfonenrülksichtrn", fclbft aus par­teipolitischen "Rücksichten heraus geschaffen wurde Aach dieser Aichtung hin an einen Abbau zu denken, erjchetnl notwendig Ein solcher wirb auch bk Zustimmung des grofUzn Teils der BoamkTrschall finden Er allein macht es möglich, bah die Beamten .zeitgemäß" besoldet werden Bnnen und dann werden auch die berechtig­ten Klagen über ein« "Beamten not. die in einer lleberzahl von "Beamten und in einer z u geringen "Befolbung des Ein- zel beamten velteht. verschwinden

Gin volkswirtschaftlich mtxrr cf fiertet "Beamter

Bon einem "Beamten der VII DehaltSklafle OrtÄflafle E. wird auf den Artikel .Zeilgemähe Beltachkungcn" sclgendes erwrSert

Ich nehme an. bah dem Verfasser jenes Ar- trkelS die VedaltSverhaltnisse bei unteren und mittleren "Beamten vor dem Kriege und beute nicht bekannt waren, sonst hätte er sicherlich mit Zahlen seine Ausführungen bewiesen Ich will ihm dazu heule eine Ergänzung liefern Mein De halt b.trug 1914 180 Mk 42.5 Dollar (1 Doll 4.20 TRI 1 "Bre 1923 wäre ich dreimal um je *200 Mk = 600 Ml auf gebe fiert woi den. also bitte ich heute 230 Mk Gehalt 55 Dollar Am 2 d Mts. wurden mir 5.6 Milliarden 'Steuer einbegriffen! überwiesen, was bei einem Dottarstzinde von rund 203 Millionen - 28Dollar. allo bte Hälfte des FriedenSIohnes. find Die Zahlen kann ich Ihnen amtlich bescheinigen lallen Und da Heist! es in dem Artikol bist der Beai.Ue zu Äluyn am toenigiten An.ah hälle Denn fre ganze Geschäfts- und Srzeugerwelt nach Gold-

preifen, i- X. auch noch nach erhöhten, rechnet, soll ich mit bet Hällte be« Lohne«, den Ich ei^rnkllch zu betommeu hätte, mit 115 M k. auAtonmea Ich glaube. 230 Mk. Monatsgehalt vor dem Kriege war fchon keine glänzende Be­zahlung, und man mustte sparen und mit feiner. Ansprüchen zurückhalten, uni damit aujzukommen, und nun soll die Hälft» reichen Denn nun ein Teil des beutfdxn Dolles für sich Doldmart )ordert, warum gönnt er es nicht dem andern7 Ober bat nur der eine Teil, Arbetter und "Beamte, ten Krieg verloren? Auch bezahlt er schon leit 1919 seine Steuern regelrecht, wahrend die Dold- marfnebmer das Steuer,yi bl en nicht mehr gc- trebnt lind. Mit diesen genngen Mon .lsgehältern wird doch feiner Preistreiberei Vorschub geleistet' Ich war immer der Meinung, buh zuerst p>e Prelle stiegen, und bah dann erst die Gehälter aufgebelfert toutben Und nun soll da« Doll ändert belehrt werden Gntweder rechnet man mit dem kurzen Gedächtnis der Menschen oder mit ihrer Urteilsunfähigkeit Ich Holle beroicfen zu haben, bah der Beamte wohl noch ein Aecht bat. über schiech« Bezahlung zu klagen A S

Schl ich« unstSLusichutz ixr Provinz Cbcrhcikn.

Sitzung vom 16 Oktober 1923

In der Lohnstreitigkeit der technischen und kausmännllchen Arigeslellten der Firma Me- g u i n A D in Butzbach schlug der Sch'.ichtungs- auSffchust durch Schiedsspruch vor. die Regelung der Septembergehälter derart vorzunebmen, datz das zvxrnzigfache Auguftgehalt zur Auszahlung gebracht wird Sofern hierdurch die bei ben technischen und laufinännifchen Angestellten der ®iehencr Industrie ausgetablte Geh.llt: lumm nich! erreicht wird, foll der Fehlbetrag zugelegt werden Zum Ausgleich der Geldentwertung foll der "Betrag ausgezahlt werde i, der sich ergibt, wenn man die Aeichsinderziffer vom I Cltobe; vergleicht mit derjenigen, die dem Aus>tthlungs- leg unmittelbar vmauögegangrn und Ucröfienl- licht worden ist.

