Ct 85 Zweiter Statt
Siebener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Gberhefjen)
„Votneore, der Totengräber (Europas.*1
3* OmatiptiYfUknt <1 D Ttobrrl CO*6(bet
lenst I4(*W tat* Sch-Id aut enber ab Habet MU er W an her 3f tei •• schuld Deutschland« Mr anher» längfl tafrm gefaftan bah* 'Bdb*nh der i tat teert kfrr frrmmteaeHitfteT 11111 fte al« et* .Ärleg*- txdta'1 als et* .Ärtartlüge'' -<*ndrn Wb Lloyd Georgs fit och w ./)n- etngfctte* Xaemrüi. ©toipem der tauen- den TUAiwt tn den Krieg, al« Denn he mti Bterchhett gekbkiarr nhw' erfetzt IMrtl er Wetter den Cd*- Hnrtftfrrnh sittlich *ttrüßeten.
Auf den Oroteft des On»btt*>M dm Uptala gegen tat* rwerfu-, gege tat» Sinbrechen
Ni bw »rwhtubm 2rbriJ «teilen an der Ruhe mit Xanfi wob 'iVue^eraurtX. mit «atchinengewehren ■nb flMgwuger enotbert er „StajtfdManb hat tat* Aachbor» verbrecherisch überfallen. und Frankreich toelA, bah edtr 'BerfeMnaung für da« X* >» a>-71 r* TVrfxteberrt tfl. bab der 3er- drecher beieul "
Um brich» aber bte gegen HeutfAtonb er- tobe* Irflagr schon an der Tatsache der rufff- hm Tttrbtlmaxbwm julaemer. lieber he tfi es ar trolftommmen Älarbett geftxnmen durch den Suchomllnowprozeft *m .Vibre 1917, durch bte Mitteilungen des Star mal« Dobro- r o | f f I. Übel der russischen MobUmachungsablei- •mg. tn der 'Brigraber MUitärzeitfchrllt .TBo- jenny SberntF (Juli-Ttaguft bei: 1921). b-inb den 2Mfa6 von Xamrwnb Xec ou ( n m der .Xrtn* de । France" 'Ttr 17 NVl) «ch durch Me Memoiren von Palsolvgue m der .Kctw bei beul Mondes" lam 15 1 1922) Palsoloaue lft a>a« I»nch hervorgeboden «erben muh. b*rrxnb end ;tnitnm« von Pvin ar^ Or war Direktor tm tavnoSftschen Ohitrnminlftertum und tft am 15. 1. 1914 al« CMar.btrr nach Petersburg geschickt, nachdem dort bei Hruufjij.'grr Delcafse. wie Baron J-uKlmw* tatnrr Regierung am 10 3. 1914 beuchen bai. .den Bogen etwas überspannt hatte" Bach berfrn Quetkw hat sich .der Prolog zu dem groben historischen Drama- — so nmti Dobrorollst bte russische Mobilmachung —, sh* sedes Deutschlands tolgendermaben abgespielt
Die Saat die Piincar^ and Ilwolsst gesät haben, mar in Olublanb mächtig auigegangen Mährend Frankreich mit dem Dr. ijahrgefetz et* Lab antgebü^bet war. bie <um Krieg in klirzester 3eü" dring e. batte es 7t u bla nb zu ärxr Friede ns stärke gebracht, .wie sie noch nie rtn Staat ausgewiesen hat - Dor dies snslprechenbe Artikel der .Birschewija MtedomoNt". des Organs des Kriegs Suchoml tnow. vom 13 v. 1914 berechnet de 8ric- denskurkr aal 2 320000 TKaim, aus das betnabe - Dretsache bei deutschen Friedens stärke Or verweist gleichzeitig auch auf b4c QLilage von ftru- wgischen Bahn*, die den Aufmarsch nach Deutschland erlevtHrrn. und er führt den br^n'-tywnh.-n XMM .Ruhlanb t st bereit, Frankreich Muhe« auch fein" 3n die durch diesen 1r- ttfti gl-kmnMschreie Stimmung Ifl bann der »wette Besuch von Pvtncars, in den Tagen vom 19. bis 23 Outt, gefall en lieber bi dm Besuch hat der e^glKdx Gesandte Buchanan in seinem Xde- aramnt vom 24 6. 