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ucher '»tateng für die «u-ürtliegenbt. noch nicht uliariRcherte *Kt*8u8*wi befarott Viele Preis- leMtftxW bat In wänchen Btagertreifen Derftimwi geb brewniital. man gibt dort offen d«r Meinung le46cud, ba« Gaswerk überteure bei Bür- gen den •aäbeAug. dir new PreiMeftfetzng jcb« febeafexll» w« über da« Matz deS Otforber- pchen and 3uläfTlfltn tHnau«. und man nehme nicht bte gt6*brenbe Bückficht auf den schw-.ren aftft«n«fambf vieler Mitbürger Um fefttu fiel len. ob bi« Beschwerden der Gatzabaehrnrr berechtigt imd, bade» vir uni an die BelnebMcilung ge- axinbt **b in einer eingebenden Unterredung mit Diocktvr Stebing di« lleberzeugung gewonnen, bah der fritiflerle Preis von 44 MMloncn um Montag, dem Tag« feiner Grrechnung. nach dem -ür die KvhleuprriSbevechiillug matzgebenden SoUarftaub berechtigt war. daß er aber durch t*K weitere ungeheaerllchc Berfchlechterung der Tart heut« auch schon wieder weitüberholt fi Ginige Zahlen tnbgcn den Bewet« liefern 3m iahe« 1914 kostet« ein Äubitinetet Ga» 17 Pi. «in« Loaw GaDKchle ab Zech« 14 MI Dom 17 Oepi 1923 ab berechneten die ÄDbltnltefcranten die Teenie Äoble mH 50,96 Goldwart. d b jetzi bei <-iwm mittleren Dvllarkur» von fünf 2H ilHarben Papiermart (wie gestern ivid> txr Berliner 'Botterang) tml 80667000000 Papier- marf, ba» ist da» 4Janlüarbenfa4>e de« Uneben«- preise» Der jetzig« Da»prei» von 44 Millionen ist nach einem mttneren Dollarkur» von 838 Mill innen (am Montag> errechnet worden, er stellt ba» 25SmilIloneistacht de» Friedenspreise» dar. Die furchtbare Martkalastrophe der letzten drei Tage kommt in dem neuen Da»prei» allo noch gar nicht zur Geltung Der täglich« Äobtenbebarf de» Gaswerk» kostet, berechnet nach dem heutigen Kursstand. l‘/} 'Billionen Papiermark, die jetzige tägliche Sennaho», berechnet nach den» neuen DaSprei» txxi 44 MM tonen je Kubikmeter, beziffert sich dagegen nur auf 310 Milliarden, wozu noch der GriöS au« den Bebenprobuften de» GaSverk» (jmml. Io bafj sich eint QMamteiimabci« von iunb 500 Milliarden täglich ergibt Mithin deckt die tägliche ®im*abm« nach dem jetzigen DaSprei» nur rin Drittel de» täglichen Kohlciipreise» 2ö6*e. Gehälter und allgemeine Geschäftsunkosten lind dabei noch nicht berücksichtigt €>ebr rigorose (Zahlungsbedingungen be» BeichSkohlcnver- banb». die gar nicht pünktlich eingchalten werden tbrnien verschärfen die (Wirtschaftsführung de» Betrieb» noch in autzerordenllich empfindlicher 'weife. Die Leitung de» Gaswerk« gibt ohne weitere» zu. bah der neue Preis phantastisch ist, aber hn Hinblick auf die Entwicklung de» DvllarlarfeS in den letzten Tagen muh man anderfeit» auch der GaSwerttleitung da» Zugeständnis machen, bah ihre durch dir Berträlhrtfk gerechtfertigte Berechnung jetzt schon wieder dunch- ldchert ist und batz der AaSprci». wenn er dem n c h e fl e n Preisstand angepafu werden sollte, noch um ein vielfache» erhöht werden mühte Daran ist vorerst natürlich nicht gut zu benfeit, denn schon der heutige Preis ist für Dick Mitbürger unerschwinglich und bedeut« eine sehr schwere Bedrängnis
