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Deutscher Reichstag.

684. Sitzung, 2 Uhr mdimULag*.

'Berlin. 11 Juni 1921

eräFlbcd ßoebe eröffnet bte Schnng mit bet Bit Heilung. bad non den Beamten bet itrei- ftabt Danzig bem deutschen Genera tfenfutot in Danzig 25 Millionen Mari all »er* läufiger Betrag jiit bu Auhrbllf e über- «viese» worben seien mit der Bersichernng Jafi die Beamten immer bereit fein werden per t'tnbe- rvrifl der Bot ihrer StonNsgrnvsi« b7i,a ranen (Leohaster Beifall., Der PrästNnt spricht den Spendern den Dank bei Vaterlandes aus

Auf der Dogesordnunz steht die erste Bera- ratmng der neuen Verbrauchs st euer- besetze. Die DeUnngtdauer des bisherigen Meinfteneraefetzes soll bis zum 1. Brrif 1924. die bk« 3:1. über die vorübergehende "Regelung der Z 0 ilfLtze bis zum 30. 3uni 1924 t'ertüngert werben Die Mineral- wasser steuer soll erhöbt werden aaf zehn Mart pro Ater bei Mineralwastel and auf zwanzig Mark bei CTnunaN. Bd her Leucht- mittel- und Zündwarensteuer »oll von der Vtengensteuer zur Wettsteurr ube gcQanjm werd-n Ctett ber festen Sätze sollen 20 Prvz. des SteueiwerteS erhol« werden Die Sal,steuer toll erhöht werd« aas zehn Mark für das Kilo. Oie 3u der heuer <n> 120 Mk pro Kilo bei Stärkepicker und 300 Btt bei anderem Zocker Die Veaierung wird ermächtigt, mit Zustimmung des Beüchslags die Sützr ber Salo- und Zucker* Leiter Nn Preisschwankung en angnpassen. Bei ber Verlängerung der Gettangsdaaer ber Wein- teeer riiftrnaw die Soxialist« die Xifbebeng oas jetzig« vtanbangssyhems der Stea.t Die Berkige gebt nach kurzer Debatte an den Steuer- au»ld>uf)

lit übrigen Steurrvorlagen werden gemein­sam t .-taten Aba Koenen (Ä ) bebauen, bat die Bcakrung mit bet B-Uftung ber Veibiauhnr durch die Irböhung N. tudtretteu öl;uctn es viel eiliaer habe, als mit b.T fteuerltchTN Be- laftuna der SaLoertNsttzer Unter dar .unfähi- gen writaltlillcha, Üuno-Brck».i-Regierung" lei eine surchLbarr Teumnuttrcite über das B?Lf fgekommen und dick» Brrtferang setze an die Spitz? tuet Steuer nsorm eine neue fchoere Bds-tang der verarmten Ikrbrau chrr Der Ttbnrr fordert

bU 3ui*rf9rLfuna der S Höhung der 3ci5tau t*1 fteuem bis zur Du.ch r^.u,g neuer Vckitzsti <n

; Simon-'.

pettzi die Ctdlunflnuö ;u »u, den Verbi au chr- steuern vor. bis über dir B itz steuern «tschiLXrn sei. 2h. ist jedoch mU einer Lusschu^beratuag dn- ocrflanbcn.

Tas Gesetz Aber tu- n»rtbrrgebenb- A«N- tung der 3c[IIUte wird in allen bul ß.Hna 4 angenommen Di? übdacn Okucnx-tlajm werben btm Steve rau sfchu«; ühenoi/en.

