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kwrlfche ‘Xegfcnmfl traf schürfst« MaßTtahmen, um eigenwilliges LleLerschretten der memel- ländischen Grenze durch einzelne prlvute Personen zu verhindern. Alle anders lautenden (Nachrichten entbehren jeder tatsächlichen Grundlage.
Memel, 11. 5san. (WTB.) Heute früh verhängte der Oberkommissar durch ein« Bc- lanntmachung den Belagerungszustand über Memel. D^ öffentlichen Lokale müssen um 9 LIhr abends schließen, kein Bürger darf nach dieser Zeit mehr die Srrahen betreten.
Poincarä in der französischen Kammer.
Pari«, 11. Jan CD TB.) 3n der heutigen Hitzung ber Kammer unterstrich Poincar « die Tatsache, dafe Frankreich finanziell nicht imstande ki. tDctwr einer Herobsetzu ig seiner Forderungen. noch e ner Qffnmi(krunj der sranzö.iichen Forderungen mit drn interalliierten Schu drn zu- Aufümmen. Frankreich fei aber ,u einer allgemeinen Aegolung ter interalliierten Schulden be e t G« l<i nicht zu hoffen möglich dafe Deutschland freiwillig dee unerl< feacfrn Maf)nahm«i au> führe JBan muh <3 alb überwachen und, wenn nötig, zwingen Deshalb bie Pfandnahmr und namentlich bie bn Au hr gebiet verlangten Daran ti en
Der Hava-bericht fährt an dieser Stelle fort: Botncarü läht also keinen Zweifel darüber, dach vaö sian^slsch: Programm, da- er ber Variier Konferenz unterbreite! hab«, nur eine WirtfchaltS- kontrolle hätte schaffen sollen, durch die man ohne irgendeine militlr.sche Interoention hätte annähernd eine Milliarde Gold mark erlangen können
Poincar« fährt fort: Italien und Belgien hätten in gleich« Welle die Aotwendigkeit der produktiven Pfänder anerkannt. Vvch niemals feit drei Jahren hätte man Frankreich, da« auf 52 Prozent ber Aeparattonen Anspruch habe, vvczuichagen. den Bersaill er Vertrag umzusl ohen. der nicht nur ein innere- Staats- gebt), sondern ein internationaler Akt sei. Poin- carö spricht auch davon, dah der englische Plan Deutschland gestattet haben würde, seine Suprematie über gan* Eurovn aufzurichten. Er geht alsdann dazu über. Kritik an dem vorgesehenen DankierauSschuh au üben, und lagt: Wie qrofe auch die Macht der internationalen Finanzleute sei. er empfinde keinen Geschmack daran, fte zu einen-, Schiedsrichter zu machen. Frankreich und England konnten loyal miteinander verhandeln, ohne ihre Allianz in Gefahr zu bringen Poin- caiv geht alsdann zu den Feststellungen der B erseh l u n ge n über, die die VeparationSkomrnis- sion bei Den deutschen Holz- und Kohlenlieferungen habe konstatieren müssen. Deutschland behaupte. bah die gebotenen Preise zu niedrig gewesen seien, wahrend eS Holz und Kohlen direkt zu niedrigeren Preisen angeboten habe. Es handle sich also um ein Manöver Deutschland könne ungeheure Quantitäten Stickstoff herstellen: e« könne zweimal mehr prvdu- giertn, alS feine Landwirtschaft nötig hole, e« könne achtmal mehr Erplofivstoffe herstellen, al« hie Alliierten imstande fesefen feien, während der KriegSperiode zu fabttzieier Wie ich im Monat Dezember gesagt habe, anil Frankreich nrchi au« dem Böhmen deS Versailler Vertrag« heraus- Irrten, und wenn e« heute in da« Vuhrgebiet ein- marschiert ist, so geschieht e« nicht, um Irgetb ’etUxi« vom deutschen Patrimonium zu nehmen, so idem nur, um die gemetnlamei Interessen ber CO liierten zu verteidiget. Poincarö behauptet, die deutsch- Beg.e/ung habe bie Fvrtschaffung de« Kohsensyndikat« nu« Essen begünstigt, we.l e« jedenfalls Tk-nxie für die Verfehlungen de« Deutschen Vciche« eithalten hätte. (®in Abgc- trbncter ruft: Dann holen Sie sie doch in Hamburg!)