Bei diesem Test der Betrachtung foerani man auf die ungeheuren Schwierigkeiten der künftigen Gasversorgung unserer Stadt Unter den gegenwärtig obwaltenden Berhälmissen begegnet die Kohtenbeschaffung immer gtähertn Hta^urnllcn. denn die Kohtealieferanten berechnen die Kohle nach Doldmart. während die nach Paptcrmark berechneten Gmnahmen de» Werke» den Anforderungen der Kohleusirwen immer wenig« folgen können Für eine gewisse Zeit ist da» GaSwert ja noch mit Kohlen versorgt, wie man die Drage ab« meistern kann wenn die Kohlenporrälc Aur Beige gehen und die Bx-.ibcfdxiffung immer un- rrfchwingltcher wird, ist tx» jetzt noch ein ungelöste». recht sorgenvolle» Problem Wenn die BeichSregierung btt auberordenllich be- denllichen Gntwicklung. unkr der nicht nur unser Werk, sondern alle ®a«merte in Deutschland leiben, nicht mit größter Be s chleuni « gung energisch enigegenlritl. dürsten heikle Wendungen nicht abzuwenden lein.
Die Uelerrebung mit dem Leiter de» Werke» hat un» auch Klarheit gebrach, über den seit einigen Tagen angewandten BorauSzah- lungSmodu». über den in der Bürgerschaft sehr grobe Unklarheit herrscht Wrr stellen «ur AiftNärung folgende» test Da« Gasweil läfet jur Zeit die Beträge für die im September verbrauchte ©a*nrngr kassieren. Die Stadt ist dazu in drei Bezirke eingetailt; der erste Bezirk wurde in der Zeit vorn 1 bi» 10 Oktober a6- getefen und kassiert, der zweite wird in der Zeit vom 11. bi« 20 Oktober und btt dritte vom 21. bi» 31 Oktober erledigt Zu der Zeit, al« der
erst« Bezirk in Btarbetiuna war. stand der GaS- prei» auf 8 Millionen j« fcibttmeitt. and dies« öutmne 4wbc auch von bei Bewohnern de» ersten Be^tit» eingezogen. W« bn zweiten oder dritten Bezirk wohnt und sich den bi» jum 10. Oktober gültigen Prei« von 8 Millionen rik den ganzen zahiungSpflichrigen September verbrauch sichern wollte, muhte jnlammtn mU den Bewohnern M ersten Bölrt» den Seplemberptei» bl» zum 10 Oktober bezahl! Haden Da bi» zu diesem Tage Im »freuen und dritten Bgtrt aber feine Raflen- boten de« Goswerk» ci|<6i..ren, muhten die ddc- xeiligcn ,srhlu»tzen (aut die ZahluigSpflicht für StpHnbul) <in der Kasse btt Gaflwerta ge- sctftei werde». Für di« Bewohner de» ersten Bezirk», in dem fo gnad« ta fiten wurde, kam biefe neue ZahtungSweife überhaupt nicht in Betracht 3ui Zeit, da der Ga»prei« auf 44 Millionen steht, wird im zweiten Bezirk abgelesen und tofficrl Diele Sandten haben allo ihren S e p t e m b e i verbrauch mit 44 Millionen >e Kubikmeter zu zahlen, r.-il da« Gaswerk den Piei» Imme, n.ich dem am Bcgl in der irweriigen Dekade mafig.bcnbcn Do larstand fennitz«. denn c« Hot nichi foviel Perso.ial. um in.ieihald weniger Tage in allen Stadtteilen gleichzeitig las- fieren zu Krisen, und e« tonn deswegen nicht noch mehr Leute e«stellen, di« bann (üt den Heft de» Monat» nicht befestigt werd« Konten. Wer von den Bewohnirn de» d r i l.t e n Bezirk» etwaige wettere Urhöhungr., ke» Da «preise« bie für den September unter Umständen noch ein treten könnten, bi« ber Bote de« 5K,la>tr(4 bei ihnen jum Kassieren erscheint sich erfpiren ®ill. muh bi» $ u m 20 Oktober auf der Äofle de« Ga»werk» u-ilcr Bvrz-igung seiner Zählerkaite bezahlen, er ist dann von allen Bad>- Zahlungen ebenso frei wie diejenigen, bk bi« KD' schon, ober bi« zum 20 ihre Sept?mberfchuld bcg[id>;n haben. Di« Vorauszahlungen betreffen immer nur die St-ull 11« dem September, aber nicht etwa em: Bor- vatSbefchafsung füi den Oktober Ob dieser BIt>bu» für b,c Im nächsten Monat fällig verden- ben Oktoberzahlungcn cr eder angewandt wird, steh! heute noch nicht fest
Das Elektrizitätswerk.
