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hrichten.

Dorabö. ?.30, mtg,

L Sabbatfeier 5. Dai

1 dom. 8, nachm. 4

engottesdienst morg

er (Liehen.

letzen beschWgte sich folgenden Angelegen-

'"en Seifen, vurde fnfn 3"^ rl'tten [pr ^gennnX E"s. verden. ^^ten

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Statt. UtzA-Li »7LHL

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PW,7 Sfi* ^N lverben $ vstNvrd, w.?^Elback ^cherAeih bei D'ebstahls bnhak! ' ni v r d beriibt \n» ""eiinDundr Dlton brachte.

lSetnandergr,

MSfrnnmern zur De> ltours eines Ge­sicht tm Ivesenllichen t: Die Geverbesleuei

Staatssteuer in Abänderung des De­in einem besonderen die Ermächtigung ge» tlichen Geverbesteuer uf Grund einer Orts- ung selbständig zu )as gewerbliche A^ irter Derü^ichtiPing tnistm entlyrechenden Wer quelle bienen; es nach dem Durchschnitt idern im Hinblick au> mch dem letzten, dem MN Betriebs- ober verbetreibenden gleiche Wert emittelt werdem -n Srtragszuschlage soll jbst treten, wbet durch m erreicht werden soll.

tätiqe Unternehmer . J * ww oird. Ebenso smd xiren Wettes des M z Abzüge in S^t' Eicht auf die schwan -hcn die Abzüge lewetls Wt * iteucrW l«»Ä t für gewerbliche M

mit

habs^^n^ Fort- lch^i^ insbesondere l Zultand.^^ >ie langzahttg ^ deisla^^gW. e sine end- ver^"!, dein Gesetz' nn ltt ißt bei

bel-Ä iben rE nach twütte^Ls GE in wittE^hältmste eDittE>gtt er^^Sung auA scher Tenders, ne^<" achkunb.^

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J n gJvLf datz p^chts' ME

^f^Khaft urä> her Nativnalbkvnvmie, tote |6r Kaufleute eingerichtet toerben.

Die in der letzten Zeit sich häufenden Gesuche pn die Erteilung der Erlaubnis zum panbel mit Lebens- und Gen u h m i t ° f« l n .haben der Handelskammer Veranlassung S' m, den HandelszulassungSstellen größte Zu- ltung in der Genehmigung solcher Gesuche mpfehlen, da es nicht im Volkswirtschaft- Interesse gelegen sei, wenn in den Güter- if angesichts des sich beständig verengernden ingSmittelspielraums und der immer bedroh­licher werdenden Teuerungswelle neue Glieder Eingeschaltet werden.

Die Handelskammer hat die aus Einbringung rtnes Gesetzentwurfes hinzielenden Bestrebungen, vonach die Besteuerung des Einkorn- pen s aus eine gerechtere, der ßage des deutschen Veldwesens entsprechende und die Erhebung der Steuer vereinfachende Grundlage gestellt wird, ourch Sammlung von Dorschlägen aus der Kauf­mannschaft und Weitergabe an die zuständigen Stellen unterstützt. Sie hat dabei in erster Linie dem Überweisungsverfahren an S'elle deS kostspieligen und zeitraubenden Markensystems das Wort geredet.

Der Handelskammer war zu Gehör gebracht worden, hab in der städtischen Fortbil­dungsschule in Zukunft nur solche Schüler Aufnahme finden können, welche ihren Wohnsitz Gießen selbst haben, hingegen Schüler, bet denen diese DorauSsetzung nicht zutrifft, der Fort­bildungsschule ihrer Heimatgemeinde überwiesen werden sollen. 3m Interesse der Heranbildung eines tüchtigen kaufmännischen Dachwuchses hat die Handelskammer sich dafür eingesetzt, daß diese beabsichtigte Maßnahme nicht zur Durchführung gelangt. Die Angelegenheit hat insofern eine be­friedigende Regelung erfahren, als von den aus­wärtigen Besuchern der kaufmännischen Abteilung ein Beitrag zur Bestreitung der sachlichen Unkosten des für einheimische kostenlosen Unterrichts er­hoben wird.

