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btfnmq ohne HUltdUna an ba« Q^arartiUfomltee Deutschland gegen die5cflimmungen Zxi Hemo* randuw- Do n 18. 7. 1922 verstirb

4 Die OU^acatLonjCommiffion hat schltestlich noch Änrntni«nafime be» Schreibens der Krieg«- laflentommiffion Dom 1. Februar 1823 beschloßen, bah diese« Schreiben keine Antwort erlort« e. inb bab die Entscheidung der Kommission vom 28. 3a* hu ar 1323 mil allen Konsequenzen auf rechter yal- len wird. *

Der englische Delegiert« hat sich der Abstimmung zu den Punkten 1, 2 und 4 enthalten.

Part«, 3. Frbr (Wolfs.) Die deutsche Aote, in der Einspruch erhoben wird dagegen, Latz die deutsche Aote vom 14. Januar emer Be­rücksichtigung unterzogen worden sei, da die R e - parat io nSkommtssion die Berts.»chtung habe, die Zahlungofähigkellen Deutschlands in Be­tracht zu ziehen, wird vom diplomatischen Mit­arbeiter der Hava«-Agentur al« eine Handlung bezeichnet, die diplomn'ische» Berg and- lu n g e n wiedn a » rLpf n

Auch der .Petit Mumien deutet den Vor­schlag Delllchland- In ähnlicher Weise. Deutsch­land prol. ttere. in dem e« behaupte, dah der Zahlungsplan vom Jahre 1921 feiie Kruste über­sch» eite und e« fordere die Aepa^allon-kammr hon auf, abzu wägen. Man könne nicht klarer zum AuS- brud bringen, dah Deutschland durch seine Er­klärung Dom 13. Januar fein Moratoriums verlan­gen nicht hab« annullieren wollen und bah e« L<insch., di« Verhandlungen mit der ReraratwnS- fommtllon wieder aaf-unehmen. Wa- werde die ReparationSkommission antworten? E« sei nicht schwer, voraus» llehen dah sie fordern werd«, dah Deutschland s inen Widerstaab an A ank eich und Belgien Sachlieserungen und 2eitltuttonen zu (el­ften. aufget« DaS Blatt sagt. «S sei zwi'chrn der ÄtionSkommtssion und Deutschland keine Un- ing möglich, solange Deutschland nicht be­gonnen habe, sich vor der Auhrokkupu- tionzu beugen, die eine berechtigte Folge seiner Verfehlungen sei. Welche- Übrigei« auch die Folgen dieser neuen Demarche fein, und selbst wenn sie «ine Falle entfallen, anstatt «inei Um­schwung zu bedeuten, würden f^ ein« Be tätigung für diejeniaen sein, die die Anwendung von Zvang«mnstnahmen an der Ruhr be behallrn woll­ten. 5t mehr dies« Mahnahmen mit Entschlosten- heit und Tisolg auSgeführt würden, desto mehr bestehe Aussicht, dah die deutsche 2egerung tn kürzerer ober längerer Frist neue Bedingungen für die Aeparationen verlangen werbe.

Boykott franzöflscher und belgischer Erzeugnisse.

Berlin, 3. F^'br (WB.) Die unterzetch- neten Verbände erlassen folgenden Aufruf:

Hände weg von allen französi­schen und belgischen Waren, solange Deutschland vergewaltigt wird! Mitten im Frieden Haden Franzosen und Belgier da« 2uhrgeb!et unter Bruch des Frieden« wider- rechtl.ch besetzt! Unser Ba erland soll politisch und wirtschaftlich zerschlagen werden. Zur Ab- wehr fordern wir ba« deutsche Dolk auf zum schärfsten Boykott Lmllicher französischen und belgischen Grzeuqn sse.

ArbettSauischntb Deutscher Verbände: Frei­herr v. LeiSner, M. d 2 Bund Deutscher Frauenveielne: Dorothea v. Bollm. Deutscher Boamtenbund: Flügel. Deuksch.-r ArauemiuS- schuh zur Bekämpfung der Schuldlüge: Frau Men de, M. d. 2. Deutscher Gewerk« ch?,st^b nd: Stdgclwald, M. d. 2. Rutscher 2rlch?iu?fchuh für Lribesubungen c. 2.: Dr. 2ctDa(b. Die deut­sche Studentenschaft. -- Der Desamtverband Deut­scher ANaestellttn^werksch^slen: Ll'iel, M. d. 2.