Ss fallt bi« zw lte Bexatuna des Gesetzes |ur Bclämpfung der Des chlechtS - krankbeiien Aach den vom Ausschuss an- ynom menen BeÜUnmitngen de» Deetzes tonnen perlenen, die bringend verdächtig sind, q 'chlechis- wank zu sein, durch besondere Jesundh llsNhör- bat angebalten werden, rin Defmbdeitszeugnts ovc'nleoen. aber sich b r Untersuchung durch einen chaenS hierzu crmächtlgten Br$! zu unterzich« Dei als Desch1«btskraitd-r trthentHd) andere Pei- fonen infiziert oder eine ®t>e eiitgehi, ohne dem antein Xcil oon lei t mach«, wird mit G.-finanls bis au drei Oabren Nfhaft. Bei g.-'ch'echlskranken -begatten ober Beliebten tritt Sirafv. doigung nur aus Antrag ein Strafen werden auch angedrvht weiblich« Pellvn«. die als geschlechtskrank Kinder still« ol*r ein infiziertes Kind In Pflege geben, ohne dte hiervoa in Kenntnis gesetzt zu

baix n Borbdle ober bot bellartige Betriebe fallen unter die Äup: ibcOlmmunaen. Die Sittenpoli- jeHo.itiJÜe der Pr^stiluirrtea wird durch Me Ausschuhvorlage beseitigt

Aba Droibjabn < S ) begrübt die Bor- Lage ,ali wirksames Mittel jur Bekämpfung der ürnri 'A h* t erbr.'Veten G^chlechtskrankhck en

BeitMinnenmtntfter O«fer stellt mit Befrie­digung tu rtnfMmmlgt 3 rahme der Vorlage fest. Bem einer Million gesch'echtstranker Deutscher komrn. enra ber vierte Ifctl aus syphilitische ®r- Icanfungw Die Krankdell b-tbe jetzt auf dem Lande flieh? Beibicituvo gesunde, Bei einem aefefaeivdlden Bripebin gegen diese vvlksver- ber! Ilchc Se. ch- mfiffr das Recht der ANgemetn- cheit dem Recht bei Ginzel per tonen nora ,gestellt -frei hei t bd ®e- schlechtSkrankdciten lei nicht wünschenswert Bus bkh it Dck e e wo d!e fnlf-r Ding,rfe bestimmend für Me H.nidarkeit sei. 7 Irftc.i nur staatlich xu- gelastcne Aerzte berni.gezogen werd« Dies be­deute feine fieraMehung Nr Bflturbctllunbigen ikfer die Beseitigung der "Reglementierung der Prostituiert« fei eine Gimgung erzielt worden. Die Beschs reg Irrung werde mit den Qanbet- reaierungen v,ihandeln dimit die Bestimmungen des Gesetzes möglichst bald in Äraft geletzt tt»er- den tonnten

Bhg Hrau B e u b a u < (3tr ) fnrbert ten ®r- ter peü'ettltzen Reglementierung durch Für- tfrg.mabnnfn- n und erw,r e- im üb ige, für dis Be'impfung ter Geschlechtskranktz ' en mehr durch eine bester» 3r,iebung ber Jugend al« durch Se­iet*

Bbg fllratbrnann tDntl.f b«richn-t N* Srrbmenbe Verbreitung brr Geschlecht «krank­ten .as eine Art BemHI« für di- mateetalisti- * veb.nsoufsolsunfl unterer Zeit ©I- verderbe b<r Grundlaien der Hamilie Die Befürchtung bo> das Ge»etz der D.mun^atioi tür und tn Minen würde, sei una.-rechtb.rtlat

Adg Tr Cut ber iT 3b.) Die unvor- netme Aa 'ationsw-ile der Aaturd ilkundig« wird uns nicht daran irre mach«, dad in NHer für die Bollsnesunddeit s, wichtigen strcme nar d'e IKünner der Mls'en'chaft die approbt.-rten X-^te. mr JRebonbt mg brrttnceioa-n werd« lüden Die Xcalcmenti.-mng der Prvstitatim mülle ouftbren. ZKr an ihre Stelle müsse eine fiienge Kontrolle ber Piostituierten durch die Gell.-nbbe.tsämter treten Dem Schmatz In TDort und Bild müsle entgtaenartreten werd« Seine Partei warte schon fett ^ibr« auf ein G^-a v»m Schube ber 3ug«b gegea d?n Schund inb Schmutz Da bei rechne man auf bte Mitarbeit der deutschen Krau«.