Bei dem Ministerium für Arbeit und Wirt­schaft hat die Handelskammer die alsbaldige Aen- derung der bestehenden Vorschriften bezüglich der Kontrolle der Waagen und Gewichte hn Großhandel in einer den Bedürfnissen und Wünschen der Kaufmannschaft entsprechenden Weise angeregt.

Die Handelskammer hat die Bestrebungen für die freie Zuckerwirt scha f t ab 1. Oktober 1923 unterstützt.

3n steigendem Maße breitet sich die UnRtte aus, die Firmenbezeichnungen auf Firmenschildern, rn Inseraten und Geschäftsanzeigen u .dgl. in marktschreierischer Weise zu mißbrauchen. Kleine Betriebe legen sich hochtönende Firmennamen bei, welche zu Irrtümern über Art und Umfang des Unternehmens Anlaß geben. Dieses Gebaren ist igeeignet, das Ansehen des gediegenen Handels und Gewerbes zu schädigen; die Handelskammer wird daher im engsten Zusammenwirken mit den Registergerichten um die Reinhaltung des Handelsregisters von unzulässigen und un­lauteren Firmen fortgesetzt besorgt sein.

Die von der Handelskammer unterstützten Be­strebungen auf Ermäßigung oder gänz­liche Beseitigung der Banderole zwecks Besserung der schwierigen Lage der Takak- und Zigarrenindustrie i)aben bisher den gewünsch­ten Erfolg nicht gehabt. Im Zusammenwirken mit dem Deutschen Industrie- und Handelstag wird sie jedoch ihre Bemühungen wegen Abände­rung der Tabalsteuergesehgebung fortsehen.

Die Handelskammer hatte an den Deutschen Industrie- und Handelstag das dringende Er­suchen gerichtet, säst für eine Ermäßigung der Postscheck-Gebührensätze bei Einzahlun­gen auf das eigne Ko to zu r er wenden Aus einer Reihe von Gründen hat sich das Reichspostmini- sterium nicht dazu verstehen können, den Wünschen der beteiligten Kreise Rechnung z ulragen.

Die seilens der Posrverwaltung vorgenom- nene Einschränkung ^der Pvstbestellung auf dem Lande hat der Handelskammer Ver­anlassung gegeben, entsprechende Vorstellungen zu erheben. Der Reichspvstminister hat darauf er­klärt, daß es sich zu seinem lebhaften Bedauern, nicht umgehen lasse, den wechselnden Verhältnissen entsprechend manche Einrichtungen auftukeben, für welche ein dringendes Bedürfnis nicht bestehe.

Das Postamt Gießen hatte aus Ersparnisrück- fichten eine Einschränkung der Post- schalterdienst stunden von 10 auf 8 Stun­den vorgeschlagen. Die Handelskammer hat sich mit diesem Vorschläge nicht einverstanden erklären können und ist in erster Linie für hie Beibehal­tung des seitherigen Zustandes eingetreten. Nur im äußersten Rotfalle hat sie einer Festsetzung, der Dienststunden auf 9 Stunden zu gestimmt uni> hierfür die Stunden von 812 Uhr vorm. und 27 Uhr nachm. vorgeschlagen.

Die Einschränkungen des Personenzug­verkehrs auf der Biebertal bahn haben der Handelskammer Anlaß gegeben, bei dem Ober­bürgermeister der Stadt Gießen vorstellig zu werden und ihn zu bitten, bei den Verhandlungen mit der Verwaltung der Diebertalbahn die Inter­essen der Kaufrnamischast tatkräftig wahrzunehmen.

In voller Uebereimstimmung mit der Kauf­mannschaft der Stadt Lauterbach und der Stadt - ßertretung hat sich die Handelskammer bei der Eisenbahnverwaltung für die Erhaltung des Bahnhofs Lauterbach-Süd eingesetzt.

Die Handelskammer widmet fortg^eht ihre besondere Aufmerksamkeit dem Zugverkehr auf den ihren Bezirk berührenden Strecken. Von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. ist ihr auch zugesagt worden, daß ^igenfchränkungen vermieden Per den, sofern nicht die Kohlenlage dazu zwingt. Der am 1. Juni ds. Is. gültige Fahrplanentwurf der Reichsbahndirektion Frank­furt a. M. bringt denn auch wesentliche Verbesse­rungen; so sollen von dem genannten Zeitpunkt ab u. a. auch die beiden Eilzüge auf der Strecke FrankfurtGießen 9,30 vorm. und 7,30 nachm. wieder verkehren.