Bon der Direktion be» städtischen Gfekrrizl!2t»werke» wirb un« geschrieben
.Bei der Direktion de» LIektrizitat«werke» gehen dauernd Bnf<agcn tv-r Xbrebmer em. au« welchem «Grunde d-e geleisteten Zahlun- Sc n für Stromrerbrauch nicht aufgewertet Jw nicht auch da« vvm @a«ax r( a ueäxuibte Berfahren wertbeständiger Borau«- jablung angewendet toerbe Leide find wir au« folgenden Grwägu.igcn he.au« birju vorläufig nicht in bet Lege
3n dem unfererfett» festgesetzten Ltrvmprei» ist weder ein sogenanrtter DntwertungSlaklor. rr>d> ein Faktor für Geldbeschafsung»losten vorgesehen Die Sinrechnuag UneS (irtaxnluno«fatlort wurde den Zweck ocriolgen. un» vor b en Bcrtuftxm zu schützen, bir i «folge der ^eldemwenung ix>m Tage der fetten» der 'Äb'ehmer zu leistenden Zahlungen bi» zum lagt d r 3lngang« dieser Geller bei den Lieferanten entstehen Diese 'Ber- lustc spielen unter den heutige.. Beihältnissen eine schr erheblich: Boll: und würdet bei Berüd- sicht gung d<S gcnaanicn Satire:tu.igt'aflDr» eine wesentliche Erhöhung der ötronu r*i'c her bei- führet Um die« zu ve.meide>r, lyiben :vir öa» Be fahren emgefühn bah fetten» der Abnehmer zunächst eine Llbschlagszahlung gelt fiel wirb, wobei eia: Bochveitechnung aut Glaub be» cabgültigcn Pleise» oorbehallen bk.bi
Eine Bulwertung bzw Wcitbeständ>gntc,chung btr bc zahlten Bel tag.- fa.m aber auch au« dem rbeneiwäh >tin AtPeU-.n Cr-|>d t«run’t hciau« nicht eifrigen Ohne die Leistung der Anzahlurgen feiten« der Äbnehmer wäre r wir. ol>ne die Inanspruchnahme von Banfhcbitcn. nicht In der Loge, die Kohle.r bziv bc-i Fremdstiom neu cm- zulaufen da wir nid)' ubci die hierzu -.-rforC:.- Iiche.r flüff.gen Mittel oeifüg-n Die G-'löbe- schaifung bei Banken rtorbert inb-f'ei ehcnlnfl« sehr erhebliche Mittel, zu deren BuSgl.ich wir bei Bichtleistung von Borcru«»ahsungen bzw bei Bbgdtung der gekitteten 3r>Munoei "Inen ganz erbeb(«ben Zuschlag zu den Strompreisen teftfetzen müfMcn
E» liegt infolge dessen im 3ntrreffe der Abnehmer fefbft. wenn tu.* geleisteten Zahlungen al« Barauszahlung den achtet und daher auch nicht aufgewertet werde-r.