D 1 -wtv r('jn> T!' ist!. D we kckaf . n Otto. D.snrie.lanb bcutd-e. B.amt ngewe t Auf.en: Guts (de - D«w rk ch ftSrtng D.ut ch A o.üer-, Angcüe lten- und 2 e .mLnDerbäntv: H-irstmann, Schneller. Hansrbund für Handel, Dweibe und Industrie: Dr. Fischer, M. d. 2.. Mey«w- Leverfufen Haupig.-mrinschift des Deut'chen Öiiuelbontel«: dhrünfelb, Dc. D Kahl. M b 2., n. 2aumer, M d 2 - 2eich-au«schuh Akade­mischer Beruf-stände: Dr. F n'ernris, M d. 2 2eichsauSschuh der Deutschen Landwirtschaft: Steife r v Wangenheim, Siegel. 2e!ch-bund der HSIeren Beamten: Dr. Scholz, MdB. Aetch-verband der D-ntsch?n Pt ess«: Chefredak­teur Bäcker, Pros. Dr. Schücking. M. b. 2. Verband ker Deutschen Modetnbuftrie e. V.: Geh.-2at Jessen, Fr.u>.nle,a Heimann Ver­ein Tetllner Prell.-: Dwrg Bernd.vd. Verein der Lichtspte ttmt rdfitz-r D v>B«rsins und der Provinz Br-cmdendurg Schlicht. Verein Dnit- scher ^ilungsverl--^er: Komm.-2at Krumbhnrr. - Vereiniaung Deullcker B.kleidungsindustrie- Verbsnde: Komm.-2at Brmberg. Zentrale drr Landfrauen Zentral txvbanb be$ Deutschen G^^ndesS: Deh Komm-2at Dr. 2avm«. .Scnfralterbinb Deutscher Hausfrauen vereine. Frau Mühkam.

Kaufleute, bezeugt durch Plakataushang Eure Zustimmung! Bestellungen durch di« P'akat-Ver* triebsstelle. OuHenftroh« 31« III, Berlin: Fern- sprrcher Berlin-Borden 11 832.

(Pitt -lpvrll <iti Amerika.

Berlin, 4 Febr. Dem .Vorwärts^ zufolge Haden D<n^rkschasts Vertreter aller 2ichtungen eine Kundgebung an den Senat und da« Tteoräfcn- tantenhauS der taten Staaken gerich et. in der sie an da« amenkantschr Ehrgefühl appellieren und der Ucberxeugung Ausdruck geben, dah der amerikanische Ehronstandpunkt Europa und dl« Welt vor einem sonst unvermeidlichen Unglüd ret­ten könne

(Ein Attentat auf den bulgarischen Minister­präsidenten.

Draz, 3. Febr (WB) Di« .Grazer Tages­post" meldet auS Sofia: Als vorgestern der Ministerpräsident StambulinSki die Na­tionalversammlung verlieh. Haden vier Perioden ein Attentat auf ihn verübt, indem sie eine Bombe warfen und vier Schüsse abgaben. Der Ehauffeur de« Ministerpräsidenten ist lot, sein Diener und ein Pc>lizeimann schwer verletzt, wäh­rend StambulinSki unverletzt geblieben ist. Zwei Attentäter sind verhaftet worden. Sie gehören bet sogen Komitatschi-Organtsatton an.

Abbruch der Lausanner Konferenz.

Lausanne. 4. -jtbr. iWTB / Heute abend 7.45 Uhr wurde die 'Beratung zwischen den Tür­ker und den Alliierten die den ganzen Aachmittag geb u: t h tte. ergebniSloSabgcbrochen. Die Trülen lehnten die llnterzeuch.uing ab and kehrten in ihr Hotel zurück. ___

Lausanne. 4 gebt WTB) Lord 5ur- M| Lausanne im 9.25 Uhr verlassen. Man di- Abreise der alliierten Delegationen für morgen und übermorgen an.