In letzter Zelt hat die Frage der Ver­packung der ötüdgüter die Verkehrs kreise lebhaft beschäftigt. Aus weiten Kreisen des Han­del- und der Industrie waren Wünsche laut ge­worden, die dahin gingen, daß die Eisenbrhnver- waltung di everschtedenarligsten Derpadungen als .sicher" im Sinne der Bestimmungen der Eisen- bahn-Verkehrs''rdnung anerkennen möge. Ratur­gemäß können nun nicht für alle Güter bestimmte Derpadungen im einzelnen genau festgelegt wer­den. die ein für allemal a6 sicher im Sinne der Cisenbahn-Derkehrsordmrng gelten. Die Grundlage für die an die Verpadung zu stellen­den Anforderungen bildet die Bestimmung im § 62 (1) der Eisenbahn-Verkehrsordnung, wonach jedes Gut, soweit es seine Ratur erfordert, gegen Verlust, Minderung oder Beschädigung sicher ver- padt sein nruß und wonach der Eisenbahn bei nicht ausreichender Verpadung das Recht zusteht, die Annahme des Gutes abzulehnen oder zu ver­langen, daß der Absender im Frachtbriefe das Fehlen oder die Pkängel der Verpackung an­erkennt. In diesen Besflmmungen ist zum Aus- drud gebracht, daß ein Gut gegen alle Gefahren, denen es während der Eisenba^tbeförderung aus­gesetzt ist, genügend geschützt sein muh. Die Sicherheit der Verpackung eines Gutes ist also in jedem Falle Tatsache. Es muh immer das pflicht­müßige Ermessen der annehmenden Stelle im Einzelfalle darüber entscheiden, ob ein Gut in der angebrachten Verpackung unbeanstandet oder gegen nur ein entsprechendes Anerkenntnis an­genommen werden tann, oder überhaupt zurück- zuweisen ist. Um indrß eine gewisse Einheitlich- feit in den Anforderungen an- die Verpadung zu wahren, hat der Deutsche Eisenbahn-Verkehrs- Verband unter dem Vorsitz der Reichsbankdirek- tron Berlin einen Sonderausschuß eingesetzt, der Richtlinien über die an die Verpackung zu stellen­den Anforderungen entworfen hat. Nähere Aus­kunft hierüber wird von der Handelskammer erteilt.

Mitteilungen: Die Güterabfertigungen sind ermächtigt worden, von der Erhebung von Wagenstand-, Lager- und Platzgeldern Abstand zu nehmen, wenn nach pflichtmäßiger Uedrrzcu- gung dem Dienststellenvorstelier kein Zweifel dar­über besteht, daß die Fristversäumnis ihren Gnt- ftehungsgrund ausschließlich in der durch den rechtswidrigen Einbruch der Franzosen und Bel­gier im besetzten und unbesetzten Gebiete ge­schaffenen Lage hat. Wenn in Zweifelsfällen diese Gebühren erhoben werden müssen, so wird dem Zahlungspflichtigen anheimgestellt, einen ge­hörig begründeten Rüderstattungsantrag dem zu- stänoigen Eisenbahn-Verkehrsamt vorzulegen.

Da laut Verordnung des Reichspräsidenten keine Gebühren an französische oder belgische Kassen entrichtet werden dürfen, so wird den Verkehrstreibrnden dringend empfohlen, Sendun­gen nach Stationen des alt- und neubesehten Ge­bietes nur frei und ohne Nachnahmebelastung aufzu liefern.