1914 berichtet, und der Bericht M ta aelgetalkn. hab man geglaubt bat Ibn im XXanbutb streichrn zu feden Bur in der Jnhalte- angahr des lefcaranrm« sind au« Bersehen. die Morse stachen gebfieben. „Resultate des Besuch« von ®otneac< Boilkommen aenugenb Ul hier aber schon bte Srzähiung Pal<talogurt. bei dem Fest, bu« der Aar fernem ®aft am 22 3ull in ycterlioT gegeben bade die Cbroftfrüflln Anastasia Ihm. ben sranzösUchen Botschafter bcqnltvrt zu- gerufen .M t r erleben hi stprtlche. belli ar Tage Bor ® nbe be« Monats toben a>tr Äritg Unsere Deere wer- en s ich t n Berlin t ressen" Sv drängt« hi Ruhland alles um Krieg, und die Gesamt- Mobilmachung war der Krieg Bet den russisch- teanzbsischen Abmachungen ball.' General de Bvisbefsre den Sah aulgekteUl ,L» mobih- MUon c'eliil I» dechrahim dc guerre", und dar Me,ander III hatte ibm »uK,iimmt Ader Aieolaus II war ein Willens'chü^icher, euüg sthwankrnMr Monarch Gr konnte sich zu einem mttsche.MnMn Schritt nicht entlchllcstan und wollte sich, wenigsten« zunächst, ml« einer Teilmobil- machung gegen iV'trir-t) begnu k« Gegen diese erhob OobnrtHHl mu t irische Bedenken Gegen sie ldvachrn auch bte Berpslichtungc die man .i.a-if- reich gegenüber übernnmm.m hakt., über Ne sich Raymond Rervuld dahin au.M.Vit .Die ruMfchcv Gsweräle hätten gen, das Gros ihrer Heere gegen Oektarortch etngri<ni. da« einen geringeren WIM - ttanb erwarten lieh Da war es beim Abkommen der Milltärsonvention die haupiforg unteres GUMS*sstades. Xuhkrnb zu einen-. Kriegsplan <u bringen der nicht nur gegen Oesterreich sondern auch gegen Dcu schlanv gerichtet war ‘ Ma« ^uNi,ich von Ruhlanb erlrxiriete, geh» fa auch «U der Bitte des Kri asmint'ter.' Mfstimn her- vor. .alle ruNitchen Rn'irmgungen mdchken »legen Gfattchbrnb gerich«»-t 'ein. Oeherreich mMNe al« ft* Queobtr negh r4ble bei rächtet werden"
3n diesem Dilemma lft man In Rußland aef «Nie Hormlichke t verfallen hie man ftr unbebeif- kich htalt wenn man nur den Bundesgenofen al*- taub etntoeibir 0ol viogue erzählt
-2rn 29 3nli abend« II Uhr ftaill sich ass Wt fornih'.'chn- Botschaft Ballld der HUeOtr* t* der Kanzlet des RuhenminUterium«. ein *d berichtet, die ru«Tische Regierung habe be- tadien 1 Me Mobil mach-n , von 13 Mir Cpvra- tte" gegen Oeftarrrt b be'iimmten Korps, 2 tm Geheimen bte Geiamtmobismachung *
RadMvnh Reeoulv fährt ton Rat der fran- BMchrn Botschaft lft «olon ein Sekretär mit der talbklverftändlIchen Menergad.- nach Paris be- ■uftragt ^zwischen batte aber der 3ar ben Beseht zu 2 zurftrAgmommen , ?Me BNnlfter buben kroftdem Ihre Arbeit son^ent. um am arJtarvn Morgen wenn hie 3urü<fMbmc wieder HuMgiweinwii sein würde, den B'echrntsnms •6* TtartMrnma in Gang zu bringen - -A, anderen TRorge-, lft der Zar da« tdlt eHtber ♦pbrpvrTT mit van neuem au' die miNtär» wchnilchrn Bedenken g-gea etnr Teilmn'-Ul'- --jrj und au’ die Bünde «ptlicht gege-t ‘ ’-J *•
•Ä^etan tmb der x4ar hat bar-- a:- i? Ta’l 1 Uh nrtttoa#. de , N<-bl «u ke ?>«♦- - ch v- Amachugrbendrn Getampnob bu "'
•Mb Bcheht 6mnte noch am taldeo Abend ..ber-
allbtn Dcr$anb< werden >r tft am 31 3efi tat aller Hruhr ästen ll ich tL-gt—.