Die meisten kaufmännisch geleiteten Werke hoben biet' Mak-nah men in btr gleichen und zum Teil schärferen Bk I? birrf>‘übi ?n müssen 3n der heutigen Zeit, wo Im plioe.tin «Sefchält«- leben bk Gold rech tu ng rcftlo« ?inge«ührt ist.
Die Baöejunflen DonloppoL
Som an von 2rt»rDrausewetter.
81 Fvrtfetzung
(Bachdruck anbaten.)
-Die Mutter hatte den Wunsch die Smfam- kett be« Lanbauten:halte«, die ihr Immer ein Wenig auf die Bertte-i fällt, md eiirigen Wochen tn Zopp« zu vertauschen.- wandte sich 3ngc über bem Tifch hinüber zu Gunther, der neben der Gattin seine« Freunde« lafk einer im Gegensatz »u ihrem Manne mädchenhaft zarten »rschllnung. .Aus der reife wollten wir einen Abend mü jiifenm allen Freunden in Danzig verbringen Freilich bof> wir dich hier treffen würden, hatte-* wir nicht geabei Bist du von Hachkelplin herüber gekommen T"
.Hochkekplin ist verkauft "
.Berkaust?- riefen 3nge und Frau von Aochow wie au« einem Munde.
.So schnell? Hab du bist jetzt? —*
.'Brotlos geworden!- ergänzte er. Aber der Scherz, den er in diese Worte (egen wallte, tlaag scharf und bitter.
3«ge merkte, bast etwa» tn ihm verwundet unb taTtflen war. und fpvach nicht» nüchr
Al» man aber vom Tische aufgefteaben war, mrd er sich in dem Arbeitszimmer \Aatt Freu ade» tn »irrige Stiche vertieft hatte, trat sie zu ihm.
.Du Hitz lamrig. Gunther." tagte sie. und ex warme Teilnahme war in ihrer Sprache.
,B*.* «widerte fk, ,e» ist lein
Sie Hane sich -u ihm gefetzt ®in; Bkti« taten sie sich schweigend gegenüber
.Aber dich drückt noch etwas andere« al» da» allgemein: Leid. Gunther" nahen sie dann da» Gespräch auf. .du hast dem Bc'erntete« Wie war c» mü Aochkelplm? Bkr Hal ei g.-fauft?“
.Gtn Srnparlömmliag. einer von Öen vielen, bu sich durch den Krieg dic Taschen gefüllt haben, und jetzt ach taffen wir e« S» entwürdigt, davon zu sprechen "
St« horte den wehen Klaag In feiner Svrache
»Du darfst e« so tief nicht nehmen, Butiber.“ Sie fie. unb ihr« groben, bu.iflm Augen ruht»n
nxtnnem Mitempfinden auf feinen düsteren 3ügen. .Wir müssen e» übeia>tabcn . wir alle."
.lleberwlnden? Wodurch?"
.Durch Arbeit. Gunther. Unb durch ein« männliche Gvtte«surcht Du weiht, zu den From. men im Land« habe ich mich nie geiro-.iet Ader der Glaube an eieen Gott da oben, der von den Bbfen die Guten nicht lätzi kochten, soll mir niemand nehmen _ auch Ne llnbe^reiflicht«tten dieser Zeit nicht."
,2ch glaube, dah du recht hast. (tage, denn ich empftnde wie du."
Qtun war e» wieder still und stnrk Ui ihm.