Ad,, $iu'i Vanbmann (Bapr. BpJ be­grübt die X-'dtijjng ber Bordelle Ade: das Gesetz bade eine »mpsindliche Lücke ei sag.- nichts darüber was aes^eben solle, wenn Gelchlcch's- kninlc der Pflicht, sich ärztlich d.-bandeln zu lallen, nicht Nachkommen Auch denen, die von ten A<n <grn eufgeqden worden feien, solle nicht Me TSt>g ufr- ItÜ adaeschnitt« reibui. euren Raturde'll- rdr- e*n aufzusuchen. Auf dem Lands werde es hüla-

stg schwierig fein, enrnn abbraMert« Argt recht- A<ttta zu erreich«

Maile <DstchoSlk b?fürchsel. babdurch bat Gesetz gemein« D«unztant« Me Möglich­keit gegeben werde, manche« .^amilienglück zu ver­nicht«. Icklch manche JVftimnung-n werde bte pei'onliche Areip^ir in u rrtzdrter lLerfe defchnit- t« und bet gsschfiche jwang für 6alMdar- betanblunfl sei un rträa» d zumal ber TBert die­ses Bellmi.'tels kbt umttritten HL

Xtg Jiau letutrl (Sem ) Durch Me Auf bedang der JUgi m.ntirrunj werde bet Seit et tie MSgltchkert zu einem Vorgey« geg« die 8le- mente erlangen, die bisher nnt einem Polizeilichen Lchutzbrisf ausgestn'te getrel« lei«. Dadurch werte auch ter Var del >a»i erschuft ber Beb« ent­zogen Mas die Salonrfanbedanblung angebe. urfe fit nur mit Einwilligung ber Patmni« an­gewandt werd«

Ada Aeibemene (Äj: Seine Fraktion wolle bri> Gesetz noch durch einige Abändrrangs- ontrdae brauchbar machen Da-mch soll« sich olle Deulfchrn and alle in Deutschland tpobnrn- ten Austonder von 14 bis Sv 3*r« regelmähig w eterk^beend« ärztlichen Untersuchung« unter- 5 «Mn müssen Giersus wird die Beratung ad- geb roch«.

X e neue Besoldung snrdnung für die Beamten a (ri> nach ben Bo r4>(4jen des Aus­schusses in 2. anb 1 v.'sung rmgenommen unter Ablehnung eines fotztallftifchen und kommunisti­sch« AbanderungOonträges, die sich für eine Besserstellung der unter« Besoldungsgruppen e.i setzten.

Hessischer Landesjugendtag in Darmstadt.

ch Auf Bavanlastang der Zentralstelle zur Jörderang derVolksbilduna anb Jugendpflege In Seifen fand am f. and lv ks MtS. in Darmstadt der erste chesfi- fche Londesjugendtag statt, za drm alle ^eenberflan.fationen des S-' s«iland-s otzne Uri- terckch.ed der ÄoifeHbn and ber Partei gcladcn nxit«. Von auswärts war« allerdmgs nur tr«ntge Vereine erschienen, aus O be r bef f en tooL« nur evangrlrschr Oagendvercine aus Die­sten und MltNAenberg ccrtreen. Die Io pinfl bego.in am Samstag mit Vorträgen über S-c zwei netKÜen Gesetze, die von etnfchn7id«ber Bcleutang im Äampf gegen dir Vot ber bcutigrn 3ua«b fehl traten. .Das Iaaendgr- richtsgesetz" und.DasAelchs-Sugend- wvblfabrtSfleseh" Auch fugend beteiligte f *b tebbofl an ber Debatte und gab durch bte Aussprache zu erkennen, bast eS ibr brillg-rr Wille ist. tid< 'Ao! zu b.-kämpf« Der flo.nntog brachte für b.e eaaiackischen 3ugm^iupp,'n ein« ein- t rucksovlla.i Bolieib^nft mit yicvijt von £?onfcei»