Der Ministerpräsident protestiert alsdann gegen bie Auslegung, bie man der Zurückziehung ber amerikanischen Truppen gegeben habe. Vich S sei weniger richtig, ab zu behaupten. Amerika habe badurch gegen da« Vorgehen Frankreich; protestieren wollen. Schon seit langem sei ber Enllch'.uf) gefafet wo. den Deutschland selbst habe die Belassung ber ameri- kanisch-n Truppen verlangt, wie eine Proklamation de« General« Allen am älnabhüngmkeit«- lage betvelse. Gestern haben unsere Truppen bl - cng'.i ch> und die amerikanische Be'ayungSzone durch'ch it en und sind überall Im Geiste voller Kameradschaft au'genomme i Worten. Zweise i S o h n e zwingt un« da« Beiseite» stehen England« Vorst chtSmafe- regeln zu e r g c e i 1 e n. die ihm (Potncarö), wenn er sie nicht genommen hätte, in gerechter Welle hätte zum Vorwurf gemacht werden können V< brtmllchen wir un« doch nicht dah wegen d*S Versagen« England« diese Pfandnahnre weniger ticbulliu sein wird Ich weise sogar in loyaler Weise da, auf hin. bah man sehr bet räch Nche Zahlungen •> fy erwarten kann. Aber Gering« Zahlungen sind doch immer noch mehr als gar nicht« Dic Kammer muh der Regierung ihr Bert rauen schenken.
Ihinahmc des Vertrauensvotums.
Pari«. 11. Ian. Der Kammerpräsident gab bekannt, dah drei Interpellationen vor- liegen, die sich auf den Abbruch der Pariser Äon- feiern, bie Besetzung ber Auhr und die Verhaftung der kommunistischen Führer beziehen. Poin- c a r t erklän« namen« der Aeglerung. bah diese die Vertagung der Interpellationsdebatte auf den ersten Freitag Im Monat Februar beantrage
Dic Verschiebung, an die die Aegierung da« Vertrauensvotum knüpft, wurde dann von der Kammer mit 4 7 8 gegen 86 Stimmen angenommen.
3m Senat gab Pvinearö die gleiche Erklärung wie in ber Kammer ab Der Senat be- fchloh einstimmig den Maueranschlag der Sr- Läcungen Potncarätz
König Konstantin t-
Palermo, 11. Jan (WTBf ErkSnig Kon- tlaniin von Griechenland ist gestorben
Aus Hessen.
Zur Aegsermtgskrts«.
Darmstadt. 11. Jan. Zwischen den bisherigen Koalitionsparteicn fanden gestern bonnittag Derchandlungen statt, die bis 1 Ahr den. Die Verhandlungen, In denen die De-
dauerten und am Aachuttttag fortgesetzt war- mo fiat en darauf beftanben, dah bie Be- seyuug deS Finanzministeriums aus ihren Ve hen, also eine einfache Ersetzung dcS FlnanzministerS Henrich durch einen anderen Demokraten völlig unmöglich fei, führten zu dem Ergebnis, daß nun der StaatSpräfident sich an einen Parlamentarier ber Deutschen Dolk« Part«i zwecke Liebern ahme deS FinanzministerunaS wenden wird.
Auch Hessen soll tut LtaatSgerichtShof bet» treten feie.
Dl« AeichSjustizminister Dr. Heinze gelegentlich seines Münchener Aufenthalt« mitte llte, soll von den sechs Beisitzern deS süddeutschen Senats des Staats^er.chishofes zum Schutze ber Republik auch einer von Hessen gestellt werden. Bon den übrigen Beisitzern erhält Bayern drei und Baden und Württemberg je einen.
Aus Slaöt und Land.
® l < b e n, ben 12. Januar 1923
Die neue PortoerhShnnq.
Die vom 15 Ianuarab gütenden Post - und Telegraph engebühren werben nunmehr bekannt gegeben
Innerhalb D otschland« beträgt die Gebühr für Postkarten im Fernverkehr 23 Mark. 3m übrigen fintz die Gebühren für P v st ka r t e n, Briefe, Drucksachen, Geschäft«- Papiere. Warenproben und Päkchen gegen bie jetzt gell enden Sitz« verdoppelt:
für Pakete bi« drei Kilogamm Aabzo^e 200 Mark. Fer.rzone 403 Mar:. Alsdann steijen fie bl« zu 20 Kilogramm um 53 bi« 103 Mark in ber Aah'.one In der Frrnzone gelten durchweg die doppelten Sätze
Postanweisungen bi« 1000 Mark 30 Mark und steig?n dann bU zum Betrage von 50 000 Mark auf 220 Mart.