Lausanne, 3 Febr iWTB) Lord Cur­zon, Bompard und Dirroni sowie der ameri.an s he Vertreter L h i l b hottHalle n ch mit ag ein * läng re Unlerreaang mit 3 « m e t Sa s cha in dec sie chm nvchnalS nachdrücklichst e Anna hm? der letzten Zugeständnisse der alliier­tet Mächte nadelegten. 3»met Pascha erhob erneut Bedenken die sich zum Tril auch auf u itergeorb- nete Fragen bezogen. <Jme enbgüüige Antwort erteiUe er bi- jetzt noch nicht. Dte Span­nung ist daher beule abend sehr grob. Lord Turzo t läht erllären, bah er unbedingt am So m ag abend abretfen wird, während die Türken m'ttteilten. dah sie ihre Ti^rnuhnplayr für Dien«- tag be.egt taten. Fra n z b f i s che r ke i t S wird darauf yingewiefen. dah. fall« die Türken bi« morgen abrnd nicht unterzeichnrn, der gemeinsam mit be.i anderen Alliierten auZgoarbeitete Fri«- denSvertrag-^ntwurs al« hinfällig Aub etrachien ist.

t'u u ' j i n e, 5 Jear (22)0,13.) 3 Smet Pascha empfing heute nacht die Pressevertreter und gab ihnei folg ende Erklärung ab. Wie am Beginn der Konferenz bin ich beute abend wieder allein. Damals hatte man mich hierher eng staden und niemand war gekommen, heute schern: man fortzugehen und niemand teilt mir eniKU. mil Ich weih nicht, ob die Konferenz ae- schlolsen ist ober ob sie weiter bauert Man hat mir nicht- gefugt Ich warte immer noch auf eine Mitteilung. Der Waffenstillstand von Mudania

bestimmt dah bte Feindseligkeiten während der Konferenz eingesteM find. Diejenigen, die bte Koiserenj für Dezibel «cklärert. werden eine grvhe Deoantwonung auf Nch i-eamen. Ich scheue keine Bevan:wcr:ung. Die Völker sind jetzt furchtbar gebiereri'ch. Sir oera-igen b.e Wahr h e it. Ich kann me nem Volle und allen Böllern der Welt die Wahrheit sagen. Ich habt hier bte allergröhte-i Opfer gebracht Ich bab« alle territoriale.! Beding anzen der Alliierten an­genommen, in der Mmderheitenfrag« wie auch alle ihre Dünsche erfüllt In der 2Heereng.tif rage uxrr&i alle Punkte aerryrlt llrdrr die ÄapituLi- tüm»frage var^n sich beide Teile darin einig, dah die Kam tu lat io ne n ungerecht sind und abgrichastt tre.ben mähen. Man hat un- aber nur trügerische Zugeständnisse gemach: und im Drunde den Deist der Äabitulationen beibehalten Der HauptgrunbfürdasScheitern der Ver- baablungen. ja der einzige Drand und darauf muh lch mit aller Energie bbuneikn sind die wirtschaftlichen Klauseln, d. h. in erster Linie die KonzesfionSfrage. Man wollte un« zwt gen. Äont atu, Äon >cf;tonen Verlprrchuna«.! ufw zu unterzeichnen, bi« man Nch währenb Der alliierten Besetzung ungeeignet hat, bir wir nicht gefehe i haben bie man unL nich^ ze.gte, von benen wir nicht« wissen. Wir haben erklärt bah diel« Äonnatte nichts mit dem Vertragzu tun haben, dah wir sie erst sehen müssen. Man hat diese gerechte Forderung abgelehnt. Äachdem wir alle« geopfert fcaixn, will man un« noch wir schaftltch k-echten. Man will un« die Möglitbkeit eine» Aus- schwungs gebmen. Da« durfte, da« konnte ich nicht unterzeichnen. Der Gründ de« Scheiterns der Konferenz ist der Wille, unser Land aller seiner Hi.fLguellen zu berauben. I«met Pascha sprach mit tiefer innerer Erreauna Seme Erklä­rung machte einen starken Eindruck auf seine Zu­hörer.

Die englisch-amerikanische Schuldenregelung.

