Deutscher Reichstag.
'»•rdn. 3- Mat 1923
345. Satzung. 2 Ufer nochmirrags
Los der Iage*atböng ff* bk GnUrprOa* Mtm Der tWutf^nattieeten «Lchr bte TUcmng um 3nyib« brr »rtebt erdacht ett beren bk preuf^iche da« 3«tb»l bet
Leu lschvölk.schea 5 r e t fee 11 • P a 11 e l
___
Tkn •tntrüt t* bte Iag*irbmnid teilt PrL- ftbent Löb« uttWt kbbatwa <pr-«*ruf<* "ll bad W Most (T Q5p) im besetzten Miet »rüljrfealten toorben sei
Ab» Koch-Meter -Dem ) beantragt zugleich tm TLatntn bH Zmitrum« unb brr Deutschen »olUtxirtrt. bk 3*tm*Uart-m txm be otbmxig ab^uletytn 3n b*fcr *Ar fo ichwiertgen aubmpo(itV*en Üage tei es nicht angebracht. ttntn inoenpvllli'chen Streik aus-ufecheen
Leichsrnkniste bet 3rmern Otfer erfMrt. er toftrt auch deute wr 'Beantttwrtung brr 3rdrr- pellatwn nicht Ui brr Coä Kxtl da« Akten- material Dom Staatsgerichksfevf noch nicht etn» g*aa^S längerer Debatte, ta brren Bertauf sich die Deustchnattonalen mit der Adtetzung van brr lagetotbmina rlnwrftanbm rrflbrm. da 1k aut bk Antwort brr Legierung den Haupiwen legten. wird der Antrag Kc>L Wm die Stimmen brr Äonum/niften unb ber gteuifchvilllschrn angr-
netxmm
Obmlo wird auch ber
itpeüer Stelle r ? t r n 13e r- f a rnrnlungsf chutz auf Antrag Müller- Franken 160») wn brr Taartorbnung atzaelchl ®m Antrag mehrerer Parteien au> Ergän- iimg des Lelchsl leblungsgefetzes a«-dt bebaltrlo« an bm Sadlungsou«schütz. Die Vor- läge über bk Leu regelung brr gefetzltchen Het« rtage wird an bei LechtSausl hust oer-
tv lesen.
Sodann wird bk Otovelfxratwig de« -aus- halt« de« Lelch«tvirlfchaf »«Ministerium« fortgesetzt _ ,,,
Lbg Simon- Franken (Svz.) bekämpft die Herabknung der Xiltubrabgabe and ein 5*)an- bel«ierbot mit Frankreich und Mqtc-i Solange hon emrm trlrflUben Drei «abbau keine Hebe fei. le-en auch bie Bemüfeunaen brr Lcglerung Im Smne des tobnabbaue« nicht angebracht
Ltg Bartz (Kcmm ) wünscht lufMrunq ber bei dem Protest Hartmann »uiaar actre encn Hör- ru Pt ionserlckdn ungen in ber Lotzen bandel« Nelle für Druckpapier. .
Staat«!.kr<kür Lrenbelenburg weist auf die Schwieiigkeitrn einer Erdrosselung uurwünlch- ter ainfub1. bin Aach dem Ikt alUrr Berkrag sei eine Einfuhrsperre gegen elsässische Clfbrr nicht möglich einer vollständigen Beseitigung ber HubenbanbcUfcntrolle Irl di- 3dt noch nicht gc- temmen Die Frage et ne« Handelsverboto mit Frank,-ich und Belgien toerbc setzt Dom 2U«tt>di - tigen Ausfckuh bxlKinbell Uebcr die Vorgänge in der Auh-nbanbftsltelle für Druckpapier fd ein ab- sctzlletzende« Urteil erst nach Eingang Le« Hfl en- material« möglich ^ebenfalls hege da« Ali.uhe- rium keinen Zwei fr l an ber volle.' .Integrität de« Letter« bet Lutzendanbei«stelle, desonber« be« ®e- heimrat« Pfundtnrr
Der Etat tr4tb sodann bewilligt, ebenso bet- senig» de« Leiche»wir tschast«rate« unb de« Lech- mmglbpfr«
(M folgt die «weite Beratung des 2 rbeits- «tat«. Der Lu«1chutz schlügt eine ganze L.IH.' von Entschließungen vor. darunter eine solche, welche den infola. be« Luhreinbruch« entlassenen Arbeitern unb Angestellten gesetzlich ein Dvrzugs- recht aut Anstellung gewährt
Abg Deck (1km.) erfuchk den Minister, bei ber Vorberatung von Ee'kfem nicht nur die Spitzen verbände Der Arbeitgeber, sondern auch Metent(Kn ber ArbeiMedmer «u hören Daneben mühten aber auch die Gntertfkn der Verbraucher au«'eichend beiucklichtigt werden. Der Ledner wünscht beschleunigte Vorlegung de« Arbeit«- aericht«getoste«. Im übrigen aber Beschränkung Der Ddrde«n*i ch<rei.