Lande!-

Berlin,' 3. Mai. Börsen st im- mungsbild. Die schon gestern am Devisen­markt hervvrgetretene starke Rachfrage hielt unter dem Eindruck der überwiegend wenig günstigen Beurteilung der deutschen Vor­schläge in der ausländischen Presse an und be­wirkte eine erneut scharfe Steigerung der Preise, so daß der Dollar bis zu 38 000, das Pfund bis 181 000 bezahlt wurden. Bei der amtlichen Festsetzung wurden nur 25 bis 50 Prozent der geforderten Beträge seitens der Reichsbank zugeteilt. Durch den neuen Mark­sturz wird das Publikum in zunehmendem Maße zum Erwerb von Effekten als Sachwer­ten veranlaßt. Da auch seitens großer kapital­kräftiger Konzerne die Aufkäufe in einzelnen Papieren anhallen und Spekulation und Aus­land ebenfalls überwiegend kaufen, stand die Börse bei großer Geschäftstätigkeit erneut im Zeichen ausgesprochener Haussebewegung. Die Käufe erstreckten sich auf ziemlich alle Markt­gebiete. wobei neben den bekannten bevorzug­ten Papieren auch die bisher im Hintergrund gebliebenen in ziemlichem Umfange gekauft wurden. Die Kurssteigerungen betragen in der Regel 500 bis 10 000 Prozent, bei Montan­werten auch bis 20 000, bei Phönix 30 000, Norddeutsche Wolle 40 000 und Anglo-Guano 53 000 Prozent. Besonders stark war wegen der Devisenhausse das Interesse für alle Va­lutawerte. Auslandrenten stiegen bis 15 000, Mexikaner 175 000, Otavis 50000, Staats­bahn 95 000 Prozent. Die Kursfestsetzung ver­zögerte sich wiederum erheblich, was besonders auch für die zu Cinheitskursen gehandelten In­dustriepapiere gilt, Bei denen gleichfalls starke Kurssteigerungen eintraten. Heimische Renten lagen fest. Die Dollarschatzanleihe stieg bis 39 000. Später wurden die höchsten Kurse zwar nicht überall behauptet, doch erhielt sich die Festigkeit ungeschmälert. Devisen lagen höher. Für Dollarnoten wurden über 40 000 bezahlt.

Frankfurt a. M., 3. Mai. Börsen- st i m m u n g s b i l d. An der Effektenbörse entwickelte sich ein lebhaftes Geschäft auf dem Gebiete der Industriepapiere. Es lagen nach den beiden Börsenfeiertagen ziemlich Auf­träge des Privatpublikums vor. Die Speku­lation beteiligte sich ferner recht lebhaft am heutigen Verkehr, so daß bereits zu Beginn der Börse zahlreiche Werte mit Pluszeichen erschienen. Im freien Verkehr war reger Be­gehr nach Ufa, 29000, Kabelwerk 34 500, Inag 13 500, Rastatter Waggon 17 000, Breisgauer

3000, Metz Söhne 21 500, Smelka 14000, Decker - Stahl 29 000. Auf dem Montan­markt konnten sich die starken Avancen der Montagsnachbörse nicht in allen Fällen be­haupten, immerhin blieb dieser Markt fest. Cs setzten Oberbedarf, Aschersleben mit je 10 000 Prozent höher ein und führten ihre Aufwärts- bewegung fort. Auch hielt die Nachfrage nach Kaliwerten an. Am Markt der ClektrizitätS- papiere war das Hauptinteresse auf Vogt u. Haeffner, Licht und Kraft und Bergmann ge­richtet. Sehr fest lagen auch Zuckeraktien. Wag- gon-Fuchs Plus 3100 Proz. In Anilinwer­ten war das Geschäft ruhiger. Verschiedene Spezialpapiere, wie Dvllarschatzanweisungen, sehr fest. 38 000 bis 38 500. Reichsanleihe ver- zeichnere mäßige KurSerhöhungen. Bankaktten fest und Norddeutscher Lloyd lebhaft. Am De­visenmarkt machte sich eine feste Stimmung gel­tend, Dollarnoten 37 000 bis 38 500 und 39 500.

Börsenkurse.

Frankfurt a. M. Berlin

Schluß- Schlutz. Schluß. Schluh.

Äur» Nur» Nur» Nur»

Datum: 30.4. 3.5. 30.4. 3.5.

57. Dtscb. ReichSanleibe 89.75 89 73 89,50

47, Deraleichen 1140. -1170- 1140.-

37,7, Deraleichen 575. 565, »70, 37O Dergleichen 4350,-4400, 4400, Dlsch.Svnr-l>räin..-lnt. 310, 3211 290.