Einschreibgebühren 40 Mark.
Gllbestel lung im Ottsbezirk 63 Mark, im Landbestellbezirk 175 Mark.
Paketbestellgebühren 50 bi« 100 Mark, Zeiku,g «Pakete 25 Mark. PaketauS- gabegebühren 23 bU 50 Mark, ZellungS- pakete 15 Mark.
Za hl ka r ten bi« 1003 Mark 15 Mark.
Ferntelegramme Gran, gebühr 93 Mk., älngn'm und Tschechoslowakei 70 Mark
Ausländsbriefe 113 20 Gramm 153 Mk, jede wetteren 20 Gramm 75 Mark, nach Ungarn und der Tschechoslowatoi 123 bzw. 75 Mar'.
Die 3nlandSg?bühren gelten cu h nach dem Saargebiet, nach Danzig und nach dem Memelgebiet für Briefen, ungen, ferner nach Luxemburg und Oesterreich.
Eine wichtige (Entscheidung für Angestellte.
Man schreibt un«:
„Unter dem Vorsitz be« LandgerichtSrat« Trümpert hat die SchledSstetle für faufm. und te ch n. Angestellte folgenden Schied«! pruch gefällt:
„Die Ueberftuiben an Samstagnachmittagen, sowie die gesetzlich zugelassenen Arbeitsleistungen nn ben Sonntagen vor den Feiertagen (Weihnachten ufto.) sind nach § 4 be« Tarifverträge« für bie kaufmännischen und technischen Angestellten in der Stadt Dieben besonder« zu vergüten."
Die In Frage kommenden Bestimmungen de« § 4 be« Tarifvertrages lauten:
„Ueberftuiben finb tunlichst zu vermeiden. Werben au.'nahmZw.ise U«5erftunben vvt der Betriebsleitung angeoidnet, so sind dafür neben ber jetocil« zu errechnenden Stundenvergü ung (mindesten» de« TRonaUgebalt«) 25 Proz. Äu schlag zu vergüten. Für die von drr De- trieb«lei ung angeor nete autzeraewöhnlite Sonntag«- u tJ Äachuirbell wird nebe i der Stundenvergütung ein Aufschlag von 50 Prvz. befahlt. Die vor Beginn und nach Schlub ber AroeitS- Slt Vorkommen den Arbeiten gelten nicht al« eberftunben, wenn dabei l/i Grunde nicht überschritten wird. Die ersten beiden Ueberstunden gellen nicht al« Nachtarbeit." t
Mit vorstehendem Schiedssvruch ist eine unterschiedlichr Auffassung zwischen Arbeitgebern und Angestell en in 3n$u;"trie und Kleinhandel klargestellt. Die äl.ber«:undenVergütungen für Dezember sind sofort nachzuzahlen"
(Sine förrfommlunq brr obrrbrifi idirn Sdirrittcrmriftrr fand am Mittwoch vormittag im Fellenkeller zu Diesten unter dem Vorsitz von Haubach- Diesten statt. Dir Deran taltung war aa« allen Teilen Obrrhess m« austecordenllich gut besuch!.
Zunächst sp ach ter Vorsitzend? M Lande«- verband« h.'ssisch.n: Schrei re.meister. Lauten- bachcr. Er brleuchtete in ausgezeichneten Worten bie wirtschaftliche Lage im allgemeinen. unb im besonderen die Fragen, die dem Sch einergewerdr an den LchenSnerv gehen. Die Preisbildung tonte bri dem rapiden Fallen bei Mark nicht tn dem gleichm Tempo folgen: mit schuld daran kten bk langfristigen Verträge. woraus haudtsächstch bi; Berlufie resultieren. Sehr in eressam waren bk Ausführungen üb:r die PreiSlrhre im Handwerk. Hauolaufgube der Fachorganisarivnen f^ e«. bk Prei « wirt- s cha f l in Ordnung zu halten, um da« Ver- tiaucn in Erze tger- und Verb.auchTrkrei en zu erhalten. Hur durch Zusammensch utz. gegenseitige Belehrung und Angllede nint an ben Lande« verband hessischer Sch7i.inrr.relster unb nur durch gemeinsame« Handeln ßme die schwerbedrängte Selbständigkeit be« Sch et-Tergetnerbe« et hallen bleiben.