Rum tt Me -«wrm- ch^che Gei^tmoh lmschung rdt am 31 Je*. 11-30 Uhr oormMogs. all» **i rage MdwtfaU« einen Tag pdter. b*< deuUchr er* am 1 August. 5 Uhr nachmittags. allo drei Tage, jebenlafli Zwei Tage «pgter. errfugt Jhrtar Umstand bracher mlflld- "Iche Borteil«. ffc Poiwcars aber auch eine arge Verlegenheit
3n Frankreich war mich« nur der iuridgetutanr Botschafter Georges Louis, war aatkr U* auch ein sehr erdedlicher Teil des Bolte« sriedliebend Sv Hoden au« yainfrril) 150 Senatoren unb Deputierte an der H r leben « kou f « r en , teilgetrommen. dir am Ps lugftfonntag 1913. auf Ber- aniafhmg des deutschen Reichswg»abgevrdne:e--. t’ubcxa ’mxnf. tn Bern getagt hat Dort war man mit Bruderkuh unb dem Rus .Au) Mieder- *eben" ausf-vandergegangen und Gustave Heros hat Übe- das Ergebnis geschrieben .Die 'chöne .Hamme des Jdeallsmus unb der Brüderlich.'eit. die gleichzeitig aiZs sranz-sIschen unb deutlchen Herzen empvr<irämM. bat einen Block von Gis and Bah gd4mc**rn 7W .Friedenshebe muhte be- seittgt werden, wem, Pvincarss Sterne ftnadleu. tnrmi .hie »ranzäslsche össentliche IRetnimg md die Rviwenbigk.-it einer Teilnahme am Kriege mit Grsolg vorbereitet werden" sollten. Das war bei dem dewi/nberunaswerten Patriotismus aller Hna*ofen am inchr.-'t^ daun zu erreichen, wenn man Ruhtanb unb mit ihm Frankreich als ben angegrtftanm Teil Mn<taCen konnte Tes^cl^ auch die von Poluoars durch IkwolM nach Ruhlanb gesandte Bitte, man möge doch ohne vorherige» Gedankenaustausch keinerlei Ginzeldandtung hör- nehmen Run hatte sich aber .der Prolog zu dem grohen hiftorsschen Drama" ausschltahltch auf russischem Boden abgespielt, unb baße Ruhlanb sich unb mit sich lZrrmdoeich offen als die Angreifer bingefteflt
Da muhte totaber Lug unb Trug Helsen. Potncars hat den Befehl ausgegeben Das Gelb- buch lft zu fälschen Alle Rachrichten über ben wahnen chengang bei hm, .Prolog" tn Ruhlanb sind »■Rtrrmiuhilten und afüuxleuqre^ unb Metern Befehl gibt 3 r ne ft Re nau 1 d in feiner Anklageschrift Ql'i«bnicf mit folgenden Morten:
,3m Gelbbuch von 1914. dem Jbrtgen. schreibt Pal« ologn«- Ruhlanb habe feine Mobil- machunq »-rft am 31 Ju'i als Antwort auf die öfterrrichtsch awgeorbnef. während sie in Wirklichkeit zwei Tage früher anqeorbnet lft. Alto 3 b r Gcs bnch unterdrückt, nach dem JugeftändnIZ von Pak»'ologue. die Wahrheit unb verbreitet eine bemühte Lüge Was halten Hie auch von der Offenbett eine« Blv-.rni. ber am 31. Jufl. abends 7 VTbr. dem deutschen Botschafter v. Schoen oerftchert ^hat. dah er hon der russische Delamtmobkl- machung nichts wisse?"