Abg Lambach (TntL) hüll die Fori ent- wickluna de« Srzialarfeeiisrechtes für eine ber wichtigsten Aufgaben des Mlnislerium«. bebauen aber, bah beim Arbdtsnachwrtsgdefe unter dem sozialdemokratischen Einfluh sich setzt eine übertrieben wntrulthiltfee Lichtung ge-eigt hab«, ebenso beim A'^-stelltenaelest Ledner fordert In einer Entschllehuna bk Herausgabe einer Denk- schritt über eine Beteiliaung von Arbeitern unb Angestellten an Kleinen len an ben Betrieben und beantragt Streichung der Beiträge Deutfch- tands für da« Internationale Arbeitsamt in Senf
Abg. Aufs Häuser lvotz) sieht in diesem Antrag eine Störung und Erfchv'erung unterer Autzeillwlitik unb forbert Im Degenteil eine bestevr Erfüllung ber dem internationalen 3rbelt«amt gegenüber eingeganaenen Verr^luchtunge., Leider Ttiihen bie besten Absichten be« Minister« auf Den Mider stand be« Unternehmen um«, der Bureaukratk und eine« Teile« ber Mlsienichztl
Eegen > »7 Uhr wirb die Meiterberatung auf Freitag nachmittag 2 Uhr vertagt 3uherbem Entwurf über ben verschärften oerfammlungs- schu»
Hessischer Landtag.
46 Sitzung
St Dar m stabt. 1 Mai
Am Legierunast siche Staatspräsident U l - tzich. Finanzmrmfkr Henrich, Legzerungs- knmntfSxic.
Präsident Adelung eröffnet bk Sitzung um 9 Uhr Dte Ein^elberatung bei Avranschlag« wird bei Kapitel 3. Aemtulgülct, unter "ÄiuDer- wattung fortgesetzt Um Blank (Ztr ) Üutzen Münfche brzuasich der Br'kxutztung der staatlichen Mieten, besonder« km Lied Ter Redner stellt ben Antnrg. die 'Plantetu^|*irbcttwn der Bkten ari- fchen J'uMtxi unb Bingen aiObalb noenunebmen
Aba Elafer iBdd) spricht in ÜhnlKvem Sim» Die Mieten mutzten übrigen« bester ge» büngr werden. Dm Lnrrmg Biank unterstützte 3ebner
ittxmjwntnifter Henrich<1*1*61. den Inlnxi Btemk der XApevuna aü Material tu überweisen unb er macht im übrigen darauf auTmcrfiam. buh bk S! romlxn,Verwaltung miwrn* auf ÄMLn b«* Leichi erfolgt E« müsse als» tewei!« gevr.'t Werden, ob Leich oder da« Land bw Arbei .-n autlübrm lÜtzt Dir Mirtendünsur^. bte währ - > be* Kriege« Unterbrechung ettupe. wird nach unb nach auAgeiühei
Abg Henkel -Sm' mM* N* m*ft bte Verpachtung der Mieten tn Odertzessen neu
geoege;: verve « Sterne der .strtereeten Der Bei-
Abg Stork iSvtz) Dte Laichten über bk 2Ut ber Verpachtungen und ^rteflterurgre sind bei den ''-.terefkB’m verschieden. Man fetkt darum nicht etr'eittg voeaeho. Dte BertzÜlrn .wischen Mat", und Bmgen liegen htfor-M
eigenartig
Lbg Dr Müller (Bbd 94 st richtig, datz die Verhälini''. bn Lande 'ehr wdAl-ön ’.nb. Mir stim » darum dem Vorschlag der Le- aterunq g». non Fill m Fall pt ent schaden >d die Mieten verpachtet oder nur da« Erträgai« verste-.ger' wirb Ans jeden Fr'I aber ist not- Ltendig. bah bk TbHen geL-ü v tmtbrn Der Staat bärste ncht Liubdau treiben, sonst wär« e« doch beiter bk 'SMtten yi verpacht er
Ado Blank (Ztr) vertritt nochmal« feilten Antrag Da« ÄaDitei wird genehmigt. Der Antrag Bta-k unb Sajner wrrd ber Legierung al« TZateral Überwieten