Architekt May- Drost-llmstatt sprach über die katastrophalen Folgen be: arrredrohten Ausbeutung der Domanialforsten durch bie Fra nzofen. Fall« <kb b^e« bewachrbeite, werde ba« hessisch? Schreinerhandwerk ii 1?inem Fundarmnk erschüttert ja e« to rte vklieichl bem 51 ntergänz veifallen. Ganz energisch m s e daher gcaen diese» trillkürlich' Vorre'^n u s Ter Unterdrücker protestiert werden. De X’öm beleuchtete ferner die Falgen der w iteren Entwer- tuna der Mark und zog auch ein« coenttrfle Stavilisierung ber Mark tn dm Krei« feiner Betrachtungen. Der Ontwmn] (lebe man tagtäglich gegenüber; e« bl-ix nur üb-iq. sich so gut wie möglich arrzuvaf en. Die Ctabdifie- rung werde zweifellv« ArLallSlsfigkeit bringen,
Wie llch tn bem benochdarven Oektermetch gezeigt habe. Trotz alledem müsse eine« Tage« mit der Ctablßiiznjng gerechnet werden, solle die Wirtschaft in Deutschland überhaupt wieder gefunb tthirbcn. Pilich eine- jeden fei e« stch auch für diese Zeilen zu wappnen. Der Redner empfahl c - lt'all« engen Anlchllust anleTttnan.er and An- fchlust an bie groben Spitzemxrbä-che. Dte weiteren mtereffarrten Ausführungen be« Otebner« galten der Kalkulation, ben Fedlern derselben, und den ^efchustSuntosten
AlS drit er Aebner sprach Direktor Paech von ter Hefstlchen Handwerker - Ze atral-Denos fen- schafl in Darmstadt über Genossenschaftswesen.
Den mit starkem Brt all «»'genommenen Vor- ttäg-n folgte eine leb ha te Au«>pracha. Erst am AaLrmllag gegen Her ülhr fand die interessante Versammlung chren Ablchlust
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** Amtliche Personalnachrichten. Crnamti wurden am 9 I«muar ObenDUfefrttür Georg Hest m Diesten (Hauptzollamt) zm ZollinspÄtor, Zollprallikant Otto Köhler in Diesten (Hottotzol-'anM zum Odornollsekretär.
— Ga « pretfe. ES bestecht ficher vrlfoch ülnllarheit darüber. tote die jewcllige Berechnung ber DaStosten zu erfolgen hat. Don zuständiger Stelle haben wir foU»e tbe AFlinten erhalten 1 Kubikmeter DaS wirb von e.ner Hängelampe in 9 Stunden verbrannt, woraus sich bd dem jetzigen DaSprei« ein Öamben- br.i« von 18L5O VN, ergibt Bot Gasherd und DaS-Stehlampe täfel sich nur fest- ftOlen, dast tn der Ae^el ber GaFi/.'rd etwa in 2i» Stunden und die Stehlampe in 7 Stunten 1 xubifm-ter Da« verbraucht; die Staate »preise stellen sich in beiden Fällen auf ca. 66 unb 23,50 Mark.
•• Don ber Strahendahn ange- fahren wurde gestern m.haj gegen 1 ulhr in bet Marllstrafee ein fünfjähriger Knabe namens Rentmeister, Droster Steinweg 16 wohnhaft. DaS Kind erlitt kleinere Verletzungen, hauptsächl.ch Hautabschürfungen. 3n einem benachbarten Hause wurde dem Kleinen bie erste Hilfe zuteil, dann würbe er von seiner mittlerweile herbeigerufenen Mutter in die elterliche Wohaung verbracht. Dem die Schuld an bem Unglücksfall zur Last zu legen ist, dürfte die noch im Gange befindliche Untersuchung ergeben.
vi Diebstahl. 3n der Dacht zu gestern wurden auS einem Lebensmittelgeschäft Schinken, Wurst, Stear.nlichte, Mandelseife und einige Prckcken Tabak entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen.