Gin schönes Wort au« dem Frankreich bc« 16. Jabrbmibert« lautet: „C’eitoit a-ix *erfs dc mmtir, et aax Iihres de dire la verit^ «Lügen ist für Knechte Freie sagen die WabrheilV Ludwig XIV., Rapvleon I unb Tlapoleon lll waren Freie. Sie haben offen gesagt, was sie erstrebten. Pvincars lft ein Knecht, ein Knecht des „Comltf d c e f or g c s*. ber sranzös 1 - fchen Schwerindustrie Deshalb sth» er in einem Gewebe von Lügen.
Die Bezeichnung, die 'eine (tanMlente für chm geprägt haben, bedarf einer Grgätrzung. Sie muh lauten
Poinoars — la guerre ct le mensonge lPr tnearif — der Krieg und die Lüge).
Poincar^. dsr erste Totrögrüber Rurovas
Deutscher Reichstag.
Berlin. 11. April 1923.
Präsident Loebe eröffnet di« Sitzung mit einer Ansprache, die von den Abgeordneten stehend a ngehört wird. Gr verweist aus die gestrige Rede des Reichskanzlers bei der Xrauerfcltt für die Opfer der franH-slschen Gewalttat in Offen unb fährt fort Jnzwischen haben sich Mt feindlichen Truppen mcht gescheut, neue Gewalttaten ZU begehe,, unb Hand an 2t^eoebnete unb Regierung« vertret er zu legen, bte kein anderes Jlel batten, als den Getöteten die letzte Ghce zu erweisen Jch will nicht von ber Würde! oll gleit bietas chandeln« sprechen unb von ber Gnkwürdl- gung. bte einMn.m Kollegen habet widerfahren lft Gs schein: saft, al« ob die Bedränger durch Demütigungen und Mlhhandtungen unser Volk zur IVrinxULuna treiben wollten Aber zur Ber- Zwetllung werden sie uns nicht bringen, sondern Ile werden damit nur erreichen, dah der Dlder- stavd ftahldart wirb, unb bah der ganzen Mett ein Licht angtwnbct wirb wie lief eine Ration non Ihren Machthabern erniedrigt werden kann, die sich einst rühmte, an ber Spitze der Zivilisation W »»lichteren Aus der Schleife eine* ber gestern m Gsten ntebergeiegten Kränze war zu lesen .Ste morben bei Gelt nicht, ihr BruberN Sie morben bei Geilt nicht, tbr Brüder' Da« rufen tute Köcn lag untere, Vandsleuren an ber Ruhr Mt Dies Wort wird bestehen Meide,, bi« Me Befrrtungsstu»de schlägt
Ttas -Haus tritt ktann tn bte Tagesordnung ete Statuttrüta werden le allen breTOdung.-n anrnrnpomtm bte Geteftentwürfe über ben Ber- kehr mit Absinth und über Mrs deutsch, dänische V»f tvErkehrsabkommen Tta« rweiäuttge chandelsüberelnkommen zwi- lche» Deutschland und Spanien geht rutch kuruur Dedotte an den Au^>.rrig-n Auslchuh. das Geibstraf engef eh an Mm B«mtenauslchuh Star mit ben Wakdi^Grerr Debcrrmtmnmen über bte Ardei «.Mtglen vitammmtataenneben Boe- '.‘tarr werde» dem Soii-alpoUtlfchen Au«ichuh über- irtHm Star 12. Rächtvsgsetai geht an ben chaus- dai:sau«<chuh Ster demokrnnsche X-Ttrag auf lenberu mg bc • Pressegesetzes usrdauf Munich der jtntrngfteder von der Tagesordnuna abgeteta
Stamlt Ist die Tagesordnung erledigt Rach längerer GeichäftOo«d»u^sbe^n. t'irb auf bu* morgige Tagrsprdnung der *a: bei ReiG-arväh- mng«- ur) des R t d«rertedr-min tzrrnrm« aefeGr.