In der Antragssache des Bunde- der techn Angeftelllen und Beamten, des Zenliolverbandes der Angestellten und bei Deutschen Derk- nreister-Deibanbes gegen die Firma Al e g u > n A. G auf Abschluh eines Tarifvertrages bzw zunächst Herbeisuhr ing ein. r Ginvp.n inteilung Iah der Schlichlungrausschutz vorläufig von einem Dvischlag der Gruppeneinteilung ab und empfahl den Parteien, sich den zwischen dem Arbeitgeber­verband für Lahngau und Oberhesfen und den Angestelltenverbänden schNxbenden Bertanblu.i- gen über Aeuabfchlust eines Tvirifvertrages und insbesondere nber die A.uetnteilang der Gruppen anzufchliesten Sollten dicfe Der Han dl an gen zu keinem ISigcbnie fuhren. Io bleibt vordeh<>lien, ernru' vo. drin Schlichtung Sa usschust wenn mög­lich in gemrin'arnc. D.rl-anolnng mit der Diestenei Jndufit e, die Gruppi.'rang vorzunehnten

Diele beiden Schiedssprüche erl'.nuten die Antragsteller an. Der Firma wurde (Lrklärungs- hift geteilt

Der Beti.ebsrat der Firma Hl c j u i tt .be­antragte Erstattung der Auslagen des Betrieb«- ralsvrZitzenden. die diesem d.iduich entstanden, käst er zweck- Ginholung einer Information über t ic Aolwendigteit der Kurzarbeit bei der Firma Aiegujn A D zu dem Demobilmachungea^in. mlsfar nach Darmstadt fuhr, fowie Erstattung der Auslagen eines Brrgeft eilten rntÄmitgl leb««, die diesem durch die Teilnahme an der Sitzung des Schlichtungvausschulles am 20 9. 23 entstanden find Dielen beiden Anträgen gab der Schltch- tungSausfchust nicht statt Er entschied hier in seiner Eigenschaft als Erfahstelle eine« noch nicht bestehenden Bezirk-wirtschastSrates

In bei Einspruchsfache des Betriebsrat« gegen die fristlose Entlassung eine» Werkzeag- schlrsscrs der Fimra Meguin AD gab der Sck>lichliingSaasfä)ast der Firw.i die Wiederein- Itellung beefeiben auf und im Falle de. Berweige- rung der Diedrreinstellung die Zahlung einer Entschädigung entsprechend der Baschaftigungs- baucr von , Zähren unter Zugrundelegung des am Tage der Entscheidung mastgebendeii Slunbcn- lohne« (§ 87 des Betriebsrategesetzes,

2 Sitzung vom 16. Oktober 1923

In der Lohnstreitigkeit der Ale fallt n da- st K i e im Bereiche de« Arbeitgeberverbandes für Lahngau und Oberhessen kam folgender Schirds- spiuch zustande, der mit Frist zur Erklärung übe. Annahme oder Ablehnung versündigt wurde

1 Der Dtundentohn der gelernten Ard t.r über 25 Zahre beträgt 200 Millionen Mark vom 7 Oktober 1923 bis 13 Oktober 1923

2 In der Zeit Vom 14 Oktober dis 20 Oft 1923 betragt er 600 Millionen Mark

3 Die Slundcnlohnzulageii der alleinigen Ernährer und Derhetratelen unter 25 Zahnen erhöhen trch in demselben "Bn-MtHita

4 Bei der Wetzlarer oplischen und mechani- fchen Industrie bleibt der bisherige bcfonbcrc Zuschlag bestehen

5 500 000 und mefrr T»6$t teeeben vach oben weniger al« 500 000 Mark nach unten aus Millio­nen abgerundet

Ähr<he unb Seb nie«

" Erledigte Schulsteil« Erledigt ist eine LehrerfKN« für einen evangelischen Schrei an der Dollsschnl« zu Heidelbach. Kvei« Als­feld Dienstwohnung für einen verhefraderen Seb- ter ist vorhanden

Turnen, Sport und Spiel.