London, 3. Sehr (WTD) 2euter mellet auS Wa hing ton: Bei den englisch-amLr^llanischEn Schuldenveil^nblungen sind beite Teile überein- gekommen, dah der Betrag der Schuld auf 4 6 ö 4 Millionen Dollar sestgef.tzi a er en soll. Vier Millionen sind davon in bar zu be­zahlen : sür den 2eft solle E.igland Obligationen auSgeben, die tn jähriirchrn 2a ex etnlö-oar sind. 2aten können auf Wunsch alle drei Jähre be­zahlt werden. Die l. 2ate soll 23 Millionen Dollar betragen. Die 2aten ne den dann all­mählich ftvigen und Im letzten Jahre 175 Millio­nen auSmack-rn. Der Zinssatz ist halbjährlich zu bezahlen und brträat bi- 1933 3 Prozent, danach 3d Prozent - Obgleich die Schuldenrezelung dem Kongreh vfsiziell noch nicht vvrllegt, kam eS bereits zu einer lebhaften AuSspiache darüber.

Aus S^obt und Land.

Dietzen, den 5. Februar 1923.

Dre Rnhrhilfe-Lammlunq.

In der DefchäftSstelle de« .Dietzener Anzeiger«" gingen für unsere bedrängten Volksgenossen im 2ubrrgebiet weiter ein:

LouiS Scharmann 3030, D. Sdert 1000. Hein­rich 2cutcr 1030. Wilh. Hamel, Schneidermeister 200, Johanna Litchuwicz 2C0. Klasse III (Bäcker) der allgem. Fortbildungsschule 1203, 2. P 300, W Hamel, Bleichstr. 3030, Lehrer Jacob Braune- well, Wieseck (2 Prozent feine« Februargehalte«) 2000, (Särtner Audols Schneider 2000, Oberforft- mcister Dr. G. Schütz 3000, 0anbger.-2at S. Strack 4030, Ungenannt 50C0, Ungenannt 200, D O. 5030, Poliz.iamt Viehen von einer Sühne- sachc 500 Klasse VII a 4 der Höh Mädchenschal« 2520. Hotel Kahne. Sammlung 26 000, Mrilinger, Steinbach 1030. Fa. A Ioerge«. Zweignieder­lassung Dief-en 30030. Deorg Leidner, Vlllingen 2003. Dr. 2. P 4000. Frau F. Klee 10 000, M. T. 1030. Denerallrutnant a. D. Klingelhöfser 3500, Die Beamten deS Hest Feldbereinigungsamte« (Abt. Mayer) Diehen als 2.2ate 7050. Ober­tertia de« Landgras-Ludwlg-Dymnasium« und Klassenführer 10100, Karl Schmulbach. 21-der- ohmen 2000. Staat-wissenschaftliche Fachschaft 20 030. Schule Londorf 6500 Familie Bloch 2000, Klasse Va2 der Höh Mädchenschule 9150. P M. 200. K. D und K V. 11 340. Helene Krüger 1000, P Hg. 1030. Mohr. Oberstleutnant a. D. 3000, Obertertia 2 Oberrealschule 10000. A Sch 1000. Fabrikdiiektor F May 15 030. Fabrikdirektor D. Fahlenkamp 15 000 Mark.

Den Dcbern herzlichsten Dank! Weiter« :Spenden werden In der Deschäst«stelle deS .Dlctz«n«r Anzeiger«" angenommen.

Dv bist gemeint!

Wenn freut die Stimmen schallen:

.Gebt für bk Ruhr!" Du gibst ja nur Di r D«nn stehen wirst Du selber oder fallen [felbrtl 2111 jenen, auf di« freut der Feind sich wälzt! .Debt für bk 2uhrl" Damit bist Du gemeint! Kein Deutscher ist «, der heul sich leider schone! Din etnMa Voll In Todesnot geeint!

Dann blühen Boten au« der Dornenkrone!

Mft gemeint! gib rasch mit blinder Hand! Wa« ft4(1 Du noch mis zögernder Gebärde? Dib Dcinen Zin«. gib ihn dem Vaterland Und für die Freiheit heiliger deutscher Erde!