Zentgraf. Am VoTm.ttag fand auA:ttem etne Ausstellung: Das Datr für infere Ougciib i Bücher, Bro schüren, erstüSr. Bil­

der usw.) statt. Am Äactznittaz bkit Asfeffvr □Saurer an Hand von Musterbe spiel« einen Bot trog über .^llmschund und Allmgut". Später -e gk« die perfchledenen Darmstädter Ougend- fceveine auf tec Spielwiese in Volkstanz und dra­matischem Spiel, wie echte Ouaendsr^rde sein soll. Direktor Hafsinger sagte in einer Anspoachr, was die .nationale Forderung an die fugend" ist. Mit gemeinsamem Zug nach ber Stadt und einer Kundgebung Im Schlostbos «bete ber 3uaenbtog.

Das Wertvolle an dieser Tagung war, bast einmal durch die Tat {meigt wurde, wie sehr wohl trotz aller Verschiedrnb.it ber Aichtung In ber 3uflenbb:ttxaunfl eine Einigung di-tfichtllch ber Ziele mdglich Ist Lind es war gana gewih etwa- Er heb« des, eS zu erleb«, dast diele ®tn- >-t-front bet ollen Ik-ranftdltunj« des 3ufl?nb- tages in die Erfch.'i.iuna trat. Das) ein wirNiches Stieben nach Innerlichkeit und Beinbdl in an- cten ()ug«dveiein« ist, dafür war der erste Landesiugendtag ein "Beweis.

Aus Stabt und Land.

Diesten, den 14. 3unt 1823.

(?ine wichtige (featschädiguugS- Vcrorduuug.

Sa die seitherigen gesetzlichen "Bestimmungen ! OkkupallonsleistungSgesetz vom 2. März 1919) und die erlassenen Vv-rixiltung-vorfchristen nicht icnüflten, um die durch franzbsische und 'elgische Mastnahmen au8 Anlast des Einbruch» in das Audrgebi?! verur'acht« Schäden zu «tsLLdig«. bat der VcichSmini'ter de- Innern »Alchtlinien betreffend das Sonderverfabr« »ur Sntfchübigung im VerwaltunaSwege" erlassen, nach denen in diesem Sonderverfahren deutsch« Aeichsangebbrigen Schäden in solg«- t« Fäll« vergütet werden:

) Schäd«. die durch Sntziehung von Ber- mög««trerten entstanden sind.

b) Sachschäden, die durch Berberb« ober Minderung des Wertes von Waren «t- stand« sind. w«n ein Betrieb von ber Besatzung geschlossen ist oder der Absatz infolge von Mahn ahm« der Besatzung nicht möglich war

c) Verluste und Schäden an Sich« infolge des Eingriffs der Besatzung In bii "Be- fbiderungSwefen.

d) Vrtwendlge Aufwendungen für Lagerung und Bewachung, die innerhalb bei besetzten Dedietes durch Mastnahmen der Besatzung entsteh«

e) Xiftrenbung«. die eur Beschafsung von Darlehen zwecks Aufrechterhaltung eines Betriebe! kadurch ersorderllch werden, hast Bermdgenswane In'o'ge Singriffs der B> faruna In das Beförderunglipe'en ph.r in Me IkilüflungigciraLl des Bericht igtm diesem inn.-rhold des besetzt« Debictes zetttveMg «tzcg« werden.

Die Aufwmduna« werden nur inlowei! er­stattet, als die aufg«omme»,n Darled« bin Weit der ,eltweillg entzogenen Güter nicht über­steig«.

$ür «tcanyne* Verdienst oder für all­gemein.' De'ckä t-fchädigun, wird e n: Vergütung nicht gewähr!