Stau von Aochow trat In ba» Zimmer Der bet sie bestellt halte, war eben vor
.TE* wohae» Sie t» Zoppat. Gras Gunther?" e dem Snfh—taliii Schnssftrr,
.Daun stad wir ja in ndchver Anchbers^tst. * W» «■ «Mie* iMt taTwUL
uetat bo4 Sleltrizitatawcrk den Strom immer noch »u Da p i « r m« r k prelle -
Der Mit» oder 3ebt eine« Blovat» fest» «setzt« Swompvei» ist ein MltteIprei». der die XrfDerume der bereit« erfolgten Zahlungen ttafeW teta Wären die Borautz^rhlungen nicht «rsotgt, dann hält« der endgültig« Prei» toefeni- llch Häher bmachnet werden müste.i CTn den nächsten logen wird oorau»sichtllch die D o i d m a rkbc i e chn u n g ab 1 Oktober ein- gefühn. wodurch beiden Seilen Aachnung getragen ist.
Da» bic Aufrechte,Haltung be« Slektrizitäl»werk»b«triebe« und btc regelrechte Slromliefetung in ftnanziel^et Hinlicht schweie Sorge mocht. wird bei ruhiger Ucbcr- legung auch jebetx Qaien ohne weitere« einleuchtend sein Bkim beifli.-l»weife irr Zett für eine ÄUoc-f*ttftun\ Lichtftcom 30 Millionen Mark ei hoben ir-:rbrn während augenblicklich ein Plund Durlt 2C0 Mill onen Mark, ein Pfund Zucker 35 Mill vne" M «rk. ein 3cntiHt Steinkohlen 12 BTilHnrten Mark kostet, so geht hierao« hervor bah u.'l,rc Stiomta 'ium nie-i bei der ralenben ®#ir*.i|lrcrlu,g durch b e spä>t Erhebung fitz bitzhei. tiotz f.'r M-schl.>g«zahlung. im groben Borteil beiunb. i habe..
Aus Stabt unb Lanb.
Diesten, hat 12. Oktober 1923
Die Höchstdauer
der ^rwcrl»4fioscn»interftütz«og.
3m ?>i'bllck ans hie mrilerr Berlchle-ch'ernng be» Arbe.tSmarkte« gelten naf> ehwm Dr ast bei 'ReichSa,beit»ministe>^> für die f)äch st dauer der Grwerbtziosenu iiter st üyung jtz folgende neuen Äichtl-ni-n
I S-n Beschränkung d r F ü r s vrg e b d ch s!> b a u c i a u I 13 Woche» wird, fvwri! nicht d e ärillch«n Btibältnlfft -tn-2« andere« bedingen bi« auf weiteres nur in Betracht kommen für die A i- IKbärigen frlgrnber Berufe 1 Landwirt - schalt Ledige tandwirtlchiftli che Brbrilcv u b Bibe.tCT.nncn 2 Bergbau 5>äuer Lehrhi>ic. Bergleute 3 Baugewerbe Blau re r Zim- mcicr 4 Sonstige Lohnarbeit unb Häusls chc Dienst« Zua ndii che ungelernt Arbci- r und Aibciterinncn (einsch iestll h -rrdarbeiter und Bautagelk-Hneri. Hausange-iellte
II Die normale FürsorgehSchit dauer beträgt nach wie vor 2 6 Wochen.