Außerordentliche Maßnahmen gegen A^ohnnnqStl, angel

bat da« Hessiscke Ministerium für Arbeit und Wirtschaft mit Zustimmung des VeichsarbelkS- minlstcrs für sämtliche Gemeinden des unbesetzten hefsifchen Gebiets angeorbnet. Die Maßnahmen sollen zum Besten der von den Franzofen au« dem be- setzten Gebiet vertriebenen Familien fein. In bet Dervrbnung. bl« sofort in Kraft getreten Ist, heltzt e«:

-Die Gemeinden werben ermächtigt, anker Autzerachllastung be« § 6 ber hessischen Ikr- nrbnung über Maßnahmen gegen WohnungS- mangel Dom 1. Februar 1921 biejenigen Matz- nahmen zu treffen, bi« erforderlich sind, um die au-geviesene oder txrbrängi« Bevölle-

rung nebst chrem Iwbiliar anberwelltg ifriler* zubrinaen.

Die auf Grund der letzten Ereignisse au«* gewiesenen Personen sind vor den Im § 20 Der genannten hessischen Verordnung aufge- führten Kategorien zu berücksichtigen.

Die gemäß dieser Verordnung ergehenden Verfügungen der Gemeindebehörven unterlie­gen nicht der Anfechtung bei dem Mietetni- gungsamte.-

* Erledigte Forst st eile. Erledigt ist die Forstwartei SenSfelder Tanne tn der Öberförsterei Mörfelden. Bewerbungen sind blS Ende Februar d. I. bei der Ministerial- abieilung für Forst- und Kameralverwaltung etnzureichen.

** Die nächste Sitzungsperiode des Schwurgerichts der Provinz Ober­hessen wird am Montag, 5. März, im hie­sigen Iustizgebäude unter dem Vorsitz be« LandgerichtSratS Funk ihren Anfang nehmen.

spb. Französische Automobilfal­len. Von verschlebenen Seiten wirb bar auf aufmerksam gemacht, bah ber Eintritt In ba« besetzte Gebiet für Auiomoblle und Fuhr­werke von ben Franzosen anstanbSloS gestat­tet wirb, bie Rückkehr ber Wagen aus ben besetzten Gebieten aber nicht mehr möglich ist, ba sie von ben Franzosen beschlagnahmt wer­den. ES sei also vor biesen Automobilfallen eindringlich gewarnt.

Sie Aufgabe üeo Tages: Jciflinct Ö86 Dcufftbt DolKopftr!

O«ff ent l I che Bücherhall«. 3m Januar wurden 2191 Bände auSgelkhen. Davon kommen auf: Erzählend« Literatur 1286, ZeU- fifriften 131. Iugendfchriften 252. Literaturge­schichte 16. Gedichte und Dramen 39. Länder- and Völkerkunde 89 K altargeschich e 35. Geschichte und Biograph!m 99. KunstgesHich'e 40, 2at iraHff«n- schaft und Technologie 121. Heer- and Seewesen 4. Hau«- and Landwirtschaft 11. Gefandheirslehre 7, 2<llgton und Philosophie 28. StaatSwi's?n'chaft 15. Sprachwiffenscha r 7. Fremdsprac^iche« 11 Bände. Aach auSwärt« kamen 46 Bänd«.

Zu einem ägyptischen Schatten­spiel hatte bte DieyEr Vortragsveretntgung für Donnerstagabend geladen, nichk ohne Er­folg Denn die 2eue Aala füllte wieder einmal eine recht stattlich! Hörerzahl. Au« berufen an Mund« vernahm man zuerst einige« über die On- ftefrung und Geschichte des Schattenspiel«. Der OrientaNst an unserer Landesuniversität, Prof Kahl«, hatte In danken-werter Wrif« die Aus­gabe übernommen, bk Zuhörer In bi« fremde Materie ri^ufüfrrm. Seinen 2u«füdrangen, bk bl« mit kleinen Anekdoten gewürzt waren unt> sich oft auf Selbfterleb^« und Selbst gesehene« stützen konnten, fanden warmen Beifall BNt regem Interesie folgt« bann da« Pubtikim der Bvrsüfr- führunq einiger altägyplischer Sch,t:enbilder, die Prof. Kalbe bei seinem Aufenthalt in Aegypten selbst erworben und der Bortvag«verrintgung für kstekn . Aegyptikchen Aberch" zur Verfüg'ang ge­stellt hatte Dir einzelnen Schntenbilber. die ein recht ansehnliches Alter haben fit flammen -um Teil au« dem 15. Jahrhundert, zeichnen sich durch eine feine Stilisierung und prächtige Muster au«. Der Zahn der Zelt hat Ihnen zwar manchmal recht tuge'ent. doch liehen Immerhin noch einige Stücke b*e Kunstartchast ahnen, mit der bie farbenfrohen Aegtzpkier beremft bas Auge ber Zuschauer ergötzt bauen Aach ben Bil­dern au« dem Tert Da« Spiel vom Krokodil gab eine recht anschaulich« Vorstellung von dem .VollMhoater Aegypten«'. Di« Handlung Ist einfach. zwei Menschen, bk von einen Kroko­dil versblungen warben, werde! durch Be'chcoö- rung wieder den Zähnen be« Untiere« entrissen aber fle *ugt sowohl im ganzer, wie Im ein­zelnen von bem k-inen Humor be« Volle«, der aus den Einheimischen und Kemer -rcher noch