Der Sr atz für Leistunarn aus dem .^eied«s- berttaa an b r alliiert« Mächte wird in biefem Be.hibr« nicht neregall

xtur DurchlÜhra-'g des Sonderversahrens ist »U7 das besetzte hesslfche Gebiet Ne Vrovlnziaidirektion Starkenburg in Darmstadt ke urnmt Sie Ist »i^Nch iu''ändig für alle Ne 2ch.ch«s«älle Mt Innerhalb das befertci hesttlch« Sedletas sich ereignet Hoden . Jh .»ufttmmujTj <aMg bestallten ^ reters be« Aatchslnterestas tone«, wenn bu sentchafr-

llche Onge des Betroffen« es erfordert, Bor- schüste Ns zu 82 Proz der Im Sonderverlabren teantragl« Vergütung unter Anrechnu -a ter aus etwaigem sonstigem Wege geiabU« Vor<chüsfe lettillul werden. Gn!'chä:igun.',sge'ncheVtc un- mtttettur bei bet Prov."llalNrcUton Starken­burg e nznreichen Dvrttzi-t sind nach dir bU letzt beim xreiNtmt Grest« rtngtrri^e Ge'uchc creitergegeben worb«

Ie*rreeflfli*«ffedbmre für Militär* trntner.

Die monatlich« Ieueiunai|uf<büffe für MUitärrentner sind vom Aeichtzar» bensmmts'e. nrtt Wirkung vorn 1. Ju nl ab Vie folgt erhöbt worden

für rtr« Scheer bet f iM jten bei einer Mw- tenmg ter Grwerbsfä hi gleit um 50 bis 80 o & auf «0 000 Mk

für ctr« Schrvrdestbädigt« kl einer Min- beruna ter flnrertiflMafctt um mehr als 80» H auf 90 000 Btt;

ür cirei Schwerbeichäbigt« ber nur auf Ne Acn e angewiesen unb l aichDeisli ch etwm Gr werb aus-uüb« nicht imstanbe Ist auf 90 000 Btt;

für dre W-itwe auf 40 000 Bit;

für drt Witwe Ne nur auf bie Bente ange- tricfri und nachweislich ein« Drwerd anszuüdert nicht imstande ift auf 45 COO Btl .

Kt eine raterlofe Walle auf 18 000 Btt ;

t etre elternlose Waise auf 27 000 Btt;

für einen 3! lernt eil auf 2! 000 Btt;

für ein Sl'ernpaar auf 38 030 Btt ;

für S^npfSnger eines Ucbevaang»Jtbei oder etnei chauSakldes oder für Ömefängcnnn« einer Witwenkelhille auf 40 000 Btt

Der le'andere Iufchuh, Nn Schwerbeschädigte oder Hausceldempfänqer erhalt«, tnrnn sie für Kinder xu sorgen buben, erhöht sich für jedes Kind auf 18 000 Bit. au fiert em wird all« Per­son« die am 1 Mai 1923 auf Grund Nr Neben- ten Verordnung vom 17. Ärbcuar 1923 »um Gmp- fang drei Tcuerunas»uschulles berochkizt war«, eine einmalige Aachvabiung tm Betrage von 50 Prvz«t ter nach der siebent« Verordnung füt Mai 1923 zahlbar« Deuerungszaichüsse ge­währt. Dir in Ziffer II Nr siebenten Verordnung fcsteefetzt« Ginkommrnsgienz« find verdoppelt Word«.

Das Deutsche VolkSopfer.

3n der Geschäftsstelle des .Giestener Anzeigers" wurd« für unsere bedrängten Volksgenossen Im Auhrgeblet und am Aheln weiter abgcllefert:

A B-, Pensionär 1500; Jtou 9 B (3. Bäte) 4400. W Bub? 15 000; "Beamt« und Angestelll« dar Medizinisch«. Frau«- u.ib Hautllinlk« 38 943. Polizei Giest« 1000; Älub .Fnschaus" Imhe t« 67 000; Schülerin Slse «ttd. Sich 200; Lehrertolsegium Woitzcnbo«-Steinberg (4 Bäte) 23 000 Biort

D« Gebern herzlichsten Dank! "Weitere Sp«den werd« in der Geschäftsstelle des .®tebener Anzeigers" ang«ommen.

Richtigstellung 3n unserer gestrig« öfs«llichen Quittung Der Vvlksvpfer-So«5cn muh es richtig Heid«; He ka we st i - Verein 1000 Biart

Lommrr-Londrrzüge.