III Heber 26 Wochen binau« soll die oüriccgc r.ur ausnahmsweise unb zur B.-rmeibung unbilliger tzäiten gewährt werdet könne i
Da« Btdicgen einer unbilligen Härte wirb bei ben zu I genannten Berufsgruppen z:ir Zelt überhaupt nicht bejaht werd-n könne» Soweit e< sich um Angehörige her nicht unter I geitannl-n Brtuse hand.lt. w.rd eine unbillige Härte in d^r Begcl bann nicht anzunehmm fein, wenn der Srwerbslese keine Angrhörigen zu ernähr-n hat Bei solchen SrwerbSlosen werden daher Unterstützungen üb.’i 26 Wochen hintu« n-ir in beton- deren Au-nahmefälle» zuge'allen und auch donn künftig nur eine Bachfrist von höchsten« 4 bl« 6 Wochen bewillig! werden
Bon diesen Giundsähen soll abgegangei werden dürfen zugunsten der Angehdrige i de« Spinnstostgeweri^S. der Schub- unb Schäfte- macher. Tabalarbeiter und Zigarren- macher. Buchdrucker (eenfchüestlich Schriftsetzer >. Buchbinder und Angehörigen beruss- verwandter Gewerbe
Tci den Srw.rbSloscn Mefer Beruf' wirb auch l-ann. wenn sie keine Familienmgehörigen zu ernähren haben, jeweils zu prüfen sein, ob bic Füisorge für Tic über 26 Wochen binau« zu oeriängern ist. Dabei soll jedoch eine Höchstdauer von 39 Wochen grundsätzlich nicht überschritten werden
" ©tcuerfälligtcitcn. Am Montag. 15 Oktober, ist bet letzte Tag für die fristgerechte Bezahlung folgcihcr Steuerfällig- keite > 1 die in bei 3rit vom 1 bi« 10 Oktober einbeholtene Lohnsteuer. 2 bic Abgabe der industriellen. gewerblichen unb Hand«l»bekriebe iBc- lricb«abgabc)
” Ein« Spende für die Kleinrentner Al« Aeinerirag be« am I Oftobci von Goethebund unb Lil Gesellschaft veranstalteten literarischen Abend« (Grethe» .Stelta"! find al», halb nach Abrechnung 625 Millionen dem Herrn Oberbürgermeister zugunsten der Kleinrentner Diesten« bar übeenxrien worden
" Prcusttsch-Sübdeutsche Klais en- Lotterie Die fiele zur 4 Klasse (Ächlustllasse) müssen M« zum 15 Oktober elngelöst werden
*• A u « wa nb« rung von weiblichem deutschrn HauSperfonal nach Holland BMc un» miigeteill wird, geht neuer» btng« weibliche« deutsche« HauSperfonal, an gelockt durch den günstigen Stand der auSländlichen Valuta. ,n zunehmendem Maste dazu über, nach dem Auslände, insbesondere nach Holland. auSzowandern. um dort Stellung zu suchen So
einwandfrei tu der leget bte Bewogarltad« taefer Bultoanbeamg ftnd. Mt nichi |3w tu tzem Wunsche nach ariaegueg der Alvtri für eine 3u«(teuer ihren llriprung hichen, so ist dennoch festzuftetlen. bah gar Zelt gerade In Holland ein Utberangeboi voo Kräften «■ weiblichem Hau «peri oval besteht, b*t jungen Mädchen an Ort und ©teile deshalb oft e o t t S u I ch l werden, nach gr»heren Städten und Hafenplätzen wetter- reifen und dort, meist völlig mttieüo«. oft ge- wcklenlosen MädcheUhänblern tn bte Hänbe fallen, bte sie zur Fahri >ach Südamercka zu verleiten lachen Bor der Auswanderung nach Holland must also gewarnt werden
ee Da» F« st der goldenen Hochzei' feiern morgen der Ofenfetzer Adam Dürr und Frau Gsife geb Geist, Wolkengalle 16 woh.rhaft.
^ornotijen.
TageSkalenber für Freitag Lichisp^lhau« Bahnhofstrahe .Wühelm Tell' Palast-Lichtspiele .Paganini"
6 I c n c g r a p b en d c r e I n .Gabel»- b e r g « r" Btaigcn BereUfeabenb (S Anzeige..
t^cttrn>orauein<u
Bvrwiegenb bedeckt. Aegenlälle. Winde über Bfest noch Aorbweft drehend, später abnehmend» Bewölkung unb kühler.