mefrr totift alS auf Frernde und Sa kn. Di« un­sichtbaren und leider auch ungenannten .Scha fpieler" beten nicht nur im Vortrag Dorrrefflicheü. fonfrem liehen die Figuren sich den uffigflei Ver­renkungen brtoegtn. and forderten so Ne Heller seit be: Zuhdrer gerade- heraus. Für den wr hlgcl'aagenen Abend ki der Hort rag«Vereini­gung der Dank nicht vorenthallen, den ja dk Mll- wickerden für sich «chon vorgestern selbst in Ge­stalt de« warmen Veifalls le£bfi cinheimsttA.

Der Vühnenovlk«bund bot am öameta; im Stadtt «ater seinen Mr'g iedern und Freunden wicher einen sehr gernahrelchei Aberd. Adolf LArrv.iges Lustspiel .Doktor K.auS". von dem Künstlerwer'onal un «re« Theater« in bester We.se aufgefüyrt, fesselt« ba« gui besetzte Hau« tn starker Weise und unierfrkü «S auf« Veste. Aeicher Veisall belohnte die treffliche Aufsü-- rung und dankte der Leitung be3 Bühnerwolks- dunde« Ne wertvolle Verunstaltung.

* Amtlich« Personalnachrlchten Ernannt wurde am 30 Januar Ne Lehrerin an der Höheren Bürgerschule zu Büdingen Mart« Fresenius zur Lehrerin an der Volksschule zu Büdingen mit Wirkung vom 1. April 1923 ab. In ben Ruhestand verletzt wurde am 30 Januar der Aettor der WeNchuk zu Lau­terbach Karl Pfündel mit Wirhir^g vom 1. Mai 1923 an auf bin Aachsuchen unter An­erkennung seiner ben Staat« gclrillclex Dienste.

^ornotizen.

Xaat«Ialeober für Montag Astoria-Lichkspiele. ab heute:Das glühende Äriftill unbWie man Männer fängt". LichtspielhällS, Dahnhofsttaße, ab hem«:$>ic Geliebte des Zkönias" unb ,.Er auf dem Thim- melplatz". Palaft-L chtsptele, ab Heu»: Frau ohne Seele" unbVerven".

Wettervoraussage für Dienstag:

Erneut Bxnm. füNidx Dinä unb 2egen

Wtcdar liegt ein starker S urmwtrbel zwIsche«. Island und den 5ue.*Oer-OWe£n. Er wird ba« Hoch^ruckaebiet, da- freute hellere« Weller her» vvrruft, ostwärts abbrängen.

Landkreis Wietzen.