Die Brichs bahn beabsichtigt, auch in Ndtm Jahre währ«d der Monate Juli bis August .Sornrnersonderztige" zu ermübigten Dreisen zu fahr« Die Züge führen nur die 3. Wag«klafse. Ds werd« Bücffabrlartea 3. Klasse mit Zweimonatiger Gültigkeit ausgegeb«, bie bei ber Bücksahrt zur "Benutzung aller sahrplanmSbiflen, sowie geeigneter Svmmersonderzüge berechtig«. Für Schnellzüge ist der tarismübige Zuschlag xu zahlen.

Die Armästigung beträgt für Hin- und Bütffaprt je 25 v. & des gewöhnlichen Fahrpreises.

Für Nn Bezirk der "Reichsbahndlrektion« Franksurt und Mainz komm« nachslrNnN SonNrxüge In "Betracht;

1 Ben Franksurt (Main) nach Frei­burg (Breie flau) am 7. Juli 1923 Ab­fahrt In Frankfurt (Blain) Hbf. 8.03 vvrm., An­kunst In Freiburg «Breisgau) 7.36 nachm. ®in- stetgestattonen sind Franksurt (Blain). Darmstadt und Bensheim. Ss werden Fahrkarten ausgegeben nach Zreud«stadt, Hausach. Freiburg (Br ). Donaueschingen Irtberg,. BtüllNlm iBaNm. Wehr, Zell iW een tal), lieber in,en und Konstanz.

2 Bcn Frankfurt (Main) nochBord- d e i ch (Bordsee der) am 7. Juli 1923 Abs ibrt ht Frankfurt (Blain) Hbf 6.13 vvrm, Ankunf' in Brrddeich 6 37 nachm. Ginsteigestatton« sind Frankfurt (Bläht), Friedberg «Hell«), Dietzen, Marburg (Lahn) unb Kastel. 9t wer- Nn Kart« aukgegeNn nach 9mNn Autzenhaten. Borddeich, Bornim, Juist, Borderneh und Langeoog

3. Bon Fran kfurt (Bt a t n) nachMün- 4>en am 16. Juni, 8. Juli. 7. Juli. 4 August 1923 BNabrt In Sranllurt (Blain) Hbf. am 16. Juni. 6. Juli unb 4 August 9.13 nachm. am 7. Juli 825 vvrm. Ankunst In Münch« am 17. <>mt. 7. Jwli und 5 August 8 30 vvrm., am 7. Juli 5.25 nachm Sinsteigestativn« «ind Frank­furt, Of1«badb und Hanau und Ni Nm 3 cm Nr- uq am 7. Juli auch Darmstadt. 9t werNnt Kart« ausgegeNn nach Augsburg. Münch«. BeichtesgaNn Hbf. Garm!'ch-jXrrr«t,rchen und Oberstdorf

4 V« Freiburg (Br.) Über Frank­furt (Main) nach Berlin am 13 Juli 1923 A'fahr' In Franllurt (Main Hbs 6M nachm, Ankunft In Berlin Anh. Bahnhof 613 vvrm Ss weiNn Kart« von FranstuN >Marn). Off«ta<b ' Main) und Hanau Oft nach Berlin verausgabt

5 Brn .WranMuti (Mai n, nach Ham- bürg und Bremen am 6. Juli 1923 Ab­fahrt in Frankfurt (Main) Hbf 6.53 nachm. Ankunft In Hamburg Hbf. 6 05 oo.^t. In Bramen Hbf 658 vorm 3n .FronkfuN 'Main» Ollen- dach (Mam. und Han-iu Ost werNn Kurten nrch Hamburg und Btrmm verabfo'gb Gegen Vor- ictgunn Nr SoMderzugkar.« sind ht Hamhurg und Bremen Anschlutzkarten zu rrmäh:g!« Prallen nach den SecbüNr.i erhältlich