47, Preukische KonfolS 185 186.- 189,

47» Hellen 110, lu9.

37,7° Hessen 12u.- 100,-

87° Hessen.........HO.- 100 10O

89,50

1170,-

565,-

4475,-

194'-

120,-

90'-

47. Zolliürken 4550053500,-4850a-57009,- 57»Golduicrikan-r425000 -6000A).-4B0t!0M0000.- Berltner HandelSgrs. . 79)00.- n3000 - 80000,- 703<X),- Commerz- u. Privaibk. 16750.- 17600,- 17000,-14700,- Darmn. u.Nationalbank 22750,- 2260),- 23090, 23503.- Dentsche ^nnt 31900 - 33090.- 39000,- 32250,- Deulsche BereinSbank. 63 >0 - 6450, DiScouio Commandir . 23500,- 23500 - 23000.- 23500,- UOPtnllbent 49900- 53500.- -.- - ,- Mi'ieldeut. Ereditbank 10100,- 11000 - 10000,- 11000,- Oeüerr. Credi-.anstalt . 23600,- 34000.- 24000 32250,- Bochumer Guß . .. . 155090,205000,-155000,-218000,- BuderuS......... 67000,-80000,- -,81800,-

(Saro . . 85000,- 85000,-83000,-83000,

Deutsch.Lurembura. . 160000,-180000,-175000,-180000,- GelsenkirchenerBergw 18000 >,-210l)00,-,-2>)8iOO.- Harvener Bergbau. 210u0a-255000,- -,1'55000,- SlQllmext 2lscherSleben5500ü70000,-,65000,- Kaliwerk Westeregeln,77000,,, Vaurdäütte...... 61000, -76000.-62500,73500, -

L berbcbnYf 67500,7MXX),63^)0,-75000, Vbönix Bergbau.. .. 117000,-141000,-130000.-136000,- Rhemnabl........ 1100.>9,-142000,-l25y00.-1400l^,-

Riebed 'Ulontan . . . 23000IX -24i)000,-206000,-225u0a- Lellus Bergbau .. . 2700034900,,- -.

Hamburg Amer. Baker 78000.- 94900,-81500,-91000,- Norddeutscher Vloob . 39500,- 46000,- 39000,-4490),- ZeinentwerkHeidelberg 27000,- 29000,-

Philivv HolLniann . . 14500 - 16500,- -,17500,-

Slnglo.Eont.-<Auano. . . 130000,-15000:1, 178000,-18900a- Badische Anilin .... 4900a-51 (»0,-50000^54200,- G >ldschmidt 540 m-1,6230'-,69000, Griekbeinier Electron.45000,1300Ü41000,-44000.- Höchster Farbwerke . 41500,42O:X/,4200Ü

Hvlzverkoblung 30500,-39000,,, Df ütgerswerke 520>)0,550oü46000,-63000,- ^cheideanltalt 45000,5200t),, Allg. ElektrtzitätS-Ges. 3800^b0,36600^43090^- vergmann....... 5830(V6400a60 WV Ü(WV

Schlickert.........12'000,-100 0^-111000,-106000,-

SiemenS & HalSkr. .. 1400A-119000,-14000*-12500a- Biainkraftwerke . . . .10200.-16100,

Adlerwerke Kleyer. . 15000,-:550d14500.-17200,- Daimler Motoren. . . 16500,1950a16000,-19500.- Hepltgenstaedt 4.5000,-50000.,

Meanin 42000,-43000- 35900,-44000,- Metallges. tzrankfurt. .49900,-60000,,

Schubfabrik Her» . . . .15000 -16000 - -,

Sichel 23250.-264'0,- -,-

Iellstoff Waldhos . . . .39800 -43600,- 40400,-45000.- Zuckersabr.Krnnkentbal 20000,-27000,,, ZuckerfabrikWaabällsel 20000,-30000.-,,

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Datum

2. Mai

3. Mai 1-Uhr-Notierg. Gels Br>e'

21m 11. Gelb

Rotterg. Briei

Dntw.'Brüstet

1825.40

1834,60

2269,30

2280,70

.^oUnnb . . .