Artikel 4 ASeingüter Ada Hahn (D. Bp ) verwüst auf ben Fe'rsdetrag der Bk bi bau- bomdrw unb stellt fest, bah e« fo auch ben Mein- bauern geht Man l»Ute da« steuerlich In Lück- sicht »kbm. Xronbem der Wein b teuer geworden ist. Ist er auch nicht teuer genug In Bor- bdltrrt« SU ber Betriebskosten. — Da« Äabitei wird genehmlgL
Kapitel 5: Braunkohlen werke Cab- wigsboifnuna. Wöl'ertzheim. Werke« beim asb Ätatftnerf Wölfer«beim
-20» Herbert (Ztr.): Dte hellllcheri Beamten. Dte Leichsbeamte geworbt sind klagen darüber, bah f»c auch hier In besag auf Äof>- tenl*eteruna gegenüber ben heitlfchen venachtttligt werden, glr'chwte beim Boami-ndols. Dor Ledner bittet den Loichsdeamten dte gleiche Vergünstigung zu cemdbrrn.
Adg Cur (604.) macht darauf aufmerksam, bah eil* b-sandere Vorlage zur Beratung steht die dtefe Dinge regeln soll. — Das Kapitel wird <,eT*Äat^tel 6 Bad-Laubeim unb Bad 6a(<bau- fen. wirb genehmigt Kapitel 7 Candestbeater. wird surüagestellt Kapitel 8 Lestc. tteberschüsfe. Fehlbetrüae wird genehmigt
Die Kapitel 9 unb 10:
.Anteil an ben Leich«steuern'' unb .Candessteuern. Indirekte Auflagen u f w"
werden gemeinsam verhandelt
2lbg V u 1 (S0H.I macht hierzu längere Ausführungen. Der Aba Brauer hat feine Ausfub- rungen zur Venera ldeoatte g*'bl offen mit dem Lute .Wir muffen alle sufarnmenfteben" 34) möchte das ergänzen mit dem Zusatz: .Unb Steuern zahlen' (Sehr richtig!) Die verschiedenen Ledner haben sich mit dem neuen Steuer- foltern befahl Einige haben für. ander: gegen bie Zentralisation g.iprochen Man vergiht, bah da« Deul'che Leich ddh heute nicht mebr da« Deutsche Leich von 1914 Ist (Sehr richtig! aus allen Seiten . Die groben politischen Eefchicke des Volkes werden nicht hier, sondern in Berlin entschieden. Das hat die Steuerhoheit de« Leiche« im De folge Der Redner bespricht bann sehr eingehend die verschiedenen Steuern de« Leiche« und die Steuermöglichkeiten der Eemeinde«. Die niederen Einkommen noch höher al« mit 10 Prozent au veranlagen, fei keinesfalls angänaig. lieber- haup! liege der Ertrags mangel an Steuern für die Gemeinden nicht am Steuerftzstem. Es gibt nur zu Vtete. die «ich von der Steuer zu befreien verstehen Der Ledner gibt weiter eine Anzahl Betfpiele au« vonderfällen. die das Eefagte bestätigen sollen. (Krasse Beispiele, dte allerdings doch mehr die Unbaltbarfeü des System« zu beweisen scheinen.) Der Ledner verlangt völlig offene Behandlung aller Steuerfchützungen usw unb fordert schriftliche Einfchätzung nach Eolb- wert. wenn ber Dalles der Gemeinden beseitigt werden soll.
Lach der Paufe wird zunächst eine Kleine 3 a frage de« Abg. Kindt (Dtschntl.) beantwortet Abg Kindt fragt wer ben betr Kriminalbeamten beauftragt hakte, bei der Post bie Bezieherliste be« .Völkischen Beobachters' zu verlangen, alte ben Postbeamten zur Verletzung be« Dien st geheim- niste« zu veranlassen?
Minister be« 3rniem vv n Brentano stellt fest, bah bei betr Beamte nichts getan hat. einen anderen Beamten irgendwie zur Berletzu.rg de« Briefgeheimnisse« zu veranlassen. Ee hat in bestem Glauben gehandelt.