«k-r Vorverkauf der Karten erfolgt an Nn SaNJtt«.$jit.*rn der Gtastrigebabn- Nf? 18 T-agt vor Absahit des 5»nNr|Hunb dauert Im alto.-metn« u Tage wenn Ne Kar- t« |u Nn f.nwinew Sonhrrzugra nicht lch->n vorN? vedauft ".xd A.;?s Rbl er» tf- aus Nr au* Nn Tat- 'M« anged ach er Aus vinge» er sichtlich Dte Fa-rpign«. bte Fahrpreise sowie *

Ne ftrfhgi-n Vvrfchri für Nr Lvnnpung bU'ct ÖonNnüge '.nd Per. N: ReichsoahnNrektNU in HesUorm *u?aMKxrgeftc.lL tut Nrateiges Heil- ten kann von Nn FaxlarrenaNsgaNu Nr ebi- ste^rfiattenra um P.. < oon 103 30. bezogen

n 1rt« am 7. Jmni Nr Lehrar ZNlnrich Jnderttz.>l * * ~ "

Beftor an ber Bokb-'chu __

Seorg Karl Michel 5u xiu*« zum LeN ter an Nr Bvlksfchu.e zu Seetaf. Krals Btdtefl. c<r kevrer Ka.t Schneider zu QNr-SchbM- m^ttrnwaa zum Lehrer an der Bollsfchaie tu D^eck. >nU Gieb-m; Me Oebrarln OiHabdb $c Je r Walern zur Lehrerin an Nr Bo.ksfchule zu Lrilar. Kreis OteNn.

Vorsicht beim Gin- und Ass- steigen auf der Sisenbahn. Gs ist trotz vieNcholter Warnungen immer vieNr Nobachket toorNn, daß "RelsenN die Nreits im Anfahren Nariffcnen Züge besteigen. Ab­gesehen davon, datz diese Handlungen bahr.- polizeilich Nftrafi werden, setzen sich die Bet- ienNn durch ungeschicktes Aufsprüngen Nr Gefahr des sofortigen Uebetkahrens aus. Diese Beobachtung tonrN gaiy NsonNrs NI Schul- rinNm gemacht, die mittags aus Nn Schulen "ach ihrer Heimat fahren und meistens erst kur» vor Nr Abfahrt Nr Züge auf Nn Bahn­steigen eintreffrn. Die Litern sollten ihr« Kin­der vor dieser (Nfahr warnen. Ferner Nstehr die Unflttt, dah BeisenN Ni Nr Ankunft Nr Züge die Türe öffnen. Nvor Nr Jpg hält Hierdurch bringen sich dlefe BtiftnNn nicht allein felNt. sondern auch die auf dem Bahn­steig stehenden Personen In Befahr, well offen stehende Türen diese BelfenNn treffen ibn- nen, adgesehen davon, daß sie Ni Zertrümme. rung Nr TürscheiN einen Grsatzde.'rag von etwa 12- dis 15000 Mk. »u zahlen VrNw Also In Zukunft "Vorsicht!

"Warnung vor O-Zng-Dieben. Die Beraubungsgesahr In Gifenbahnzügen. namenrllch in V-Züaen, Ift Immer sehr groh. Alle Matznahmen Nr GllenbahnNrwalNing zum Schutze gegen Diebstahl an Reisegepäck und dergleichen werNn nicht Immer auS- retchen. um die Reisenden gän»lickr vor Dieb­stahl zu schützen. So wurN am 10. Juni Im D-3uq 8.17 Mbr Dorrn, nach Hamburg einem Beisenden ein aut erhaltener Aelsekosfer mit Inhalt, sowie ein Mantel hn Werte von meh­reren Millionen Mk. während Ns kurzen Auf- cnthalkS aus hiesigem Bahnhof gestohlen. Der BelsenN. der von "Richtung Frankfurt a. M. nach Bielefekb reisen wollte und in einem Ad- tell allein |ab. Hane kur» vor der Abfahn des». Zuges, um ausxu treten, das Mtel l Nr lassen. Bei seiner "Rückkehr stellte er Nn Verlust fest. Ml« Bachforschungen blleNn bis jetzt erfolg- los, da die O-Zug-Dlebe mit den verwegen­sten Mitteln arbeiten. Also Ni Reisen Obacht auf bas Handgepäck, da von Nr Stsendahn nicht gehaftet wird.