Auszeichnung eine« Siebener Polizei du "des Am 13 und 14 Oktober fand in Jena vom Deutschen Schäferhundverein bir Hauptpiufung von Polizeihunden statt Daran be­teiligten hd) 24 der besten Polizeihunde au« gan- Deutfchland, fo aus Hamburg. Berlin, Staatlich» Abr ichteansialt Drünhelle. Dierfen. Hanno, r, Schweinfurt Detmar. »Blauen. Halle. Diesten Ctena und Saatfeld Es wurde lehr streng genchte und hauptsächlich auf die Spurenarbeit grostcs Genncht gelegt Gegeben wurden an Anerte 'nu,'- gen die Boten I Dorzügllch, 12 Sehr gut, 7 Gut. 4 Befriedigend Don der Ortsgruppe Diesten des Dereins für Deutsche Schäferhunde war der Poltzcihund ."Rolf" «Eigentümer Han« P P e t e r f e n) mit tn Kon­ferenz getreten und wurde mit der "Betoer'ung .Sehr gut" ausgezelchvet.

Dermi|*tes-

Mit dem Flugzeug tn den MLggefsee geftirp

Berlin 17 Oft «"Dok-f > «Gestern nachmi'- tag untema6m_ber Pvilugiefe P i n « v auf seinen. A ii m v 1 e > -Flugzeug einen Fing über dir ofilidicn Boiorte von Berlin Hierbei stürzte er bui-t "Beilagen M Motor» infolge Benztnman- qel« mit dem Flugzeug in den ggelsee doch gelang c« ihm, sich schwimmend zu retten

dem Amksvcrknndtgunqtzblatt.

Das Amtsverkündigungsblall Ar 79 vom 16 Oktober enthält^ Gebühren für amtstierärztliche Dienftverrichkungen Debüh- ><n t.r Schoinstv inf. ge» Preise für Zucker Tie Sch lacht Ich. inge fuhren Die Flellchdefchau-

gelührcn Posizciverordnung. Erhebung einer vorläufigen Grund- und Gewerbesteuer .V-IHchung des Ortslvhnes und des Zahvesar- lellsverdienstes land- und forstwlitschiftlicher Ar­beiter. Höchstsätze der $rto<rb#lofenunterftüt- Aung. »produktiv« Erwerbslosensürs Urte Pfl-p geldsatze in den Landes-Heil- und Pflege- anftel! u Mieten für Lehm dienst Wohnungen.

Ar iselost.-nver ordnung. Dienstnachrichten.

(Eingefanbt.

(Süi- Form und Inhalt alter unter dieser Aubrll stehenden Arlilel ubernimml die Aedaktlon dem Pichlikum aen.-nüber t. inerte- "-.-iantroortung )

Bet Gleftrizifätsprei«.

Dicht nur die Ivreit« in Nl-ii gestrigen Ein» chsaud. mit Deck t b anstandete grv cske Höhe der ,rt.t 11 in städtische,i Elektrizitätswerk g.forderten Strompreise, sindem ganz be- frndr.rs auch der in der diesbezüglichen Bekannt­machung vom 12 Oktober < Biehcnrr Anzeiger t-om 13 Oktober) angefügte SahDer Str?m- PceiS kommt unter D o i b« ha 1 t be r 71 a d> Verrechnung zur Erhebung'", erheischt dufter- st en TDibcrftanb seitens aller Tterbraucherkrets». Dieser Zusatz bedeutet doch nicht« andere«, all. das Elektrizitätswerk Greben berechtigt sein will, für bereits bezahlten Stromverbrauch später noch einmal Dachfvrderung zu stellen.