(Schiutz folgt )
Aus Stabt unb Canb.
Dietzen, den 4. Mai 1923.
Das Deutsche Bolksopfer.
3n ber Geschäftsstelle be« ..Dietzener Anzeigers" wurden für unsere bedrängten Volksgenossen an ber Ruhr unb am LH«in weiter abgeliefert:
Fürstlich Sv!ms-Clchsche Kammer-Kasse, Beamte und Angestellte Der Jürstl. Lcntkam- mer. der Fürst!. OderfSrsterei und di« Dienerschaft zu Cid) 187(XX). Angestellte ber Fa. Da. Aelnr. Schirmer 30 000; F. E. 3. Late 20 000; Friedrich Birkenbeul Coks i. L. 1000; Direkwr Otw Bergen ber Ja. Schaffstaedt D. m. b. ch. 4. Late 10000, gef von ber Holzhauern)tte Dtosten-Bufeck 20 400, D. Ebert 2000; Be- zirkslehrerverein Londorf 1000)0; Lehrerkol- leg tum ber Stadnnäbchenschule 3. Late 116500 Mark.
Den De dem hepzllchsten Danks Drikere Crenben werben In ber Geschäftsstelle des ..D1 ehener Anzeigers" angenommen.
Lichtlgstellung ?n der Mittwoch- Quittung unterer Vollsopferliste mutz cs r i ch- M gj)es^e n : Q. D. 2. Late 5000 unb nicht
• _ •
Znr Han sau gestellten frage.
Bon ber Leitung bH LeichsverTande« weiblicher fk:4*ang<>tcntrp DerN'chlanhs wird un«
Xu« allen Teilen Deal'chlands hhn nwn die «agen der Haustnween. datz cs ihäen nicht gelingen will ei Blädch» unb 4, Lauu ein gute*, treues Blädchen zu befoeunen. Unb dcch buben wir einen grotzen Uebertchuh an Frauen t-:‘ <** in Heien, unb gerade in ben Bern'en. kn denen viele Frauen unb Mädchen btteV iji we ben. wie bi der Daßttl- la.uf«, Leder- hin
CtMbctoymne. ener größte fege
In bn Tageszertunae-. brüt t« 71-äbch«. u-b voe allem wieder bc Hautzange fit«, daver gewarnt, nach dem 2Lnl*inb< JuiiuMnber *. r KrSr. c7-^)7-.: her Aroetttzkräste btsi eigenen Va.r and *u »Ufa Hetzer l.-uneri dir tfp fufNs Verc^.ltnit'e an! dem 2r4tedt*3»arf’. ? Vd Itebet. fo teg-» Dante be *»n Aiusasg-iefl! «. Dü'den <te tn ber Hr nrtzi birm, wen- ihm Lv^TverhLim fe fr frut chunb Jeter Hrrx llab auch ein gr»*er Teil be 3rteile tm#' ws x gen tm > eine Stelle an-ebnwr.. we-n hier
etlc.i dm« geregelte» Art» tever ält-t dn etwas aui^mmllcherer Lohn zn tndbt wäre Viele Eltern würden --ach der Schu.e-kuailung ihre Kinder geri anstat: 13 die m <4<u |
guten Haushalt 'chickew am Ht leib'* 'lab nicht tu ber L ,' ihre Töchter zu unreestutzm. ih-«» Müfche. Schuhe, JMteMltikft anzufchasten. 5 eJ und all Me kleinen Lmenautzgaben p m ®cm. Knüpfen nkw die heute allein 'ast einen MonattzLohn ber Hau sauge telllen cetmge*. IHl aber eine Hausanaestesttr von ihrem Cv7ne bestreiten Es t : nicht damit getan, datz ab und zu
*
geichenk' wird, wenn man nijbt vorher mit ihr ut<r.rgt, was bie Hau«ange teilt» gerade braucht Mir wisten wobt, bah es mancher Familie schwer füllt, ein auskbmmliche« Behalt neben den ,etzt auch sehr hohen Unterbaltlfo'ten zu bezahlen aber ade Leute, bie der Eeldentwertung entsprechende E nn-ihmen haben, ftnb wohl in Ser Lage zeit- gemätze Ldhne zu geben. tr*te sie dte $au«gefeilten benbtigen. sollen sie nicht einer gänzlichen Verelendung entaegenwben. Hetzer Etn'lchtige weih, datz es bei entern Monatseinkommen unter zehn