Mark nicht gleich Marki
Kammeigericht»rat Dr Sv n tag drichSftlsk sich im Berliner T a g" mit der oft erärttrtei Fiagc. ob auch heute noch bic Mark gleich Mark sei, und er teilt bei dtefer aervach«Lng ein, Snlfchcidung be« AetchSgericht» erit, bic austeiordentlich weittragend ,st Gr schrelbl:
Bekanntlich gründet sich der ebenso uneere*ta wie wahnwitzige Zustanb. dast eme Schuld. Mt in allen GvIdmark ton trabt ert worden » in der heutigen Papiermark zorücktzezaZL wirb boiauf. bat, der Papiermark durch bk Gesetzgebung von August unb September 1914 '7kinnwertzwang»kurS verliehen worden ist lieber diese Tailach.' glauben riefe Zuristen bte be» llngir-euerlich- der Gleichstellung der verschi«- den.n 'Martwerte durchaus erkennen, nicht hta- mcfllcmmen zu können Zetzt Hilst ihnen ba» Akich»gci ich! mit einer Gntfcheibung vom 6 Beg 1923 (II 215 23) Der Frrienfenal be« Arichtz- geiicht« lagt nämlich .Gin« Schabenzofüguna würde nur bann zutreffen, trenn bk Mark vorn August 1922 auch wl r t schaft lich die Mark vom März 1 92 3 fein würbe Diese- Auftastung kann aber nicht bei getreten werben"
Cigangcn Ist dtefe» Urteil nicht tn einem Hykrthek.naufwertung«prozest, sondern tn einem Streit um den Prei» für Lieferung eine» alten Auto«, mit beffen Lieferung der Bertäufer in Bn.’ug geraten war Der Käufer klagte auf Ciikiung gegen 3nerbieten be« urfprünglichen Kaufpieife« unb wanbte gegenüber dem 2Lxf* wertungSbegehren be« Beklagten ein bic Zahlung eine« höheren Markbctrage« könne ihm nicht zu- gemutet werden, weil die Geldentwertung nur durch den Beizug be« Lieferanten praktisch geworden fei Daraus antwortet da« Aeichtz^rricht: Der Bertäufer dürfe sich trotz feine» Berge«« auf die Martentwertung berufen, denn wenn btr Käufer jeblAtffernmäMg einen größeren TKarf- bcltag zur Abdeckung seiner Kauftchull» auftteRbee müstr, so fei da» wirtschaftlich betrachtet, nicht ohne weitere» ein ihm durch bte Bergey be» Schuldner« zugefügter Schaden Da» wärst« nur bann zutreffen, wenn bte Mart vom 2faypft 1922 auch wirtschaftlich die Mart vom THfag 1923 sein würbe Dieser Auftastung fann aber nicht beigetreten werden
Wenn ba« AetchSgericht hier den Gfnwaab' deS tn Betrug geratenen Schuldner» gelten lästt, bah ihm eine Leistung gegen Zahlung de» Btr» clnbartcn Bla rf bet rage« infolge der Ünttoertenfl der Blark nach Treu unb Glauben nicht mehr jugemutcl werben könne, um wtevtel mehr wirst dieser AufwertungSeinwand den Hypothekan» gläubigem unb 3nbuflrt«ob(iaatto» nären zuzubilligen fein, bte sich rächt bn Ber- juge beftnden
DaS AetchSgericht redet in ber vorstehend« Entscheidung davon, dast bte Mart Dom August 1922 wirtschaftlich der Biart vvm Mam 1923 nicht gleich fei Da rau» ffl jedoch nich! etwa zu entnehmen dast e». wie bte Gegner ber Aufwertung vfeltach tun, bi« rechtliche stellung bei verichtederren Blarflorten habe bte jähen ober dahingestellt fein taffen wollen. Denn ba» Aelchtzgericht scheut stzch nicht, rechtliche Konsequenzen au» seiner wirtschaftlichen Feststellung zu ziehen, indem e» atttzfpricht, dast da» Aecht der Berufung auf bte nachträgliche TBatf» cnttDcrtung keinesfalls >u einer Schädtgzing bei Gläubiger» führen darf Mo ist auch rechtlich die Biart eine» Monat« ober Zähre« nicht gfetzch ber eine» anderen Monat» ober Zahvk» uat> me$t brauchen bte Hhpvthekcngläubtaer unb 060fl> ttvnäre nicht, um chren Aufti^i tast^Mtfhmch durchzusehen
Dio Lage an der Ser ist mir so angenehen. Alfv auf Wiedersehen in Zoppotl"
D-e beiden Domen empfehlen sich Gunther lief" man noch nicht frei Da er sich zu dem letzten 3ug_ mit Tor Tehnzcn aus dem Bahnhol verabredet hatte, so blieb er noch gern mit feinen lieben»würdigen Wirten zusammen
Toi Tehnzen hatte bet feinem ehemaligen Kr«a»tawtiaden einen 3mblf) eingenommen und mtt ihm bei einer Flasche Wein gerne!nlchaftltcht •rinnetuagui au» bem Felde au»getaulcht
Da dtefer für den Abend Dienstplätze im Theater hatte, schlug er feinem Gast vor, ihn dorthin zu begfetfen
»4 war die letzte Ausführung in ber Spielzeit Wan gab Bizet» .Carmen".