12468.75

12531,25

15610,85

15689,15

Vonbon . .

147505,30 148244,70 184537,50 185462,50

Pari- ....

2144.6»

2155,40

2643,35

2656,65

Schweiz. . .

5748,10

5776,90

72u6.95

7243,05

(Uranien . .

4837,85

4862,15

6047,35

6077,65

Iialien ....

1548.60

1556,40

1930,15

1939,85

VifjabomDpotto

.

Dänemark. . .

5960,05

5989,95

7431,35

7468,65

9ioriueaen . .

5436.35

5463,65

674710

6779,40

Schweben . .

8558.55

8596,45

10374,-

10426,-

LellingsorS. .

887.75

892,25

Sieunork.....

32418.75

325.81,23

39850,10

40049.90

Deutsch-Oesterr.

47,0*25

47,225

55.60

55,90

Budapest. . .

636,-

639,-

735.50

739 50

Prag......

968,-

972,-

1169,50

1175,60

Agram....

338.20

339,80

Banknoten.

Pranffurt a.M« 2. Mal.

Bries

Geld

Schweizer Noten.......

7185.

7115

französische 9toten......

2638

2612

Dänische Noten.........

7390,-

7310-

Schwedische Noien.......

10250 -

10150

Holländische Nölen.........

15(FA-

13550,-

Deulsch-Oelterreich L 100 Kronen

55 25

54 75

Amerikanische Ototen.......

40200-

39800

l nalikche Noten.........

185900

184100,-

Italienische Nolen......

1945-

1925-

Belgische dkoten ........

Uimartsche Noien........

2266 -

2244

610-

590,-

Tschechoslowakische Noten .

1170-

1150-

Norwechsche Noten ......

6735-

6665

Nlimäntsche 'Noten.......

189. ~

186,-

Spanische Noten.........

Märkte.

Frankfurter Diehmarkt.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Mai. Auf- trieb: 526 Kälber, 147 Schafe, 332 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebend­gewicht: Kälber feinster Qualität Mk. 300 000

bis 340 000, mittlerer Qualität Mk. 240 000 bis 290 000, geringerer Qualität Mk. 200 000 bis 230 000, Schafe Mk. 180 000 bis 270 000, Schweine unter 80 Kilogr. Mk. 370 000 bis 385 000, von 80 bis 100 Kilogr. Mk. 390000 bis 400 000, über 100 Kilogr. Mk. 400 000 bis 410 000. Der Markt wurde bei lebhaftem Han­del geräumt.

Berliner Produktenmarkt.

Derlin, 3. Mai. Der am Devisenmarkt zum Durchbruch gekommenen Auftvärtsbewegung schlos­sen sich in entsprechrndem Ausmaße die E^trcide- preise an. Das itüändische Angebot war nur sehr gering, so daß für die ntelfeuige Kauflust fein entsprechendes Material zur Verfügung stand. Bei ziemlicher Erregung gingen die Preise all­seitig scharf in die Höhe. Weizen und Roggen tour Den zeitweise 8000 bis 10 000 Mark höher be­zahlt, obwohl seitens der Reichsgetreidestelle keine Käufe erfolgten und auch die Mühlen vorsichtiger disponierten. Für Gerste unb Hafer erhöhten sich die Notierungen in ähnlichem Ausmaße. Diese hoben Forderungen bewirkten eine weiterhin zu­nehmende Zurückhaltung der Inlandkäufer. Bei starker Nachfrage gingen auch die Preise für Mais und Mehl scharf m die Höhe. Futterartikel und Hülsenfrüchte wurden gleichfalls entsprechens höher bezahlt. Weizen, märkischen 73 000 bis 75 000 Mk. (steigend), schlesischen 73 000 Mk., Rog­gen, märkischen 64 000 bis 67 000 Wk. (steigend), pommerfchen 64 000 bis 65 000 Mk., schlesischen 64 000 bis 65 000 Mk., Sommergerste 55 000 bis 58 000 Mk. (steigend). Hafer, märkischen 58 000 bis 60 000 Mk. (steigend), pommerfchen 56 000 bis 58 000 Mk., Mais, La Plata, loco Berlin 74 000 bis 75 000 Mk (steigend). Weizenmehl (100 Kilo) 190 000 bis 220 000 Mk. (steigend). Roggenmehl (100 Kilo) 150 000 bis 165 000 Mk. (steigend), Weizenkleie 36 000 bis 38 000 Mk. (steigend), Rog- gentleie 38000 bis 39 000 Mk. (steigend), Raps 120 000 bis 125 000 Mk. (steigend), Leinsaat 120 000 bis 125 000 Mk. (steigend), Viktoriaerbsen 95 000 bis 100 000 Mk., kleine Erbsen 80 000 bis 85 000 Mark, Peluschken 65 000 bis 72 000 Mk., Acker- bohnen 50 000 bis 55 000 Mk.. Wicken 70 000 bis 75 000 Mk., Lupinen, blau 75 000 bis 85 000 Mk. gelb 105 000 bis 115 000 Mk., Seradella, alt 155 000 bis 165 000 Mk., Rapskuchen 55 000 bis 58000 Mk., Leinkuchen 75 000 bis 85 000 Mk.. Trockenschnihel 23 000 bis 25 000 Mk. Rauhfutter- Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 19 500 bis 22 500 Mk., Haferstroh, drahtgepreßt 17 500 bis 18 500 Mk., Stroh, strvhseilgebündelt 21 500 bis 22 500 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken. Vormahd 19 500 bis 21 500 Mk., Nachmahd 16 500 bis 18 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht ge­nannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die Krisenstimmung in Lausanne.