tausend Mark — unb hier werden nxfe viel »ach nu zwei- bis dreitausend Mark gezahlt — fauci möguch ist. Neuanschaffungen an Kleidern, Schuhen. Düfche au machen, die nach langen fahren, in denen die« schon unterfallen werden muhte auch einmal nätig werden Die Hausangestellte bestok keinen grotzen Vorrat an dielen notwendigen Dingen Mer daher gerecht denkt, wird ihre Forderungen nicht unbillig finden Dte Hausfrauen legen Wert darauf. Qualitütsmentchen In ihren Haushalt zu bekommen Die Hausangestellten wollen ein anständiges, ehrliches Aufkommen in ihrem Berufe finden H«tte mülfen last alle Stauen und Mädchen sehen datz sie sich einen Lebensunterhalt, einen Lebensderus schaffen Die erste Fvrderuna. die an einen Beruf gestellt werden mutz, ist die, datz er dem Menschen den notwendigen Lebensunterhalt sichert. Der Letch«- verdand tritt bei feinen Mitgliedern immer für tüchtige Leistungen unb ein gutes, vertrauensvolle« Verhältnis »u den Arbeitgebern ein. Er verlangt aber auf Der andern Seite ein verständige« Entgegenkommen.
'Darum wollen die Hausfrauen keinen Vertrag mit den Organtkxttonen adschlietzen? Klare Lrchksvcrdältnisse und klare, verstündige Abmachungen fördern den Frieden des Hauses. Viele Hausfrauen sehen das ein unb helfen, den Haus- aehlllenstand als solchen vor dem Aussterben zu bewahren. Sie verlangen selbst danach. Verträge abzufchlietzen Andere Hausfrauen sind hierbei hinderlich Diese kurzsichtigen Hausfrauen sind e« auch, dte ihren Mädchen, weiche sich dem Verband anaefchl offen haben, mit Entlassung drohen. Missen diele Hausfrauen denn nxfe immer nicht, bah es gerade dte besten und tüchtigsten Hausangestellten ftnb. bk Stande«bewutzrsrin unb Ve- rufsfkviz haben, dte bie Berus«folidarllät vrakttfch ausüben? Alle anbemt Berufe unb Stände, nicht zuletzt auch bte Hausfrauen selbst, haben sich in ihren Berufsvraanllationen vereinigt unb sorgen dafür, bat der Stand dochgehalten wird. TDarum will man den Hausangestellten den Zusammen- schlutz verübeln? Dtefe wollen doch nur verhindern. bah der Berufsstand verelendet unb datz dte besten Elemente auswandern in andere Berufe, ohne datz Rachwuchs für den Hausberuf kommt. Loch Ist es 3ell. Darum fei an alle, die feier helfen können unb vollen, der Appell gerichtet He't den HausgehtlfinTten und damit einem Stand, der sonst in einigen Jahren nicht mehr sein wird.
Vornokizs«.
— Tageskalender für Freitag. Stadttheater 8 Hin: Mvfeltütigkeitssvn>ert der Kapelle 15. Onf.-Legt«. zum Besten ber Bedrängten an der Luhr und am Lheln. — Kath. DereinShaus: 8 Uhr Vornag Dr Stadtler über „Die nationale Bewegung und die Studentenschaft." — Cichtspiechau«, Bahnhofstr.: «Er als Küchenchef" und ^Verfunkene Del« ten." — Palast-Cichrfpiele: „Elmv der Furchtlose" unb „Fidelio."
Wettervoraussage
f ü r Samstag.
Fortbestehen de« heiteren, warnten Metiers. Der Etnflutz hohen Drucks dieidt bestehen.
Landkreis Gieren.
• Hungen. 2 Hal. Untere Gemeinde bat für da« Deutsche Volksopfer 352 731 Mk aufgebracht Das Selb wurde an fete vammelftelle des .E eHrner L.-z ig.-rs' abgetüferL
• Sonborf. 4 Mai. Der Bezirks- lehrerverein Londorf bat für das Deutsche Bvlksvpfer 100 000 Mark gespendet und an die Sammelstelle des „Dietzener Anzeigers" abgeftchrt.