Trotz de» Hellen Sommer werter» war da» noch au« alter Zeit stammend«. In feiner Gtatach- btü ober nicht unbehagliche Theater bi» auf den letzten «last gefüllt.
Tor Teonzeu war in seinem Leben erst einig« Maie tat Theater groefen. Di« Well, bte sich rhm hier <*mat, war etne gen» nett für ihn.
Schoo die Ouvertüre übte eine tiefe Wirkung auf feint unberührte Serie Dtefe tmtHberbare Ouvertüre mit ‘‘-een tote schwüler Sirokko dahin- rauschenden. Z a wieder Den füMäta>ü*er BeütrfcU prich-.idea «Lagen, ihrer verhaltenen Leidenschaft u_ib meretzähmten Kraft, durch die wte v-ufttettf chender Äa-N e»mi da» IrereXteb
Wre gtae ber Bectang af. Otae tarnte Fälle bob gtanreliweiifiilteita— tarn mt» tarn «e- . **■*< Üg KTta» stck M Amb Mb tabstm J
Dragoner. Otraftanfungm unrfobtten verSebte Paare
Unb nun trat an» ihnen eine hervor ebe roffig schlank« Gestalt, ftmg noch trab Bee toenber- vollem Wüchse, ein phantastische». fninTMifeeMmi gewürfelte», lästig sei lickte» ÄÜb mnschlost bre blühenden Körper Sarmegt
Den Atem anhaltend, ta ftebember Orcreung. tab Tor Tehnzen Dfefe bestrickend« »schrtmmL dies« t rotzige Wild hell, bte am» ben pechjchwaimre Bugen zu dem beeett» gtfangmen 6ecgeaxhm hinübertlanmtte--
-Die fiteSe vorn Zcheuaer stammt. Fragt noch Rechten nicht, Gefetz «ch Wacht. Liebst du mich nicht, ata Ich mtstammt. Doch lieb' ich dich, nimm dich in acht h1
.«tat neue fitaatrta, dte hrntt» adM für die nächste Sptehett stntzt, weckte ch» fefa Bachbar au» feiner BW-zlsiftMtt
20>er Tor Tetate« Härte ihn tacht, sah ■» HSrte nicht» andere», al» <iTrmi S» hatte «e ffe flffeben at» Betet», MM Dtan—miätal tm Bordbab von Zopp», je ... 1t vmstmch alte» tn dtefer riemes taem BtafH. lmstteck nach See Oos«» vchwachftttt Dtefer Cannae nr~*fK gab e» eben lei* WchreHmch ftaeter Baar enthüllte stch ihm der eigterstich» Stau ber Hast. l»g G» war der Mampf be» Achte» mtt ba Fttisterni». ber hirnmkßchM *» 6er ‘ "lschg fitebe.