ut- 2,?ll^*TO:,i6<,5c Der Hirusbaltszacker für Blot wird in Nr ,3dl vom 14 Ms Ä^unt au«gca*Nn. Aäberas in Nr Majmti»a<hjna Im Nuno« BiudaeiTtdL

_ . 'D ich t I g für Bienenzüchter Im 3nadg«teil unser-s heutig« Blattes wird nnt- adellt, Nh noch Bienenzucker abgegeben werb« fron. Dir Imker fd« auf diese Bn5dgt befon- oers aufmerksam gemacht.

?' »- SCfea Mim e Nietdst

Vornokize«.

Tageskalender für Donners- tag. etabttbeutcr. 7 Uhr .KlariNas b^'Ns H^rz" Beue Xila ber Uninerfiiüt 8 Ubr (TTerfHuNntötdm) Bortrag über .Studium und Bebrnerwerb-. ÄatNI. Berein»Nu»; 8 Ubr ofkntluN Bik-teracrfcmtnilung. Ibema der 15 540- Ntu«iige Mldxu'chl^. - Lichtspielhaus. Batzn- btfflcaN Fridericus Bef und .Gr <nt> Mn Buio. Palast-Lichtspiele. .Sanfvne" und D4e Sbre seiner Schwester-. Astc»n>-Llchtspte4e .Der Wirbelwind- und ."Mac Bluff, ber Spotts- tonlg".

Wettervorautzsagc

Bewölkt, kühl, Wind in BNn ans Bordwest. A eg« schauer

Der Ke« bet Tiefs Nt fich weiter nach Ost« vertagett, väbrrad das Hvch Im West« an AusNtmung getporm« bat Das Hobe Drucks gesäll« beding! unbeständiges, küdles Wetter mV starkem Bvrdwestwlnd und Biederschlägen.

Landkreis Wicken.

Butte r* bauten, 14. 3unl Am nächst« Svmriaa feie« die öbdeutt SeligrnannKann biedrlbft Ns Fest Nr goldenen Hochzeit.

InbeIdcn. 13 Juni. Anläßlich dnei älnterNllungsaNnds konnte bet bidlge Unter* Nltungirx-rain ,9 r 1 f 4>a u F tum Best« ber BubrbKfe 67000 Mk lannnein. Der Betrag trurN Nm .Siebener Anzeiger' zur "Detter- idtung »ugefübrt

Hcnen.^a^nn.

fpb Frankfurt a BL. 11. Juni. M« muh in Nn nächst« lag« mit dnrr mdirren, recht erheblich« Verteuerung aller Vack- r n rechnen, auch Ns Brotes, ba Me BickrtgeMl« Nn Cobntarlf zum 15. d BL gekün­digt NNn und neue Forderung« auf C c 5 n - erböbungen an die Mdsttr gestellt NNr. Als Spitzenlbbne werd« 286000 Mark bte Woche geforbrrt. - Bor einigen Tag« wurde auf dem Heidelberger Bahn bsf rin jungrs Frankfurter Mädchen festgenom­men. bas km Besttz gröberer TZmgt" nestotz« lener Silbersa chcn war Das Mi>ch^ nab als Hehler bi des Dirdsgutes Nn bd Nr Nö­lig« Kriminalpolizei beschönigten 3DTI- fteert« Franz Kappe « und beichilMgte Ihn. Nh er In feiner Dq.^ischafi als Bram ter von Nn Dieb« bte er verhör« sollte. Diebsgat gefanft unb bann verheblt NN K ipt* war dadurch k> ber Vage ein wett über k- w Verhältnllte binaus kostsptellgcs LeNn zu führen. Kappe tourN ver­haftet. zugleich aber auch zwelanderePo- 11 z e i b e a m I e, Me mit lpm bd Nm Verhaus der Diebswaran Hand in Hand gearbniet bab« fMl«

Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittags;

Berlin 102 000. 3rar.Hart a. BL 102 000.