•• Die Margarinepreise erfuhren gestern eine abermalige Erhöhung, und zwar um 200 Mark für das Pfund.
•• Die Pf legegeldsähe in den Hess LandeS-Heil- unb Pf legean stallen sowie in ber Heilstätte für Aervenkranke in Diesten find mit Wirkung vom 1. Januar ab wie folgt festgesetzt worden: l. In der ersten Klasse: Für Hessen 540 Mk., für Aichthesfen 930 Mll II. In der zweiten Klasse: Für Helfen 360 Mk., für Aichthefsen 675 Mk. 111. In ber dritten Klasse: Für selbftzablende Hessen 225 Mk.. für sellbstzablende Aichthessen 453 Wk.. für hessische Fürsorgeverbände, Krankenkassen unb die LandeS- Dcifid)cvung«anftaü Hessen 270 Mk., für nichthessische FÜLsorgeverbände. Krankenkassen unb sonstige Lande«Versicherungsanstalten 330 Mk. täglich. In besonderen Fällen kann in allen Klassen ein höhere« Pflegegeld tn Ansatz kommen. Für Intradenpflegli.ig? und) ber P 'e^geldsatz auf 100 Mk. täglich festaesetzt. In der Heilstätte für Vervenkranke in Dietzen werden bie Kranken nur in I. und II. Klasse verpflegt S« zahlen in der I. Klasse: Hessen 750 Mk. und mehr. Vicht- beffen 1125 Vlk. und mehr. 3n ber II Klafse: Hessen 675 Mk. Und mehr. Vichthessen 933 Mk. und mehr. Für Fürsorge verbände. Krankenkassen und Minderbemittelte: Helfen 450 Mk. und mehr, Vich h.ssen 540 Mk. und mehr.
*• Unfall, Unfallverhütung unb Unfallentschäbigung Der 7. Tod-ag te- ha-'deltr zunächst bui \ laufende Maschinen erzeugte Ver agerungen, ^-ehnun^rn und Zerr ifeun- gen der Fingerstreckfehnen lvwir Mullelve knöche- tu 'gen nach Druck schwerer Lasten Vach einer Ue'>e/fichk über dir Topoavavhi: u d BrsLasten- heil der D u t- urd DauchhbhleneingeweiLs wurden Fälle gezeigt, in denen nach Stofe einer Wagendeichsel urd eine« Dampfmaschinerkvllen« Sgen den B u ttora sowie nach Sturf von einem r üst Lu^gmb alun ci ^nd He zerwe.terrn t au:- treten. S« so gte eine Schilderung drr Anlage zu Un^erleibSbrüchm und d r Au blldunz derselben unter der Einwirkung von Traumen-Erkennung. Vepvfltion und Zurückhaltung ber Brüche wurden demonstriert Daraus führte der Bort^-agende mehrere Fälle vor, in denen e« sich nach Einwirkung stumpfer Gewalt um Quetschun g oder Zerreißung de« Leder-. Milz- und Bruchfveichel- drüsengewebe« fotok* um Magmbluiungen und Thipturex ber Darmwand handelte.
* Die Ablieferung ber Steuer- markenblätter. Mt Tkück ick t dar auf, dast bie Finanzämter im Monat Februar durch bie Abgabe der Q nkommensteuererk.ärungen stark in Anspruch genommen sind, must bie Ablieferung bet Stouermarkenblätter von 1922 spätestens am 31. Januar beendet fein. Dine Verlängerung b'.eser Frist kann nach Anordnung des Ve chSmintsterS der Finanzen unter keinen Umständen ftattflnben. Wer bie Steuer- rnarkenblätter nicht abliefert, chtt zu gewärtigen, tast seine Sinkommensteuer im Dege der Veranlagung festgestellt w rb, ohne bafe bie etwa cntwerieten 6teuennarfcn zur Anrechnung kommen.