Ganz abgesehen von der rechtlichen Sette diese« Dorgehens, die zu lmteriuchen In erlitt Linie die Staatsanwaltschaft «txtrgl deren Bot- gclxn gegen die Frankfurter DaSgefeflfchaft) uni i-k anderen, mit der Durchsührung der Preis- liTibtr.itxrtrbnung betrauten Instanzen berufen find, tft di: vorerwähnte Klausel für den erheb- liefen Seil der 7terbraucher einfach untragbar, vic die <Uf, i .fdx Energie für gewerbliche Zwecke <z B Bäckereien, Tttehgereien. Schreinereien. Druckereien, auch Aerzle, benötigen und bei denen fick Cer Umsatz der Leistung in Geld in kurzen Ze i tast ständen abwickclt. die also zu Tlachsar- berungen an ihre Abnehmer einfach nicht in der Lage sind

Darüber h nauS aber erscheint uns mehr al« -tocifclMt, cb iic Uederzahl der Stromverbrau- cker. die ist, Einkommen aus freien "Berufen ver­dienen muffen, bei denen allo nicht, tote z B bei t«n "Beamten, die Einkünfte ganz automatisch und Vünfllid) mit der Teuerung m«tfTettcm können, ülerhaupt in der Dag- fein ©erben, die Mittel Hurtig zu machen, die «u Ze-ahluna der jetzigen Eleftrizitätsrechnun^Zen erforderlich frrtb

~a<n solche Ltuswuchie oci einem tn städtl- sck«r "Bcrtoaltung stehenden Unternehmen must die Stadtverordnetenversammlung unverzüglich cinfchreiten. wenn sie sich nicht dem Dorwurf

W BaöciunQtn oon Wpol.

Loman von ArturBrausewetter.

86. Zorisetzung (Aachdruck jzrbDten.)

Fest ©ar Tor Tehirzen« Auge auf ha« Te- chmg gcr chlel, d»»s der ander:, müde uod mit hem Schlafe ringend, n ije weiter beachtete

Schars spaniuc ll-ch feine Hand, näherte sich unraerfbo dem Teich.nz. fahle eS mit ichnellem. 1 ixrem Griffe

Da. ein Fauichen und Zifchen von der ienteil 'er Gai te'mauer 1 ährenden Canbftrafe her ein >utcr Ton bei Hup«, da» imr.ier näher kommende > rausch emrt Kiaflwagen«. der eben durch das Hoftoc eiabog.

Tor Tehnzen balle ba<^ Teschtng fallenge- :offen, baf es laut auf dem Boden klirrte und der >a in dem L egestuhl au« seinem Halbschlas In die Höhe fuhr

.EVoUl ste Spatzen fch-este? Last te man in Friede. Die stören mich n»H mehr"

Der Dtener trat ein. .Es sind drei Herren '«rausten, di« ©ölten den gnädigen Herrn Iprechm " Aber ehe Stör, der sich von feinem Lregesluhl er­hoben Halle, zu antWorten vermochte, Irantxm d»e drei f«chon vor ihm.

.Sind Sie der Herr Bae mutten? fragte der tne von ihnen

. Jawohl. der bin ich Der Herr diese«

Schlotes.

.So erkläre ich St« im Bornen des Detetze« ftr verhüt«.

Mit einem ruhigen £.'<fycln begegnete Star, der mit einem Male völlig ernüchtert war. dem Auge be« "Beamten

. S muh hier 'n Derfeh n vvrl et ' Oder bc Härm erlaube sich 'n jrab nicht lehr passend? Scherz mu mit "

.Ts hcuidell sich weder um ein Der'ehen. nock um einen Scherz, zu bem ax.i eine dienstlick Fahrt hterhe'- nicht machen würden

.Dann bitte ich um Ihren Ausweis

Ter Beamte wies feine E.kev.nungrmarte. Star nahm sic und la« fie mit grober Aufmert- fomfett Dicht die leiseste Bewegung war an ihm zu spüren, weder an seinem Körper, noch in seinem Antlitz

."Dollen Se mich bitte auflläre Ich versteh de janze Sach nich. Aich 's jerlngflc versteh ich von chr."