Rschste Sitzung swegrr 2 Uhr — Schi mH gegen 4 Uhr
Stein Reich«'(ft taut .Qotiitanzeieef ein Getetzeniumrs über bte Erhöh ung her Dlenstgsidftrafen «ugrgangm Ster tat* tnaf betawrft Me Ddchsktälte per ®e£MteaNm bei Dtemst ftraflachen gegro . 'r echend
ber ♦eÄeBtBW.mg w erhöhen
Aus Stabt und Land.
Gehen, bei 12 April 1923
** Genannt wurde, am 5. April Me An- tnürtrnmen für das Lehrfach an höheren 1Mb» chenich^ten An trete Bau r aus Ttermftabt. Lina G» r lach au« Giehen zu Lehrerinnen an der Höheren Mabchenf^ie zu Gießen mit Wirkung vorn I April 1923 ab
< 'S i e be r eingelegte Züge Ad Sonntag. 15 April, werben die Pertemenzüg« 773 776 weder »wischen Frankfurt unb nngetegt Die 3üge verkehren darnach von Metern Ioq< ab vteder ruf Ihrem ganzen Laut Frank- turi-Kaltes 3ug 773 nach Kaffei um 12.32 unb *ug 776 nach Frankfurt um 2.45 tn Gi eben ab Bom 16 April ab .Serben bte Pz. 557. Bitten ab 3.40 ttachrn nach Fulda, unb Pz 556 osn 3ulba. Glehea an 427 nachm. ®iebcr gefahren. Bom gleichen Tage ab kommt die während des Au«tall« ber «jterfonenzü^t bet den Düterzügen frr.gc.-x4neic Personrnbctörberung wieder tn Fort-
— Berfassungstalar dürfen gebandelt werden. Gegenwärtig werden Mel- kxb die au« emer Legierung hergeftellten. mit dem Darum der Bersastüng vertedenen Dreimark- frü* zürn Berkaus Angeboten Rach dem Münz- getan darf In Umlauf befindliches Reich-^cld nicht mit Ausgeld getauft und oertauft werden. Der DerfostMBgstaler. svwte die früher ausgegebenen Drei murkstürke, die übrigens noch höheren öcmmeltt>ert als erstere haben, fallen indes nicht unter dies Verbot. Dk Verfallungstaler sind nämlich zu einem besonderen Zweck als Gedenk- mrrvzen geprägt unb bte anderen Taler werden nicht mehr au «gegeben Beten Berkaus e beider Mützen muh »edech was meistens versäumt wird. Lu ru«steuer goibll werden, sonst tnachen sich Käufer wie Verläufer strafbar
— Zur Warnung. Gs liegt Benanlasfung vor, erneut darauf hinzuweilen. bat es gefährlich ist. Roti-en ober logenbwelche Schrift- ft u cf c bei sich zu führen, toenn man tn das besetzte Gebiet muh Die Franzosen üben sehr scharfe Kontrolle unb beschtagnahuMn und verhaften beim geringsten Verbucht
i Landkreis Mienen.
ri. Lich, 10. Tlprll. Das Kriegerdenkmal geht jetzt seiner Dollendung entgegen. Ms Tag der Sinweihung tft vorläufig der Nachmittag des Pfingstmontags In Aussicht genommen. Ein Ausfchuh unter dem Vorsitz von Bürgermeister Völker wurde beauftragt. das Programm der Ginweihungsfeier- lichkeiten aufzustellen.