£ Wieseck, 2. Febr. In der außer­ordentlichen Gemetnderat«sttzung am Donner-tag soll:e zunächst tte Tcrgebuag ber ßleferung von Särgen erfolgr.i. Unfee Gemeinde hat bekanntlich da- BcsiattungSwesen vollständig fommunaliftert. E« soll eine größee Anzahl Särge angefertigt werden. Hierzu lagen Attxl Angebote vor: Von den vereinigten 231 e- lecker Schreinern, die rund 72 000 Mk. pro Sarg fordern, und von einen Gtestener Schretnerinetster. t«ss«n Angebot auf 52 000 Mk. lau.et. Zu enrm entgüliiaen Beschluß kam der Gerne in deixai hem« aber nicht, e« sollen in allerkürzester Zett bet ben ©tefrener Schretiaermeister noch wettere Frststcllan- acn gemacht werden. Zur deftatttven 3 n- Teilung einer Lehrerin nimmt der ®c- metnderal den gleichen Standpunkt ein. wie ber Schulvorstand: er wünfcht dnftimmlg Ne Anstel­lung der hier schon seit Längeren Jahren erfolg­reich tätigen Schuloerwallerin 2 atz Einem früheren Beschluß zufolge soll ba« In der ®cmar- tung unbenutzte Oedl and ber Bewirt­schaftung « rIchlofsen werben. Heut« be- s^li^stt ber Gemeinde rat. daß da« Geländ«, etwa 1215 Morgen, in klein« Parzri'en von 500-620 Quadratmeter einaeteilt und vorzugsweise an solche Etnwvhne verpachtet wird, bte noch («tn Land tn Bewirtschaftung haben.

F. Langsdorf. 3. Febr. Gestern abend sprach Herr Echte macht In der hiesigen Llaagruppe überDeutsches Land am Ahe i n". Im Anschluß an Den Vortrag wurde eine 2 a t u r a I - unb Gelbsammlung für bie schwer kümpfenben Brüber Im R u h r - gebiet beschlossen unb sofort begonnen.

W 2ang-®6n«, 2 Febr. Bei der frkft- gen Auhrbilfesammlung warben al« erste 2ate gezeichnet 345 Ztr Kartofleln. 58 Ztr Roggen. i/v Ztr. Mehl und 73 640 Mark In bar nn. Aleber-BesfIngen, 3. Febr. Für bie Auhrhllfe wurden hier gespendet: 17000 Mk. In bat, 46 Ztt. Kartoffeln unb 2,65 Zentner Brotgetreide.

Quedborn.3. Febr. Sine HauSsarnrn- lang besArbetterveretnSOueckborn für bie Devöllerung be« R u h r g e b i e t« er­gab 46300 Mk. in bar, 2 Ztr. Kartoffeln unb 25 Pfunb Brvtfrucht.

Hungen, 4 Febr. Hohe Erlöse ergaben bie Iagbverpachtungen tn unkt er G«- genb So kam bte ©tabtiagb L t ch auf 4 050 000 2lcrf. bte hiesig« Jagd auf 2 400 000 Mark unb bte von Aonnenroth auf 1 330 000 Mk.

Ärcie «lofeld.

Lehnhelm. 3. Febr. Bet ber Samm­lung für bie Au hrh 1 lfe würben hier 40000 Mark In bar unb 12 Ztr. Brotgetreide ge- spendet.

Zell, 3. Febr. Dk Jbleflgc Ort«aruppe de« Hell Bauernbünde« und N« übrigen Glieder unserer Demr.nd« haben für N« Aothllf« In 2ubrgeblet folgend« Spenden gesammelt. 111 (XX) 'Mk an Geld unb 53 Ztr 2oggcn.

Kreis Schotten.

Lauba ch. 4. Febr Eine öffentsich» Sammlung inne halb ber Bürgerscha't zu Dunfte.a der 2 u b r b 11, t ergab bi« jetzt gegen 200 000 Akark Auch wurden bedeutende Lieferungen ar 2ahxrafkn geleistet.

Lauoach, 3 Febr Eine vom Lehrer- kollegtum dec frl f.gei 2ea!' chule oerin- ftalkte Sammlung für bk Auhrtztlfe ergab 202 375 Mark tn bar unb 16 Zentner Lebens­mittel (Korn, Gerste unb Kartoffeln).

Kreis Büdingen.

* Bübingen. 3- Febr. Aachdem bU Einspruck-.Sretf hren gegen bk Gernelnbertts- Wahl zum Ablchluß gekommen ist, wirb unser neuer Gemeinderat jetzt tnletnAmt etnge führt.

M B-»benhansen. 3. Febr Bei ber staatlichen Holzverstela-rung wurden sehr froh« Preik «rztclk. Der Jlaunnnctö Vesten Holzes Lim bl« zu *3 303 Mark.

K Stockheim 3 Febr. Durch b+e anfral- tenben Aegengüls« Nr Z<i: (heben t^ue

Strecken dös Atbbertal « u t* i« c Watsrr.

Heutiger Stand des Dollars

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