- Ich totll es tun, obtoohk ich kaum ver- pflichtei bin Dir hoben gehecn eur verdächtig s Subjekt, dem wir lange auf bet S(uc waren, beim Folschspiel in einem verbotet*^" Zoppoter Klub verhaltet Der Mann he.fu Ludwig Dittrrch und ist tu feinen Kreisen unter bem Bornen Lu» befotmt In einem Kreuzverhör machte er scha»er- tolegcob: Aussage.i gegen Sic. wollte Ihnen in einer Anzahl von betrügerischen Delchäf'.sver- fobren zur Seite gestanden haben gab auch an. in anderen Derge-en. auf bte Zuchehau« steht, Ihr THitbeitet gewesen zu ten Erne Haus- fuchung die ater sofort abpleüen. bestätigte leine Angaben

Einen Augenblick noch hielt sich Sich auf­recht, wollte sich mit der Hand an der Leh»« «»nrt Korbsessels fettboüea. Ader tetne Hand griff In« Leere.

.Der Schuft der iemein.-, nicht je Schuft'" . Unb nun inöchte ich öi« in Ihrem Intet.Ile bitten, damit alle» unnötige Aufsehen t>ermi:Lcii wird, uns in das vor der Tür stehende Auto zu folgen"

In bem nächsten Augcnblick war Tot Tcbn- acii allein.

.Di« Liebe vom Zigeuner flammt.

Fragt nach Reche > nicht, Gesetz und Macht, L^bst du mich nich«. bin ich entfielen ml, 5 och lxb ich dich nimm dvch in <xfc:' ftrxng es mit einem Male hell und froh in die schaer loste.,de Suite Hinern.

Im iletterblaucn Seibenfleib. um den ent- blöstten Hal» ein: boppelreihige Schnur kostbarer Peilen, stand die schwarze Mieze, zum festlichen ^Mhte getleaibet, vor ihm

-Tlun, Herr Tehnzen. gefalle ich Ihnen immer noch nrchi?" fragte sie mit ftcrausforderndem Spotte

Mit einem Male crfiarb das Lächeln auf ihren Lippen

Ilm Gtt- wiellen. was ist denn bwr ge­schehen? Und tote wie sehen Ste nur au»?"

Mit ihrer weichen Hand strich sie besorgt, fast zärtlich übet sein: bleiche Stirn, nahm Iw ibn beim Arme unb zwang ihm in einen der Korbsessel nieder Dann läutete sie hem Diener

Aber kein Diener erschien

Sie bpjtfx noch einmal auf den Knopf Dieder blieb alles flumnt Si: öffnete bte Tür unb nef nach dem Stubenmädchen Ohne jeden TDiberflan goet hallte ihr Auf in dem unheunllch lastenden Schtoetgeo de« Hauje«-

. 3o. was ist berat beer unb Wo ist bei Suh?

. Fongefahren "

2-8 war das eiste Dort, da« er sprach.

. Fvngefahre.i? Gerade jetzt?""

-Ober vielmehr man hat hn fortgefaftren " .Hat ihn . .?

Sine iahe Ahnung hämmerte in tftr auf

-Ihn bat das Schicksal ereilt, da« er ver­diente, unb mich -"

Und Sie?"

.Mich hat e« vor etwas Entsetzlichem S». «oahrl

Sie lab ihn mit>aem mtlreldsvollen Blick <w. Dicht an sich dachte fte, auch nicht an den ®ct.«bieten, alle ihre Sorge mar nur bet ihm

.Sie armer Tor Tehazen" Es bat Sie krank gemacht, T>rr'" ch krank Aber ich wlll Ste wieder gesund pflegen Und Ste, nicht ax>hr. Sie werden mid> nicht verlassen. Tor Tehnze.t, werden mich nicht allein lassen tn brriem .n'fetzl»ch7n Hause, au« bem sie alle davongelaufen sind. Ste werden bet mir bleiben, dreien Tag. biete Aacht noch

Ader er empfand nicht« als das Grauen, das über dem Furchtbaren lag, bat sich hier soeben ereignet.

Als tagte ihn em Heer von Furien, so schnell hatte er steh oon ihr losgemacht, die Deranda verlosten war nach kurzem Besinnen den Fuft- Iteg hinuotergestürzt, der sich über die Canb- ftrote fort, durch Felder und Suiten zum Meere schlängelte.

Bun «van de ne er am Strand entlang, zrello«, feiner selbst noch immer Courn bewuht

Der Dmd, bet sich fett "Mittag geregt, mar tum Sturm geworden

(Fortsetzung fM*>