' Ober-Bessingen. 11. April AuS dem Ertrag des Dememdewalbes wurden 16000 Mk. von den SoUbauen, <000 Mk. für das Deutsche Dolksopser gespendet. T>er Betrag wurde an bte Sammelftellc des .(Meheecr Anzeigers ab- geführt
Ärei» Büdingen.
Atdda, 11. April. 3n der Rächt zum Sonntag gegen 12 Uhr bemerkten die Arbeiter Theodor B i e r m a n n unb Richard Hofmann von Aauerbach. die nach der Talsperre zur Arbeit gingen, hn Distrikt Sichholä des Fauerbach-Ober-Laiser Gemeinde v a l d S Feuer, bas bereits größere Dimensionen angenommen hatte. Gs brannten zwei Raummeter Fichten-Stockholm und mehrere Stämme und das Feuer breitete sich bei dem starken Aorbostwind mit graftet Schnelligkeit über eine angrenzende abgeholzte Fläche aus, wo es an den umherliegenden Spänen usw. reichliche Dahruna fand. Die Arbeiter alarmierten die Bewohner Fauerbachs, die alsbald in graftet Zahl mit Schippen erschienen, um das Feuer abzugraben. Später kamen die Ober-Laiser zu Hilfe. Dach ein paar Stunden Hatter Arbeit war die Gefahr für den angrenzenden Hochwald beseitigt.
Arete Schotten.
wg. Gedern. 12 April. Gine stimmungsvolle Schlustfeier ihrer diesjährigen Dereu, s- abende veranstaltet«, kürzlich ber evangelische 0u ngf rauen Derct n und brr Gu stav-Abot s-Fra u en verein. Zur Darbietung tarne, Dektarnativnen Ghorgefäng«, Rkigentänze unb bte Ausführung bes Theobor Körn ersehen Ginakters .Die Gvuvenunte-, wel«he von drei Mitgliebern bes Zungfranenverrins tn mttftrrhaftcr Weise erfolgte Gin gemeinsamer Kaffee mit Kuchen beschloß brn schön verlau'enen unb sehr gut besuchten Abend Für bas R v t - opftr zum Beiten bes Berdanbes zur Pflege brr evangrtIschen weiblichen Zugenb in Hessen gingen 11 000 Mark ein
Htsttn,Nassau.
^prr>che»r» BefchulbtUungrn a-jtf» i&n Schaben gehabt Zetzt wird
haft betör Herren ml« brr Bta
rrliiteee Unbill k
n mttgrtrCli. bi keiner-
tPb 5ra n H e rt a. M. II April Am 28 Oktober 1922 wurde bet amerikanische Major Sauerw« in tn dem O-Zuge Koblenz Frankfurt überfallen, durch Schläge auf bm Kopf sch Mer rxrtpunbet unb seiner getamien Barsch«l berajbt Der Dtarot mutzte bis «u tatnrr rö’ltgm ®e- tun bang längere vtett tm bteflgrn Krankenhaus iubringen Dte Täter Mleben unamiitdt Al« mutmaftl Icher Täter »urM-n trv Ige Tage später tn amtlich« Muttchen Pellzrizrikutgzm Mr Frtteur ® mll Relnboth au« Btaln.-Kastel u.-.b ber OanbeNTl Alvis Rub art Arzheini ^zeichnet Die brr Täters cha»t B-ichuldigken war« tpte aus be» Melken gefalle», als Ne von Mm auf ihnen ruhenden Berdach erst aas der Tagespreite erfuhren Sr«l ihre hrimatbedörden darren vernertri Krnnruis von bem gegen Rhein- bofb und Rub ertastens, Swtfbriet ?..nntnfb »*« «”<b Rub meldeten «ich Imon bei den Be^ Hörde» unb verlangten 2ta«txnft. rnrrfrurblger-