Hesscn'Nassau.
fpd. Frankfurt a. M^ 3. Mai. Das 61. Katharinenstift zu Frankfurt a. M. besitzt im Bonaunus in den Demarkungen Hcrndurg. Bommersheim, Külbach und Oder- ddchstadi bedeutend« Ländereien, die kürzlich zur Aeuverpachtung kamen. Die Lecker wurden nur gegen Naturalien verpachte t. vodel Dedote in Kilogramm Longen für eine Lute abgegeben wurden. Je nach Lage und Qualität des Bodens wurden 3 dis 7 Zentner Loggen für den Morgen ae- zahlt. Pachter, die keinen landwinfchaftl'.chen Beiried Haden unb infolgedessen nicht in Ra- turalten zahlen könne-, müssen die Preise an» Itae«. die die •eirettefedtle Frankfurt a. M. zu Martini ftben Wahres für einen Zentner Loggen »orten. — Dte Feuerwehr vurve Dtenstaa abend nach dem Stadtteil L b d e l - bei« al3m er', wo etn zu einer Zieae'e'. gc» hären des große« Eebäude lu Flam- me« stand. C < mutzte aber, da der Brandherd ten desetzten Gebiet lag, an derDe- marlNsgsgrenze n m k e h r e u.
Frankfurt a. 2. Mal. (Ftetp^Le!/ Chi Personenauto, den Adlerroerüen re- hdrig. das sich aus euer Probefahrt befer.: und von berr bekan ca rrennfchrer Dilli Relle: sefübn wurde, flieh te»l<d*e« Offen- doch und 5n ffurt gefen einen Leitungsmast ber eled.r(scheu Ltrdtzendahn. Das Au:, üderfchlug sich Keller rnirbe sofort gc. tätet unb fetne beibew 2Hi:fuferenbe«. eine Dame und etn Herr, erlitten lebens, gefährliche Verletzungen unb mufe-tn ins Krankenhaus geschasst werden.
Dermilditese
Berliner Sa, schm erzen.
Berlin.3. Mai. 3n der BerNner Stadt- veroednetenverlamm'.ung teilte der Stadikäm merer bei der Beratung des Etats mit, datz die schwebende 6mu!b Berlin- ftch in letzten Jabtt von 1T64 auf 8075 Millionen Mark erysht habe. Der neue Etat rechne bereite mit einem Fehlbetrag von 28 Milliarden.
Labiate Zigennee im D*3W-
Berlin. 3. Mai. 3m D-3ug fean« bürg — Kdln wurden 20 Fahrgäste vor vier Zigeunern durch Meftecstich« verletzt. Belm Ziehen ber Lotbremse versuchten die Däter zu entfliehen, konnten aber nach längerer Verfolgung festgenommen werden.
Schrecklicher Selbstmord.
Erfurt. 3. Mai. 3n Meuseldach (Thüringen) hat der Schuhmacher L e I tz, bei auf dem Zahnnarft wegen Dtebstahls verhaftet werden tollte. Selbstmord verübt indem er eine Sprengpatrone imMunde durch Zerbeißen zur Erplosion brachte. Der Kopf wurde vdllig auseinanberge- rissen.
NkrchNck,« Nachrichten.
Oft. Lelig! VN «gemeinde. Evtlrsfe. L b. vtzang (Sübonl.). Samstag. 5. Mai. Vorabb. TJO» moea. 8.30. abbs 8 u. 8.40 Ubr.
3fr. Leligionsgefellfchakt. Sabbatteiee 1 Mai Freitag abenv 7.15. Samstag vvrm. 8. nach« 4 Cabbatau4gang 8.40. '2Tc>t<ng0:tc<Menn morg 6.30. abds. 7 Ufer.
Handelskammer Gieszen.