" (begen bie Bevorzugung ber Ausländer auf der Eisenbahn. Die Klagen über Bevvrzu tunz der Au iländer vor den bcu scheu Aciferrden in den Zügm Haden in letzter Zett zugenommen. Der AeuchSverkehrömtoifter we-^et s»ch jetzt tn einer Verfügung gegen die Miststände. die sich scheinbar aut der Trink- geldgedefvud gb4t mancher Valuta starken A Isländer ergebm habe, ui3 toett biraul hin. dafe gegen bie Belegun mehrerer Plätzr durch eine Person au h bei Lösung der enstvrechenden ^ahl von Fahrkarten einzulchrrtten un) bie nach bem Pertonen- und Grväcktarif zuläs ige Belegung ganzer Abteile turch einzelne Re fend: voelöu'ig bi« auf bie Fälle au «zufetzen ist. too besondere Weisung dazu ergebt „Den AuSländem wird auch tm übrigen Dom Zugpersonal." so helfet
es werter tn ber Verfügung, „vielfach errffeeoe I Aufmerksamkeit bei ber Anweisung oon P untz gröbere« ®e!gigieltonmin bei Ha-d e-chun-V gen, z. B bei ll.i: . rinzung von Geväck'rücken! gezeigt al« den Inländern offe.ibar in ber dr-1 lärmig, bafe teair re chliche Trmtgelder qe- gever Derben. Ita« rrif r Octoiberi cufe für Mel Schlafwagen! zu Die Annahme von Trink- cetberr: t t an Nch u rzulasuz fte ist auch bem | A. tehen ber getomt. n ^eoinren chast in botete ^.ade obrrngitch. Bedienstete, bie sich a^er grr I turch Trinkgelder bewegen la' e Unterschiede in ber Fürsorge für btc Vei'enden eintreten z»l la* -i und deutsche Jtn’enbe .oer »ahl-l ' ifti;ci Au : ndern zuruckfey n :a bcln trü bei to* grob pstichnvid. ig siegen en '.stche«l Verhalten mu^ -i alle- Schar'r en;efch • ce 1 werbe " D r V iL - rkc r - .ni bT?t bafeg Mc u-auläl :gc Beooriu.1 ng von 2Li*ldnbeail nutzer ei ter 35 tralung di lotcrine Zurückz.etzungl aus bem PcrtonenzugMr, ' iur Fo:g.- baren] werde Die Kvnrroi!bxi-n:n sind an ie rie>n. tall Verhalten ber Zug beamten be gegenüber besondere »chatt ,u uderwachrn E«1 ist weiter beobachtet worden, bah namentlich vonl den Ausländern unzul^f ig viel Handaet^ die Abteile genommen wirb, toobei sie Die will-W fahrige Unter rübury der G I
vielfach wird sogar Dep^
gebracht Auch gegen diesen Vlife. rauch soll mitl aller Schärfe etngefchrntten werden.
Bornotizcn.
TageSkalender für Frei taa ] Stadtthea e . 7 llhr .Sca nchvlo iGa'fc imäde! > e — Luch fpi-lhau- Bahnhoi st raste, ab bejbt . Diez Erlebni c et -e Kammerzo e u:ib „Ec ali Aaypn- I ch-f-
— Die VortraaS-Vereinigung hat I ben Vortrag^kunstier Emil Küyne au« BeniltzH für nächsten Sonntag zu ctrxnn „Lustigen 2L«.ib*| eingeladen. Dem Künst>- getr ber Ruf eine« I unserer besten Humottl-e > torau« Er dxrb seinen I Zühörern ein recht abaechllungs .eche« P.ojranua ] bieten (S Anzeige.)
tP ctervornnMAßt für SamStag:
DoMg bi« heiter, strichweise Hebet schwach» I nörtzlich: Winde. Fröste
Der tiefe Druck ist weiter ost wärt« geiogee 1 und wird axf.ecfein schwacher. Der hohe r>ruM im Westen ist wieder (tirfer geworden und llehM durch eine Brücke mit bem grotzen toaHncnlala ! Hoch über Aufeland bi Vechindung.
Landkreis (Yicszcn.