MMRM flehe Tferll»™
Oonnerstag, 2. NprU (925
gterch pfundwnte et re dritte Grteh. eine vierte Mehl ul» Unb ba« g<fJxib täglich Um MUlwnrn ist bte Ckibt grichlbigt Der mh bet Beou»frch»gung btitaaie Kontrolleur ha« nichts gvmerf*. ba er tefb’l mit den ungctmien zwantzta Angestellter mcittet« Frauen, untre einer Stade ftedte Das ßci ^ Paiurma kam durch einen neuangrstrll:« Koch en Xi« Tagest ich brr brt fdnre, Diwrstautrlil in alle-, Mwkün und Gden DTtflrtMl fleir< Lager p , Lede tsmittei» oortanb. Me sich bir wett, ichen Sch-livri'angs- labrn vrrstrdt hatte-', um s t nach 3 4).uh Mr Tirntzstunden mll nach Haute za nehmen Pv SchulkinbrrfPeilung untersteh: <r 'Jetrung des so, aldemokrattlchen Slabtprrocbneten Kirchner unb »erb von Meiern hauptamtlich verwaltet
spd Hanau. 11 April. Der Td p vu s tri!> sei» einigen Tagen Lier In zahlreich-n Fällen au Bisher würbe,. «II Jrtranfungn gemribet
Schiichtnnqsautzschus; der Prspiuz CbcrhrRrii.
Sitzung vom 10. Aprtk
Dem Berbanb der Bergarbeiter und ben hessischen Ba u e»I a e w«n n u n g s u n t e r- nebmunaen schlug bt. Schlich:ungSaaslchatz durch Schleb«lpruch vor. vom 1 März 1423 an bm burchlchnutlichen Mlndeftg.chngtah der Gruben von 4<Ä) Mk je Mann unb Schrcht auf 5830 All -u erhöhen. Mr monatliche Gezähernlschäbigung von 300 Mk auf 1000 Mk. unb ben StunbrnloOn bei der Xifbrrettungeuntag; Münster und Mo Mühleiielchm Mert Rub bi ng« ha ulen peo 660 bzw 650 Mk auf 950 Mk Uebrr bte Regelung brr Ontlrbruna für bM Durch lieben brr tagen»- bm Winterföroerung unb für ba« Verladen unb über Me etwaige Ambe tung be« Akkr . bi iftung«- f all ort ber einzelnen Gruben mit Rütfllcht auf bte verschiedenartigen Adraanwerhällnlss« solle» bte SkreitteUe weiterrarhanbekn Sie erhielten eine Woche Frist für Ihre drflärung über Annahme oder Ablehnung der ächirttefpiüche
Der Zentral verband berSteinar- beiter unb ber Berbanb für die • r ab- malbranche tn Hellen dnigtm «ich tn ihnw Lohnstreittache in unmiiietbarer BrrhanMung
Stan Antrag Meter Arbeiter ber vereinigten Ba b-Rauheirner Baugeschäsl« Hofmann. Hartmann unb Steuernagel auf Wiederein- ftellung auf Grund brt § 12 ber Verordn :ag vom 12. Februar 1920 wies brr Schlichtungeaussch itz ab dr dielt Arbnisstr.ekung brt M-n Mchnung«- bautm. bir zu Gnde geben, nicht für tunlich
Dem •miaffungrem'prutf) eines Arbeit r« des Bauaeschä'le« Seibel in Lollar au- Ginnh brt § 84 Ads 1 Ziffer 4 brt Le ifcbsräkegeiehrt Sb er mit RüLicht auf bte Vrrhältnrste brt Gur- Urnen statt
Lchösiengericht.