Die Hanbeiskarnmer Ekstmi besthä^riate stch in ihrer letzten Sitzung mit folgenden Angelegen-
Der ben hessischen Handelskammern zur Begutachtung vor gelegte Entwurf eines Ee- werbefteuergefetzes f«tX tm weltlicher folgende Bestimmunaen vor Dte Otetrwrticftruer wird fn erster Stelle als Staats heuer tn Anspruch genommen Durch 2ldänderana des memdeurnla gegetetzes ober tn einem befortberw Cbtfehe soll Den Eernetnben dte Ermächttguna gegeben werben, zu brr staatlichen Gewerbesteuer 3uchläge zu erheben ober auf (bnmb eirwr Ort*- satzung bte iltetprT bebe heu erurg seibstündtg nu regeln. Lach wie vor soll bas getrwr bft.tr «t- loge- und Letr ebs?avi^l unter Berücksichtigung eines ben berzeitigen Berhälknillan enrsprrchenben C4)u[bcTxibuiT« als ck^rupt steuer Stelle btenrn. es soll n cht mehr, wi^ bUfeer. nach dem Du ch'chntr f auf die Lzichssteurrgetetzgeburni nach dem lev.cn. dem eteverfabrv n© rau «gegangenen TMrrb«- ober Kalenderjahe für alle ®cn>eTbetretbenbm gleich mäh g nach dem gemeinen Den ermittelt Weeden -Stelle der bi »feer 1 >
eine Steuer vom Ertrage ielbli treten, wvkri durch etm entsprechende Staffelung erreicht werden fall, bah der Im eigenen Bctrtebe tätige Unternehmer steuerlich nicht ungünstiger als die Eetelllchafls» chmungm gestellt wird Ebenso ftnb bei der Festsetzung be« steuerbaren Ateries fees An läge- unb Ve'r.cfeskavi'als Abzüge tn Hundert- fäoen norgefefem Mit Lüclll-h! auf die schwan- ker.den Dridverhältnille werben bte Abzüge »eweils für febe« Steuerfadr im Finairzgetetz bis zum Eintritt mfeiger Zeit bestimmt werben müllen Das Eleche * ?ll fit bte Steuersätze leibst gelten, bie für bie ’ge getreten! fit gewerbliche Anlage» unb Betriebskapital unb hi' Ertrag Ml- zuletzen fmb Eine Hschstgrenm für bte ltruerUche Belastung ber Gewerbebetriebe ist nicht vorgeteven unb zwar des halb weil bte Bewerbest euer als Leu!steuer auch dann geead't werben mutz wenn der Betrieb keinen Er:rüg abtptrtt unb weil ferner bte Festsetzung von ck^-hstsätzen einen An- rcu 611 btt. zu b6beten Sätzen ibertugrfem her bwtenigen Dem«-« n ben bie llch >ct:oet mit ntcbtigen Sätzen twgrugt haben. Dte Handels- lanriTtn erbickt tn ferm Seicnc-k^teri einen F->rk- schtit! gegen ben bisherigen Juflanb ins besonder, begrübt sie. bih endftch bte langlährige Fvtfee- rung der hell schon Handelskamrnern auf Be- feitlgung brr Lormaltenre unb der •magMe» rd) ;;t BH mmg WsNtzOM WA Ml >rx gültige Ste lang na ferne kann sie zu dem Eeietz- enkwutte ober erst dann vollziehen exnn ihr be Tbc 1 flaut des tn Vorbereitung befindlichen Eeietz- entwuries. ber bte Beteuerung brr Ovrrbe- b*:r <br durch bte Cbemrtnben regeln soll bekannt ist dem beide Ersetzmtwürie bilden nach be Meinung bet Kammer ein Ererrnbares ^mw.
Durch bte tief tn alle 7!) : schatt« er hä lote sie engt«itenben neuen Steuergrirtze werben Frage xx>-' ite tg« erbet praktischer Bebrütung cj«gehörten. bte dn Znsammrnmlrkrn der F I - nanUnltt mit fach- unb fachkundigen Vertretern au« den beteiligten Ärrtte zur gebteterifchm Lonrenbigürit machen Aus de'«- Jr- -T- g*te ben»« babw auch bte oberen F <n»betörten bte Finanzämter angerteten, mt »l tchen grein-Mn Pedönttchkdtan b«w Körper- ichaiten in IterM «bung m treten Dte Hanbeis- tammrr wirb es ht ’cm 0-1 yr'egt-. Mn tasten b.e Mbung kS*<: beratender Zta«ihü'ie bet bei emwlnrn Finanzämtern Ihres Bezirks p» ffetbrm
Dw Hsndrlskannner bat tn 3ntenfle ber Wn-njrr।fea«t ben Ausbau bet heuet* tech11! chen Vorlesungen an ber Landes* rtnwerfi ä: b*. bte Sinne angeregt, bah vraktstchi x* r «cwvfei für bte wtuMrrtnbm her Lechts-
Heutiger Stand des Dollars
10 Uhr twrwHnag«:
Berlin 39 000. Frankfurt a. M. 39 009-