* Grünberg. II. Ian In ber gestrig« V Sitzung te3 »emeinberat« bracht? ber BüoW 8c meiste ' eine Zuschritt der Bu tz d a ch - L i ch e r I lifcnbabn von 30. Dezorn >ee 1922 zur öste «»I lichen Kenntnis, worin die Brtzale lunj btc Voi- I Wendigkeit einer tatbigen Einschränkung det I Personenverkehrs l ar u egen versu cht.H wenn ander« nicht ber Betrieb im folgenben ^a^r» I canz zum Erliegen kommen solle denn zu dieser I Zeit mühten 4030 Schwellen unb einige« ÄleinÄ eisen^eug erneuert werden, toa« bei bem greenträ * I ttgen Prei« von 8033 Mark für eine Schwell» I 3. Klaffe einen Au wand von mindesten« 3 t MilW (tonen Mark für bie Austoechslung von Oberbau® material erforderlich mache. Selbst wenn ber Ge*« samt Überschuh de« lausen ben Hahre« in den Er-1 'X’uerung«1onb« gelegt Ue"bc. bleibe immer noch! ein Fehlbetrag von 22 Millionen Mark Da a» I eine autzeror?entliche Erhöhung der Tarife, bi» I bereit« bie Vcich«bahnt nichD
zu benfen sei. bleibe nicht« anbere« übrig, all I an ben Aufgaben durch bie Einschränkung de«W PersonenverlchS zu spa er. ba im Gegensatz uqß ertraarridyn Oütcnef.U ber PerlonenverkrhrM dem Uni.-mebmen nur Kostm vnrur ache, die b rch I dte Einnahmen bei we tem nicht gedeäM würden Siefen Au «lastungen be-.gefügl tvatj der Entwurf eine« 5a‘;rplan», durch de's«W Einführung spätesten« am 1 Februar» eine Ersparnis von etwa 22V, Millionen MaM Im Jahre erzielt, der Fehlbetrag also gebedH werden könne Die weiter »räuberte Auffassung I der Verwaltung, sie sei sich darüber klar, bah bei angestrebte V?rschlechterung be« Fahrplan« etnM gvefee Erregung In ben einzelnen CbemetnbcÄ hervvrruton werbe, erfuhr für Drünberg ib^l Bestätigung, al« man bie Zumutung zur KenntniW nahm, sich fürder mit einem einzigen Zug «I begnügen, ber überbie« noch gegen •/,!! Ufer rimW treffen und gegen 11 Ufer wieder um kehre« tofljl er wäre allo völlig unbrauchbar, fowoW für die Bewohner der umliegenden Orte, al« au« für bie ©runberger Geschäftswelt unb bte n«| auswärts kommenden Schüler Der Gemennden^ stellte fest, bah die Bu ybacher Hälfte btrl Dahn gegenüber der Strecke Lich-Gründer i nntl ganz geringe Einbufeen erleiden soll HS I soll gegen bte offensichtliche Benach t ei-J 11 g u n g ber Stadt Grünberg unb ihretI Umgebung schärfster Einspruch erhoben werden. Zum minbeiten mülle die BerbehattunM be« Früh zu ge« unb auch de« Vachrn it tagSzuarSA gefordert werden. Der Vertreter ber Stadt 'ou> diesem Standpunkt in ber Hauptverfammluag Ü»M Aussicht«rat« Geltung verschaffen.
flrciü Büdingtn.
• Büdingen. 11 Ian Da in bem B er I wal tu ngSst reit verfahren gegen bhj Otmeinbetat«toablMt® gen da« KreiSauSfchufeurteil noch nicht ibgelaa^ I ist. mittlerweile auch toetrerer Etnfprach beisl PrvvinzialauSfchab erhoben wurde. 3 tn 11 e rll ba« alte Eemeindeparlament eint'l weilen toeflet. — Benniht mirb kSer bal| 46 Tfabre alte Frl. Elisabeth Koch Ihe leea schwunbene hat eine Mitteckung binterlafkn, ach« ber He ben Tob im Wasser kucken wnsteI Man vermutet, bafe H- sich In bem stark flrcmcÄ den Serw.-nbach e. tränkt hat
K Ortenberg, 11. Ian Astche« JagdI alüd hatten htellge Jäger Se schollen in dal hiesigen und in der anarrxenben ?agb kurz r-ach-ß n na aber drei Füchte, barun'.er ein befondeM schöne«, grobe« Erernplar
Äreie Friedberg.
• Butzbach 11 Jan In ber ersten StttM I be« neuen Eemeinderat« ist e« gleich I einem Konflikt gekommen Al« man sich nd I her Bildung ber 2 2«s chü f se be^ch5ttigM erklärte der Spache der S v z i a 1 d e m o k r a« I tfschen Partei, der Bri ordnete Wi11iS .5)ii Aufstellung und Abstimnuing hierüber tr
Heutiger Stand des Dollars
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Berlin 10 500. Staethut a. M. 10 5001
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