ziehen. 10 3brtl 1923
Grn Mater aus Leipzig, der früher hier tüttu war. erbteli wegen oerschiedEer Diebstähle unb Berrugereien etne Gefängnisstrafe von 3 Monaten 2 Wochen
3m Februar l Ö nenmtaftte rtn jung« Bursche aus Garbenteich einen Schn«-.ber unb «inen Schuhmacher aus den, beteuern Gebiet. Me re tu einer hiesigen Übel txleunumbeten Wirtlchaf' kennen gelernt hatte, mll Ihm nach Garbenleich zu fahren, um dort tn bas hau« seines Vaters et»- brechen und Fleisch und Wurst zu flehte» Die 3 Diebe butter schon eine Letter an das Wohnhaus arfteUL um burch bas Fenster etnz»- steigen, als bte Rachbarn auf ihr Vorhaben anf- tnerffcm würben. bcrbrteUltn unb bte drei Gesellen .fefhtabmm Dem einen von Ihnen gelang es, in brr Dunfelhrtt wiedrr zu em kommen, rr wurde jedoch am nächsten Morgen In Giestrn von einem Arbeiter au« Garbrntetch ertawnt unb ber Polizei Übergebrr Degen Versuches bre Gin- bruchsblebstahls würben brr Schneiber und Mr Schuhmacher zu je b Monaten Gefängnis herurtdli, während ihr Verführer straffrei blrtbm muftte. weil sein Alter den von Ihm gestellten Strafantrag nachträglich wieder zurst^knahm
Tinern heirat«sa)-n,n>.rr fiel eine bteflge Witwe in Me Arme Gtn Gtektrvtechntkrr aus Karlsruhe mietete sich bei ihr ein unb stellte ihr schon nach wenigen Tagen etne» heiraksantvna ber auch angenommen wurde, trohdrm er ihr minellte. er fei verheiratet, wolle sich aber tchet- bm lallen, unb trotzdem er etwa 10 3abt» jünger war als Me Witwe Gr veranlatzte Mrte dann mit ibn nach Karlsruhe zu Nbrm um dort feine MSbrt zu holen, lieb sie aber unterwegs m Frankfurt a. M. fitzen Mll ihm waren etwa 1130 hts 1200 Mk . eine gelben; Herrenuhr mll .jnOewer Kette, ein goldener Trauring, rtn Mantel unb ein Hut. welche Gegenftänbe von bem verstorbenen 2bemann ber Witwe verrührten unb bte fte Mr- neuen Bräutigam zur Aufbewahrung anvertra»« batte, verschwunden 3n der Sitzung luchte der Angektagte den wilden Mann zu spiele-,. u*ic und brüllte unb gab schließlich als er sah. baft fein Verhalten auf do« Gericht keinen Gindeutf machte, auf keine Frage eine Antwort Wegen Betrugs in 2 Fällen er batte noch einen hiesigen Geschäftsmann um 100 Mk betrogen erhielt er eine Gesamtgesängnlsstroke von 8 Monaten
Vor einigen Wochen bängte ein viellach vorbestrafter Gelegenheitsarbeiter tn der Mell gen öffentlichen Odeballe vor ben Augen der an- todenben Personen Me Wanbube ab unb brachte fte einem Uhrmacher um fte Ihm zu verkaufen Gin tungrr Meirich ging,ihm fekwch noch unb vee- antatzte taine Fest-- rbntzr flftnlge Tage vorher batte berfefbe 2-g-ll igte <-tneni Staehvrqel- fMeter, ber ihn tn r<-krrW'Nfchaften tae-gehalten batte, wobei eine /teSe von etwa 9000 Mk aenutchl worden war einen FünlzlgtautanMnar-- schein entwendet Wegen brr beiden Dtedstäbte erhielt der rüdfäfllgr Dieb eine Gesaraizuch^- bausstrafe von einem Jahr nenn Mona t en
Ahrd)Hdhe Nachrichten.
3<t. ReNgionsaesellschgsi. Cabbalfd« H April Freitag abend 650. Samstag norm. 8. TWMbei 4 Sabbalau«aang 80S Wochengo«rtM«ft moeg 6 30 adds 6 30.
Jett aßbn 7t Vrimem.
TerrtLLLÜHO. irta V»rUA. 4..Briiunni|M