Lausanne, 3. Mai. (WTD.) Eine gestern hier eingetroffene Reuterdepefche meldet, daß Frankreich vorgestern in Konstantinopel dem Vertreter der Regierung von Angora eine Note überreichen lieh, wonach, falls die Tür­ken ihre in Syrien konzentrierten Trappen nicht zurückziehen, Frankreich die Konfe­renz von Lausanne verlassen würde Diese Meldung hat hier beträchtlichen Eindruck gemacht. In den der französischen Delegation nahestehenden Kreisen bestätigt man, daß eine Demarche Frankreichs in Konstantinopel, die auf die Beendigung der türkischen Truppenkonzentra^ tionen hinzielt, stattgefunden habe, allein nicht in der ultimativen Form, die ihr die Reuter- depesche gibt. Einen ähnlichen Schritt habe auch General Pellet im Verlause feiner gestrigen Unter rebungen mit Ismet Pascha unternommen. Ei habe dabei darauf hingewlefen, daß es für Frank­reich unmöglich fei, unter den Drohungen tür­kischer Kanonen zu verhandeln. In der türkischen Delegation dagegen erklärt man, nichts von einer französischen Demarche in Konstantinopel zu wissen. Keinerlei Meldung darüber sei bis jetzt aus Angora in Lausanne eingetroffen. Auch babc General Pellet bei Ismet Pascha keinen der­artigen ultimativen Schritt unternommen, wenn allerdings auch in der Unterhaltung die Frage der angeblichen türkischen Trupfenkonzentrationen berührt worden sei. Die Beziehungen zwischen Pellet und ISmet Pascha seien durchaus herzlich. Die Verhandlungen nehmen einen ungestörten Verlauf.

Französische Gewalttaten.

Siegburg, 2. Mai. Die Franzosen verhafteten vier Beamte des hie­sigen Bahnhofes und führten sie gefan­gen fort. Darauf unterbrachen sie den Eisen- bahnbettieb zwischen Siegburg und Hennef und machten seine Wiederaufnahme von einer Anzahl Bedingungen abhängig.

Die Maikundgebungen in Paris.

Paris, 3. Mai. (Wolff.) Havas teilt mit: Im Laufe der Kundgebungen am 1. Mai sind 61 Pvlizeibeamte zum großen Teil unbedeutend verletzt worden. Ein Beamter erhielt einen schweren Messer­stich. Von 60 Verhaftungen sind 50 aufrechter­halten. In der Vorstadt St. Denis kam es nach einer Versammlung zu schweren Zusam­menstößen, wobei ein Beamter sehr schwer verletzt und ein Mitglied des Gemeinderats verhaftet wurde.

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